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Archive for the ‘Toskana’ Category

Kinners, Ihr seid irre! Trotz Urlaubszeit, WM-Taumel und Tropentemperaturen habt Ihr mir insgesamt über 70 Rezepte geschickt rund um die tolle Knolle. Es kamen tatsächlich Beiträge aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Worüber ich mich besonders freue: Über die vielen multikulti Rezepte mit orientalischen, skandinavischen, asiatischen oder amerikanischen Anklängen. Auf diese Weise leben Traditionen fort, werden an den modernen Geschmack angepasst und sind alles nur nicht spießig! Wenn Ihr also demnächst mal wieder zur Grillparty eingeladen seid, dann surft doch mal hier vorbei und sucht Euch einen ganz traditionellen oder einen der exotischen Salate aus. Langeweile kommt da ganz sicher nicht auf!

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Bleibt mir, meinen Hut zu ziehen, von Herzen Euch allen zu danken und durchzuatmen, bevor ich mich an die umfangreiche Zusammenfassung mache – natürlich nach Himmelsrichtungen sortiert. Dabei ging es nach den Rezepten (norddeutsch = Norden, schwäbisch = Süden, orientalisch = Osten usw.) oder der Herkunft der Blogger bzw. deren Familien. Es ist also nicht immer ganz stringent und ich bitte darum, nicht zuuu genau nachschauen; bei einigen musste ich nämlich ganz schön tricksen ;-) Wer sich falsch einsortiert fühlt und das unbedingt geändert haben will, möge sich bitte melden!

PS: Wer noch nicht genug hat von den tollen Knollen, der findet gaaaaaanz am Ende noch einen weiteren Event-Hinweis. Aber jetzt geht’s erstmal in den hohen Norden!

NORD:

Polis, Polis, Potatisgris – heißt ein schwedischer Schmähreim, der hier unübersetzt bleiben soll. Viel appetitlicher sind die schwedischen Dillstuvad Potatis, die uns Küchenlatein mitgebracht hat.

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Endlich Mayo! Gerhard kocht – und zwar eine norddeutsche Variante. Schaut aber unbedingt auch noch mal weiter südlich nach. Da ist er gleich noch mal vertreten!

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Nochmal schwedische „Stuvad Potatis“ diesmal von – der Name ist Programm! – „schwedisch kochen“. Auch wenn es sich bei den Stuvad Potatis nicht wirklich um Salat handelt. Ach, egal. Köstlich sehen sie aus!

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Die Hamburger Deern mit dem Künstlernamen Greta hat mir ihren Hamburger Kartoffelsalat als Gastbeitrag zur Verfügung gestellt. Dankeschön!

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Nach den Schweden sind dann also auch noch die Dänen mit dabei: Ein warmer dänischer Kartoffelsalat von der wunderbaren Küchenlatein, die eine ähnlich große Liebe zu Skandinavien hat wie ich!

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Der Norden ist zwar verhältnismäßig unterrepräsentiert. Aber wenn, dann hauen sie ordentlich auf’n Brei, die Nordlichter. Wie Gunnar von Gunnars Kochecke, der gleich 4 Kartoffelsalate eingereicht hat! Etwa diese nordische Variante mit Apfel und Gurke:

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Eine Variante mit Rucola und Tomaten kommt von Friesi kocht und backt. Das bringt das Mittelmeer-Gefühl in den Norden:

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Bei Nele von Küchendelikte geht es um Kulinarisches und um Krimis. Tolle Mischung, oder? Ebenso wie die Mischung eines Kartoffelsalats mit Chorizo!

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OST:

Der Osten kommt ja leider auf der kulinarischen Landkarte häufig zu kurz. Umso schöner, dass Obers trifft Sahne einen thüringischen Kartoffelsalat mitgebracht hat!

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Es geht noch weiter in den Osten. Nach Böhmen. Ilse blogt dieses böhmische Familienrezept für uns und setzt so der slowakischen Oma ein Denkmal.

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„Und dann nischt wie ab an‘ Wannsee!“ – Doc Eva bringt eine typisch Berliner Göre ins Spiel und einen – nein zwei! – Berliner Kartoffelsalat(e). „Pack‘ die Badehose ein…“

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Wo, bitte, soll ich den mittel-norddeutsch-ungarischen Kartoffelsalat von Paprika meets Kardamom einsortieren? Am besten im unterrepräsentierten Osten. Ok?

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Alice im kulinarischen Wunderland hatte mich auf die Idee gebracht mit ihrem vogtländischen Kartoffelsalat. Wie schön, dass sie vor ihrem Urlaub noch den Beitrag online stellen und so mit Euch teilen konnte!

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Bei diesem Maurischen Kartoffelsalat könnten wir glatt zu Fressfeinden werden. Den hätt‘ ich nämlich gerne für mich alleine!

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Noch einmal wird es orientalisch. Bei Schmeckt nach mehr geben Kichererbsen und Granatapfelsirup dem orientalischen Kartoffelsalat den Kick.

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Aus Böhmen kommen nicht nur Schweijk und Knödl sondern scheinbar auch jede Menge Omas mit gigantischen Kartoffelsalatrezepten. Wie bei Madame Cuisine und ihrem böhmischen Kartoffelsalat.

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Nichts weniger als die Geburt einer Tradition dürfen wir bei Portionsdiät bezeugen. Und die wird asiatisch – mit Kimchi und Kurkuma im Kartoffelsalat. Und das mit einem Rezept, das sich portionsweise zubereiten lässt. Tolle Idee und wir werden Zeugen einer beginnenden Tradition!

