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Manchmal erschrecke ich vor mir selbst. Etwa wenn ich mich dabei erwische, dass ich morgens schon darüber nachdenke, am Abend Brownies zu backen. (Wer hier öfter mitliest, versteht, was ich meine: Ich würde eher morgens mit Augenbinde und auf einem Bein stehend ein 5-gängiges indisches Menü für 6 Personen zubereiten, als backen.)

Aber vielleicht ist der Bock auf was richtig, richtig Süßes, auf das Gefühl von was Fluffigem im Mund auch dem Wunsch nach einem Seelenstreichler geschuldet. Denn obwohl ich eher von der herzhaften Fraktion bin, tut was Süßes ab und an einfach der Seele gut. Wisst Ihr, was ich meine?

Und da ich momentan unter der Woche weder zum Einkaufen, noch zum Kochen und fast gar nicht zum Essen komme, bin ich in Gedanken mal die Vorräte durchgegangen:

Bitterschokolade: check!

Butter: check! (mit etwas Phantasie, s.u.)

Eier: check!

Mehl, Zucker, Backpulver: check!

Hmmm… Und womit pimpen wir das Ganze?

Cranberries: check!

Walnüsse: check!

Heraus kamen herrlich fluffige, süß-knackig-herb-saftige Seelenstreichler-Brownies:

Brownies_Walnuss

Für echte Brownie-Fans könnte sie vermutlich etwas “knatschiger” sein. Aber ich finde sie herrlich saftig und so leicht, als würde ich geradewegs auf ihnen ins Wohlfühl-Land schweben.

Ein Glas Milch dazu oder einen frisch aufgebrühten Kaffee und die Welt da draußen kann uns mal!

Zutaten für eine Backform 30×39 cm (etwas unorthodox aus der Vorratskammer zusammengesucht):

100 gr 70% Schokolade

25 gr Vollmilchschokolade

200 gr Muscovadozucker

100 gr Butter

100 gr Mehl

25 gr leicht gesalzene Butter

4 Eier

1 gehäuften TL Backpulver

60 gr kalifornische Walnüsse (süßer und milder als europäische)

100 gr getrocknete Cranberries

1 EL (etwa 40 gr) Preiselbeeren aus dem Glas

Zubehör: Metalschüssel und Topf für ein Wasserbad, Handrührgerät, Rührschüssel, Backform 30×39, 1 Bogen Backpapier

Zubereitungszeit: 20 min plus 20 min Backzeit

So geht’s:

Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

Topf mit Wasser füllen und erhitzen. Metalschüssel in den Topf stellen. Butter und Schokolade in Stückchen schneiden und in die Metalschüssel geben. Schmelzen lassen und miteinander verrühren.

Währendessen Walnüsse und Cranberries grob hacken, Preiselbeeren dazu geben und zur Seite stellen. Zucker, Mehl, Backpulver und Eier mit dem Handrührgerät vermixen. Die geschmolzene Butter-Schoko-Masse unterrühren.

Walnüsse, Cranberries und Preiselbeeren unterheben.

Backform mit einem Bogen Backpapier auslegen. Die Teigmasse gleichmäßig in der Form verteilen – auch an den Seiten und in den Ecken, sonst ist der Brownie an den Seiten ganz platt.

Auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben und 20 min backen.

Nach der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob noch Teig hängen bleibt. Wenn nicht, ist der Brownie fertig.

Herausnehmen, abkühlen lassen und anschließend mitsamt Backpapier herausheben. In Quadrate schneiden, servieren, genießen.

Wer mag, streut noch Puderzucker über die Brownies. Wer die Brownies lieber knatschiger will, nimmt einfach 150 gr Preiselbeeren aus dem Glas und 50 gr Walnüsse. Aber die säuerlichen getrockneten Cranberries sind der Hit.

Und weil Brownies nicht nur ein tolles Valentinstaggeschenk sind – etwa für den Liebsten, die beste Freundin, die hilfsbereite Kollegin oder den Päckchen annehmenden Nachbarn – sondern auch so uramerikanisch wie Hot Dogs mit Sauerkraut und rauchende Colts, sind meine Seelenstreichler-Brownies mein Beitrag zum Blog-Event “Kulinarischer Roadtrip durch die USA” von bella kocht.

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

Ihr Lieben, ich danke Euch für all Eure spannenden, anregenden, mitreißenden Tipps, die Ihr mir unter diesem Blog-Post hinterlassen habt.

Von der “Pioneer Woman” Ree Drummond, den UK-TV-Köche Jamie Oliver und Hugh Fearnley-Whittingstall, über Mexiko nach San Francisco und New Orleans, auf Safari, in den Orient und bis nach China reichten Eure Tips – und meine Kochbuch-Einkaufsliste ist soooooo lang!

Deshalb halte ich mich auch nicht lange auf, sondern teile Euch schnell die durch die Glücksfee aka den bEdW ermittelten Gewinner/innen mit – sowie  je einen ihrer Tipps:

Tring (“Pei Mei’s Chinese Cookbook”)

Henning (“Safari durch die Küchen Afrikas”)

Bella (“Jamies Amerika”)

Susanne (“Drei gute Dinge auf dem Teller”)

Ines (“Eleven Madison Park: Das Kochbuch”)

Die Gewinner/innen des 2. Braun-Food-Blogger-Kochbuchs werden per Mail benachrichtigt. Ich brauche ja noch die Postadressen für den Versand! :) Viel Spaß mit dem Kochbuch!

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Vielen herzlichen Dank allen Teilnehmern für’s Mitmachen. Ich hoffe, dass auch für alle Mit-Leser ein paar spannende Empfehlungen dabei waren.

Und ich – ich bin dann mal shoppen!

Bis heute um Mitternacht, könnt Ihr mir unter diesem Beitrag hier Eure Tipps für meinen nächsten Kochbuch-Einkauf hinterlassen und mit ein bisschen Glück eines von fünf Exemplaren des 2. Braun-Food-Blogger-Kochbuchs gewinnen. Also einfach dem Link folgen, kommentieren und meine Einkaufsliste ergänzen…

Händerringend gesucht werden noch Tipps für Kochbücher für die US-Küche oder für Länderküche aus Afrika… Haut in die Tasten! Ich will SHOPPEN gehen!!!

Braun_Kochbuch

Es gibt auch 2014 diese Tage, …

…die einem den letzten Nerv rauben.

…die einen am Verstand der Menschheit zweifeln lassen.

…die anfangen, bevor um 7:00 Uhr der Wochenmarkt seine Stände öffnet.

…die erst aufhören, wenn sogar der Spät-Supermarkt um’s Eck schon zu hat.

…die keine Zeit für den Einkauf frischer Produkte lassen.

…die keine langen Überlegungen und Diskussionen zulassen, was es denn abends zu essen geben könnte.

…die einfach schon sehr viel Kraft gekostet haben.

…die förmlich danach schreien, dass man sie mit Soulfood und einem Glas Wein abschließt.

…die ohne einen Teller Pasta einfach nur Sch***e wären.

Aber glücklicherweise gibt es Pasta! Und Wein! Und Produkte, die zwar “ready to use” aber trotzdem nicht schlecht sind. Was für ein Glück für berufstätige Menschen, die zu nix kommen, aber trotzdem gut essen möchten… Ganz ohne schlechtes Gewissen!

Dabei mache ich ja sonst gerne so viel wie möglich selbst, will wissen “was drin ist”. Deshalb war ich auch skeptisch, als mir Ppura eine Créme aus weißen Trüffeln und ein Tomatenpesto zum Test anbot.

Andererseits fand ich’s auch mutig. Hatte ich ihre feuergeröstete Pasta doch ziemlich verrissen. Der Deal: Ich teste die Produkte natürlich wie immer völlig unverbindlich und gebe so schonungslos Feedback wie beim Pasta-Post. Sie wollten einfach noch eine Chance haben und mich mit guten Produkten überzeugen. Das fand ich dann doch irgendwie erfrischend.

Danach standen die Gläschen erstmal wochenlang im Vorratsschrank und wurden vergessen. Bis zu einem dieser Tage, die… (siehe oben).

Was mich dann doch davon überzeugt hat, die frische Pasta ins kochende Wasser zu werfen: Trüffelcréme und Pesto kommen ganz ohne Zusatzstoffe und mit Zutaten aus biologischem Anbau aus. Kein Geschmacksverstärker, keine künstlichen Aromen. Parmesan, Olivenöl, Tomaten, Knoblauch (im Pesto) alles aus biologischem Anbau. Pilze, Butter, Walnüsse, Sahne, Trüffel, Knoblauch (in der Créme) ebenfalls aus biologischem Anbau.

Und was soll ich lange drumherum reden? Guckt selbst:

(Nicht mal genug Disziplin, um ein Foto VORM Essen zu machen. An Tagen wie diesen, die… (siehe oben))

Die Trüffelcréme war angenehm dezent, kein bisschen “muffig” oder überparfümiert wie künstlich aromatisierte Trüffelprodukte. Wer ein bisschen mehr Hintergrund dazu möchte, liest bei Stevan Paul weiter. Einfach über frisch gekochte, nur leicht abgetropfte Pasta geben, gut vermischen, mit schwarzem Pfeffer würzen. That’s it!

Und das Tomatenpesto? Andere Fertigprodukte dieser Art sind mir oft zu salzig, zu penetrant, zu “künstlich”, als dass ich sie der hausgemachten Variante vorziehen würde. Aber das Pesto von Ppura war überraschend authentisch, mit Tomatenkernen und einem Gefühl im Mund wie frisch aus dem Mörser. Laut Hersteller wird “Ein Kilo Tomaten pro Glas” verwendet – ich bilde mir ein, dass man das schmeckt… Für mich jedenfalls eine Überraschung und eine Alternative, wenn es mal schnell gehen muss. An Tagen wie diesen, die… (siehe oben).

Mein Fazit: Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich mal Convenience Produkte verwende – wenn sie gute Zutaten enthalten, respektvoll mit der Natur umgehen und kein Fleisch enthalten. Denn bei Letzterem wäre ich immer noch zu skeptisch bei industrieller Verarbeitung. Manchmal muss es eben schnell gehen. An Tagen wie diesen, die… (siehe oben).

Update: Hinweis auf Katharina Seisers “Tierfreitag” gelöscht – hier hatte ich sie wohl falsch verstanden…

So, die Buffet-Köstlichkeiten sind hier und hier und hier und hier verbloggt.

Bevor es mit einer köstlichen Lammkeule, einem Wintersalat und herrlichem Skrei weitergeht, werfe ich erstmal Geschenke in die Runde!

Ihr könnt nämlich 5 x 1 Exemplar des 2. Braun-Food-Blogger-Kochbuchs gewinnen.

Braun_Kochbuch

In dem Kochbuch sind neben meiner mexikanischen Maissuppe mit Hackbällchen auch viele weitere kreative und köstliche Rezepte von Bloggern präsentiert.

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Teilnehmen kann jeder, der in Deutschland wohnhaft ist und über 18 Jahre alt ist. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Über die Gewinner entscheidet das Los. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt. Gebt also bitte bei den Kommentaren Eure Mailadresse an!

Um mitzumachen, müsst Ihr mir in den Kommentaren unter diesem Post bis zum 10. Februar (23:59 Uhr) nur eine Frage beantworten:

Welches Kochbuch muss ich mir Eurer Meinung nach unbedingt kaufen?

Ich hätte mal wieder riesig Bock auf ein schönes neues Kochbuch – und weiß nicht welches. Aktuell suche ich nach einem zur US-amerikanischen Küche, oder eines, dass eine afrikanische Landesküche vorstellt. Mit Asien und Europa sind wir ganz gut versorgt. Auch mit dem Orient. Aber Afrika, Südamerika, Australien…?

Aber bevor ich mir was Neues zulege und die Blogger-Kochbücher von Braun unters Volk bringe, gebe ich Euch im Rahmen der Blogparade von Küchenatlas noch mal schnell einen Einblick in unsere gesammelten Kochbücher.

Ich habe scheinbar deutlich weniger Kochbücher als viele andere Foodblogger. Das liegt sicherlich auch daran, dass das Internet für mich zu der allerersten Anlaufstation geworden ist, wenn ich für bestimmte Zutaten ein Rezept suche oder mich inspirieren lassen will. Trotzdem ist das Schmökern in einem „echten“ Buch immer noch ein Genuss (Literaturwissenschaftler!).

Kochbücher

Vielleicht wollt Ihr bei der Blogparade auch Eure Kochbücher vorstellen? Dann postet die Bilder doch online und beantwortet den Veranstaltern noch ein paar Fragen (Hier nur ein paar Vorschläge. Ihr könnt Euch auch eigene Fragen ausdenken!):

Wo und wie bewahrst Du Deine Kochbücher auf?

In drei unterschiedlichen Regalen in unserem offenen Wohn-Koch-Esszimmer. Immer im Blick und immer griffbereit.

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Wie groß ist die Sammlung und nach welchem Kriterium geordnet?

Ich hab die Bücher und Hefte nie gezählt. Aber so langsam muss ich mir ein paar Lücken in den sonstigen Bücherregalen suchen. Vor allem die „Lust auf Genuss“-Hefte wandern fast jeden Monat in den Einkaufskorb. Geordnet sind die Bücher und Hefte grob nach Thema: (TV-)Köche, Länderküche (die größte Abteilung sind die asiatischen Kochbücher), backen (eine seeeehr kleine Abteilung), Gewürze & Co, deutsche und regionale Küche.

Welches neue Kochbuch liegt bereit, um ausprobiert zu werden?

Unbedingt näher beschäftigen möchte ich mich mit “Deutschland vegetarisch” von Stevan Paul. Und das, obwohl Stevan behauptet, man dürfe (heimlich!) Dill in die Frankfurter Grüne Soße geben. Sorry, Stevan, das darf man NIEMALS. Weder offen noch heimlich! Aber Soleier und viele andere Rezepte gehören ausprobiert! Jetzt muss ich nur den bEdW noch ein bisschen überzeugen.

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Was zeichnet für Dich ein besonders gelungenes Werk aus?

Wenn mich das Thema interessiert, ist es wichtig, dass die Fotos ansprechend und aussagekräftig sind. Ich will gerne sehen, wie das fertige Essen aussehen soll. Dabei kann ich auf Chichi verzichten. verschmierte Kinderhändchen beim Keksbacken, malerisch bepuderte Holzbretter, blond-wippende Pferdeschwänze zwischen blühenden Apfelbäumen – nicht mein Ding.

Natürlich muss auch die Rezeptauswahl stimmen – 53 Pesto-Varianten brauche ich nicht unbedingt, dann lieber ein Überblick über regionale Unterschiede bei Pasta-Saucen. Wenn neben Thema, Fotos und Rezeptauswahl dann auch noch ein paar Tipps und Tricks mitgeliefert werden, bin ich glücklich. Ob das Buch schlussendlich dann wirklich was taugt, merkt man leider erst beim Nachkochen.

Worauf achtest Du besonders, wenn ihr neue Titel kauft?

Ein ansprechendes Äußeres bzw. ein übersichtliches, modernes Layout helfen mir schon bei der Entscheidung. Rosa Herzchen, endlose Fotos von TV-Köchen mit ihren Familien usw. dagegen stoßen mich eher ab.

Hast Du nur deutsche Kochbücher oder auch andere Sprachen? 

Gerade für die indische Küche habe ich mehrere englischsprachige Titel. Da ich regelmäßig bei meiner Schwester in UK oder auch beruflich im Ausland unterwegs bin, bringe ich mir gerne ein Kochbuch mit.

Welche sind Deine Lieblingstitel?

“India” von Pushpesh Pant ist einfach ein geniales Nachschlagewerk für alle Liebhaber der indischen Küche. Umfangreicher kann kein Kochbuch sein – leider mit nur wenigen Fotos. Lafers Kochschule ist auch häufig im Einsatz, wenn es um Klassiker geht. Die Reihe “Küche & Kultur” von GU gehört definitiv zu den am häufigsten genutzten. Ein richtiges “Lesebuch” mit appetitlichen Fotos, die das Produkt in den Vordergrund stellen, und vielen, vielen wertvollen Informationen zu Lebensmitteln, Chemie und Kochvorgängen ist “Heston at home” von 3-Sterne-Magier Heston Blumenthal.

Was ärgert Dich bei Kochbüchern?

Fehler sind natürlich am aller ärgerlichsten. Oder fehlende Angaben zur Haltbarkeit bei Einmach-Rezepten. Nervig auch: Mengenangaben, die angeblich für 6 Personen reichen, dabei aber gerade mal 2-3 Leute satt machen.

So, jetzt wisst Ihr, was ich mag und was nicht :) Jetzt freue ich mich auf Eure Kommentare und Vorschläge für mein erstes Kochbuch 2014! Los geht’s!

Ich drücke allen Teilnehmern feste die Daumen!

Es gibt Zusammenstellungen, die lassen mir direkt schon bei dem Gedanken an sie das Wasser im Mund zusammenlaufen. Etwa Frischkäse und Honig. Tomaten und Schafskäse. Spinat und Lamm. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Ein absoluter Sabber-Trigger sind aber auch Speck und Zwiebeln, die gemeinsam in einer Pfanne angeschwitzt werden. Dazu brauche ich nur etwas frischen Pfeffer, frisch gekochte Spaghetti und schon bin ich im Himmel. Noch besser wird das Ganze dann natürlich mit Ei und Parmesan (aber ohne die Zwiebeln!). Schon sind wir bei der wunderbaren Carbonara des bEdW. (Aus den Anfangstagen des Blogs. Ich entschuldige mich ausdrücklich für dieses Foto! Aber welcher Irre, bitte, hampelt mit der Kamera herum, wenn er die bEdW-Carbonara aufm Teller hat??)

Schön ist es auch, wenn das Trio Speck, Zwiebeln, Pfanne die Vorbereitung für eine Tarte liefert.

Oder für würzig-herzhafte Muffins:

Käse_Speck_Lauch_Muffin

Das Rezept stammt aus der Januar/Februar 2014-Ausgabe der recht spießigen Zeitschrift “Meine gute Landküche”.

Ich habe das Rezept leicht angepasst.

Für 12 Muffinförmchen benötigt Ihr folgende Zutaten:

1 mittelgroße Stange Lauch

1 Zwiebel

1 Ei

200 gr Butter

150 gr Pancetta (oder anderen Speck)

8 EL Milch

frisch gemahlener Pfeffer

125 gr geriebener mittelalter Gouda oder Cheddar

250 gr Weizenmehl

1/2 TL Salz

1 Päckchen Backpulver

Küchenzubehör: 12 Muffinförmchen aus Papier oder Silikon. Ein Muffinblech sollte leicht eingefettet werden. Pfanne. Rührschüssel.

Zubereitungszeit: Vorbereitung ca. 20 min, backen ca. 20 min, auskühlen  10 min = etwa 50 min insgesamt.

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Blech auf die mittlere Schiene schieben und mit vorheizen.

Der harte grüne Teil vom Lauch und das Wurzelende abschneiden. Den Rest einmal längs halbieren und unter fließendem Wasser zwischen den Lamellen reinigen. In feine Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und ebenfalls fein hacken. Den Speck in kleine Würfelchen schneiden.

Speck in einer Pfanne auslassen. Lauch und Zwiebel hinzugeben und etwas andünsten. Mit Pfeffer würzen. Die Butter in einem Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Das Ei mit der Milch und der Butter verkleppern. Die Lauch-Zwiebel-Speck-Mischung sowie drei Viertel des Käses unterheben. Mehl, Salz und Backpulver miteinander vermischen und zusammen mit der Petersilie unter die Masse rühren.

Den Teig nun gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Das restliche Viertel Käse obenauf bröseln.

Muffinförmchen auf das vorgeheizte Blech setzen und etwa 20 min backen lassen (Stäbchentest: bleibt nach der Backzeit noch Teig an einem Holzstäbchen hängen, das Ihr in den Teig piekst, brauchen die Muffins noch etwas Zeit).

Nach der Backzeit herausnehmen und etwa 10 Minuten auskühlen lassen.

Lauwarm schmecken die Muffing ebenso wie kalt. Sie halten sich (ausgekühlt und in einer Tupperbox verwahrt) 2-3 Tage.

Wir hatten die Muffins als Beilage zu einem Steak aus der Lammhüfte mit gewürfelten Champignons in einer Wein-Sahne-Sauce. Sie schmecken aber auch einzeln als Frühstück, als Snack zwischendurch oder abends zum Wein… Am besten macht ihr gleich 24 Muffins mit der doppelten Menge :)

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