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Archive for the ‘Schnell&lecker’ Category

Auf dem Markt gibt es jetzt kleine, feine Rote Bete mit herrlich gemaserten Blättern, die ein wenig an Mangold erinnern. Zu schön, um sie einfach abzuschneiden. Stattdessen kommen sie auf mein Raita drauf.

Raita? Wer wie ich besessen ist von indischer Küche, kann ohne Raita nicht leben. Raita ist eine erfrischende, die Schärfe nehmende Beilage aus Joghurt und diversen Zutaten – etwa Tomaten oder Minze, gewürzt mit Cumin oder Zitronenzesten… Ganz klassisch ist das Gurken-Raita. Aber auch andere Variationen sind erlaubt und setzen der Phantasie keine Grenzen. Eine ganz besonders verführerische habe ich neulich zu unserem Malabar Fisch Curry gemacht:

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Zutaten:

250 gr Joghurt (3,8%)

2 EL saure Sahne

1 kleine Tomate, entkernt und gewürfelt

4 EL geschälte, entkernte, gehackte Salatgurke

8 Blätter Minze, fein gehackt

3 EL Rote Bete Blätter, gehackt

1 gehäufter TL Cumin (Kreuzkümmel)

1 Prise Salz

1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitungszeit: 15 min

So geht’s:

Joghurt und saure Sahne miteinander glatt verrühren. Cumin und Salz dazugeben und gut vermischen. Gurke, Tomate und Minzeblättchen unterheben, dabei etwa 1 EL beiseite lassen für die Garnitur. Diese dann mit den gehackten Rote Bete Blättern mischen und zum Servieren auf das Raita geben.

Raita passt natürlich zu scharfen indischen Gerichten. Der kühle Joghurt-Dip schmeckt aber auch klasse zu Gegrilltem, zu Fladenbrot und als Dip für Gemüse.

 

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Kinners, Ihr seid irre! Trotz Urlaubszeit, WM-Taumel und Tropentemperaturen habt Ihr mir insgesamt über 70 Rezepte geschickt rund um die tolle Knolle. Es kamen tatsächlich Beiträge aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Worüber ich mich besonders freue: Über die vielen multikulti Rezepte mit orientalischen, skandinavischen, asiatischen oder amerikanischen Anklängen. Auf diese Weise leben Traditionen fort, werden an den modernen Geschmack angepasst und sind alles nur nicht spießig! Wenn Ihr also demnächst mal wieder zur Grillparty eingeladen seid, dann surft doch mal hier vorbei und sucht Euch einen ganz traditionellen oder einen der exotischen Salate aus. Langeweile kommt da ganz sicher nicht auf!

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Bleibt mir, meinen Hut zu ziehen, von Herzen Euch allen zu danken und durchzuatmen, bevor ich mich an die umfangreiche Zusammenfassung mache – natürlich nach Himmelsrichtungen sortiert. Dabei ging es nach den Rezepten (norddeutsch = Norden, schwäbisch = Süden, orientalisch = Osten usw.) oder der Herkunft der Blogger bzw. deren Familien. Es ist also nicht immer ganz stringent und ich bitte darum, nicht zuuu genau nachschauen; bei einigen musste ich nämlich ganz schön tricksen ;-) Wer sich falsch einsortiert fühlt und das unbedingt geändert haben will, möge sich bitte melden!

PS: Wer noch nicht genug hat von den tollen Knollen, der findet gaaaaaanz am Ende noch einen weiteren Event-Hinweis. Aber jetzt geht’s erstmal in den hohen Norden!

NORD:

Polis, Polis, Potatisgris – heißt ein schwedischer Schmähreim, der hier unübersetzt bleiben soll. Viel appetitlicher sind die schwedischen Dillstuvad Potatis, die uns Küchenlatein mitgebracht hat.

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Endlich Mayo! Gerhard kocht – und zwar eine norddeutsche Variante. Schaut aber unbedingt auch noch mal weiter südlich nach. Da ist er gleich noch mal vertreten!

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Nochmal schwedische „Stuvad Potatis“ diesmal von – der Name ist Programm! – „schwedisch kochen“. Auch wenn es sich bei den Stuvad Potatis nicht wirklich um Salat handelt. Ach, egal. Köstlich sehen sie aus!

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Die Hamburger Deern mit dem Künstlernamen Greta hat mir ihren Hamburger Kartoffelsalat als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt. Dankeschön!

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Nach den Schweden sind dann also auch noch die Dänen mit dabei: Ein warmer dänischer Kartoffelsalat von der wunderbaren Küchenlatein, die eine ähnlich große Liebe zu Skandinavien hat wie ich!

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Der Norden ist zwar verhältnismäßig unterrepräsentiert. Aber wenn, dann hauen sie ordentlich auf’n Brei, die Nordlichter. Wie Gunnar von Gunnars Kochecke, der gleich 4 Kartoffelsalate eingereicht hat! Etwa diese nordische Variante mit Apfel und Gurke:

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Eine Variante mit Rucola und Tomaten kommt von Friesi kocht und backt. Das bringt das Mittelmeer-Gefühl in den Norden:

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Bei Nele von Küchendelikte geht es um Kulinarisches und um Krimis. Tolle Mischung, oder? Ebenso wie die Mischung eines Kartoffelsalats mit Chorizo!

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OST:

Der Osten kommt ja leider auf der kulinarischen Landkarte häufig zu kurz. Umso schöner, dass Obers trifft Sahne einen thüringischen Kartoffelsalat mitgebracht hat!

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Es geht noch weiter in den Osten. Nach Böhmen. Ilse blogt dieses böhmische Familienrezept für uns und setzt so der slowakischen Oma ein Denkmal.

