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Archive for the ‘vegetarisch’ Category

Boah, jetzt sind wir schon ziemlich satt bei unserem festlichen Menü. Nach dem herbstlichen Carpaccio mit Pilzen, der vielseitigen Kartoffelsuppe und der phantastischen gegrillten Hochrippe werden schon die ersten Hosenknöpfe aufgemacht, ein Espresso geordert oder ein Schnäpschen getrunken. Wärme, Genuss und Rotwein sorgen für diese leicht angeschickerte Trägheit, die so typisch ist für Feiertage. Da stapeln sich die Teller schon in der Küche, die Weingläser sehen aus wie Hund, die Luft ist zum Schneiden und wer sich richtig wohl fühlt, legt sich schon mal auf die Couch oder macht es sich im Sessel bequem…

Wer will da schon ein Dessert? Ich bin kein großer Nachtischesser. Noch weniger gut bin ich in der Zubereitung. Ein paar schnelle Ideen gefällig? Ein Ingwer-Trifle mit Waldbeeren lässt sich super vorbereiten und hilft beim Verdauen! Und das besoffene Eichhörnchen passt zu unserem eigenen Alkoholpegel zu diesem Zeitpunkt des Menüs!

Manchmal reiche ich zum Kaffee nach einem reichhaltigen Mahl auch einfach ein paar hübsche Pralinen aus unserem Lieblingsschokoladenladen Xocoatl.

Oder Käse! Käse geht immer! Dafür würde ich sogar glatt ein bisschen Zurückhaltung üben beim Hauptgang. Denn zum Käse gibt es noch herzhaftes Shortbread und eine fruchtig-süße Zwiebelmarmelade:

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Das Shortbread kann man immer im Haus haben. Das ist eine prima Zwischenmahlzeit oder kann zum Aperitif serviert werden. Keine Not also, die Cracker am Tag des Menüs zu backen! Sie schmecken eh besser, wenn sie etwas durchgezogen sind.

Die Zwiebelmarmelade ist wieder eine Idee aus Lust auf Genuss (Ausgabe 11/2014) und hält in einem Schraubglas mehrere Wochen. Sie kann also auch vorbereitet werden. Damit ist der Käseteller in nullkommanix angerichtet.

Die Zwiebelmarmelade in meiner Variante reicht für 3 Schraubgläser a 300ml:

2 große rote Zwiebeln, geschält und fein gewürfelt

1 rote Chili, fein gehackt

200 ml Rotwein

4 EL Rotweinessig

80 gr Gelierzucker

Salz und Pfeffer

1 EL Olivenöl

Zubereitungszeit: 30min (ohne Zeit zum Gelieren/Auskühlen)

Zubehör: ein großer Topf, mehrere Schraubgläser

So geht’s:

Öl in einem Topf erwärmen. Zwiebeln und Chili darin glasig dünsten bei mittlerer Hitze. Mit dem Wein und dem Essig ablöschen. Mehrere Minuten unter Rühren köcheln lassen. Gelierzucker hinzugeben und etwa zehn Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Marmelade heiß in die Schraubgläser füllen, verschließen und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen und beispielsweise zu Käse (Manchego, alter Gouda, Roquefort…), Mettbrötchen oder kaltem Braten servieren!

So, Ihr Lieben! Das war mein festliches Menü 2014 für die kommenden Herbst- und Winterfeiertage. Ich hoffe, es hat Euch gefallen!

Ihr seid noch auf der Suche nach weiteren Ideen? 

Dann schaut doch mal meinen Vorschlag für ein exotisches Weihnachtsmenü an: von Singapore Sling über Tom Kha Gung bis Kaeng Phanaeng Neua!

Oder lieber ein Weihnachtsmenü leicht und gut vorzubereiten? Dann schaut einfach mal hier. Negroni, Barnüsschen, indischer Rote Bete Salat, scharfe Linsensuppe, Lammlachse und ein saftiger Zitronenkuchen. Alles ohne Stress!

Ich wünsche Euch eine genussvolle, entspannte Feiertagszeit!

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches Menü

 

 

 

 

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Stellt Euch vor, Ihr habt ein Gläschen blubbernden Sekt im Magen und ein feines Carpaccio mit Pilzen. Hmm… Das ist schon mal eine gute Grundlage. Aber wenn es draußen stürmt und regnet oder schneit, wenn der Nebel tief über der Erde hängt oder gar Reif die Pflanzen verzaubert, muss was Warmes her.

Dabei gibt es nichts, was mehr den Magen und die Seele wärmt als eine herzhafte, goldgelbe, sämige Kartoffelsuppe.

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Der Kartoffelsuppe, diesem günstigen, nahrhaften und leicht vorzubereitenden Gericht, habe ich in den Anfangstagen des Blogs schon mal ein Hohelied gesungen. Wie überhaupt die Kartoffel für mich eine Wunderknolle ist, ohne die ich nicht lange sein kann, aus der ich schon mal Risotto mache, die ich rund um die Welt zum Salat verarbeite und der ich eine eigene Blogkategorie widme. Aus Gründen.

Noch schöner ist aber, dass die Kartoffelsuppe zwar ganz schlicht und bäuerlich daherkommt, für kleines Geld zu haben ist und trotzdem nicht nur so vor Gesundheit strotzt (von Vitamin A bis Zink), sondern sehr einfach aufzurüschen ist für mein festliches Menü!

Für das Grundrezept (reicht für 4 Personen) hat sich diese Variante hier bewährt. Dort findet Ihr auch viele weitere Ideen für’s Anrichten. Der Clou: Die Kartoffelsuppe kann sogar Wochen vorher vorbereitet und am Tag des Menüs aufgetaut und noch mal aufgekocht werden. Sie wird immer besser! Und so eine Portion Kartoffelsuppe in der TK hat etwas SEHR Beruhigendes…

Besonders hübsch und vegetarisch wie auf dem oberen Bild wird sie mit angerösteten rosa Pfefferbeeren, Pinienkernen, etwas Gartenkresse und einem Klacks Crème fraîche. Natürlich könnt Ihr hier problemlos die Pinienkerne und den Dip verwenden, der vielleicht noch vom Carpaccio übrig geblieben ist ;-)

Selbstverständlich gibt es aber auch eine herzhaftere Variante für Wintersportler, Gassigeher, Gartenarbeiter und g’standne Mannsbiler:

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Dazu einfach vom Carpaccio einige Herbstpilze zurückhalten und kurz vorm Servieren zusammen mit einigen Würfeln durchwachsenem Speck anbraten. Zusammen mit Kresse und Crème fraîche servieren.

Zur Kartoffelsuppe schmeckt ein kühles frisches Bier ebenso wie ein einfacher, leicht gekühlter Rotwein (etwa ein Chianti).

Die schlichte, günstige, gelingsichere und gut vorzubereitende Kartoffelsuppe ist der zweite Gang für mein “Festliches Menü”, der Blogparade vom Küchenatlas.

So, zwei Gänge des Festlichen Menüs mit wenig Aufwand haben wir schon! Mal sehen, was mir so zu Hauptgang und Nachtisch einfällt…

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Wir erleben die letzten sonnigen Herbsttage. Bald schon wird der November mit seinem nassgrauen Wetter seinem Ruf als “Monat der Toten” alle Ehre machen. Im Garten, auf Balkon und Terrasse verblassen die Farben endgültig, Töpfe und Beete sind voller Regenwasser, erste Nachtfröste sagen dem Hobbygärtner: “Jetzt ist mal Pause. Lass mich jetzt mal die Pflanzen schlafen legen. Du kannst dann im Frühjahr wieder ran!“. Ok, wir ziehen uns also ins Innere zurück, drehen die Heizung höher, kuscheln uns unter Decken und schauen nur noch selten durch die Fenster auf unsere traurige Dachterrasse, die uns in Frühjahr und Sommer so viel Freude gemacht hat… Aber was mache ich jetzt mit all den Kräutern, die im Herbst noch mal richtig üppig gewachsen sind? Die Töpfe muss ich erst bei heftigem und lang anhaltendem Nachtfrost rein holen. Doch statt die Kräuter einfach grau, faul oder trocken werden zu lassen, ernte ich schnell noch mal, was da so wächst in meinen Töpfen. Processed with Rookie Es gibt viele Möglichkeiten, Kräuter haltbar zu machen:Thymian und Oregano hacke ich zusammen fein, vermische beides mit etwas Olivenöl und friere ihn portionsweise in Eiswürfelbehältern ein. Beides verfeinert mir bei Bedarf Pasta-Saucen, Pestos oder den würzigen Tomatensud für hausgemachte Pizza. – Basilikum zupfe ich vom Stengel und püriere ihn – wieder zusammen mit Olivenöl – zu einem Muß. Natürlich kann ich auch mit Pinienkernen und Parmesan ein Pesto machen. Aber das Basilikum-Öl-Pesto ist flexibler einsetzbar. Und was spricht dagegen, bei Bedarf Parmesan und Pinienkerne zu zerkleinern und unterzuheben für ein anständiges Pesto? – Von Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer und Petersilie mache ich ein letztes Mal Frankfurter Grüne Sauce. – Lorbeerblätter zupfe ich vom Strauch, lasse sie trocknen und hebe sie in einem Schraubglas aus. Ich habe seit Jahren keine Lorbeerblätter mehr gekauft. Aber eine Bolognese, eine Kartoffelsuppe oder ein Ossobuco ohne Lorbeerblätter geht ja gar nicht! – Habt Ihr immer noch Kräuter übrig? Dann macht Euch eine Kräuterbutter! Vermischt sie zusammen mit Salz und etwas Paprikapulver mit Butter. Einfach Butter und Kräuter vermischen, zu einer Wurst rollen und in Scheiben geschnitten einfrieren. So kann man sie portionsweise entnehmen und Steak, Scampi oder Toastbrot verfeinern. Funktioniert mit fast allen Kräutern – beispielsweise Bärlauch. Rosmarin? Stimmt, ich hab’ ja auch noch Rosmarin! Rosmarin lasse ich  bei Zimmertemperatur trocknen und zerstoße es mit grobem Meersalz im Mörser, bis sich alles gut miteinander verbindet. Gleichzeitig werden so die ätherischen Öle freigesetzt, die jetzt schön in das Salz kriechen können. In einem Schraubglas aufbewahrt, hält sich das Salz jahrelang. Wer es gröber mag, hackt den Rosmarin grob und gibt ihn zu grobem Salz in ein Glas. Gut schütteln und ein paar Tage “durchziehen” lassen. Das Rosmarinsalz ist köstlich auf Pizza und Flammkuchen oder natürlich auf halbierten Ofenkartoffeln und Brathähnchen. Und was macht Ihr mit Euren Balkon- und Gartenkräutern? Hühnchen

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Vielleicht ist es meine deutsche Herkunft. Aber ich brauche in gewissen Abständen einfach Kartoffeln! Ohne Kartoffeln kann ich dauerhaft nicht sein. So sehr ich Pastagerichte liebe, Butterbrot zum Leben brauche und asiatische Reisgerichte vergöttere: Von Zeit zu Zeit brauche ich Kartoffeln. Kennt Ihr das auch? Deshalb gibt es hier auch eine eigene Kategorie für die tolle Knolle! Deshalb habe ich ein Kartoffelsalat-Event ins Leben gerufen. Noch Fragen?

Da in August und September die Kartoffelernte eingefahren wurde, gibt es aktuell so herrliche Kartoffeln auf dem Wochenmarkt. Zeitgleich mit ebenso verführerischen Steinpilzen übrigens. Warum also nicht beides miteinander verbinden? Der bEdW hat uns also ein “Patatto” gemacht – ein Risotto aus Kartoffeln – mit Porcini beziehungsweise Steinpilzen:

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Was soll ich sagen? Kartoffeln haben ein viel intensiveren Eigengeschmack als Reis. Zusammen mit den Pilzen und in der typischen Risotto-Schlotzigkeit ein herrlich sättigendes und wärmendes Gericht für kühle Herbsttage!

Folgende Zutaten benötigt Ihr als Hauptgericht für 2 Personen:

300 gr frische Steinpilze

2-3 Scheiben getrocknete Steinpilze

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

einige Zweige Thymian

750 gr festkochende Kartoffeln

0,5l Gemüsebrühe

0,1l trockener Weißwein

1 EL Butter

etwas Olivenöl

eine Handvoll Parmesan

Pfeffer

Salz

Muskat

Zubehör: Eine hohe Pfanne (oder ein Schmortopf/ein normaler Topf), eine kleine Pfanne zum Anbraten der Pilze, Messbecher für die Gemüsebrühe

Zubereitungszeit: 45-60min

So geht’s:

Kartoffeln schälen und sehr klein würfeln. Dabei darauf achten, dass die Würfel möglichst gleichmäßig groß sind.

Getrocknete Steinpilzscheiben in etwas Wasser einweichen.

Von den frischen Steinpilzen 4 dicke Scheiben abschneiden (sie werden später auf das Risotto gegeben). Den Rest der Pilze würfeln – etwa so groß wie die Kartoffelwürfel.

Schalotten und eine der beiden Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

Beides in etwas Olivenöl in der hohen Pfanne bzw. dem Topf anschwitzen. Kartoffelwürfel dazugeben. Mit Wein ablöschen und leise köchelnd reduzieren lassen. Schluck für Schluck die Brühe hinzugeben, verrühren, einreduzieren lassen.

Währendessen die eingeweichten Pilze aus dem Wasser nehmen, hacken und in den Topf geben. Gut unterheben.

Dieser Prozess dauert – je nach Festigkeit der Kartoffel – mindestens 15 oder bis zu 30 min. Frische Pilze relativ zum Schluss hinzugeben, gut unterheben.

In der kleinen Pfanne jetzt die Butter erhitzen und mit den Thymianzwiegen und der 2 Knoblauchzehe aromatisieren. Darin die Pilzscheiben anbraten.

Parmesan unter das Kartoffelrisotto heben, salzen, pfeffern, Muskat reiben.

Alles abschmecken und in tiefen Tellern anrichten.

Die Steinpilzscheiben obenauf legen und servieren!

Viva la patata!

 

 

 

 

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Natürlich könnte ich mir für zig Euro Sous-Vide-Gerätschaften zulegen, um mir dann monatelang gereiftes Fleisch einmal rund um den Globus schicken zu lassen (selbstverständlich von Rindern, denen beim Grasen Ovid vorgelesen wurde, während tibetanische Kindermönche Blütenkränze geklöppelt haben). Klar, könnte ich.

Sicherlich könnte ich auch morgens um 4 Uhr aufstehen, Fonds und Teige ansetzen, bevor ich mich zu meinem Fulltime-Job aufmachen, damit ich abends dann in High Heels und Cocktailkleid bestens gelaunt ein 3-Gänge-Menü zaubere. Sicherlich, könnte ich machen.

Wirklich begeistert bin ich davon nicht. Begeistern kann mich aber, wenn ich aus einigen wenigen Zutaten in kurzer Zeit etwas Köstliches zubereite, das nach einem langen, harten Arbeitstag den bEdW und mich einfach glücklich macht.

Beispielsweise Spaghetti Cacio e Pepe:

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Für zwei hungrige Vollzeitbeschäftigte, die den ganzen Tag noch nicht zum Essen gekommen sind:

250 gr Spaghetti

150 gr (reifer) Pecorino (ersatzweise Parmesan. Der schafskäsige Pecorino hat aber ein anderes, leichteres und etwas säuerliches Aroma, das ich zu diesem Gericht lieber mag)

frisch gemahlener Pfeffer (je nach Gusto)

Prise Salz sowie Salz für’s Nudelwasser

3-4 EL Olivenöl

Zubereitungszeit: Solange die Spaghetti brauchen – also je nach Packungsangabe.

Zubehör: Gute Käsereibe, Großer Topf für die Spaghetti, flache Schüssel

So geht’s:

Wasser für die Spaghetti salzen und zum Kochen bringen. Während die Nudeln garen, geht’s an die Cacio e Pepe-Mischung: Pecorino in die flache Schüssel reiben, einige Umdrehungen aus der Pfeffermühle und das Olivenöl darübergeben.

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Wenn die Nudeln fertig sind, nicht abgießen! Stattdessen die Nudeln direkt aus dem Topf noch tropfend in die Käse-Pfeffer-Mischung geben, so dass das Pastawasser und die Stärke zusammen mit Käse, Pfeffer und Olivenöl vermischt eine schöne schlotzige Sauce ergeben.

Die Nudeln gut unterheben und sofort servieren. Gegebenenfalls noch mit etwas Pfeffer, einigen Spänen Käse und ein paar Fäden Olivenöl garnieren.

Dazu passt ein kräftiger italienischer Rosé.

Manchmal kann es so einfach sein!

 

 

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Wenn man den Obst- und Gemüsehändlern auf dem Markt Glauben schenken darf, war die Erntesaison groß. Sie habe früh angefangen, die Pflanzen hätten sich völlig verausgabt und jetzt sei halt langsam Schluss, so zumindest sagt mein Tomaten-Dealer.

Dann also noch schnell Nektarinen kaufen. Noch gibt es herrlich orange-lila gesprenkelten Nektarinen. Ich mag sie besonders, wenn sie knackig und noch leicht säuerlich sind. Leider werden Nektarinen aber auch schnell schrumpelig oder die elenden Fruchtfliegen machen sich darüber her. Dann mache ich aus ihnen ein leuchtendes, wärmendes, fruchtig-scharfes Chutney für kalte Tage:

Chutney von Nektarinen und Paprika

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Für 3 Schraubgläser a 200ml (Circa-Angabe!) benötigt Ihr folgende Zutaten:

3 reife Nektarinen

1 kleine rote Paprika

8-10 getrocknete Tomaten (trockene oder gut abgetropfte in Öl eingelegte)

0,2l Tomatensaft

1 große Zwiebel

1/2 Knoblauchzehe

1 cm³ Ingwer (also ein etwa frauendaumenkuppengroßes Stück)

2 kleine getrocknete Vogelaugen-Chilis

1/2 TL schwarze Zwiebelsamen

1 gehäufter EL Madras Curry (oder ein anderes scharfes Curry)

Apfelessig

Muscovadozucker

2 EL Ghee oder neutrales Pflanzenöl

Zubehör: scharfes Messer, Schneidebrett, mittelgroßer Topf, sterile Schraubgläser

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Nektarinen entkernen und grob würfeln. Paprika entkernen und ebenfalls grob würfeln. Getrocknete Tomaten grob würfeln. Zwiebel schälen, fein würfeln. Chilischoten entkernen und fein hacken. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.

Ghee oder Öl im Topf erhitzen. Die Zwiebeln glasig dünsten. Chilischote, Knoblauch, Ingwer hinzugeben und ebenfalls mitdünsten. Currymischung anrösten, bis das Aroma aufsteigt. Nektarinen, Tomaten, Paprika hinzugeben, gut mischen und andünsten. Zwiebelsamen und Tomatensaft hinzugeben, gut unterrühren. Topf zudecken und 5 min bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Jetzt sind die Früchte schon etwas weich und haben Saft gezogen. Nun mit dem Apfelessig und dem Muscovadozucker großzügig abschmecken. Das Chutney sollte ausgewogen süß, scharf und säuerlich zugleich sein. Da es hierbei stark auf die Süße der Früchte ankommt und Euren persönlichen Geschmack, ergeben genaue Mengenangaben keinen Sinn.

Zum Schluss noch etwas einköcheln lassen, bis die Masse noch stückig ist aber mit einer dicklichen Sauce. In die Gläser füllen, zuschrauben und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen, beschriften und an einem trockenen, dunklen Ort aufbewahren.

Das Chutney hält sich locker mehrere Monate. Angebrochen hebt es sich im Kühlschrank noch mindestens 2 Wochen auf. Es schmeckt herrlich zu Gegrilltem, zu Käse oder zu indischen Gerichten, aber auch auf Sandwiches mit kaltem Hühnchen oder gekochtem Schinken.

 

 

 

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Ich liebe es Gewürzmischungen frisch herzustellen. Wenn ich mir den Turban zurechtrücke und in meiner imaginären Maharadscha-Küche eine kulinarische Reise nach Indien antrete, ist der Mörser permanent im Einsatz, um frische oder getrocknete Gewürze – angeröstet oder nicht – zu einer geschmacksexplosionsartigen Mischung oder einer Paste zu mischen.

Manchmal muss es aber auch bei mir ein bisschen schneller gehen. Dann greife ich gerne auf meine hausgemachten Gewürzmischungen zurück, die sich in einem dunklen Glas auch so gut einige Wochen halten, ohne an Aroma zu verlieren. So habe ich beispielsweise immer zur Hand das scharfe Madras Curry, das rauchigere Ceylon Curry oder das warme Garam Masala.

Seit einigen Wochen habe ich mir aber noch eine weitere Gewürzmischung zusammengestellt:

Die hausgemachte Chili-Gewürzmischung für alle Fälle!

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Für etwa 75 gr dieser scharf-heißen Gewürzmischung benötigt Ihr:

Scharfes Chilipulver

Salz

getrockneten Oregano

Kreuzkümmel

getrocknete Knoblauchflocken

Zwiebelsamen (schwarz)

rosenscharfes Paprikapulver

Salz, Chili und Kreuzkümmel sollten den Hauptanteil liefern. Alle anderen Zutaten könnt Ihr je nach Gusto dosieren. Bloß nicht zu dogmatisch sein!

Und jetzt? Alle Zutaten in einem Mixer (oder dem Mörser) zermahlen, bis sie gut miteinander vermischt sind.

Wozu passt es? Ich nehme die Gewürzmischung natürlich für mein Chili con Carne. Ihr könnt zusammen mit etwas Olivenöl daraus aber auch ein Rub für Grillfleisch machen. Oder eine Prise über Bratkartoffeln geben. Oder einem Frischkäse einen ordentlichen Kick geben. Oder einem Pizzasugo ordentlich einheizen. Oder…

Obers trifft Sahne wollte wissen “Und wie würzt Du?” Deshalb ist das hier mein Beitrag zum gleichnamigen Blogevent.

 

 

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