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Archive for the ‘Frühstück’ Category

Ich bin ein Brot-Junkie. Andere mögen ja Low-Carb-Diäten propagieren – ich könnte niemals auf Brot, Kartoffeln, Reis oder Nudeln verzichten. Vor allem aber nicht auf Brot! Sonst werde ich unleidlich, quängelig und pissig. Also nehmt mir bloß niemals die Kohlehydrate weg – sonst passiert das Gleiche wie bei nassen Gremlins.

Wenn es schnell gehen muss, ist eine Stulle immer noch ein wunderbarer Magenfüller. Manchmal reicht ja schon gesalzene Butter. Aber wenn man noch andere Dinge im Kühlschrank hat, umso besser:

Das vordere Hälfte des Roggenbrötchens habe ich mit rotem Zwiebelfconfit von The Princess Revolution bestrichen, mit dünnen Birnenscheiben belegt und Roquefort darübergewürfelt.

Die hintere Brötchenhälfte habe ich mit dem Rest des Spinat Pestos bestrichen und dünnen Wildschweinschinken draufgelegt.

Und was ist Euer Lieblings-Sandwich?

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Zu einem sommerlichen Wochenende (auch wenn das Wetter derzeit etwas schwächelt: Der Sommer fängt ja gerade erst an!!) gehört ein Frühstück, das wie ein Blitzurlaub ist.

Dazu gehört bei mir Honigmelone mit Parmaschinken:

Jaja, zu Tode geritten auf sämtlichen Buffets aber trotzdem ein süß-salziger Genuss. Ätsch!

Außerdem diesmal auf dem Tisch: Ein dunkles Sauerteigbrot mit Ziegenfrischkäse, Kastanienhonig und – der Hit! – Rosmarinblüten.

Die Blüten riechen so intensiv wie Rosmarin, ohne dass man das “Tannennadel-Gefühl” im Mund hat. Sooooo lecker!

Im Anschluss bin ich 13km an der Isar entlang gelaufen. In Vorbereitung auf meinen zweiten Halbmarathon sind diese langen, langsamen Läufe absolute Pflicht. Außerdem sind sie mir die allerliebsten, weil völlig meditativ. Aber von der “Einsamkeit des Langstreckenläufers” kann man an sommerlichen Tagen am Flaucher leider nur träumen. Stattdessen muss man sich sogar auf Trampelpfaden mit Hechtsprung vor Mountainbikern retten, die einem statt einem “Danke!” noch einen Spruch reinwürgen. Aber friedliche Koexistenz kennt der Deutsche ja nichtmal in der Freizeit. Ein Jammer.

Zum Ausgleich gab’s danach Kohlehydrate in Form einer Brezn und eines alkoholfreien Weißbiers:

Dazu Landjäger (wer hat da schon abgebissen!) und ein Essigurkerl.

Alles in unserem Lieblings-Biergarten Münchner Haupt, den ich hier und hier schon mal beschwärmt habe. Auch diese Saison ist er wieder einer der sympathischsten, unaufgeregtesten, kinder- und überhaupt familienfreundlichsten, günstigeren und münchnerischsten Biergärten.

Also, worauf wartet Ihr noch? Der Sommer läuft sich grad erst warm und die Biergartensaison dauert noch looooocker bis Oktober :)

Worauf freut Ihr Euch im Sommer am meisten? Freibad? Picknick? Urlaub? …?

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Weil ich die Woche über viel unterwegs und einige Nächte außer Haus war, musste ich mal wieder Reste verwerten. Natürlich ist das Wort “Reste” dabei überhaupt nicht negativ gemeint. Ich merke oft, dass meine Posts zu “Resteessen” oft etwas missverstanden und mit den Worten kommentiert werden: “Aber das ist doch kein RESTEessen!”. Dabei sind Überbleibsel im Kühlschrank ja auch nichts Schlechtes, sondern einfach Zutaten, die vom letzten Einkauf oder Kochen über geblieben sind – das können auch Leckereien sein…

Jedenfalls… Weil ich nicht schon wieder Pasta mit irgendeiner Sauce essen wollte (keine Sorge! Die nächsten Pasta-Rezepte sind schon in der Pipeline…), habe ich mich für Wraps entschieden! Statt die Fladen selber zu machen, habe ich aus Zeitgründen Tortilla-Fladen aus dem TexMex-Regal im Supermarkt verwendet.

Während man in einer beschichteten Pfanne die Wraps bei mittlerer Hitze erhitzt (nicht zu knusprig, sonst kann man sie nicht mehr klappen!), kann man die übrigen Zutaten vorbereiten. In die Wraps (es gab 2 Varianten) kam buchstäblich das, was noch im Kühlschrank war:

scharfe Schafskäsepaste vom Mediterrane Delikatessenstand auf’m Viktualienmarkt (vom Maibaum kommend Richtung Fisch Witte auf der rechten Seite – der Stand mit der roten Markise!)

Rucola-Salat, 2 Scheiben Rindersalami

klein geschnittenes Gemüse (ich hatte noch Salatgurke, Tomate, Karotte und Paprika)

etwas Olivenöl, eine Prise Salz

lecker!

In die 2. Variante kam:

Hot Salsa (die, in die man normalerweise Chips dippt – war auch noch übrig)

eine zerpflückte Scheibe Cheddar-Käse, 2 Scheiben Roastbeef, etwas Gemüse

Salz, Pfeffer

Unterteil umklappen

Seiten einschlagen und

Hmmm…..

Erlaubt ist als Füllung, was gefällt. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte die Füllung nicht zu nass sein, weil der Wrap sonst tropft und aufweicht. Man kann ihn zum Transport (Pausenbrot, Picknick, Biergarten) aber in Butterbrot und Alufolie schlagen. Dann hält er einige Zeit. Frisch schmeckt er aber natürlich am besten!

Und wer mal Reste im großen Stil verbrauchen will oder muss (zum Beispiel vorm Urlaub oder einem Umzug), der macht einfach eine Wrap-Party mit der ganzen Familie oder Freunden: Einfach Wraps in die Pfanne schmeißen, Zutaten auf dem Tisch arrangieren (Remoulade, Ketchup, Salat, in Streifen geschnittenes Gemüse, gebratene Rindfleischstreifen, Schinken, geriebener Käse, Camenbert, Thunfisch… Eigentlich geht fast alles!), Gewürze bereit stellen und los geht’s! Wer will, kann das Gemüse auch in einer Pfanne anbraten und gut würzen – dann sind die Wraps noch etwas herzhafter.

Ach, es gibt einfach 1001 Variante… Wie esst Ihr Wraps am liebsten? Macht Ihr sie überhaupt selber? Einfach oder luxuriös? Und welche Variante mögen Kinder am liebsten?

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Es gibt einen Gag, über den sich Hessen stundenlang beömmeln können: “Frage: Hessischer Brotbelag mit U? Antwort: Uffschnitt!”. Ok, kein Brüller, aber ich bringe zumindest den bEdW immer wieder zum Lachen damit… Vegetarier können das Ganze übrigens durchspielen mit “Uffstrich”.

Womit wir beim Thema wären: Schnell zusammengerührter Aufstrich mit mediterranen Zutaten, der herrlich zu Weißbrot und einem Glas Wein an einem lauen SommerAprilabend passt. 

Zutaten:

halbe Scheibe cremigen Feta

kleine Handvoll Rucola, fein gehackt

5-6 getrocknete Tomaten, fein gehackt

1 große Knoblauchzehe, fein gehackt

frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

so viel Olivenöl, bis die Masse geschmeidig ist

Mit einer Gabel den Feta zerdrücken, Rucola und Tomaten unterheben und vermischen. Pfeffern und dann das Öl langsam zugießen. Alles verrühren, bis es eine schöne geschmeidige Konsistenz hat. Weißbrot toasten oder bei Umluft im Backofen knusprig backen, Aufstrich großzügig verteilen und – wer mag – für mehr Frische noch mit Gurkenscheiben garnieren.

Übrigens: Wer noch mehr hessische Mundart-Witze hören will schaut hier mal rein. Have fun :) (Ich mag ja die Nr 5 sehr gern mit dem, der immer 3 Bier bestellt!)

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Ok, heute Früh gab es nicht ganz so einen schönen Sonnenaufgang – es wurde einfach nur hell. Dafür war aber mal wieder die Gelegenheit, meiner “Laufpartnerin” Bavaria guten Morgen zu sagen:

Zur Belohnung für schnelle 7 km gab’s danach einen Smoothie. (Eigentlich ein schöner Name für etwas, was aus Obstresten besteht und einfach püriert wird!)

