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Gibt es etwas Schöneres, als Gemüse aus heimischen Gärten geschenkt zu bekommen? Ich freue mich jedesmal sehr über Geschenke aus dem Garten. Vor allem über dicke, fette Rote Bete Knollen. Weil ich doch so ein Rote Bete-Fan geworden bin!

Die geschenkte Rote Bete war superfrisch, knackig, süß und fast obstartig frisch. Keine Spur vom “Wurzelmuff”, der der Bete manchmal anhaftet. Also sollte sie auch im Vordergrund stehen bei meinem schnellen Abendgericht, dem Rote-Bete-Feta-Auflauf:

rote bete

Ihr benötigt:

1 Rote Bete Knolle, geschält und in dünne Scheiben geschnitten

etwa 150 gr Feta

Olivenöl

Rosmarinsalz

Pfeffer frisch aus der Mühle

1 Scheibe Roggenbrot oder Fladenbrot

Zubehör: Eine kleine Auflaufform, Alufolie

Zubereitungszeit: 1 Std. (45 min Backzeit, 15 min Vorbereitung)

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Etwas Olivenöl und Rosmarinsalz auf den Boden der Auflaufform geben. Rote Bete Scheiben schichten. Abschließend Olivenöl und Pfeffer darübergeben. Mit Alufolie abdecken und in den Backofen schieben. Nach 30 min herausnehmen, Feta darüberkrümeln und nun offen noch weitere 15 min im Backofen zuende backen.

Brot toasten und zusammen mit der Roten Bete servieren.

Ganz leicht, einfach und auch nach Feierabend noch unkompliziert zuzubereiten!

Das Gericht ist nicht nur vegetarisch und gesund – nein, es tut mit seiner schönen roten Farbe und dem herrlichen Duft aus dem Ofen auch der Seele gut, findet Ihr nicht? Deshalb ist das mein Beitrag zum Blog-Event “Vegetarisches Seelenfutter” bei PunktKommaText. Ich freue mich auf viele winterliche Rezepte!

Seelenfutter

 

Ich liebe den Herbst nicht nur, wenn er “golden” ist. Ich mag auch die nebligen, nassen, dunklen Tage. Zeit, um innezuhalten, durchzuatmen, in sich hineinzuhören. Und endlich nicht mehr das Gefühl, man verpasse etwas, wenn man nicht draußen, nicht “unterwegs” ist. So sehr ich den Sommer liebe, habe ich doch immer das Gefühl, ihm nicht gerecht zu werden, wenn ich mich innen aufhalten oder einfach nur im Bett liegend ein Buch lese. Raus, raus muss man im Sommer. Leute treffen, die Nächte durchfeiern, zweimal täglich grillen, dabei braungebrannt und umwerfend aussehen und natürlich sowas von gut drauf sein. Wer arbeitet, hat ohnehin den Eindruck, den Sommer zu verpassen. Woher nehmen all die anderen die Zeit, schon um 15 Uhr für besetzte Seeufer und Eiscafés zu sorgen? Ständig dieses Gefühl etwas falsch zu machen…

Der November dagegen verzeiht Dir Deine blasse Haut, das mürrische Aussehen, den Wunsch früh schlafen zu gehen, Kinoabende. Ich liebe den Herbst nicht nur, wenn er “golden” ist.

Dabei haben wir noch nicht vom Essen geredet! Ja, klar. Es geht nichts über gartenfrische Tomaten und sonnenverwöhnte Kirschen. Könnt’ ich mich reinsetzen! Aber was da im Herbst alles Köstliches auf den Tisch kommt… Kinners, das kann sich doch sehen lassen! Ich bin ein großer Wirsing-Fan. Ich liebe Pilze. Und Sauerkraut liegt dem Hessen eh in der DNA. Ich liebe den Herbst nicht nur, wenn er “golden” ist…

Eine schöne Herbsttradition sind Zwiebelkuchen, die nach kalten Herbstspaziergängen auf einen warten. Und die auch am nächsten Tag noch köstlich schmecken:

zwiebeltarte

Meine Lieblingswochenzeitung “Die Zeit” weiß natürlich, dass so eine Zwiebeltarte im Französischen einen viel chiceren Namen hat: Pissaladière

Und aus dem ZEIT-Magazin stammt auch das Rezept, das mich zum Backen inspiriert hat.

Der Hefeteig hat in der beschriebenen Version nicht funktioniert. Heraus kam nach 2 Std Gehzeit ein gummiartiges “Mousepad”, das leider direkt in der Tonne landete. Also habe ich mich auf meinen Hefeteig zurückbesonnen:

1 Päckchen Trockenhefe mit 500 gr Weizenmehl in einer großen Schüssel miteinander vermischen. Langsam etwa 300 ml handwarmes (nicht zu warmes!) Wasser angießen und die Mehl-Hefe-Mischung langsam verkneten. Zuletzt etwas Öl und eine gute Prise Salz und eine kleine Prize Zucker hinzugeben. (Letzteres sorgt für eine hübsche Bräunung des Teigs!) Alles gut verkneten und in der Schüssel abgedeckt an einem zugfreien Ort etwa 1 Std. gehen lassen.

Währendessen 800 gr Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Einen EL Butter in einem Topf erwärmen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise pikantem Paprikapulver würzen. Einige Blättchen Thymian und ein paar gehackte Rosmarinnadeln unterheben. Alles bei geschlossenem Deckel etwa eine halbe Stunde dünsten lassen. Wenn die Mischung zu flüssig wird (passiert bei sehr frischen Zwiebeln), einfach noch ohne Deckel etwas leise köcheln lassen.

Jetzt den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Idealerweise verwendet Ihr einen Pizzastein, der den Boden schön knusprig werden lässt. Ansonsten fettet Ihr ein Backblech ordentlich ein oder legt einen Bogen Backpapier auf das Blech.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, zusammenschlagen und noch mal kneten. Weitere 15 min gehen lassen. Anschließend ausrollen und auf das Backblech legen oder auf den Holzschieber für den Pizzastein vorbereiten. Die Zwiebelmischung auf dem Teig verteilen. Dabei etwas Rand lassen.

Zuletzt 8 bis 10 abgetropfte Sardellen (die in Öl eingelegten oder die in Salzlake – diese dann aber bitte kurz abspülen!) und einige halbierte schwarze Oliven auf der Oberfläche verteilen.

Etwa 20 bis 30 min backen. Aus dem Backofen holen, etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren!

Ich liebe den Herbst nicht nur, wenn er golden ist!

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)

Die Pissaladière ist mein Beitrag für Cristinas Herbst-Event von Le von vivant, das sie bei Zorra ausrichtet. Ich bin gespannt, welche wunderbaren Herbstgerichte zusammenkommen.

Klar! Bei mir muss es immer mal wieder ein Butterbrot sein. Dabei kann es von ganz einfach (Salzbutter, Tomate, Petersilie) bis edel sein.

Wie das Sandwich de luxe (Roastbeef, Roquefort, Pflaumenchutney), das ich mir an einem freien Tag gemacht habe:

Sandwich

Dafür zwei Scheiben Sandwichtoast leicht toasten. Dann Pflaumenchutney verstreichen und mit 2 Scheiben Roastbeef, etwas gemischtem Blattsalat und Roquefort-Bröckchen belegen. Zuklappen, fertig!

Fertig? Nö! Zu einem echten Sandwich de luxe gehört auch ein gescheiter Gläschen Sekt.

Und zwar der Lieblingssekt vom Weingut Schönleber. Denn es muss nicht immer Champagner sein! Prickelnde Köstlichkeiten werden direkt vor meiner Haustür hergestellt. Ein paar Tipps findet Ihr hier.

Und was kommt auf Eure Stulle?

 

Noch können die Kräuter von Balkon und Terrasse geerntet werden. Aber was dann? Wohin mit der Kräuter-Ernte vor dem großen Frost? Ich habe Euch hier schon ein paar Ideen rund um Rosmarinsalz, Oregano-Eiswürfeln und Basilikumöl & Co. aufgeschrieben.

Aber dann hat eine Leserin gefragt, was sie mit ihrer wildwuchernden Minze machen soll und mir fiel ein, daraus einen aromatischen Minzzucker herzustellen:

minzzucker

Dazu einfach etwa 3 EL gehackte Minzeblätter mit ungefähr 200 gr Muscovado-Zucker vermischen und durchziehen lassen.

Der Minzzucker schmeckt mit etwas Essig aufgekocht als Minzsauce zu Lammgerichten.

Oder gebt 1 TL davon in eine heiße Schokolade – für “After-Eight”-Liebhaber ein Genuss!

Auch ein Whisky Smash lässt sich so prima auch im Winter zubereiten!

Und meine Schokokekse werde ich ebenfalls mal mit diesem Zucker ausprobieren!

Die Ernte vom Balkon ist aber immer noch nicht unter Dach und Fach. Wohin mit dem Lorbeer? Wir brauchen ständig Lorbeerblätter. Diese müssen aber erstmal trocknen. Dafür extra den Backofen anheizen? Energiesparender und hübscher ist dieser  Lorbeerkranz:

Processed with RookieEinen echten Kranz zu flechten wäre mir natürlich viel zu aufwendig! Nehmt einfach einen hübschen, möglichst dünnen Kranzrohling und steckt abgechnittene Lorbeeräste in die Zwischenräume! So trocknen die Blätter, die man sowieso ständig braucht, verströmen einen betörenden Duft und sehen an unserer Wohnzimmerwand auch noch hübsch aus!

Was macht Ihr noch so mit all Euren geernteten Kräutern? Ich freue mich auf Eure Ideen!

Ich freue mich immer wieder, wenn die einfachen Gerichte hier im Blog besonders positiv aufgenommen werden und viel Zuspruch erfahren. Das sehe ich beispielsweise immer mal wieder bei den belegten Broten oder einfachen Pasta-Gerichten.

Deshalb unterstelle ich mal, dass Ihr, meine lieben Leser, einfache Genüsse ebenso zu schätzen wisst wie ich: Einfache Zutaten, unkomplizierte Zubereitung, leichtes Gelingen – höchster Genuss!

Dann hab’ ich doch noch was für Euch arme Feierabend-Kocher, Zwischendurch-Esser, Nicht-zum-Einkaufen-Kommer und Aus-dem-Vorrat-Zusammensteller:

Tagliatelle con acciughe – Schmale Bandnudeln mit Sardellen! (vorne im Bild – dahinter gab’s noch mal Pasta mit einem Rest der allerbesten Bolognese!)

PastaAcciughe

Das Rezept stammt von der großen Lorenza de Medici, die eine große Verfechterin der einfachen, bäuerlichen Küche der Toskana war (eben der Cucina povera). Ihr leider vergriffenes Kochbuch “Pasta” ist uns immer mal wieder Inspiration und Anleitung – etwa für gefüllte Pasta, Aufbewahrung frischer Pasta oder eben für unzählige Rezepte mit einfachen Zutaten.

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

250 gr getrocknete Tagliatelle oder die entsprechende Menge frische Pasta (bei selbstgemachtem Nudelteig rechnet man 100gr Mehl + 1 Ei pro Person)

100 gr frische Weißbrotkrumen (alternativ: grobe Semmelbrösel)

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

4 Sardellenfilets (in Salzlake, abgetropft)

schwarzer Pfeffer

Salz

4 EL Olivenöl

1 EL fein gehackte Petersilie

Zubehör: 1 beschichtete Pfanne, 1 großer Topf

Zubereitungszeit: Kochdauer der Nudeln – also 8-10 min

So geht’s:

Ein Topf voll Wasser für die Nudeln aufsetzen, salzen und zum Kochen bringen.

Währendessen das Öl in der Pfanne erhitzen, Weißbrot und Knoblauch sowie die Sardellen hinzugeben, rühren und leicht anbräunen lassen.

Wenn die Nudeln gar sind, aus dem Wasser holen, nicht zu stark abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Alle gut miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einem vorgewärmten Teller anrichten und mit der Petersilie bestreurt servieren!

Das Gericht strotzt natürlich vor Kohlehydraten und ist das ideale Essen, wenn man gerade im Garten gearbeitet hat oder die Balkonpflanzen umtopfen musste, mit dem Hausputz fertig ist, einfach nur viel Sport gemacht hat oder von einer langen Wanderung hungrig nach Hause kommt.

Die salzigen Sardellen verbinden sich herrlich mit dem Öl. Alles wird dann von den Brotkrumen aufgesaugt und ergibt eine warme, würzige Masse, die sich um die Nudeln legt. Köstlich!

Und weil man Sardellen immer, immer, immer im Haus haben sollte – ebenso Semmelbrösel oder ein paar eingefrorene und schnell aufgetaute Weißbrotscheiben – ist das ein Beitrag zum Dauerevent “Schatzsuche im Vorratsschrank” vom Magentratzerl!

Was für eine schöne Idee: In meiner Speisekammer verbirgt sich so vieles, was schnell zu einer kleinen Köstlichkeit werden kann. So macht Schatzsuche richtig Spaß!

Schatzsuche im Vorratsschrank – Dauerevent

 

Boah, jetzt sind wir schon ziemlich satt bei unserem festlichen Menü. Nach dem herbstlichen Carpaccio mit Pilzen, der vielseitigen Kartoffelsuppe und der phantastischen gegrillten Hochrippe werden schon die ersten Hosenknöpfe aufgemacht, ein Espresso geordert oder ein Schnäpschen getrunken. Wärme, Genuss und Rotwein sorgen für diese leicht angeschickerte Trägheit, die so typisch ist für Feiertage. Da stapeln sich die Teller schon in der Küche, die Weingläser sehen aus wie Hund, die Luft ist zum Schneiden und wer sich richtig wohl fühlt, legt sich schon mal auf die Couch oder macht es sich im Sessel bequem…

Wer will da schon ein Dessert? Ich bin kein großer Nachtischesser. Noch weniger gut bin ich in der Zubereitung. Ein paar schnelle Ideen gefällig? Ein Ingwer-Trifle mit Waldbeeren lässt sich super vorbereiten und hilft beim Verdauen! Und das besoffene Eichhörnchen passt zu unserem eigenen Alkoholpegel zu diesem Zeitpunkt des Menüs!

Manchmal reiche ich zum Kaffee nach einem reichhaltigen Mahl auch einfach ein paar hübsche Pralinen aus unserem Lieblingsschokoladenladen Xocoatl.

Oder Käse! Käse geht immer! Dafür würde ich sogar glatt ein bisschen Zurückhaltung üben beim Hauptgang. Denn zum Käse gibt es noch herzhaftes Shortbread und eine fruchtig-süße Zwiebelmarmelade:

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Das Shortbread kann man immer im Haus haben. Das ist eine prima Zwischenmahlzeit oder kann zum Aperitif serviert werden. Keine Not also, die Cracker am Tag des Menüs zu backen! Sie schmecken eh besser, wenn sie etwas durchgezogen sind.

Die Zwiebelmarmelade ist wieder eine Idee aus Lust auf Genuss (Ausgabe 11/2014) und hält in einem Schraubglas mehrere Wochen. Sie kann also auch vorbereitet werden. Damit ist der Käseteller in nullkommanix angerichtet.

Die Zwiebelmarmelade in meiner Variante reicht für 3 Schraubgläser a 300ml:

2 große rote Zwiebeln, geschält und fein gewürfelt

1 rote Chili, fein gehackt

200 ml Rotwein

4 EL Rotweinessig

80 gr Gelierzucker

Salz und Pfeffer

1 EL Olivenöl

Zubereitungszeit: 30min (ohne Zeit zum Gelieren/Auskühlen)

Zubehör: ein großer Topf, mehrere Schraubgläser

So geht’s:

Öl in einem Topf erwärmen. Zwiebeln und Chili darin glasig dünsten bei mittlerer Hitze. Mit dem Wein und dem Essig ablöschen. Mehrere Minuten unter Rühren köcheln lassen. Gelierzucker hinzugeben und etwa zehn Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Marmelade heiß in die Schraubgläser füllen, verschließen und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen und beispielsweise zu Käse (Manchego, alter Gouda, Roquefort…), Mettbrötchen oder kaltem Braten servieren!

So, Ihr Lieben! Das war mein festliches Menü 2014 für die kommenden Herbst- und Winterfeiertage. Ich hoffe, es hat Euch gefallen!

Ihr seid noch auf der Suche nach weiteren Ideen? 

Dann schaut doch mal meinen Vorschlag für ein exotisches Weihnachtsmenü an: von Singapore Sling über Tom Kha Gung bis Kaeng Phanaeng Neua!

Oder lieber ein Weihnachtsmenü leicht und gut vorzubereiten? Dann schaut einfach mal hier. Negroni, Barnüsschen, indischer Rote Bete Salat, scharfe Linsensuppe, Lammlachse und ein saftiger Zitronenkuchen. Alles ohne Stress!

Ich wünsche Euch eine genussvolle, entspannte Feiertagszeit!

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches Menü

 

 

 

 

So, der erste Hunger ist schon mal gestillt! Zum Begrüßungssekt gab es ein herbstliches Carpaccio mit Pilzen und zum Magenwärmen eine vielseitige Kartoffelsuppe. Jetzt können Köchin und Gäste erstmal durchatmen. Anwesende Kinder dürfen eine Spielpause, Raucher eine Zigarettenpause einlegen. Der Rest steht mit einem Gläschen Wein rund um den Küchenblock und applaudiert dem Star des dritten Gangs unseres festlichen Menüs. Darf ich vorstellen: Die Hochrippe aka Côte de bœuf!

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Während die Jungs jetzt also auf die Terrasse geschickt werden (bei mildem Herbstwetter mit einem kalten Bier, bei winterlicher Kälte mit einem heißen Ebbelwoi – wir sind ja immerhin in Hessen!), um den Grill anzuschmeißen, kann sich die tiefenentspannte Köchin einigen wenigen Vorbereitungen widmen.

Für unser festliches Menü Teil 3 müsst Ihr lediglich Kartoffeln putzen und gar kochen, einen schnellen Curry-Dip anrühren und den Salat anmachen. Voilà!

Aber der Reihe nach:

Die oben abgebildete Hochrippe hat inklusive Knochen knapp ein Kilo und reicht als Teil eines Menüs für 4 Personen.

Zur Vorbereitung das Fleisch etwa eine Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Mischung aus Olivenöl, Rosmarinzweigen, Salz und Pfeffer einmassieren. Auf einen Teller legen und gut abdecken oder in einen großen Gefrierbeutel geben und verschließen.

Jetzt den Grill anwerfen und das Fleisch gar grillen. Ideal ist, wenn das Fleisch am Knochen (ein Fleischthermometer ist hier wirklich ein guter Helfer!!) etwa 57 Grad hat. Vom Grill nehmen, in Alufolie packen und einige Minuten ruhen lassen.

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Während das Fleisch also in Alufolie ruht, werden schnell die gar gekochten Kartoffeln finalisiert:

Eine Eisenpfanne erhitzen und etwas Olivenöl und Rosmarinsalz hineingeben. Die Kartoffeln halbieren und mit dem Gesicht auf den Pfannenboden legen. Bei mittlerer Hitze leicht bräunen.

Der Curry-Dip geht ebenfalls ruckzuck. Das kann auch gerne einer der Gäste übernehmen:

250gr Joghurt verrühren mit etwas Olivenöl, einem Spritzer Zitrone, einer Prise Zucker, Salz und weißem Pfeffer aus der Mühle. Ein Schlückchen Gin dazu und natürlich 1 EL Madras Curry. Richtig fein und exotisch wird der Dip, wenn Ihr noch 1 EL Nektarinen-Chutney (oder ein anderes fruchtig-scharfes Chutney) unterrührt!

Der Salat sollte schon gewaschen und trockengeschleudert sein. In einer Tupperbox hält der sich im Kühlschrank auch ein paar Stunden (natürlich OHNE Dressing!). Den kann man also schon gut vorbereiten. Dazu ein schnelles Dressing (ebenfalls gut vorzubereiten!) mit 1 EL Joghurt, 3 EL Olivenöl, 1 TL Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Zucker. Anmachen und servieren!

Dann das Fleisch mit einem scharfen Messer in breite Streifen schneiden.

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Das Beste an so einer Hochrippe: Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei! Wer es lieber durchgebraten mag, bekommt die Randstücke. Wer sein Steak gerne blutig isst, nimmt sich das Teil am Knochen. (So fällt der Stress weg, den man hat, wenn man 4 Steaks mit unterschiedlichem Garzustand gleichzeitig auf den Tisch bringen will!) Und falls doch etwas übrig bleibt: Das Fleisch schmeckt am nächsten Tag auf einem Steak-Sandwich nochmal so gut!

Jetzt kann sich jeder vom aufgeschnittenen Steak bedienen, Kartoffeln und Dip dazu, Salat steht schon auf dem Tisch! Guten und vor allem ENTSPANNTEN Appetit!

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HAAAAAAAAALT!

Das geht doch so nicht!

Hier fehlt doch noch etwas GANZ Entscheidendes!

Trenz_Stellenbosch

Uff, gerade noch dran gedacht! Eine schöne runde Rotweincuvee aus den Rebsorten Rebsorten Shiraz, Merlot, Malbec und Petit Verdot, ausgebaut im Barrique. Die Weine vom Weingut Trenz haben wir auf der Wiesbadener Weinwoche entdeckt. Neben den heimischen Weinen aus dem Rheingau baut die Familie Trenz aber auch in Stellenbosch in Südafrika Wein an. Nach unserem diesjährigen Urlaub in den Winelands der Kapregion der perfekte Wein, um das Jahr langsam bei einem festlichen Menü ausklingen zu lassen!

So, jetzt fehlt nur noch ein Dessert zu unserem festlichen Menü. Stay tuned!

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches Menü

 

 

 

 

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