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Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Schönen Feiertag!

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Mai und vielleicht ja sogar ein verlängertes Wochenende.

Da wir alle hoffentlich mehr mit Grillen, Radfahren, Ausspannen und anderen schönen Sachen beschäftigt sind, als vorm Rechner zu sitzen, geht es hier am Montag weiter.

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Bei der Verlosung von “Indien. Küche & Kultur” (freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom GU-Verlag) gibt es eine Gewinnerin:

Die beste Glücksfee der Welt (der bEdW) hat Natalie vom Blog “Holunderweg 18″ gezogen.

Herzlichen Glückwunsch, Natalie! Eine Mail ist bereits an Dich unterwegs.

Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare und die vielen Assoziationen zu Indien. Mir hat die Verlosung viel Freude gemacht – Euch hoffentlich auch!

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Es gibt unzählige Foodblogs – von Veganern und Vegetariern, von Backanfängern und Profibäckern, von Gourmets und echten Feinschmeckern, von Superfotografen und Hobbyknipsern, von Lokalpatrioten und Exoten, von Fleischjunkies und Schokoholics, von Weinliebhabern und Käsefreunden, von Ökos und Supermarktfans, von Hessen, Bayern, Schwaben, Hamburger, Berlinern, Rheinländern und vielen, vielen mehr.

Ein Schwindler, wer behauptet, er behalte da den Überblick! Und auch die Blogrolls mit den Empfehlungen einzelner Blogs sind natürlich immer nach Vorliebe und Vernetzungsgrad gepflegt.

Um Lesern aber einen möglichst umfangreichen 360-Grad-Blick über die deutschsprachige Foodblogger-Landschaft zu geben, haben wir uns jetzt zusammengetan und die Links zu unseren Blogs auf einer gemeinsamen Plattform veröffentlicht:

Köstlich & Konsorten

Die Liste wächst ständig. Regelmäßiges Vorbeisurfen lohnt sich also.

Viel Spaß beim Entdecken – und Nachkochen! Denn: Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen, gell?!

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Dem Schnee in die Fresse hauen

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…und an Venedig im Frühling denken!

Zwei nagelneue Ausgehtipps für die herrlich morbide Lagunenstadt findet Ihr hier im Blog unter “An fremden Tischen”.

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Worüber freust Du Dich heute?

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Noch 3-4 Wochen Winter wurden gerade im Radio in Aussicht gestellt. 2013 stellt meine Geduld echt auf die Probe! Aber siehe da: Heute scheint nicht nur die Sonne, heute zeigen unsere Überwinterungsgäste vorsichtig erste grüne Spitzen!
Zum Beispiel unsere Rose. Und auch Oregano und Pimpinelle erwachen zu neuem Leben!
Das macht mich gerade ganz rührselig glücklich!
Und worüber freust Du Dich heute?

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Nachdem sich 2013 als ziemliche Bitch herausgestellt hat, habe ich einfach beschlossen, das Jahr noch mal von vorne zu beginnen. Immerhin feiern die Chinesen erst jetzt den Beginn des Jahres – nämlich das der Schlange!

Und da ich mir die Welt mache, widewide wie sie mir gefällt, lese ich auch nur über die positiven Eigenschaften des Schlangenjahres:

“Kreativ kann das Jahr im chinesischen Horoskop sehr fruchtbar sein. Besitzt doch die Schlange einen ausgesprochenen Sinn für Schönheit und Ästhetik.”

Klingt doch besser als die Horrorszenarien von Katastrophen und schwelenden Konflikten, die 2013 aufbrechen sollen, oder?

Außerdem ist ab sofort eh alles ganz easy. Das sagt auch der Glückskeks, den ich gestern Abend beim Chinesischen Neujahrsfest meiner Freundin M. geknackt habe:

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Du hast eine zweite Chance, liebes Jahr. Wäre schön, wenn Du sie jetzt auch mal nutzen würdest! Danke!

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Kleine Freuden…

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Vor Wochen aus dem Müll gerettet und aufgepäppelt. Was für ein schöner Dank für etwas Pflege und Geduld!

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Der Mensch ist ja auch nur ein Säugetier. Und seit wir von den Bäumen gesprungen und uns den aufrechten Gang antrainiert haben, hat sich meiner Meinung nach auch gar nicht so viel geändert – vor allem, was die Essenszubereitung betrifft.

Als das Feuer entdeckt war, waberten schon die ersten Grilldüfte durch die Höhle, Männchen scharten sich um’s Feuer, warfen Knochen hinter sich, die ihre Frauen dann abnagen durften – bevor sie anschließend den Grillrost die Feuerstelle sauber machten.

Eine weitere typische Szene zwischen Herrn und Frau Steinzeitmensch stelle ich mir wie folgt vor: Er, ganz der selbstbewusste Jäger, schleppt ein komplettes, selbst erlegtes Mammut in die Höhle und artikuliert – mehr oder weniger elegant – “Weib, mach!” Daraufhin rückt sie den Fellumhang zurecht, steckt sich ein paar Knochen ins Haar und sieht zu, was sie mit so einem kompletten Vieh anfängt. Räuchern, pökeln, einlegen sind Errungenschaften, die vermutlich verzweifelte Hausfrauen erfanden, um der Jagdbeute Herr zu werden, die die holden Gatten vor die Höhle, die Holzhütte oder das Fachwerkhaus legten.

Auch Anne Boleyn hätte wahrscheinlich ihren hübschen Kopf behalten, …

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…wenn sie gewusst hätte, was sie mit den ganzen Fasanen, Kaninchen und Rehböcken anfangen soll, die der passionierte Jäger Henry Nummer Acht ihr vor das Schlafgemacht legte. (Zumindest hätte er sich sicherlich ein bisschen mehr Begeisterung für seine Jagdkünste gewünscht.)

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Heute gehen unsere Männer ja eher selten auf Jagd. Wobei der gewöhnliche Einkauf von Lebensmitteln gerne als ähnlich aufopferungsvoll und risikoreich dargestellt wird. Gesteigert wird die eigene Begeisterung über das Anlegen von Vorräten dann noch, indem ER zur Arbeit geht und IHR überlässt, aus dem Vorhandenen ein leckeres Abendessen zuzubereiten.

Bevor es zur Verwirrung kommt: Wir reden hier selbstverständlich bei Jagd- und sonstiger Beute IMMER von Fleisch. Bei unserem Beispiel übrigens von zwei Mettwürsten und zwei Kassler Rippchen. Und die schreien ja förmlich nach Grünkohl. Grünkohl?? Noch nie selber zubereitet! Nichtmal gegessen!!!

Also: Obwohl ohne jeden Bock auf herzhaftes Winteressen, bin ich selbstverständlich – und hier kommen wir dann zum Thema der Headline – bei schneidend kaltem Nordostwind 1 Grad plus in aller Hergottsfrühe um 11 Uhr vormittags auf das Grünkohlfeld den Wochenmarkt, um ein Kilo hiervon zu kaufen:

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Schöner frischer Grünkohl aus der Region – perfekt für usseliges Winterwetter und wunderbare Begleitung zu den erlegten Mettwürsten und Rippchen!

Die Herausforderung bestand natürlich darin, dass ich Grünkohl noch nie zubereitet/gegessen hatte. Woher soll ich also wissen, wie das Zeug schmecken muss? Zum Glück gibt es das Internet, diverse Basis-Kochbücher und meinen Telefonjoker. Ich war mir zumindest also bei der Zubereitung schon mal ziemlich sicher…

Denn Mettwürste und Rippchen waren ja nunmal im Haus. Also, ran an den Speck und Grünkohl gemacht! Ich hatte ja fast keine andere Wahl :)

Zutaten für 2 Personen (inkl. Resteportion zum Aufwärmen) in meiner Variante:

1 kg Grünkohl

2 Mettwürste

2 dünne Rippchen (Kassler)

6 mittlegroße, festkochende Kartoffeln

100 gr Bauchspeck

1 große Zwiebel

ca. 400 ml Gemüsebrühe

2 EL Senf

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

2 EL Pflanzenöl

Für die Zubereitung braucht Ihr mind. 2 Stunden Zeit – besser sind 3-4 Stunden. So geht’s:

Jeweils ein Blatt Grünkohl vom Mittelstrunk schneiden und anschließend vom Blattstrunk die krausen, weicheren Teile runterschneiden oder -zupfen. (Blattstrünke können aufgehoben und z.B. für eine hausgemachte Gemüsebrühe verwendet werden). Das Ganze ist eine ziemliche Sträflingsarbeit, lohnt sich aber! Die Grühnkohlblätter kräftig waschen und – am besten in einer Salatschleuder Portion für Portion – ordentlich trocknen. Zwiebel fein hacken, Bauchspeck würfeln. Öl in einem sehr großen Topf erhitzen und den Bauchspeck darin auslassen. Dann die Hitze reduzieren und die Zwiebeln andünsten. Währendessen die Grünkohlblätter noch mal möglichst fein hacken und portionsweise zu den Zwiebeln geben. Umrühren, etwa die Hälfte der Brühe angießen, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Senf würzen. Deckel zu und mindestens 90 min auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Zwischendrin könnt Ihr immer mal schauen, ob Ihr noch mehr Brühe zugießen müsst. Unser Grünkohl war recht trocken. Aber besser gießt Ihr nach, als dass der Kohl schon zu Beginn schwimmt.

Kartoffeln schälen, vierteln und in gesalzenem Wasser fast gar kochen. Sie sollten aber noch nicht ganz durch sein!

Je nachdem, wie fest die Grünkohlblätter sind und wie zerkocht Ihr den Kohl mögt, könnt Ihr auch 2 oder 2,5 Stunden Garzeit einplanen. Das Gemüse wird eigentlich immer leckerer.

Sobald der Kohl gut ist, gebt Ihr die Mettwürste und die Rippchen auf den Kohl, schließt den Deckel wieder und lasst das Fleisch garen. Das dauert etwa eine halbe Stunde – je nach Dicke des Fleisches.

Kurz vor Ende der Garzeit nehmt Ihr das Fleisch heraus, hebt die Kartoffelstücke unter den Kohl und legt das Fleisch wieder obenauf. Deckel zu, ziehen lassen. Etwa weitere 5-10 Minuten.

Achtung! Speck, Rippchen und Mettwürste – vor allem, wenn Ihr Letztere anstecht – geben noch mal ordentlich Salz und Aroma ab. Ihr solltet den Kohl also nicht zu stark würzen.

Serviert wird das Ganze in tiefen Tellern oder zumindest in Tellern mit Rand. Dazu noch einen Klecks Senf. Vor allem aber ein eiskaltes herbes Bier aus dem Norden – und hinterher einen Schnaps!

Grünkohl ist alles andere als ein elegantes Gemüse. Die deftige Zubereitung mit Kartoffeln, Mettwürstchen (im Norden “Pinkel”-Würsten) und ordentlich Alkohol lässt die bäuerliche Herkunft schon erahnen. Die Schweizerin Marie-Isabell hat mir auf Facebook sogar verraten, dass der Grünkohl in der Schweiz “Deutsches Kriegsfutter” hieß – nicht gerade schmeichelhaft… (weder für “uns” noch für das Gemüse)

Aber der Geschmack ist wirklich herrlich! Er liegt irgendwo zwischen Spinat und Wirsing mit einer leicht süßlichen Note, die der Kohl durch den Frost bekommt. Unfassbar, dass dieses Essen bisher an mir vorübergezogen ist – obwohl ich doch so ein großer Norddeutschland- und Nordsee-Fan bin! Solange die Saison dauert, werden wir sicherlich noch mal Grünkohl zubereiten. Und Ihr?

Ach, übrigens: Die selbstlose und trotzdem scheinbar überzeugende Zubereitung des (morgens noch fremden) Gemüses trotz Unlust auf Winterkohl und unter Berücksichtigung der vorhandene Fleischvorräte haben den bEdW zu Begeisterungsstürmen veranlasst. Kopf bleibt drauf, die Höhle bleibt friedlich – happy wife, happy life :-)

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Paella im Januar!

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Frisch vom Grill… Rezept im Archiv im August 2012… Schönes Wochenende!

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Wenn wir mal allen Kommerz und alle religiöse Aufladung beiseite lassen, markiert für mich das Weihnachtsfest einen ganz anderen Punkt im Jahr: Es geht wieder aufwärts! Die Tage werden länger, der nächste Frühling kommt bestimmt und das neue Jahr ist ein unbeschriebenes weißes Blatt, das wir noch selbst gestalten können.

Bevor es aber soweit ist, müssen wir – muss ich! – innehalten, das Vergangene Revue passieren lassen, durchatmen, ausschlafen, nachdenken, Pläne schmieden, …

2012 war nämlich ein wirklich intensives Jahr! (Danke an Alice, die mich zu einem kleinen Rückblick inspiriert hat!)

Es fing an mit einer unglaublichen Reise durch Indien, die eine unvergessene Erfahrung für mich bleiben wird. (Eine kleine Auswahl an Impressionen, die mich immer noch gefangen halten, findet Ihr hier)

Außerdem hatte ich das große Vergnügen, mit Alex und Astrid und Tina gleich drei hochverehrte Bloggerinnen persönlich zu treffen. Ich hoffe, dass ich in 2013 noch viele weitere kennenlernen werde!

Tatsächlich habe ich auch – für meine Verhältnisse richtig viel gebacken!

Von Italien habe ich erst geträumt, dann war ich endlich wieder da!

Den Frühling habe ich begrüßt… und Ereignisse gefeiert, die mir wichtig sind!

Mit Lämmern haben wir Lambada getanzt, mit Fred Astaire geschwoft und uns den Sommer herbeigekocht.

Dann hatte ich ein Clipping! In der ZEIT! Und hyperventiliere immer noch!

Endlich hat uns der Sommer doch noch besucht – und wir haben noch mehr Lambada getanzt!

Überhaupt war der Sommer groß! Zum Beispiel mit einer Terrassen-Koch-Session und unfassbar guter Paella (und einem schlimmen Kater am Tag danach!)

Es lagen immer wieder wie von Zauberhand Zucchini auf der Tastatur… Und neue Drogen kamen in die Stadt!

Die Omma wurde in original hessischem Tonfall gefeaturet – und hessisch war es auch sonst mal immer wieder im Blog!

Exotisch war’s aber auch. Fand zumindest der schmatzende Maharadscha!

Aber last but not least ist das Schönste an diesem Jahr, dass ich es wieder mit dem besten Ehemann der Welt verbringen durfte, ohne den das Jahr deutlich heftigere Spuren und vielleicht sogar ein paar Narben hinterlassen hätte. Danke für alles!

schmetterling

Genug der Rückblicke!! 2013 steht im Startblock! Und aus diesem Grund bleibt das Blog ein paar Tage ruhig und ohne neue Posts. (Kleine Ausnahme: Am 28.12. gibt es einen Beitrag zur Weinrallye #58, die diesmal viele Überraschungen parat halten dürfte!)

Stattdessen wünsche ich Euch und Euren Lieben wunderschöne, erholsame, fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich glückliches, gesundes und friedliches 2013.

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