Diesmal im Mixer…äh…Smoothie:

Saft einer Grapefruit

1 geschälter Apfel

2 Gold-Kiwis

1 reife Banane

1 EL Ahornsirup

2 cm Ingwer, geschält und kleingeschnitten

Die Grapefruit war ziemlich sauer, so dass es auch etwas mehr Ahornsirup hätte sein dürfen. Ansonsten: Superlecker, mit dem Ingwer schön würzig und einfach eine tolle, schnelle Möglichkeit viele Vitamine zu sich zu nehmen. Außerdem bin ich sehr pingelig, was Obst anbelangt, das schon braune Stellen bekommt. Püriert macht mir das aber gar nix!

So, und weil’s schon spät ist und ich los muss, gibt es Coffee to go in meinem Lieblingsthermobecher, den ich vor Jahren von meiner Freundin Kathrin geschenkt bekommen habe – und der mich immer zum Lächeln bringt:

Was bringt Euch in der Früh ein Lächeln auf die Lippen? Eure Lieblingstasse? Grüner Tee? Die lieben Kleinen? Ein fröhliches “Guten Morgen!” beim Bäcker?

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Endlich sind die Wege wieder eisfrei

Endlich wieder zum Zoo laufen

Endlich wieder helles Licht und leuchtende Farben

und wieder ein leckeres Frühstück nach einem schnellen Lauf voller Frühlingsgefühle (und deshalb viel zu schnell – aber so ist das halt, wenn der Winter schon im Januar vorbei ist!)

Dazu einfach einen knackigen, säuerlichen Apfel kleinschneiden, eine große Portion Naturjoghurt (1,5%) darüber geben, mit 4 EL Lieblingsmüslie gestreuen

und das Ganze mit einem Esslöffel Kastanienhonig krönen.

Sooooo lecker! Und gibt nach einem schnellen Lauf Kraft für den restlichen Tag!

Ob der Winter nochmal zurück kommt? Egal! Ich hatte wenigstens schon einen Frühlingslauf im Januar.

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Zu Weihnachten gab’s unter anderem ein kleines, feines neues Kochbuch für das German Abendbrot. Und perfekt ausgewählt für Brot-Fans wie uns: “1 Brot – 50 Aufstriche” aus dem GU-Verlag.

Das Kochbuch enthält 50 unaufwändige Rezepte für süße oder herzhafte Aufstriche – ob für’s Frühstück, die Brotzeit oder das Brunch-Buffet. Was mir besonders gefällt, sind die Angaben zur Haltbarkeit der Aufstriche sowie Nährwerte und Tipps zum Abwandeln. Ein schönes kleines Buch mit Tendenz zum Klassiker. Ich werde für meinen guten Vorsatz, öfter gesund zu Hause zu frühstücken und für diverse German Abendbrot-Sessions, aber auch für Weinproben usw. sicherlich häufiger etwas aus diesem Buch nach”kochen”.

Als erstes gab es eine Thunfisch-Créme, die bei mir eher zum Dip wurde. Das lag in erster Linie daran, dass ich Mascarpone zu fett finde und deshalb nur einen Löffel Saure Sahne verwendet habe. Dafür ist es jetzt halt ein Dip und passt somit auch lecker zu Gemüsesticks, als Sauce zu Roastbeef oder eben auch auf’s Brot und zum Stippen mit frisch gebackenem Baguette. Der kleine Alleskönner eben. PS: Mit dem Dotter eines hart gekochten Eis – gut zerdrückt und untergehoben – wird der Dip übrigens wieder fester.

Folgende Zutaten habe ich verwendet:

1 Dose Thunfisch (ohne Öl, in eigenem Saft)

2 EL Kapern

2 EL Zitronensaft

4 EL Joghurt 1,5%

1 großer EL Saure Sahne (oder eben 2 EL Mascarpone – dann wird es fester)

1 Frühlingszwiebel (grüner Teil) in feinen Ringen

Salz, weißer Pfeffer, eine Messerspitze Cayennepfeffer

Geht blitzschnell: Thunfisch abtropfen lassen und in ein schmales, hohes Gefäß geben. Hälfte der Kapern, Joghurt, Sahne, Gewürze zugeben und alles mit einem Pürierstab fein pürieren.

Eine Schale geben und mit den restlichen Kapern und dem grünen der Frühlingszwiebel garnieren. Fertig!

Die Créme hält sich 2-3 Tage im Kühlschrank.

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