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Archiv für die Kategorie ‘Drink’

Endlich Balkon-, Terrassen-, Garten-Wetter! Was ist Euer Sommerdrink 2013?

Es gibt Dinge, nach denen werde ich nach dem ersten Bissen, dem ersten Schluck süchtig. Das gilt beispielsweise immer noch für diesen unfassbaren Tomatensalat mit Vanille-Dressing und Feta, der im letzten Jahr innerhalb kürzester Zeit viele Abhängige schuf Fans fand.

Die Droge 2013 ist Rhabarber-Limonade auf Basis des Rhabarber-Ingwer-Sirups, den ich hier gepostet habe.

2 EL mit Mineralwasser aufgießen, Limettensaft dazu, ein paar Blätter Minze vom Balkon pflücken und fertig ist DER alkoholfreie Sommerdrink!

Für zwei neue Flaschen “Stoff” habe ich den Ingwer durch Vanille ersetzt und dieses Rezept ansonsten verdoppelt.

Etikett mit lila Tinte gestempelt, rosa-getupftes Masking-Tape drum und fertig ist eine Flasche guter Laune!

Was ist Euer Sommerdrink 2013?

Die Vanilleschote hatten uns übrigens K. und A. geschenkt. Ein Eigenimport aus Indien – die aromatischste Vanille, die ich je in der Küche hatte. Hammer! Danke, Ihr Lieben!

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Unser Gejammer über das viel zu nasse, viel zu kalte Wetter juckt die Pflanzen glücklicherweise wenig. Im Gegenteil, die Extra-Portion Regen lässt die Frühlingsernte gar nicht mal so schlecht ausfallen – beispielsweise bei Rhabarber.

Das versichert mir zumindest der Kollege Ch., unser Admin mit Schrebergarten, der in der letzten Saison schon mit-verantwortlich war für den herrlichen Rhabarber-Streusel-Kuchen nach dem Rezept meiner Oma und für ein fruchtig-scharfes Rhabarber-Chutney.

Das Chutney 2013 ist höllisch scharf geraten (note to myself: Unterschätze niemals eine Habanero-Chili!), der Rhabarber-Kuchen wurde für die 18cm-Springform im Rezept angepasst und immer noch waren 2 große Stangen Rhabarber übrig.

Via Twitter kam ich über Tina “Lunch for One” und Petra “Foodfreak” auf die Idee, einen Rhabarber-Sirup anzusetzen. (Danke, Mädels!) Petra hat mir dafür das Rezept für Rhabarer-Vanille-Sirup von Kathi “Kochfrosch” empfohlen, das Ihr hier findet.

Mir ist Vanille aber oft “too much”. Außerdem bin ich ein Ingwer-Junkie und hatte eh noch etwas geschälten Ingwer vom Chutney-Kochen übrig. Also wurde bei mir ein köstlich pinker Rhabarber-Ingwer-Sirup daraus:

(Seht Ihr den Rucola sprießen? Der hat tatsächlich -18 Grad im Winter überlebt!)

Ich hatte weniger Rhabarber als Kathi und habe deshalb nur Sirup für die abgebildete 250ml Flasche sowie ein kleines San-Bitter-Fläschchen hergestellt. Folgende Zutaten habe ich dafür verwendet:

2 Stangen Rhabarber (ca. 350 gr)

225 gr Zucker

125 ml Wasser

Saft von 1 Limette

4 Scheiben Ingwer (geschält)

Zubehör: Topf, Sieb, Trichter, sterile (verschließbare) Flaschen oder Schraubgläser

Zubereitungszeit: ca. 1,5 Stunden

So geht’s:

Rhabarber waschen und in Schreiben schneiden und in einen Topf geben. (Ihr müsst die Stangen nicht schälen, da die Masse ohnehin durch ein Sieb gepresst wird.) Ingwer (geschält) in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Den Zucker über Ingwer und Rhabarber streuen, vermischen und etwa eine Stunde ziehen lassen. Immer mal zwischendrin umrühren. Wasser und Limettensaft zugießen und aufkochen lassen. Dann Hitze herunterdrehen und den Sud etwa 30 min köcheln lassen. (Der Rhabarber sollte schön weich sein aber noch Farbe haben). Abschließend den Sud durch ein feines Sieb über einen Trichter in Flaschen abfüllen. Auskühlen lassen, verschließen und kühl lagern.

Für eine erfrischende, spritzige Limonade einfach etwas Sirup mit kaltem Sprudelwasser aufgießen und mit ein paar Minzeblättern garnieren.

Und schon kommt die Sonne heraus! Beweisfoto gefällig?

PS: Die Masse, die Ihr durch das Sieb streicht, keinesfalls wegwerfen! Sie schmeckt süßsauer und lauwarm wie ein wunderbares Kompott! Ich habe es in ein Glas abgefüllt und überlege jetzt die ganze Zeit, welches Dessert ich damit zubereiten könnte. Habt Ihr eine Idee?

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Bushcook’s Kitchen, eines meiner Lieblings-Food-Blogs wird zwei Jahre alt (unglaublich, was Dorothée aka Bushi in dieser Zeit alles geschafft geschaffen hat!). Herzlichen Glückwunsch, meine Liebe! Mögest Du noch viele Jahre Spaß am Bloggen haben – vor allem aber auch am Kochen und Essen! Wie schön, dass wir an Deinen kulinarischen Entdeckungen teilhaben dürfen :)

Ich durfte Dorothée ja schon bei der Weinrallye #59 mit einer Flasche Wein be”wichtel”n. Jetzt reiche ich ihr etwas nach für ihr Geburtstagsmenü. Anfang April wird nämlich weiter gefeiert: in einem offenen Haus dürfen die Gäste kommen und gehen, bleiben, essen, trinken, auf das Geburtstagskind anstoßen und feiern! Was für eine schöne Idee.

Dafür wünscht sie sich die passenden Rezepte: also gut vorzubereiten und auch noch hübsch anzusehen, wenn der Teller schon etwas auf dem Buffet gestanden hat.

Ich hab da was für Dich, Dorothée: Mit würzigem 7-Meere-Curry marinierte Hähnchenschenkel und ein fruchtiger Limetten-Dip.

(Also, lange stehen die nicht! Aber theoretisch schmecken sie warm und kalt und auch noch am nächsten Tag. Falls nicht vorher einer an den Kühlschrank geht und heimlich nascht!)

Der Clou ist die Marinade. Dafür brauchen wir erstmal ein 7-Meere-Curry*. Das heißt so, weil Gewürze früher über alle sieben Weltmeere transportiert und teilweise wertvoller als Gold waren. Wer an dem Curry riecht, wird wissen, warum. So exotisch riecht es sonst auf Basaren und anderen exotischen Märkten. Oder eben in Dorothées Küche, wenn sie fleißig mörsert.

Liebe Bushi, das Curry kannst Du wirklich schon Wochen vorher ansetzen, in einem Glas verschließen und dunkel lagern. Dann geht die weitere Zubereitung ganz schnell!

Für das Currypulver brauchst Du:

6-8 Kapseln weißer Kardamom (das ist gebleichter grüner Kardamom, der etwas milder schmeckt. Alternativ geht grüner)

6 EL Koriandersamen

3 EL Cuminsamen

1,5 EL Selleriesamen (teilweise ersetzbar durch Selleriesalz)

1 Zimtstange

6-8 Nelken

1 EL Chilipulver

So geht’s: Alle Gewürze außer dem Chilipulver in einer trockenen Pfanne ohne Öl anrösten und anschließend im Mörser fein zerreiben. Anschließend das Chilipulver unterheben.

Das Currypulver passt herrlich zu Lammgerichten, Gegrilltem, im Hackfleisch für würzige Burger-Frikadellen oder für Gyros hausgemacht. Auch eine Prise über Kartoffeln gibt einen tollen Kick. Aber jetzt machen wir erstmal weiter mit den Hähnchenschenkeln!

Zutaten:

1 EL 7-Meere-Curry

8 Hähnchenunterschenkel (oder Flügel oder Hühnchenbrust in Streifen geschnitten oder…)

1 TL Ingwer-Knoblauch-Paste (alternativ: 1/2 Knoblauchzehe, 1/2 cm Ingwer geschält, beides feinstmöglich gehackt)

ordentliche Prise Salz

250 gr Naturjoghurt (3,5% Fett)

Saft von 1/2 kleinen Zitrone

So geht’s: Die Hähnchenschenkel von der Haut befreien und nebeneinander in eine Glas- oder Porzellanschale legen. Die Marinade darübergießen und schön in das Fleisch massieren. Das Fleisch sollte von allen Seiten gut mit dem Joghurt bedeckt sein. Jetzt mit einer Frischhaltefolie abdecken und mindestens 6 Stunden marinieren lassen – besser über Nacht!

Nach der Marinier-Zeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Blech mit Alufolie auslegen und auf die unterste Schiene schieben. Die Hähnchenteile gut abstreifen und auf einen Grillrost legen und auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben. Je nach Größe der Fleischstücke etwa 40 Minuten garen. Zum Schluss noch mal 5 Minuten unter den Grill schieben. Dunkle Flecken sind Tandoori-Style und gewollt!

Während der Garzeit schnell den Limetten-Dip anrühren:

250 gr Naturjoghurt

Saft 1/2 Limette

Limettenabrieb

Salz

Chiliflocken

Joghurt, Limettensaft und Salz gut verrühren. Abrieb und Chiliflocken zum Schluss auf den Joghurt geben.

Der Dip ist schön frisch und fruchtig zu den würzigen Hähnchenteilen.

Dazu passt außerdem Naan, Pitabrot oder natürlich auch türkisches Fladenbrot. Und falls doch was übrig bleibt, ist das Hähnchenfleisch am nächsten Tag auch sehr lecker auf einem Sandwich mit etwas Chutney und einem Blatt Salat. Hmmm…

Weil zu so richtig scharfen indischen Hähnchenteilen kein Wein passt, sondern bestenfalls Bier, bringe ich zur Open-Door-Party übrigens noch eine Flasche Spicy Ginger Ale mit:

Das Zeug stammt aus Berlin und wird z.B. bei Karstadt Perfetto vertrieben. Es ist so scharf und so ingwer-ig, dass man schon ein ziemlicher Ginger-Ale-Fan sein muss, um es zu mögen. Weicheier probieren vielleicht erstmal das würzig-süße “normale” Ginger-Ale von Thomas Henry (der übrigens die geniale Kombination Kohlensäure & Wasser erfand!).

Alles Liebe zum (Blog)-Geburtstag und viel Spaß bei Deiner Open-Door-Party, liebe Dorothée. Ich hoffe, Deinen Gästen schmecken die würzig-exotischen Hähnchenschenkel mit fruchtigem Limetten-Dip!

* Das 7-Meere-Curry hat uns meine Ma geschenkt! Die haben wir nämlich infiziert mit der ganzen Gewürzmischungs-Geschichte. Einen ordentlichen Mörser hat sie natürlich auch. Das Rezept stammt aus dem Buch “Das Handbuch der Gewürze: Würzkunst, Warenkunde und 100 Rezepte” von Sally Morris und Lesley Mackley. Meine Ma ist so begeistert von den Rezepten, dass wir uns das Buch unbedingt besorgen wollen.

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Als Aperitif vor unserem asiatischen Weihnachtsmenü sollte es natürlich einen passenden Drink geben. Im letzten Jahr hatten wir schon viel Spaß dabei gehabt, einen ganzen Adventssonntag lang uns die Kanne zu geben die perfekte Mischung für einen Negroni herauszufinden. Und in diesem Jahr sollte der Aperitif eben zum Thema “Asien” passen.

Als alter PRler hab’ ich also gleich mal ein Brainstorming gestartet und eine Assoziationskette gebildet. Die sah ungefähr so aus: Asien – heiß – schwül – Eiswürfel klirren im Glas – Veranda – Schaukelstuhl – Leinenanzüge – Schweißflecken – Ventilatoren an der Decke – Kolonialstil – Englische Clubs – Cricket Spiel – Bedienstete mit weißen Handschuhen servieren eiskalte Drinks – (hier konnte ich ihn schon förmlich vor meinem Auge sehen) – Indien – “Das Juwel in der Krone” – Kronkolonien: Hongkong, Singapur – Singapur!! – Singapore Sling!!!

Man, was man nicht alles tut, um den passenden Drink für Heiligabend zu finden. Das ganze Leben ist Aufopferung, sage ich Euch.

Denn jetzt mussten wir ja wieder die (für uns) perfekte Mischung finden. Vom Singapore Sling gibt es nämlich gefühlt eine Million Rezepte. Und Slings sind eine ganz spezielle Gruppe Cocktails – das sagt zumindest die allwissende Müllhalde Wikipedia: “Slings bilden eine sehr alte Gruppe von Mixgetränken und bestanden ursprünglich – nach einer Definition von 1675 – aus einer Spirituose, Zucker und Wasser, sowie optional etwas Muskatnuss. Dementsprechend wurde auch 1806 das damals noch neue Wort „Cocktail“ als „bittered sling“ definiert, also als ein mit Bitters gewürzter Sling. Es gab auch Sling-Varianten mit Sodawasser, Zitronenscheiben, Zitronenschale oder Zitronensaft, jedoch keine, die andere Früchte oder Fruchtsäfte enthielten.

Alles klar? Die Slings galten jedenfalls als etwas unfein, weshalb wohl auch das um 1915 entwickelte Urrezept nicht überliefert wurde. Wie kommen wir der 98jährigen alten Dame Singapore Sling also auf die Spur? Richtig: Rezepte screenen, vieles verwerfen (Orangensaft!!!!), einkreisen, ausprobieren!

Unser Singapore Sling schmeckt erwachsen und unverfälscht, ist etwas herb, fruchtig und sehr erfrischend. Dabei fährt er einem ziemlich in die Glieder, belastet aber den Magen nicht. Und er besteht aus folgenden Zutaten:

4 cl Gin (z.B. Bombay Sapphire)

2 cl Cherry Brandy (z.B. Bols oder Heering Cherry Liqueur)

1 TL Grenadine Sirup

1 TL Chartreuse (gelb) (französischer Kräuterbitter)

Spritzer Limettensaft

Sodawasser (Thomas Hardy oder Schweppes)

Eiswürfel

1 Cocktailkirsche

Werkzeug: Longdrinkglas, Shaker, Cocktailspießer

Longdrinkglas mit Eiswürfeln füllen. Kirsche auf den Spieß pieken und ins Glas geben. Gin, Cherry Brandy, Grenadine, Chartreuse und Limettensaft mit Eis im Shaker shaken und abseihen. Mit Sodawasser auffüllen uns sofort servieren.

Wer mag, kann jetzt noch ein fancy Schirmchen oder sonstigen Flitterkram ins Glas stecken. An Feiertagen darf man schon mal etwas glittern!

Cheers!    

Pssst: Der Singapore Sling schmeckt auch an einem stinknormalen Samstagabend, auf einer Karnevalsparty, zu Ostern, im Sommer, zu Gegrilltem, im Herbst als Erinnerung an den letzten Asien-Urlaub… Und dann ist schon wieder Heiligabend :-D

 

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Das neue Jahr ist schon vier Tage alt, die erste (kurze) Arbeitswoche liegt hinter uns – Zeit für einen Drink!

Oder wie ich es nenne: Old Fashioned o’clock!

Der Old Fashioned ist so ungefähr das Gegenteil von bunten Mädchendrinks wie Pina Colada, Swimmingpool oder Flying Kangaroo, die mich immer an die Dorfdiscos der frühen 90er erinnern (aka Stadtdiscos der späten 80er).

Der Old Fashioned hat nämlich Stil. Er braucht kein Cocktailschirmchen, keinen Shaker, keine bunten Liköre. Er ist quasi der Manschettenknopf unter den Drinks…

Obwohl schon über 100 Jahre alt, verbinde ich den Old Fashioned mit dem Stil der 50er und 60er Jahre. So wie Gregory Peck auf dem Umschlag dieses neuen Buches hier:

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Apropos Stil: So wie Sean Connery so ungefähr in jedem Film:

connery

Der Old Fashioned jedenfalls stammt aus einer Zeit, in der Männer noch Hüte trugen, Frauen Handschuhe und Kinder “Sir” und “Ma’m” sagten. Ach ja, damals…

Old Fashioned

Seit dem Siegeszug der Serie Mad Men ist der zwischenzeitlich in Vergessenheit geratene Old Fashioned jedenfalls wieder “in”, trinkt Don Draper doch zu jeder Tageszeit gerne mal einen… (Ich denke ernsthaft darüber nach, ob ich mir so eine Bar nicht auch im Büro einrichten sollte. Aber das käme vielleicht nicht ganz so gut an…)

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Photo Credit: Frank Ockenfels 3/AMC

Weitere Einblicke in das Arbeiten in einer Agentur die Serie gibt es hier. (Ein Brüller ist übrigens die Büro-Runde auf dem John Deere-Rasenmäher (Namedropping gehört zu Mad Men wie der Angostura zum Old Fashioned!). Nix für zartbesaitete Gemüter sage ich Euch!)

Wer richtig in das Mad Men-Gefühl eintauchen will, kann sich auf der Seite MadMenYourself übrigens auch gleich selbst zu einer Figur aus den 60ern machen:

MadMen

…oder einfach mal eine zeitlang in einer PR-/Werbeagentur arbeiten. Meine Kollegin O. jedenfalls fühlt sich bei einigen Meetingszenen ebenso an Real-Life-Erfahrungen erinnert wie ich ;-)

Wie? Ihr habt immer noch nix im Glas?

Also, ich mag den Old Fashioned klassich und ganz ohne Gedöns (sprich: ohne Cocktailkirsche, Orangenschnitz, Sodawasser und ähnlichen Kram):

4 cl Whisky (Original ist Rye Whisky, es geht aber auch mit einem Bourbon oder einem milden Scotch)

2 ordentliche Spritzer Angostura

1 Würfelzucker (alternativ: 1 EL Zuckersirup oder 1 TL brauner Rohrzucker)

1 TL Wasser (um den Zucker aufzulösen. Wer Sirup nimmt, benötigt kein Wasser)

1 großer Schnitz Schale von der Bio-Zitrone

optional: 1 kleiner Spritzer Zitronensaft

Eiswürfel

Geht ohne viel Aufwand und ohne Shaker:

In einem kleinen Whisky-Glas, das man auch Old Fashioned-Glas nennt, löst Ihr den Zucker im Wasser auf (bei Sirup entfällt das Ganze!) und gebt die Angostura-Spritzer dazu. Eiswürfel dazu und Whisky drübergießen. Mit einem Barlöffel ordentlich umrühren und ggf. mit dem Zitronensaft abrunden. Mit der Zitronenschale garnieren und inklusive Löffel servieren!

Cheers!

Einen richtig guten Old Fashioned gibt es übrigens in der Bar manoamano auf der Taunusstraße in Wiesbaden.

Nett gemeint und recht amüsant war folgender Dialog bei meiner Bestellung eines Old Fashioned:

Barkeeper: “Echt jetzt? Haben Sie den schon mal getrunken?”

Ich: “Ja, schon. Und ich mag ihn sehr????”

Barkeeper: “Achso, naja, ich frage nur. Weil, ist ja eher nicht so der Ladies’ Drink!”.

Wer mich persönlich kennt, weiß jetzt, wo ungefähr sich meine rechte Augenbraue befand. Ich behaupte mal: Kurz vorm Haaransatz.

Aber die Bar ist klasse: Dunkel, chillige Musik, flotter Service und ordentlich gemixte Klassiker aus hochwertigen Zutaten sowie eine schöne Auswahl von extravaganteren Cocktails. Perfekt für den Ausklang eines harten Arbeitstages in der Agentur – auch ohne Don Draper!

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Kennt Ihr das? Ein Geruch, ein Lied oder ein Geschmack beamen Euch sofort zurück in den letzten Urlaub, Euer erstes Date oder diese Cocktailbar, in der Ihr immer mit der besten Freundin versackt seid… Was ist Euer Sinnes-Trigger?

Wenn ich beispielsweise Martini Bianco trinke, denke ich sofort an meine liebe Freundin KK. Mit ihr habe ich in einer Münchner Osteria den ersten Martini Bianco getrunken und lieben gelernt. Seither haben wir dort oft viele herrliche Abende verbracht – zu zweit, zu viert (mit unseren Männern) und einmal auch zu dritt. Als sie nämlich keinen Martini Bianco bestellte und ich SOFORT wusste, was das zu bedeuten hat :)

Der kleine P. ist jetzt übrigens rund 7 Monate alt.

Martini Bianco ist für mich auf ewig verbunden mit KK, mit dieser Münchner Osteria und mit einer Zeit, die ein für allemal hinter uns liegt. Aber: Panta Rhei. Und das ist gut so!

Zu einem Drink am Abend braucht man aber auch eine leckere Knabberei, um nicht zu schnell beömmelt zu werden. (Eine schnell gemachte Nussknabberei findet Ihr hier.)

Bei Nigella Lawson habe ich mir eine Idee geholt für eine weitere Variante von Barnüsschen, die wunderbar zur November-Farbe Braun in High Foodality’s Blog-Event Cookbook of Colors passen.

Zutaten:

400 gr geschälte Walnüsse

2 EL gesalzene Butter

1 TL Cayennepfeffer

1 TL Salz

eine Prise Chilipulver

2 EL Rosmarin, sehr fein gehackt

1 TL Thymian, sehr fein gehackt

1 Prise getrockneter Oregano, gerebelt

2 EL Muscovado Zucker

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Walnüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 5-6 Minuten im Ofen backen. Währendessen in einer beschichteten Pfanne die Butter schmelzen lassen und alle Zutaten unterheben. Nüsse und Gewürzbutter in eine ausreichend große Schüssel geben und sehr gut vermischen. Etwas abkühlen lassen und genießen.

Die Mischung aus salzig, süß und ganz leichter Schärfe – verbunden mit den mediterranen Käutern – macht die Spicy Walnüsse zu einem idealen Begleiter für Martini.

KK wohnt übrigens auch nicht mehr an der Isar. Sondern ist glücklicherweise viel näher in unsere Richtung gezogen. Panta Rhei, eben. Und das Wort  “Rhei” steckt ja auch in “Rhein”. Irgendwie… ;-)

Cheers, liebe KK. Auf uns!
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Der liebe Uwe beglückt die Food-Blogger-Welt ja nicht nur jeden Montag mit seinem Cookbook-of-Colors-Event (diesen Monat: ROT!), sondern verführt auch noch mit himmlischen Cocktails und holt zwischendrin noch mal eine neue Kategorie ausm Sack: Barfood. Ich bin ja ein absoluter Fan dieser kleinen Knabbereien, die der Barkeeper ohne viel Gedöns auf die Theke stellt. Nach der Qualität der Snacks lässt sich durchaus auch eine Bar beurteilen: lieblos aus der Tüte oder 2-3 verschiedene Nussmischungen, die vielleicht sogar noch verfeinert wurden mit Gewürzen oder ähnlichem. In deutschen Hotelbars bekommt man leider extrem häufig Wasabi-Nüsse hingestellt, die dermaßen Zunge und Gaumen betäuben, dass ein Cocktail oder ein Whisky keine Chance mehr haben. Mensch, lasst Euch doch mal was anderes einfallen!

Nachdem ich neulich gleich 4 meiner Lieblingscocktails anlässlich Astrids Bloggeburtstag hier vorgestellt habe und man dafür immer auch eine Grundlage braucht, gibt’s von mir heute eine süchtig-machende (schon wieder!) Knabberei, die der bEdW blitzschnell nach einer Sendung von “Kochen mit Martina und Moritz” gemacht hat.

Ihr braucht folgende Zutaten:

200 gr ungeröstete, ungesalzene Cashewnüsse (gibt es beispielsweise im Asiashop)

1 gestrichener EL rote Currypaste (Asiashop)

1 großer EL Honig (z.B. Akazienhonig)

Paste, Honig und Cashewnüsse miteinander vermischen und auf einem Bogen Backpapier etwa 20-30 Minuten ziehen lassen. Währendessen den Backofen auf 130 Grad vorheizen. Dann das Backpapier samt Nüsse auf ein Blech legen und 20-30 min backen. Aus dem Ofen nehmen, bevor sie zu dunkel werden – am besten immer mal in den Ofen schauen.

Die Nüsse abkühlen lassen und lauwarm oder kalt genießen. Sie schmecken herrlich scharf-süß und sind eine tolle Knabberei, die wirklich perfekt zu süß-fruchtigen oder auch herben Cocktails passt.

Und weil diese Knabberei so herrlich rot in der Abendsonne glitzert,

ist dies mein itsy-bitsy Beitrag zum Farbevent im August: ROT!

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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1 Jahr zurück in Rhein-Main***2 Jahre German Abendbrot***3 Jahre Arthurs Tochter kocht!

“Eins, zwei, drei im Sauseschritt. Es eilt die Zeit. Wir eilen mit!” dichtete Wilhelm Busch und selten kam mir der “Sauseschritt” schneller vor als im vergangenen Jahr. Vor genau einem Jahr stand ich mit 95 Umzugskisten und am Rande des Nervenzusammenbruchs in unserer Münchner Wohnung und wäre dem Umzugsunternehmen am liebsten an die Gurgel gegangen angesichts der Unprofessionalität, die an den Tag gelegt wurde. Ich knirsche heute noch mit den Zähnen deswegen…

Das alles ist aber vergeben und vergessen, wenn mir das Herz aufgeht beim Anblick der Frankfurter Skyline. Zum Beispiel vom Sachsenhäuser Ufer aus:

Oder von oben:

Oder beim Schlendern über den sonnenbeschienen Römer:

Auch der Blick vom Frankfurter Hausberg “Lohrberg” ist nicht zu verachten: Vorne wächst Wein, hinten zeichnet sich (mal wieder!) die Skyline ab.

Ein heißer Tipp für alle Touristen und Städter ist übrigens die neulich mit Freunden wieder entdeckte “Lohrberg Schänke” mit grandiosem Blick über Ostend und (natürlich!) Skyline bei lecker Frankfurter Klassikern und unterschiedlichen Ebbelwoi Variationen. Das weitläufige Areal mit Schrebergärten, Kinderspielplätzen und Grillecken lädt zu Picknick und Spaziergängen ein. Die Schänke schlief lange einen Dornröschenschlaf, bis sie vor einem Jahr von einem jungen Team erfolgreich wachgeküsst wurde. Nix wie hin!

Und falls doch mal die Sehnsucht nach München durchkommt, kneife ich einfach die Augen zusammen und denke mir, dass der kleine Tempel auf dem Wiesbadener Neroberg doch schon ein bissl an den Monopteros im Englischen Garten erinnert.

Am 18. Juli 2010 ging der erste Beitrag im “German Abendbrot” online. Heute wird meine kleine Fress-Seite 400 bis 500 mal aufgerufen. Ich freue mich über jeden einzelnen Besucher, über Kommentare, Lob, Anregungen und Nachkoch-Berichte. Einige Tiefs und Zweifel habe ich in den letzten 24 Monaten überstanden – auch dank der herzlichen Unterstützung, dem guten Zureden, Tipps und Tricks der Food-Blogger-Community und Treffen mit alt bekannten und neu entdeckten Food-Bloggern. Ich danke Euch allen dafür!!! Ihr seid das sprichwörtliche Salz in meiner Suppe :-*

Aber wir wollen nicht vergessen, dass derzeit die Zahl DREI ganz hoch im Kurs steht. Denn die Godmother of German Foodblogging feiert ihren DRITTEN Geburtstag: Arthurs Tochter kocht! Herzlichen Glückwunsch, liebe Astrid! Du weißt ja, dass Du eine ganz große Motivatorin und Auslöserin für meinen Blog warst. Besonders gefreut habe ich mich darüber, Dich sogar persönlich kennenlernen zu dürfen. Und weil Du mit Deinem großen Herz nicht nur Geschenke unter die Gemeinde schleuderst zum Geburtstag (und was für welche!!!), sondern auch um Rezepte und Ideen rund um die DREI bittest, will ich mich in die lange Reihe der Gratulanten einordnen. Nach dem Motto: “Das bisschen, was wir essen, können wir auch trinken” habe ich Dir DREI Drinks gemixt:

Nummer Eins auf “unsere” Rhein-Main-Region:

Pimm’s Cup – schmeckt auf beiden Seiten des Rheins!

6 cl Pimm’s No 1

Eiswürfel

3 Scheiben Gurke

5-6 Himbeeren

1/8 Zitrone

Auffüllen mit Ginger Ale und abrunden mit einem Spritzer Zitronensaft. Prost!

***

Nummer Zwei – wenn Du erlaubst, liebe Astrid! – auf den 2. Geburtstag vom German Abendbrot:

Belle Collins – ein eiskalter Gin-Cocktail mit viel selbstgezogener Minze. Und die wächst ja auch auf Astrids Terrasse ;-)

2 Minzezweige (ich habe spanische Minze genommen, die weniger heftig ist als Pfefferminze)

8 gecrushte Eiswürfel

4 cl Gin (Bombay Sapphire)

2 cl Zitronensaft

2 cl Zuckersirup

Sodawasser zum Auffüllen

Minzeblätter für die Deko

Minzezweige zerdrücken und in ein großes, eisgekühltes Glas füllen. Crushed Eis, Gin, Zitronensaft und Zuckersirup hinzugeben. Umrühren und mit Sodawasser auffüllen. Mit einigen Minzeblättern dekorieren. Prrrrrrost, alte Wurschthaut!! Auf die nächsten 2 Jahre!

***

Nummer Drei auf Dich, liebe Astrid. Hoch sollst Du leben! DREI mal Hoch!

*hicks* ‘tschulligung! Darf ich vorstellen: White Charger. Ein raffiniertes kleines Teil, das ganz unschuldig daherkommt und ordentlich Rheinreinknallt.

eine Kugel Vanilleeis – idealerweise direkt aus Astrids berühmter Eismaschine!

2 cl Gin (Gin passt IMMER! Mit lieben Grüßen an den Leser, der immer wieder über die Suchbegriffe “wozu passt Gin” auf meinem Blog landet. Gegenfrage: “Wozu passt Gin NICHT?” Aber ich schweife ab. *hicks*)

4 cl gekühlter Weißwein (natürlich Riesling aus Rheingau oder Rheinhessen – da sind wir tolerant!)

Alle Zutaten zusammen mit einem Eiswürfel in einem Shaker solange shaken bis das Vanilleeis flüssig ist. In ein Glas gießen und runterkippen genießen.

Uiuiui *karusell*

Nach so viel Feierei ist ja auch schnell mal der Kopf ein bissl dick. Deswegen stibitzt die vorwitzige Nummer Vier schon mal um die Ecke und winkt uns aus der Zukunft zu. Auf alles, was da noch so kommen mag. Ich lass mich überraschen. Wenn ich eines gelernt habe in den letzten Jahren, dann, dass das Leben uns auslacht, sobald wir Pläne machen.

In diesem Sinne – Darf ich vorstellen? Nummer Vier: Ferdinand the Bull – der Katerkiller!

0,25 l Tomatensaft

8 cl gekühlte Rinderbrühe (Vegetarier nehmen Gemüsebrühe – aber dann ist das halt nicht mehr Ferdinand the Bull, gelle?)

2 cl Limettensaft

2 Spritzer Worcestersauce

2 Spritzer Tabasco

Salz und Pfeffer

optional: 2 Alibi-Stengel Rauke für die Vitamin-Packung.

Alle Zutaten zusammen mit 4 Eiswürfeln in einem Shaker so heftig schütteln, wie es der dicke Kopf zulässt. In ein eisgekühltes Glas über 2-3 Eiswürfel abseien, salzen und pfeffern und mit der Rauke dekorieren.

Und jetzt gaaaaaaaaaanz leise die Tür schließen, nicht zu laut reden bitte, und langsam wieder nüchtern werden.

Pssst: Liebe Astrid, ich drücke Dich virtuell und wünsche Dir – und uns! – noch viele weitere Blog-Geburtstage mit Dir!

 

PS: Belle Collins, White Charger und Ferdinand the Bull stammen in ihrer Ursprungsversion aus dem empfehlenswerten Buch “1001 Cocktails”, das es bei der Deko-Ladenkette Butlers gibt – oder bei amazon. Wer dann immer noch nicht genug hat, schaut bei Highfoodality vorbei und bekommt neben tollen Rezepten auch noch herrliche Cocktail-Fotos!

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Es muss nicht immer Alkohol sein. Gerade bei heißen Temperaturen sind Wasser, Fruchtsäfte, alkoholfreies Weißbier (gerade nach dem Sport) und Tee die gesünderen Alternativen. Ganz selten trinke ich auch mal Limonade. Meistens finde ich sie zu süß und viel zu klebrig, um dauerhaft Durst zu löschen.

Wer Zusatzstoffe und Zuckermengen vermeiden will, kann sich aber auch ganz einfach eine erfrischende Limo selber machen, zum Beispiel mit Ingwer und Minze.

Zutaten für 0,75l Limonade:

Ein daumengroßes Stück Ingwer, geschält und gerieben

10 Blätter Minze, gehackt

Abrieb und Saft von 2 Limetten

0,75l Sprudelwasser

Eiswürfel

Optional: brauner Zucker, Zuckersirup oder Stevia Blätter

So geht’s:

Ingwermuß, Limettenabrieb und -saft sowie die Minzeblätter in einen Krug geben und etwa 15 min ziehen lassen. Mit dem Sprudelwasser aufgießen und durch ein Sieb in eine hübsche, mit Eiswürfeln gefüllte Karaffe (oder einzelne Gläser) füllen.

Zum Süßen habe ich 3 Blätter unserer frisch erworbenen Stevia-Pflanze gehackt und in das Glas gegeben. Umrühren. Fertig!

Die Blätter der Stevia-Pflanze schmecken deutlich weniger penetrant als die Tropfen, die man so im Reformhaus erhält. Außerdem sind Blätter leichter zu dosieren als der hochkonzentrierte Extrakt. Eine gute Alternative für’s Dessert, Tees oder Limonaden – ganz ohne Kalorien und ohne Kariesgefahr! Allerdings muss man sich an die Dosierung gewöhnen und etwas ausprobieren, bis man seinen persönlichen Geschmack gefunden hat.

 

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Auch wenn der Sommer bisher noch nicht so richtig heiß ist – es gab durchaus schon ein paar Tage, an denen es zu warm war, um sich ewig in der Küche aufzuhalten. Das Klimper-Geräusch von Eiswürfeln im Glas finde ich einfach herrlich sommerlich. Gibt es – außer Meeresrauschen – etwas, was einen mehr in Urlaubsstimmung versetzt? Dazu mache ich mir gerne eine kalte Kleinigkeit, mit der ich blitzschnell auf der Terrasse sitzen und den Sonnenuntergang betrachten kann.

Als Indien-Fan stehen Lassis, also süße oder salzige Joghurt-Getränke, ganz oben auf meiner Favoriten-Liste. Die herzhafte Variante gefällt mir dabei besonders. Ein Lassi mit Minze und indischen Gewürzen erfrischt und macht (vorübergehend) sogar satt, liegt aber nicht schwer im Magen. Die Prise Salz ist außerdem gut, wenn man viel geschwitzt hat und dringend seine Salzspeicher auffüllen muss – perfekt für die richtig heißen Tage, die ja hoffentlich noch kommen.

Inspiriert hat mich ein Facebook-Foto vom tollen Indian-Cuisine-Blog Manjula’s Kitchen. Aber so ganz ohne Variationen geht’s ja bei mir nicht. Deshalb hier die Zutaten für ein großes Glas Minz Lassi, wie es mir besonders gut geschmeckt hat:

125 gr gekühlter Joghurt (1,5% Fett – fetterer Joghurt ist fester und muss etwas mehr mit Wasser verdünnt werden)

gekühltes Sprudelwasser (Menge nach Bedarf)

1 cm Ingwerwurzel

1 gestrichener Löffel Cumin

1 ordentliche Prise Salz

1 Prise schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer (wer’s bekommt: Tellycherrypepper – der aromatische Pfeffer aus Kerala/Südindien)

10 Minze-Blätter (wer sehr intensive Pfefferminze hat, nimmt etwas weniger)

1-2 EL Zitronensaft

2-3 Eiswürfel

So ist das Lassi in circa 3 Minuten fertig:

Ingwer schälen, reiben und den Saft in einen Mixer pressen – kann man mit den Händen machen. Minze-Blätter hacken und ebenfalls in den Mixer geben. Joghurt und Gewürze hinzugeben und alles aufmixen. Eiswürfel in ein Glas geben und das Lassi darübergießen. Mit einem Schluck Sprudelwasser “strecken” und mit dem Zitronensaft abschmecken.

Etwas gemahlenen Cumin für die Optik auf das Lassi streuen und mit einem Minzezweig dekorieren. Fertig!

Damit der Snack noch etwas satter macht, könnt Ihr ihn mit Papadums oder Chapati servieren – beides gibt es bereits fertig im Asia-Laden. Also keine Not, den Backofen anzumachen, wenn die Wohnung eh schon aufgeheizt ist!

Lassis sind ein gesunder, leichter und vor allem schnell zubereiteter Snack, der eisgekühlt besonders erfrischt. Wer es lieber süß mag, lässt Salz und Gewürze weg und zuckert das Getränk entsprechend. Auch mit Mango oder Ananas, Tomate oder Gurke schmecken Lassis lecker. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt…

Mein würzig-erfrischendes Minz-Lassi, ein Zwischending aus Drink und Essen, ist der Beitrag zu Zorras Blog-Event “Eisgekühlt” . Ich freue mich schon auf viele spritzig-erfrischende Rezepte für heiße Sommertage!

Blog-Event LXXVIII - EISgekühlt (Einsendeschluss 15. Juni 2012)

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