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„Und dann nischt wie ab an‘ Wannsee!“ – Doc Eva bringt eine typisch Berliner Göre ins Spiel und einen – nein zwei! – Berliner Kartoffelsalat(e). „Pack‘ die Badehose ein…“

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Wo, bitte, soll ich den mittel-norddeutsch-ungarischen Kartoffelsalat von Paprika meets Kardamom einsortieren? Am besten im unterrepräsentierten Osten. Ok?

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Alice im kulinarischen Wunderland hatte mich auf die Idee gebracht mit ihrem vogtländischen Kartoffelsalat. Wie schön, dass sie vor ihrem Urlaub noch den Beitrag online stellen und so mit Euch teilen konnte!

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Bei diesem Maurischen Kartoffelsalat könnten wir glatt zu Fressfeinden werden. Den hätt‘ ich nämlich gerne für mich alleine!

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Noch einmal wird es orientalisch. Bei Schmeckt nach mehr geben Kichererbsen und Granatapfelsirup dem orientalischen Kartoffelsalat den Kick.

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Aus Böhmen kommen nicht nur Schweijk und Knödl sondern scheinbar auch jede Menge Omas mit gigantischen Kartoffelsalatrezepten. Wie bei Madame Cuisine und ihrem böhmischen Kartoffelsalat.

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Nichts weniger als die Geburt einer Tradition dürfen wir bei Portionsdiät bezeugen. Und die wird asiatisch – mit Kimchi und Kurkuma im Kartoffelsalat. Und das mit einem Rezept, das sich portionsweise zubereiten lässt. Tolle Idee und wir werden Zeugen einer beginnenden Tradition!

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Bei Hamburg kocht denken wir zwar an „Nord“ aber Sumach ist eindeutig „Ost“ für mich. Also gibt es hier den Kartoffelsalat mit Sumach. Ich hab doch gesagt, ich musste tricksen…

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Marion durfte bei Pimpimella gastbloggen und hat einen curry-lastigen, indischen Kartoffelsalat gemacht. Quasi ein GOA-toffelsalat. Damit hat sie den Kalauer-Preis gewonnen J

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Indisch geht es NATÜRLICH auch bei Tina zu, die noch mehr indische Rezepte im Blog hat als ich und immer eine tolle Quelle für die exotischsten Gewürze ist. In ihrem Blog Foodina hat sie einen Kartoffelsalat mit Granatapfel verbloggt.

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Bentos sind tolle Lunch-Boxen – nicht nur für asiatische Leckereien. Bei Lecker Bentos & mehr findet man auch immer wieder heimische Rezepte für die Box. Wie dieser Kartoffelsalat nach Mutters Rezept.

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Bei Blog-Events lernt man auch immer tolle neue Blogs kennen. Wie Eat Art Others, wo es viel mehr gibt als nur Rezepte! Aber dieser Kartoffelsalat mit Balsamico-Zwiebeln.

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Stefanie von Schön & Fein aus Leipzig kommt eigentlich aus Thüringen. Ihr Kartoffelsalat ist aber eine Eigenkreation, da es in der Familie kein verbrieftes Rezept überliefert wurde. Deshalb hat sie uns ihren eigenen Kartoffelsalat mitgebracht.

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Die Rezepte mit Mayo sind ja arg in der Minderheit. Umso schöner, dass Backen macht froh einen untypischen typischen Kartoffelsalat mit Mayo gemacht hat!

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In Frau Kampis Küche schlägt die Mama von Frau Kampi die Hände überm Kopf zusammen. Und deshalb gibt es auch nix von dem üblichen Schnick-Schnack, sondern einen Bratkartoffelsalat. Jawoll! Bratkartoffeln. Habe ich schon gesagt, dass ich dieses Event liebe?

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Bochumer WG-Nächte, ein GU-Kochbuch und dieser indische Kartoffelsalat – das alles gibt es bei Löffelgenuss und ihrer Geschichte zum Rezept!

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Bella kocht – und zwar einen orientalischen Kartoffelsalat mit vielen, vielen Gewürzen. Den serviert sie lauwarm. Klingt köstlich und sieht ebenso aus, oder etwa nicht?

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SÜD:

Darauf hatte ich gehofft: Ende Mitte Zwanzig hat einen original schwäbischen Kartoffelsalat zubereitet. Und der kommt dem hessischen schon seeeehr nahe!

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Wammerl? Who the f*** is Wammerl? Die Ex-Münchnerin in mir hat das natürlich lernen müssen. Wenn Ihr es nicht wisst, schaut doch mal bei Amor & Kartoffelsack nach und dem niederbayerischen Kartoffelsalat mit Wammerlbegleitung!

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Kartoffeln, Radieschen, süßer Senf – geht’s bayrischer? Ina i(s)st hat jedenfalls eine ganz klassische Variante ordentlich aufgepeppt: Kartoffel-Radieschen-Salat mit süßem Senf.

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Auch die Spanier mögen Kartoffelsalate. Unser Freund Sch. war so nett, uns einen originalen Ensaladilla Rusa vorzustellen und als Gastblog-Beitrag einzureichen.

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Die Hollertau ist bekannt für ihre weiten Hopfenfelder. Und Hopfenzupfer brauchen einen g’scheiten Kartoffelsalat. Beispielsweise den von „Gerhard kocht“.

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Auch die Franken sind bekannt für ihre schlotzigen Kartoffelsalate. Diese fränkische Variante stammt von „Lecker mit Geri“.

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Che Foodzeit ist zurück aus China und bereitet einen schwäbischen Kartoffelsalat vor. Überhaupt ist der Süden stark vertreten beim Blog-Event!

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Lecker & Co. tastete sich über Jahre an ein Rezept heran, das sie aus einer uralten fränkischen Gaststätte kennt, das ihr aber nicht verraten wurde. Netterweise verrät sie uns ihre Variante des fränkischen Kartoffelsalats!

