Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Biergarten’ Category

Vor rund einem Jahr habe ich mal alle Rezepte in einem Post zusammengefasst, die sich gut für heiße Tage eignen: kühlend, schnell zubereitet, leicht.

Jetzt hat der Sommer wieder so ein paar (schwül-) heiße Tage für uns parat, weshalb ich unbedingt meinen liebsten Nudelsalat machen musste. Denn dafür muss man nur einmal Nudeln kochen, kann aber – bei ausreichender Menge – mindestens 3 x davon essen! (Und wer statt Nudelsalat lieber Kartoffelsalat mag, sucht sich einfach eine dieser 70 Varianten aus!)

?????????????????????

Zutaten für 6 Portionen:

400 gr Rigatoni oder Penne

10 bunte Cocktailtomaten, halbiert

1 gehäufter EL Basilikum-Pesto

1 gehäufter EL Tomatensugo (alternativ: passierte Tomaten etwas würzen)

4 getrocknete Tomaten, fein gehackt

frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Thymian (gehackt)

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

Spritzer Zitronensaft

optional: geröstete Pinienkerne

Zum Servieren: einige Späne Parmesan

Zubehör: Eine große Salatschüssel, Pastatopf, Sieb

Zubereitungszeit: 20 min

So geht’s:

Nudelwasser aufsetzen, salzen, zum Kochen bringen. Penne garen, abgießen und sofort das Sieb über den Topf hängen, damit noch etwas Nudelwasser aufgefangen wird.

Alle Zutaten während des Kochens vorbereiten, in die Schüssel geben und darin mit den noch warmen Nudeln sehr gut vermischen. Ordentlich salzen und pfeffern. Gegebenenfalls noch 1-2 EL Nudelwasser dazu geben.

Entweder gleich mit etwas Parmesan garniert lauwarm genießen oder abkühlen lassen und dann innerhalb von 2-3 Tagen aufbrauchen (kühl stellen).

Übrigens schmeckt der Nudelsalat auch mit Feta:

Processed with Rookie

Read Full Post »

Wenn es heiß ist, isst man am besten kühlende Gerichte aus Ländern, die wissen, wie man mit Hitze umgehen muss. In Indien beispielsweise kann die Hitze mörderisch sein. Es gibt in der indischen Küche unzählige Dips, Salate, Gemüsebeilagen etc., die alle für sich genommen eine feine Zwischenmahlzeit ergeben – oder eben Bestandteil einer großen Tafel sein können. Das Schönste an indischem Essen ist nämlich, dass man ohne Ende verschiedene Gerichte “hochskalieren” kann: Je mehr auf dem Tisch steht, desto besser. Denn es gibt keine feste Menüfolge. Vielmehr werden alle Bestandteile gleichzeitig aufgetafelt. Herrlich für “Schnutentunker” wie mich, die am liebsten viele Schüsseln und Teller aufm Tisch haben.

Eine wunderbar leichte, gut vorzubereitende Beilage – oder kühlende Zwischenmahlzeit – ist der indische Möhren-Rote Bete-Salat, der auch zum BBQ Eindruck schindet:

Processed with Rookie

Zutaten:

2 Karotten

2 kleine oder 1 große Knolle Rote Bete (roh)

Rote Bete Blätter (wenn die Knollen mit Grünzeug verkauft werden!)

2 TL braune Senfkörner

1 EL Ghee

1 gehäufter TL Kreuzkümmel/Cumin

1/2 TL Chilipulver

Salz

Prise Zucker

200 gr Joghurt (3,8%)

Saft einer halben Zitrone

8 Blätter Minze, gehackt

1 rote Zwiebel, in Streifen geschnitten

Zubereitungszeit: 45 min

Zubehör: scharfes Messer, große beschichtete Pfanne, Salatschüssel

So geht’s:

Möhren und Rote Bete schälen und in feine Stifte schneiden. Rote Zwiebel in feine Streifen schneiden. Ghee in der Pfanne erhitzen, braune Senfkörner darin anbraten, bis sie beginnen zu springen. Cumin und Chilipulver hinzugeben und anrösten. Rote Zwiebeln anschwitzen. Salzen, zuckern. Möhren- und Betestifte hinzugeben, gut unterheben und mehrere Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis alles bissfest gar ist. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Den Salat mit Zitronensaft würzen, ggf. mit Salz und etwas Zucker abrunden. Rote Bete blätter fein hacken und unterheben. Alles gut mischen. Vor dem Servieren den Joghurt unterheben.

Der Salat schmeckt auch am nächsten Tag noch gut, wenn er gekühlt aufbewahrt wird.

 

Read Full Post »

Kinners, Ihr seid irre! Trotz Urlaubszeit, WM-Taumel und Tropentemperaturen habt Ihr mir insgesamt über 70 Rezepte geschickt rund um die tolle Knolle. Es kamen tatsächlich Beiträge aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Worüber ich mich besonders freue: Über die vielen multikulti Rezepte mit orientalischen, skandinavischen, asiatischen oder amerikanischen Anklängen. Auf diese Weise leben Traditionen fort, werden an den modernen Geschmack angepasst und sind alles nur nicht spießig! Wenn Ihr also demnächst mal wieder zur Grillparty eingeladen seid, dann surft doch mal hier vorbei und sucht Euch einen ganz traditionellen oder einen der exotischen Salate aus. Langeweile kommt da ganz sicher nicht auf!

Banner_Kartoffelsalate_quer

Bleibt mir, meinen Hut zu ziehen, von Herzen Euch allen zu danken und durchzuatmen, bevor ich mich an die umfangreiche Zusammenfassung mache – natürlich nach Himmelsrichtungen sortiert. Dabei ging es nach den Rezepten (norddeutsch = Norden, schwäbisch = Süden, orientalisch = Osten usw.) oder der Herkunft der Blogger bzw. deren Familien. Es ist also nicht immer ganz stringent und ich bitte darum, nicht zuuu genau nachschauen; bei einigen musste ich nämlich ganz schön tricksen ;-) Wer sich falsch einsortiert fühlt und das unbedingt geändert haben will, möge sich bitte melden!

PS: Wer noch nicht genug hat von den tollen Knollen, der findet gaaaaaanz am Ende noch einen weiteren Event-Hinweis. Aber jetzt geht’s erstmal in den hohen Norden!

NORD:

Polis, Polis, Potatisgris – heißt ein schwedischer Schmähreim, der hier unübersetzt bleiben soll. Viel appetitlicher sind die schwedischen Dillstuvad Potatis, die uns Küchenlatein mitgebracht hat.

1

Endlich Mayo! Gerhard kocht – und zwar eine norddeutsche Variante. Schaut aber unbedingt auch noch mal weiter südlich nach. Da ist er gleich noch mal vertreten!

2

Nochmal schwedische „Stuvad Potatis“ diesmal von – der Name ist Programm! – „schwedisch kochen“. Auch wenn es sich bei den Stuvad Potatis nicht wirklich um Salat handelt. Ach, egal. Köstlich sehen sie aus!