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Bei Hamburg kocht denken wir zwar an „Nord“ aber Sumach ist eindeutig „Ost“ für mich. Also gibt es hier den Kartoffelsalat mit Sumach. Ich hab doch gesagt, ich musste tricksen…

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Marion durfte bei Pimpimella gastbloggen und hat einen curry-lastigen, indischen Kartoffelsalat gemacht. Quasi ein GOA-toffelsalat. Damit hat sie den Kalauer-Preis gewonnen J

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Indisch geht es NATÜRLICH auch bei Tina zu, die noch mehr indische Rezepte im Blog hat als ich und immer eine tolle Quelle für die exotischsten Gewürze ist. In ihrem Blog Foodina hat sie einen Kartoffelsalat mit Granatapfel verbloggt.

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Bentos sind tolle Lunch-Boxen – nicht nur für asiatische Leckereien. Bei Lecker Bentos & mehr findet man auch immer wieder heimische Rezepte für die Box. Wie dieser Kartoffelsalat nach Mutters Rezept.

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Bei Blog-Events lernt man auch immer tolle neue Blogs kennen. Wie Eat Art Others, wo es viel mehr gibt als nur Rezepte! Aber dieser Kartoffelsalat mit Balsamico-Zwiebeln.

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Stefanie von Schön & Fein aus Leipzig kommt eigentlich aus Thüringen. Ihr Kartoffelsalat ist aber eine Eigenkreation, da es in der Familie kein verbrieftes Rezept überliefert wurde. Deshalb hat sie uns ihren eigenen Kartoffelsalat mitgebracht.

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Die Rezepte mit Mayo sind ja arg in der Minderheit. Umso schöner, dass Backen macht froh einen untypischen typischen Kartoffelsalat mit Mayo gemacht hat!

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In Frau Kampis Küche schlägt die Mama von Frau Kampi die Hände überm Kopf zusammen. Und deshalb gibt es auch nix von dem üblichen Schnick-Schnack, sondern einen Bratkartoffelsalat. Jawoll! Bratkartoffeln. Habe ich schon gesagt, dass ich dieses Event liebe?

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Bochumer WG-Nächte, ein GU-Kochbuch und dieser indische Kartoffelsalat – das alles gibt es bei Löffelgenuss und ihrer Geschichte zum Rezept!

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Bella kocht – und zwar einen orientalischen Kartoffelsalat mit vielen, vielen Gewürzen. Den serviert sie lauwarm. Klingt köstlich und sieht ebenso aus, oder etwa nicht?

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SÜD:

Darauf hatte ich gehofft: Ende Mitte Zwanzig hat einen original schwäbischen Kartoffelsalat zubereitet. Und der kommt dem hessischen schon seeeehr nahe!

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Wammerl? Who the f*** is Wammerl? Die Ex-Münchnerin in mir hat das natürlich lernen müssen. Wenn Ihr es nicht wisst, schaut doch mal bei Amor & Kartoffelsack nach und dem niederbayerischen Kartoffelsalat mit Wammerlbegleitung!

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Kartoffeln, Radieschen, süßer Senf – geht’s bayrischer? Ina i(s)st hat jedenfalls eine ganz klassische Variante ordentlich aufgepeppt: Kartoffel-Radieschen-Salat mit süßem Senf.

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Auch die Spanier mögen Kartoffelsalate. Unser Freund Sch. war so nett, uns einen originalen Ensaladilla Rusa vorzustellen und als Gastblog-Beitrag einzureichen.

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Die Hollertau ist bekannt für ihre weiten Hopfenfelder. Und Hopfenzupfer brauchen einen g’scheiten Kartoffelsalat. Beispielsweise den von „Gerhard kocht“.

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Auch die Franken sind bekannt für ihre schlotzigen Kartoffelsalate. Diese fränkische Variante stammt von „Lecker mit Geri“.

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Che Foodzeit ist zurück aus China und bereitet einen schwäbischen Kartoffelsalat vor. Überhaupt ist der Süden stark vertreten beim Blog-Event!

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Lecker & Co. tastete sich über Jahre an ein Rezept heran, das sie aus einer uralten fränkischen Gaststätte kennt, das ihr aber nicht verraten wurde. Netterweise verrät sie uns ihre Variante des fränkischen Kartoffelsalats!

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Jetzt geht es über die Grenze in die Schweiz. Cakes, Cookies and more bringt uns einen Schweizer Kartoffelsalat mit, der ihre ganz eigene Kreation ist – und ganz ohne Käse auskommt!

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Noch ein spanischer Kartoffelsalat – aber ganz anders als der von Sch. Wie schön, wenn Zypressen kochen…

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Die Kartoffeln haben viele Blogger zu Eigenkreationen angeregt. Wie etwa zu einer Ligurischen Kartoffelsalatphantasie von Tra Dolce Ed Amaro.

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Omas sind eine ganz wichtige Quelle bei diesem Blog-Event gewesen. So auch Feinschmeckerles Oma Marie, von der dieser schwäbische Kartoffelsalat stammt. (Und sie hat gleich noch ein paar weitere Rezepte rund um die Knolle im Salat verlinkt!)

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Ein echtes Magentratzerl ist so ein bayerischer Kartoffelsalat – ob im Biergarten oder vor dem heimischen Grill genossen, ob bei einer kalten gezapften Maß oder zum Äppelwoi. Mir san da ned so!

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Die Herzensköchin macht einen badischen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise. Überhaupt sind die Varianten mit Mayo in der Minderzahl. Vielleicht wegen der schlanken Linie? Ode raus Angst vor Salmonellen?

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Portionsdiät – das klingt nach Kalorienzählen und FdH. Stimmt aber nicht. Bei Portionsdiät gibt es beispielsweise zwei köstliche Kartoffelsalate: Ein Salätle mit Feldsalat und einer mit Ei und Tomate. Beide hier verlinkt.

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Billi hat mir einen Gastbeitrag mit einem kanarischen Kartoffelsalat geschickt. Dankeschön!

