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Archiv für die Kategorie ‘Italien’

Da trifft man sich mit einem Rudel Food-Blogger bei der hochverehrten Astrid und hat keine bessere Idee, als erstmal eine Ladung Ugly Food in die Tupper-Dose zu hauen. Super!

Eigentlich war die Idee ja: Mus aus weißen Bohnen, das ist mediterran, einfach, gut vorzubereiten, vegetarisch und schmeckt jedem. ABER ANS AUSSEHEN HAB ICH NICHT GEDACHT!

Eine weiße Masse in weißer Plastikdose sieht einfach nicht appetitlich aus! (Börek und Obazda gab’s übrigens auch noch. Ein richtig typische “German Abendbrot” Mischung aus exotisch, mediterran und heimisch ;-) )

Dankenswerterweise habe ich es ja mit Gleichverrücktengesinnten zu tun, die alles probieren, überzeugend “hmmmmm” sagen und bei der Präsentation auch mal beide Augen zudrücken können.

Zu meiner Ehrenrettung habe ich dann aber abends zu Hause noch ein Restchen arrangiert, fotografiert und meinen Food-Blogger-Kollegen geschickt:

Immer noch kein Highlight – aber, hey, Ihr hättet es mal in der Tupperdose sehen sollen!

Keinen Abbruch tut das Aussehen übrigens dem Geschmack. Jawoll. Kommen wir mal zum Wesentlichen!

Die einfache italienische Bauernküche, die Cucina povera, macht aus einfachsten, billigsten Zutaten einfach himmliche Gerichte. Das weiße Bohnenmus – klingt Fagioli nicht sowieso gleich besser? – schmeckt herrlich cremig auf leicht geröstetem Weißbrot oder einem Cracker. Etwas Olivenöl darüber und Du bist im Himmel, versprochen!

Dabei kosten die Zutaten für eine große Portion Mus nur Pfennige:

250 gr getrocknete weiße Bohnen (Fagioli)

2 Stengel Salbei

1 Bio-Zitrone

Meersalz

Weißer Pfeffer, frisch gemahlen

1 kl Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Olivenöl

Zubereitungszeit:

10 min Zubereitung (+ 1,5h kochen + Einweichen über Nacht)

Equipment:

Küchenmixer, 1 großer Topf

So geht’s:

Bohnen in viel Wasser und einer großen Schüssel (Bohnen quellen auf!) über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen und in viel (frischem!) Wasser zusammen mit dem Salbei lange köcheln lassen, bis die Bohnen gar sind (Das kann dauern). Währendessen Knoblauch und Zwiebel hacken und in Olivenöl anschwitzen. Bohnen abschütten, Salbei entfernen und in einem ausreichend großen Mixer zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, dem Abrieb der Biozitrone und dem Saft der halbierten Zitrone im Mixer zu einem Mus verarbeiten. Salzen und pfeffern, abschmecken. Fertig!

Auf geröstetem Weißbrot mit etwas Olivenöl servieren, zu Gemüse als Dip reichen oder einfach reinsetzen.

Ugly aber sooooo lecker!

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Da bringt einem die wunderbare Ka. selbstgepflückten Bärlauch mit. Und die nicht minder wunderbare Luna lädt auch noch zum Event “We love Pizza” bei der wunderbarsten aller Zorras ein. Kinners, Ihr macht mich fertig.

Ich LIEBE doch Pizza und ich brauche DRINGEND FRÜHLING!

Also kombiniere ich beides miteinander und mache uns eine herrliche Bärlauch-Ziegenkäse-Pizza mit Parmaschinken:

Dazu habe ich am Vorabend einen ganz einfachen Hefeteig gemacht:

150 gr Weizenmehl 550

50 gr Roggenmehl 1370

10 gr frische Hefe

Prise Salz

Prise Zucker

175 ml lauwarmes Wasser

1,5 EL Olivenöl

Die Hefe im Wasser auflösen, zuckern. Mehl und Salz miteinander vermischen und in der Mitte eine Mulde bilden. Hefe-Wasser zugießen und nach und nach per Hand mit dem Mehl vermischen. Währendessen Öl unterheben. Zu einem glatten Teig verarbeiten und in einer verschlossenen Schüssel im Kühlschrank über Nacht gehen lassen.

Für den Bärlauch-Part:

15 Blätter Bärlauch

100 gr Ziegenfrischkäse (z.B. Buko)

100 gr Ricotta

Abrieb einer halben Bio-Zitrone

Pfeffer, frisch gemahlen

Meersalz

Olivenöl

Zitronensaft

Bärlauch fein hacken und mit den übrigen Zutaten vermischen. Im Idealfall auch über Nacht durchziehen lassen.

Außerdem:

Parmaschinken – 7 Scheiben für 2 Pizzen

Backofen inkl. Pizzastein auf 250 Grad Pizzastufe (Heißluft + Grill + Unterhitze) vorheizen. Gegangenen Teig aus dem Kühlschrank holen, halbieren und sehr dünn ausrollen. 2 EL Bärlauchpaste gut verteilen, Schinken obenauf legen.

Wenn der Backofen volle Lotte vorgeheizt ist, die Pizza in 4 min knusprig backen, aus dem Ofen holen und heiß servieren!

Der kalt gegangene Teig ist herrlich knusprig, ohne zu bröseln. Ich liebe einfach dünne, knusprige Pizzen.

Dazu hat uns ein leichter, nicht zu buttriger Chardonnay geschmeckt:

Diesen sehr frischen und gut gegen den knoblauchigen Bärlauch mithaltenden Wein haben wir in “unserem” Südafrikanischen Weinladen in der Wiesbadener Grabenstraße entdeckt. Ein schöner kleiner Nachbarschaftsladen, der uns bisher schon viele herrliche Südafrikaner empfohlen hat – gute Beratung, ein freundliches Wort und samstags die Gelegenheit zum Verkosten inklusive!

Do you love Pizza? We love Pizza!

Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)

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Der bEdW hat ja sehr viele Vorzüge. Einer davon ist die Fähigkeit, Risotto so zuzubereiten, dass ich es mag. Früher war das für mich immer ein Breibrabsschleim, den ich im Leben nicht bestellt hätte – selbst beim besten Italiener nicht. Aber einmal Scampirisotto in der Schwabinger Junggesellenbude unterm Dach genascht und ich war ihm verfallen – also dem Risotto. Dem bEdW gehörte mein Herz da schon längst…

Unglaublich, dass der Klassiker unter den Risotto-Variationen noch nicht in diesem Blog zu finden ist: Risotto Milanese. Das schöne safrangelbe Gericht, das in seiner Einfachheit einfach unwiderstehlich ist. Dazu gegrillter Pulpo vom Lieblingsfischhändler und ich bin direkt im Himmel. Mit Herzchen in den Augen

Zutaten für 2 Verliebte nach Gefühl und Angaben des bEdW, der es nicht so mit Maßeinheiten hat ^^

1 große Zwiebel, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 EL Butter

1 Kaffeebecher Risotto-Reis

1 Flasche trockenen Weißwein (1 Schluck für das Risotto, der Rest für den Koch und die Ehefrau vom Koch :) )

ca. 3/4 Liter (hausgemachte) Gemüsebrühe (die Menge kommt darauf an, wie stark der Reis die Flüssigkeit aufnimmt und wie “schlotzig” Ihr das Risotto mögt. Am besten habt Ihr noch etwas Brühe für den Notfall in der Hinterhand)

2-3 Fäden Safran, in etwas heißem Wasser aufgelöst

1 Stange Staudensellerie, geschält, entfädelt und sehr klein gehackt

2-3 gehäufte EL Parmesan, gerieben

Salz, Pfeffer

Für den Pulpo:

Pulpo-Stücke, schon küchenfertig vom Fischhändler vorbereitet

1 EL Öl zum Anbraten

Für das Finish:

Piment d’Espilette

Olivenöl

Zitronensaft

Die Zubereitung geht ganz schnell und gelingt auch Ungeübten:

Zwiebeln und Knoblauch in Butter anschwitzen. Parallel die Gemüsebrühe in einem separaten Topf erhitzen. Sellerie zu den Zwiebeln und dem Knoblauch geben. Alles etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen und gelegentlich rühren.

Jetzt den Reis zugeben und unter schnellem Rühren ausreichend heiß werden lassen. Er darf nicht anhängen, soll aber Hitze annehmen.

Endlich kommt der Zeitpunkt für den Weißwein: Ein Schluck an den Reis geben und unter Rühren “verdampfen” lassen. Zwei Gläser füllen, anstoßen, knutschen. Die Weinflasche kühl stellen, weiterkochen.

Von der Gemüsebrühe jetzt eine Kelle an den Reis geben, rühren, die Flüssigkeit bei gleichmäßiger mittlerer Hitze vom Reis aufnehmen lassen und wieder eine Kelle drangeben, rühren, Flüssigkeit aufnehmen lassen… So lange wiederholen und immer mal den Reis probieren, ob er schon gar ist oder weiterköcheln muss. Ist er noch nicht gar, braucht es noch ein paar Wiederholungen von Kelle-Rühren-Flüssigkeitaufnehmen. Ist tatsächlich einfacher, als es klingt.

