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Archive for the ‘Wein’ Category

Ich muss schnell machen. Keine Zeit für viele Worte. Fühle mich ein bisschen, wie das weiße Kaninchen bei “Alice im Wunderland“. Aber wenn das Motto der Weinrallye “Rosé” lautet, KANN ich einfach nicht zusehen, ohne nicht zumindest ein paar Empfehlungen abzugeben. Danke an Culinarypixel für’s Ausrichten der Weinrallye #77!

Denn:

weinwocheIII

Meine ganz frisch geweckte Liebe zu Südafrika und – natürlich! – seine Weine habe ich bei Anja schon mal hier beschreiben dürfen. Da findet Ihr auch gleich ein Foto vom Rosé “Rosebud” des Weinguts Gabrielskloof, den ich Euch ans Herz legen möchte. Hier der Beweis, dass er nicht nur auf südafrikanischen Terrassen, sondern auch auf den heimischen köstlich schmeckt.

Ein beschlagenes Glas kühlen Rosés, Abendsonne – das ist für mich Sommerglück!

Gabrielskloof

Der Rosebud von Gabrielskloof ist eine Cuvee aus Viognier und Shiraz – beides sehr typische Rebsorten im Walker Bay District. Schon die Farbe erinnert an Rosenknospen (daher der Name!). Aber auch die Nase ist blumig-fruchtig. Dabei ist er knackig, trocken und gut gekühlt auch mittags schon der perfekte Begleiter zu beispielsweise einem Hühnchensandwich, gegrilltem Fisch oder auch einem nicht überwürzten Steak. Ich hatte auf dem Weingut einen unfassbar guten Schweinenacken-Burger mit Senfmayonnaise. DAS ist der Himmel auf Erden! Den Wein hat glücklicherweise unser Haus-und-Hof-Weinladen von schräg gegenüber, der eigene südafrikanische Weine aber eben auch die von Gabrielskloof verkauft. Haben wir ein Glück!

Man muss aber nicht immer so weit reisen, um köstlichen Rosé zu trinken! Wir wohnen ja quasi im gelobten Land: Dem Rheingau. Und während die meisten den Rheingau noch mit Riesling in Verbindung bringen, gibt es mittlerweile so viel mehr hier zu entdecken. Am besten geht das auf der Rheingauer Weinwoche! Gleich mal den Termin für 2015 vormerken:

Weinwoche

Ich bin das Ganze diesmal strategisch angegangen: Winzer checken, Angebot screenen, Plan erstellen und dann jeden Tag ein  (!) kleines (!!) Gläschen Rosé verkosten. Das sah bei mir dann so aus:

weinwocheII

In diesem Jahr gab es (gefühlt) mehr Winzer, die Rosé-Weine im Angebot hatten. Häufig handelt es sich dabei um Rosé aus Spätburgunder-Trauben, der feinherb ausgebaut wird. Ganz ehrlich: Nicht so richtig mein Ding. Zumal der Begriff “feinherb” nicht geschützt oder in irgendeiner Form festgelegt ist. Was bei einem Winzer einfach nur trocken mit etwas weniger Säure bedeutet, ist beim anderen mitunter schon hart an der Grenze zum lieblichen Wein. NICHT mein Ding!

Umso angenehmer überrascht waren wir von einem Spätburgunder-Rosé, den wir noch nicht kannten:

Trenz

Natürlich ist das Weingut Trenz keine wirkliche Entdeckung. Aber WIR kannten es bisher nicht. Dabei produziert die Familie seit über 340 Jahren Weine in Johannisberg. Über Weine aus dem Rheingau und das Terroir habe ich an dieser Stelle schon öfter mal geschrieben. Auf dem Johannisberg besteht der Boden aus Lehm und Sand. Die Nähe zum Rhein sorgen für warme Temperaturen und ausreichend Feuchtigkeit.

Mich verblüfft aber gerade bei der Querverkostung auf der Weinwoche immer wieder, wie unglaublich unterschiedliche Weine schmecken können, die doch alle mehr oder weniger unter ähnlichen Bedingungen wachsen. Mir macht das Riechen, Schmecken, Suchen, Finden und Entdecken in jedem Jahr auf’s Neue großen Spaß!