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Die Turbohausfrau lebt in Wien. Deshalb heißt ein Kartoffelsalat bei ihr auch Erdäpfelsalat. Der kommt bei ihr mit Spargel daher. Denn irgendwann kommt die Saison wieder. Bis dahin gibt es auch sonst noch viele tolle Rezepte in ihrem Blog!

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Ninive Pisces liefert uns einen Exkurs über Kartoffelsalate – von USA-Kochbüchern bis zu Vinzent Klink – und bereitet einen Kartoffelsalat mit Liebstöckel zu, dem herrlichen Maggikraut, das leider viel zu sehr in Vergessenheit geraten ist.

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Wie kann man den lieben Kleinen Gemüse unterjubeln? Man paniert es und nennt es Schnitzel! Diese Art Lebenshilfe findet Ihr bei Kebo Homing – sowie ein wunderbares Rezept für Kartoffelsalat mit Kohlrabischnitzel!

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Viele Kartoffelsalate sind vegetarisch. Richtig vegan sind sie aber nicht zwangsläufig. In der Cooketteria gibt es einen veganen Kartoffelsalat mit Almonnaise. Almonnaise besteht aus Mandelmuß. Das musste ich auch erst lernen ;-)

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Laura kocht – und zwar nichts weniger als den besten Kartoffelsalat EVER. Nämlich den ihrer Tante. Die wohnt aber 500 km weit weg. Also muss sie sich selber dem Rezept annähern für ihren Kartoffelsalat a la Tante.

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Widmatt gibt uns Einblicke in die Schweizer Küche, wo Kartoffelsalate „glutschig“ sein müssen. Ein tolles Wort, oder? Wie gemacht für den Kartoffelsalat mit Maggikraut aka Liebstöckel.

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Aus der Schweiz stammt auch Zorra aka 1 x umrühren aka Kochtopf. Sie lebt aber seit Jahren in Spanien und gehört seit einem Jahrzehnt zu den absoluten Urgesteinen der deutschsprachigen Foodblogger-Szene. Sie führt uns „back to basics“ und zwar zum perfekten Kartoffelsalat-DRESSING! Wer würde je Zorra widersprechen?

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Gourmandises végétariennes bringt uns zwei Kartoffelsalate mit. Allerdings keine französischen, wie der Blog-Name vermuten lässt, sondern einen lauwarmen badischen Kartoffelsalat

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…und einen badischen Herdepfelsalat:

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Jetzt kommt zum Schluss in der Abteilung „Süd“ noch mal eine volle Packung Schwaben-Power!  Und zwar von Manus Küchengeflüster, die sich seit Jahren annähert an den perfekten schwäbischen Kartoffelsalat, den sie mal in einer Boiz in Reutlingen aß,…

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…sowie von Barbaras Spielwiese, die in China nie Kartoffelsalat, dafür aber in Korea und Japan welchen sah und trotzdem nur einen liebt. Und zwar den schnellen schwäbischen Kartoffelsalat

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…sowie die vielgereiste Tina von Lunch for One, die auch schon viel Exotisches gegessen und gekocht hat, aber trotzdem am schwäbischen Kartoffelsalat hängt…

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…und last but not least Mega Dampf, wo es die Zutaten für den schwäbischen Kartoffelsalat gibt und dann noch der Versuch, die Geschichte desselben nachzuverfolgen und zuguterletzt den kompletten Beitrag

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WEST:

Tanja von Greenway 36 lebt am wunderschönen Niederrhein und hat uns einen Kartoffelsalat mit allem Zipp & Zapp mitgebracht, der unter anderem herrlich zu Buletten passt!

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Auch Ferran Adria kocht seiner Belegschaft ab und an einen Kartoffelsalat. Wer hätte das gedacht? Aber ob der so köstlich aussieht wie Wolfgangs rheinischer Kartoffelsalat? Kaquus Hausmannskost eben!

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Also eigentlich ist Hessen von mir aus gesehen ja der Nabel der Welt. Also die Mitte. Aber zählen wir den Kartoffelsalat mit Frankfurter Grüne Soße Kräutern von Ines kocht einfach mal zum Westen ;-)

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Ein absoluter Solitär unter den Beiträgen ist der saarländische Kartoffelsalat von Bonjour Alsace. Das Saarland ist tatsächlich nur einmal vertreten!

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Jetzt wird’s amerikanisch. Backen macht froh hat sich von den BBQs inspirieren lassen und macht einen lauwarmen Kartoffelsalat Southwest.

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Julia von The cooking knitter teilt mit mir nicht nur den Vornamen, sondern auch die hessische Herkunft und eine wunderbar kochende Oma (also unterschiedliche Omas, natürlich!). Hier findet Ihr ihren Kartoffelsalat a la Oma. Und der ähnelt sehr dem aus meiner Familie :)

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In Wolkenfees Küchenwerkstatt erinnert man sich gerne an einen USA-Trip, eine New York Food Party – und den dazugehörigen amerikanischen Kartoffelsalat.

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Statt Mayo gibt es bei Danielas Foodblog eine cremige Sauce aus Sesam-Tahine zum Kartoffelsalat. Sieht das nicht köstlich aus? Eine tolle Kombination, die aus jedem Kartoffelsalat feine Mezze macht!

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Touche à tout erzählt uns eine wunderbare Geschichte von Freundschaft, von Strasbourg und wilden Feten und kreativen Rezepten. Eines davon ist ihr Kartoffelsalat aus der Tajine:

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Sandra From Snugg’s Kitchen ist eher so der Nudelsalat-Typ. Überhaupt scheint es Nudel- und Kartoffelsalatfamilien zu geben. Trotzdem hat sie zum Event einen Ofen-Kartoffel-Salat mitgebracht. Sieht der nicht herrlich aus? Im Hause Snugg scheint man jetzt ins Kartoffellager überzuwechseln:

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In Brittas Kochbuch findet sich schon länger das Rezept für ihren Lieblingskartoffelsalat mit – Achtung! – Räuchertofu und Schlangengurke. Der Kartoffelsalat ist immer wieder anders und so vielseitig. Toll, oder?

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Bei Genusslieben gab es eine große Feier für die Kleinen. Und als Krönung hat sie noch einen Lauwarmen Bergischen Kartoffelsalat gemacht. Sieht der nicht klasse aus?

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Löffelgenuss gibt noch einen Nachschlag! Zum Breitenberger Kartoffelsalat liefert sie gleich noch eine Geschichte rund um ihre Oma hinzu. Überhaupt: Kartoffelsalate und Omas gehören einfach zueinander!

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Verboten gut! So heißt nicht nur das Blog, so klingt auch das Rezept für den Kartoffelsalat mit Schafskäse & Minze. Und das ist nur einer von vielen Kartoffelsalaten im Blog. Ihr Mann redet bereits von einem Tick. Was wird er erst zu dieser Zusammenfassung sagen??

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Ich liebe doch Kapern! Ob das Ibu wusste? Sie hat mir jedenfalls einen Kartoffelsalat a la Ibu gemacht, in den tatsächlich kleine säuerliche Kaperchen kommen. Hurrah!

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In der Cuisine Violette gibt es eine ureigene Mischung – das Omi-Lafer-Rezept. Dabei heißt die Omi nicht Lafer, sondern das Rezept ist eine Mischung aus Familien- und Sternekoch-Rezept. Darum geht es doch beim Kochen: Aus Gutem das Beste zaubern!

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Und zum Abschluss noch mal Löffelgenuss mit dem Kartoffelsalat a la Salon Schmitz – einer Metzgerei, die keine ist. Klingt schräg? Der Düsseldorfer bEdW würde sagen: „Kölner!“

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Ich danke Euch allen für die vielen wunderbaren Kartoffelsalat-Rezepte und hoffe, dass es Euch genauso viel Spaß gemacht hat wie mir! Also, ran an die Knollen und Salat gemacht!

Und wer noch nicht genug hat von Kartoffeln, der geht jetzt mal zur Gourmetguerilla, die mit REWE zusammen Rezepte für die „Hippen Knollen“ sucht!

knolle

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Kennt Ihr den Geruch von in der Sommerhitze knisterndem Rosmarin? Oder den von einem Lavendelstrauch, über den Ihr mit einer trägen Hand streicht? Kennt Ihr das Knacken von Pinienzapfen und das müde Gluckern dösender Ringeltauben? Kennt Ihr das Gefühl, wenn schon das Umblättern einer Buchseite Schweiß auf die Oberlippe perlt?

All das ist für mich auf alle Zeit mit glühend heißen Sommern in Frankreich verbunden, von denen ich Euch schon erzählt habe. Vielleicht erinnert Ihr Euch an Monsieur Cherie und an Lambada an der Cote d’azur?

Rosmarin, auf den die Mittagshitze knallt, riecht tatsächlich, als würde gerade jemand mitten im Garten Ofenkartoffeln zubereiten. Natürlich nur, wenn man wie wir Ofenkartoffeln in der Mitte durchschneidet, mit Olivenöl beträufelt, grobes Meersalz darüberstreut und einige Nadeln Rosmarin mitgart. Jedesmal, wenn dann die Ofentür aufgeht, beamt es mich direkt zurück in die Sommerferien in Frankreich

Als Shermin in ihrem Magischen Kessel zum Blog-Event “Lesehunger” aufrief, hatte ich sofort die französischen Sommer mit all ihren kulinarischen Genüssen vor Augen und in der Nase. Und zu diesen Sommerferien gehört unweigerlich Marcel Pagnols Trilogie “Eine Kindheit in der Provence”.

Pagnol ist hierzulande immer noch ein Geheimtipp, wohingegen er in Frankreich zur Allgemeinbildung und zum Schulkanon gehört. Auf jeder Seite hört man die Ziegenglocken klimpern, riecht den Lavendel und sieht kleine Jungs mit kurzen Hosen und Baguette unterm Arm nach Hause rennen. Eine locker, leichte Sommerlektüre, die dahinplätschert und den faulen Leser, der im Halbschatten unter Pinienbäumen Siesta hält, nicht überfordert, aber doch bestens unterhält.

Wer noch eine richtige Sommerlektüre sucht, die charmant und liebevoll, aber keinesfalls banal geschrieben ist, der MUSS einfach zu Marcel Pagnol greifen. Dazu ein Pastis oder ein gut gekühlter Rosé, eine Runde Boule, etwas Baguette und Ziegenkäse. Kinder, was kann das Leben herrlich sein!

Aber essen müssen wir eben auch und deshalb gibt es hier das ultimative Sommer-Sonne-Kräuter-Ofenkartoffel-Mittelmeer-Gericht (inspiriert durch Lust auf Genuss, 12/12): Lammfilet mit Kräuterkruste, Ofengemüse und Beurre rouge!

(Wiedermal ein Teller, der beweist, dass wir wie die ausgehungerten Raubtiere an unser Essen stürzen und nicht lange am Teller rumschrauben…)

Zutaten für 2 hungrige Esser:

500 gr Lammrückenfilets

Olivenöl

Salz, Pfeffer

40 gr getrocknete Tomaten

2 Knoblauchzehen

75 gr Ziegenfrischkäse

1 Ei

40 gr Semmelbrösel

1 TL Kräuter der Provence

40 gr Parmesan oder französischer Hartkäse

100 gr Butter

1/2 Bund glatte Petersilie

2 Schalotten

200 ml Rotwein

50 ml Portwein

1 Zucchini

6 kleine, festkochende Kartoffeln

1 kleine Karotte

1 Paprika

eine Handvoll Zuckerschoten

1 rote Zwiebel

Rosmarinzweige

1 EL Senf

Prise Zucker

Zubehör: Brat- oder Grillpfanne, 2 Backbleche, kleiner Topf, 2 Bögen Backpapier

Zubereitungszeit: etwa 90 Minuten

So geht’s:

Lammfilets abwaschen, mit Küchenpapier trockentupfen, salzen, pfeffern. In der Bratpfanne etwas Olivenöl erhitzen und das Fleisch darin kurz auf allen Seiten scharf anbraten.

Tomaten und Knoblauch (geschält)  fein hacken und mit Ziegenfrischkäse, dem Ei, Semmelbröseln, und Kräutern der Provence vermischen, nicht zu stark salzen und pfeffern. Petersilie waschen, trocken tupfen, fein hacken und unter die Masse heben.

Butter würfeln und kalt stellen oder ins Gefrierfach schieben. Schalotten schälen und sehr fein würfeln. Zusammen mit dem Rotwein und dem Portwein aufkochen und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit auf 3-4 EL reduziert ist.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Kartoffeln schälen und halbieren oder vierteln, Karotte putzen und in breite Scheiben schneiden, Paprika waschen, entkernen und in Rauten schneiden, rote Zwiebel schälen und vierteln oder achteln.

Eine Seite der Lammfilets jeweils mit Senf bestreichen. Kräuter-Ziegenkäse-Mischung auf jedem Filet verteilen und andrücken. Auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Blech legen und auf die zweite Schiene von oben schieben.

Gemüse in der Grillpfanne kurz anbraten, schwenken und dann ebenfalls auf ein Backblech mit Backpapier verteilen, salzen, pfeffern und Olivenöl darüber träufeln. Rosmarinzweige dazulegen. Auf die mittlere Schiene im Backofen schieben.

Nach etwa 10 Minuten (hängt von der Dicke der Lammfilets ab und wie rosa Ihr sie mögt) noch mal den Grill zuschalten und die Lammfilets für 1-2 Minuten überknuspern lassen. Dann herausnehmen und in Alufolie einschlagen, ruhen lassen.

Währendessen die Wein-Portwein-Zwiebel-Reduktion durch ein Sieb streichen udn aufkochen lassen. Die kalten Butterstückchen unterschlagen, salzen, pfeffern und mit Zucker abschmecken.

Backofen ausschalten, Gemüse herausnehmen und kurz Teller zum Vorwärmen auf ein Rost in den Backofen stellen.

Beurre rouge auf dem Teller verteilen, Gemüse dazugeben. Lamm in dicke Tranchen schneiden und auf dem Saucenspiegel anrichten.

Voila! Es riecht nach Provence, nach Mittelmeer – und aus dem Glas zwinkert uns die Toskana zu:

Der Chianti von 2010 stammt von Hawesko, ist aber leider mittlerweile ausverkauft. Ein Sangiovese ist jedenfalls ein herrlicher Begleiter zu diesem kräftig-kräuterigen Lammgericht, das an endlose Sommertage denken lässt – egal ob in Frankreich oder Italien.

Als Portwein hatten wir übrigens diesen hier im Topf:

Dieser samtig-kirschige Port stammt ebenfalls von Hawesko und ist noch zu haben. Er macht sich auch ganz wunderbar im Feigensößchen zum Ziegenkäsesoufflé, das Ihr vielleicht von hier noch in Erinnerung habt. Oder Ihr trinkt ihn pur und freut Euch über diesen luxuriösen Port, bis Ihr grüne Häschen seht ;-)

Herzlichen Dank an Shermin für dieses wunderschöne, außergewöhnliche Blogevent, das den Foodblogger in mir ebenso inspiriert hat wie den Literaturwissenschaftler. Ich freue mich schon auf die Zusammenfassung!!

Übrigens: 2008 gab es in der ZEIT mal einen Artikel über den “vergessenen Autoren” Marcel Pagnol mit der Überschrift Lavendelsätze, Aprikosenwörter. Klingt das nicht schon zum Reinbeißen?

 

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Pollo alla Cacciatore – also Huhn nach Jägerart – ist ein Klassiker der italienischen Küche, weshalb es auch gefühlt eine Million Rezepte gibt. Wahrscheinlich hat jede Nona ihr eigenes. Und wahrscheinlich orientiert es sich nach Jahreszeit und Familiengeschmack.

Ich habe mich ein bisschen an Jamie Oliver orientiert, die Wikipedia bemüht und ansonsten einfach das Angebot auf dem Wochenmarkt bestimmen lassen. Herausgekommen ist unser ganz eigenes Rezept für Pollo alla Cacciatore:

Für 2 Personen hatten wir folgende Zutaten im Einkaufskorb:

Drei Hühnerschenkel mit Haut

1 Dose Tomaten

1 EL Tomatenmark

2 Zweige Rosmarin

4 Zweige Thymian

4 Stengel Petersilie

2 Lorbeer-Blätter

3 Knoblauchzehen

1 mittelgroße Zwiebel

1/4 Habanero-Chili (ersatzweise eine halbe normale Chilischote oder nach Belieben)

eine kleine Handvoll schwarze Oliven ohne Stein

1 Karotte

1 rote Paprika

1 mittelgroße Kartoffel

2 Stangen Sellerie

1/2 Flasche Chianti (oder anderen Sangiovese-Wein)

4 Sardellenfilets (in Salz eingelegt)

Salz, Pfeffer, Prise Zucker

etwas Olivenöl zum Anbraten

etwas Mehl

Die Zubereitung dauert mindestens 2,5 Stunden – eher länger. Das Gericht ist also nichts, wenn einen spontan der Hunger überfällt. Dafür lässe es sich – gerade auch für Gäste – wunderbar vorbereiten, da es sich im Ofen quasi selbst gart.

Und so wird’s gemacht:

Hühnerschenkel waschen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. In eine Schüssel legen, den Wein dazu gießen und den Rosmarin, Lorbeerblätter und 2 angedrückte Knoblauchezehen hinzugeben. Die Hühnerteile sollten bedeckt sein und mindestens eine Stunde oder länger in der Marinade ziehen.

Wenn das Huhn fast fertig mariniert ist, kann man schon mal mit den weiteren Schritten anfangen: Das Gemüse in nicht zu winzige Würfel schneiden, Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken, Petersilie hacken. Sardellenfilets gut abspülen. Ofen auf etwa 180 Grad vorheizen.

Hühnchen aus der Marinade nehmen (nicht wegschütten!!!), gut abtropfen lassen und mit Küchenkrepp abtupfen, anschließend mit etwas Mehl bepudern und einreiben. Bräter oder ofenfeste Pfanne auf den Herd stellen, Öl erhitzen und die Hähnchenteile darin anbraten, bis sie knusprig braun sind. Herausnehmen und zur Seite stellen. Dann im Bräter das Tomatenmark anrösten. Knoblauch und Zwiebel anschwitzen. Oliven und Sardellen hinzugeben und unter Rühren noch etwas mitrösten. Die Tomaten aus der Dose, die Habanero sowie die Gemüsewürfel hinzugeben und mit der Marinade aufgießen. (Evtl. nicht gleich die komplette Marinade verwenden, sondern erstmal gucken, wie flüssig die Sauce ist. Man kann gegen Ende immer noch etwas Marinade hinzugießen).

Jetzt alles auf dem Herd einmal zu Kochen bringen und die Hühnchenteile obenauf legen, mit der Haut nach oben. Zudecken und ab in den Ofen für mindestens eine Stunde oder länger.

Nach der Garzeit den Bräter (Vorsicht beim Öffnen der Backofentür: Dampf!!) aus dem Backofen nehmen und auf den Herd stellen. Die Hühnchenteile herausnehmen und noch mal im Backofen unterm Grill knusprig grillen (unbedingt darauf achten, dass es nicht zu lange ist!). Währendessen den Sugo im Bräter aufkochen und etwas einreduzieren lassen. Evtl. Öl an der Oberfläche abschöpfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lorbeer, Rosmarin und Thymian herausfischen.

Zum Anrichten den Sugo in tiefe Teller geben und je eine Hühnerkeule obenauf legen. Mit Petersilie bestreuen und mit Ciabatta servieren.

Dazu MUSS eigentlich die restliche Flasche Chianti getrunken werden. Aber dieses Opfer bringt auch der Jäger sicherlich gern ;-)

Bei “Jägerart” denkt man ja eigentlich immer erstmal an eklige-braune Sauce mit Dosen-Champignons, die über Schnitzel gegossen und in Vereinsheimsgaststuben serviert werden. Urgh. Diese italienische Variante der “Jägerart” zeigt mal wieder, warum die italienische Küche so beliebt ist: frische Zutaten, knackiges Gemüse, feine Kräuter und viel Zeit machen das Sugo herzhaft und doch nicht schwer. Gleichzeitig schmeckt das Huhn wunderbar beschwipst und kräuterig. Wer dann noch das Brot in die Sauce tunkt, ist versöhnt mit “Jägerart”. Das verspreche ich Euch!

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Lorenza de’ Medici ist als Köchin in Italien etwa so bekannt wie der Alfons bei uns. Nur gehört ihr nicht in Florenz das Platzl sonder eigentlich halb Florenz – denn sie entstammt nun mal einer der bekanntesten und wichtigsten Familien des Landes. Der Familiensitz war jahrelang die ehemalige Abtei “Badia a Coltibuono” im Chianti Classico Gebiet, von der ich hier schon mal geschwärmt habe.

Jedenfalls gibt ihr Kochbuch “Pasta” einen schönen Einblick in die Küche der Toskana und anderer Regionen Italiens. Die Rezepte sind größtenteils sehr einfach und bodenständig und bestehen aus wenigen Zutaten. Aber gerade das spiegelt die Philosophie der italienischen Küche so wunderbar wieder: einfachste, schlichte Rezepte aber mit allerbesten Produkten mit Rücksicht auf Saison und Anbaugebiet.

Wir haben daraus zwei Gerichte gemacht: Tagliatelle mit Rindfleisch und Rosmarin (“Tagliatelle con stracci al rosmarino”) und grüne Tagliatelle mit Paprika (im Original mit Fussilli “verdi ai peperoni”).

Für die Paprika-Pasta benötigt Ihr

frische Teigwaren (Tagliatelle waren super, Fussilli oder Eliche passen natürlich auch)

2 rote Paprikaschoten

100 ml natives Olivenöl

frisches Basilikum

Salz, frisch gemahlenen Pfeffer

Die Paprika waschen, halbieren und Kerne und Scheidewände entfernen. In den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen unter den Grill schieben. Wenn die Haut schwarz wird und Blasen wirft, herausholen und in einer Plastiktüte schwitzen lassen. Nach einigen Minuten lässt sich die Haut dann problemlos abziehen.

Eine der beiden Schoten nach dem Häuten, in Streifen schneiden und zur Seite stellen. Die andere häuten und mit Öl, Salz und Pfeffer pürieren. Das Püree in einem Topf sanft erwärmen. Währendessen die Pasta kochen, abtropfen lassen und mit dem Püree vermischen. Die Paprikastreifen und Basilikumblätter darüber geben. Sofort servieren.

Durch das Rösten schmeckt die Paprika ganz leicht süßlich. Das Olivenöl und der Pfeffer geben eine kräftige Note. Einige Späne Parmesan machen das Gericht noch herzhafter.

Für die Pasta mit Rindfleisch braucht es folgende Zutaten:

120 ml natives Olivenöl

4 frische Rosmarin-Zweige

4 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten

Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Saft von 1/2 Zitrone

300 gr Hüftsteak

So geht’s:

Das Hüftsteak kurz anfrieren und es dann in hauchdünne Scheiben schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und mit dem Rosmarin und dem Knoblauch aromatisieren. Während parallel die Pasta kocht, das Fleisch im Öl einige Minuten braten und nur einmal wenden. Mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern. Die abgetropfte Pasta in die Pfanne geben und alles gut vermischen – sofort servieren.

Wegen der wenigen und sehr einfachen Zutaten empfiehlt sich, frische Pasta zu kaufen oder selbst herzustellen. Wir hatten zwei unterschiedliche Sorten aus dem Supermarkt-Kühlregal und waren sehr zufrieden. 

Dazu gab es einen Chianti Classico Riserva aus der Badia a Coltibuono, den wir bei unserem ersten Toskana-Aufenthalt gekauft hatten.

Damals war es schrecklich heiß und das Verkosten von Rotwein nicht wirklich spaßig. Zumal im Verkaufshäuschen am Fuß des Hügels der Wein in Plastikbechern angeboten wird. Das steigert nicht wirklich den Genuss.  

Aber der Wein aus 90% Sangiovese und 10% Canaiolo landete zum Glück trotzdem im Einkaufskörbchen. Hier gibt es mehr Infos zum Wein.

Die Badia a Coltibuono ist stark kommerzialisiert und hoch professionell aufgezogen – inklusive Bed&Breakfast, Restaurant, Weinproben, Führungen, Verkaufsmöglichkeiten usw.  Aber die Produkte sind tatsächlich großartig – besonders auch der Kastanienhonig und das Olivenöl. Und sind wir doch mal ehrlich: Auf der Chianti-Straße findet man ohnehin kaum noch echte Geheimtipps “direkt vom Winzer”. Da verlässt man besser das Classico-Gebiet und lässt sich auf den Seitenwegen überraschen von Produzenten, die noch nicht so vom ganzjährigen Touristenstrom verwöhnt sind…

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Das aktuelle Heft von “Food & Travel” passt nicht nur super zur derzeitigen in grün und lila/rosa gehaltenen Deko

(Ich liebe diese Farbkombination!)

Neben dem optischen Reiz bietet das Heft aber auch wieder einen spannenden Inhalt, der genau zu meinen derzeitigen Food-Favoriten passt – ich werde echt zum Fan, nachdem ich die Winterausgabe schon toll fand!

Diesmal im Food-Teil des Hefts:

- Rezepte mit Erbsen (grün!)

- Raffinierte Gemüsegerichte (grün!!)

- Leckere Süppchen mit Pfiff (die normannische Fischsuppe steht ganz oben auf der Nachkochliste!)

- Aromen der Welt: Exotische Rezepte aus Indonesien (Thunfisch mit Ingwer!)

Im Travel-Teil geht es um

- Gardasee

- City-Apartments für Kurzurlaube

- London gemütlich: East Dulwich

- Landgasthäuser in der Toskana (seuftz!)

außerdem: neue Hotels, die schönsten Theater-Bars, Wein-Reise durch Sonoma, 48 Stunden in Lissabon, Malaga und Oxford und und und…

Alle Rezepte sind sehr ansprechend fotografiert und am Ende des Hefts übersichtlich und gut beschrieben. Der Travel-Teil ist mir persönlich etwas zu versnobbt. Aber man wird ja noch ein bisschen in hübschen Bildern schwelgen dürfen…

Alles in allem eines der ansprechendsten Food-Hefte, die derzeit auf dem Markt sind.

Und was lest Ihr so?

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Lasagne ist ein prima Essen, wenn Gäste kommen. Nicht nur, weil es eigentlich fast jeder mag, sondern auch, weil es gut vorzubereiten ist und einfach in den Ofen geschoben wird, wenn der Besuch da und der Aperitif in der Hand ist. Etwa ein leckeres Mitbringsel von der Ahr mit hohem Spätburgunder-Anteil:

Weil ich freitags leider nicht wie (gefühlt) alle anderen Menschen schon mittags frei habe, hat die Zubereitung der beste Ehemann der Welt in die Hand genommen. An dieser Stelle mal ein dickes, verliebtes Dankeschön!  :)

Noch schneller ging die Zubereitung, weil der bereits erwähnte bEdW kurz zuvor das weltbeste Bolognese Ragu angesetzt hatte, das sich hervorragend für Lasagne eignet. Es lohnt sich, so große Mengen davon zu kochen, dass etwas übrigbleibt, um dann beispielsweise für die Lasagne verwendet zu werden! Unbedingt ausprobieren!  

Zusätzlich zum Ragu, das man natürlich auch am gleichen Tag herstellen kann (braucht aber Zeit!), benötigt man eine gescheite Bechamel-Sauce, Lasagne-Platten und Käse bzw. was man sonst noch drin haben möchte (Gemüse, Pilze, Gewürze…).

Aber hier jetzt mal im Überblick die Zutaten für 6 Personen (in 2 Lasagne-Formen):

Packung Lasagne-Platten (“normal”, grün oder wie in unserem Fall: beides)

4 hauchdünn geschnittene Champignons

3-4 EL Öl

2 EL Butter

2 EL Mehl

1/2 l Milch (evtl. ergänzen durch etwas Gemüsebrühe)

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Parmesankäse gerieben

So geht’s:

Ragu – falls nötig – erwärmen und zur Seite stellen. Für die Bechamel: Butter in einem Topf schmelzen, Mehl unter ständigem Rühren zufügen, bis es sich schön verbindet. Unter weiterhin ständigem Rühren die Milch zufügen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Bei mittlerer Hitze unter weiterhin ständigem Rühren kurz aufkochen und vor sich hin schmurgeln lassen. Die rechteckigen Auflaufformen mit etwas Öl einreiben und auf dem Boden mit der ersten Lage Teig-Platten auslegen. Darauf eine Schicht Ragu geben und mit einer Spur Bechamel bekleckern. Jetzt wieder eine Lage Teig-Platten legen, Ragu drauf, Champignon-Scheiben, wieder Bechamel träufeln, Teig-Platten usw. Die letzte Lage sollte sein: Teig-Platten, restliche Bechamel und dann den Käse!! Bei der Reihenfolge kommt es etwas auf die Höhe der Form an und auf den persönlichen Geschmack. Man kann also auch mit Ragu und Käse aufhören…

Jetzt die Form in den auf 200-220 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Wenn der Käse zu schnell dunkel wird, kann man die Form mit Alu-Folie abdecken oder – falls der Käse gar nicht braun wird – kurz die Grillfunktion im Ofen anstellen. Die Lasagne braucht je nach Höhe 30-40 Minuten im Ofen. Natürlich sollte man sich hier auch etwas an der Angabe auf der Nudelpackung achten. Wer den Teig selber macht oder frische Teigplatten verwendet, spart entsprechend Garzeit. Aber die Lasagne sollte natürlich komplett heiß sein.

Zur Lasagne passt natürlich ein italienischer Wein. Obwohl das Rezept aus der Emilia Romagna stammt, haben wir Weine aus der Toskana getrunken.

Einmal einen Chianti Riserva aus der Fattoria San Donato bei San Gimignano. Umberto und Federica machen aber nicht nur schöne Weine zu fairen Preisen, sondern führen auch ein sehr nettes Agriturismo, in dem wir schon öfter übernachtet haben: 

Deutlich bekannter ist natürlich das Weingut Melini, dessen Weine man auch überall in Deutschland bekommt. Die Verkostung läuft deutlich kommerzialisierter ab und man wird höflich darauf hingewiesen, dass man alle Weine zum gleichen Preis sogar in München erhält! Da kann man sich den Eigenimport fast sparen. Aber weil’s soviel Spaß macht, haben wir uns ein paar Fläschchen mitgebracht:

Zum Nachtisch gab es etwas Käse mit diversen Chutneys, die Euch bekannt vorkommen dürften :)

Dummerweise ist das Ragu jetzt aufgebraucht. Da muss ich wohl mal gaaaanz lieb um die nächste Portion bitten. Denn gerade an kalten, kurzen Wintertagen ist so eine Lasagne ein schöner Gruß aus südlicheren Gefilden. Ich sag’ nur:

Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn, wo im dunklen Laub die Gold-Orangen glühn/Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, die Myrte still und hoch der Lorbeer steht/Kennst Du es wohl?/Dahin! Dahin möcht’ ich mit Dir, o mein Geliebter, ziehn.

Seuftz…

 

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Ich habe gleich mal eine neue Kategorie eingeführt: schnell&lecker. Denn die letzten Wochen haben gezeigt, dass ich unter der Woche bei aller Lust am Kochen auch darauf achte, dass es nach einem langen Arbeitstag schnell geht.

Oft quetsche ich nach der Arbeit noch eine Laufrunde ein. Mit der Dusche danach und der Vorbereitung des Essens wird es dann schnell mal zu spät für’s Essen, wenn man erst noch lange in der Küche steht. Also heißt die Herausforderung: kurze Zubereitungszeit, gute Produkte, selber gekocht und lecker!

Ist aber gar nicht so schwer. Sogar, wenn man von einem Wochenende am Rhein zurückkehrt und sonntags keine Möglichkeit zum Einkaufen hat. Deshalb hier noch mein Nachtrag vom Wochenende für die schnelle und leckere Küche. Einigen von Euch wird’s ja vielleicht ähnlich gehen mit der begrenzten Zeit unter der Woche.

Wie gut also, wenn folgende Zutaten doch noch zusammengekramt werden können:

250 gr Spaghetti

1 gelbe Paprika

4 Tomaten

Parmesan

Olivenöl

schwarze Pfefferkörner

Meersalz

1 getrocknete Chilischote

2 Knoblauchzehen

Basilikumblätter

Geht superschnell:

Paprika möglichst winzig hacken. Tomaten entkernen und hacken.

Knoblauch ganz klein hacken. Basilikumblätter grob hacken. Chili zerbröseln, Pfefferkörner mörsern.

Während die Spaghetti kochen, ordentlich Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch, Chilischote und Pfeffer mit anrösten. Paprika dazu geben und alles kurz dünsten. Tomaten zum Schluss zugeben, sobald die Pasta fertig ist.

Spaghetti abgießen und in der Pfanne mit allen anderen Zutaten mischen. Salzen und den in Späne geriebenen Käse unterheben. Zum Schluss auf dem Teller die Basilikumblätter drübergeben. Bei Bedarf am Tisch mit Pfeffer und Meersalz nachwürzen.

Voilá! Fertig ist das leckere Der-Kühlschrank-ist-leer-aber-wir-wollen-trotzdem-kochen-Gericht.

Zum Glück ist auch immer ein Gläschen Wein im Haus, womit die Pasta gleich zum vollwertigen Sonntagsessen wird :-) Hierzu passt ein Chianti aus der Toskana oder auch – wie in unserem Fall – ein Shiraz Cabernet aus der Winemaker’s Selection von Penfolds. Den Nachfolger “unseres” Jahrgangs gibt’s noch bei Hawesko.

Welche Geheimwaffe zieht Ihr, wenn es schnell geht oder keine Zeit zum Einkaufen war? Ist immer irgendwas im Haus oder greift man dann doch mal eher zur Speisekarte vom Lieferservice?

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