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Jetzt geht es über die Grenze in die Schweiz. Cakes, Cookies and more bringt uns einen Schweizer Kartoffelsalat mit, der ihre ganz eigene Kreation ist – und ganz ohne Käse auskommt!

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Noch ein spanischer Kartoffelsalat – aber ganz anders als der von Sch. Wie schön, wenn Zypressen kochen…

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Die Kartoffeln haben viele Blogger zu Eigenkreationen angeregt. Wie etwa zu einer Ligurischen Kartoffelsalatphantasie von Tra Dolce Ed Amaro.

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Omas sind eine ganz wichtige Quelle bei diesem Blog-Event gewesen. So auch Feinschmeckerles Oma Marie, von der dieser schwäbische Kartoffelsalat stammt. (Und sie hat gleich noch ein paar weitere Rezepte rund um die Knolle im Salat verlinkt!)

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Ein echtes Magentratzerl ist so ein bayerischer Kartoffelsalat – ob im Biergarten oder vor dem heimischen Grill genossen, ob bei einer kalten gezapften Maß oder zum Äppelwoi. Mir san da ned so!

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Die Herzensköchin macht einen badischen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise. Überhaupt sind die Varianten mit Mayo in der Minderzahl. Vielleicht wegen der schlanken Linie? Ode raus Angst vor Salmonellen?

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Portionsdiät – das klingt nach Kalorienzählen und FdH. Stimmt aber nicht. Bei Portionsdiät gibt es beispielsweise zwei köstliche Kartoffelsalate: Ein Salätle mit Feldsalat und einer mit Ei und Tomate. Beide hier verlinkt.

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Billi hat mir einen Gastbeitrag mit einem kanarischen Kartoffelsalat geschickt. Dankeschön!

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Die Turbohausfrau lebt in Wien. Deshalb heißt ein Kartoffelsalat bei ihr auch Erdäpfelsalat. Der kommt bei ihr mit Spargel daher. Denn irgendwann kommt die Saison wieder. Bis dahin gibt es auch sonst noch viele tolle Rezepte in ihrem Blog!

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Ninive Pisces liefert uns einen Exkurs über Kartoffelsalate – von USA-Kochbüchern bis zu Vinzent Klink – und bereitet einen Kartoffelsalat mit Liebstöckel zu, dem herrlichen Maggikraut, das leider viel zu sehr in Vergessenheit geraten ist.

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Wie kann man den lieben Kleinen Gemüse unterjubeln? Man paniert es und nennt es Schnitzel! Diese Art Lebenshilfe findet Ihr bei Kebo Homing – sowie ein wunderbares Rezept für Kartoffelsalat mit Kohlrabischnitzel!

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Viele Kartoffelsalate sind vegetarisch. Richtig vegan sind sie aber nicht zwangsläufig. In der Cooketteria gibt es einen veganen Kartoffelsalat mit Almonnaise. Almonnaise besteht aus Mandelmuß. Das musste ich auch erst lernen ;-)

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Laura kocht – und zwar nichts weniger als den besten Kartoffelsalat EVER. Nämlich den ihrer Tante. Die wohnt aber 500 km weit weg. Also muss sie sich selber dem Rezept annähern für ihren Kartoffelsalat a la Tante.

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Widmatt gibt uns Einblicke in die Schweizer Küche, wo Kartoffelsalate „glutschig“ sein müssen. Ein tolles Wort, oder? Wie gemacht für den Kartoffelsalat mit Maggikraut aka Liebstöckel.

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Aus der Schweiz stammt auch Zorra aka 1 x umrühren aka Kochtopf. Sie lebt aber seit Jahren in Spanien und gehört seit einem Jahrzehnt zu den absoluten Urgesteinen der deutschsprachigen Foodblogger-Szene. Sie führt uns „back to basics“ und zwar zum perfekten Kartoffelsalat-DRESSING! Wer würde je Zorra widersprechen?

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Gourmandises végétariennes bringt uns zwei Kartoffelsalate mit. Allerdings keine französischen, wie der Blog-Name vermuten lässt, sondern einen lauwarmen badischen Kartoffelsalat

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…und einen badischen Herdepfelsalat:

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Jetzt kommt zum Schluss in der Abteilung „Süd“ noch mal eine volle Packung Schwaben-Power!  Und zwar von Manus Küchengeflüster, die sich seit Jahren annähert an den perfekten schwäbischen Kartoffelsalat, den sie mal in einer Boiz in Reutlingen aß,…

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…sowie von Barbaras Spielwiese, die in China nie Kartoffelsalat, dafür aber in Korea und Japan welchen sah und trotzdem nur einen liebt. Und zwar den schnellen schwäbischen Kartoffelsalat

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…sowie die vielgereiste Tina von Lunch for One, die auch schon viel Exotisches gegessen und gekocht hat, aber trotzdem am schwäbischen Kartoffelsalat hängt…

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…und last but not least Mega Dampf, wo es die Zutaten für den schwäbischen Kartoffelsalat gibt und dann noch der Versuch, die Geschichte desselben nachzuverfolgen und zuguterletzt den kompletten Beitrag

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WEST:

Auch Ferran Adria kocht seiner Belegschaft ab und an einen Kartoffelsalat. Wer hätte das gedacht? Aber ob der so köstlich aussieht wie Wolfgangs rheinischer Kartoffelsalat? Kaquus Hausmannskost eben!

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Also eigentlich ist Hessen von mir aus gesehen ja der Nabel der Welt. Also die Mitte. Aber zählen wir den Kartoffelsalat mit Frankfurter Grüne Soße Kräutern von Ines kocht einfach mal zum Westen ;-)

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Ein absoluter Solitär unter den Beiträgen ist der saarländische Kartoffelsalat von Bonjour Alsace. Das Saarland ist tatsächlich nur einmal vertreten!