3

Die Hamburger Deern mit dem Künstlernamen Greta hat mir ihren Hamburger Kartoffelsalat als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt. Dankeschön!

4

Nach den Schweden sind dann also auch noch die Dänen mit dabei: Ein warmer dänischer Kartoffelsalat von der wunderbaren Küchenlatein, die eine ähnlich große Liebe zu Skandinavien hat wie ich!

5

Der Norden ist zwar verhältnismäßig unterrepräsentiert. Aber wenn, dann hauen sie ordentlich auf’n Brei, die Nordlichter. Wie Gunnar von Gunnars Kochecke, der gleich 4 Kartoffelsalate eingereicht hat! Etwa diese nordische Variante mit Apfel und Gurke:

6

Eine Variante mit Rucola und Tomaten kommt von Friesi kocht und backt. Das bringt das Mittelmeer-Gefühl in den Norden:

7

Bei Nele von Küchendelikte geht es um Kulinarisches und um Krimis. Tolle Mischung, oder? Ebenso wie die Mischung eines Kartoffelsalats mit Chorizo!

8

OST:

Der Osten kommt ja leider auf der kulinarischen Landkarte häufig zu kurz. Umso schöner, dass Obers trifft Sahne einen thüringischen Kartoffelsalat mitgebracht hat!

1

Es geht noch weiter in den Osten. Nach Böhmen. Ilse blogt dieses böhmische Familienrezept für uns und setzt so der slowakischen Oma ein Denkmal.

2

„Und dann nischt wie ab an‘ Wannsee!“ – Doc Eva bringt eine typisch Berliner Göre ins Spiel und einen – nein zwei! – Berliner Kartoffelsalat(e). „Pack‘ die Badehose ein…“

3

Wo, bitte, soll ich den mittel-norddeutsch-ungarischen Kartoffelsalat von Paprika meets Kardamom einsortieren? Am besten im unterrepräsentierten Osten. Ok?

4

Alice im kulinarischen Wunderland hatte mich auf die Idee gebracht mit ihrem vogtländischen Kartoffelsalat. Wie schön, dass sie vor ihrem Urlaub noch den Beitrag online stellen und so mit Euch teilen konnte!

5

Bei diesem Maurischen Kartoffelsalat könnten wir glatt zu Fressfeinden werden. Den hätt‘ ich nämlich gerne für mich alleine!

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Noch einmal wird es orientalisch. Bei Schmeckt nach mehr geben Kichererbsen und Granatapfelsirup dem orientalischen Kartoffelsalat den Kick.

7

Aus Böhmen kommen nicht nur Schweijk und Knödl sondern scheinbar auch jede Menge Omas mit gigantischen Kartoffelsalatrezepten. Wie bei Madame Cuisine und ihrem böhmischen Kartoffelsalat.

8

Nichts weniger als die Geburt einer Tradition dürfen wir bei Portionsdiät bezeugen. Und die wird asiatisch – mit Kimchi und Kurkuma im Kartoffelsalat. Und das mit einem Rezept, das sich portionsweise zubereiten lässt. Tolle Idee und wir werden Zeugen einer beginnenden Tradition!

9

Bei Hamburg kocht denken wir zwar an „Nord“ aber Sumach ist eindeutig „Ost“ für mich. Also gibt es hier den Kartoffelsalat mit Sumach. Ich hab doch gesagt, ich musste tricksen…

10

Marion durfte bei Pimpimella gastbloggen und hat einen curry-lastigen, indischen Kartoffelsalat gemacht. Quasi ein GOA-toffelsalat. Damit hat sie den Kalauer-Preis gewonnen J

11

Indisch geht es NATÜRLICH auch bei Tina zu, die noch mehr indische Rezepte im Blog hat als ich und immer eine tolle Quelle für die exotischsten Gewürze ist. In ihrem Blog Foodina hat sie einen Kartoffelsalat mit Granatapfel verbloggt.

12

Bentos sind tolle Lunch-Boxen – nicht nur für asiatische Leckereien. Bei Lecker Bentos & mehr findet man auch immer wieder heimische Rezepte für die Box. Wie dieser Kartoffelsalat nach Mutters Rezept.

13

Bei Blog-Events lernt man auch immer tolle neue Blogs kennen. Wie Eat Art Others, wo es viel mehr gibt als nur Rezepte! Aber dieser Kartoffelsalat mit Balsamico-Zwiebeln.

14

Stefanie von Schön & Fein aus Leipzig kommt eigentlich aus Thüringen. Ihr Kartoffelsalat ist aber eine Eigenkreation, da es in der Familie kein verbrieftes Rezept überliefert wurde. Deshalb hat sie uns ihren eigenen Kartoffelsalat mitgebracht.

15

Die Rezepte mit Mayo sind ja arg in der Minderheit. Umso schöner, dass Backen macht froh einen untypischen typischen Kartoffelsalat mit Mayo gemacht hat!

16

In Frau Kampis Küche schlägt die Mama von Frau Kampi die Hände überm Kopf zusammen. Und deshalb gibt es auch nix von dem üblichen Schnick-Schnack, sondern einen Bratkartoffelsalat. Jawoll! Bratkartoffeln. Habe ich schon gesagt, dass ich dieses Event liebe?

17

Bochumer WG-Nächte, ein GU-Kochbuch und dieser indische Kartoffelsalat – das alles gibt es bei Löffelgenuss und ihrer Geschichte zum Rezept!

18

Bella kocht – und zwar einen orientalischen Kartoffelsalat mit vielen, vielen Gewürzen. Den serviert sie lauwarm. Klingt köstlich und sieht ebenso aus, oder etwa nicht?

19

 

SÜD:

Darauf hatte ich gehofft: Ende Mitte Zwanzig hat einen original schwäbischen Kartoffelsalat zubereitet. Und der kommt dem hessischen schon seeeehr nahe!

1

Wammerl? Who the f*** is Wammerl? Die Ex-Münchnerin in mir hat das natürlich lernen müssen. Wenn Ihr es nicht wisst, schaut doch mal bei Amor & Kartoffelsack nach und dem niederbayerischen Kartoffelsalat mit Wammerlbegleitung!

2

Kartoffeln, Radieschen, süßer Senf – geht’s bayrischer? Ina i(s)st hat jedenfalls eine ganz klassische Variante ordentlich aufgepeppt: Kartoffel-Radieschen-Salat mit süßem Senf.

3

Auch die Spanier mögen Kartoffelsalate. Unser Freund Sch. war so nett, uns einen originalen Ensaladilla Rusa vorzustellen und als Gastblog-Beitrag einzureichen.

4

Die Hollertau ist bekannt für ihre weiten Hopfenfelder. Und Hopfenzupfer brauchen einen g’scheiten Kartoffelsalat. Beispielsweise den von „Gerhard kocht“.

5

Auch die Franken sind bekannt für ihre schlotzigen Kartoffelsalate. Diese fränkische Variante stammt von „Lecker mit Geri“.

6

Che Foodzeit ist zurück aus China und bereitet einen schwäbischen Kartoffelsalat vor. Überhaupt ist der Süden stark vertreten beim Blog-Event!

7

Lecker & Co. tastete sich über Jahre an ein Rezept heran, das sie aus einer uralten fränkischen Gaststätte kennt, das ihr aber nicht verraten wurde. Netterweise verrät sie uns ihre Variante des fränkischen Kartoffelsalats!

7

Jetzt geht es über die Grenze in die Schweiz. Cakes, Cookies and more bringt uns einen Schweizer Kartoffelsalat mit, der ihre ganz eigene Kreation ist – und ganz ohne Käse auskommt!

8

Noch ein spanischer Kartoffelsalat – aber ganz anders als der von Sch. Wie schön, wenn Zypressen kochen…

9

Die Kartoffeln haben viele Blogger zu Eigenkreationen angeregt. Wie etwa zu einer Ligurischen Kartoffelsalatphantasie von Tra Dolce Ed Amaro.

10

Omas sind eine ganz wichtige Quelle bei diesem Blog-Event gewesen. So auch Feinschmeckerles Oma Marie, von der dieser schwäbische Kartoffelsalat stammt. (Und sie hat gleich noch ein paar weitere Rezepte rund um die Knolle im Salat verlinkt!)

11

Ein echtes Magentratzerl ist so ein bayerischer Kartoffelsalat – ob im Biergarten oder vor dem heimischen Grill genossen, ob bei einer kalten gezapften Maß oder zum Äppelwoi. Mir san da ned so!

12

Die Herzensköchin macht einen badischen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise. Überhaupt sind die Varianten mit Mayo in der Minderzahl. Vielleicht wegen der schlanken Linie? Ode raus Angst vor Salmonellen?

13

Portionsdiät – das klingt nach Kalorienzählen und FdH. Stimmt aber nicht. Bei Portionsdiät gibt es beispielsweise zwei köstliche Kartoffelsalate: Ein Salätle mit Feldsalat und einer mit Ei und Tomate. Beide hier verlinkt.

14

Billi hat mir einen Gastbeitrag mit einem kanarischen Kartoffelsalat geschickt. Dankeschön!

15

Die Turbohausfrau lebt in Wien. Deshalb heißt ein Kartoffelsalat bei ihr auch Erdäpfelsalat. Der kommt bei ihr mit Spargel daher. Denn irgendwann kommt die Saison wieder. Bis dahin gibt es auch sonst noch viele tolle Rezepte in ihrem Blog!

16

Ninive Pisces liefert uns einen Exkurs über Kartoffelsalate – von USA-Kochbüchern bis zu Vinzent Klink – und bereitet einen Kartoffelsalat mit Liebstöckel zu, dem herrlichen Maggikraut, das leider viel zu sehr in Vergessenheit geraten ist.

17

Wie kann man den lieben Kleinen Gemüse unterjubeln? Man paniert es und nennt es Schnitzel! Diese Art Lebenshilfe findet Ihr bei Kebo Homing – sowie ein wunderbares Rezept für Kartoffelsalat mit Kohlrabischnitzel!

18

Viele Kartoffelsalate sind vegetarisch. Richtig vegan sind sie aber nicht zwangsläufig. In der Cooketteria gibt es einen veganen Kartoffelsalat mit Almonnaise. Almonnaise besteht aus Mandelmuß. Das musste ich auch erst lernen ;-)

19

Laura kocht – und zwar nichts weniger als den besten Kartoffelsalat EVER. Nämlich den ihrer Tante. Die wohnt aber 500 km weit weg. Also muss sie sich selber dem Rezept annähern für ihren Kartoffelsalat a la Tante.

20

Widmatt gibt uns Einblicke in die Schweizer Küche, wo Kartoffelsalate „glutschig“ sein müssen. Ein tolles Wort, oder? Wie gemacht für den Kartoffelsalat mit Maggikraut aka Liebstöckel.

21

Aus der Schweiz stammt auch Zorra aka 1 x umrühren aka Kochtopf. Sie lebt aber seit Jahren in Spanien und gehört seit einem Jahrzehnt zu den absoluten Urgesteinen der deutschsprachigen Foodblogger-Szene. Sie führt uns „back to basics“ und zwar zum perfekten Kartoffelsalat-DRESSING! Wer würde je Zorra widersprechen?

22

Gourmandises végétariennes bringt uns zwei Kartoffelsalate mit. Allerdings keine französischen, wie der Blog-Name vermuten lässt, sondern einen lauwarmen badischen Kartoffelsalat

23

…und einen badischen Herdepfelsalat:

24

Jetzt kommt zum Schluss in der Abteilung „Süd“ noch mal eine volle Packung Schwaben-Power!  Und zwar von Manus Küchengeflüster, die sich seit Jahren annähert an den perfekten schwäbischen Kartoffelsalat, den sie mal in einer Boiz in Reutlingen aß,…

25

…sowie von Barbaras Spielwiese, die in China nie Kartoffelsalat, dafür aber in Korea und Japan welchen sah und trotzdem nur einen liebt. Und zwar den schnellen schwäbischen Kartoffelsalat

26

…sowie die vielgereiste Tina von Lunch for One, die auch schon viel Exotisches gegessen und gekocht hat, aber trotzdem am schwäbischen Kartoffelsalat hängt…

27

…und last but not least Mega Dampf, wo es die Zutaten für den schwäbischen Kartoffelsalat gibt und dann noch der Versuch, die Geschichte desselben nachzuverfolgen und zuguterletzt den kompletten Beitrag

28

WEST:

Tanja von Greenway 36 lebt am wunderschönen Niederrhein und hat uns einen Kartoffelsalat mit allem Zipp & Zapp mitgebracht, der unter anderem herrlich zu Buletten passt!

IMG_7248

Auch Ferran Adria kocht seiner Belegschaft ab und an einen Kartoffelsalat. Wer hätte das gedacht? Aber ob der so köstlich aussieht wie Wolfgangs rheinischer Kartoffelsalat? Kaquus Hausmannskost eben!

1

Also eigentlich ist Hessen von mir aus gesehen ja der Nabel der Welt. Also die Mitte. Aber zählen wir den Kartoffelsalat mit Frankfurter Grüne Soße Kräutern von Ines kocht einfach mal zum Westen ;-)

2

Ein absoluter Solitär unter den Beiträgen ist der saarländische Kartoffelsalat von Bonjour Alsace. Das Saarland ist tatsächlich nur einmal vertreten!

3

Jetzt wird’s amerikanisch. Backen macht froh hat sich von den BBQs inspirieren lassen und macht einen lauwarmen Kartoffelsalat Southwest.

4

Julia von The cooking knitter teilt mit mir nicht nur den Vornamen, sondern auch die hessische Herkunft und eine wunderbar kochende Oma (also unterschiedliche Omas, natürlich!). Hier findet Ihr ihren Kartoffelsalat a la Oma. Und der ähnelt sehr dem aus meiner Familie :)

5

In Wolkenfees Küchenwerkstatt erinnert man sich gerne an einen USA-Trip, eine New York Food Party – und den dazugehörigen amerikanischen Kartoffelsalat.

6

Statt Mayo gibt es bei Danielas Foodblog eine cremige Sauce aus Sesam-Tahine zum Kartoffelsalat. Sieht das nicht köstlich aus? Eine tolle Kombination, die aus jedem Kartoffelsalat feine Mezze macht!

7

Touche à tout erzählt uns eine wunderbare Geschichte von Freundschaft, von Strasbourg und wilden Feten und kreativen Rezepten. Eines davon ist ihr Kartoffelsalat aus der Tajine:

8

Sandra From Snugg’s Kitchen ist eher so der Nudelsalat-Typ. Überhaupt scheint es Nudel- und Kartoffelsalatfamilien zu geben. Trotzdem hat sie zum Event einen Ofen-Kartoffel-Salat mitgebracht. Sieht der nicht herrlich aus? Im Hause Snugg scheint man jetzt ins Kartoffellager überzuwechseln:

9

In Brittas Kochbuch findet sich schon länger das Rezept für ihren Lieblingskartoffelsalat mit – Achtung! – Räuchertofu und Schlangengurke. Der Kartoffelsalat ist immer wieder anders und so vielseitig. Toll, oder?

10

Bei Genusslieben gab es eine große Feier für die Kleinen. Und als Krönung hat sie noch einen Lauwarmen Bergischen Kartoffelsalat gemacht. Sieht der nicht klasse aus?

11

Löffelgenuss gibt noch einen Nachschlag! Zum Breitenberger Kartoffelsalat liefert sie gleich noch eine Geschichte rund um ihre Oma hinzu. Überhaupt: Kartoffelsalate und Omas gehören einfach zueinander!

12

Verboten gut! So heißt nicht nur das Blog, so klingt auch das Rezept für den Kartoffelsalat mit Schafskäse & Minze. Und das ist nur einer von vielen Kartoffelsalaten im Blog. Ihr Mann redet bereits von einem Tick. Was wird er erst zu dieser Zusammenfassung sagen??

13

Ich liebe doch Kapern! Ob das Ibu wusste? Sie hat mir jedenfalls einen Kartoffelsalat a la Ibu gemacht, in den tatsächlich kleine säuerliche Kaperchen kommen. Hurrah!

14

In der Cuisine Violette gibt es eine ureigene Mischung – das Omi-Lafer-Rezept. Dabei heißt die Omi nicht Lafer, sondern das Rezept ist eine Mischung aus Familien- und Sternekoch-Rezept. Darum geht es doch beim Kochen: Aus Gutem das Beste zaubern!

15

Und zum Abschluss noch mal Löffelgenuss mit dem Kartoffelsalat a la Salon Schmitz – einer Metzgerei, die keine ist. Klingt schräg? Der Düsseldorfer bEdW würde sagen: „Kölner!“

16

Ich danke Euch allen für die vielen wunderbaren Kartoffelsalat-Rezepte und hoffe, dass es Euch genauso viel Spaß gemacht hat wie mir! Also, ran an die Knollen und Salat gemacht!

Und wer noch nicht genug hat von Kartoffeln, der geht jetzt mal zur Gourmetguerilla, die mit REWE zusammen Rezepte für die „Hippen Knollen“ sucht!

knolle

Read Full Post »

Ihr erinnert Euch an Sch.? Sch. macht gerne auch mal im Januar bei Minustemperaturen für uns die weltbeste Paella aufm Grill. Dazu gibt es dann die schneeweiße und ei-lose Aioli, für die ich glatt töten würde (aber glücklicherweise nicht muss, da er uns das Rezept verraten hat!).

Unser lieber Freund Sch. ließ sich natürlich auch nicht lumpen und hat uns das Rezept für Ensaladilla Rusa, eine spanische Kartoffelsalat-Variante, geschickt. Klingt erst mal ungewöhnlich, schmeckt aber sicherlich genauso großartig wie alles, was Sch. aus Spanien so an Rezepten und Ideen mitbringt!

Damit habe ich hier also gleich auch einen Gastbeitrag für mein Blog-Event “Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen”. Noch bis zum 13.7. sammle ich dort die gefühlt 80 Millionen unterschiedlichen Kartoffelsalatrezepte der Nation sowie grenzenlose Rezepte aus aller Welt. Ich freu mich, wenn Ihr mitmacht.

Aber jetzt hat erstmal Sch. das Wort:

 

Als gebürtiger Schwabe ist natürlich der schwäbische Kartoffelsalat lauwarm und schlotzig das Maß aller Dinge….dachte ich wenigstens bis ich Ensaladilla Rusa probiert habe. Dieser kalte spanische Kartoffelsalat ist der Hammer schlechthin als Tapa zum Wein oder Bier oder mit selbstgemachten Calamaresringen als Hauptgericht.
Spanisch
Aber nun zum Rezept:
Zutaten für 2 Personen
250 gr Kartoffeln
1 Möhre
1-2 Lauchzwiebeln
TK Erbsen nach Belieben
1 Ei
Spargel kann, muss aber nicht
100-150 gr. Thunfisch in Olivenöl
250-350 gr. Mayonnaise
Salz
weißer Pfeffer
Petersilie
gegrillte eingelegte Paprika
Zubereitung
Kartoffeln und Möhre schälen und in kleine Würfel schneiden. Beides in gesalzenem Wasser weich kochen und 10 min vor Ende Erbsen und Ei zugeben.Wenn alles bissfest und das Ei hart ist in eine Schüssel abgießen. Ei klein hacken, Thunfisch (und ggf. Spargel) zugeben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun Mayonnaise unterheben – alles muss mit Mayo überzogen sein – mit Petersilie und gegrillten eingelegten Paprikastreifen garnieren.
Der Salat sollte einen Tag ziehen und schön kalt serviert werden.
Extratipp: Anstelle von Mayo kann man auch die weltbeste Aioli blanca nehmen.
Vielen Dank für diesen Gastbeitrag! Wenn Ihr keinen eigenen Blog betreibt, könnt Ihr mir Euer Rezept auch gerne (mit Foto!) schicken an germanabendbrot(at)gmx(punkt)de

 

 

Read Full Post »

Kartoffelsalat? Für mich muss er hessisch sein: nur mit Brühe angemacht und ohne Gedöns. Nein, rheinisch, sagt der bEdW, mit Gürkchen und Gurkenwasser. Pfeifendeckel, grantelt der Bayer, i ess den nur mit Radieserl. Nee, nee, meint der Norddeutsche, da gehört ordentlich Schmand ran! Ach quatsch, schaltet sich Alice ein, Vogtländer Kartoffelsalat ist nur echt mit Fleischsalat!

