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Und ab morgen gehts hier wieder ums Essen, Kochen und Genießen. Versprochen!

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#flowersforinga

Wegen Inga habe ich mich letztes Jahr als Stammzellenspender registrieren lassen. Jetzt musste ich bei Mel lesen, dass Inga den Kampf gegen den Blutkrebs verloren hat.

Mein Mitgefühl gehen an ihre Familie und Freunde, die einen geliebten Menschen viel zu früh verloren haben.

flowersforinga

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Meine Gedanken kreisen darum, wie fragil unser Glück und unser Leben sein kann. Wie schnell kann all das, was wir täglich so als nervig empfinden, in den Hintergrund treten.

Wie egal ist dann plötzlich der fiese Pickel mitten im Gesicht, die 5 Kilo Übergewicht, der endlose Stau am Morgen, die verdammte Steuererklärung, die kaputte Waschmaschine, der komische Geruch ausm Kühlschrank… Wir vergeuden so viel wertvolle Zeit mit Scheiß!

Lasst uns einen Augenblick damit aufhören und stattdessen Menschen anrufen, die uns wichtig sind, statt es immer wieder aufzuschieben.

Lasst uns dem oder der Liebsten sagen, wie glücklich er/sie uns macht, statt uns über Wäscheberge im Schlafzimmer zu ärgern.

Lasst uns den Duft der Blumen einatmen, die seit Tagen auf dem Fensterbrett vor sich hinblühen, statt sich über einige welke Blätter zu ärgern.

Lasst und die letzten Tomaten der Saison mit Genuss essen und dabei die Fruchtfliegen ignorieren, die uns sonst in den Wahnsinn treiben.

Lasst uns mit Gummistiefeln durch Pfützen laufen, statt über das Regenwetter in der ersten Urlaubswoche seit März zu jammern.

Lasst uns an all die Menschen denken, die all das jetzt nicht mehr tun können, weil sie all ihre Kraft brauchen, um gegen eine fiese Krankheit zu kämpfen.

Deshalb registriert Euch bitte als Stammzellenspender, damit einige dieser Menschen vielleicht noch eine Chance haben. Alle Infos und Adressen zur Registrierung findet Ihr in Mels Blog-Post. Das Ganze ist wirklich easy-peasy. Ihr braucht keine Angst davor haben. Stattdessen fühlt Ihr Euch wie ein Superheld. Denn Eure Stammzellen können Leben retten!

Mel erklärt auch, was es mit dem Hashtag #flowersforinga auf sich hat:

Viele Blogger werden heute und in den nächsten Tagen Beiträge unter dem Hashtag #‎flowersforinga posten. Wir möchten unsere persönlichen Gedanken teilen, an Inga erinnern und dazu beitragen, dass andere Menschen mit Blutkrebs den richtigen Spender für sich finden, überleben und gesund werden. Denn jeder von uns kann dazu beitragen – und es wirklich ganz einfach, anderen Menschen da draußen zu helfen, diese tödliche Krankheit zu besiegen.

Und jetzt bitte hier entlang: Zur Spenderseite des DKMS.

Wenn man den Obst- und Gemüsehändlern auf dem Markt Glauben schenken darf, war die Erntesaison groß. Sie habe früh angefangen, die Pflanzen hätten sich völlig verausgabt und jetzt sei halt langsam Schluss, so zumindest sagt mein Tomaten-Dealer.

Dann also noch schnell Nektarinen kaufen. Noch gibt es herrlich orange-lila gesprenkelten Nektarinen. Ich mag sie besonders, wenn sie knackig und noch leicht säuerlich sind. Leider werden Nektarinen aber auch schnell schrumpelig oder die elenden Fruchtfliegen machen sich darüber her. Dann mache ich aus ihnen ein leuchtendes, wärmendes, fruchtig-scharfes Chutney für kalte Tage:

Chutney von Nektarinen und Paprika

Processed with Rookie

Für 3 Schraubgläser a 200ml (Circa-Angabe!) benötigt Ihr folgende Zutaten:

3 reife Nektarinen

1 kleine rote Paprika

8-10 getrocknete Tomaten (trockene oder gut abgetropfte in Öl eingelegte)

0,2l Tomatensaft

1 große Zwiebel

1/2 Knoblauchzehe

1 cm³ Ingwer (also ein etwa frauendaumenkuppengroßes Stück)

2 kleine getrocknete Vogelaugen-Chilis

1/2 TL schwarze Zwiebelsamen

1 gehäufter EL Madras Curry (oder ein anderes scharfes Curry)

Apfelessig

Muscovadozucker

2 EL Ghee oder neutrales Pflanzenöl

Zubehör: scharfes Messer, Schneidebrett, mittelgroßer Topf, sterile Schraubgläser

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Nektarinen entkernen und grob würfeln. Paprika entkernen und ebenfalls grob würfeln. Getrocknete Tomaten grob würfeln. Zwiebel schälen, fein würfeln. Chilischoten entkernen und fein hacken. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.

Ghee oder Öl im Topf erhitzen. Die Zwiebeln glasig dünsten. Chilischote, Knoblauch, Ingwer hinzugeben und ebenfalls mitdünsten. Currymischung anrösten, bis das Aroma aufsteigt. Nektarinen, Tomaten, Paprika hinzugeben, gut mischen und andünsten. Zwiebelsamen und Tomatensaft hinzugeben, gut unterrühren. Topf zudecken und 5 min bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Jetzt sind die Früchte schon etwas weich und haben Saft gezogen. Nun mit dem Apfelessig und dem Muscovadozucker großzügig abschmecken. Das Chutney sollte ausgewogen süß, scharf und säuerlich zugleich sein. Da es hierbei stark auf die Süße der Früchte ankommt und Euren persönlichen Geschmack, ergeben genaue Mengenangaben keinen Sinn.

Zum Schluss noch etwas einköcheln lassen, bis die Masse noch stückig ist aber mit einer dicklichen Sauce. In die Gläser füllen, zuschrauben und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen, beschriften und an einem trockenen, dunklen Ort aufbewahren.

Das Chutney hält sich locker mehrere Monate. Angebrochen hebt es sich im Kühlschrank noch mindestens 2 Wochen auf. Es schmeckt herrlich zu Gegrilltem, zu Käse oder zu indischen Gerichten, aber auch auf Sandwiches mit kaltem Hühnchen oder gekochtem Schinken.

 

 

 

…wenn der kleine pinke Luftballon im Bach liegt.

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Ich liebe es Gewürzmischungen frisch herzustellen. Wenn ich mir den Turban zurechtrücke und in meiner imaginären Maharadscha-Küche eine kulinarische Reise nach Indien antrete, ist der Mörser permanent im Einsatz, um frische oder getrocknete Gewürze – angeröstet oder nicht – zu einer geschmacksexplosionsartigen Mischung oder einer Paste zu mischen.

Manchmal muss es aber auch bei mir ein bisschen schneller gehen. Dann greife ich gerne auf meine hausgemachten Gewürzmischungen zurück, die sich in einem dunklen Glas auch so gut einige Wochen halten, ohne an Aroma zu verlieren. So habe ich beispielsweise immer zur Hand das scharfe Madras Curry, das rauchigere Ceylon Curry oder das warme Garam Masala.

Seit einigen Wochen habe ich mir aber noch eine weitere Gewürzmischung zusammengestellt:

Die hausgemachte Chili-Gewürzmischung für alle Fälle!

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Für etwa 75 gr dieser scharf-heißen Gewürzmischung benötigt Ihr:

Scharfes Chilipulver

Salz

getrockneten Oregano

Kreuzkümmel

getrocknete Knoblauchflocken

Zwiebelsamen (schwarz)

rosenscharfes Paprikapulver

Salz, Chili und Kreuzkümmel sollten den Hauptanteil liefern. Alle anderen Zutaten könnt Ihr je nach Gusto dosieren. Bloß nicht zu dogmatisch sein!

Und jetzt? Alle Zutaten in einem Mixer (oder dem Mörser) zermahlen, bis sie gut miteinander vermischt sind.

Wozu passt es? Ich nehme die Gewürzmischung natürlich für mein Chili con Carne. Ihr könnt zusammen mit etwas Olivenöl daraus aber auch ein Rub für Grillfleisch machen. Oder eine Prise über Bratkartoffeln geben. Oder einem Frischkäse einen ordentlichen Kick geben. Oder einem Pizzasugo ordentlich einheizen. Oder…

Obers trifft Sahne wollte wissen “Und wie würzt Du?” Deshalb ist das hier mein Beitrag zum gleichnamigen Blogevent.

 

 

I love Frankfurt

… und lass die Woche auf Frankfurts Hausberg Lohrberg ausklingen. #bliss

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Kartoffelsalat reloaded

Hach, es gab lange keinen Kartoffelsalat auf meiner kleinen Fressseite (höhö, kleiner Scherz!). Weil aber immer wieder in diversen Facebook-Food-Gruppen ein kleiner Glaubenskrieg wütet rund um den “richtigen” Kartoffelsalat, muss ich jetzt mal wieder den hessischen hervorkramen. Den original hessischen Kartoffelsalat nach Rezept meiner Mutter und Großmutter natürlich. Das ist mir immer noch der aller, aller liebste! Ihn hatte ich ganz in den allerersten Anfangstagen des Blogs vor über vier Jahren verbloggt. Ein neues Foto, eine leichte Abwandlung – damit setze ich meine kleine Reloaded-Reihe fort:

Kartoffelsalat

Das Originalrezept gibt es hier.

Daran muss gar nichts verbessert werden.

Aber diesmal gab es ein paar frische, gehackte Balkonkräuter dazu (Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer, Petersilie) sowie ein Löffelchen Senf in die Brühe. Der bEdW wollte den Kartoffelsalat etwas schlotziger. Also wurde mehr Brühe zugegeben, immer wieder umgerührt und ziehen gelassen.

Ich LIEBE ihn einfach (den Kartoffelsalat UND den bEdW)! Und wer nach Varianten sucht (vom Kartoffelsalat!), weiß ja, wo er fündig wird ;-) (siehe oben)

Bembel

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