Der 2013 Trenz Rosé (0,75l/6,50€) ist kräftig in der Farbe und riecht nach dunkelroten Beeren, wie etwa Johannisbeere. Aber auch etwas Kirsche. Obwohl Familie Trenz sich ebenfalls dafür entschied, den Rosé unter dem Label “feinherb” laufen zu lassen, habe ich ihn als rund aber trocken und kräftig empfunden. Perfekt beispielsweise auch zu Gegrilltem.

Egal ob vom einen oder dem anderen Ende der Welt: Rosé ist keinesfalls ein Wein für Leute, die keinen Wein mögen. Er kann ebenso vielseitig und vielschichtig sein wie seine weißen und roten Geschwister. Und direkt vor unserer Haustür liegen viele spannende Weingüter, die nur darauf warten, von uns entdeckt zu werden.

Kleiner Treppenwitz am Rande: Das Weingut Trenz bewirtschaftet auch eine Anbaufläche in Stellenbosch/Südafrika. Wir sind dort quasi vorbeigefahren während unseres Urlaubs. Eine rote Cuvee sowie einen Sauvignon Blanc von dort durften wir ebenfalls auf der Weinwoche probieren. Ein Grund noch mal hinzufahren – nach Johannisberg. Oder Stellenbosch. Oder einfach beidem.

Sonnenblume

 

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Toll, habt Ihr jetzt auch einen Ohrwurm? Wisst Ihr eigentlich, wie sehr ich es genieße, mitten in der Rheingauer Weinwoche zu wohnen? Treppe runter, raus aus der Haustür und los geht’s mit über 100 Winzern aus dem wunderschönen Rheingau und ihren Produkten! Wobei: Das sind ja keine schnöden Produkte.

Wein, das ist Gold im Glas, Balsam in der Kehle, Glück im Schluck!

Foto (10)

Über meine Entdeckungen, Favoriten und Freudenjuchzern habe ich schon hier geschrieben zum Thema “Prickelndes” oder hier mit einer für mich neuen Entdeckung Auxerrois oder hier über den wunderbaren Schiefer-Terroir-Wein!

Das Schönste für mich sind die vielen kleinen Entdeckungen. Winzer, die herrliche Weine und Sekte produzieren, direkt vor unserer Haustür an- und ausgebaut! Rebsorten, die ich nie im Rheingau vermutet hätte! Der Vergleich von Riesling und Riesling und Riesling – jeder wieder anders. Und das alles unkompliziert, an Holztischen, mit anderen Gästen zusammenrückend.

Sommerselig und weinglücklich!

Ganz besonders liebe ich ja bekanntlich das Weingut Höhn mit seinem Sauvignon Blanc und dem herrlich fruchtigen Chardonnay. Wer hätte das gedacht? Die wunderschöne Terrasse und das gute Essen der Gutsschänke sind außerdem einen Besuch wert! Oder das Weingut Ottes, auf dessen Terroir-Riesling, angebaut auf furztrockenen Schiefer-Böden, ich mich schon freue. Obwohl ich ja so ein säureempfindliches Lieschen bin, habe ich schon einige Rieslinge für mich entdeckt.

Vielleicht sehen wir uns ja auf der Weinwoche? Oder vielleicht habt Ihr auch einen Tipp für mich? Was muss ich unbedingt probieren?

Nächste Woche geht’s hier dann auch wieder kulinarisch weiter. Und vielleicht habe ich wieder eine Entdeckung für Euch. Für die nächste Weinrallye ausgetragen von Culinary Pixel brauche ich ja noch dringend eine Rosé!

Bis dahin: Stößchen!

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“Hallo, ich heiße Julia und ich bin süchtig nach Käse!” – “Hallo, Julia!”

So oder so ähnlich könnte das ablaufen in meiner imaginären Selbsthilfegruppe der Anonymen Käsesüchtigen. Aber das würde ja auch bedeuten, dass man ein ernsthaftes Problem mit seiner Sucht hat. Nur: Ich will mich doch gar nicht kurieren lassen. Denn Käse ist für mich ein Lebenselexier, ein Luxusgut, ein Grundnahrungsmittel, ein Hochgenuss. Und außer, dass man zunimmt und viel, viel Geld an seinen Dealer weiterreicht, entsteht kein großer Schaden. Noch (!) jedenfalls stehe ich nicht vor Grundschulen, um kleine Kinder mit Käse zu versorgen, auf dass sie später große Käseabhängige werden wie ich.

Ein Running Gag zwischen dem bEdW und mir ist aber, dass “ein Käsebrot” mittlerweile ein Synonym für so alles ist, wonach mir der Zahn tropft. Wird im Radio dazu aufgerufen, das schönste Sonntagskuchenrezept zu teilen, frage ich ihn: “Darf ich da anrufen und “Käsebrot” sagen?”. Wenn er mich fragt, was er am Wochenende mal kochen soll, sage ich: “Käsebrot!”. Geht es um sündhaftteure Zutaten, die um die halbe Welt fliegen und mit Gold aufgewogen werden, zucke ich nur die Schultern und schmier’ mir…? Genau! Ein Käsebrot.

Mein liebstes Besteck ist deshalb auch mein kleines Käsemesser, das eigentlich Teil eines Dessert-Bestecks ist und das ich vor vielen, vielen Jahren als Kinder-Besteck benutzt habe (natürlich mit Gabel!). Es ist das untere auf dem Bild – im Vergleich habe ich die beiden Messer des “Erwachsenen”-Bestecks dazu gelegt:

Messer

Das Besteck ist ein versilbertes von Christoffle und begleitet mich seit ich denken (bzw. mit Messer und Gabel essen) kann. Die “große” Variante habe ich zum 10. Geburtstag bekommen. Seitdem ist das Set fester Bestandteil meines Haushalts. Meine Schwester hat das gleiche Besteck – allerdings nicht die Dessert-Variante, so viel ich weiß.

Das kleine Dessert-Besteck ist einfach perfekt für Käse, Frischkäse-Cremes, Chutneys, Obst – also alles, was bei mir gerne als Zwischenmahlzeit oder zum Abschluss eines schönen Essens auf den Tisch kommt. Das Messer ist jedenfalls permanent im Einsatz, da ich IMMER Käse im Haus habe. Und es erinnert mich an meine Kindheit. Was gibt es Schöneres? Ein Käsebrot und ein Glas Kakao sind übrigens eine meiner ersten “Food”-Erinnerungen! Brot, Butter (!), Camembert (von der Käserei Champignon! Ich Kind der 70er!), kalte Milch vom Bauernhof (für 50 Pfennig/Liter und in der Milchkanne nach Hause geholt!) mit Kaba (Sag ich doch: 70er!!). Industriekäse, Milch direkt vom Euter, zuckerhaltiger Kakao – und wir haben trotzdem überlebt!

Deshalb, und weil ich während eines zweiwöchigen Malediven-Urlaubs mal fast durchgedreht bin, weil es dort (natürlich! Wo soll der herkommen?) keinen Käse zu essen gab, ist der bEdW jetzt immer sehr beruhigt, wenn ich auf Reisen meinen Käse-Pegel halten kann.

Und so sind wir an einen Nachmittag während unseres Südafrika-Urlaubs auf der Fairview Farm & Winery und dem dazugehörigen Restaurant The Goatshed bei Paarl gelandet, wo ich mich in Käse suhlen Käse genießen konnte, der einfach nur köstlich war.

Die Ziegen der Farm haben’s wunderbar und dürfen sogar in einem Rapunzel-Türmchen wohnen, auf den sie – Bergziegen! – außen über eine Leiter klettern.

goatshed_goats

The Goatshed Fairview hat ein schönes, uriges Restaurant mit lauschiger Terrasse und  blanken Holztischen. Innen kann man an einem Verkaufstresen das selbst gebackene Brot auch mit nach Hause nehmen kann. Das Back-Team wird von einem schwedischen Bäcker geschult und macht wirklich einen tollen Job :) Aber am besten ist der Käse, der einem Junkie wie mir die Tränen in die Augen treibt:

Foto (10)

Man kann nämlich einfach ankreuzen, welche der 25 eigenen Käsesorten man testen mag (die Käsesorten sind auf der Rückseite beschrieben) und bekommt dann ein hübsches Brettchen, viel Brot, etwas Marmelade und herzige Fähnchen zur besseren Zuordnung der Käse serviert. Geht es besser?

goatshed

Natürlich gibt es noch anderes zu essen (wozu??): Salate, belegte Panini, Forellen Quiche, Springbok… Jedem Gericht ist eine Weinempfehlung zugeordnet. Denn Wein gibt es natürlich auch auf der Farm. (Hallo?!?! Wir sind in den Winelands!) Käse und Wein ist ja nicht immer ganz einfach. Aber der Fairview Chardonnay hat mir sehr gut geschmeckt zu meiner Auswahl. Die freundlichen Kellner beraten aber auch gerne oder bieten mal einen Probierschluck an.

Überhaupt: Wer so gestärkt eine ordentliche Grundlage im Magen hat, kann sich direkt vom Restaurant zum Winetasting begeben, das nebenan möglich ist. Hier kann einerseits Käse und andere Produkte der Farm gekauft werden – oder eben Wein. Leider ist es etwas schwieriger, Wein aus Südafrika mitzubringen als aus der Toskana. Aber wir waren mit Blick auf Konto und unseren Platz im Keller ganz froh darüber… So haben wir den Wein einfach vor Ort genossen und freuen uns darauf zurück zu kommen nach Südafrika. Nach Paarl. Zu The Goatshed auf der Fairview Farm.

Sollten wir noch mal die südafrikanischen Winelands bereisen, nehme ich definitiv mein kleines Käsemesser mit, um mich bei The Goatshed Fairview mit Käse einzudecken, zwei bis drei Flaschen Wein zu kaufen und im Feriendomizil dann standesgemäß genießen zu können. Und so ist das mein Beitrag zu Peters originellem Blog-Event:

Blogevent Auf Messers Schneide

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Ich kam auf die Idee zu diesem Blog-Event, als ich neulich mein erstes Boeuf Stroganoff gemacht habe – leichter, feiner und appetitlicher, als ich es aus frühen Kindheitstagen in Erinnerung hatte.

Dabei fiel mir auf, dass es viele beliebte und über Generationen weitergetragene Rezepte gibt, an die wir uns zwar gerne erinnern, die wir heute aber doch anders zubereiten würden. So mache ich beispielsweise deutlich weniger saure Sahne an die Frankfurter Grie Soß als meine Großmutter und ersetze einen Gutteil mit Joghurt. Für den hessischen Kartoffelsalat nehme ich als Bouillon keine gekörnte Brühe aus dem Glas, sondern selbstgemachte Gemüse- oder Rinderbrühe usw.

Das alles ist keine Kritik an früheren Generationen, sondern eine Weiterentwicklung. Denn Geschmäcker ändern sich, das Bewusstsein für „gute“ oder „schlechte“ Nahrungsmittel wächst, eigene Vorlieben kristallisieren sich heraus, Allergien und Abneigungen tauchen auf, Familien müssen einen Konsens schaffen („MEINE Mutter macht das Gulasch aber GANZ ANDERS als Deine!!!“) und last but not least sitzen wir heute fast nur noch vor dem Computer und arbeiten nicht mehr stundenlang auf dem Feld.

So fand sich im Dr. Oetker-Schulkochbuch meiner Mutter aus den späten 50er Jahren noch der Hinweis, dass die Hausfrau (!) ihrem Mann abends doch bitte ein kalorienreiches (!!) Mahl auftischen möge, damit der schwer arbeitende Kerl seine Reserven wieder auffüllen kann. Heute heißt es dann eher: „Du, lass uns heute Abend lieber was Leichtes machen. Die Hose kneift schon wieder.“

Trotzdem träumen wir von den Gerichten unserer Kindheit, wollen aber gleichzeitig weder Maggi, noch Fondor oder Mehlschwitze verwenden. Oder wir wagen uns an ein Gericht, das wir immer eklig fanden (Mehlschwitzeblumenkohlauflaufmitschinkenwürfelnundkäse), und packen es in ein modernes Gewand, das uns heute besser gefällt. Ich träume beispielsweise von einem wirklich delikaten Jägerschnitzel, schmackhaften Kasspatzen ohne Pappe-Effekt, einem schnellen Käsefondue für 2 oder einer weniger fetten Variante vom Frankfurter Kranz!

Nachdem ich also über mein Boeuf Stroganoff nachgedacht habe, möchte ich Euch nun dazu einladen, Eure Klassiker aus Kindheitstagen, Eure Familienrezepte und altbekannten Standards aus dem Schulkochbuch zu entstauben und moderne Varianten zu schaffen.

event

Vielleicht macht Ihr Euch zu einem gemütlichen TV-Abend ja ein ganz raffiniertes Popcorn? Oder Euch fällt ein exotisches Topping für die altbekannte Kartoffelsuppe ein? Wie machen junge Eltern heute den Nachkriegs-Kuchen und Kindergeburtstagsliebling „Kalter Hund“? Sind Bratkartoffeln mit Dickmilch als schneller Sattmacher ausgestorben? Und wo, bitteschön, finde ich heute überhaupt noch Dickmilch???

Habt Ihr Lust mitzumachen? Dann freue ich mich auf Eure Teilnahme!

Hier ein paar Spielregeln:

  • Mitmachen kann jeder, der einen Blog betreibt. Das muss natürlich kein Foodblog sein.
  • Euer Beitrag muss thematisch das Thema „Entstaubte Klassiker“ kulinarisch aufgreifen. Ansonsten gibt es keine inhaltlichen Vorgaben. Denkt gerne auch “um die Ecke”. Ich mag das und lasse mich gerne überraschen, wie Ihr das Thema interpretiert.
  • Postet Euren Artikel bitte bis zum 6.12., 23:59 Uhr, auf Eurem Blog.
  • Ihr könnt – müsst aber nicht – den reizenden Banner (s.o.) von Stefanie Bamberg verwenden. (Danke, Stefanie!) Dazu das Bild kopieren und als Bild in Euren Artikel oder – falls Ihr mögt – in Eure Sidebar einfügen. Ihr könnt aber auch einfach den nachstehenden Code kopieren (Danke, Sandra!): <a href=”http://germanabendbrot.wordpress.com/2013/11/04/mein-allererstes-blog-event-entstaubte-klassiker-ein-kleines-dankeschon/” title=”Blogevent Entstaubte Klassiker”><img src=” http://germanabendbrot.files.wordpress.com/2013/11/event.jpg?w=500” /></a>
  • Verlinkt in Eurem Beitrag bitte zu diesem Artikel hier, damit Eure Leser auch die anderen Beiträge des Events entdecken können.
  • Hinterlasst dann bitte den Link zu Eurem Beitrag unter diesem Post als Kommentar oder schickt mir eine E-Mail an germanabendbrot(at)gmx(punkt)de
  • Da in der großen weiten Foodblogger-Community selten jemand als einziges eine gute Idee hat, erteile ich pro Blog eine Wildcard: Ich dürft (zusätzlich oder als einzigen Beitrag) EIN Rezept aus Eurem Archiv verwenden. Schreibt aber dann bitte einen kurzen neuen Beitrag zu dem „alten“ Rezept, damit Ihr auf diesen Post hier verlinken könnt und Eure Leser erfahren, worum es geht. Eine lange Liste mit uralten Links macht niemandem Spaß…
  • Mit Eurem Beitrag räumt Ihr mir das Recht ein, Eure Rezepte (inkl. Bild) in einem zusammenfassenden Blog-Post zu veröffentlichen. Außerdem werde ich auf das Event, Eure Beiträge und die Zusammenfassung via Facebook und Twitter hinweisen.
  • Eine FB-Veranstaltung gibt es zu dem Event hier.

Seit über drei Jahren ist meine kleine Fressseite, das German Abendbrot, nun schon online. Viel Exotisches habe ich in dieser Zeit gekocht, viele Familienrezepte mit Euch geteilt, Neues ausprobiert, Bewährtes aus der Versenkung geholt, manche Schreibkrisen überwunden, vor allem aber jede Menge Spaß gehabt. Ich habe einige meiner Leser persönlich kennenlernen dürfen, habe viel Rat, Anregung und Unterstützung erfahren und mich gut vernetzen können. Das alles möchte ich nicht mehr missen. Und dafür möchte ich Euch, meinen Lesern, von Herzen danken!

Deshalb verlose ich unter allen teilnehmenden Bloggern ein paar zum Klassiker-Thema passende „Dankeschöns“, die ich für Euch zusammengesucht und aufgetrieben habe:

  • Klassiker zum Trinken 1-3: Auch Weine, Trauben oder Anbauregionen leiden manchmal unter einem verstaubten Image. Dass dies aber oft zu Unrecht der Fall ist, dürfen drei glückliche Gewinner selbst er”schmecken”. Riesling, Blaufränkisch oder Grüner Veltliner – ganz ohne Muff und von jungen Winzern teilweise neu interpretiert – zusammengestellt von ninetyninebottles in drei tollen Wein-Paketen:
  1. Paket “Deutschland, Österreich, Spanien”: Insg. 4 Flaschen plus 20€ Gutschein zum Einkauf bei ninetyninebottles.de. Paket-Inhalt: Freudenspiel Riesling Sekt, Robert Weil Riesling trocken, Esterhazy Blaufränkisch, Altos Tempranillo
  2. Paket “Österreich & Deutschland”: Insg. 3 Flaschen, Paket-Inhalt: Hand in Hand Spätburgunder, Grüner Veltliner Edelweiss, Feen und Elfen Riesling
  3. Paket “Frankreich”: Einmal eine Flasche Chateau Saint Paul Medoc

entstaubte_klassiker

  • Klassiker zum Trinken (alkoholfrei): Wir entstauben die Trinkschokolade und rühren statt Nesquick und Kaba eine feine Trinkschokolade von Rausch in unsere Milch: Plantagen-Schokolade Puerto Cabello aus Venezuela mit 43% Kakao-Anteil.
  • Klassiker für die Küche: Küchengeräte müssen nicht langweilig sein. Auch wenn es sich um einen klassischen Schäler handelt. Der Schäler von Normann Copenhagen jedenfalls ist sowas von stylish. Den würd’ ich glatt behalten!
  • Klassiker aus Fleisch & Blut: Wenn jemand weiß, wie man als Klassiker frisch & knackig bleibt, dann das “Playmate des Jahrhunderts” Gitta Saxx. Denn sie gehört zu den wenigen Frauen, die über Jahrzehnte in der Branche erfolgreich sind. (Ich hab’ doch gesagt, ich mag es, wenn wir auch mal um die Ecke denken ;-) ) Tipps verrät sie in ihrem Buch (Verlag edition a) “Jungbleiben für Anfänger”. Wer weiß, vielleicht können wir ja noch etwas lernen von Frau Saxx?

Teilnahmebedingungen:

Jeder innerhalb der Laufzeit des Events teilnehmende Blog landet automatisch im Lostopf. Über die Gewinne entscheidet die Glücksfee (in Gestalt des bEdW) per Auslosung nach Beendigung des Events. Wenn Ihr nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, schreibt das in Eurem Kommentar/Eurer Mail bitte dazu! Die Gewinner/innen werden per Mail benachrichtigt und in der Zusammenfassung hier im Blog genannt.

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Ich danke den Firmen ninetyninebottles, Rausch, Bleywaren und dem Verlag edition a sowie deren Agenturen für die freundliche Unterstützung.

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War’s das jetzt, Sommer?

Gehst Du nach dem letzten Aufbäumen Anfang September nun endgültig? Ich merk’ doch, dass Du auf dem Absprung bist: Morgens ist es schon wieder dunkler, der Nebel hängt über Stadt und Feld, die Tage werden merklich kürzer…

Ich mag Dich ja, Herbst. Aber Du, lieber Sommer, könntest schon noch ein bissl bleiben.

Was sagst Du? Du bist müde und hast Dich verausgabt?

Warte mal! Ich füll’ mir einfach ein bisschen was von Dir ins Glas, schließe die Augen und träume noch ein wenig von unserer schönen gemeinsamen Zeit – am Rheinufer, auf der Terrasse, mit Grillduft in der Nase, Sonne in den Wimpern und auf den Wellen…

Danke, lieber Sommer. Es war wunderbar mit Dir. Wir sehen uns im nächsten Jahr! Aber dann bitte nicht wieder so spät, gell?

perle

Ach, sei doch nicht eingeschnappt, lieber Herbst. Du bist mir doch auch willkommen. Mit Deinen bunten Farben, der Lese in den Weinbergen, mit Maroni und Flammkuchen, traumhaften Sonnenaufgängen, raschelnden Spaziergängen, fleißigen Igeln und Eichhörnchen, leuchtenden Äpfeln, Abenden voller rotweinseliger Gespräche. Komm ruhig rein, lieber Herbst, setz’ Dich schon mal. Wir haben uns viel zu erzählen…

Die Rheinperle von Max Schunke: Riesling, in der Pfalz gewachsen, im Rheingau (in Rüdesheim) mit Kohlensäure versetzt. Dieser Perlwein ist purer Sommer im Glas und schmeckt auch statt Federweißer zu Herbstgerichten. Nicht so schaumig wie Sekt, sondern eher wie eine Weißweinschorle. Spritzig, frisch – und (wie schon die Vulkanblüte) mit einem wunderhübschen Etikett. (7,90€/Flasche bei Ninetyninebottles)

Hinweis: Der Wein wurde mir von Ninetyninebottles zur Verkostung zur Verfügung gestellt. Dies dient ausschließlich der Information meiner Leser. Ich verfolge damit keine finanziellen Interessen und nehme auch nicht an Affiliate-Programmen teil.

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Keine weiteren Worte notwendig…

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Ihr habt mir zum dritten Bloggeburtstag so viele wunderbare Dinge in die Kommentare geschrieben. Ich war sehr gerührt und habe mich über jeden einzelnen Beitrag sehr gefreut! DANKE!

Es gab aber trotz allem “Bleib, wie Du bist!” auch einige Anregungen. Etwa von Stefanie vom Blog Genusssucht: Mehr Weintipps, mehr Lokalkolorit. Könnt Ihr haben :)

Ich hab’ da auch gleich was für Euch. Ihr erratet es nie:

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Nein, diese Terrasse liegt nicht auf den Hügeln vor Florenz. Und Ihr könnt Euch noch so anstrengen – die Kuppel des Doms von Siena werdet Ihr am Horizont auch nicht entdecken.

Ein klein bisschen weiter rechts, unten im Tal fließen auch weder Arno noch Tiber, sondern das gute alte Väterchen Rhein.

Und statt 8 Stunden Fahrt und  langen Wartezeiten am Brenner brauchen wir auf dem Weg zu dieser Terrasse von uns aus keine 10 Minuten.

Das nenne ich Glück! Oder besser: Weingut Höhn.

Durch einen Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sind wir auf das Weingut in der Nachbarschaft aufmerksam geworden. Denn vermutet hätten wir im Neubaugebiet auf dem Wiesbadener Freudenberg alles nur keine Gutsschänke!

Mittwoch bis Sonntag (und an Feiertagen) von 16 bis 24 Uhr kann man hier herzhaft regional essen (der Spundekäs’ ist hausgemacht und einer der besten in der Region!) und natürlich auch die hauseigenen Weine genießen. Erst vor zehn Jahren sind die Höhns auf den Freudenberg gezogen. Deswegen ist die Gutsschänke auch erfrischend modern, offen, mediterran eingerichtet und weniger piefig, holzgetäfelt als viele andere im Rheingau. (Kann da bitte mal frischer Wind durch’s Mittelrheintal fegen?)

Wer “nur” Weine verkosten und einkaufen möchte, kann das in der Vinothek Montag bis Freitag zwischen 17 und 19 Uhr, oder samstags zwischen 10 und 14 Uhr.

Seit 2010 ist das Weingut Mitglied de rUmweltallianz Hessen und nach EcoStep zertifiziert.

Was uns besonders gefallen hat (außer dem Blick! Hatte ich den schon erwähnt?), war die Bandbreite der Weine: Zwar gibt es natürlich (!) Riesling und Spätburgunder. Die Familie Höhn baut aber auch – untypisch für den Rheingau – Chardonnay und Sauvignon Blanc an, unsere absolute Lieblingstraube!

Angebaut in der Weinlage Schiersteiner Hölle, kann der Sauvignon Blanc locker mit seinen Brüdern und Schwestern aus Frankreich mithalten. Er ist vielleicht weniger stachelbeerig und ist etwas weicher in der Säure. Aber dafür, dass er quasi aus unserem Vorgarten stammt und nicht von der Loire, hat er uns ausgezeichnet geschmeckt (Flasche je 6,50€).

Eine Flasche Weißburgunder wartet noch darauf geöffnet zu werden. Aber vielleicht verkoste ich auch erstmal ein Glas davon vor Ort bei einer Portion Spundekäs’ – und genieße den Blick, während ich die Wochen bis zum nächsten Toskana-Urlaub zähle…

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