Nichts spaltet die Nation so sehr wie die Frage nach dem einzig wahren, echten, richtigen Kartoffelsalat.

10418559_757598974260310_1453821745_o

Deshalb suche ich Eure traditionellen Kartoffelsalat-Rezepte. Ich will nichts Geringeres als DAS Kompendium deutscher Kartoffelsalatvarianten – eben Kartoffelsalat aus allen Himmelsrichtungen! Und weil zu Deutschland natürlich auch all jene gehören, die aus allen Himmelsrichtungen zu uns gekommen sind, freue ich mich ebenso über marokkanische, türkische, schwedische, amerikanische, russische, asiatische, neuseeländische oder sonstwoher eingebürgerte Kartoffelsalate.(Inspiriert dazu hat mich ein Post auf Facebook zu Alices Vogtländer Kartoffelsalat. Deshalb erstmal ein herzliches Dankeschön an meine geschätzte Blogger-Kollegin Alice!)

Nur das Gedöns lasst bitte weg! Ich schere mich nicht drum, was Tim Mälzer, Jamie Oliver oder der Fons kochen. Ich will Eure Familienrezepte – kein Schaulaufen der Fernsehköche! (Außer natürlich, einer der o.g. Herren hat Euch zu EURER Familienrezeptvariante inspiriert. Ich bin da nicht dogmatisch ;-))

So herrlich unkompliziert wie der Kartoffelsalat funktioniert auch das Blog-Event “Kartoffelsalat aus allen Himmelsrichtungen”, denn es gibt nichts zu gewinnen und auch sonst keine Bedingungen.

Hier nur ein paar Regeln:

  • Hinterlasst bitte bis zum 13.7. um 23:59h den Link zu Eurem Kartoffelsalat-Rezept hier unter diesem Beitrag als Kommentar
  • Falls Ihr kein Foodblogger seid, schickt Euer Rezept inkl. Foto bitte an germanabendbrot(at)gmx(dot)de
  • Archivbeiträge sind ausdrücklich zugelassen, da Ihr Eure Familienrezepte vor Jahren vielleicht schon geteilt habt!
  • Dann seid aber bitte so lieb und schreibt in Eurem Blog einen (kurzen) neuen Post mit dem Link zu Eurem alten Kartoffelsalat-Beitrag und verlinkt bitte auf diesen Beitrag hier.
  • Bindet bitte auch den HTML-Code zu einem der nachstehenden Banner in Euren Beitrag mit ein. (s. Hinweis unten)
  • Ihr könnt Euch außerdem schon vor Eurem Post als Teilnehmer outen, indem Ihr den u.g. Banner auf Eure Website stellt.
  • Um möglichst viele Rezepte aus allen Himmelsrichtungen zu finden, freue ich mich über’s Teilen, Posten, Weitersagen…
  • Ihr könnt Eure Rezepte auch auf meinem Pinterest-Board zum Event posten.
  • Selbstverständlich erlaubt Ihr mir im Rahmen des Events, Eure Beiträge in einer Zusammenfassung zu verlinken und ausgesuchte Fotos in dieser Zusammenfassung zu verwenden.

Herzlichsten Dank an Oli von Puhlskitchen für die Erstellung der hübschen Banner!

Hoch:

Banner_Kartoffelsalate_hoch

 

<a href=http://germanabendbrot.wordpress.com/2014/06/06/mein-blog-event-kartoffelsalate-aus-allen-himmelsrichtungen/ "><img src="https://germanabendbrot.files.wordpress.com/2014/06/banner_kartoffelsalate_hoch.jpg " width="170" height="300" alt="Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen"></a>

 

 

Quer:

Banner_Kartoffelsalate_quer

 

 

 

 

 

<a href=http://germanabendbrot.wordpress.com/2014/06/06/mein-blog-event-kartoffelsalate-aus-allen-himmelsrichtungen/ "><img src="https://germanabendbrot.files.wordpress.com/2014/06/banner_kartoffelsalate_quer.jpg " width="550" height="200" alt="Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen"></a>

 

Ich freue mich ganz besonders auf Eure Stories hinter den Kartoffelsalaten! Ist es ein Rezept von der Uroma? Habt Ihr es aus einer Zeitschrift genommen und an den Familiengeschmack angepasst? Macht Ihr ihn seit die Kinder da sind anders? Esst Ihr Kartoffelsalat lieber zu Gegrilltem oder an Heiligabend?

Ich! Will! Eure! Kartoffelsalate!

Also, ran an die Kartoffeln und los geht’s. Ich freue mich auf Euch!

Read Full Post »

Als ob jemand, der unter dem Namen “German Abendbrot” bloggt, noch irgendwie an sich halten könnte bei einem Kochbuch mit diesem Titel:

“100 Butterbrote” von Elke Scherping und Wolfen Schulz (Verlag Droste, 19,50€)

 

Ich war jedenfalls gleich Feuer und Flamme, als ich die Ankündigung zur Buchvorstellung in meinem Lieblingsbuchladen Schulz & Schultz in Düsseldorf gesehen habe.

Da der Weg von Wiesbaden leider doch etwas zu weit weg ist, um einfach mal für ein paar Bütterken an die Lieblingsstadt am Rhein zu fahren, durfte ich das Buch einfach selbst ausprobieren!

Die Idee: Es geht explizit nicht um BrotAUFSTRICHE, sondern um das Belegen von verschiedenen Broten. Dabei werden die Rezepte unterteilt in Sauerteigbrot, Vollkornbort, Baguette, französisches Landbrot, Mischbrot, Dinkelbrot, Sandwichbrot und Butterstuten. Zu jeder dieser Sorten gibt es ein Brotbackrezept und seitenweise Ideen zum abwechslungsreichen Belegen. Zum Abschluss reicht die Autorin noch eine kleine Warenkunde nach sowie Einkaufsadressen.

Die Umsetzung: Wer Anregungen braucht, um sich die Stulle zum Lunch, für die Große Pause oder das nächste Picknick mal raffiniert abzuwandeln, der ist hier genau richtig. Süßes, Herzhaftes, gewagte und bewährte Belage wechseln sich ab. Dabei liegt der Schwerpunkt klar auf gut erhältlichen, frischen Zutaten; Exotisches findet man eher nicht. Die Fotos von Werbefotograf Wolfgang Schulz sind aufgeräumt und ansprechend. Trotz der ein oder anderen Küchenkordel und ein paar malerisch verstreuten Kräutern steht das Butterbrot im Vordergrund. Es gibt dankenswerterweise keine Kinderpatschehände, keine bemehlten Frauenwangen im Weichzeichner oder glückliche Landlust-Familien am Mittagstisch. DANKE! Stattdessen übersichtliche Zutatenangaben, leicht verständliche Zubereitungshinweise, hübsches Foto. That’s it. So mag ich Kochbücher!

Was gibt’s für’s Geld? Rezepte auf über 150 Seiten. Anregungen zum Brotbacken, Einkaufsführer, Warenkunde, appetitliche Fotos. Das klingt erstmal gut. Auch die Rezepte sind vielseitig: Von Marmelade, Obst und süßen Aufstrichen bis Fisch, Meeresfrüchte und Braten. Vegetarier dürften ihre helle Freude haben, da der Großteil der Rezepte ohne Fleisch oder Fisch auskommt. Auch kann die Autorin ihre rheinländische Herkunft nicht verleugnen: Häufig finden sich Kombinationen von herzhaft und süß wie etwa “Leberwurst und Pflaumenmus”, “Senfspinatblätter auf Erdnussbutter” oder “Schinkenwurst mit Apfel” und “Trüffelpate mit Kiwi auf Butterstuten mit Rosinen”. Das macht zumindest Lust aufs Ausprobieren. Andere Varianten wie “Lachs mit Frischkäse” oder “Schnittlauchbutter” sind so banal, dass man als Butterbrot-Fan kaum glauben mag, dass Leser dafür Rezepte benötigen.

Einige Kombinationen sind aber tatsächlich genial einfach und trotzdem mit einem eigenen Kick. Wie etwa das Brot mit Ziegenfrischkäse, Sauerampfer, Tomate und hartgekochtem Ei:

butterbrot

Das ist frisch, herzhaft und macht richtig satt. Klasse!

Kritikpunkt: Was mich wirklich überrascht, ist das Fehlen von Anleitungen für zahlreiche Aufstriche. Klar, “100 Butterbrote” heißt ja nicht “100 Brotaufstriche”. Aber wenn als Belag Enten-Orangen-Sülze, Gänse-Rillette, Aprikosen-Chutney, Oliventapenade oder Hummus empfohlen werden, stellt sich die Frage, wo ich das herbekomme. Ich zumindest laufe nicht permanent Enten-Orangen-Sülze über den Weg. Und ein Chutney, eine Tapenade oder Hummus könnte ich sogar schnell selbst zubereiten. Hier wäre im Buch gerade durch das aufgeräumte Layout durchaus noch Platz für ein kleines Kästchen gewesen mit Verweis auf Bezugsquellen oder Zubereitung.

Außerdem ist die kleine Warenkunde im hinteren Teil für Hobbyköche eigentlich eher unfreiwillig komisch. So wird tatsächlich erklärt, was Honig ist. Zum Thema Pilze erfahren wir etwas zu Champignons, Steinpilzen und Pfifferlingen. Was ist mit Kräuterseitlingen, Morcheln, Austernpilzen… Bei Fischen geht es um Hering, Lachs, Makrele und Thunfisch. Warum werden Sardellen nicht erwähnt, die im Buch sogar vorkommen? Und wie kam es bei den Apfelsorten wohl zur Auswahl Gala, Jonagold, Boskoop, Berlepsch und Braeburn? Was ist mit Granny Smith oder der immer beliebter werdenden Pink Lady?

Als angeheiratete Düsseldorferin bin ich zudem natürlich begeistert, wenn bei den Bezugsquellen rund 25 Düsseldorfer Bäckereien gelistet werden (da ist das Umland noch gar nicht mitgezählt!). Im dreimal so großen München soll es aber nur 7 empfehlenswerte Bäcker geben? Und im etwa gleichgroßen Frankfurt 3? Das wirkt willkürlich und nicht sehr überzeugend. Aber Bezugsquellen in Kochbüchern (wenn es nicht Spezialgeschäfte oder Onlineshops sind) finde ich eh immer ziemlich überflüssig, so dass ich die Düsseldorf-lastige Liste hier nicht als negativ werten mag.

Leider merkt der Hobbykoch und Kochbuchkenner, dass die Autorin keine versierte Köchin ist, sondern eher “Anwenderin”. Ich höre förmlich, wie die erfahrene Werbe-Frau ihre Idee für ein Butterbrot-Buch dem Verlag schmackhaft macht und als “trendy” verkauft. Da wundert auch nicht der Untertitel “Kreative Rezepte – Herzhaft, Vegetarisch oder Einfach Süß”. Ganz bis zu Ende gedacht hat man das Konzept aber leider nicht.

Meine Empfehlung: Wer ein haptisch schönes und wunderbar fotografiertes “Koch”buch sucht, das einfach Lust zum Blättern macht, der liegt mit “100 Butterbrote” richtig. Außerdem bekommt hier jeder für jeden Geschmack viele Anregungen, eine Vielzahl an Rezepten und gute Ideen für den Dauerbrenner Butterbrot. Gerade wer täglich die Brotdose füllen muss, freut sich über die kreativen Kombinationen und aufgepeppten Klassiker. Für den Preis von unter 20 Euro ist das Buch zudem qualitativ hochwertig hergestellt und macht auch als Geschenk etwas her – etwa für Eltern von Schulkindern, zum Start der Fahrradtour- oder Biergatensaison, als Mitbringsel zum Einzug in die erste eigene Wohnung… Ich als passionierte Brotesserin werde noch häufig ins Buch gucken. Einfach auch, weil es so schön ist! Für Chutneys, Relishes & Co. habe ich aber glücklicherweise andere Quellen.

Voila, mein 2. Beitrag zur Themenwoche “Jeden Tag ein Buch”:

jteb

Read Full Post »

Die Mittagspause stellt Berufstätige wirklich vor eine Herausforderung! Wer will schon immer das ewig gleiche belegte Brötchen vom Bäcker essen, täglich viel Geld für den Mittagstisch ausgeben oder sich – noch schlimmer! – mit fragwürdigem Gebäck von der Tanke nebenan eindecken? Auch Kantinen sind nicht immer so verlockend, dass sie uns 5 Tage pro Woche glücklich machen. Und wer dann noch wissen will, was in seinem Essen drin ist, der kommt um mitgebrachtes Essen nicht herum. Nur: Nicht jedes Büro bietet Koch- und Aufwärmmöglichkeiten. Von Baustellen oder Ladengeschäften ganz zu schweigen! Und wer will die Kollegen schon mit stundenlang köchelnder Fischsuppe oder aufgewärmtem Wirsingeintopf quälen?

Alles ruft also nach dem Revival der guten alten Brotdose – neudeutsch: Lunchbox , noch schicker: Bentobox. Ich bleib bei Brotdose. Habe ich doch das Brot schon im Blognamen verewigt :)

Tina von Lunch for One jedenfalls sucht nach Rezepten für die Lunchbox und hat ein Gewinnspiel ausgelobt. Und da darf mein Lunch-Klassiker doch nicht fehlen: Tatatataaaaaa, la Tarte! La Forellen-Tarte, um genau zu sein:

Forellentarte

Tarte lässt sich perfekt am Vortag vorbereiten und schmeckt nach einer durchgezechten durchgezogenen Nacht sogar noch besser! Die Zutaten kann man gut im Vorratsschrank haben, am Wochenende frisch besorgen und etwas aufheben oder leicht auch noch schnell im Supermarkt besorgen, wenn erst spät aus der Arbeit kommt.