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Jetzt wird’s amerikanisch. Backen macht froh hat sich von den BBQs inspirieren lassen und macht einen lauwarmen Kartoffelsalat Southwest.

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Julia von The cooking knitter teilt mit mir nicht nur den Vornamen, sondern auch die hessische Herkunft und eine wunderbar kochende Oma (also unterschiedliche Omas, natürlich!). Hier findet Ihr ihren Kartoffelsalat a la Oma. Und der ähnelt sehr dem aus meiner Familie :)

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In Wolkenfees Küchenwerkstatt erinnert man sich gerne an einen USA-Trip, eine New York Food Party – und den dazugehörigen amerikanischen Kartoffelsalat.

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Statt Mayo gibt es bei Danielas Foodblog eine cremige Sauce aus Sesam-Tahine zum Kartoffelsalat. Sieht das nicht köstlich aus? Eine tolle Kombination, die aus jedem Kartoffelsalat feine Mezze macht!

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Touche à tout erzählt uns eine wunderbare Geschichte von Freundschaft, von Strasbourg und wilden Feten und kreativen Rezepten. Eines davon ist ihr Kartoffelsalat aus der Tajine:

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Sandra From Snugg’s Kitchen ist eher so der Nudelsalat-Typ. Überhaupt scheint es Nudel- und Kartoffelsalatfamilien zu geben. Trotzdem hat sie zum Event einen Ofen-Kartoffel-Salat mitgebracht. Sieht der nicht herrlich aus? Im Hause Snugg scheint man jetzt ins Kartoffellager überzuwechseln:

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In Brittas Kochbuch findet sich schon länger das Rezept für ihren Lieblingskartoffelsalat mit – Achtung! – Räuchertofu und Schlangengurke. Der Kartoffelsalat ist immer wieder anders und so vielseitig. Toll, oder?

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Bei Genusslieben gab es eine große Feier für die Kleinen. Und als Krönung hat sie noch einen Lauwarmen Bergischen Kartoffelsalat gemacht. Sieht der nicht klasse aus?

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Löffelgenuss gibt noch einen Nachschlag! Zum Breitenberger Kartoffelsalat liefert sie gleich noch eine Geschichte rund um ihre Oma hinzu. Überhaupt: Kartoffelsalate und Omas gehören einfach zueinander!

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Verboten gut! So heißt nicht nur das Blog, so klingt auch das Rezept für den Kartoffelsalat mit Schafskäse & Minze. Und das ist nur einer von vielen Kartoffelsalaten im Blog. Ihr Mann redet bereits von einem Tick. Was wird er erst zu dieser Zusammenfassung sagen??

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Ich liebe doch Kapern! Ob das Ibu wusste? Sie hat mir jedenfalls einen Kartoffelsalat a la Ibu gemacht, in den tatsächlich kleine säuerliche Kaperchen kommen. Hurrah!

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In der Cuisine Violette gibt es eine ureigene Mischung – das Omi-Lafer-Rezept. Dabei heißt die Omi nicht Lafer, sondern das Rezept ist eine Mischung aus Familien- und Sternekoch-Rezept. Darum geht es doch beim Kochen: Aus Gutem das Beste zaubern!

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Und zum Abschluss noch mal Löffelgenuss mit dem Kartoffelsalat a la Salon Schmitz – einer Metzgerei, die keine ist. Klingt schräg? Der Düsseldorfer bEdW würde sagen: „Kölner!“

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Ich danke Euch allen für die vielen wunderbaren Kartoffelsalat-Rezepte und hoffe, dass es Euch genauso viel Spaß gemacht hat wie mir! Also, ran an die Knollen und Salat gemacht!

Und wer noch nicht genug hat von Kartoffeln, der geht jetzt mal zur Gourmetguerilla, die mit REWE zusammen Rezepte für die „Hippen Knollen“ sucht!

knolle

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Es gibt diese Kindheitsrezepte, die einfach nicht verändert werden dürfen. Ja, man kann unter Apfelmus Vanille mischen. Oder Ingwer. Das Ganze wird auch raffinierter mit ein paar Birnenstückchen oder Quitte. Und überhaupt: Jetzt ist gar keine Saison für Äpfel. Man bedenke den CO2-Ausstoß der Kühlhäuser, die seit dem Herbst heimische Äpfel aufbewahren! Und die Transportwege aus Südafrika erst! Außerdem gab es schon in einer Million anderer Blogs Apfelmus-Rezepte. Ganz sicher!

Joah. Ganz sicher. Also, los geht’s:

Apfelmus

Für zwei Schraubgläser a 300 ml benötigt Ihr folgende Zutaten:

4 säuerliche Äpfel (Braeburn beispielsweise)

2 mehlige Äpfel

100 ml Apfelwein

3 EL braunen Zucker

Saft von einer Zitrone

Zubehör: ausreichend großer Topf, Schälmesser, 2 Schraubgläser a 300 ml, Kartoffelstampfer

Zubereitungszeit: 40 min

So geht’s:

Äpfel dünn schälen, achteln, Kerngehäuse entfernen, in ungleichmäßig große Stücke schneiden.

Alle Zutaten in den Topf geben und zugedeckt etwa 10 min köcheln lassen. Währendessen 1-2 mal umrühren.

Wenn viel Flüssigkeit ausgetreten ist, jetzt noch mal bei offenem Deckel 5 min. köcheln lassen. (Je älter die Äpfel, desto weniger Flüssigkeit… Notfalls noch etwas Apfelwein zugießen).

Wenn die Apfelstücke weich sind, mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Ich mag das Apfelmus, wenn noch einige Stücke darin sind. Ansonsten mit dem Pürierstab arbeiten.

Am Schluss noch etwas abschmecken. Fehlt Zucker? Oder lieber doch noch ein Spritzer Zitronensaft?

Das Mus heiß in sterile Schraubgläser füllen, gut zuschrauben und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen und kühl stellen.

Das Apfelmus hält sich mehrere Wochen im Glas.

 

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Kennt Ihr “Alice in Wonderland” von Lewis Carroll?

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Ich gebe ja zu: Wenn ich an “Alice im Wunderland” denke, sehe ich zuerst mal mich vorm Fernseher. Nicht lesend sondern – wie es sich für ein Kind der 70er gehört – vor dem TV. Ich sehe mich als kleines Mädchen, in einen roten Frottee-Bademantel mit blauem Saum und Kapuze gekuschelt, wie ich vor der Muppets-Show sitze. Es gibt nämlich eine Folge, in der die göttliche Brooke Shields mit den Muppets auftritt und eine Nummer als Alice im Wunderland aufführt. Kennt Ihr die Folge?

Damals dachte ich, Brooke Shields sei das vielleicht schönste Mädchen, das ich je gesehen hatte. (Eigentlich denke ich das heute immer noch.)

Außerdem hatte meine Schwester eine Schallplatten (!)-Version des Disney-Films von “Alice im Wunderland”. Und wir konnten uns stundenlang beömmeln über die lispelnde Aussprache der “faaalschen Suuuuuupenschildkröte”.

Später habe ich dann “Alice in Wonderland” auf Englisch gelesen und erstmals viele der merkwürdigen Wortspiele verstanden, wo doch die deutsche Übersetzung etwas holpert. Etwa, wenn die Maus erzählt, “der Schwanz meiner Geschichte ist ein sehr langer“. Die Verwechslung von “tale” (Geschichte) und “tail” (Schwanz) ergibt sich nur im Original. Oder die Raupe, die immer ein Ypsilon (englisch gesprochen “Why”) aus ihrer Opiumpfeife bläst… “To grin like a Cheshire Cat” ist ein Sprichwort, von dem die Cheshire Cat, die Grinsekatze, ihren Namen hat. Und nur, wer das Sprichwort “Mad as a March Hare“, verrückt wie ein März-Hase, kennt, versteht, warum der Hase bei Carroll im Mai nicht so verrückt ist wie im März. Hier ergibt die Übersetzung eigentlich überhaupt keinen Sinn mehr.  Es gibt unzählige weitere Beispiele.

Noch später besuchte ich die King’s Library im British Museum, wo unzählige Original Manuskripte liegen – von Mozart über Thomas Mann bis James Joyce. Und eben auch das Original, das Lewis Carroll seinerzeit von “Alice in Wonderland” angefertigt hat. Ein Faksimile einer Seite begleitet mich seitdem durch sämtliche Wohnungen:

Alice

Hier trifft Alice zum ersten Mal den Hasen auf seinem Weg zur Teeparty.

Am schönsten fand ich aber immer die Episode, in der Alice aus einem Fläschchen trinkt, auf dem “Drink me!” steht:

Alice drink me

Wie wunderbar abenteuerlustig Alice war!! Wer würde jemals aus einem Fläschchen trinken, dessen Inhalt man nicht kennt? Würden einen Eltern nicht genau davor warnen? Aufgeregtes Kribbeln breitet sich beim Lesen im Bauch aus: Was passiert wohl mit Alice, wenn sie aus dem Fläschchen trinkt?

Vergesst also bitte alle Verfilmungen. LEST! DAS! BUCH! Idealerweise auf Englisch. Ich verspreche Euch, dass Ihr es nicht bereuen werdet.

Lange Rede, kurzer Sinn? Genau. Neben Büchern geht’s hier ja angeblich  immer mal wieder ums Essen. Und was könnte zu Alice und ihrem “Drink me!”-Fläschchen besser passen als herb-schokoladige Kekse mit Fleur de Sel, die “Eat me!” rufen:

schokokekse

“Alice in Wonderland” ist ein Genußbuch für jeden Menschen, der sich für Sprache begeistert, der kribbelig wird bei Flaschen, auf denen “Drink me!” steht und der gerne mal in ein Kaninchenloch fallen möchte…

“Genußbuch?” fragt Ihr? Natürlich! Denn “Alice im Wunderland” ist mein erster Beitrag zur Lese-, Buch- und Blog-Woche “Jeden Tag ein Buch” von Arthurs Tochter. Die Aktion geht diese Woche in die 3. Runde und ich freue mich schon auf all die vielen Bücher und Leseempfehlung, die in dieser Woche zusammenkommen. Achtet doch mal auf dieses Logo:

jtebMit dem Hashtag #jteb findet Ihr die vielen Beiträge auch leicht auf Twitter und Facebook. Nach der Woche gibt es zudem eine Zusammenfassung von Astrid auf ihrem Blog. Viel Spaß beim Lesen!

PS: Meine “alten” Beiträge rund um den Genuß mit und in Büchern findet Ihr hier.

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Ja, an dieser Stelle traue ich mich, einen Superlativ zu benutzen. Denn es gibt keine Cocktailsauce, die mir jemals besser geschmeckt hätte. Und sie existiert in unserer Familie seit mindestens 40 Jahren. Oder mehr? Nuff said? Nuff said!

Jedenfalls mache ich sie nach dem Rezept meiner Mutter, habe sie vielleicht etwas justiert. Aber mich beschleicht ohnehin der Verdacht, dass ich als Fünfjährige nur deshalb völlig unerschrocken sämtliche Meeresfrüchte im Frankreich-Urlaub gegessen habe, um diese Cocktailsauce essen zu können. Löffelweise!

Sie passt wunderbar zu – eben! – sämtlichen Langusten, Scampis, Shrimps etc. Natürlich auch zu Grillgemüse, Ofenkartoffeln, Hühnchenfleisch oder Fisch. Mit geröstetem Baguette auf dem Tisch wurde sie bisher noch immer ratzeputze leer gegessen. Und rosa ist eh eine tolle Farbe:

cocktailsauce

Zutaten für eine (ohnehin niemals ausreichend große) Schüssel:

200 gr 10%-igen Joghurt

1 großer EL Creme fraiche

5 gr EL Ketchup (hausgemacht oder ein gutes Bio-Ketchup, etwa von Heinz)

einige Spritzer Worcester Sauce

einige Spritzer Tabasco

ein Schluck trockener Sherry

1 TL edelsüßen Paprika

Saft einer halben kleinen Zitrone

Salz

weißen Pfeffer frisch gemahlen

Prise Zucker

Die Mengenangaben sind Circa-Angaben. Ihr solltet alle Zutaten zum Abschmecken nutzen.

Zubehör: kleiner Schneebesen, Schüsselchen

Zubereitungszeit: 10 min (etwas Zeit zum Durchziehen schadet nicht)

So geht’s:

Logisch: Alle Zutaten miteinander vermischen und mit dem Schneebesen glattrühren, so dass keine Klümpchen drin sind. Abschmecken und kühl stellen. Vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen und auf Zimmertemperatur bringen. Gegebenenfalls noch mal abschmecken und nachwürzen.

Ihr werdet mit dem Abschmecken überhaupt nicht mehr aufhören können, versprochen.

Wozu wir die Cocktailsauce essen, wenn noch keine Grillsaison ist?

Zur Fischpfanne aus dem Ofen, angelehnt an ein Rezept von Jamie Oliver aus seinen “30 Minutes Meals” (Episode 22: Fish Tray Bake”):

Dazu den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Ofenform mit Olivenöl fetten und etwa 6 in Salz eingelegte Sardellen auf den Boden legen. Fischfilets (beispielsweise Lachs, Zander, Kabeljau-Loins… ) und rohe, ungeschälte (aber entdarmte!) Shrimps, Cocktailtomaten, Knoblauchzehen, Thymianzweige dazugeben. Eine kleine Zitrone achteln und die Achtel zwischen den Fischstücken verteilen. Wer mag, kann auch noch Tintenfisch oder Muscheln ergänzen – je nachdem, was Euch beim Fischhändler anlacht! Alles pfeffern und salzen. Mit einigen Scheiben Pancetta “abdecken” und mit etwas Olivenöl besprenkeln.

Jetzt die Ofenform auf die mittlere Schiene des Backofens schieben. Je nach Dicke der Fischfilets dauert die Garzeit etwa 15 Minuten.

Natürlich könnt Ihr auch Zucchini, Frühlingszwiebeln oder andere Zutaten hinzugeben.

Der Pancetta, das Öl, der Fischsud, die Sardellen, die Kräuter, die Zitronen – das allers ergibt einen hervorragenden Sud auf dem Boden der Ofenform, die man herrlich mit Baguette aufstippen kann. Natürlich nur, wenn man nicht gerade bis zu den Ohren in der Cocktailsauce hängt, die zu allem, was aus dem Meer kommt, der Clou ist!

Lasst es Euch schmecken! Ihr habt jetzt das ultimative Cocktailsaucenrezept. Da geht nix mehr schief!

Update: Barbara von “Ein Topf Heimat” hat mich netterweise darauf hingewiesen, dass sie aktuell ein schönes Blog-Event durchführt: “Kulinarisches Brandzeichen”! Hier sucht sie Rezepte, die uns kulinarisch geprägt haben und uns immer wieder in frühere Zeiten zurückbeamen. Da mache ich doch gerne mit! Und Ihr vielleicht auch?

 

 

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Linsen, Gewürze, Leinsamen, Wasserkastanien, Senf, Kapern… Es gibt unzählige Sachen, die in unserer Speisekammer auf mich warten. Immer wieder nehme ich mir vor, dass ich das ganze Zeug aus Tiefkühler und Vorratsschrank verwende, bevor ich Neues kaufe. Funktioniert suuuuuuper! Nicht.

Wasserkastanien in Dosen, Senf, Kapern im Glas oder getrocknete Hülsenfrüchte halten ja aber auch glücklicherweise ein paar Jahre (wir finden trotzdem immer wieder Lebensmittel, die schon vor dem letzten Umzug aussortiert gehört hätten…^^) Weniger lange haltbar ist  aber der Inhalt dieser hübschen Kakao-Dose:

kakao

Ich backe so selten und trinke so gut wie nie heiße Schokolade, dass diese Mini-Dose einfach nicht leer wird. Außerdem wird Kakao wegen des hohen Fettanteils schnell ranzig. Ganz ohne diese Dose will ich aber auch nicht sein, denn ich nehme sie gerne in die Hand, rieche an dem herben Kakaopulver (BEVOR er ranzig ist!) und freue mich über das nostalgische Dekor.

Dabei kann man mit Kakaopulver doch ganz wunderbar herb-schokoladige Mürbeteigkekse machen:

schokokekse

Den Keksstempel habe ich mir aus Südafrika mitgebracht. Allerdings ist er “Made in China” und somit auch in sämtlichen Küchen-Online-Shops zu haben. Viel schöner ist aber doch, dass ich eine Erinnerung an unseren Urlaub habe…

Wichtig für das unfallfreie Stempeln der Kekse ist, dass der Teig möglichst trocken ist – und kalt! Und dass die Stempel mit Mehl oder Stärke eingepudert sind. Aber der Reihe nach:

Zutaten für etwa 20 Kekse:

200 g Butter, in Scheiben geschnitten, zimmerwarm werden lassen
100 g Puderzucker (durchgesiebt)
1/2 TL Vanillezucker
1 Ei (M)
300 g Mehl (durchgesiebt)
30 g Kakao
1 gehäufter TL grobes Fleur de Sel

Außerdem: etwas Stärkepulver oder feines Mehl

Zubehör: Küchenmaschine bzw. Handmixer, Backpapier, Frischhaltefolie, Backblech, optional: Keksstempel

Zubereitungszeit: Etwa 45 min (15 min davon reine Backzeit), + mind. 30 min Zeit zum Kühllegen

Butter und Zucker mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer verrühren. Das Ei dazugeben und ordentlich verquirlen. Mehl, Salz, Kakao miteinander vermischen und ebenfalls unter den Teig mischen.

Den gut verkneteten Teig zu einer Rolle kneten, die im Durchmesser so groß ist wie Euer Stempel. (Falls Ihr keine Kekse stempelt, könnt Ihr sie einfach ausstechen oder kleine Kugeln formen und plattdrücken.) Teigwurst jetzt in Frischhaltefolie schlagen und in den Kühlschrank legen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Backpapier (noch draußen) auf das Backblech legen.

Keksstempel in ein Häufchen Stärke oder Mehl drücken und gut abklopfen, so dass kein Pulver in den Zwischenräumen hängen bleibt!

Jetzt von der gekühlten Teigwurst ein Drittel abschneiden. Den Rest wieder kühl legen. Kekse in dünnen Scheiben (etwa ein halber Zentimeter) schneiden, auf das Backblech legen – mit etwas Abstand – und stempeln. Dabei den Stempel immer mal wieder in die Stärke drücken, abklopen… und so weiter.

Jetzt das nächste Drittel der Teigwurst aus dem Kühlschrank holen und wie oben verfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht und gestempelt ist. Nochmal: Ganz wichtig ist, dass der Teig trocken und gut gekühlt, der Keksstempel gut eingepudert ist! Sonst verzweifelt Ihr, weil ständig Teig im Stempel hängt oder der Abdruck sch***e aussieht.

Ab damit in den Backofen und ca. 15 min backen – je nach Dicke Eurer Kekse.

Wenn der Teig schön trocken ist und gut gekühlt, zerfließen die gestempelten Kekse nicht und werden perfekt:

EatMe

Das Schönste an diesen Keksen aus dem Vorratsschrank ist aber: Sie halten sich in einer Blechdose viele Wochen. Und sind somit wieder ein schöner Vorrat – denn Schoko-Kekse kann man nie genug im Haus haben, oder?

Damit ist das Kakaopulver – ebenso wie die fertigen Kekse – mein Schatz aus der Vorratskammer und somit mein Beitrag zu Susannes (“Magentratzerl“) Blog-Event bei Zorra:

Blog-Event XCVIII - Schatzsuche im Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. Mai 2014)

 

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Kick-Start zum Frühstück gefällig?

Shake

Dann mixt mal schnell folgende Zutaten im Küchenmixer zusammen:

250 gr Erdbeeren

1 reife Banane

200 ml kalte Buttermilch

4 EL Rhabarber-Vanille-Sirup (alternativ 1 TL Vanillezucker)

4 Eiswürfel

Chakka!

 

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Ihr wisst ja: Manchmal muss es schnell gehen.

Aber wer sagt eigentlich, dass Schnelles immer nur “second best” ist? Oder profan? Oder sonstwie “nicht so toll”.

Ein ganz schnelles, einfaches aber richtig edles Gericht hatten wir neulich mit schwarzer Pasta und feinem Seeteufel:

Zutaten:

250 gr frische schwarze Pasta (oder selbermachen und Sepia-Tinte dazugeben)

150 gr Seeteufelfilet

etwa zehn Basilikumblätter

Olivenöl

Salz, Pfeffer

Zubehör: großer Topf für die Pasta, große Pfanne

Zubereitungszeit: 15 min

So geht’s:

Wasser für die Pasta aufsetzen.

Seeteufel in Scheiben schneiden.

Pasta kochen und währendessen etwas Olivenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Seeteufelscheiben darin anbraten. Pasta abgießen, nicht zu stark abtropfen und in die Pfanne geben. Vorsichtig unterheben und mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer finishen.

Basilikumblätter hacken und zur Hälfte mit der Pasta vermischen.

Auf vorgewärmten Tellern und mit dem restlichen Basilikum garnieren.

Einfacher geht’s nicht. Und köstlicher auch kaum. Mit hervorragenden Zutaten ein herrschaftliches Blitz-Essen!

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Wir haben’s ja bald geschafft. Die Tage werden schon deutlich länger, die Krokuskelche blitzen aus der Erde, die Kraniche kehren zurück und langsam riecht man ihn sogar, den Frühling.

Aber kulinarisch stecken wir noch im Winter. Heimisches Obst und Gemüse will erst noch werden. Die Kräuter für die Frankfurter Grie Soß zittern noch und werden doch so sehnlichst erwartet.

Haben wir nicht alle die Winterküche satt? Die Eintöpfe und Braten, die wärmenden, heißen Gerichte. Ich will Spargel! Und Kräuter! Und Farben!

Aber wer sagt eigentlich, dass nur der Frühling Frische und Knack und Farbe bietet? Das kann der Winter auch! Oder sieht das hier etwa scheiße aus?

feldsalat_granatapfel

Ein schöner knackig-frischer Wintersalat mit einem fulminant-fruchtigen Dressing macht den Winter bunt und überbrückt die Sehnsuchtszeit bis der Frühling endlich mal sein blaues Band und so weiter…

Zutaten für zwei als leichtes Abendessen:

Feldsalat

Spinatblätter

1 große Knolle Rote Bete

50 gr Walnusskerne

Kerne von einem halben Granatapfel

Saft einer Mandarine

1 TL Feigenmarmelade

1 El Joghurt

Weißer Balsamico

mildes Olivenöl

Salz, Pfeffer, Zucker zum Abschmecken

Zubehör: Salatschüssel, Gummihandschuhe, Gemüseschäler, schmales hohes Gefäß, kleine Pfanne

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Gummihandschuhe überstreifen und die Rote Bete schälen. Danach in feine Scheiben schneiden oder auf einem Gemüsehobel hobeln. Salat und Spinat gründlich waschen (Sand!) und gegebenenfalls grob durchschneiden, falls die Blätter zu groß sind, um sie unfallfrei zu essen.

Die Kerne aus dem Granatapfel pulen.

Walnusskerne in der Pfanne leicht anrösten.

Für das Dressing die restlichen Zutaten zusammenmixen und schaumig schlagen.

Die Rote Bete Scheiben auf einer großen Servierplatte auffächern und etwa die Hälfte des Dressings darübergeben. Salat und Spinat auf der Roten Bete anrichten und mit dem restlichen Dressing beträufeln.

Granatapfelkerne und Walnusskerne darübergeben.

Pur oder mit getoastetem Weißbrot servieren.

Frisch, knackig, fruchtig – so kann Soulfood im Winter aussehen, wenn der Frühling noch auf sich warten lässt.

Deshalb ist mein farbiger Salat auch mein Beitrag zum Blog-Event “Winter-Soulfood” von Dorothée von Bushcook’s Kitchen.

Happy 3rd Blog-Birthday, meine Liebe! Lass es krachen!

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood

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Es gibt auch 2014 diese Tage, …

…die einem den letzten Nerv rauben.

…die einen am Verstand der Menschheit zweifeln lassen.

…die anfangen, bevor um 7:00 Uhr der Wochenmarkt seine Stände öffnet.

…die erst aufhören, wenn sogar der Spät-Supermarkt um’s Eck schon zu hat.

…die keine Zeit für den Einkauf frischer Produkte lassen.

…die keine langen Überlegungen und Diskussionen zulassen, was es denn abends zu essen geben könnte.

…die einfach schon sehr viel Kraft gekostet haben.

…die förmlich danach schreien, dass man sie mit Soulfood und einem Glas Wein abschließt.

…die ohne einen Teller Pasta einfach nur Sch***e wären.

Aber glücklicherweise gibt es Pasta! Und Wein! Und Produkte, die zwar “ready to use” aber trotzdem nicht schlecht sind. Was für ein Glück für berufstätige Menschen, die zu nix kommen, aber trotzdem gut essen möchten… Ganz ohne schlechtes Gewissen!

Dabei mache ich ja sonst gerne so viel wie möglich selbst, will wissen “was drin ist”. Deshalb war ich auch skeptisch, als mir Ppura eine Créme aus weißen Trüffeln und ein Tomatenpesto zum Test anbot.

Andererseits fand ich’s auch mutig. Hatte ich ihre feuergeröstete Pasta doch ziemlich verrissen. Der Deal: Ich teste die Produkte natürlich wie immer völlig unverbindlich und gebe so schonungslos Feedback wie beim Pasta-Post. Sie wollten einfach noch eine Chance haben und mich mit guten Produkten überzeugen. Das fand ich dann doch irgendwie erfrischend.

Danach standen die Gläschen erstmal wochenlang im Vorratsschrank und wurden vergessen. Bis zu einem dieser Tage, die… (siehe oben).

Was mich dann doch davon überzeugt hat, die frische Pasta ins kochende Wasser zu werfen: Trüffelcréme und Pesto kommen ganz ohne Zusatzstoffe und mit Zutaten aus biologischem Anbau aus. Kein Geschmacksverstärker, keine künstlichen Aromen. Parmesan, Olivenöl, Tomaten, Knoblauch (im Pesto) alles aus biologischem Anbau. Pilze, Butter, Walnüsse, Sahne, Trüffel, Knoblauch (in der Créme) ebenfalls aus biologischem Anbau.

Und was soll ich lange drumherum reden? Guckt selbst:

(Nicht mal genug Disziplin, um ein Foto VORM Essen zu machen. An Tagen wie diesen, die… (siehe oben))

Die Trüffelcréme war angenehm dezent, kein bisschen “muffig” oder überparfümiert wie künstlich aromatisierte Trüffelprodukte. Wer ein bisschen mehr Hintergrund dazu möchte, liest bei Stevan Paul weiter. Einfach über frisch gekochte, nur leicht abgetropfte Pasta geben, gut vermischen, mit schwarzem Pfeffer würzen. That’s it!

Und das Tomatenpesto? Andere Fertigprodukte dieser Art sind mir oft zu salzig, zu penetrant, zu “künstlich”, als dass ich sie der hausgemachten Variante vorziehen würde. Aber das Pesto von Ppura war überraschend authentisch, mit Tomatenkernen und einem Gefühl im Mund wie frisch aus dem Mörser. Laut Hersteller wird “Ein Kilo Tomaten pro Glas” verwendet – ich bilde mir ein, dass man das schmeckt… Für mich jedenfalls eine Überraschung und eine Alternative, wenn es mal schnell gehen muss. An Tagen wie diesen, die… (siehe oben).

Mein Fazit: Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich mal Convenience Produkte verwende – wenn sie gute Zutaten enthalten, respektvoll mit der Natur umgehen und kein Fleisch enthalten. Denn bei Letzterem wäre ich immer noch zu skeptisch bei industrieller Verarbeitung. Manchmal muss es eben schnell gehen. An Tagen wie diesen, die… (siehe oben).

Update: Hinweis auf Katharina Seisers “Tierfreitag” gelöscht – hier hatte ich sie wohl falsch verstanden…

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