Hier sammle ich nach und nach die Links zu den Restaurant-Empfehlungen im Blog sowie zu neuen Entdeckungen. Auch Hotels, die wir für besonders empfehlenswert halten, möchte ich hier mit Euch teilen. Und falls Ihr mir ein Restaurant empfehlen möchtet, schreibt mir einfach!
Strasbourg (Frankreich)
Restaurant La Cambuse
1, rue Dentelles, Tel.: +33 (0) 3 88 22 10 22
Was gibt’s? Im historischen Gerberviertel Petit France gelegen. Ein Restaurant mit nur 8 Tischen und einer Einrichtung wie im Bauch eines Schiffs – ohne dabei kitschig zu sein. Sehr kuschlig für ein Dinner-Date. Die Küche bereitet alles zu, was schwimmt und im Meer lebt, mit einem Touch Asia-Style, da die Inhaberin Vietnamesische Vorfahren hat. Hier trifft sich französische Finesse mit asiatischem Aroma und elsässischem Wein. Sowohl die traditionelle Fischsuppe mit einer famosen Rouille sowie die Muscheln mit Tomaten und Ingwer (!), die Lotte mit Selleriemuß und das Krebs-Krabben-Thunfisch-Tartar mit Apfel-Gurken-Relish waren phantastisch! Zum Nachtisch gab’s die wohl besten Sorbets, die wir je hatten! Außerdem: unaufgeregter und sehr sympathischer Service (spricht teilweise sogar deutsch). Und all das zu einem für Elsaß-Verhältnisse sehr ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Hotel Chut
4 Rue du Bain aux Plantes, Tel +33 388 32 05 06
Mehr: http://www.hote-strasbourg.fr/
Was gibt’s? Urban Chic trifft elsässer Tradition. Im pittoresken Petit France gelegen, befindet sich das kleine Hotel (8 Zimmer/Suiten) in einem alten, verwinkelten Fachwerkhäuschen. Die Inhaberin ist Architektin und hat das alte Häuslein entkernt und komplett saniert. So sind die Zimmer hell, freundlich und recht stylish – ohne den Charme des Historisch-Traditionellen aufzugeben. Moderne Kunst, einzelne Design-Möbelstücke, zurückgenommene Farben in der historischen Kulisse machen das Hotel Chut zu einer Ruheoase nach einem ereignisreichen Stadtbummel. Das angeschlossene Restaurant haben wir diesmal nicht ausprobiert. Es wird aber vielfach gelobt und auch, was aus der Küche getragen wurde, sah und roch phantastisch. Im Sommer lädt der kleine, verwunschene Innenhof zum Ausruhen ein… Zimmer ab 95 Euro.
Delhi (Indien)
Restaurant “Drift” im Büro-Komplex Epicentre im Stadtteil Gurgaon.
http://www.epicentre.co.in/restaurant.htm
Vielleicht DAS beste indische Essen, das ich bisher überhaupt essen durfte. Gehobenes Ambiente und mit hohem Anspruch an Service, Präsentation, Qualität der Speisen usw. Liegt leider etwas abseits der gängigen Touristenpfade (gibt es die in Delhi??). Trotzdem den Weg wert (vorher mit dem Fahrer klären, ob er den Weg kennt. Gurgaon ist sehr unübersichtlich und wechselt zwischen Bürotürmen und Slums – also am besten einen Fahrservice vom Hotel buchen!). Aber dann wird man belohnt mit wirklich herrlichen Genüssen. Ausprobieren! Sicherlich ein Highlight unseres Indien-Trips.
Restaurant Chicken Inn
Eher eine indische Restaurant-Kette als ein wahrer Geheimtipp. Aber gerade für Indien-Einsteiger ein tolles Restaurant mit sehr gutem Essen. Das Butter Chicken und auch das Chicken Tikka sowie das Spicy Paneer waren großartig. Die Bedienung sehr freundlich, das Ambiente für indische Verhältnisse recht schlicht. Wer sich erstmal langsam an den Subkontinent gewöhnen will, liegt hier richtig.
Restaurant Fire im The Park Hotel
Gehobenes Ambiente. Preise liegen wie bei einem guten Inder in Deutschland. Dafür war das Essen extrem lecker. Als Appetizer gab es beispielsweise Varianten von Delhi Street Food Gerichten als kleine Finger Food Häppchen. Sehr chic. Toll für ein Dinner Date oder Geschäftsessen.
Jaipur (Rajasthan/Indien)
Restaurant Peacock im Hotel Pearl Palace
http://www.hotelpearlpalace.com/
Nicht verwechseln mit einer Touri-Falle namens Peacock, das aber nicht in diesem Hotel liegt! Das Roof Top Restaurant ist eine herrlich kitschige Oase nicht weit vom Zentrum Jaipurs. Im Sommer sehr lauschig mit vielen Pflanzen, Lichterketten, kleinen offenen Grillfeuern und dezenter Musik. Das Essen ist sehr günstig und gut. Man kommt schnell mit Backpackern und anderen Touris ins Gespräch. Inder trifft man eher wenig an. Trotzdem – gerade wegen der lauschigen Atmosphäre – empfehlenswert, wenn man bei all dem Trubel mal Luft holen will.
Haveli Dera Rawatsar
Havelis sind die ehemaligen Wohnhäuser von Adelsfamilien, die heute häufig zu gehobenen Mittelklassehotels hergerichtet und zu vernünftigen Preisen angeboten werden. Oft sind die Besitzer noch vor Ort und gerne dazu bereit, Geschichten über die Familie und alte Zeiten zu erzählen. Das Dera Rawatsar liegt in guter Motor-Rikshar-Nähe und ist trotzdem ruhig in einer gepflegten Seitenstraße gelegen. Der kleine, schnucklige Innenhof lädt zu einer Tasse Tee ein. Die Bougainvillea blühen – und im Sommer kann man den Pool nutzen. Die Zimmer sind liebevoll bis ins Detail mit Antiquitäten, alten Gemälden und Verzierungen eingerichtet. Sehr sauber und gepflegt. Im Restaurant bekommt man einfaches aber gutes Essen. Eine schöne Oase, um sich vom stressigen Sightseeing zu erholen.
Jodhpur (Rajasthan/Indien)
Haveli Inn Pal
Das Inn Pal besticht nicht nur mit seinem unglaublichen Blick auf das Mehrangarh Fort, sondern auch durch seine herrlich altmodisch-charmante Atmosphäre. Das Haus aus dem 18. Jahrhundert ist wie alle (?) Havelis um einen kühlen, lauschigen Innenhof herumgebaut und bietet unterschiedlichste Zimmer auf den verwinkelten Ebenen des Hauses. Wir hatten Glück und konnten uns eines mit Blick auf das Fort aussuchen. Antike Möbel, alte Fotografien aus der Familiengeschichte etc. inklusive. Das Essen auf der Dachterrasse (der Blick!!) war einfach, günstig und sehr gut. Das Daal war endlich mal so scharf wie ich es mir gewünscht habe! Dazu gab es morgens zum Frühstück und abends dezente Ragas aus den Lautsprechern: Indien-Feeling pur.
Udaipur (Rajasthan/Indien)
Kankarwa Haveli
Unser Lieblings-Haveli! Direkt am See gelegen und mit atemberaubenden Blick. Sehr freundlicher Service und gutes (rein vegetarisches!) Essen, da die Besitzerin sehr strikte Fleisch-Verweigerin ist. Dafür kümmert sie sich sehr herzlich um ihre Gäste. Wir hatten ein Zimmer mit eigener kleinen Terrasse – aber auch die Dachterrasse lädt zum Verweilen ein. Eine kleine Sitzecke ist sogar mit Sitzkissen und Nackenrollen ausgestattet, so dass man eigentlich gar nicht mehr weggehen möchte. Die Zimmer waren extrem geschmackvoll eingerichtet – wenn auch etwas dezenter als in den anderen Havelis, in denen wir gewohnt haben. Dafür gab es eine Bibliothek mit jeder Menge Lesestoff, WLAN und das sauberste Badezimmer. Sehr empfehlenswert und allemal “authentischer” als die überkandidelten Palast-Hotels.
San Gimignano (Toskana/Italien)
Restaurant La vecchie mura
Wenn abends die Tagestouristen-Horden das mittelalterliche Städtchen verlassen, hat man die Stadt (fast) ganz für sich alleine. Die bleibenden Touristen sind etwas weniger penetrant und aufdringlich als die kurzhosigen, Sandalen tragenden, lauten Gruppen, die aus den Bussen quillen. Gleichermaßen bei Reisenden wie Einheimischen beliebt ist das Vecchie Mura, das direkt auf der Stadtmauer liegt und einen romantischen Blick auf die Hügel vor San Gimignano bietet. Mit einem kühlen Vernaccia im Glas kann man hier heiße Tage ausklingen lassen und ein angenehmes Lüftchen genießen. Wir saßen noch im Oktober an unserem Hochzeitstag (!) draußen und konnten gar nicht genug bekommen von der Atmosphäre und dem hervorragenden Essen. Das Ossobucco ist unbeschreiblich zart und zerfällt direkt auf der Zunge. Die Wildschweingerichte sind legendär und Pasta-Gänge reichen locker als Hauptgericht. Es empfiehlt sich, vorher zu reservieren!
Trattoria Chiribiri
Uriges kleines Restaurant – leider ohne Außentische. Stattdessen steigt man in den Keller hinab. Besser abends als mittags hingehen, da dann mehr Einheimische und weniger penetrante Tagestouris unterwegs sind. Reservierung empfiehlt sich, da die Tische limitiert und sehr begehrt sind. Leicht kitschig eingerichtet aber seeeehr italienisch. Guter Hauswein, sehr empfehlenswertes Wildschwein-Ragu. Rundum zufrieden!
Fattoria San Donato (Agriturismo)
Empfehlenswertes einfaches Agriturismo mit herzlicher Gastgeberfamilie, die einen wunderbaren Chianti (rot und rosé) in Bioqualität herstellen. Die Appartements sind urig und gemütlich eingerichtet. Selbstversorger finden alles, um sich Frühstück oder Pasta selber zu machen. Aber auch mehrere Gasgrills sind auf dem Gelände verteilt und dürfen benutzt werden. Den Wein bekommt man im kleinen Laden. Ist niemand da, dürfen sich Hausgäste auch einfach so bedienen. Hier zählt noch Vertrauen! Der große Pool mit Liegewiese lädt zum lesen, faulenzen und träumen ein. Die Rosmarinhecken duften in der Sonne wunderbar. Kinder und Haustiere sind willkommen. Eine sehr angenehme Unterkunft für alle, die das Toskana-Schickimicki satt haben.
Poderi del Paradiso
http://www.poderidelparadiso.it/
Sehr empfehlenswertes Agriturismo mit Blick auf die Geschlechtertürme San Gimignanos. Mehrere Appartements unterschiedlicher Größe sind perfekt als Basiscamp für Ausflüge in die Umgebung (Auto unbedingt erforderlich!) oder einfach zum Relaxen. Die Ausstattung ist rustikal-toskanisch mit vielen liebevollen Details. Für Selbstversorger bestens geeignet inkl. Grill auf der Terrasse. Pool mit Blick in die Weinberge und auf San Gim. Sehr freundliche Gastgeber, die – by the way – phantastische Weine zu fairen Preisen machen. Diese gibt es übrigens auch, ebenso wie das Öl, zum exakt gleichen Preis wie ab Weingut in einem kleinen Geschäft in San Gim zu kaufen (Eingang durch’s große Tor, dann nach 50m auf der rechten Seite). Der Weg ins Weingut lohnt aber schon alleine wegen des herrlichen Blicks.
Einige Impressionen findet Ihr hier.
Venedig (Italien)
Al Merca
213 San Polo, Venedig
Das Al Merca ist eine winzige Weinbar nahe des Marktes am Fuße der Rialto Brücke (erreichbar auch mit dem Vaporetto, Haltestelle Rialto Mercato). Ihr bekommt offene Weine ab 2€ und kleine Häppchen ab 1,50€. Die Weinbar besteht nur aus einem Tresen, gesessen wird draußen auf Mäuerchen. Auch Weinfässer laden zum Stehen ein. Dabei könnt Ihr wunderbar Leute beobachten und das authentische Venedig passieren lassen. Besonders am Samstag Vormittag, wenn die Venezier ihre Wochenendeinkäufe nach Hause bringen und vorher noch ein Gläschen trinken, ist das einer der schönsten Orte zum Verweilen. Leider steht Al Merca schon in vielen Reiseführern. Trotzdem bekommt Ihr aber noch einen schönen Einblick in das Dolce far niente der Lagunenstadt.
Trattoria Da Remigio
Eine ausführliche Besprechung findet Ihr übrigens bei Cucina Casalinga.
Wiesbaden (Deutschland)
manoamano Bar
Taunusstrasse 31, 65183 Wiesbaden
Montag bis Samstag ab 18 Uhr
http://www.manoamano-bar.de/
Der vielleicht beste Old Fashioned in Rhein-Main…
Marco e Momo
Westendstraße 3, 65195 Wiesbaden
Mehr zum Lieblingsitaliener findet Ihr hier.













