Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archiv für die Kategorie ‘vegetarisch’

Ja, jeder hat es schon getan. Steph dachte tatsächlich, sie wäre die Letzte. Aber nein, ICH bin ein noch heftigerer Nachzügler. Und soll ich überhaupt darüber bloggen, wenn schon halb Bloggistan darüber geschrieben hat, was manche Blogger zunehmend nervt?

Ich sage: Ja. Das ist hier mein Turf. Und wer nicht lesen will, WIE blöd sich ein Backlegastheniker beim Backen anstellen kann, der surft einfach jetzt woanders hin. Aber glaubt nicht, Ihr könntet dem Topfbrot entkommen. Ha! Versucht das mal. Und womit? Mit Recht! Denn dieses Brot ist einfach zu köstlich und gelang – mit etwas Hysterie zwischendrin – sogar mir!

Ich konnte zwar lange ohne das Topfbrot klar kommen. Aber dann hat mich doch der Ehrgeiz gepackt. Und das Ergebnis war – nach Blut, Schweiß und Tränen – absolut köstlich:

Ich habe es in einer 22cm-Durchmesser-Cocotte von Le Creuset gebacken, in die etwa 3l hineinpassen. Wichtig dabei: Wenn der Topf einen Plastikgriff hat, muss der abgeschraubt und das Loch mit Alufolie verschlossen werden!!

Diesen Tipp – sowie das Rezept und die moralische Unterstützung – habe ich von Sandra, die virtuell maßgeblich am Gelingen des Brotes beteiligt war, obwohl sie im Wochenende weilte und sicherlich Besseres zu tun hatte, als meine Vollhonk-Fragen zu beantworten!

Ihr Rezept habe ich um 10% heruntergerechnet, da mein Topf kleiner ist als ihrer. 20% weniger wären auch ok gewesen, da wir ohnehin schon die Hälfte eingefroren haben, weil das Brot einfach RIESIG wurde. In Scheiben geschnitten eingefroren und dann langsam und im Gefrierbeutel wieder aufgetaut funktioniert das bestens und hat uns ein weiteres Wochenende selbstgebackenes Brot beschert!

Hier also die Zutaten für einen +3l Topf angelehnt an Sandras Rezept für ihr Landbrot:

1/3 TL TL Puderzucker
18 gr frische Hefe
675 gr Weizenmehl, Typ 1050
180 gr Roggenmehl, Typ 1150
475 ml Wasser
65 gr Sauerteig, flüssig (ich nehme den Zusatzstoff-freien aus dem Reformhaus im 75 gr Beutel)
1 EL Zuckerrübensaft
1 EL Butter, weich
2 gestrichene EL Salz

2 gehäufte TL Brotgewürz

Mehr Mehl für das Gärkörbchen

Zubehör: Ein Gußeisen-Topf mit Deckel, der absolut feuerfest sein muss (siehe oben), Küchenmaschine mit Knethaken, Teigschaber, eine kleine, eine große Rührschüssel, Gärkörbchen, Leinenhandtuch, Gefrierbeutel, gute Ofenhandschuhe

Zubereitungszeit: Wenn man sich nicht blöd anstellt, 4 Stunden. Sonst länger.

So geht’s:

Hefe und Puderzucker mit 25 ml lauwarmem Wasser in einer kleinen Schüssel vermischen, dabei die Hefe gut auflösen. Geht am besten mit den Fingern. Die kleine Schüssel in den Gefrierbeutel schieben und zudecken. Jetzt kann die Hefe ihre Arbeit beginnen und Bläschen werfen.

Jetzt jeweils die Hälfte der beiden Mehlsorten mit den restlichen 450 ml Wasser verrühren und abgedeckt stehen lassen – beides (Hefe und Mehlpampe) für mind. eine Stunde.

Jetzt 1) das restliche Mehl, 2) alle anderen Zutaten (Salz, Zuckerrübensirup, Butter, Sauerteig, Brotgewürz), 3) Wasser-Zucker-Hefe-Mischung in die Schüssel mit der 4) Wasser-Mehl-Pampe geben und in der Küchenmaschine mit dem Knethaken (!) 5 min auf niedriger, 10 min auf hoher Stufe kneten lassen.

(Warum ich das so detailliert beschreibe? Nun, weil ich a) statt dem Knethaken den “K-Haken” der Kenwood-Maschine genommen habe und b) beim Kneten plötzlich auf die Gefriertüte MIT der Wasser-Hefe-Zucker-Mischung geguckt habe und dachte: Oh! Das sollte doch jetzt eigentlich in der Schüssel sein, die hinter mir rödelt… (Natürlich habe ich nicht nur “Oh!” gedacht. Aber die Flüche kann ich leider nicht wiedergeben. Es war zu diesem Zeitpunkt übrigens ca. 23 Uhr. Ich fing also noch mal VON VORNE an und habe das fertige Brot (siehe oben) um halb zwei aus dem Ofen geholt! Nachts!)

Jedenfalls: Wenn Ihr alles richtig macht, knetet die Küchenmaschine jetzt schönen, schlotzigen Teig, der sich gut von der Schüsselwand löst. Diesen Teig abgedeckt insgesamt 45 min gehen lassen.

Nach 15 bzw. nach 30 min den Teig jeweils falten und zurück in die Schüssel geben, abdecken. Das Falten ist wichtig für das Auflockern der Krume. Nehmt Euch diese Zeit auf jeden Fall!

Danach den Teig rund wirken und mit Schluss nach unten in ein gut gemehltes (!!) Gärkörbchen geben. Zudecken und eine weitere Stunde gehen lassen.

Jetzt den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Nach einer Viertelstunde den Topf samt Deckel hineinschieben und mit aufheizen. Das dauert ca. 45 min.

Topf aus dem Ofen nehmen (Achtung, bitte! Der Topf ist höllisch, höllisch heiß!) und den Deckel abheben. Jetzt das Brot kopfüber (Schluss liegt dann oben!) in den Topf werfen. (Mit Schmackes, bitte, sonst landet es sonstwo oder auf der Seite. Man kann das dann auch nicht mehr justieren. Und: Verbrennt Euch nicht!!!)

Deckel drauf (OFENHANDSCHUHE!) und in den Ofen schieben. Jetzt ca 50 min backen.

Topf herausnehmen, Deckel ablegen, Brot herausflutschen und abkühlen lassen.

Das Brot ist köstlich! Es hat eine krachige Kruste und eine lockere Krume – perfekt einfach nur mit Salzbutter. Aber auch mit Käse, Schinken oder Kastanienhonig eine Wucht!

Die lustige Topfform will ich Euch nicht vorenthalten:

Also, wenn sogar mir – abzüglich der schwachsinnigen Aktion mit Haken und Hefe-Mischung – so ein Hammerbrot gelingt, dann kann das JEDER! Probiert es doch mal aus – aber wahrscheinlich habt Ihr das ja längst und ich bin tatsächlich die aller, aller Letzte…

Read Full Post »

Wir haben’s ja bald geschafft. Die Tage werden schon deutlich länger, die Krokuskelche blitzen aus der Erde, die Kraniche kehren zurück und langsam riecht man ihn sogar, den Frühling.

Aber kulinarisch stecken wir noch im Winter. Heimisches Obst und Gemüse will erst noch werden. Die Kräuter für die Frankfurter Grie Soß zittern noch und werden doch so sehnlichst erwartet.

Haben wir nicht alle die Winterküche satt? Die Eintöpfe und Braten, die wärmenden, heißen Gerichte. Ich will Spargel! Und Kräuter! Und Farben!

Aber wer sagt eigentlich, dass nur der Frühling Frische und Knack und Farbe bietet? Das kann der Winter auch! Oder sieht das hier etwa scheiße aus?

feldsalat_granatapfel

Ein schöner knackig-frischer Wintersalat mit einem fulminant-fruchtigen Dressing macht den Winter bunt und überbrückt die Sehnsuchtszeit bis der Frühling endlich mal sein blaues Band und so weiter…

Zutaten für zwei als leichtes Abendessen:

Feldsalat

Spinatblätter

1 große Knolle Rote Bete

50 gr Walnusskerne

Kerne von einem halben Granatapfel

Saft einer Mandarine

1 TL Feigenmarmelade

1 El Joghurt

Weißer Balsamico

mildes Olivenöl

Salz, Pfeffer, Zucker zum Abschmecken

Zubehör: Salatschüssel, Gummihandschuhe, Gemüseschäler, schmales hohes Gefäß, kleine Pfanne

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Gummihandschuhe überstreifen und die Rote Bete schälen. Danach in feine Scheiben schneiden oder auf einem Gemüsehobel hobeln. Salat und Spinat gründlich waschen (Sand!) und gegebenenfalls grob durchschneiden, falls die Blätter zu groß sind, um sie unfallfrei zu essen.

Die Kerne aus dem Granatapfel pulen.

Walnusskerne in der Pfanne leicht anrösten.

Für das Dressing die restlichen Zutaten zusammenmixen und schaumig schlagen.

Die Rote Bete Scheiben auf einer großen Servierplatte auffächern und etwa die Hälfte des Dressings darübergeben. Salat und Spinat auf der Roten Bete anrichten und mit dem restlichen Dressing beträufeln.

Granatapfelkerne und Walnusskerne darübergeben.

Pur oder mit getoastetem Weißbrot servieren.

Frisch, knackig, fruchtig – so kann Soulfood im Winter aussehen, wenn der Frühling noch auf sich warten lässt.

Deshalb ist mein farbiger Salat auch mein Beitrag zum Blog-Event “Winter-Soulfood” von Dorothée von Bushcook’s Kitchen.

Happy 3rd Blog-Birthday, meine Liebe! Lass es krachen!

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood

Read Full Post »

Manchmal erschrecke ich vor mir selbst. Etwa wenn ich mich dabei erwische, dass ich morgens schon darüber nachdenke, am Abend Brownies zu backen. (Wer hier öfter mitliest, versteht, was ich meine: Ich würde eher morgens mit Augenbinde und auf einem Bein stehend ein 5-gängiges indisches Menü für 6 Personen zubereiten, als backen.)

Aber vielleicht ist der Bock auf was richtig, richtig Süßes, auf das Gefühl von was Fluffigem im Mund auch dem Wunsch nach einem Seelenstreichler geschuldet. Denn obwohl ich eher von der herzhaften Fraktion bin, tut was Süßes ab und an einfach der Seele gut. Wisst Ihr, was ich meine?

Und da ich momentan unter der Woche weder zum Einkaufen, noch zum Kochen und fast gar nicht zum Essen komme, bin ich in Gedanken mal die Vorräte durchgegangen:

Bitterschokolade: check!

Butter: check! (mit etwas Phantasie, s.u.)

Eier: check!

Mehl, Zucker, Backpulver: check!

Hmmm… Und womit pimpen wir das Ganze?

Cranberries: check!

Walnüsse: check!

Heraus kamen herrlich fluffige, süß-knackig-herb-saftige Seelenstreichler-Brownies:

Brownies_Walnuss

Für echte Brownie-Fans könnte sie vermutlich etwas “knatschiger” sein. Aber ich finde sie herrlich saftig und so leicht, als würde ich geradewegs auf ihnen ins Wohlfühl-Land schweben.

Ein Glas Milch dazu oder einen frisch aufgebrühten Kaffee und die Welt da draußen kann uns mal!

Zutaten für eine Backform 30×39 cm (etwas unorthodox aus der Vorratskammer zusammengesucht):

100 gr 70% Schokolade

25 gr Vollmilchschokolade

200 gr Muscovadozucker

100 gr Butter

100 gr Mehl

25 gr leicht gesalzene Butter

4 Eier

1 gehäuften TL Backpulver

60 gr kalifornische Walnüsse (süßer und milder als europäische)

100 gr getrocknete Cranberries

1 EL (etwa 40 gr) Preiselbeeren aus dem Glas

Zubehör: Metalschüssel und Topf für ein Wasserbad, Handrührgerät, Rührschüssel, Backform 30×39, 1 Bogen Backpapier

Zubereitungszeit: 20 min plus 20 min Backzeit

So geht’s:

Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

Topf mit Wasser füllen und erhitzen. Metalschüssel in den Topf stellen. Butter und Schokolade in Stückchen schneiden und in die Metalschüssel geben. Schmelzen lassen und miteinander verrühren.

Währendessen Walnüsse und Cranberries grob hacken, Preiselbeeren dazu geben und zur Seite stellen. Zucker, Mehl, Backpulver und Eier mit dem Handrührgerät vermixen. Die geschmolzene Butter-Schoko-Masse unterrühren.

Walnüsse, Cranberries und Preiselbeeren unterheben.

Backform mit einem Bogen Backpapier auslegen. Die Teigmasse gleichmäßig in der Form verteilen – auch an den Seiten und in den Ecken, sonst ist der Brownie an den Seiten ganz platt.

Auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben und 20 min backen.

Nach der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob noch Teig hängen bleibt. Wenn nicht, ist der Brownie fertig.

Herausnehmen, abkühlen lassen und anschließend mitsamt Backpapier herausheben. In Quadrate schneiden, servieren, genießen.

Wer mag, streut noch Puderzucker über die Brownies. Wer die Brownies lieber knatschiger will, nimmt einfach 150 gr Preiselbeeren aus dem Glas und 50 gr Walnüsse. Aber die säuerlichen getrockneten Cranberries sind der Hit.

Und weil Brownies nicht nur ein tolles Valentinstaggeschenk sind – etwa für den Liebsten, die beste Freundin, die hilfsbereite Kollegin oder den Päckchen annehmenden Nachbarn – sondern auch so uramerikanisch wie Hot Dogs mit Sauerkraut und rauchende Colts, sind meine Seelenstreichler-Brownies mein Beitrag zum Blog-Event “Kulinarischer Roadtrip durch die USA” von bella kocht.

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

Read Full Post »

Es gibt auch 2014 diese Tage, …

…die einem den letzten Nerv rauben.

…die einen am Verstand der Menschheit zweifeln lassen.

…die anfangen, bevor um 7:00 Uhr der Wochenmarkt seine Stände öffnet.

…die erst aufhören, wenn sogar der Spät-Supermarkt um’s Eck schon zu hat.

…die keine Zeit für den Einkauf frischer Produkte lassen.

…die keine langen Überlegungen und Diskussionen zulassen, was es denn abends zu essen geben könnte.

…die einfach schon sehr viel Kraft gekostet haben.

…die förmlich danach schreien, dass man sie mit Soulfood und einem Glas Wein abschließt.

…die ohne einen Teller Pasta einfach nur Sch***e wären.

Aber glücklicherweise gibt es Pasta! Und Wein! Und Produkte, die zwar “ready to use” aber trotzdem nicht schlecht sind. Was für ein Glück für berufstätige Menschen, die zu nix kommen, aber trotzdem gut essen möchten… Ganz ohne schlechtes Gewissen!

Dabei mache ich ja sonst gerne so viel wie möglich selbst, will wissen “was drin ist”. Deshalb war ich auch skeptisch, als mir Ppura eine Créme aus weißen Trüffeln und ein Tomatenpesto zum Test anbot.

Andererseits fand ich’s auch mutig. Hatte ich ihre feuergeröstete Pasta doch ziemlich verrissen. Der Deal: Ich teste die Produkte natürlich wie immer völlig unverbindlich und gebe so schonungslos Feedback wie beim Pasta-Post. Sie wollten einfach noch eine Chance haben und mich mit guten Produkten überzeugen. Das fand ich dann doch irgendwie erfrischend.

Danach standen die Gläschen erstmal wochenlang im Vorratsschrank und wurden vergessen. Bis zu einem dieser Tage, die… (siehe oben).

Was mich dann doch davon überzeugt hat, die frische Pasta ins kochende Wasser zu werfen: Trüffelcréme und Pesto kommen ganz ohne Zusatzstoffe und mit Zutaten aus biologischem Anbau aus. Kein Geschmacksverstärker, keine künstlichen Aromen. Parmesan, Olivenöl, Tomaten, Knoblauch (im Pesto) alles aus biologischem Anbau. Pilze, Butter, Walnüsse, Sahne, Trüffel, Knoblauch (in der Créme) ebenfalls aus biologischem Anbau.

Und was soll ich lange drumherum reden? Guckt selbst:

(Nicht mal genug Disziplin, um ein Foto VORM Essen zu machen. An Tagen wie diesen, die… (siehe oben))

Die Trüffelcréme war angenehm dezent, kein bisschen “muffig” oder überparfümiert wie künstlich aromatisierte Trüffelprodukte. Wer ein bisschen mehr Hintergrund dazu möchte, liest bei Stevan Paul weiter. Einfach über frisch gekochte, nur leicht abgetropfte Pasta geben, gut vermischen, mit schwarzem Pfeffer würzen. That’s it!

Und das Tomatenpesto? Andere Fertigprodukte dieser Art sind mir oft zu salzig, zu penetrant, zu “künstlich”, als dass ich sie der hausgemachten Variante vorziehen würde. Aber das Pesto von Ppura war überraschend authentisch, mit Tomatenkernen und einem Gefühl im Mund wie frisch aus dem Mörser. Laut Hersteller wird “Ein Kilo Tomaten pro Glas” verwendet – ich bilde mir ein, dass man das schmeckt… Für mich jedenfalls eine Überraschung und eine Alternative, wenn es mal schnell gehen muss. An Tagen wie diesen, die… (siehe oben).

Mein Fazit: Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich mal Convenience Produkte verwende – wenn sie gute Zutaten enthalten, respektvoll mit der Natur umgehen und kein Fleisch enthalten. Denn bei Letzterem wäre ich immer noch zu skeptisch bei industrieller Verarbeitung. Manchmal muss es eben schnell gehen. An Tagen wie diesen, die… (siehe oben).

Update: Hinweis auf Katharina Seisers “Tierfreitag” gelöscht – hier hatte ich sie wohl falsch verstanden…

Read Full Post »

Ich liebe Spinat. Und ich liebe die indische Küche. Wie schön, dass beides wunderbar zusammenpasst und Spinat eine klassische Zutat meiner Lieblings-Länderküche ist.

Außerdem testet eine meiner Lieblingsbloggerinnen und Foodjournalistinnen, Katharina Seiser (www.esskultur.at), gerade für 21 Tage die vegane Lebensweise. Ihre Erkenntnisse und Rezepte sind auch für Nicht-Veganer interessant, ihre Texte ohnehin immer genial zu lesen. Ich freue mich schon auf den fertigen Artikel, der im Frühjahr in der österreichischen Frauenzeitschrift MAXIMA erscheinen wird. Denn ich traue ihr zu, dass sie weder dogmatisch noch plakativ wird, sondern ernsthaft, abwägend und erkenntnisreich von Ihren drei Wochen Veganertum berichten wird.

Obwohl ich weit davon entfernt bin, mich vegan ernähren zu wollen, freut es mich, dass eines meiner Gerichte für Katharinas Selbstversucht passend ist. Vielleicht ist es eine kleine Inspiration, wenn’s mal wieder langweilig oder schwierig wird mit den 21 Tagen…

Wir hatten nämlich neulich ein Baghare Bhaji aus Pushpesh Pants kongenialem Kochbuch “India” (Mehr dazu u.a. hier). Das Gericht stammt aus der Region Hyderabad im Südosten des Subkontinents. Die Küche der Region ist bekannt für seine zahlreichen Einflüsse unterschiedlichster Religionen und Kulturen sowie seine üppigen Dessert. Auch das Reisgericht Biryani kommt von hier. Aber auch zahlreiche vegetarische/vegane Rezepte stammen aus Hyderabad – beispielsweise das würzige Spinat-Curry Baghare Bhaji:

spinat

(Das Foto ist ein Alptraum. Ich hatte die Kamera verstellt, so dass kaum zu erkennen ist, was sich im Thali-Schälchen befindet. Ich bitte das zu entschuldigen!)

Das Schönste an dem Spinatgericht: Es geht für indische Verhältnisse schnell und kann somit auch abends als leichtes Abendessen zubereitet werden.

Zutaten für 2 Personen (leicht abgeändert gegenüber dem Original):

2 EL neutrales Pflanzenöl

350 gr Spinat, fein gehackt

1 TL Kreuzkümmel, gemörsert

2 Zwiebeln, grob gehackt

3 getrocknete Chilis

2 TL Ingwer-Knoblauch-Paste

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Koriandersamen, gemörsert

1/2 Bund frischer Koriander, fein gehackt

3 grüne Chilis, in Ringe geschnitten

Zum Würzen:

1 EL Pflanzenöl

1/2 TL Kreuzkümmelsamen

1 TL Senfsamen

8 frische Curryblätter (Danke, Tina!)

Zubereitungszeit: etwa 30 min

Zubehör: eine mittelgroße Pfanne oder Topf, eine kleine Pfanne.

So geht’s:

2 EL Öl bei mittlerer Hitze in der Pfanne erhitzen. Gemahlener Kreuzkümmel, getrocknete Chili (etwas zerdrücken) hinzugeben und anrösten. Die Zwiebeln hinzugeben und unter Rühren anschwitzen, bis sie goldfarben sind. Ingwer-Knoblauch-Paste hinzugeben, Kukurma und den gemahlenen Koriander ebenso. Alles unter Rühren anbraten, bis es deutlich zu duften anfängt. Jetzt den gehackten frischen Koriander, den gehackten Spinat und die grünen Chilis unterrühren. Salzen und bei niedriger Hitze einige Minuten andünsten. Dabei mit einem Holzkochlöffel die Blätter noch etwas zerdrücken.

In der kleinen Pfanne nun den EL Öl erhitzen. Kreuzkümmel, Senfsamen und Curryblätter unter Rühren anbraten. Die Gewürzmischung über den Spinat geben und sofort servieren.

Dazu passt Naan oder Reis. Oder Ihr esst den köstlich-würzigen Spinat einfach so…

Read Full Post »

Das Stretching hat noch nicht so ganz gewirkt. Aber ich will auch endlich mal wieder frische Rezepte hier sehen – und nicht immer nur das Pause-Unlust-Rückblick-Dingens. Also deshalb:

HAPPY NEW YEAR!

Und los geht’s!

Nach all den herzlichen, aufmunternden, freundlichen, anstupsenden und unterstützenden Kommentaren sowie den Glückwünschen zu meinem 2. Platz beim “Blogger des Jahres 2013″ will ich Euch jetzt auch endlich mal wieder was auf den Teller geben und nicht nur die Ohren vollsülzen! Vielen Dank für Euren Support, Ihr Lieben!

Was wäre da als kleiner, schneller Einstieg besser geeignet als die Häppchen, die es bei uns an Silvester gab? Wir hatten nämlich einen tollen Start in das neue Jahr: mit lieben Freunden, gutem Essen, einem Rundumblick auf das Wiesbadener Feuerwerk und und und. 2014 wird gerockt! Und kulinarisch haben wir damit schon vor Mitternacht angefangen.

Los geht es mit einer kalten Gurken-Wasabi-Suppe, die der bEdW schnell als Begrüßungsschluck gemacht hat. Ich habe nämlich drauf bestanden, dass es schon zur Begrüßung was gibt, damit ich wir nicht so ausgehungert sind :)

Inspirieren ließ er sich von dem Heft “Lust auf Genuss – Köstlichkeiten fürs Buffet” (13/2013). Wir mögen die Reihe wirklich gerne. Eigentlich nehmen wir uns jeden Monat eines mit – außer wenn es um Süßkram geht – und kochen immer etwas daraus. Außerdem kann man die Hefte gut sammeln und immer mal wieder nachschlagen, weil sie nicht so viel Platz wegnehmen.

Gut kaltstellen lässt sich die Suppe in ausrangierten San-Bitter-Fläschchen, die zur Feier des Tages mit den süßen Sternen-Strohhalmen von Partyerien serviert wurden. Statt der empfohlenen Papadams gab’s die Gemüse-Chips von Tyrrell, weil die so hübsche Farben haben und lecker schmecken. Schon mal probiert?

Für 4 nicht ganz volle San-Bitter-Fläschchen braucht Ihr folgende (von uns leicht abgewandelte) Zutaten:

1/2 Salatgurke

400 gr Naturjoghurt (3,8%)

1/2 Bund Petersilie

1 TL Wasabi-Paste (Asia-Laden)

Weißweinessig

Salz

6 EL neutrales Pflanzenöl

Optional: Zum Garnieren sehen schwarze Sesamsamen auf der Suppe schön aus.

Zubereitungszeit: ca. 20 min (plus Kühlstellen)

Zubehör: Schüssel, Pürierstab oder Blender, vier Gläschen, Fläschchen oder Espressotassen zum Anrichten.

So geht’s:

Gurke (am besten aus dem Kühlschrank) waschen und mit Schale fein pürieren. 100 gr des Joghurts dazugeben. Petersilie (gewaschen und grob gehackt) sowie das Wasabi ebenfalls in den Blender geben und alles nochmals pürieren. Die Masse in einer Schüssel unter den restlichen Joghurt rühren. Mit Salz, Essig und ggf. noch etwas mehr Wasabi abschmecken. Zum Schluss alles durch ein feines Haarsieb streichen, in die Gläschen füllen und kühl stellen.

Gurke und Joghurt sind erfrischend, der Wasabi sorgt für den überraschenden Kick. Mit einem crunchy Gemüse-Chip dazu ein toller Start in einen wunderschönen Abend – und in ein hoffentlich für alle glückliches Jahr 2014.

Raclette oder Fondue? Buffet oder Gulaschkanone? Was gab’s bei Euch zu Silvester?

Read Full Post »

Ihr seid so irre! Ich hätte ja mit allem gerechnet. Aber nicht mit 50 Rezepten, denen neues Leben eingehaucht wurde. FÜNFZIG REZEPTE. Kinners, ich freu mich riesig über die Teilnahme an meinem Blog-Event “Entstaubte Klassiker”!

Vor allem habe ich in den letzten Wochen jede Menge gelernt: Ich habe unbekannte Traditionen kennengelernt, von heimlichen Gelüsten erfahren, an Kindheitserinnerungen teilgehabt, Ost-West- sowie Nord-Süd-Gefälle bemerkt, wurde an längst vergessen Geglaubtes erinnert und habe herzlich über nur zu gut Bekanntes gelacht.

Am schönsten finde ich aber die vielen Hommages an unsere Großmütter. Habe ich doch selber eine, die die besten aller Kuchen backt. Und die wohl heimlich mit Katharinas Großmutter verwandt sein muss, wenn man sich die Ähnlichkeit von Katharinas Telefonat mit dem vor Augen führt, das ich zum Thema Rhabarberkuchen mit meiner Oma hatte.

Ich LIEBE kochende Großmütter (und Mütter natürlich! Und Väter! Und Opas!) und widme diese Zusammenfassung deshalb allen alten Damen (und Herren), die in uns die Lust aufs Essen und Kochen geweckt oder wiedererweckt haben!

Jetzt geht’s aber los mit der Zusammenfassung wunderbarer wiederbelebter, abgewandelter, aufgehübschter, entschlackter – kurzum: entstaubter! – Klassiker!

(PS: Die Gewinner der Preise wurden schriftlich verständig und der Vollständigkeit halber gaaaaanz unten noch mal erwähnt.)

Ein Clubzimmer schreit ja förmlich nach leckeren Häppchen zu starken Drinks. Deshalb gab es von diesem Blog auch Reibeplätzchen mit Lachs. Darauf einen Old Fashioned, im knarzenden Clubsessel genossen, Mad Men einschalten. Life is good!

DSC_0007

Damit aber nicht genug! Im Clubzimmer steht auch noch ein Glas mit Soleiern rum. Wisst Ihr eigentlich, wie lecker die sind?! Hab ich neulich wiederentdeckt. Könnt ich mich reinsetzen! Soleier rocken!

DSC_0004

Die Turbohausfrau hat tatsächlich einen meiner Kindheitsklassiker entstaubt: Gebackene Apfelscheiben. Gab’s bei uns auch. Dabei habe ich süße Mittagessen ja immer gehasst… Aber so als Nachtisch oder zum Kaffee? Hmmm!

gebackene apfelspalten 2

Bei dem Blognamen Dental Food zucke ich ja immer erstmal zusammen. Aber vor Doc Eva und ihren köstlichen Brickteigtörtchen mit Pflaumen muss man keine Angst haben…

Brickteigtörtchen mit Pfläumchen 4

Lotta kocht mit Leidenschaft. Beispielsweise den rheinischen Klassiker Himmel un Erd. Da geht auch dem bEdW gleich das Herz auf. Dass der Klassiker auch mal anders geht, zeigt sie in ihrem Blogpost.

himmel-un-erd-kartoffel-apfel-blutwurst

Wer in der Ferne lebt wie Foodzeit, der weiß, dass Heimweh mit Essen gestillt werden kann. Das Rezept für die Königsberger Klopse stammt aus China! Damit geht der Preis für die weiteste Reise definitiv an Foodzeit.

Klopse in sauce with tomato rice

Heimweh stillt Foodzeit aber auch mit DEM Klassiker von Julia Childs: Boeuf Bourguignon!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da isse, die Omma! Und zwar Oma Anni. Beim Tellerschubser gab es Omas Gulasch. Aber bei aller Liebe zur Omma kräftig entstaubt und ins 21. Jahrhundert geholt. Sieht doch köstlich aus, oder?

Fertiger Teller

Wenn et Tring kocht, wärd es sowatt von lääcker! Etwa beim rheinischen Döppekooche. Da geht mir schon sprachlich das Herz auf…

dc3b6ppekooche-mal-anders-angeschnitten

Wo geht’s zum Gemüseregal? fragt Franzi. Und wir wissen jetzt auch wieso: weil sie ihr Ragout Fin, den Klassiker unter den Klassikern, kräftig durchgewedelt und “veganisiert” hat.

Ragout_fin_3

Der schöne Blog In a Jelly Jar bringt uns eine Patenkind-Tradition aus Österreich mit: Allerheiligenstriezl wurden traditionell durch die Paten überreicht. Eine schöne Idee…

SONY DSC

Astrid und Friederike halten gerne mal Küchentratsch. Was dabei herauskommt? Eine entstaubte Version von Reiberdatschi (aka Riivkooche aka Kartoffelpuffer aka…) – hier mit Portulak.

reiberdatschi4-738x553

Die beiden vom Küchentratsch haben auch gleich noch einen vorweihnachtlichen Dampfpudding gemacht. Davon habe ich noch nie gehört. Aber vielleicht inspiriert es ja den ein oder anderen noch so kurz vorm Fest!

adventspudding51-738x906

Rio ist ein kleiner Kater. Und weil Katzen sehr reinlich sind, ist ja kein Wunder, dass In Rios Küche ein Klassiker entstaubt wurde – nämlich Linsen mit Spätzle!

Eva ist nicht nur eine Kochpoetin, sondern auch eine Zauberin in der Küche. Ihre Torten lassen mir regelmäßig den Atem stocken. Aber auch ihre Sauerkrautgratin-Lasagne hat es mir (Hessin! Sauerkraut! Weisste Bescheid!) angetan.

sauerkraut-auflauf-5

Nicht nur in der indischen Küche, auch im Elsaß ist die verdauungsfördernde Wirkung von Fenchel bekannt. Deshalb fügt ihn die Straßburgerin Mange-Tout auch ihrem Zwiebelkuchen hinzu. Wohl bekomm’s!

©Zwiebelkuchen2

Sogar Heston Blumenthal, der Küchenmagier und 3-Sterne-Koch, gesteht, dass er an “Prawn Cocktails” nicht vorbeigehen kann. Wie schön, dass uns Mange-Tout noch einen entstaubten Krabbencocktail mitgebracht hat. Den würde sicher auch Heston essen!

©Krabbencocktail

Ein Klassiker unter den Foodblogs ist das Kochbuch für Max & Moritz. Und wer die Kochbücher von Margit bei GU kennt, den wundert nicht, dass ihr Himmel un Erd einen andalusischen Touch hat!

HimmelundErde (3)

Schön, wenn man nicht nur kochen sondern auch stricken kann. Beides vereint nämlich Julia, The Cooking Knitter, die ich im Sommer kennenlernen durfte. Etwas handwerkliches Geschickt benötigt man natürlich auch bei Kohlrouladen. Aber Garn hat Julia ja immer im Haus ;-)

20131109-Kohlroulade-528x396

Wieder steht eine Oma Patin bei einem Gericht von Verboten gut: Kartoffelnudeln in brauner Butter mit Bergkäse. Hier wird das Kindheitsgericht deutlich entspeckt, ohne dass dabei geliebte Erinnerungen verloren gingen. Hach!

P1140657

Über den Beitrag vom Feinschmeckerle habe ich mich sooooo gefreut. Ist doch Cordon Bleu eines der am häufigsten verhunzten Wirtshausklassiker. Aber nicht, wenn es mit feinem Käse, gutem Schinken und fettarmen Ofenpommes daherkommt!

cordon-bleu-einfach-rezept

Natürlich war klar, dass das Blog-Event nicht ohne Hinweis auf “Deutschland vegetarisch”, das grandiose Kochbuch, auskommt. Bei Kraut & Rüben gab es deshalb Blumenkohl mit Flädle. Kann man mich persönlich ja mit jagen. Aber auf das Buch macht es trotzdem Lust ;-)

P1030004

Ein Hoch auf die Mütter? Das wird auch die Tochter von Astrid anstimmen, wenn ihr von Muttern gefüllte Paprikaschoten kredenzt werden. Auf ausdrücklichen Wunsch natürlich. Und wie immer, wenn Arthurs Tochter kocht, ist das Ganze ein Lesegenuss und sicherlich sowas von gut!

Gefüllte Paprika0007

Tafelspitz kennt jeder. Aber HIRSCH-Tafelspitz? Hallöchen! Das klingt entzückend, was Our Food Creations da gemacht hat. Ich setz’ mich schon mal hin, Serviette aufm Schoß. Ich wär’ dann soweit!

Tafelspitz2

Und außerdem hat Our Food Creations noch Flammkuchen entstaubt. Noch so ein Klassiker, den es schrecklich oder seeeehr köstlich geben kann!

FlammkuchenNektarine3

Auch bei lumi kuke kocht die Oma gedanklich mit. Etwa, wenn es Markklößchen gibt. Die gehören in eine gute Samstagssuppe nämlich hinein! Mit so einer Einlage ist der entschuldigende Satz “Bei uns gibt’s awwer heut nur Supp!” gar nicht nötig!

Markklößchen suppe1

Bei Peter von Aus meinem Kochtopf bin ich seinerzeit auf die Idee zum Boeuf Stroganoff gestoßen, das mich zu diesem Event inspiriert hat. Wie schön, dass er mir ein Filet Wellington entstaubt hat. Das ist nämlich der nächste Klassiker, der auf meiner Liste steht :)

filet_wellingtonNeu-580x435

Und dann macht Peter (Aus meinem Kochtopf) auch noch mein Lieblingsgemüse: Rote Bete an Orangenduft. Leute, Ihr verwöhnt mich bei diesem Event echt!

Rote_Bete_Orangen1-580x435

So kurz vor Weihnachten gibt es bei Genial Lecker Gänsekeule. Und zwar mit lecker Orangenblaukraut. Hach, was freu ich mich auf die Weihnachtsgans! Ein Klassiker, an dem für mich NICHTS entstaubt werden darf…

gaensekeule-auf-orangenblaukraut

Graupen sind ja nicht so meins. Aber sie gehören natürlich in die klassische Küche rein. Das wissen wir vermutlich alle noch aus unserer Kindheit. Und so passt die Graupensuppe aus Brittas Kochtopf perfekt zum Thema.

graupeneintopf_auf_loeffel-224x300

Ein echtes happy plate, also ein glücklicher Teller, ist, wer die lecker Möhrensuppe mit karamelisierten Erbsen servieren darf. Und noch glücklicher ist der, der die Suppe dann auslöffelt!

SAM_1233-e1385327446355

Home is where the tummy is! Deshalb spricht der Blogname Ein Topf Heimat auch Bände… Und dann gibt es auch noch Bratäpfel mit Dulce de Membrillo. So lässt sich Heimweh kurieren!

2013-11-29_4058

Peggy will ein bisschen kürzer treten. Aber glücklicherweise gibt sie das Bloggen in ihrem Blog Multikulinarisch nicht ganz auf. Sonst würden wir Gerichte wie dieses Gulasch mit Hagebutte und Fenchel vermissen!

hagebutten-gulasch

Zweierlei Fleischküchle (aka Frikadellen aka Buletten aka Fleischpflanzerl aka…) hat die Giftmischerin zubereitet. In jedes würde ich sofort reinbeißen. Vor allem in das mit Sauerkraut. Dazu dann noch Waldbeeren-Pfeffer-Rosmarin-Marmelade. Hmm…

fleischkc3bcchle

Sandra from Snuggs’ Kitchen kennt Ihr ja schon. Sie backt wunderbare Kekse und Kuchen und Brote. Aber sie kocht auch entstaubte Klassiker wie ein Kotelett mit Paprikasoße und Kartoffel-Apfel-Pü. Aber danach ging’s bestimmt sofort wieder an die Kekse!

Kotelett 1

Dorothée aus Bushcook’s Kitchen hat sich virtuell den alten Genießer Gerard Depardieu eingeladen und gleich mal glasierte Kalbshaxe mit Kartoffelpü und Pilzen gezaubert. Monsieur Depardieu, Sie dürfen auch gerne mal zu mir kommen. Aber bringen Sie bitte gleich von Ihrem Wein mit!

IMG_8833

Aus Bushcook’s Kitchen gab’s dann aber auch gleich noch ein echtes, richtiges Tiramisu. Herr Depardieu hat ja bekanntlich großen Hunger!

Tiramisu

Als der Beitrag aus der Küche von Frau Kampi eintrudelte, hatte ich eine kleine Rührungsträne im Augenwinkel. Sie erinnert sich und uns an die verrückte Zeit nach dem Mauerfall 1989 und wie sich da und danach ihr Essensstil änderte. Aber lest bitte selbst von gebackenem Käse und so vielem mehr.

DSC_6587

Samichlaus heißt der Nikolaus in der Schweiz. Von dort kommt das Blog Widmatt und versorgt uns mit schweizer Rezepten und Traditionen. Wie diesem Brotgratin für den Samichlaus. Sachen gibt’s. Ich bin begeistert über so viele neue Klassiker!

Brotgratin-2-300x211

Kannten Ihr Rosenseitlinge? Eben. Wieder was gelernt. Also ich zumindest. Bei diesem wunderschönen Gericht aus Kohlrouladen mit rotem Spitzkohl und – eben – Rosenseitlingen von S-Küche.

q9 Kopie

Endlich wird’s wieder süß. Und dann auch noch rosa! Wir sind halt auch nur Mädchen. Süß-schnuckelige, herzallerliebste Himbeer-Schoko-Spiralen kamen da angerollt aus dem Blog Meine süße Werkstatt.

Himbeerrolle1 Kopie

Ein Magentratzerl ist ein Gaumenkitzler. Soviel habe ich in meiner Münchner Zeit gelernt. Wie schön, dass hier ein weiteres Rezept aus der Kindheit aufgegriffen, ordentlich durchgeschüttelt, mit dem Teppichklopfer ausgestaubt und gepostet wurde: Schinkennudeln mit Schmortomaten.

schinkennudeln-mit-schmortomaten

Den Namen My tasty little beauties könnte man ja schon ein bisschen sehr selbstbewusst finden. Aber wer sich in dem Blog umschaut, wird sehen, dass es wirklich kleine Schönheiten sind, die da gepostet werden. Etwa die Stollen a la Schwarzwälder Kirsch.

IMG_3570c

Und noch eine kleine Schönheit von My tasty little beauties: eine Lebkuchentorte. Wow!

IMG_3416b_kleinera

Es gibt sicherlich zwei Milliarden Chili con Carne-Rezepte. Eines findet sich ja auch hier im Blog. Das von Ninivepisces hat gleich 4 C, kommt ohne Mais aus, dafür aber mit Hackfleisch UND Wadenfleisch. Neugierig, dann guckt hier.

p1010984

Gibt es etwas Herrlicheres als eine Kartoffelsuppe an diesen grauen, usseligen Wintertagen, an denen es nicht richtig hell wird? Ja! Eine, die kräftig entstaubt und mit Kürbis gleich ein bissl eingefärbt wurde. Von Wos zum Essn beispielsweise.

tofflsuppe

“Babo” ist das Jugendwort des Jahres. Keine Ahnung, was das sein soll? Erklärt Euch Schwarzthoughts. Denn er hat Babo-Wickel gemacht. Damit nicht genug: Es gibt dazu noch Kochbuch-, Musik-, Beilagen- und Weintipps. Das nenne ich mal Engagement. Wüllst an Wickel, Babo! Ja, I wüll!

babo-wickel

Wer auf Twitter verfolgt, was Sabine aka Siktwin so mal eben an Brötchen und Broten backt, den wundert auch nicht, dass sie wunderschöne Donaukugeln macht. Und fotografiert. Und twittert. Und verlinkt. Und überhaupt. Donauwellen als Cakepop. Kinners!

donaukugeln

Gefüllte Paprika sind nicht nur ein Klassiker, den die Kinder der 70er und 80er zur Genüge kannten. Das Gericht ist auch auf dem Umschlag meiner Ausgabe des Dr Oetker Schulkochbuchs aus den 90ern (!) zu sehen. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass nach Astrid auch Barbara vom Blog Schlecktüre sich dieses Klassikers angenommen hat :)

IMG_0699

Quasi mit quietschenden Reifen und in allerletzter Minute hat es Katharina noch geschafft, am Event teilzunehmen. Oben habe ich schon erwähnt, wie das Telefonat mit ihrer Oma mich an meine Oma erinnert hat. Was für ein wunderschönes Schlusswort von Katharina kocht. Diesmal: Mecklenburger Götterspeise. Auch bekannt als verschleiertes oder errötendes Mädchen. Und das gibt es vielleicht bei uns an Heiligabend :)

Mecklenburger_Goetterspeise_2

Ich danke von Herzen jedem Teilnehmer und wünsche den Gewinnern der Preise viel Spaß!

Aus meinem Kochtopf hat das große Paket von Ninetyninebottles gewonnen.

Ninivepisces bekommt das mittlere Paket von Ninetyninebottles.

Bushcook’s Kitchen erhält das kleine Paket von Ninetyninebottles.

In a jelly jar hat die Trinkschokolade von Rausch gewonnen.

Wo geht’s zum Gemüseregal darf sich über den stylishen Sparschäler von Bleywaren.de freuen.

Siktwin wurde ausgelost für das Buch von Gitta Saxx, erschienen im Verlag edition a.

Ich danke den Firmen ninetyninebottles, Rausch, Bleywaren und dem Verlag edition a sowie deren Agenturen für die freundliche Unterstützung.

Read Full Post »

Manch einer rümpft die Nase über den Boom der Koch-, Back- und Foodblogs. Fast täglich fassen sich Blogger ein Herz und gründen ihre eigene kleine Fressseite. Das ist nichts, worüber erfahrenere, etabliertere Blogger die Nase rümpfen müssten. Denn es erfordert von jedem von uns Engagement, Mut, Zeit und ein gehörig Maß Kritikfähigkeit, unsere Koch- und Backergebnisse für alle Welt lesbar ins Internet zu stellen.

Wird das überhaupt jemand lesen? Werden mich “bessere” Köche auslachen, wenn ich auch einfach mal ein Butterbrot online stelle? Was mache ich, wenn ich mal keine Zeit und Lust zum Bloggen habe? – Das waren so Fragen, die ich mir vor dreieinhalb Jahren gestellt habe. Heute möchte ich die Foodblogger-Community und mein Hobby nicht mehr missen.

Deswegen begrüße ich grundsätzlich erstmal JEDEN neuen Foodblog – ob mir die Inhalte dann gefallen, ist wieder eine andere Sache. Aber wie schön, dass man ja nicht alles lesen muss, was so im Internet steht. Um neue Foodblogs kennenzulernen, ist die Aktion “Übern Tellerrand” perfekt. Schaut doch mal rein:

übern Tellerrand

Überhaupt keine Überwindung kostet das bei Kathrin und ihrem Blog Et Tring kocht, der seit Sommer diesen Jahres am Start ist! Tring kommt ausm Rheinland und hat alleine deshalb schon mein Herz erobert. Denn wo sind die Leute unprätensiöser, bodenständiger und herzlicher als in meiner angeheirateten Heimat? Tring kocht überwiegend vegetarisch, ist aber keine Vegetarierin. Sie liebt wie ich Milchsspeisen, Mezze und die asiatische Küche. Aber vor allem probiert sie gerne aus. Das klingt doch einfach wie ein richtig gutes Foodblog, oder?

Vorhang auf also für Tring, die mir netterweisen meine Lieblingslebkuchen mitgebracht hat: Aachener Printen!

(PS: Unbedingt den Tipp gaaaaanz unten beachten! Genial!) Bitteschön, Tring. Jetzt bist Du dran:

Nun darf ich also meine Nase über meinen Tellerrand hinaus in Julias virtuelle Küche stecken. Ihr Blog gehört dabei zu denen, die ich eigentlich fast artikelunabhängig lese, wenn es was Neues gibt. Denn neben den schön unkomplizierten (und leckeren) Gerichten, die sie hier vorstellt, ist es vor allem ihr lockerer Schreibstil, der einen gerne in jeden Post reinschauen lässt. Insofern freut mich die Einladung mich hier kurzzeitig auszubreiten sehr!

Auf meinem eigenen kleinen Foodblog “Et Tring kocht” verblogge ich meist das, was bei mir so tagtäglich auf dem Essenstisch landet und dementsprechend auch meine Essensvorlieben (viel Gemüse, viele kleine Gerichte, viel Chinesisches, viel Abwechslung) erschreckend gut widerspiegelt. Anfangs einfach nur für mich quasi als virtuelle Rezeptsammlung - mittlerweile auch für alle anderen die meinen Spaß am Kochen (und Essen) teilen. Oder am Backen. Zum Beispiel an diesen Printen.

Aachener Schoko-Nuss-Printen

Aachener Printen sind für mich in vielerlei Hinsicht die idealen Plätzchen: Zunächst sind sie in der Herstellung sehr unkompliziert und damit hervorragend geeignet für grobmotorisch veranlagte Plätzchenbäcker wie mich. Während andere Leute stundenlang mit ruhiger Hand Plätzchen ausstechen, Zuckerperlen an die richtige Stelle setzen und Verzierungen mit dem Spritzbeutel auftragen, passen bei mir selten zwei ausgestochene Plätzchen exakt aufeinander und werden auch im Laufe des Backprozesses generell immer größer. Irgendwie verhält sich die noch zu verarbeitende Teigmenge immer antiproportional zu meiner Geduld. Bei Printen habe ich damit kein Problem, die werden einfach mit dem Messer in Form geschnitten.

Des Weiteren sind Printen ideale Lagerplätzchen. Dies ist der beschönigende Ausdruck dafür, dass sie bereits kurz nach dem Backen steinhart und erst nach längerem Erholungsaufenthalt in Plätzchendosen wieder für Normalmenschen verzehrbar werden. Für verfressene Plätzchenesser wie mich hat das allerdings den unschlagbaren Vorteil, dass sie im Gegensatz zu manch anderen Exemplaren zumindest eine reelle Chance haben bis Weihnachten zu überleben (und das obwohl ein Großteil bei mir schon steinhart und in Kaffee getunkt vorher gegessen wird).

Was mich direkt zum dritten Vorteil bringt: Sie sind einfach extrem lecker und definitiv nicht 08/15. Dafür sorgt schon die Gewürzmixtur, die sich gewaschen hat. Darüber hinaus können sie je nach Gusto individuell abgewandelt werden. Man kann sie ganz pur (also ohne Nüsse und Schokolade) genauso essen, wie bspw. mit Mandelsplittern und Milchschokolade.

Die Zubereitung mag zunächst etwas ungewöhnlich erscheinen, ist aber wirklich kinderleicht. Und wer die Investition in all die Gewürze scheut, kann sich für den Anfang auch mit Anis, Nelken und Zimt begnügen. Das einzige, was der Teig definitiv braucht, ist Zeit zum Ruhen an einem kühlen Ort (Kühlschrank oder Balkon). Aachener Bäcker (bei denen Printen im Übrigen das ganze Jahr erhältlich sind) lassen den Teig angeblich bis zu 2 Wochen ruhen. Für den Hausgebrauch tut es aber auch eine Nacht. Ihr seht, ihr habt keinerlei Ausreden ;-)

Für ca. 40 Stück:

Für den Teig:

  • 250g Zuckerrübensirup
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100g Butter
  • 4 EL Wasser
  • 100g Krümmelkandis (klein zerstoßener Kandiszucker)
  • 1 TL Anis (gemahlen)
  • 1 TL Nelken (gemahlen)
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • Je eine großzügige Prise Piment, Koriander, Kardamom und Muskat (alles gemahlen)
  • 5g (etwa 1 gestrichener TL) Pottasche
  • 1 Msp. Hirschhornsalz
  • 1 Prise Speisenatron
  • 500g Mehl

Außerdem:

  • Etwa 400g Haselnüsse
  • 500g Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil
  • 2 EL neutrales Öl (bspw. Sonnenblumen- oder Rapsöl)

  1. Für den Teig den Zuckerrübensirup, Zucker, Salz, Butter und Wasser in einen Topf geben und auf kleiner Hitze und unter gelegentlichem Rühren langsam auflösen. Der Zucker sollte dann nicht mehr spürbar sein und das Ganze eine zähflüssige Konsistenz haben.
  2. Den Topf vom Herd ziehen und Grümmelkandis und Gewürze unterrühren.
  3. Pottasche und Hirschhornsalz in wenig Wasser (etwa 1 EL) auflösen und zusammen mit dem Natron ebenfalls unterrühren.
  4. Nun nacheinander etwa 2/3 des Mehls unterrühren (ich nehme dafür einfach weiter den Kochlöffel). Dann das restliche Mehl zugeben, kurz untermischen und dann – am besten auf einer Backmatte – kurz zu einem ganz leicht klebenden und recht festen Teig verkneten. Dabei nach Möglichkeit kein zusätzliches Mehl mehr zugeben.
  5. Den Teig in Frischhaltefolie oder einen Gefrierbeutel einwickeln und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank geben.
  6. Den durchgekühlten Teig nach dem Ruhen portionsweise möglichst ohne weitere Mehlzugabe etwa ½ cm dick ausrollen. Auch das funktioniert am besten auf einer Backmatte, ansonsten tut es auch etwas Alufolie oder ein aufgeschnittener Gefrierbeutel.
  7. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  8. Den Teig mit einem scharfen Messer auf die gewünschte Form und Größe zuschneiden (ich habe Rechtecke von etwa 2,5x5cm geschnitten), mit etwas Abstand (der Teig geht beim Backen auch leicht in die Breite) auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben.
  9. Ganze Haselnüsse mit einem Messer halbieren oder grob durchhacken und nach Gusto auf den Printen verteilen. Dabei ganz leicht andrücken.
  10. Im heißen Backofen 10-12 Minuten backen. Die noch weichen Printen danach zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben. Nicht wundern – sie werden wenn sie erkalten in kürzester Zeit steinhart.
  11. Die Schokolade mit dem Öl auf kleiner Hitze auf dem Herd oder in der Restwärme des Backofens schmelzen. Die Printen nach Wunsch ganz oder teilweise damit überziehen.
  12. Die Schokolade trocknen lassen. Dann die Printen in Dosen gut verpacken, dadurch werden sie im Laufe der Zeit (etwa 2 Wochen) wieder weich. Wer den Vorgang beschleunigen will, kann einen Apfelschnitz zugeben, muss diesen dann aber alle paar Tage austauschen, damit er nicht schimmelt!

Read Full Post »

Bei der Aktion Übern Tellerrand darf ich meinen Blog – und eine herrliche vegetarische Tomatentarte in Stephs “kleinem Kuriositätenladen” vorstellen.

Danke, liebe Steph, für die lieben einleitenden Worte und Deine Gastfreundschaft.

Ihr habt Lust auf Tarte und ein paar Hintergrundinfos zum German Abendbrot? Hereinspaziert!

Read Full Post »

Ich liebe Frühstück über alles. Einen Tag ohne Frühstück gibt es bei mir eigentlich nicht – und sei es nur eine Butterbrezn auf die Hand auf dem Weg ins Büro. (Noch lieber natürlich auf dem Balkon – aber die Zeiten sind ja jetzt erstmal vorbei…)

frühstück

Besonders schön ist natürlich, wenn ich mir richtig Zeit für mein Frühstück nehmen kann. Das ist dann idealerweise lang, ausgedehnt, mit Wochenendzeitung und in Gegenwart des bEdW. Aber manchmal mache ich Frühstück auch ganz alleine nur für mich.

Dann sieht ein perfektes Frühstück so aus:

Ein Vollkorntoast mit pürierter Avocado, gewürzt mit Salz, Tabasco und Limettensaft, serviert mit etwas Piment de Espilette.

Dazu eine Tasse Kaffe. Neuerdings lasse ich unseren DeLonghi-Kaffeeautomaten ausschlafen und brühe meinen Kaffe (“Fairer Wiesbadener” vom Contigo Fair Trade Shop) wieder mit meinem alten Melitta Porzellanfilter auf, den ich noch aus Studententagen habe. Vorteil: herrlicher Kaffeeduft in der Küche und brühend heißer Kaffee in der Tasse.

Meine Lieblingstasse habe ich mir vor vielen Jahren in einem Buchladen in Schwabing gekauft.

Und natürlich ein weichgekochtes Ei a la Heston Blumenthal. Der Küchenmagier (3 Michelin-Sterne für sein Restaurant “The Fat Duck”) widmet sich in jeder Folge seiner Sendung “Kochen wie Heston Blumenthal” einem bestimmten Grundnahrungsmittel. In der Folge “Eier” verrät er seine Zubereitungszeit des perfekten gekochten Eis:

Ei in kaltem (!) Wasser in einen Topf geben. Deckel drauf. Herd anschalten. In dem Moment bevor das Wasser kocht, den Topf vom Herd nehmen und bei geschlossenem Deckel das Ei (Größe M) sechs Minuten gar ziehen lassen. Bei größeren oder kalten Eiern oder wenn man es (wie ich) weicher mag, reichen auch 5:30 min. Der Vorteil: Das Ei gart im ausreichend heißen Wasser, ohne dass es einen Hitzeschock erhält. Dadurch ist das Eiweiß samtig und nicht gummiartig. Energie spart man außerdem. Ich dachte auch erst: “Jetzt vera***t uns Blumenthal aber. Eier kochen kann ja wohl jeder!” Aber probiert es mal aus! Sogar das feste Eiweiß ist weich und schmackhaft. Ich war begeistert!

Ich wünsche Euch ein schönes, kuscheliges Wochenende. Bei mir wird mal wieder der Turban zurecht gerückt und indisch gekocht. Freut Euch auf neue Rezepte aus der Maharadscha-Küche… Und was kocht Ihr am Wochenende? Vielleicht habt Ihr Lust, einen “entstaubten Klassiker” zuzubereiten?

Read Full Post »

Older Posts »

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 218 Followern an

%d Bloggern gefällt das: