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Archive for the ‘Bayern’ Category

Ich könnte gerade mit vollen Händen auf den Wochenmärkten in Früchten, Beeren und Tomaten graben. Am liebsten würde ich mit dem Kopf in die Berge von Kirschen, Beeren, Früchten tauchen und nicht vor September wieder auftauchen.

Obst

Kirschen und Himbeeren esse ich am liebsten so aus der Schüssel. Wie früher – direkt vom Baum oder Strauch gepflückt haben die Früchte sonnenwarm am köstlichsten geschmeckt.

Nur Johannisbeeren esse ich lieber verarbeitet. Etwa in der Roten Grütze, dem kühlenden Nachtisch aus Dänemark. Oder in einem süßen Kuchen, der ordentlich was her macht, aber leicht gelingt:

Processed with Rookie

Zutaten für eine Tarteforme mit ca 26cm Durchmesser:

Für den Teig:

125 gr zimmerwarme Butter

70 gr Zucker

1 Ei

2 Eigelb

75 gr Weizenmehl

1 TL Backpulver

40 gr Speisestärke

40 gr Haferflocken

Für den Belag:

250 gr Johannisbeeren

3 Eiweiße

5 EL Zucker

Außerdem: Etwas Pflanzenöl oder Butter zum Fetten der Form

Zubehör: Eine Tarteform mit 26cm Durchmesser, Handrührgerät, Küchenmaschine mit Schneebesen, Teigschüssel

Zubereitungszeit: eine gute Stunde

So geht’s:

Johannisbeeren vom Stiel puhlen, waschen, abtropfen lassen. Tarteform fetten. Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Ei und Eigelb hinzugeben und ebenfalls verquirlen. Mehl, Backpulver, Speisestärke und Haferflocken unterrühren. Den (recht zähen) Teig gleichmäßig in der Form verteilen und für etwa 25 min bei 175 Grad backen.

Kurz vor Ende der Backzeit das Eiweiß in der Küchenmaschine (oder per Hand – aber dann dauert es noch länger!) steif schlagen. Währendessen Zucker hinzugeben. Vorsichtig die Johannisbeeren unterheben.

Tarteform aus dem Backofen holen und die Schneemasse auf den noch warmen Boden gleichmäßig verteilen. Kuchen bei 175 Grad etwa 20 min zuende backen.

Processed with Rookie

Ein Kuchen wie aus einem Märchenbuch: Üppig, verführerisch und voller saftiger Früchtchen!

(Die Inspiration für den Kuchen stammt aus der TV-Sendung “Enie backt”, die bei SIXX läuft.)

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Im Zusammenhang mit dem Welttag des Buches, hat mir der GU-Verlag nicht nur das Verlosungs-Kochbuch “Indien. Küche & Kultur” zur Verfügung gestellt. Sie haben mir auch ein weiteres Kochbuch, das neu im Programm ist, zum Testen geschickt: “Country Basics” von Cornelia Schinharl, Sebastian Dickhaut (für 15 € im Buchhandel erhältlich).

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Aus der Reihe kannte ich bisher nur den Band “Oriental Basics”, der einen schönen, leichten und sehr pragmatischen Einstieg in die orientalische Küche bietet. Deswegen war ich gespannt, was sich hinter Country Basics verbirgt.

Ich habe das Buch untersucht mit Blick auf die Idee, die Stringenz des Konzepts, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Nachkochbarkeit der Rezepte. Pro Kategorie gibt es maximal 3 Pluspunkte zu holen. Die führen dann zum Gesamt-Eindruck und der Endnote.

Die Idee: Hier steht ganz die saisonale und regionale Küche im Vordergrund. (Wenn regional hier auch sehr stark mit bayerisch gleichgesetzt zu sein scheint. Oktoberfest, Biergarten, Pflanzerl, Brezn, Datschis finden sich zahlreich wieder, ganz im Gegenteil zu hessischem Handkäs, norddeutschem Labskaus, Dresdner Eierschecke oder rheinischem Sauerbraten.) Unterteilt ist der Band in die vier Jahreszeiten mit vielen Tips zu Gemüse- und Obstsorten, die in der jeweiligen Zeit besonders gut schmecken und ohne weite Transportwege erhältlich sind. Gerade Neueinsteiger oder reine Stadtpflanzen finden die Übersichten zu den “Top 10″ in Frühling, Sommer, Herbst und Winter sicherlich hilfreich. Das Wissen um die Erntezeit von neuen Kartoffeln, Wirsing oder Tomaten ist in Zeiten der ständigen Verfügbarkeit ja leider nicht mehr vorauszusetzen. Hier bekommt “Country Basics” die vollen 3 Pluspunkte.

Quasi als 5. Jahreszeit finden sich am Ende des Buches dann noch Tipps und zahlreiche Rezepte zum Einmachen und Einkochen, um die Genüsse der Jahreszeiten auch länger haltbar zu machen. Etwas nervig sind – nicht nur an dieser Stelle – die ständigen Hinweise darauf, wer sich wann so richtig “country” fühlen kann, etwa dann, wenn man selbst räuchert. *augenroll*

Das Konzept: Aber was ist eigentlich dieses “Country”-Gefühl? Hier werfen die Autoren bio, regional, saisonal, selber machen bunt durcheinander. Mit der Bildsprache (karierte Blusen, Bauernhofidylle, blühende Obstbäume, grüne Wiesen, …) orientiert sich das Buch für meinen Geschmack etwas zu sehr an “Landlust” & Co., also all jenen Magazinen, die Städtern das angebliche Landleben näher bringen wollen. Wer aber wie ich auf dem Dorf groß geworden ist, weiß, dass es “auf dem Land” längst weniger romantisch zugeht, als man das in Berlin Mitte, dem Frankfurter Nordend oder in München Neuhausen gerne hätte: Statt Bio-Hofläden gibt es Supermarkt-Ghettos am Ortsrand, statt jede Kuh mit Namen zu kennen, kämpfen Bauern täglich um’s Überleben, EU-Subventionen und Milchpreis-Dumping. 

Dass sie mit ihrer Apfelbaumidylle auf den Fotos doch etwas zu dick auftragen, haben die Autoren wohl selbst gemerkt und versuchen deshalb, das Ganze ironisch zu brechen – etwa im Vorwort: “Die Vorstellung von ländlicher Idylle spukt wohl hauptsächlich in den Köpfen von Stadtbewohnern herum (…)”. Allerdings nicht, ohne dann doch wieder zu “be country” zu animieren. Durch die häufigen Übertreibungen und das gleichzeitige Zurücknehmen, weil man dann wohl doch gemerkt hat, dass das ganze Country-Konzept zu weit hergeholt ist, wirkt das Kochbuch  unentschieden. Als trauten sich die Autoren selbst nicht zu, das “Country”-Konzept glaubwürdig und ernsthaft zu vermitteln. Übrig bleibt 1 Pluspunkt für die Ironie.

Was gibt’s für’s Geld? Wer weniger kritisch rangeht, erhält viele appetitliche Rezepte und umfangreiche Tipps und Informationen zu einem fairen Preis. Denn das Kochbuch hat nunmal einen wirklich sympathischen Ansatz: saisonale Gerichte – von der leckeren Kleinigkeit zum aufwendigen Hauptgericht – mit einfachen Zutaten, die es auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt gibt. Die Rezepte eignen sich vor allem für Einsteiger, bieten aber auch erfahreneren Köchen schöne Anregungen. Für das Preis-Leistungs-Verhältnis (variantenreiche Rezepte, fairer Preis) gibt es die vollen 3 Pluspunkte.

Die Rezepte: Mit GU-Büchern habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich habe insgesamt vier Rezepte ausgewählt, die relativ Saison-unabhängig sind: Pilzragout, Breznknödel, Zwiebelbrot mit Ziegenkäse und Laugenbrezn.

Mein Rezepte-Fazit im Detail:

Das Pilzragout war kinderleicht und hat absolut perfekt geschmeckt – nicht so sahnig und schwer, wie man es oft in bayerischen Gaststätten bekommt, sondern leicht und frisch. Ein absoluter Wirtshaus-Klassiker, den es jetzt sicher öfter geben wird. Dieses Rezept hat zu 100% funktioniert.

Die Breznknödel – meine allerersten Knödel überhaupt und deshalb ein echter Härtetest! – waren fluffig und haben extrem gut geschmeckt. Allerdings hätte im Rezept stehen müssen, dass die Breznstücke von altbackenen Laugenbrezn kleingehackt werden sollten. Stattdessen hieß es “in Scheiben schneiden”. Dann sind die Brocken aber zu groß und machen die Knödel sehr unebenmäßig, was wiederum dazu führen kann, dass sie auseinander fallen.

Die Laugenbrezn habe ich unbedingt backen wollen, weil es in ganz Hessen keine Brezn gibt, die auch nur annähernd an die Münchner Varianten herankommen. Ich hatte also Visionen von knusprig, fluffigen Brezn. Das hat aber leider nicht so ganz hingehauen. Das Ergebnis fand ich enttäuschen, obwohl ich mich wirklich 100% an das Rezept gehalten habe: Die Brezn hatten eine wellige Oberfläche, keine schön dunkelbraun glänzende. Außerdem waren sie innerhalb von 2 Stunden zäh. Nachdem ich mir Rat in Backforen geholt habe, liegt der Verdacht nahe, dass der Teig nochmal gut durchgekühlt werden muss, bevor er in der Lauge getaucht wird. Das stand aber so nicht im Rezept. Ob es allerdings wirklich an der Temperatur lag, muss ich noch mal ausprobieren. Geschmacklich waren die Brezn allerdings ok. Ich werde sie auf jeden Fall noch öfter backen, bis ich endlich originale Biergarten-Brezn habe!

Das Zwiebelbrot mit Ziegenkäse habe ich nicht fotografiert. Deshalb darf ich das Foto aus dem Kochbuch abbilden:

Ein sehr leckerer, schnell zuzubereitender Abend-Snack mit einer tollen Mischung aus Zwiebel-Marmelade und Ziegenkäse. Nach dem Rezept waren mir die Zwiebeln noch zu herb, weshalb ich mehr Zucker und etwas mehr Traubensaft mit einkochen ließ. Die Mischung ist auf jeden Fall mein Ding und kommt öfter auf den Tisch.

Das Rezepte-Fazit in der Zusammenfassung: Ein Rezept gelang perfekt, ein weiteres musste für meinen Geschmack etwas nachjustiert werden, die Knödel und die Brezn haben nicht 100% hingehauen. Wer wenig Erfahrung hat, verzweifelt möglicherweise schnell an der knappen und manchmal uneindeutigen Rezeptebeschreibung: Mal ist Butter in Gramm, mal in Löffel-Maß angegeben, Mehl bleibt ohne Typen-Angabe. Die Zubereitungszeit ist realistisch. Positiv aufgefallen ist mir, dass bei den Rezepten für die “5. Jahreszeit” immer auch die Haltbarkeit angegeben ist. Das hilft bei der Planung. Hier steht es unentschieden. Dafür gibt es 1,5 Pluspunkte.

Mein Kochbuch-Gesamt-Eindruck: Wer wirklich tief in die Materie “saisonales Kochen” einsteigen will, der wird in “Country Basic” einige Ungereimtheiten finden und es wohl eher für zu oberflächlich halten. Das Bemühte “be country” geht etwas auf die Nerven. Die ironische Distanz der Autoren wirkt eher hasenfüßig als sympathisch – nicht Fisch nicht Fleisch. Die Schlagseite Richtung Bayern nervt eventuell nur mich nach meinen zehn Jahren München. Mehr Variantenreichtum wäre schön gewesen, stört aber nicht wirklich. Für Einsteiger, als praktische Übersicht und als Anregung für das Kochen nach Jahreszeiten erhält man aber ein schön bebildertes, mit vielen Infos und Tipps sowie leckeren Rezepten versehenes Kochbuch. Ich habe noch mind. zehn Rezepte auf die Nachkochliste gesetzt. Wie immer bei der Basics-Reihe gefallen mir Layout, Bildsprache und Übersichtlichkeit. Daraus ergibt sich…

…das Gesamt-Ergebnis: 8,5 von 12 möglichen Pluspunkten.

Meine Empfehlung: Ich kann mir “Country Basics” als passendes Geschenk vorstellen für junge Leute, die in die erste eigene Wohnung ziehen. Sie bekommen einfache, unkomplizierte Rezepte, mit denen sie sich – von leicht bis anspruchsvoll – für sich selbst und für Gäste, für den WG-Brunch oder für ihr erstes Eltern-sind-zu-Besuch-Dinner ans Kochen herantasten. Auch für junge Eltern mit nicht mehr ganz kleinen Kindern, die dem Nachwuchs das Bewusstsein für saisonale Zutaten und regionale Herkunft beibringen wollen, ist das Buch eine tolle Idee.

Kennt Ihr das Buch und wie hat es Euch gefallen? Habt Ihr andere Quellen für saisonale Rezepte?

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Auch wenn man als “Saupreiß” ab und zu mal den Kopf schüttelt über bajuwarisches Brauchtum, Sprache und Kleidungsstil, werde ich nie bestreiten, dass ich meine Dekade in München sehr genossen habe. Ich finde es wunderschön, dass ich an mindestens 2 Flecken (mit dem angeheirateten Düsseldorf sogar an dreien!) eine Heimat habe. Und völlig zu recht gibt es für das Wort Heimat eigentlich keinen Plural, denn “home is where the heart is” und das kann sich auch über die ganze Welt erstrecken.

Natürlich gehört für mich zum Heimat-Gefühl auch Essen und Trinken dazu. Und so wie ich in München mit Grüner Soße und Äppelwoi ein bisschen hessische Heimat nach Bayern geholt habe, war mir neulich einfach nach einem “Stückerl Minga” am Main. Was passt da besser als Obazda – die würzige Käsecreme, die in keinem Biergarten, auf keinem Brotzeittisch fehlen darf? (Zudem gab es einen schönen Anlass, weil ich mit den Kollegen auf meine Rückkehr ins Rhein-Main-Gebiet anstoßen konnte!)

Jetzt gibt es aber für Obazda ungefähr 1 Million Rezepte und einen Glaubenskrieg zwischen Vertretern der beiden Fraktionen “Da muss unbedingt Bier rein”- und “Kruxifix, niemals Bier!”. Weil mir Bier insgesamt sympathisch ist und es in Bayern zu den Grundnahrungsmitteln gehört (die Mitarbeiter der Augustiner-Brauerei sollen als Teil ihres Lohns immer noch regelmäßig ihre Ration Helles bekommen, falls das keine Urban Legend ist), habe ich mich für die Bier-Variante entschieden.

Für eine große Portion, die für Gäste reicht oder auch noch am nächsten Tag schmecken soll, braucht man:

500 gr Camembert (ich hatte “Rügener Badejunge”, 60% – das ist zwar nicht sehr bayerisch, hat aber trotzdem gut geschmeckt. Wichtig ist, dass der Camembert nicht zu mager ist!)

250 gr Frischkäse

80 gr Butter

1 feingehackte mittelgroße Zwiebel

4 EL Bier

Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel (ganz)

zur Deko: Schnittlauchröllchen

Zubereitung:

Am besten holt Ihr Camembert und Butter schon mal aus dem Kühlschrank, während Ihr die Zwiebel hackt. Je weicher die Zutaten, desto leichter lassen sie sich mit der Gabel zerdrücken. Jedenfalls werden Camembert, Butter und Frischkäse mit einer Gabel zerdrückt und anschließend mit den anderen Zutaten vermischt. Paprikapulver kann man ordentlich dranhauen, damit das Ganze auch eine schöne Farbe erhält. Ist die Masse zu fest, einfach noch einen Schluck Bier dranmachen. Ist sie zu flüssig, muss leider noch mehr Camembert dran. Wer mag, kann zum Schluss noch etwas Schnittlauch drüber geben.

Dazu passt natürlich frisches Laugengebäck oder ein paar Cracker, Salzstangen oder ähnliches. Mit einem Bund Radieschen oder frisch aufgeschnittenem Radi (Rettich) ist die Brotzeit perfekt!

Um die Frage mit dem Bier zu klären, habe ich einen Blick in ein Kochbuch aus dem Münzberg-Verlag geworfen, das uns liebe Freunde geschenkt haben. Es enthält wirklich ALLE Klassiker der Wirtshaus-Küche und Biergarten-Kultur und gibt amüsante, interessane Einblicke in Herkunft, Sprache und Tradition.

Wahrscheinlich kommt es jetzt etwas häufiger zum Einsatz als während unserer Münchner Zeit ;-) Und weil es bisher eher selten hervorgezogen wurde, ist es mein Beitrag zum Blog-Event DKduW vom Foodfreak:


 

Und mit welchem Gericht weckt Ihr Heimat-Gefühle oder stillt das Heimweh?

 

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Wie nach meinem ersten Besuch vorgenommen, war ich neulich noch mal im Pure Burrito auf der Münchner Lindwurmstraße. Und ich muss sagen: Es war wahnsinnig gut! Mir hat der Burrito diesmal noch deutlich besser geschmeckt als beim ersten Mal.

Der Reis mit Koriander und Limette war sehr frisch und aromatisch, die Guacamole hatte m.E. mehr Geschmack und auch die anderen Zutaten (schwarze Bohnen, Rindfleisch, Salat, Cheddar und scharfe Sauce) waren perfekt. Für 6 Euro eine frisch zubereitete, wirklich vollwertige und gute Mahlzeit, die auch ganz schön satt macht.

Einer der beiden Chefs, Alex Müller, hat mir erzählt, dass der Laden richtig gut läuft und sie von der Lage am Goetheplatz begeistert sind. Und wirklich: Als ich mittags dort war, brummte der Laden wieder. Das freut mich echt, da die Lindwurmstraße sonst ja immer ein etwas stiefkindliches Dasein fristet… Dabei ist sie doch eine der Hauptachsen unserer Stadt.

Da das Wetter momentan so schön ist und auch einige Kinogänger vom “Royal” den Weg ins Pure Burrito finden, haben die Inhaber die Öffnungszeiten bis 21 Uhr ausgedehnt. So viel Flexibilität ist echt sympathisch und sollte eine Anregung für andere Gastronomen sein, sich stärker am Kundenwunsch zu orientieren!

Auch die Sache mit der Bio- und Regional-Ware hat mir Alex Müller noch mal erklärt: Das bezieht sich im Pure Burrito auf Rind- und Schweinefleisch. Denn Müller, der auch mal als Metzger gearbeitet hat, ist es eine Herzensangelegenheit, nur Fleisch von fair behandelten Tieren zu verwerten. So ganz auf Fleisch wolle er als “echte Fleischkatze” nämlich nicht verzichten – aber eben doch nur, wenn das Gewissen dabei rein bleiben könne. Würden sie aber komplett auf Biozutaten umstellen, würde der Burrito schnell über 10 Euro kosten, was nicht mehr wettbewerbsfähig sei.

Mein Fazit nach dem zweiten Besuch: Das Pure Burrito hat das Zeug eine echte Institution zu werden. Location, Einrichtung, Angebot und der freundliche Service sind eine richtige Bereicherung für das Areal rund um den Goetheplatz. Und wer Fast-Food mag, mal Bock auf was anderes hat, aber trotzdem auf Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker verzichten will, ist bei den Burrito-Jungs genau richtig.

PS: Demnächst soll dann auch mal die Website www.pureburrito.com live gehen. Bis dahin freue ich mich, dass all die Google-Sucher bei mir landen ;-)

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Geschafft! Der erste Schluck alkoholfreie Weiße fühlt sich an wie das BESTE Bier der Welt! Deshalb hab’ ich auch das breite Grinsen mal mit auf dem Foto gelassen (Aber ich glaube, ich brauche mal ein Bleaching!)

Trotz suboptimaler Bedingungen – morgens um 7:00 Uhr hat es noch aus Kübeln gegossen, aber bis zum Start um 8:00 Uhr war alles zumindest trocken, angenehm kühl und voller Vorfreude – habe ich jede Minute genossen! (Und da ich ein langsamer Läufer bin, kommen da ganz schön viele Minuten zusammen :))

Insgesamt 18.000 Läufer sind am Sonntag in München an den Start gegangen. Ein großer Teil davon beim Halbmarathon.

Jedenfalls war ich etwas am Zweifeln, ob ich wirklich mitlaufen soll. Hatte ich mich doch rund 2 Wochen vorher dermaßen auf’s Knie gelegt, dass selbiges grün, blau, gelb und lila war. Eine ganze Woche hatte ich nicht trainiert, ausgerechnet noch mal den langen Lauf ausgelassen und auch einen Tempolauf im angestrebten Wettkampftempo weglassen müssen. Das hat mich schon etwas zweifeln lassen…

Aber ich hatte irgendwie Lust darauf, was auch an den Vorgesprächen mit Sarah und Viktor beim “Twittagessen” letzte Woche lag. Außerdem ist die Strecke einfach superschön! Im Gegensatz zu meinem ersten Halbmarathon letztes Jahr, der sich ausschließlich im Münchner Olympiapark abspielte: 4 (vier!) Runden á 5km plus eine extra Schleife, um die 21km vollzukriegen. Da bekommt man spätestens bei der 3. Runde echt die große Langeweile. Zumal der Olypark auch echt keine Augenweide ist. Sorry, aber der ist halt eher zweckmäßig als schön…

Beim Münchner Stadtlauf jedenfalls wird am Marienplatz gestartet, vorbei an der Feldherrenhalle und Richtung Siegestor, bevor es rechts ab in den Englischen Garten geht. Der Löwenanteil (ca. 18km oder mehr?) wird komplett im riesigen Englischen Garten gelaufen. Zurück geht es dann noch durch den Hofgarten, an der Theatinerkirche vorbei und wieder zum Marienplatz. DAS ist mal eine Strecke!

Und unter Läufer-Gesichtspunkten auch schön, weil eben nicht nur Asphalt, sondern auch normale Parkwege. Das freut auch die Gelenke. Im Park ist einfach mehr Natur, Bäume, Wiesen, Touris (die komisch gucken, wenn plötzlich lauter orange-gewandete Läufer an ihnen vorbeirennen), Schäfer mit Schafherde, Biergarten-Volk. Ok, Letzteres kann hart sein, wenn man nach 13km Hunger bekommt. Aber langweilig wie im Olypark isses jedenfalls nicht.

Mir haben die 21km diesmal einfach Spaß gemacht. Ich hab mich von Anfang an wohl gefühlt und habe die Strecke genossen. Trotz der vielen Läufer war immer genügend Platz. Die Verpflegungsstationen waren gut organisiert, der Parcours war flach und trotz des Regens nicht zu rutschig. Und wenn man dann vom wilden Nordteil des Parks wieder Richtung “Zivilisation” läuft und die Türme der Frauenkirche sieht, weiß man einfach, dass es gar nicht mehr soooo weit ist. Ein tolles Gefühl!

Wirklich gut war schon Kilometer 11, als ich wusste, dass die größere Hälfte bereits hinter mir liegt. Da bekam dann der bEdW auch eine SMS, damit er wusste, wann er mich im Ziel in Empfang nehmen darf :)

Bei Kilometer 13 hatte ich mir ausgerechnet, dass jetzt ja nur noch meine “Hausstrecke” – also von mir zu Hause an der Isar entlang zum Zoo und zurück – liegt. Allerdings drehte sich das “nur noch” dann schnell in ein “oh shit!”. Bei Kilometer 16 dachte ich dann: “Ok, einmal noch von mir rund um die Theresienwiese und zurück”.  Überhaupt bin ich bei langen Läufen ständig am Rechnen. Aber das geht scheinbar nicht nur mir so. Lest mal hier, wie Anne umständlich bei ihrem ersten Marathon rumgerechnet hat… Das lenkt irgendwie ab und gibt einem das Gefühl, das Geschehen doch irgendwie in der Hand zu haben :)

Jedenfalls bin ich glücklich und dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, die 21km am Sonntag zu laufen.

Glücklich, weil es Spaß gemacht und gut getan hat.

Weil ich mir etwas vorgenommen und es zuende gebracht habe. Erfolgreich zuende gebracht habe!

Weil es 2:25:25 (hüstel… ich sage ja, ich bin langsam) Stunden absoluter Leere bei gleichzeitg hoher Konzentration waren.

Weil ich nur auf mich und meinen Rhythmus gehört habe.

Weil alles andere einfach mal draußen blieb aus dem Kopf.

Weil es sich so gut anfühlt, nach 21km zu duschen, die Füße hochzulegen und es geschafft zu haben.

Glücklich, weil ich nachmittags ohne mit der Wimper zu zucken zwei (!) Portionen Pommes am Chinesischen Turm gegessen habe (wo ich vorher noch vorbeigelaufen war) – allerdings with a little help of my friends und einem ganz süßen jungen Glück! Hach, Herzchen allerorten…

Und dankbar bin ich, weil ich die Möglichkeit dazu habe. Ich bin körperlich dazu in der Lage, mal sonntagmorgens so einen Lauf hinzulegen. Dabei geht es mir nicht um die Geschwindigkeit, da gibt es viel schnellere Läufer als mich. Sondern einfach um die Umsetzung. Ich bin gesund und habe selbst diesen echt fiesen und schmerzhaften Sturz vor 2 Wochen schnell weggesteckt. Wie leicht hätte da mehr passieren können?

Dankbar auch dafür, dass ich in einer wunderschönen Stadt lebe, die solche Strecken und Events beheimatet.

Dankbar, dass mir hinterher von Freunden – real oder virtuell – dutzendweise auf die Schulter geklopft wurde.

Aber most of all: DANKBAR, dass der bEdW nicht nur ohne mit der Wimper zu zucken um 7:00 Uhr aufsteht, um mir Glück zu wünschen, sondern auch noch im Ziel auf mich wartet, mir erstmal meinen Durst und den schlimmsten Hunger löscht, und ich ihm ansehen kann, wie stolz er auf mich ist. Was für ein wunderschönes Gefühl!

Ich versuche, ein bisschen davon in den Alltag zu retten. Meine Muskeln erinnern mich derzeit jedenfalls noch dran, weshalb erstmal ein paar Tage Laufpause angesagt ist. Und langsam überlege ich ja, ob ich nicht doch das Projekt Marathon, vor dem ich tierisch Respekt habe, angehen soll. Keep you posted. 

PS: Wenn Ihr noch auf der Suche nach einem Sport-Blog seid, der nicht nur in Gewichten, Zeiten und Einheiten funktioniert, sondern ganz viel Herz, Gefühl und Humor mitbringt, dann schaut doch mal bei Jessica vorbei, einer ehemaligen Kollegin von mir und Running-Mate im Geiste. Ich mag ihre Gedanken zu Motivation, Zufriedenheit mit sich selbst, Selbstzweifeln, Freude und Dankbarkeit für die kleinen Dinge des Lebens. Wegen der Zeitverschiebung in die USA bekomme ich ihre neuesten Posts immer früh am Morgen. Viele davon regen zum Nachdenken an oder machen einfach Spaß zu lesen. Ein ganz netter Einstieg ist dieser hier.

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Ich liebe Tex-Mex-Food. Das ist sicherlich nichts, worauf man stolz sein muss. Aber seit ich als Schüler auf dem Hanauer US-Kasernengelände im Chi-Chi’s die große, weite Welt schmecken durfte, hat Tex-Mex einen Platz in meinem Herzen. (Und Ihr ahnt nicht, was wir alles anstellen mussten – vor allem während des Golfkrieges -, um auf das US-Kasernengelände zu kommen!). <- Die alte Oma erzählt vom Krieg! LOL!

Jedenfalls radel ich auf meinem Weg zur Arbeit neuerdings immer an einem Laden namens Pure Burrito vorbei (Website noch under construction), der im ehemaligen Café Landgraf aufgemacht hat (Hausnummer 57). Und weil Burritos die kleinen Brüder der Chimichangas sind – meine Lieblinge damals im Chi-Chi’s -, musste ich natürlich auf dem Heimweg gleich mal mit quietschenden Bremsen anhalten und reinspringen. (Ich fotografiere mein Essen nicht gerne in der Öffentlichkeit und die Website hat noch keine Bilder – deshalb ist der Post diesmal ohne Fotos.)

Der Eckladen ist hell und angenehm zurückhaltend aber trotzdem gemütlich eingerichtet. Über der Theke hängt eine Tafel mit dem Speisen- und Getränkeangebot. In der halben Stunde, die ich dort verbracht habe, hat der Laden gebrummt – größtenteils Twenty-/Thirtysomethings aus dem angrenzenden Dreieck Goetheplatz/Sendlinger Tor/Müllerstraße. Schön, wenn in neuen Läden gleich was los ist! Das freut mich immer. Denn erstmal drücke ich jedem neuen Gastro-Betrieb alle Daumen, weil doch so viel Herzblut drin steckt!

Die freundlichen Herren hinter der Theke beraten gerne und haben mir auf Nachfrage “meinen” Burrito kreiert: Weizentortilla (Variante groß für 6 €)) gefüllt mit pikanten Rinderschulterstreifen, schwarzen Bohnen, Guacamole und einer scharfen Salsa (“VonDerRolle”). Außerdem noch Reis und etwas Cheddar in den Burrito, kräftig eingerollt in Alufolie (das üben die Jungs derzeit noch) und fertig ist das Tex-Mex-Paket.

Eine Essanleitung gab’s gleich dazu: “Alufolie einreißen und reinbeißen!” Ich: “Aha, wie beim türkischen Lahmacun?!”. Serviert wird das Alu-Päckchen auf einem Blechtablett – etwas viel Metall für meinen Geschmack, aber praktisch und appetitlich. Außerdem hatte ich ein Tegernseer zum Nachspülen. Gut gekühlt und zum fairen Preis von 2,50 € für 0,33l.

Wie hat’s geschmeckt? Die Salsa war wie versprochen feurig (aber jetzt auch nicht wieder soooo scharf, dass man sich anstellen muss wie die 2 Typen mir gegenüber. Weicheier!!), die Rinderstreifen gut gewürzt, die schwarzen Bohnen schmackhaft und bissfest, die Guacamole etwas zu cremig für meinen Geschmack und der Reis teilweise noch (oder wieder?)  zu hart. Einige Körner waren wie roh. Ohne die Guacamole (kostet eigentlich 1,50 extra – ich hatte aber weniger Fleisch dafür) wäre mein Burrito mir wohl etwas zu trocken gewesen. Deshalb: Wer Avocado mag, sollte sich die Guacamole gönnen.

Durch Reis, Bohnen und die Weizentortilla macht der Burrito nachhaltig satt. Auch wenn er mit ein paar Bissen weg ist. Wer großen Hunger hat und mehr Abwechslung möchte, sollte vielleicht lieber 2 kleine Varianten (à 4,- €) bestellen. Außer Rind gibt es nämlich auch die Varianten mit Hühnchen, Schweineschulter oder vegetarisch (Avocado, Chili, Limette, Knoblauch). Dann kann man auch die anderen Salsas mit bspw. Mango, Mais und Koriander oder Tomaten und Limetten ausprobieren. Da sollte eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ich werde beim nächsten Mal jedenfalls noch mal eine oder zwei andere kleine Varianten ausprobieren.

Wer mag, kann sich noch eine kleine Butterbrottüte Tortilla-Chips & Salsa mitnehmen (Chips mit Limetten- oder Chilisalz, Salsa oder Guacamole = 3 €). Ob die abgepackt, wie sie da lagen, noch knusprig sind, habe ich nicht ausprobiert. Für die Kino-Gänger vom Royal am Goetheplatz sicher eine nette Abwechslung zu den Fertigchips aus der Kino-Lobby (aber Vorsicht beim reinschmuggeln!).

Die Getränkeauswahl ist groß und nicht zu teuer. Softdrinks gibt es ab 2 €. Außerdem im Angebot: Apfel-/Johannisbeer-/Rhabarer-Schorlen, 3 Sorten Eistee (4 € für 0,473l waren mir allerdings zu teuer), Säfte, Bionade, 5 Bier-Sorten und Margarita (0,3l für 5 €).

Nach Eigenwerbung auf den ausliegenden Flyern sind die Betreiber “ein Gourmetkoch aus dem Allgäu und ein Burritofeinschmecker aus Thüringen”, die sich zusammengetan haben, “um eine geniale Art von Fast Food nach Deutschland zu bringen”. Naja, das sind große Worte. Ist ja nicht so, als gäbe es in München nirgends Burritos zu finden (kennt einer den Laden am Hauptbahnhof? Gibt’s den noch?). Zudem springen sie auf den Bio-Zug auf: (O-Ton) “Da beide sehr naturverbunden sind, stehen Dinge wie artgerechte, biologische Tierhaltung, lokales frisches Gemüse und nachhaltige Produktion im Vordergrund – das sind sie ihren Gästen und ihren Familien schuldig.”

Ein löblicher Ansatz – auch und gerade bei Fast Food. Aber auf meine Frage, woher denn der Salat käme, konnte man mir keine Antwort geben. Schade eigentlich. Wer bio und regional sagt, muss darauf eigentlich auch antworten können.

Aber Fast-Food in Bio-Qualität und ohne Geschmacksverstärker freut den bewussten Esser. Vielleicht findet sich mit der Zeit ja auch noch eine Alternative zur Alufolie…

Da das Pure Burrito erst ganz frisch aufgemacht hat, werde ich noch mal vorbeiradeln, um einen zweiten Versuch zu starten. Das Konzept gefällt mir, der Laden ist angenehm und sauber, der Service wirklich sehr freundlich. Wenn der Gourmetkoch jetzt noch den Reis optimiert, ist dem Laden hoffentlich eine längere Lebensdauer beschieden als den Vorgänger-Betrieben an gleicher Stelle.

Schaut doch selber mal vorbei und lasst mich wissen, wie es Euch geschmeckt hat: Pure Burrito hat offen Mo-Sa von 11-20 Uhr.

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Suchbild: Was haben diese beiden gemeinsam?

Vor 125 starb der Kini (aka Ludwig II. von Bayern aka Sissis Cousin aka Der Märchenkönig aka Helmut Berger in Viscontis Film etc.) unter mysteriösen Umständen. Allerlei Theorien ranken sich noch heute um seinen Tod. Ein Spaß für jeden Verschwörungstheoretiker. Deshalb kann selbst ein erklärter Anti-Monarchist wie ich sich dem Faszinosum “Wiggerl” kaum entziehen.

Des einen Todestag war der anderen Geburtsstunde: Vor 125 Jahren wurde die Maggi-Flasche erfunden! Und selbst in einem Glutamat-freien Haushalt wie unserem findet sich gaaaaanz tief hinten im Küchenregal ein Fläschchen. (2009 abgelaufen!)

Kein Monarchist, keine Glutamat-Schleuder und trotzdem beides im Haus? Ich habe nie behauptet, dass ich auf Prinzipien reiten würde ;-)

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Nicht, dass wir knapp an Wein wären… Aber bei den Schlagworten “Sommer”, “Weißwein”, “erfrischend” muss man doch einfach zugreifen, oder?

Jedenfalls habe ich mir das Probierpaket “Spanische Sommerweine” gleich bestellt. Das Video auf stern.de  mit den beiden Kritikern ist sympathisch-dilettantisch (aber viel zu lang!). Überspringt am besten die ersten 1:17 Minuten. Dann geht’s endlich um die Weine. (Warum immer alles mit “Take Five” unterlegt werden muss. Gähn!) Viel lernt man aus dem Video eh nicht. Deshalb: Lieber selber ausprobieren! Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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Ok, der blöde Kalauer aus der Headline hat wirklich ‘n Bart. Aber wer wie ich den Film “Die üblichen Verdächtigen” liebt (Achtung! Wer den Film noch nicht kennt: Der Wikipedia-Artikel ist voller Spoiler!!!), der denkt wahrscheinlich selbst manchmal bei Soßen an Keyser Soze, den unfassbar bösen und mysteriösen Unterweltboss aus dem Film.

Bohnensauce – oder besser: scharfe Bohnensauce - ist eine schnelle, günstige Zutat, um einem Gericht einen exotischen Kick zu geben.

So wird aus Rindfleisch mit Gemüse, Ingwer und Knoblauch eine wahnsinnig schmackhafte Wok-Pfanne. Wann immer der bEdW Rindfleisch und Gemüse zubereitet, nötige ich ihn, die Bohnensauce auszupacken! Es gibt eine scharfe und eine “normale” Variante. Beide Sorten Bohnensauce gibt’s im Asia-Laden. Sie hält sich im Kühlschrank auch geöffnet mehrere Wochen.

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