Wird das Risotto zu flüssig, gebt Ihr ihm nicht genug Zeit. Also in Ruhre rühren, Flüssigkeit verdampfen lassen, Kelle drangeben…

Ist das Risotto zu fest, Hitze etwas runternehmen, mehr Flüssigkeit drangeben und immer schön rühren… Sehr meditativ, das Ganze.

Zwischendrin könnt Ihr dann mal das Safranwasser an das Risotto gießen, salzen und pfeffern.

Zum Schluss wird der Parmesan untergehoben – auch wieder unter Rühren. Der Käse nimmt viel Flüssigkeit auf. Eventuell muss dann auch noch mal Brühe drangegeben werden. Risotto ist je nach Reissorte im Verhalten sehr unterschiedlich. Findet am besten selber heraus, wie “schlotzig” Ihr Euer Risotto mögt. Schmecken wird es auch, wenn es etwas zu flüssig oder fest ist, keine Sorge!

Wer mag und nicht schon mit dem Risotto überfordert ist, der kann etwa 5 min, bevor der Reis fertig ist, eine beschichtete Grillpfanne anheizen, den Pulpo mit Öl bestreichen und von jeder Seite etwa eine Minute heiß anbraten.

Auf dem Risotto servieren und mit Piment d’Espilette, etwas Zitronensaft und Olivenöl “finishen”.

Rest des Weißweins aus’m Kühlschrank holen, sich verliebt zuprosten und genießen.

Der bEdW und ich wünschen Euch beim Nachkochen einen kuscheligen Abend ;-)

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Wer die hausgemachten Nudelträume von Robert kennt oder gar selber regelmäßig seine Pasta selbermacht, findet vielleicht nichts dabei.

Aber wer mit Teig auf Kriegsfuß steht und tausendmal lieber Sträflingsarbeiten wie Garnelenentdarmen oder Granatapfelkernepulen übernimmt als Eier, Mehl und Gedöns zusammenzurühren, für den ist eine hausgemachte Nudel ein Wunder! Ein Geschenk des Küchengottes! Ein Grund zum Innehalten und Freudestrahlen.

Denn: WIR HABEN NUDELN GEMACHT!

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An meiner unbändigen Freude über gelungenen Teig hat sich auch seit dem Juni 2011 nichts geändert.

Aber viel größer ist die Freude dann, wenn auch hier wieder “with a little help of my friends” gewerkelt wurde. Schuld daran ist diese verrückte Internet, das ich so liebe. Dieses Ding, das einen oft zur Verzweiflung bringt, dem man viel zu viel Zeit widmet – und in dem man tatsächlich wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde zur Nudelmaschine kommt.

Dieses Schätzchen stammt nämlich von der wunderbaren Sandra from Snuggs Kitchen. Die hat sie mir geschenkt und auch noch zugeschickt. Einfach so. Weil sie auf Facebook gelesen hat, dass ich keine Nudelmaschine habe. Und gerne eine hätte. Und ihre doch unbenutzt im Keller steht. Einfach so. Ist das nicht toll??

Ich bin immer noch gerührt und freue mich riesig über diese Unkompliziertheit. Ich weiß gar nicht, wie ich mich revanchieren kann. Außer mit einem ganz lauten DANKESCHÖN, das quer durch Süd-Hessen hoffentlich doppelt und dreifach verstärkt bei ihr ankommt! (Ein kleines Packerl gab’s natürlich auch. Aber das war ja nur ein klitzekleines Dankeschön…)

Jedenfalls: Die Nudeln! Das war so kinderleicht! Easypeasy! Kinkyeinfach!

Ok, die Längen sind noch etwas arg unterschiedlich. Aber das tat dem Geschmack natürlich keinen Abbruch.

Den Nudelteig habe ich ganz klassisch nach Lorenza de’ Medici gemacht:

200 gr Mehl

2 Eier

Pasta! Basta!

Dank der super Nudelmaschine (Atlas – der Klassiker aus Italien, der in fast jedem italienischen Haushalt steht) und dem Tagliatelle-Aufsatz kamen dünne, lange, perfekt gleichmäßige Bandnudeln heraus, die natürlich möglichst pur genossen werden wollten. Die Premiere gab es mit etwas Tomate, Olivenöl, Basilikum, Salz und Pfeffer. Alles zusammen kurz in einer Pfanne angeschwitzt, abgeschmeckt und mit den Nudeln vermischt.

Das wird – glaube ich – der Beginn einer wunderbaren Nudelliebe. Als nächstes sind Lasagneblätter dran. Und Ravioli mit Steinpilzfüllung und Tagliatelle mit Kräuter und Spinatnudeln und…

Perfetto! Mille Grazie, Sandra!

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Erinnert Ihr Euch noch an den Sehnsuchts-Post ausm Mai? Dieses unbestimmte Gefühl, dass das Leben jenseits der Alpen ein bisschen leichter, luftiger, sonniger ist?

Im Oktober haben wir dieser Sehnsucht wieder nachgegeben und haben eine Woche in unserem Lieblingsweingut Poderi del Paradiso in der Toskana verbracht. Dort gibt es nicht nur den herrlichen Paterno II (und andere Köstlichkeiten), sondern auch ganz reizende Appartements, die perfekt geeignet sind für Selbstversorger, Gernekocher, Bistecca-Griller…

…Leseratten, Ruhesucher, Ausblickgenießer, Langschläfer, Weintrinker, Käseshopper, Weingut-Stopper, Romantische-Toskana-Örtchen-Spotter wie uns.

Im Herbst ist die Toskana ganz besonders herzergreifend schön. Vor allem, wenn die Tagestouristen wieder in ihren Bussen sitzen und San Gimignano fast ganz uns gehört.

Zwischen den Hügeln wabert morgens Dunst…

und abends der Nebel,…

…während tagsüber die Sonne noch mit voller Kraft auf letzte Trauben…

…und Oliven brennt, die im November geerntet und zu goldig-grünem Olivenöl verarbeitet werden.

Eine Silhouette und noch ein paar Motive, von denen ich nie genug bekomme:

Die Geschlechtertürme San Gimignanos im Dunst.

Da lohnt sich das frühe Aufstehen, wenn der Blick auf neblige Hügel trifft.

Hagebutten als hübsche rote Pünktchen in all dem Grün.

Romantik pur.

Zypressenalleen – so kitschig und so wunderschön…

Aber wir sind ja nicht nur zum Spaß in der Toskana! Der “Weinkeller” will befüllt werden, nachdem uns monatelang überhaupt nicht nach Rotwein war und der Bestand vor dem Umzug im letzten Jahr sowieso stark reduziert werden musste *hüstel*.

Neben einem umfangreichen Einkauf im Poderi del Paradiso haben wir beim Cruisen durch Weindörfchen und entlang der Chianti-Classico-Straße noch zwei für uns neue Weingüter entdeckt, die ehrlichen Wein (und hervorragende Öle!) herstellen und (noch) zu fairen Preisen verkaufen.

Die Fattoria “La Torre” (San Gimignano (Siena), Località “La Villa”) ist schon alleine deshalb einen Besuch wert, weil man über Schotterpisten durch Kieferwälder an Weinbergen entlang auf einen Hügel fährt, von dem aus man einen herrlichen Ausblick hat. Den Turm aus dem 10. Jahrhundert sieht man schon aus der Ferne. Das Weingut liegt wirklich weit ab vom Schuss und ist ohne Auto schwer erreichbar – aber man will ja die Weinkisten auch nicht nach Hause TRAGEN, oder?

Im Kellergewölbe aus Feldsteinen kann man alle Weine sowie das Olivenöl verkosten. Es gibt von Vernaccia über Chianti Colli Senesi bis hin zu Grappa viel zu probieren. Der einfachste Rotwein kostet 3,50€/Flasche, der Liter Olivenöl 12€.

Zwischen Castellina in Chianti und Poggibonsi liegt das Weingut La Croce der Fratelli Zari (einfach nur Brüder, keine Mönche!), das wir wirklich aus Zufall entdeckt haben. Denn hinter jeder Kurve steht quasi ein “Vendita diretta”-Schild, das einen dann über abenteuerliche Wege zu kleinsten oder großen Weingütern bringt.

In diesem Fall sahen wir das Schild nur noch im Rückspiegel, waren längst dran vorbeigefahren, legten einen abenteuerlichen U-Turn hin und fuhren einen steilen Feldweg hinunter. Draußen dann unromantisch Stahltanks und landwirtschaftliches Gerät – aber sowas hält den “Profi” ja nicht ab. Zumal schon allerhand Italiener mit Plastikkanistern und großen Korbflaschen (!) ihren Einkauf erledigten – ein absolutes Gütezeichen. Denn die heimische Bevölkerung kauft keinen Mistwein. Wer mir nicht glaubt, muss mal bei Mellini drauf warten, bis ein “echter” Italiener vorbeikommt…

Also: Rein in den Verkaufsraum, Weine getestet, mit gebrochenem Italienisch klar gemacht: Wir sind im Himmel! Dazu noch ein richtig grasig-scharfes Olivenöl und wir waren glücklich! Der einfache IGT Rosso kostet 3€/Flasche, der Chianti DOCG 3,50€/Fl. und der Chianti Classico DOCG Riserva “Fondamento” 8€/Fl.

Einen “Supertuscan” gibt es auch – blöd sind sie ja nicht, die Chianti-Classico-Weingüter. Der “Il Doccione” IGT Rosso (9€/Fl.) aus Sangiovese, Merlot und Cabernet reift 15  Monate im Barrique und schmeckt deutlich komplexer als die einfacheren Roten. Aber ein “Supertuscan” ist das deshalb noch lange nicht… Egal. Wein soll schmecken. Tut er. Und wenn er dann auch noch “entdeckt” wird und nicht in jedem Supermarkt im Regal steht, kommt er mit nach Deutschland.

Um die Kisten dann heil nach Hause zu bekommen, spielt der bEdW sein Lieblingsspiel: Weinkisten-Tetris. Natürlich nur echt mit der vom Smartphone abgespielten Musik. :)

Apropos Panta Rhei: Wer hätte je behauptet, es handele sich immer nur um Wasser, wenn von “alles fließt” die Rede ist?

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Dieses Rezept will ich seit zwei Monaten verbloggen. Aber ich kann ja nichts posten, was ich selber noch nicht probiert habe. Das ist nämlich mal wieder ein Freestyle-Rezept, das auf meiner Chutney-Erfahrung basiert, aber weniger indisch als mediterran daherkommt. Endlich ist das eingelegte mediterrane Gemüse lange genug durchgezogen – und es schmeckt himmlisch!

Die Anregung mediterranes Gemüse wie ein Chutney zuzubereiten (allerdings ohne Ingwer, Hammer-Indien-Gewürze usw.) und mehrere Wochen ziehen zu lassen, stammt aus Katherine Atkinsons Buch “Pickles, Relishes & Chutneys”, das ich mir aus England mitgebracht habe.

Also, wer in milderen Regionen lebt, bekommt jetzt noch herrliches Gemüse, das sich bestens zum Einlegen eignet. Nichts wie auf den Markt, Leute. Natürlich könnt Ihr auch Kürbis oder anderes Saisongemüse ergänzen.

Weil das Chutney etwa sechs Wochen ziehen muss, wäre das jetzt doch das perfekte Weihnachtsgeschenk, um unter dem Tannenbaum ein paar Erinnerungen an goldene Erntetage zu wecken.

Ich habe zwei 0,5l Gläser und ein 1,5l Glas mit folgenden Zutaten gefüllt:

6 Schalotten, gehackt

einen kleinen grünen Zucchino, gewürfelt

einen kleinen gelben Zucchino, gewürfelt

2 400gr Dosen Tomaten (hier lohnt eine gute Qualität. Wer noch reife Gartentomaten hat, kann natürlich diese nehmen)

je 1 gelbe und rote Paprikaschote, in Rauten geschnitten

3 fein gehackte Knoblauchzehen

1 Zweig Rosmarin

1 Zweig Thymian

2 Lorbeerblätter

1 Chilischote, fein gehackt (ich hatte 2, fand das aber etwas zu scharf. 1 reicht!)

1 EL Meersalz

1 EL Paprikpulver edelsüß

200 ml Apfelessig

100 ml weißer Balsamicoessig

400 gr Zucker

1 EL Olivenöl

1 EL Tomatenmark

So geht’s:

Zwiebeln, Chili und Knoblauch in einem Topf in Olivenöl anbraten, Tomatenmark dazugeben und ebenfalls mit anrösten. Tomaten, Zucchini, Paprikaschoten dazugeben und bei niedriger Hitze zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen. Rosmarin, Thymian und die Lorbeerblätter mit einer Küchenschnur zusammenbinden und ins Gemüse geben. Salz, Paprikapulver und die Hälfte der Essigmenge hinzugeben und bei geringer Hitze aufgedeckt etwa 20 min simmern lassen, bis das Gemüse weich und die Flüssigkeit reduziert ist – kann auch länger dauern, wenn das Gemüse viel Wasser enthält.

Restlichen Essig und den Zucker hinzugeben, gut unterheben, bis der Zucker sich aufgelöst hat und eine weitere halbe Stunde köcheln lassen, während man immer mal wieder umrührt.

Sobald das Gemüse eine homogene Masse ergeben hat (notfalls die Flüssigkeit noch etwas einköcheln lassen), das Kräutersträußchen entfernen und das Gemüse in saubere Schraubgläser füllen. Offen auskühlen lassen und mit Essig-festen Schraubverschlüssen verschließen.

Nach 6 Wochen ist das Gemüse durchgezogen und schmeckt herrlich süß-sauer mit einer leichten Schärfe. Der Duft nach Rosmarin und Thymian erinnert an den Sommerurlaub und Grillabende aus scheinbar längst vergangenen Zeiten.

Geschlossen halten sich die Gläser viele Monate. Angebrochen solltet Ihr sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einiger Tage verzehren.

Wäre das nicht eine Idee für ein schönes Geschenk aus der Küche? Seid Ihr auch schon am Weihnachtsgeschenke vorbereiten? Heuer gibt es jedenfalls wieder eine selbstgemachte Kleinigkeit. Aber das mediterrane Gemüse essen wir selber!

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Es wird heiß am Wochenende. Richtig heiß!

Da findet nicht viel Kocherei statt. Stattdessen wird viel getrunken und alles gegessen, was viiieeel Wasser enthält: Wassermelone, Tomate, Gurke und:

Herzlichen Dank an den Lieblingsadmin mit Schrebergarten :-D

Ganz besonders schnell und abwechslunsgreich ist ein Zucchini-Salat, den ich neulich bei Jamie Oliver (wieder)entdeckt habe. Das Rezept stammt aus seinen 30-Minuten-Menüs, kann aber auch wunderbar alleine mit etwas Baguette serviert werden.

Zutaten:

1 grüner Zucchino

1 gelber Zucchino

meine Variante: 1 halbe Salatgurke

8 Blätter Minze

1 scharfe rote Chili

4 EL Olivenöl

2 EL Zitronensaft

Salz, Pfeffer

Fertig in 2 Minuten – los geht’s:

Minze und Chili sehr fein hacken und in einen tiefen, ausreichend großen Teller geben. Mit Olivenöl und Zitronensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt die Zucchini (und die Gurke) schälen und mit dem Sparschäler in Streifen schälen, solange, bis man an das Kerngehäuse kommt. Das wirft man weg – allerdings nicht, ohne sich vorher darüber zu beömmeln wie lustig wabbelig und gummiartig sich das pure Kerngehäuse anfühlt. Kochen macht SPASS!!

Streifen und Dressing miteinander vermischen und mit etwas Brot servieren. Fäddisch!!

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Ich habe vor sieben Jahren aufgehört zu rauchen. Aber jetzt habe ich eine Ersatzdroge gefunden! Es gibt ja Kombinationen, die hören sich erstmal ein bisschen komisch an. Die muss man dann einfach aus Neugierde probieren – auch weil die Freunde das so cool und lecker finden (Gruppenzwang, und so!) – und schon ist man druff!

Als unsere liebe Freundin K. anbot, einen Tomatensalat mitzubringen, fanden wir das erstmal harmlos. Dann spielte sich ungefähr folgender Dialog ab zwischen unserer Dealerin und uns – den armen Opfern!:

K.: “Mit Feta

J.: “Ok!”

K.: “Mit Vanille

J.: “Aha”

K.: “Und Zitronen-Zucker-Sirup”

J.: “Ooooookeeeee???”

Glaubt mir, seitdem sind wir süchtig nach dem Salat und müssen gestehen: Wir haben schon weitere Freunde angefixt. Demnächst verticken wir das Zeug vor Grundschulen und schmuggeln das hier in Prinzessin-Lillifee- und Käptn-Sharky-Brotdosen:

Beschaffungskriminalität bedeutet in dem Fall: Völlig überteuerte Tomaten auf dem Wochenmarkt zu kaufen! Aber mit vielen bunten, unterschiedlichen Tomaten schmeckt der Salat einfach besonders gut. Das haben sich die Drogenbarone gut ausgedacht!! Dabei war ich nicht sicher, ob die Vanille sich gegen Feta durchsetzen kann. Und ob Zitrone nicht die Säure der Tomaten noch extremer werden lässt. Aber nichts da: Man schaufle eine Gabel voll, nehme alles in den Mund und warte auf die Aromaexplosion auf Zunge und Gaumen. Eine so wunderbare Mischung aus verschiedenen Texturen, Säure, Süße und Salz habe ich noch nie vorher gegessen. Das Zeug macht abhängig. Sofort. Mit dem ersten Bissen! Also passt bloß auf, dass Euch keiner was davon in den Drink mixt!

Ich bin druff! Aber sowas von. Wenn das so weiter geht, eröffnet im Frankfurter Bahnhofsviertel neben den Fixerstuben noch eine für Tomatensalat-Abhängige. Da hol ich mir dann meinen täglichen Schuss hiervon:

Eine englische Version des Originalrezepts findet Ihr online im wunderschönen Food-Blog “Dinner for (n)one” auf dieser Seite. Kiki wiederum hat es aus dem Kochbuch “Tafelfreuden” übernommen. Ihr seht: Die Droge zieht ihre Kreise und ist schwierig zurückzuverfolgen!! Allein der Anblick der Bilder treibt mir Schweiß auf die Stirn und lässt mich zittern. Deshalb hier schnell das Rezept.

Auf Deutsch und in meiner Variante liest sich das Ganz so:

Zutaten:

2 Vanilleschoten

Saft von 1,5 Bio-Zitronen

Zesten von 1 Bio-Zitrone

4 EL Zucker

6 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer (wie immer schwarz und frisch gemahlen!)

Ein Dutzend reife Tomaten – je bunter und vielfältiger, desto besser

200 gr cremiger Fetakäse

Optional: Pinienkerne und Basilikumblätter (ich habe beides in der oben dargestellten Variante weggelassen. Wobei die Pinienkerne für einen schönen Crunch sorgen. Den Basilikum braucht es imho nicht)

Etwas Vorbereitung (und Zubereitungszeit) muss sein:

Vanilleschoten auskratzen und das Mark in einem Topf mit den Zesten, dem Zucker und dem Saft einkochen lassen, bis die Konsistenz sirupartig ist. Olivenöl unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Tomaten in Scheiben schneiden (kleine nur halbieren) und auf einer großen Platte ausbreiten. (Das ist wichtig, damit sie später viel von dem Sirup aufnehmen und auch noch hübsch aussehen!)

Dressing über die Tomaten geben und den Feta mit den Händen (Würfel sehen nicht so schön aus!) über den Salat bröckeln.

Wer will, kann jetzt noch die Pinienkerne anrösten, abkühlen lassen und ebenfalls dazu geben. Basilikumblätter gegebenenfalls drüberstreuen – fertig!

Dazu passt Ciabatta.

Einziger Nachteil: Ich habe noch keinen Wein gefunden, der zu diesem Salat passt. Habt Ihr einen Vorschlag?

Wenn Ihr demnächst rund um Hauptbahnhöfe, an Grundschulen, in verwahrlosten Grünanlagen und auf den Toiletten Münchner Diskos großpupillige Food-Blogger streichen seht, die Euch zuzischen: “Pssst, psst. Wolle Tomate mit Feta und Vanille kaufe?”, wisst Ihr, was Sache ist.

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Laut der “allwissenden Müllhalde” namens Wikipedia ist Focaccia ein ligurisches Fladenbrot aus Hefeteig. Wer hier regelmäßig mitliest, wird jetzt vielleicht schmunzeln – war doch Teig bisher immer so ein bisschen ein stiefkindlich behandeltes Küchenthema.

Der geneigte Leser wird sich aber vielleicht auch an meine heiß geliebte Oma erinnern und ihren Ausspruch: “Ei, Kind, mer lehrt doch en Bär es Danze!” (Übersetzung und Hintergrundinfos gibt’s hier).

Und weil ich immer noch lieber Herzhaftes als Süßes esse, nähere ich mich dem “Feind” eben auf diesem Wege: Focaccia!

Vor einem Jahr hätte ich noch mit schlotternden Knien an der Arbeitsplatte gestanden und mir fluchend ausgemalt, was alles schief gehen kann. Mittlerweile bin ich da viel cooler, kann mir grob vorstellen, wie sich der Hefeteig anfühlen muss und freue mich zuversichtlich auf lecker Fladenbrot – ganz ohne Plan B!

Herausgekommen ist knusprig fluffige,  in der Sonne glitzernde, duftig verlockende, jede BBQ-Session veredelnde, ganz alleine schon herrlich schmeckende, grandios zu Salat passende, dem Auge schmeichelnde, dem Olivenöl seine kleine Kuhlen bietende, die Foodbloggerin glücklich machende, den italienischen Feinkosthändler in den Ruin treibende, auf diesem (unbearbeiteten!) Foto wunderbar zu HighFoodality’s Cookbook of Colors passende und goldgelb in der Abendsonne leuchtende Focaccia:

Für eine Focaccia, das locker für 4 Personen als Beilage reicht, benötigt Ihr folgende Zutaten:

Für den Teig:

Ein Pfund Mehl und etwas Extra-Mehl für die Arbeitsfläche

1 Päckchen Trockenhefe (etwa 1 gehäufter TL)

1 TL Salz

3 EL Olivenöl

Für die Garnitur:

Rosmarin, Thymian, Oregano oder andere mediterrane Kräuter

einige Blätter Petersilie

1 Knoblauchzehe

etwa 5 EL Olivenöl

grobes Meersalz

So geht’s:

Mehl, Hefe, Salz und Olivenöl sowie 300 ml Wasser (lauwarm) miteinander zu einem Teig verkneten. Das funktioniert am besten in einer ausreichend großen Plastikschüssel. Jetzt die Arbeitsfläche etwas mehlen und den Teig mehrere Minuten kneten. Das Kneten ist unheimlich wichtig, damit der Teig schön aufgeht! Anschließend die Teigkugel zurück in die Schüssel legen und mit einem Geschirrtuch zugedeckt an einem warmen Ort (ohne Zugluft!) etwa 45 Minuten gehen lassen. Ich stelle Teig gerne bei angeschaltetem Licht in den Backofen. Das ergibt eine Temperatur von ca. 30 Grad – perfekt für wachsende Teigkugeln!

Während der Teig geht, könnt Ihr die Garnitur zubereiten, mit der die fertige Focaccia eingepinselt wird. Dazu die Kräuter sehr fein hacken, die Knoblauchzehe schälen und pressen. Alles mit Salz und Olivenöl vermengen und beiseite stellen.

Wenn der Teig gegangen ist, knetet Ihr ihn noch einmal auf der gemehlten Arbeitsfläche ordentlich durch. Ihr könnt ihn richtig “zusammenschlagen”. Ist super, um Agressionen loszuwerden und um den Teig noch mal ordentlich anzuspornen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und einen Bogen Backpapier auf ein Blech legen. Den Teig ausrollen, so dass er in etwa viereckig ist – nicht rund wie eine Pizza! – und nicht zu dünn. Der Teig sollte etwa noch so hoch sein wie ein Daumen dick ist. Auf das Backblech bzw. das Backpapier legen und Dellen reindrücken. Die Focaccia kann ruhig etwas provisorisch aussehen, das gehört dazu.

Jetzt etwa 30 Minuten backen lassen. Sie soll nicht zu dunkel werden, muss aber natürlich gar sein. Da funktioniert jeder Backofen ein bissl anders, also unbedingt im Auge behalten!

Wenn die Focaccia fertig und noch warm ist, mit der Kräuter-Öl-Marinade bestreichen, in Stücke schneiden und servieren.

Die Focaccia schmeckt schon ohne alles herrlich, passt aber natürlich hervorragend zu Salaten, gegrilltem Fleisch oder Fisch. Warm und frisch schmeckt sie am besten. In etwas Alufolie eingeschlagen hält sie sich aber auch noch bis zum nächsten Tag.

Wer andere Varianten mag, kann zum Beispiel in den letzten Minuten des Backvorgangs hauchdünn geschnittene Zucchinischeiben auflegen. Oder Olivenscheiben. Auch ein deftiger Tomatensud, gebröckelter Ziegenkäse oder dünn ausgelegter Parmaschinken schmecken köstlich. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Unnötig zu sagen, dass sich Focaccia perfekt für Picknick und Biergarten eignen, oder? Kein Wunder, dass Focaccia glücklich macht.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Ich mag die relativ unpretentiöse Art von Tim Mälzer. Manche mögen ihn “Grobkoch” nennen oder über seine schnodderige Hamburger Art die Nase rümpfen – ich find’ ihn in seiner leicht unbedarften Art sympathish, seine Kochsendungen authentisch.

In einer der endlosen Wiederholungen von “Schmeckt’s nicht, gibt’s nicht” auf irgendeinem der Spartensender, über die ich langsam den Überblick verliere, ist uns sein “Bolognese-Ragout” aufgefallen. Die aller, aller, allerbeste Bolognese macht ja ohnehin der bEdW. Daran ist auch weiterhin nicht zu rütteln. Darüber diskutiere ich nicht. Nuff said.

Aaaaaber man kann ja durchaus mal seinen Horizont erweitern. Was uns beiden gut gefiel an Tim Mälzers Ragu war die Tatsache, dass er mit ganzen Fleischstücken arbeitet und nicht mit Hackfleisch. Als große Fleischfans war das Nachkochen also Pflicht! Voilá:

Das Ergebnis hat uns sehr gut geschmeckt. Besonders das Lammfleisch gibt ein schönes Fleischaroma ab und macht die Sauce herzhafter. Wir sind schon seit einiger Zeit dazu übergegangen, auch bei der Hackfleisch-Variante mit Lamm- und Rinderhack zu hantieren. Ich kann das nur jedem empfehlen…

Allerdings braucht die Zubereitung viel Zeit. So wie auch die herkömmliche Bolognese-Sauce mit jeder Stunde Köcheln besser wird. 3-4 Stunden sollte man sich schon Zeit nehmen. Das Abfummeln des Fleischs vom Knochen ging bei uns auch nicht ganz so locker flockig vonstatten wie bei Tim. Aber, hey, wir sind ja auch keine Profis. Außerdem haben wir Rotwein statt Weißwein an die Sauce getan, was das Ganze kerniger gemacht hat. Mehr Gewürze wurden auch noch während des Abschmeckens rangegeben.

Beim Aufwärmen einige Tage später schmeckte das Ragu noch mal besser!

Auch wenn ich beim bEdW schon um die nächste “normale” Bolognese gebettelt habe: Die Variante von Tim Mälzer ist eine schöne Alternative, die sich auch prima einfrieren und portionsweise zubereiten lässt, wenn mal wieder Soulfood Not tut.

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