Wer mag kann zur Tarte noch etwas gewaschenen und trockengeschleuderten Salat in einer separaten Tupperbox mitnehmen (hält sich auch gut, wenn er am Vorabend eingetuppert und im Kühlschrank aufbewahrt wird), ein Glas mit einem abends angerührten Dressing passt auch noch in die Tasche. Die Tarte schmeckt aber auch ohne Salat sehr gut…

Zutaten für den Mürbeteig:

200 gr Mehl

1/2 TL Salz

100 gr Butter

1 Ei

Alles gut vermischen, bis ein geschmeidiger Teig daraus wird. Zu einer Kugel formen, in einen ausreichend großen Gefrierbeutel geben und darin schon mal leicht  ausrollen. Dann kühlt er schneller durch. Also: Beutel für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

Zutaten für die Forellen-Füllung:

400 gr Filets von der Räucherforelle

1 Bund Schnittlauch, fein gehackt

2 Eier

250 gr Creme fraiche

50 gr neutraler Frischkäse

2 Frühlingszwiebeln (nur das Weiße)

Salz

weißer Pfeffer

Abrieb einer halben Bio-Zitrone

etwas Butter für die Form und zum Anschwitzen

Zubehör: Rührschüssel, kleine Pfanne, Tarteform (28 cm) oder kleine Tartelette-Förmchen, Nudelholz, Pinzette oder Grätenzange, Stabmixer oder Blender, Frischhaltefolie

Zubereitungszeit: 15 min für den Teig, 20 min für die Füllung, Backzeit ca. 35 min

So geht’s:

Während der Teig durchkühlt, kümmern wir uns um die Füllung: Frühlingszwiebeln säubern, in feine Ringe schneiden und in etwas geschmolzener Butter in der kleinen Pfanne anschwitzen. Salzen, pfeffern, zur Seite stellen. Forellenfilets auf Gräten untersuchen und möglichst alle entfernen. Schnittlauch fein hacken. Jetzt alle Zutatenfür die Füllung – außer Schnittlauch und Zwiebeln – in eine Rührschüssel geben und mit dem Stabmixer grob pürieren. Es sollten noch Fischstückchen in der Masse sein! Zwiebeln und Schnittlauch unterheben und zur Seite stellen.

Teig aus der Kühlung nehmen, Gefrierbeutel an einer Seite aufschneiden. Teigkugel auf den Gefrierbeutel legen und mit einem Stück Frischhaltefolie abdecken. Jetzt den Teig zwischen den beiden Lagen mit dem Nudelholz ausrollen bis er die Größe der Tarteform hat.

Tarteform fetten. Teig in die gefettete Form geben und mit einer Gabel anpieksen. Das Blindbacken spare ich mir, wenn es schnell gehen muss. (Ansonsten jetzt mit Backpapier und Linsen oder anderen trockenen Hülsenfrüchten abdecken und 15 min mit Papier, 5 min ohne blind backen.) Die Füllung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. Etwa 35 min backen, bis die Masse komplett gestockt ist!

Abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form heben (Das geht besonders gut, wenn man eine Tarteform mit losgelöstem Boden hat. Diese Anschaffung kann ich echt empfehlen!) oder aus den Tartelette-Förmchen stürzen.

Da die Forellen geräuchert waren und das Ei komplett durchgebacken, hebt sich die Tarte locker im Kühlschrank 2 Tage auf.

Ein herzhaftes Dressing für die Mittagspause mache ich übrigens aus 1/3 Weißweinessig, 2/3 Olivenöl, Salz, Pfeffer, 1/2 TL Senf und einer halben kleinen gekochten Kartoffel.

Die Tarte schmeckt frisch aus dem Ofen und noch lauwarm natürlich am besten. Aber auch am nächsten Tag ist sie kalt ein wunderbares Mittagessen – oder auch für Picknick und Biergarten geeignet. Tartes sind meine Geheimwaffe fürs Büro, fürs Buffet oder wenn mal Reste im Kühlschrank auf ihre Weiterverwendung warten. Ich bin gespannt, was Tina und ihre Gäste sonst noch in die Lunchbox packen!
”Pimp

 

Read Full Post »

Es gibt Zusammenstellungen, die lassen mir direkt schon bei dem Gedanken an sie das Wasser im Mund zusammenlaufen. Etwa Frischkäse und Honig. Tomaten und Schafskäse. Spinat und Lamm. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Ein absoluter Sabber-Trigger sind aber auch Speck und Zwiebeln, die gemeinsam in einer Pfanne angeschwitzt werden. Dazu brauche ich nur etwas frischen Pfeffer, frisch gekochte Spaghetti und schon bin ich im Himmel. Noch besser wird das Ganze dann natürlich mit Ei und Parmesan (aber ohne die Zwiebeln!). Schon sind wir bei der wunderbaren Carbonara des bEdW. (Aus den Anfangstagen des Blogs. Ich entschuldige mich ausdrücklich für dieses Foto! Aber welcher Irre, bitte, hampelt mit der Kamera herum, wenn er die bEdW-Carbonara aufm Teller hat??)

Schön ist es auch, wenn das Trio Speck, Zwiebeln, Pfanne die Vorbereitung für eine Tarte liefert.

Oder für würzig-herzhafte Muffins:

Käse_Speck_Lauch_Muffin

Das Rezept stammt aus der Januar/Februar 2014-Ausgabe der recht spießigen Zeitschrift “Meine gute Landküche”.

Ich habe das Rezept leicht angepasst.

Für 12 Muffinförmchen benötigt Ihr folgende Zutaten:

1 mittelgroße Stange Lauch

1 Zwiebel

1 Ei

200 gr Butter

150 gr Pancetta (oder anderen Speck)

8 EL Milch

frisch gemahlener Pfeffer

125 gr geriebener mittelalter Gouda oder Cheddar

250 gr Weizenmehl

1/2 TL Salz

1 Päckchen Backpulver

Küchenzubehör: 12 Muffinförmchen aus Papier oder Silikon. Ein Muffinblech sollte leicht eingefettet werden. Pfanne. Rührschüssel.

Zubereitungszeit: Vorbereitung ca. 20 min, backen ca. 20 min, auskühlen  10 min = etwa 50 min insgesamt.

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Blech auf die mittlere Schiene schieben und mit vorheizen.

Der harte grüne Teil vom Lauch und das Wurzelende abschneiden. Den Rest einmal längs halbieren und unter fließendem Wasser zwischen den Lamellen reinigen. In feine Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und ebenfalls fein hacken. Den Speck in kleine Würfelchen schneiden.

Speck in einer Pfanne auslassen. Lauch und Zwiebel hinzugeben und etwas andünsten. Mit Pfeffer würzen. Die Butter in einem Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Das Ei mit der Milch und der Butter verkleppern. Die Lauch-Zwiebel-Speck-Mischung sowie drei Viertel des Käses unterheben. Mehl, Salz und Backpulver miteinander vermischen und zusammen mit der Petersilie unter die Masse rühren.

Den Teig nun gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Das restliche Viertel Käse obenauf bröseln.

Muffinförmchen auf das vorgeheizte Blech setzen und etwa 20 min backen lassen (Stäbchentest: bleibt nach der Backzeit noch Teig an einem Holzstäbchen hängen, das Ihr in den Teig piekst, brauchen die Muffins noch etwas Zeit).

Nach der Backzeit herausnehmen und etwa 10 Minuten auskühlen lassen.

Lauwarm schmecken die Muffing ebenso wie kalt. Sie halten sich (ausgekühlt und in einer Tupperbox verwahrt) 2-3 Tage.

Wir hatten die Muffins als Beilage zu einem Steak aus der Lammhüfte mit gewürfelten Champignons in einer Wein-Sahne-Sauce. Sie schmecken aber auch einzeln als Frühstück, als Snack zwischendurch oder abends zum Wein… Am besten macht ihr gleich 24 Muffins mit der doppelten Menge :)

Read Full Post »

Ach, Herbst, eigentlich ist es ganz schön mit Dir. Du bringst uns so viele tolle Sachen: Beeren, Nüsse, Pilze… Dazu ein Gläschen Wein und es ist eigentlich ganz kuschelig mit uns beiden.

Auf dem Wochenmarkt gibt es jetzt Pfifferlinge, Steinpilze, Kräuterseitlinge. Schaut doch mal, was es bei Euch so gibt. Oder sammelt Ihr vielleicht sogar selbst?

Ich habe jedenfalls etwa zwei Hände voll Pilze gemisch und gewürfelt. Dann mit feinen Frühlingszwiebelringen und gewürfeltem Schinkenspeck in etwas Butter angedünstet. Anschließend habe ich griechischen Joghurt mit etwas Kräuterfrischkäse glattgerührt, gesalzen, gepfeffert, zur Seite gestellt.

Vorher habe ich natürlich den Flammkuchenteig angesetzt nach diesem Rezept.

Dazu ein Gläschen Weißwein und das Herbstwochenende kann kaum noch schöner sein!

PS: Der Fladen schmeckt auch kalt am nächsten Tag noch zum Brunch. Vegetarier lassen den Schinkenspeck weg, müssen dann aber etwas mehr Salz an die Zwiebel-Pilz-Mischung geben.

Read Full Post »

Im Mai hat Foodfreak einen alten, schnörkeligen Teller auf Reisen geschickt, auf dass er mit vielen Leckereien aus allen Ecken des Landes garniert, fotografiert und verbloggt wird. Nun ist er über viele Stationen und dank der Kaltmamsell bei mir gelandet. (Den wunderschönen Teller ganz ohne Essensgedöns könnt Ihr übrigens hier sehen.)

Der Teller muss innerhalb weniger Tage (!) eingesetzt, gespült und weitergeschickt werden. Keine lange Zeit also, um sich Rezepte auszudenken, zu kochen, zu fotografieren usw. Das könnte Stress bedeuten für Menschen, die aktuell nur am Wochenende zum Kochen kommen, am Teller-Wochenende aber überhaupt nicht daheim sind und derzeit ansonsten eigentlich nur zum Schlafen in den eigenen 4 Wänden weilen. Aber ich fühle mich geehrt, den schönen Teller zu bekommen. Und so setzte sich eine Idee fest, seit ich davon erfuhr, dass der Teller auf dem Weg zu mir ist: Wofür steht das German Abendbrot eigentlich, wenn ich es nur mit einem einzigen Teller ausdrücken soll? 

Mir geht es darum…

…auch die einfachsten Dinge zu genießen.

…auch für schlichte kulinarische Freuden dankbar.

…Lebensmittel wertzuschätzen.

…auch bekannte, leicht erhältliche Produkte so zuzubereiten dass sie glücklich machen.

…ein Heimatgefühl über das Essen zu transportieren  – wo auch immer diese Heimat sein mag.

…Geborgenheit und Sehnsucht auf dem Teller abzubilden.

Und dazu müsst Ihr wissen, dass meine Mutter von ihrer (Schwieger?)Großmutter einen ähnlichen Teller hat. In Goldschnörkeln steht darauf “Unser täglich Brot gib uns heute”, umrankt von einigen Blumen.

Dieser Teller war ständig im Einsatz – ob als Kuchenplatte für Streuselkuchen und Zwetschenkuchen, statt Brotkörbchen, als Käseteller oder oder oder. Kaum ein Abendbrot ohne den Teller. Und obwohl ich keiner religiösen Familie entstamme, hat mich das “Unser täglich Brot…” immer sehr angerührt. Vielleicht auch, weil es schon ganz abgeschubbert und kaum noch zu erkennen ist.

Für Foodfreaks Teller also wollte ich ganz zu den Wurzeln meiner kleinen Fressseite vorstoßen.

Und deshalb habe ich aus einem frischen Sauerteigbrot mit krachiger Kruste, guter Butter, sommerlichen Tomaten aus der Region, frischen Schalotten, Petersilie aus dem Balkonkasten sowie einigen Bröckchen griechischem Feta und toskanischem Olivenöl (für den Blick über den – Achtung, Kalauer! – Tellerrand quasi) mein allerliebstes “Kindheitserinnerungs-Geborgenheitsgefühl auf die Zunge beamendes-in seiner Schlichtheit anrührendes-durch kein Sterne-Gericht der Welt ersetzbares-Lieblings”-Abendbrot gemacht:

Ebenfalls ganz in der Tradition des German Abendbrot bleibend war ich zu gierig, zu ausgehungert nach einem nervigen Tag, zu hektisch, zu eilig, um ein schönes, dem Teller gerecht werdendes Foto zu schießen. Aber Ihr könnt ihn Euch ja hier in all seiner Pracht anschauen.

Ein Tomatenbrot im Sommer jedenfalls ist für mich der Inbegriff des German Abendbrot. In seiner Einfachheit so köstlich, dass es mich ganz demütig werden lässt. Somit also keine Herabsetzung des hübschen Schnörkeltellers, sondern vielmehr eine Verbeugung vor den scheinbar simplen Zutaten, die höchsten Genuss bereiten können.

Jedenfalls danke ich Foodfreak und der Kaltmamsell für die Möglichkeit, eine kleine Reise in die Vergangenheit und zurück zu den Wurzeln zu unternehmen. Der Teller ist bereits verpackt und auf dem Weg zu einem Blog, in dem er garantiert mit ganz besonders viel Liebe behandelt, arrangiert und fotografiert wird. ;-)

Read Full Post »

Older Posts »

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 255 Followern an

%d Bloggern gefällt das: