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Archive for the ‘Biergarten’ Category

Hach, es gab lange keinen Kartoffelsalat auf meiner kleinen Fressseite (höhö, kleiner Scherz!). Weil aber immer wieder in diversen Facebook-Food-Gruppen ein kleiner Glaubenskrieg wütet rund um den “richtigen” Kartoffelsalat, muss ich jetzt mal wieder den hessischen hervorkramen. Den original hessischen Kartoffelsalat nach Rezept meiner Mutter und Großmutter natürlich. Das ist mir immer noch der aller, aller liebste! Ihn hatte ich ganz in den allerersten Anfangstagen des Blogs vor über vier Jahren verbloggt. Ein neues Foto, eine leichte Abwandlung – damit setze ich meine kleine Reloaded-Reihe fort:

Kartoffelsalat

Das Originalrezept gibt es hier.

Daran muss gar nichts verbessert werden.

Aber diesmal gab es ein paar frische, gehackte Balkonkräuter dazu (Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer, Petersilie) sowie ein Löffelchen Senf in die Brühe. Der bEdW wollte den Kartoffelsalat etwas schlotziger. Also wurde mehr Brühe zugegeben, immer wieder umgerührt und ziehen gelassen.

Ich LIEBE ihn einfach (den Kartoffelsalat UND den bEdW)! Und wer nach Varianten sucht (vom Kartoffelsalat!), weiß ja, wo er fündig wird ;-) (siehe oben)

Bembel

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Wie? Guacamole gibt’s noch nicht im Blog? Höchstens mal in Nebensätzen. Aber so richtig als Star im Rampenlicht stand sie bisher noch nicht. Dabei ist sie doch so hübsch!

Guacamole

Meine Guacamole-Erweckung hatte ich Dank meiner Cousine, die uns vor etwa – moment, ich muss rechnen – 25 Jahren (oh Gott!) mal zum Grillen mit einer hausgemachten Guacamole beglückt hat. Ich hatte vorher nie etwas Vergleichbares gegessen. Dieser absolut einzigartige Geschmack. Dazu die Konsistenz. Zusammen mit leicht geröstetem Weißbrot oder natürlich mit Nacho-Chips (gab es die schon vor 25 Jahren?) macht sie mich einfach sehr, sehr glücklich!

Sie passt auch herrlich zum Chili con Carne oder zu Gegrilltem.

Wie mache ich die Guacamole?

2 reife Avocado

1 gestrichener TL Salz

1/2 TL scharfes Chilipulver

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel

1/2 TL scharfes Paprikapulver

2-3 EL Zitronensaft

1/2 Zehe Knoblauch, gequetscht

Einige Spritzer Tabasco

Die Mengenangaben sind Circa-Angaben. Wer es weniger scharf mag, lässt den Tabasco weg. Wer es salziger mag, nimmt mehr Salz usw. Klaro, oder?

Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale kratzen. Alle Zutaten in einen hohen Becher füllen und pürieren. Oder, wenn Ihr es stückiger mögt, mit einer stabilen Gabel alles zusammen in einer flachen Schüssel zerquetschen. Wer mag, würfelt noch eine Tomate darunter.

Guacamole mag längst zum Standard-Repertoire auf jedem Party-Buffet gehören. Aber mich erinnert sie immer an dieses aller erste Mal. Und wenn ich so ein sanftes, grünes Schälchen vor mir habe (der bEdW HASST Avocados!), muss ich es einfach wegessen! Wie gut, dass die Avocado auch noch gesund ist ;-)

PS: Vergesst den Schmarrn mit dem Kern. Das hilft NULL gegen das Verfärben. Zumindest bei mir. Am besten vor dem Servieren noch mal gut umrühren oder gleich nach Zubereitung essen. Ansonsten wird die G. halt einfach etwas bräunlich. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch!

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Die besonders hübschen Food-Blogs Moment in a Jelly Jar und Cook ‘n’ Roll wollen Rezepte aus den 50ern.  Und sofort denken wir an Elvis, Petticoats, Polkadots, Buddy Holly und Milkshakes.

Dabei ist unser Bild geprägt von amerikanischen Filmen und der Musik der Zeit. Aber wie sahen die 50er eigentlich hier bei uns aus? In einem zerbombten Land, in dem Trümmerfrauen nicht nur den Schutt wegräumen, sondern auch die Familie ernähren und den Vater ersetzen mussten, der gefallen war. Viele hatten auch gar keine Gewissheit über den Verbleib ihrer Lieben. Ausgemergelte Männer kamen noch bis weit in die 50er aus der Gefangenschaft zurück – oft zu traumatisiert oder versehrt, um im Alltag wieder mit anpacken zu können.

Auch das häufig zitierte “Wirtschaftswunder” setzte erst Ende des Jahrzehnts ein. Anfangs waren Lebensmittel noch rationiert. Zwar gab es wieder Auslagen in den Geschäften. Doch durch die neue Währung war häufig kein Geld vorhanden, um die Waren auch zu kaufen. Wer auf dem Land lebte, hatte vielleicht noch etwas mehr Glück: Hühner, Schweine, Gemüsebeete halfen dabei, den täglichen Bedarf zu decken. Das höre ich zumindest immer wieder heraus, wenn meine Familie von dieser Zeit erzählt. Aber einfach war es nicht. Und in Saus und Braus lebte kaum jemand. Wenn ich alte Familienfotos aus dieser Zeit sehe, waren die Menschen schmal, abgearbeitet, froh am Leben zu sein nach den grauenvollen Kriegsjahren. Aber Cognacschwenker, Fernseher, Petticoats – das kannten die Menschen in meinem Heimatdorf eher aus dem Kino als aus dem echten Leben.

Nur eines stimmt an meiner Aufzählung oben: Elvis! Denn der King kam 1958 nach Hessen! Im Rahmen seines Militärdienstes war er in Bad Nauheim stationiert und brachte junge Hessinnen in Wallungen. Eine Stele erinnert dort heute an den berühmtesten GI der Welt, auf Stadtführungen können Fans die einzelnen Stationen abgehen und das European Elvis Festival sorgt für Rock ‘n’ Roll-Stimmung in der kleinen hessischen Kurstadt! Wer mehr darüber erfahren möchte, klickt einfach mal hier rein.

elvis

Der Beweis: Elvis war in Wiesbaden!

Was aber die wenigsten wissen: Angeblich hat Elvis in meiner jetzigen Heimatstadt Wiesbaden seine große Liebe Priscilla kennengelernt! Hammer! Glaubt Ihr nicht? Angeblich wohnte die Gute mit ihren Eltern im Hotel Helene an der Sonnenberger Straße. Das klingt doch ganz glaubwürdig, oder? Mehr zu Mondscheinsparziergängen im Kurpark (meine Laufstrecke!) auf der offiziellen Website der Stadt.

Aber zurück zu den kulinarischen 50ern! Das Jahrzehnt startete einfach, bescheiden, ohne Überfluss oder gar große Exotik. Wer Eier hatte, Butter, Obst zum Einkochen und ab und an vielleicht sogar etwas Fleisch, konnte sich glücklich schätzen. Geschlachtet wurde im Hof und man verwendete alles (!) vom Tier. Schwarzbrüh, eine Suppe mit Schweineblut, war nichts Ekliges sondern ein Festmahl. Gleichzeitig eröffneten die Alliierten neue Welten: Meine Eltern schwärmen heute noch von Kaugummis und Schokolade, die ihnen von GIs zugesteckt wurden.

Hosen aus alten Soldatenmänteln statt Blue Jeans, Selbstgenähte oder -gestrickte Unterwäsche statt schwingender Petticoats, Butterbrot statt Schweinsbraten – so sah es in den 50ern wohl häufig aus.

Und deshalb gibt es bei mir auch keine glitzernden Cupcakes oder Süßkram mit Polkadots sondern eine Reminiszens an die Menschen dieser Zeit, die erst langsam wieder in die Normalität zurückfanden: Eiersalat!

Tartar_Ei_RadieschenErinnert Ihr Euch noch an Eiersalat? Der stand in meiner Kindheit gerne mayonnaisig und schon leicht angetrocknet auf Buffets. Manchmal enthielt er Mandarinen-Scheiben aus der Dose oder ähnlich perverses Zeug. Er schmeckte eigentlich genauso absurd wie Hühnchen-Salat (mit Mandarinen und Mayo) oder Nudelsalat (mit Mandarinen, Erbsen und Mayo) oder Krabbensalat (mit Mandarinen, Mayo und einem extravaganten Spritzer Sherry!).

Mit Eiersalat kann man mich also jagen. Eigentlich. Aber heute kommen Mandarinen nicht mehr aus der Dose. Ebensowenig wie Champignon-Köpfe oder grüner Spargel! (Die “Gnade der späten Geburt” bekommt da plötzlich eine ganz neue Bedeutung). Der Eiersalat des 21. Jahrhunderts kommt viel leichter und frischer daher. Und weil er so lecker ist, steht er nicht lang rum und trocknet nicht an!

Zutaten für den Eiersalat des 21. Jahrhunderts:

2 hartgekochte Eier

4 große Radieschen

etwas Radieschenblattgrün

1 EL Pimpinelle-Blättchen

4 Blätter Borretsch

100 gr Joghurt

1 TL Honig

1 TL mittelscharfer Senf

Salz

weißer Pfeffer

Prise Zucker

Zutaten: Scharfes Messer, kleiner Topf zum Eierkochen, Küchenbrett, eine mittelgroße sowie eine kleine Schale.

Zubereitungszeit: 8 min für die Eier, 15 min Zubereitung. Ggf. 30 min Zeit zum Durchziehen.

So geht’s:

Eier hartkochen, Radieschen waschen und fein würfeln, Pimpinelleblättchen vom Stengel zupfen, Borretsch fein hacken.

Eier schälen, abkühlen lassen und fein würfeln. Alles in die mittelgroße Schale geben.

Joghurt, Senf, Honig und Gewürze in der kleinen Schale glatt rühren und über den Salat geben.

Gut vermischen, etwas durchziehen lassen (dabei kühl stellen).

Vor dem Servieren Salat aus dem Kühlschrank nehmen.

Dazu passen gut Roggenbrötchen. Diese halbieren und antoasten, Eier-Radieschen-Tartar darauf verteilen und servieren.

Processed with RookieEinfache Zutaten, ein klassisches Rezept und ein bisschen moderne Frische – fertig ist mein köstliches 50er-Jahre-Rezept!

Und damit Ihr mal seht, dass die 50er in Wiesbaden immer noch gelebt werden, habe ich einen weiteren Klassiker fotografiert. Also quasi zwei Klassiker: Käsewürfel auf einem original Nierentischchen!

50er

 Herzlichen Dank für das tolle Blog-Event an die beiden Ausrichterinnen! Die kleine Zeitreise und die Recherche über meine Heimat haben mir viel Spaß gemacht!

 

 

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Wer wie ich in einer Stadt zur Schule ging, deren Bevölkerung zu einem Fünftel aus Menschen mit Migrationshintergrund bestand (und besteht) und von denen wiederum die Mehrheit aus der Türkei stammt(e), der käme im Leben nicht auf die Idee, “Türkische Pizza” zu sagen, wenn er Lahmacun meint. Oder “Schiffchen” statt Pide, “Blätterteig-Zigarren” statt Börek. Meine Münchner Kollegen waren jedenfalls immer sehr beeindruckt, wenn ich in der Mittagspause beim Döner-Laden mein Mittagessen fließend bestellen konnte, ohne auf komische deutsche Bezeichnungen zurückzugreifen. Eine Jugend in Rhein-Main erweitert eben den Horizont!

Wie habe ich meine türkischstämmige Mitschülerin A. beneidet, weil sie auf Schulausflügen Lachmacun statt Salamibrot in der Brotdose dabei hatte. Hausgemacht, natürlich! Schade, dass ich damals noch keinen Gedanken daran verschwendete, mit das Rezept von ihrer Mutter geben zu lassen. Aber Foodblogs gab es in den Achtzigern halt noch nicht…

Jetzt wohne ich glücklicherweise wieder in einer Stadt mit sehr lebendiger türkischer (Gastro-)Kultur. Einer der besten Döner-Läden ist nur wenige Meter von unserer Haustür entfernt; die Straße mit türkischen Fisch- und Gemüseläden, Bäckereien, Restaurants und Supermärkten liegt direkt dahinter. Deswegen bekomme ich hier auch ohne Probleme all die feinen Zutaten, die es für köstliche Böreks braucht! Da wir von unserem Silvester-Buffet, an dem es auch Börek gab, noch Yufka-Teig-Blätter übrig hatten, habe ich mal geschaut, was das Gefrierfach sonst noch so hergibt.

Entstanden sind saftig-knusprige Börek mit einer Hackfleisch-Spinat-Füllung:

börek

Ich hatte noch 16 Yufka-Teigblätter für 8 Börek übrig. Dazu hatte ich folgende Zutaten im Vorratsschrank:

16 Yufka-Teig-Blätter

1 Ei

2 EL Naturjoghurt

2 EL Milch

1 EL Öl

250 gr Rinderhackfleisch (Lamm geht natürlich auch)

4 EL gehackter TK-Spinat

4 EL gehackte Petersilie

1 Knoblauchzehe, gequetscht

1 Schalotte, fein gehackt

50 gr Feta, gebröckelt

1 EL Harissa

1 EL Olivenöl

Salz

schwarzer Pfeffer

1 EL Ras el Hanout

schwarzer und weißer Sesam

Zubehör: Backblech und ein Bogen Backpapier, Backpinsel

Zubereitungszeit: 20 min Vorbereitung, 20 min backen

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Aus dem Ei, Joghurt, dem Öl und der Milch eine Sauce anrühren, beiseite stellen. Schalotte und Knoblauch fein hacken. In etwas Öl anbraten. Ras el Hanout und Harissa anrösten. Hackfleisch darin anbraten. Spinat und Petersilie waschen und sehr fein hacken und ebenfalls kurz andünsten. Die Mischung dann in eine Schüssel geben und mit zerkrümeltem Feta vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und gut miteinander vermischen. Jetzt die Yufka-Teigblätter aus der Packung nehmen. Je ein Blatt mit der Spitze zu Dir auf die Arbeitsfläche legen und mit der Ei-Milch-Sauce bestreichen. Ein zweites Blatt passend darauflegen. Etwa einen gehäuften EL der Hackfleischmasse auf die breite Seite des Dreiecks verteilen. Oben und an den Seiten etwas Platz lassen. Jetzt von oben in Deine Richtung einmal einschlagen und die beiden Ecken ebenfalls einschlagen. Diese Wurst dann in Deine Richtung einrollen, bis das Teigblatt komplett aufgewickelt ist. Jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und zum Schluss mit der Ei-Milch-Sauce bestreichen, den Sesam draufstreuen.

Wenn alle Börek gerollt sind, etwa 20 min im Backofen backen und gegen Ende noch mal den Grill einschlaten, damit die Röllchen schön knusprig werden. Sie lassen sich super vorbereiten und schmecken am nächsten Tag fast noch besser!

Wie das aber so ist mit Reste-Essen: Ich hatte zu wenig Yufka-Teig-Blätter und zu viel Füllung. Es waren also wieder Reste übrig. Was tun? Einfach (!) einen Pide-Teig aus der Hüfte schütteln und bewusst nur mit dem arbeiten, was im Vorratsschrank ist. Funktioniert sogar bei Teig-Legasthenikern wie mir!

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Für 2 Pide habe ich folgenden Teig zusammengerührt:

20 gr Butter

Weizenmehl

Rest der Ei-Joghut-Milch-Öl-Sauce

Salz

Ich habe von allem so viel genommen, dass ein geschmeidiger Teig entstand. Mengenangaben kann ich beim besten Willen nicht geben. Ist der Teig zu trocken, gebt noch etwas Milch oder Joghurt an den Teig. Ist er zu nass, einfach noch etwas Mehl nehmen.

Jetzt den Teig ausrollen zu zwei etwa kreisrunden Teigplatten. Den Rand so hochziehen oder aufrollen, dass ein “Schiffchen” entsteht, so wie auf dem Foto. Mit der Hackfleischmasse befüllen, den Rand noch mit etwas von der Ei-Mischung bestreichen und etwa 20 Minuten backen.

Frisch aus dem Backofen war das Pide saftig und köstlich. Als es kalt war, war mir der Teig etwas zu fest. Aber, hey, es war mein erster Freestyle-Teig EVER! Und all das ohne Einkaufen! Wer authentische türkische Kochrezepte sucht, sollte unbedingt die phantastische Seite Koch dich türkisch! bookmarken. Hier läuft einem schon beim Surfen das Wasser im Mund zusammen!

Weil sich Börek und Pide wunderbar vorbereiten und mitnehmen lassen, sind beide mein Beitrag zum Event “Lust auf Picknick” von Stephanie von Meine Küchenschlacht.

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In meiner Rubrik “Biergarten” findet Ihr übrigens noch viele weitere Rezepte, die sich gut vorbereiten und mit zum Picknick oder Biergarten-Besuch nehmen lassen! (Dazu einfach rechts in der Tag-Cloud auf den Begriff “Biergarten” klicken!)

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Die Tomaten sind reif! Was für ein Hochgenuss, sie einfach auf einem guten Sauerteigbrot zu essen. Mit etwas angemachten Zwiebelchen – quasi der “Musik” – ist es NOCH köstlicher.

Tomatenbrot

Zutaten:

1 Scheibe Sauerteigbrot, dick geschnitten

Salzbutter

1 große San Marzano Tomate (oder andere reife Tomatensorte)

1 kleine Schalotte

1 TL kleinblättriges Basilikum

1 EL Olivenöl

1 TL Sherryessig

eine Prise Zucker

eine Prise Salz

schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Dafür braucht Ihr keine Anleitung:

Brot großzügig mit Butter schmieren, Tomatenscheiben auflegen und alle weiteren Zutaten zu einer Marinade mixen. Über das Tomatenbrot geben und servieren.

 

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Vor rund einem Jahr habe ich mal alle Rezepte in einem Post zusammengefasst, die sich gut für heiße Tage eignen: kühlend, schnell zubereitet, leicht.

Jetzt hat der Sommer wieder so ein paar (schwül-) heiße Tage für uns parat, weshalb ich unbedingt meinen liebsten Nudelsalat machen musste. Denn dafür muss man nur einmal Nudeln kochen, kann aber – bei ausreichender Menge – mindestens 3 x davon essen! (Und wer statt Nudelsalat lieber Kartoffelsalat mag, sucht sich einfach eine dieser 70 Varianten aus!)

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Zutaten für 6 Portionen:

400 gr Rigatoni oder Penne

10 bunte Cocktailtomaten, halbiert

1 gehäufter EL Basilikum-Pesto

1 gehäufter EL Tomatensugo (alternativ: passierte Tomaten etwas würzen)

4 getrocknete Tomaten, fein gehackt

frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Thymian (gehackt)

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

Spritzer Zitronensaft

optional: geröstete Pinienkerne

Zum Servieren: einige Späne Parmesan

Zubehör: Eine große Salatschüssel, Pastatopf, Sieb

Zubereitungszeit: 20 min

So geht’s:

Nudelwasser aufsetzen, salzen, zum Kochen bringen. Penne garen, abgießen und sofort das Sieb über den Topf hängen, damit noch etwas Nudelwasser aufgefangen wird.

Alle Zutaten während des Kochens vorbereiten, in die Schüssel geben und darin mit den noch warmen Nudeln sehr gut vermischen. Ordentlich salzen und pfeffern. Gegebenenfalls noch 1-2 EL Nudelwasser dazu geben.

Entweder gleich mit etwas Parmesan garniert lauwarm genießen oder abkühlen lassen und dann innerhalb von 2-3 Tagen aufbrauchen (kühl stellen).

Übrigens schmeckt der Nudelsalat auch mit Feta:

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Wenn es heiß ist, isst man am besten kühlende Gerichte aus Ländern, die wissen, wie man mit Hitze umgehen muss. In Indien beispielsweise kann die Hitze mörderisch sein. Es gibt in der indischen Küche unzählige Dips, Salate, Gemüsebeilagen etc., die alle für sich genommen eine feine Zwischenmahlzeit ergeben – oder eben Bestandteil einer großen Tafel sein können. Das Schönste an indischem Essen ist nämlich, dass man ohne Ende verschiedene Gerichte “hochskalieren” kann: Je mehr auf dem Tisch steht, desto besser. Denn es gibt keine feste Menüfolge. Vielmehr werden alle Bestandteile gleichzeitig aufgetafelt. Herrlich für “Schnutentunker” wie mich, die am liebsten viele Schüsseln und Teller aufm Tisch haben.

Eine wunderbar leichte, gut vorzubereitende Beilage – oder kühlende Zwischenmahlzeit – ist der indische Möhren-Rote Bete-Salat, der auch zum BBQ Eindruck schindet:

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Zutaten:

2 Karotten

2 kleine oder 1 große Knolle Rote Bete (roh)

Rote Bete Blätter (wenn die Knollen mit Grünzeug verkauft werden!)

2 TL braune Senfkörner

1 EL Ghee

1 gehäufter TL Kreuzkümmel/Cumin

1/2 TL Chilipulver

Salz

Prise Zucker

200 gr Joghurt (3,8%)

Saft einer halben Zitrone

8 Blätter Minze, gehackt

1 rote Zwiebel, in Streifen geschnitten

Zubereitungszeit: 45 min

Zubehör: scharfes Messer, große beschichtete Pfanne, Salatschüssel

So geht’s:

Möhren und Rote Bete schälen und in feine Stifte schneiden. Rote Zwiebel in feine Streifen schneiden. Ghee in der Pfanne erhitzen, braune Senfkörner darin anbraten, bis sie beginnen zu springen. Cumin und Chilipulver hinzugeben und anrösten. Rote Zwiebeln anschwitzen. Salzen, zuckern. Möhren- und Betestifte hinzugeben, gut unterheben und mehrere Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis alles bissfest gar ist. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Den Salat mit Zitronensaft würzen, ggf. mit Salz und etwas Zucker abrunden. Rote Bete blätter fein hacken und unterheben. Alles gut mischen. Vor dem Servieren den Joghurt unterheben.

Der Salat schmeckt auch am nächsten Tag noch gut, wenn er gekühlt aufbewahrt wird.

 

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