Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Kartoffeln’ Category

So, der erste Hunger ist schon mal gestillt! Zum Begrüßungssekt gab es ein herbstliches Carpaccio mit Pilzen und zum Magenwärmen eine vielseitige Kartoffelsuppe. Jetzt können Köchin und Gäste erstmal durchatmen. Anwesende Kinder dürfen eine Spielpause, Raucher eine Zigarettenpause einlegen. Der Rest steht mit einem Gläschen Wein rund um den Küchenblock und applaudiert dem Star des dritten Gangs unseres festlichen Menüs. Darf ich vorstellen: Die Hochrippe aka Côte de bœuf!

Processed with Rookie

Während die Jungs jetzt also auf die Terrasse geschickt werden (bei mildem Herbstwetter mit einem kalten Bier, bei winterlicher Kälte mit einem heißen Ebbelwoi – wir sind ja immerhin in Hessen!), um den Grill anzuschmeißen, kann sich die tiefenentspannte Köchin einigen wenigen Vorbereitungen widmen.

Für unser festliches Menü Teil 3 müsst Ihr lediglich Kartoffeln putzen und gar kochen, einen schnellen Curry-Dip anrühren und den Salat anmachen. Voilà!

Aber der Reihe nach:

Die oben abgebildete Hochrippe hat inklusive Knochen knapp ein Kilo und reicht als Teil eines Menüs für 4 Personen.

Zur Vorbereitung das Fleisch etwa eine Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Mischung aus Olivenöl, Rosmarinzweigen, Salz und Pfeffer einmassieren. Auf einen Teller legen und gut abdecken oder in einen großen Gefrierbeutel geben und verschließen.

Jetzt den Grill anwerfen und das Fleisch gar grillen. Ideal ist, wenn das Fleisch am Knochen (ein Fleischthermometer ist hier wirklich ein guter Helfer!!) etwa 57 Grad hat. Vom Grill nehmen, in Alufolie packen und einige Minuten ruhen lassen.

Processed with Rookie

Während das Fleisch also in Alufolie ruht, werden schnell die gar gekochten Kartoffeln finalisiert:

Eine Eisenpfanne erhitzen und etwas Olivenöl und Rosmarinsalz hineingeben. Die Kartoffeln halbieren und mit dem Gesicht auf den Pfannenboden legen. Bei mittlerer Hitze leicht bräunen.

Der Curry-Dip geht ebenfalls ruckzuck. Das kann auch gerne einer der Gäste übernehmen:

250gr Joghurt verrühren mit etwas Olivenöl, einem Spritzer Zitrone, einer Prise Zucker, Salz und weißem Pfeffer aus der Mühle. Ein Schlückchen Gin dazu und natürlich 1 EL Madras Curry. Richtig fein und exotisch wird der Dip, wenn Ihr noch 1 EL Nektarinen-Chutney (oder ein anderes fruchtig-scharfes Chutney) unterrührt!

Der Salat sollte schon gewaschen und trockengeschleudert sein. In einer Tupperbox hält der sich im Kühlschrank auch ein paar Stunden (natürlich OHNE Dressing!). Den kann man also schon gut vorbereiten. Dazu ein schnelles Dressing (ebenfalls gut vorzubereiten!) mit 1 EL Joghurt, 3 EL Olivenöl, 1 TL Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Zucker. Anmachen und servieren!

Dann das Fleisch mit einem scharfen Messer in breite Streifen schneiden.

Processed with Rookie

Das Beste an so einer Hochrippe: Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei! Wer es lieber durchgebraten mag, bekommt die Randstücke. Wer sein Steak gerne blutig isst, nimmt sich das Teil am Knochen. (So fällt der Stress weg, den man hat, wenn man 4 Steaks mit unterschiedlichem Garzustand gleichzeitig auf den Tisch bringen will!) Und falls doch etwas übrig bleibt: Das Fleisch schmeckt am nächsten Tag auf einem Steak-Sandwich nochmal so gut!

Jetzt kann sich jeder vom aufgeschnittenen Steak bedienen, Kartoffeln und Dip dazu, Salat steht schon auf dem Tisch! Guten und vor allem ENTSPANNTEN Appetit!

Processed with Rookie

HAAAAAAAAALT!

Das geht doch so nicht!

Hier fehlt doch noch etwas GANZ Entscheidendes!

Trenz_Stellenbosch

Uff, gerade noch dran gedacht! Eine schöne runde Rotweincuvee aus den Rebsorten Rebsorten Shiraz, Merlot, Malbec und Petit Verdot, ausgebaut im Barrique. Die Weine vom Weingut Trenz haben wir auf der Wiesbadener Weinwoche entdeckt. Neben den heimischen Weinen aus dem Rheingau baut die Familie Trenz aber auch in Stellenbosch in Südafrika Wein an. Nach unserem diesjährigen Urlaub in den Winelands der Kapregion der perfekte Wein, um das Jahr langsam bei einem festlichen Menü ausklingen zu lassen!

So, jetzt fehlt nur noch ein Dessert zu unserem festlichen Menü. Stay tuned!

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches Menü

 

 

 

 

Read Full Post »

Stellt Euch vor, Ihr habt ein Gläschen blubbernden Sekt im Magen und ein feines Carpaccio mit Pilzen. Hmm… Das ist schon mal eine gute Grundlage. Aber wenn es draußen stürmt und regnet oder schneit, wenn der Nebel tief über der Erde hängt oder gar Reif die Pflanzen verzaubert, muss was Warmes her.

Dabei gibt es nichts, was mehr den Magen und die Seele wärmt als eine herzhafte, goldgelbe, sämige Kartoffelsuppe.

Processed with Rookie

Der Kartoffelsuppe, diesem günstigen, nahrhaften und leicht vorzubereitenden Gericht, habe ich in den Anfangstagen des Blogs schon mal ein Hohelied gesungen. Wie überhaupt die Kartoffel für mich eine Wunderknolle ist, ohne die ich nicht lange sein kann, aus der ich schon mal Risotto mache, die ich rund um die Welt zum Salat verarbeite und der ich eine eigene Blogkategorie widme. Aus Gründen.

Noch schöner ist aber, dass die Kartoffelsuppe zwar ganz schlicht und bäuerlich daherkommt, für kleines Geld zu haben ist und trotzdem nicht nur so vor Gesundheit strotzt (von Vitamin A bis Zink), sondern sehr einfach aufzurüschen ist für mein festliches Menü!

Für das Grundrezept (reicht für 4 Personen) hat sich diese Variante hier bewährt. Dort findet Ihr auch viele weitere Ideen für’s Anrichten. Der Clou: Die Kartoffelsuppe kann sogar Wochen vorher vorbereitet und am Tag des Menüs aufgetaut und noch mal aufgekocht werden. Sie wird immer besser! Und so eine Portion Kartoffelsuppe in der TK hat etwas SEHR Beruhigendes…

Besonders hübsch und vegetarisch wie auf dem oberen Bild wird sie mit angerösteten rosa Pfefferbeeren, Pinienkernen, etwas Gartenkresse und einem Klacks Crème fraîche. Natürlich könnt Ihr hier problemlos die Pinienkerne und den Dip verwenden, der vielleicht noch vom Carpaccio übrig geblieben ist ;-)

Selbstverständlich gibt es aber auch eine herzhaftere Variante für Wintersportler, Gassigeher, Gartenarbeiter und g’standne Mannsbiler:

Processed with Rookie

Dazu einfach vom Carpaccio einige Herbstpilze zurückhalten und kurz vorm Servieren zusammen mit einigen Würfeln durchwachsenem Speck anbraten. Zusammen mit Kresse und Crème fraîche servieren.

Zur Kartoffelsuppe schmeckt ein kühles frisches Bier ebenso wie ein einfacher, leicht gekühlter Rotwein (etwa ein Chianti).

Die schlichte, günstige, gelingsichere und gut vorzubereitende Kartoffelsuppe ist der zweite Gang für mein “Festliches Menü”, der Blogparade vom Küchenatlas.

So, zwei Gänge des Festlichen Menüs mit wenig Aufwand haben wir schon! Mal sehen, was mir so zu Hauptgang und Nachtisch einfällt…

Read Full Post »

Vielleicht ist es meine deutsche Herkunft. Aber ich brauche in gewissen Abständen einfach Kartoffeln! Ohne Kartoffeln kann ich dauerhaft nicht sein. So sehr ich Pastagerichte liebe, Butterbrot zum Leben brauche und asiatische Reisgerichte vergöttere: Von Zeit zu Zeit brauche ich Kartoffeln. Kennt Ihr das auch? Deshalb gibt es hier auch eine eigene Kategorie für die tolle Knolle! Deshalb habe ich ein Kartoffelsalat-Event ins Leben gerufen. Noch Fragen?

Da in August und September die Kartoffelernte eingefahren wurde, gibt es aktuell so herrliche Kartoffeln auf dem Wochenmarkt. Zeitgleich mit ebenso verführerischen Steinpilzen übrigens. Warum also nicht beides miteinander verbinden? Der bEdW hat uns also ein “Patatto” gemacht – ein Risotto aus Kartoffeln – mit Porcini beziehungsweise Steinpilzen:

Processed with Rookie

Was soll ich sagen? Kartoffeln haben ein viel intensiveren Eigengeschmack als Reis. Zusammen mit den Pilzen und in der typischen Risotto-Schlotzigkeit ein herrlich sättigendes und wärmendes Gericht für kühle Herbsttage!

Folgende Zutaten benötigt Ihr als Hauptgericht für 2 Personen:

300 gr frische Steinpilze

2-3 Scheiben getrocknete Steinpilze

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

einige Zweige Thymian

750 gr festkochende Kartoffeln

0,5l Gemüsebrühe

0,1l trockener Weißwein

1 EL Butter

etwas Olivenöl

eine Handvoll Parmesan

Pfeffer

Salz

Muskat

Zubehör: Eine hohe Pfanne (oder ein Schmortopf/ein normaler Topf), eine kleine Pfanne zum Anbraten der Pilze, Messbecher für die Gemüsebrühe

Zubereitungszeit: 45-60min

So geht’s:

Kartoffeln schälen und sehr klein würfeln. Dabei darauf achten, dass die Würfel möglichst gleichmäßig groß sind.

Getrocknete Steinpilzscheiben in etwas Wasser einweichen.

Von den frischen Steinpilzen 4 dicke Scheiben abschneiden (sie werden später auf das Risotto gegeben). Den Rest der Pilze würfeln – etwa so groß wie die Kartoffelwürfel.

Schalotten und eine der beiden Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

Beides in etwas Olivenöl in der hohen Pfanne bzw. dem Topf anschwitzen. Kartoffelwürfel dazugeben. Mit Wein ablöschen und leise köchelnd reduzieren lassen. Schluck für Schluck die Brühe hinzugeben, verrühren, einreduzieren lassen.

Währendessen die eingeweichten Pilze aus dem Wasser nehmen, hacken und in den Topf geben. Gut unterheben.

Dieser Prozess dauert – je nach Festigkeit der Kartoffel – mindestens 15 oder bis zu 30 min. Frische Pilze relativ zum Schluss hinzugeben, gut unterheben.

In der kleinen Pfanne jetzt die Butter erhitzen und mit den Thymianzwiegen und der 2 Knoblauchzehe aromatisieren. Darin die Pilzscheiben anbraten.

Parmesan unter das Kartoffelrisotto heben, salzen, pfeffern, Muskat reiben.

Alles abschmecken und in tiefen Tellern anrichten.

Die Steinpilzscheiben obenauf legen und servieren!

Viva la patata!

 

 

 

 

Read Full Post »

Hach, es gab lange keinen Kartoffelsalat auf meiner kleinen Fressseite (höhö, kleiner Scherz!). Weil aber immer wieder in diversen Facebook-Food-Gruppen ein kleiner Glaubenskrieg wütet rund um den “richtigen” Kartoffelsalat, muss ich jetzt mal wieder den hessischen hervorkramen. Den original hessischen Kartoffelsalat nach Rezept meiner Mutter und Großmutter natürlich. Das ist mir immer noch der aller, aller liebste! Ihn hatte ich ganz in den allerersten Anfangstagen des Blogs vor über vier Jahren verbloggt. Ein neues Foto, eine leichte Abwandlung – damit setze ich meine kleine Reloaded-Reihe fort:

Kartoffelsalat

Das Originalrezept gibt es hier.

Daran muss gar nichts verbessert werden.

Aber diesmal gab es ein paar frische, gehackte Balkonkräuter dazu (Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer, Petersilie) sowie ein Löffelchen Senf in die Brühe. Der bEdW wollte den Kartoffelsalat etwas schlotziger. Also wurde mehr Brühe zugegeben, immer wieder umgerührt und ziehen gelassen.

Ich LIEBE ihn einfach (den Kartoffelsalat UND den bEdW)! Und wer nach Varianten sucht (vom Kartoffelsalat!), weiß ja, wo er fündig wird ;-) (siehe oben)

Bembel

Read Full Post »

Kinners, Ihr seid irre! Trotz Urlaubszeit, WM-Taumel und Tropentemperaturen habt Ihr mir insgesamt über 70 Rezepte geschickt rund um die tolle Knolle. Es kamen tatsächlich Beiträge aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Worüber ich mich besonders freue: Über die vielen multikulti Rezepte mit orientalischen, skandinavischen, asiatischen oder amerikanischen Anklängen. Auf diese Weise leben Traditionen fort, werden an den modernen Geschmack angepasst und sind alles nur nicht spießig! Wenn Ihr also demnächst mal wieder zur Grillparty eingeladen seid, dann surft doch mal hier vorbei und sucht Euch einen ganz traditionellen oder einen der exotischen Salate aus. Langeweile kommt da ganz sicher nicht auf!

Banner_Kartoffelsalate_quer

Bleibt mir, meinen Hut zu ziehen, von Herzen Euch allen zu danken und durchzuatmen, bevor ich mich an die umfangreiche Zusammenfassung mache – natürlich nach Himmelsrichtungen sortiert. Dabei ging es nach den Rezepten (norddeutsch = Norden, schwäbisch = Süden, orientalisch = Osten usw.) oder der Herkunft der Blogger bzw. deren Familien. Es ist also nicht immer ganz stringent und ich bitte darum, nicht zuuu genau nachschauen; bei einigen musste ich nämlich ganz schön tricksen ;-) Wer sich falsch einsortiert fühlt und das unbedingt geändert haben will, möge sich bitte melden!

PS: Wer noch nicht genug hat von den tollen Knollen, der findet gaaaaaanz am Ende noch einen weiteren Event-Hinweis. Aber jetzt geht’s erstmal in den hohen Norden!

NORD:

Polis, Polis, Potatisgris – heißt ein schwedischer Schmähreim, der hier unübersetzt bleiben soll. Viel appetitlicher sind die schwedischen Dillstuvad Potatis, die uns Küchenlatein mitgebracht hat.

1

Endlich Mayo! Gerhard kocht – und zwar eine norddeutsche Variante. Schaut aber unbedingt auch noch mal weiter südlich nach. Da ist er gleich noch mal vertreten!

2

Nochmal schwedische „Stuvad Potatis“ diesmal von – der Name ist Programm! – „schwedisch kochen“. Auch wenn es sich bei den Stuvad Potatis nicht wirklich um Salat handelt. Ach, egal. Köstlich sehen sie aus!

3

Die Hamburger Deern mit dem Künstlernamen Greta hat mir ihren Hamburger Kartoffelsalat als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt. Dankeschön!

4

Nach den Schweden sind dann also auch noch die Dänen mit dabei: Ein warmer dänischer Kartoffelsalat von der wunderbaren Küchenlatein, die eine ähnlich große Liebe zu Skandinavien hat wie ich!

5

Der Norden ist zwar verhältnismäßig unterrepräsentiert. Aber wenn, dann hauen sie ordentlich auf’n Brei, die Nordlichter. Wie Gunnar von Gunnars Kochecke, der gleich 4 Kartoffelsalate eingereicht hat! Etwa diese nordische Variante mit Apfel und Gurke:

6

Eine Variante mit Rucola und Tomaten kommt von Friesi kocht und backt. Das bringt das Mittelmeer-Gefühl in den Norden:

7

Bei Nele von Küchendelikte geht es um Kulinarisches und um Krimis. Tolle Mischung, oder? Ebenso wie die Mischung eines Kartoffelsalats mit Chorizo!

8

OST:

Der Osten kommt ja leider auf der kulinarischen Landkarte häufig zu kurz. Umso schöner, dass Obers trifft Sahne einen thüringischen Kartoffelsalat mitgebracht hat!

1

Es geht noch weiter in den Osten. Nach Böhmen. Ilse blogt dieses böhmische Familienrezept für uns und setzt so der slowakischen Oma ein Denkmal.

2

„Und dann nischt wie ab an‘ Wannsee!“ – Doc Eva bringt eine typisch Berliner Göre ins Spiel und einen – nein zwei! – Berliner Kartoffelsalat(e). „Pack‘ die Badehose ein…“

3

Wo, bitte, soll ich den mittel-norddeutsch-ungarischen Kartoffelsalat von Paprika meets Kardamom einsortieren? Am besten im unterrepräsentierten Osten. Ok?

4

Alice im kulinarischen Wunderland hatte mich auf die Idee gebracht mit ihrem vogtländischen Kartoffelsalat. Wie schön, dass sie vor ihrem Urlaub noch den Beitrag online stellen und so mit Euch teilen konnte!

5

Bei diesem Maurischen Kartoffelsalat könnten wir glatt zu Fressfeinden werden. Den hätt‘ ich nämlich gerne für mich alleine!

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Noch einmal wird es orientalisch. Bei Schmeckt nach mehr geben Kichererbsen und Granatapfelsirup dem orientalischen Kartoffelsalat den Kick.

7

Aus Böhmen kommen nicht nur Schweijk und Knödl sondern scheinbar auch jede Menge Omas mit gigantischen Kartoffelsalatrezepten. Wie bei Madame Cuisine und ihrem böhmischen Kartoffelsalat.

8

Nichts weniger als die Geburt einer Tradition dürfen wir bei Portionsdiät bezeugen. Und die wird asiatisch – mit Kimchi und Kurkuma im Kartoffelsalat. Und das mit einem Rezept, das sich portionsweise zubereiten lässt. Tolle Idee und wir werden Zeugen einer beginnenden Tradition!

9

Bei Hamburg kocht denken wir zwar an „Nord“ aber Sumach ist eindeutig „Ost“ für mich. Also gibt es hier den Kartoffelsalat mit Sumach. Ich hab doch gesagt, ich musste tricksen…

10

Marion durfte bei Pimpimella gastbloggen und hat einen curry-lastigen, indischen Kartoffelsalat gemacht. Quasi ein GOA-toffelsalat. Damit hat sie den Kalauer-Preis gewonnen J

11

Indisch geht es NATÜRLICH auch bei Tina zu, die noch mehr indische Rezepte im Blog hat als ich und immer eine tolle Quelle für die exotischsten Gewürze ist. In ihrem Blog Foodina hat sie einen Kartoffelsalat mit Granatapfel verbloggt.

12

Bentos sind tolle Lunch-Boxen – nicht nur für asiatische Leckereien. Bei Lecker Bentos & mehr findet man auch immer wieder heimische Rezepte für die Box. Wie dieser Kartoffelsalat nach Mutters Rezept.

13

Bei Blog-Events lernt man auch immer tolle neue Blogs kennen. Wie Eat Art Others, wo es viel mehr gibt als nur Rezepte! Aber dieser Kartoffelsalat mit Balsamico-Zwiebeln.

14

Stefanie von Schön & Fein aus Leipzig kommt eigentlich aus Thüringen. Ihr Kartoffelsalat ist aber eine Eigenkreation, da es in der Familie kein verbrieftes Rezept überliefert wurde. Deshalb hat sie uns ihren eigenen Kartoffelsalat mitgebracht.

15

Die Rezepte mit Mayo sind ja arg in der Minderheit. Umso schöner, dass Backen macht froh einen untypischen typischen Kartoffelsalat mit Mayo gemacht hat!

16

In Frau Kampis Küche schlägt die Mama von Frau Kampi die Hände überm Kopf zusammen. Und deshalb gibt es auch nix von dem üblichen Schnick-Schnack, sondern einen Bratkartoffelsalat. Jawoll! Bratkartoffeln. Habe ich schon gesagt, dass ich dieses Event liebe?

17

Bochumer WG-Nächte, ein GU-Kochbuch und dieser indische Kartoffelsalat – das alles gibt es bei Löffelgenuss und ihrer Geschichte zum Rezept!

18

Bella kocht – und zwar einen orientalischen Kartoffelsalat mit vielen, vielen Gewürzen. Den serviert sie lauwarm. Klingt köstlich und sieht ebenso aus, oder etwa nicht?

19

 

SÜD:

Darauf hatte ich gehofft: Ende Mitte Zwanzig hat einen original schwäbischen Kartoffelsalat zubereitet. Und der kommt dem hessischen schon seeeehr nahe!

1

Wammerl? Who the f*** is Wammerl? Die Ex-Münchnerin in mir hat das natürlich lernen müssen. Wenn Ihr es nicht wisst, schaut doch mal bei Amor & Kartoffelsack nach und dem niederbayerischen Kartoffelsalat mit Wammerlbegleitung!

2

Kartoffeln, Radieschen, süßer Senf – geht’s bayrischer? Ina i(s)st hat jedenfalls eine ganz klassische Variante ordentlich aufgepeppt: Kartoffel-Radieschen-Salat mit süßem Senf.

3

Auch die Spanier mögen Kartoffelsalate. Unser Freund Sch. war so nett, uns einen originalen Ensaladilla Rusa vorzustellen und als Gastblog-Beitrag einzureichen.

4

Die Hollertau ist bekannt für ihre weiten Hopfenfelder. Und Hopfenzupfer brauchen einen g’scheiten Kartoffelsalat. Beispielsweise den von „Gerhard kocht“.

5

Auch die Franken sind bekannt für ihre schlotzigen Kartoffelsalate. Diese fränkische Variante stammt von „Lecker mit Geri“.

6

Che Foodzeit ist zurück aus China und bereitet einen schwäbischen Kartoffelsalat vor. Überhaupt ist der Süden stark vertreten beim Blog-Event!

7

Lecker & Co. tastete sich über Jahre an ein Rezept heran, das sie aus einer uralten fränkischen Gaststätte kennt, das ihr aber nicht verraten wurde. Netterweise verrät sie uns ihre Variante des fränkischen Kartoffelsalats!

7

Jetzt geht es über die Grenze in die Schweiz. Cakes, Cookies and more bringt uns einen Schweizer Kartoffelsalat mit, der ihre ganz eigene Kreation ist – und ganz ohne Käse auskommt!

8

Noch ein spanischer Kartoffelsalat – aber ganz anders als der von Sch. Wie schön, wenn Zypressen kochen…

9

Die Kartoffeln haben viele Blogger zu Eigenkreationen angeregt. Wie etwa zu einer Ligurischen Kartoffelsalatphantasie von Tra Dolce Ed Amaro.

10

Omas sind eine ganz wichtige Quelle bei diesem Blog-Event gewesen. So auch Feinschmeckerles Oma Marie, von der dieser schwäbische Kartoffelsalat stammt. (Und sie hat gleich noch ein paar weitere Rezepte rund um die Knolle im Salat verlinkt!)

11

Ein echtes Magentratzerl ist so ein bayerischer Kartoffelsalat – ob im Biergarten oder vor dem heimischen Grill genossen, ob bei einer kalten gezapften Maß oder zum Äppelwoi. Mir san da ned so!

12

Die Herzensköchin macht einen badischen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise. Überhaupt sind die Varianten mit Mayo in der Minderzahl. Vielleicht wegen der schlanken Linie? Ode raus Angst vor Salmonellen?

13

Portionsdiät – das klingt nach Kalorienzählen und FdH. Stimmt aber nicht. Bei Portionsdiät gibt es beispielsweise zwei köstliche Kartoffelsalate: Ein Salätle mit Feldsalat und einer mit Ei und Tomate. Beide hier verlinkt.

14

Billi hat mir einen Gastbeitrag mit einem kanarischen Kartoffelsalat geschickt. Dankeschön!

15

Die Turbohausfrau lebt in Wien. Deshalb heißt ein Kartoffelsalat bei ihr auch Erdäpfelsalat. Der kommt bei ihr mit Spargel daher. Denn irgendwann kommt die Saison wieder. Bis dahin gibt es auch sonst noch viele tolle Rezepte in ihrem Blog!

16

Ninive Pisces liefert uns einen Exkurs über Kartoffelsalate – von USA-Kochbüchern bis zu Vinzent Klink – und bereitet einen Kartoffelsalat mit Liebstöckel zu, dem herrlichen Maggikraut, das leider viel zu sehr in Vergessenheit geraten ist.

17

Wie kann man den lieben Kleinen Gemüse unterjubeln? Man paniert es und nennt es Schnitzel! Diese Art Lebenshilfe findet Ihr bei Kebo Homing – sowie ein wunderbares Rezept für Kartoffelsalat mit Kohlrabischnitzel!

18

Viele Kartoffelsalate sind vegetarisch. Richtig vegan sind sie aber nicht zwangsläufig. In der Cooketteria gibt es einen veganen Kartoffelsalat mit Almonnaise. Almonnaise besteht aus Mandelmuß. Das musste ich auch erst lernen ;-)

19

Laura kocht – und zwar nichts weniger als den besten Kartoffelsalat EVER. Nämlich den ihrer Tante. Die wohnt aber 500 km weit weg. Also muss sie sich selber dem Rezept annähern für ihren Kartoffelsalat a la Tante.

20

Widmatt gibt uns Einblicke in die Schweizer Küche, wo Kartoffelsalate „glutschig“ sein müssen. Ein tolles Wort, oder? Wie gemacht für den Kartoffelsalat mit Maggikraut aka Liebstöckel.

21

Aus der Schweiz stammt auch Zorra aka 1 x umrühren aka Kochtopf. Sie lebt aber seit Jahren in Spanien und gehört seit einem Jahrzehnt zu den absoluten Urgesteinen der deutschsprachigen Foodblogger-Szene. Sie führt uns „back to basics“ und zwar zum perfekten Kartoffelsalat-DRESSING! Wer würde je Zorra widersprechen?

22

Gourmandises végétariennes bringt uns zwei Kartoffelsalate mit. Allerdings keine französischen, wie der Blog-Name vermuten lässt, sondern einen lauwarmen badischen Kartoffelsalat

23

…und einen badischen Herdepfelsalat:

24

Jetzt kommt zum Schluss in der Abteilung „Süd“ noch mal eine volle Packung Schwaben-Power!  Und zwar von Manus Küchengeflüster, die sich seit Jahren annähert an den perfekten schwäbischen Kartoffelsalat, den sie mal in einer Boiz in Reutlingen aß,…

25

…sowie von Barbaras Spielwiese, die in China nie Kartoffelsalat, dafür aber in Korea und Japan welchen sah und trotzdem nur einen liebt. Und zwar den schnellen schwäbischen Kartoffelsalat

26

…sowie die vielgereiste Tina von Lunch for One, die auch schon viel Exotisches gegessen und gekocht hat, aber trotzdem am schwäbischen Kartoffelsalat hängt…

27

…und last but not least Mega Dampf, wo es die Zutaten für den schwäbischen Kartoffelsalat gibt und dann noch der Versuch, die Geschichte desselben nachzuverfolgen und zuguterletzt den kompletten Beitrag

28

WEST:

Tanja von Greenway 36 lebt am wunderschönen Niederrhein und hat uns einen Kartoffelsalat mit allem Zipp & Zapp mitgebracht, der unter anderem herrlich zu Buletten passt!

IMG_7248

Auch Ferran Adria kocht seiner Belegschaft ab und an einen Kartoffelsalat. Wer hätte das gedacht? Aber ob der so köstlich aussieht wie Wolfgangs rheinischer Kartoffelsalat? Kaquus Hausmannskost eben!

1

Also eigentlich ist Hessen von mir aus gesehen ja der Nabel der Welt. Also die Mitte. Aber zählen wir den Kartoffelsalat mit Frankfurter Grüne Soße Kräutern von Ines kocht einfach mal zum Westen ;-)

2

Ein absoluter Solitär unter den Beiträgen ist der saarländische Kartoffelsalat von Bonjour Alsace. Das Saarland ist tatsächlich nur einmal vertreten!

3

Jetzt wird’s amerikanisch. Backen macht froh hat sich von den BBQs inspirieren lassen und macht einen lauwarmen Kartoffelsalat Southwest.

4

Julia von The cooking knitter teilt mit mir nicht nur den Vornamen, sondern auch die hessische Herkunft und eine wunderbar kochende Oma (also unterschiedliche Omas, natürlich!). Hier findet Ihr ihren Kartoffelsalat a la Oma. Und der ähnelt sehr dem aus meiner Familie :)

5

In Wolkenfees Küchenwerkstatt erinnert man sich gerne an einen USA-Trip, eine New York Food Party – und den dazugehörigen amerikanischen Kartoffelsalat.

6

Statt Mayo gibt es bei Danielas Foodblog eine cremige Sauce aus Sesam-Tahine zum Kartoffelsalat. Sieht das nicht köstlich aus? Eine tolle Kombination, die aus jedem Kartoffelsalat feine Mezze macht!

7

Touche à tout erzählt uns eine wunderbare Geschichte von Freundschaft, von Strasbourg und wilden Feten und kreativen Rezepten. Eines davon ist ihr Kartoffelsalat aus der Tajine:

8

Sandra From Snugg’s Kitchen ist eher so der Nudelsalat-Typ. Überhaupt scheint es Nudel- und Kartoffelsalatfamilien zu geben. Trotzdem hat sie zum Event einen Ofen-Kartoffel-Salat mitgebracht. Sieht der nicht herrlich aus? Im Hause Snugg scheint man jetzt ins Kartoffellager überzuwechseln:

9

In Brittas Kochbuch findet sich schon länger das Rezept für ihren Lieblingskartoffelsalat mit – Achtung! – Räuchertofu und Schlangengurke. Der Kartoffelsalat ist immer wieder anders und so vielseitig. Toll, oder?

10

Bei Genusslieben gab es eine große Feier für die Kleinen. Und als Krönung hat sie noch einen Lauwarmen Bergischen Kartoffelsalat gemacht. Sieht der nicht klasse aus?

11

Löffelgenuss gibt noch einen Nachschlag! Zum Breitenberger Kartoffelsalat liefert sie gleich noch eine Geschichte rund um ihre Oma hinzu. Überhaupt: Kartoffelsalate und Omas gehören einfach zueinander!

12

Verboten gut! So heißt nicht nur das Blog, so klingt auch das Rezept für den Kartoffelsalat mit Schafskäse & Minze. Und das ist nur einer von vielen Kartoffelsalaten im Blog. Ihr Mann redet bereits von einem Tick. Was wird er erst zu dieser Zusammenfassung sagen??

13

Ich liebe doch Kapern! Ob das Ibu wusste? Sie hat mir jedenfalls einen Kartoffelsalat a la Ibu gemacht, in den tatsächlich kleine säuerliche Kaperchen kommen. Hurrah!

14

In der Cuisine Violette gibt es eine ureigene Mischung – das Omi-Lafer-Rezept. Dabei heißt die Omi nicht Lafer, sondern das Rezept ist eine Mischung aus Familien- und Sternekoch-Rezept. Darum geht es doch beim Kochen: Aus Gutem das Beste zaubern!

15

Und zum Abschluss noch mal Löffelgenuss mit dem Kartoffelsalat a la Salon Schmitz – einer Metzgerei, die keine ist. Klingt schräg? Der Düsseldorfer bEdW würde sagen: „Kölner!“

16

Ich danke Euch allen für die vielen wunderbaren Kartoffelsalat-Rezepte und hoffe, dass es Euch genauso viel Spaß gemacht hat wie mir! Also, ran an die Knollen und Salat gemacht!

Und wer noch nicht genug hat von Kartoffeln, der geht jetzt mal zur Gourmetguerilla, die mit REWE zusammen Rezepte für die „Hippen Knollen“ sucht!

knolle

Read Full Post »

Auch per Mail erreichen mich immer wieder Kartoffelsalat-Rezepte für meinen Blog-Event, der übrigens noch bis 13.7. läuft. Also ran an die Knolle(n)!

Banner_Kartoffelsalate_quer

Ich danke Billi für ihr Rezept eines kanarischen Kartoffelsalats:

 

Kanarischer Kartoffelsalat

Etwas anders gewürzt, sehr lecker und erfrischend an heißen Tagen zu Gegrilltem und Kurzgebratenem.

 

Zutaten

1 kg Kartoffel, kleine neue mit Schale
1 Bund Koriandergrün oder glatte Petersilie
1 Zehe Knoblauch
1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
5 EL Zitronensaft
10 EL kaltgepresstes Olivenöl
2 EL Mandeln, gehackt
 etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle
  grobes Meersalz

Zubereitung:

Kartoffeln gut schrubben und  bedeckt mit Salzwasser ca. 20 Min. garen.

Inzwischen den Kreuzkümmel im Mörser zerstoßen und in einer kleinen Pfanne trocken anrösten bis er duftet.

Zitronensaft, grob gehacktes Koriandergrün (od. Petersilie), Olivenöl, Salz (Achtung, es kommt zum Schluss noch Meersalz dazu, also vorsichtig würzen!!) und den gehackten Knoblauch in einem hohen Gefäß gut pürieren.

Kartoffeln abgießen und in mundgerechte Stücke schneiden. Vorsichtig mit der Marinade sowie dem Kreuzkümmel mischen und mit den gehackten Mandeln und dem Meersalz bestreuen.

Zum Schluß mit grob gehackter Petersilie oder/und Koriander bestreuen.

Kanaren_Kartoffelsalat

Habt Ihr auch ein Kartoffelsalat-Rezept aber keinen Blog? Dann schreibt mir einfach unter germanabendbrot(at)gmx(punkt)de

Read Full Post »

Mit das Schönste am Bloggen sind die Begegnungen IRL – also “in real life”. Eine dieser Begegnungen war an einem Abend in Hamburg, an dem ich mich mit einem Kollegen auf einen Kundentermin vorbereiten musste. Und da ich immer diejenige bin, die sich um den kulinarischen Part bei Terminen kümmern muss darf, habe ich also die lauschige Tapas-Bar Amaranto ausgesucht.

Natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken – denn hier konnte ich Marija persönlich kennenlernen, die sonst viele Blogger und Facebook-Freunde besser als Greta Grechetto kennen. Tapas-Bar am Vorabend eines Kundentermins? Ja, klar. Ich Supercheckerbunny hab natürlich null komma null an Knoblauchatem gedacht. Deshalb saßen wir am nächsten Tag auch am großen Konferenztisch möglichst weit von unserem Gegenüber entfernt…

Da seht Ihr mal, welche Rolle das Essen bei uns Foodbloggern spielt. :)

Umso mehr freue ich mich, dass mir Greta, die liebe Hamburger Deern, ein Kartoffelsalatrezept für mein Event “Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen” spendiert hat.

Banner_Kartoffelsalate_quer

Hier wird auch nicht lang geschnackt und mit Maßeinheiten rumgetüdelt, hier kommt ordentlich was an die Kartoffel und gut ist:

10487646_753252874718413_2028494314_n

Kartoffeln kochen … Gurke schälen, rote Zwiebeln in feine Streifen schneiden … Dill fein hacken … Zucker, Salz, bunten Pfeffer mahlen … Balsamico Bianco und gutes Olivenöl, in meinem Fall ein portugiesisches hinzufügen … etwas ziehen lassen und eventuell abschmecken … Voilá … einfach und lecker mit dem Dill!

Da bleibt mir nur ein fröhliches HUMMEL HUMMEL gen Norden zu schicken und Euch alle herzlich einzuladen, es Greta gleich zu tun und mir Eure Kartoffelsalat-Rezepte zu schicken!

Read Full Post »

Older Posts »

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 288 Followern an

%d Bloggern gefällt das: