Feeds:
Beiträge
Kommentare

Schnell, schnell, bevor die Saison vorbei ist! Auf die ersten heimischen Erdbeeren stürzten wir uns noch pur. Dann wurden sie in Obstsalate gemischt. Mittlerweile liegen sie auch schon mal zwei Tage, bevor sie verzehrt werden. Himbeeren, Johannisbeeren und vor allem Kirschen laufen den Erdbeeren gerade den Rang ab. Shame on me!

Wenn Erdbeeren schon ein paar Druckstellen haben, aber immer noch genießbar sind, mache ich mir gerne morgens einen Shake oder abends einen Cocktail.

Von irgendeinem asiatischen Gericht war noch eine angebrochene Packung Kokosmilch im Kühlschrank. Auch der Wodka könnte langsam mal leer werden. Ein paar Blättchen Basilikum waren ebenfalls vom Kochen übrig. Und die Erdbeeren waren so lala…

Also: Blender rausgeholt und gemixt!

strawberry colada

Zutaten für ein 0.2l Glas:

10 mittelgroße Erdbeeren, gewaschen und entstielt

100ml Kokosmilch

4 cl Wodka

6 Eiswürfel

4 cl Zuckersirup

ein Spritzer Zitronensaft

einige Blättchen kleinblättriger Basilikum zum Garnieren

Zubehör: Mixer

Zubereitungszeit: 5 min

So geht’s:

Alle Zutaten gemeinsam mit den Eiswürfeln im Blender gut zerkleinern lassen. In ein Glas füllen und mit dem Basilikum garnieren.

Prost!

Ich könnte gerade mit vollen Händen auf den Wochenmärkten in Früchten, Beeren und Tomaten graben. Am liebsten würde ich mit dem Kopf in die Berge von Kirschen, Beeren, Früchten tauchen und nicht vor September wieder auftauchen.

Obst

Kirschen und Himbeeren esse ich am liebsten so aus der Schüssel. Wie früher – direkt vom Baum oder Strauch gepflückt haben die Früchte sonnenwarm am köstlichsten geschmeckt.

Nur Johannisbeeren esse ich lieber verarbeitet. Etwa in der Roten Grütze, dem kühlenden Nachtisch aus Dänemark. Oder in einem süßen Kuchen, der ordentlich was her macht, aber leicht gelingt:

Processed with Rookie

Zutaten für eine Tarteforme mit ca 26cm Durchmesser:

Für den Teig:

125 gr zimmerwarme Butter

70 gr Zucker

1 Ei

2 Eigelb

75 gr Weizenmehl

1 TL Backpulver

40 gr Speisestärke

40 gr Haferflocken

Für den Belag:

250 gr Johannisbeeren

3 Eiweiße

5 EL Zucker

Außerdem: Etwas Pflanzenöl oder Butter zum Fetten der Form

Zubehör: Eine Tarteform mit 26cm Durchmesser, Handrührgerät, Küchenmaschine mit Schneebesen, Teigschüssel

Zubereitungszeit: eine gute Stunde

So geht’s:

Johannisbeeren vom Stiel puhlen, waschen, abtropfen lassen. Tarteform fetten. Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Ei und Eigelb hinzugeben und ebenfalls verquirlen. Mehl, Backpulver, Speisestärke und Haferflocken unterrühren. Den (recht zähen) Teig gleichmäßig in der Form verteilen und für etwa 25 min bei 175 Grad backen.

Kurz vor Ende der Backzeit das Eiweiß in der Küchenmaschine (oder per Hand – aber dann dauert es noch länger!) steif schlagen. Währendessen Zucker hinzugeben. Vorsichtig die Johannisbeeren unterheben.

Tarteform aus dem Backofen holen und die Schneemasse auf den noch warmen Boden gleichmäßig verteilen. Kuchen bei 175 Grad etwa 20 min zuende backen.

Processed with Rookie

Ein Kuchen wie aus einem Märchenbuch: Üppig, verführerisch und voller saftiger Früchtchen!

(Die Inspiration für den Kuchen stammt aus der TV-Sendung “Enie backt”, die bei SIXX läuft.)

Mit das Schönste am Bloggen sind die Begegnungen IRL – also “in real life”. Eine dieser Begegnungen war an einem Abend in Hamburg, an dem ich mich mit einem Kollegen auf einen Kundentermin vorbereiten musste. Und da ich immer diejenige bin, die sich um den kulinarischen Part bei Terminen kümmern muss darf, habe ich also die lauschige Tapas-Bar Amaranto ausgesucht.

Natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken – denn hier konnte ich Marija persönlich kennenlernen, die sonst viele Blogger und Facebook-Freunde besser als Greta Grechetto kennen. Tapas-Bar am Vorabend eines Kundentermins? Ja, klar. Ich Supercheckerbunny hab natürlich null komma null an Knoblauchatem gedacht. Deshalb saßen wir am nächsten Tag auch am großen Konferenztisch möglichst weit von unserem Gegenüber entfernt…

Da seht Ihr mal, welche Rolle das Essen bei uns Foodbloggern spielt. :)

Umso mehr freue ich mich, dass mir Greta, die liebe Hamburger Deern, ein Kartoffelsalatrezept für mein Event “Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen” spendiert hat.

Banner_Kartoffelsalate_quer

Hier wird auch nicht lang geschnackt und mit Maßeinheiten rumgetüdelt, hier kommt ordentlich was an die Kartoffel und gut ist:

10487646_753252874718413_2028494314_n

Kartoffeln kochen … Gurke schälen, rote Zwiebeln in feine Streifen schneiden … Dill fein hacken … Zucker, Salz, bunten Pfeffer mahlen … Balsamico Bianco und gutes Olivenöl, in meinem Fall ein portugiesisches hinzufügen … etwas ziehen lassen und eventuell abschmecken … Voilá … einfach und lecker mit dem Dill!

Da bleibt mir nur ein fröhliches HUMMEL HUMMEL gen Norden zu schicken und Euch alle herzlich einzuladen, es Greta gleich zu tun und mir Eure Kartoffelsalat-Rezepte zu schicken!

Thürigen, Norddeutschland, Rheinland, Böhmen, Dänemark, Spanien, Schweden, Schwaben, Niederbayern…

10418559_757598974260310_1453821745_o

Mittlerweile sind schon zahlreiche Himmelsrichtungen beisammen. Aber das kann ja längst nicht alles sein!

Deshalb hier noch mal die Erinnerung an mein Blog-Event “Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen”. Das ist das Blog-Event ohne Chi-Chi, ohne Gedöns, ohne Wettbewerbe, ohne Preise – einzig und allein zu dem Zweck aufgesetzt, die Millionen an Kartoffelsalatrezepte dieser Nation (and beyond) zusammenzutragen.

Also, ran an die Knolle und gebloggt. Teilnahmebedingungen (ja, Archivbeiträge sind ausdrücklich erlaubt! Beiträge per Mail sind ebenfalls herzlich willkommen!) findet Ihr hier.

Ich freu’ mich drauf und wünsche Euch schon mal ein schönes (langes?) Wochenende. Nächste Woche geht es hier weiter mit vielen neuen Rezepten.

Banner_Kartoffelsalate_quer

Die erste Fußball-WM, an die ich mich erinnern kann, war die in Spanien 1982. Seitdem bin ich infiziert. Die WM 1982: Das war die WM, bei der die Italiener in der Vorrunde zwar kein Spiel gewannen, aber später gegen Deutschland Weltmeister wurden. Ein Erfolg, den die Mannschaft erst 2006 wiederholen konnte. Das war die WM, bei der ein genialer kleiner Franzose namens Michel Platini Furore machte. Heute ist er umstrittener FIFA-Funktionär. Die WM, bei der Hitzkopf und Publikumsliebling Toni Schumacher zwar genial den Kasten verteidigte, aber leider auch ein grauenvolles Foul an dem Franzosen Battiston verübte. Sein Buch “Anpfiff” sorgte später noch für Aufruhr beim DFB. Die WM, bei der ein junger Franke names Lothar Matthäus und ein O-beiniger Berliner namens Pierre Littbarski ihr WM-Debüt gaben. Beide sollten 1990 in Italien Weltmeister werden. (Übrigens: Auch Diego Maradona gab 1982 sein WM-Debüt für Argentinien. Was für eine Generation!)

Was 1982 undenkbar war, war eine WM-Teilnahme der USA. Die konnten Football, Baseball, Basketball – aber Fußball?

Doch seit der WM in den USA 1994 zählen die Jungs feste zum Repertoire des Turniers. Erst recht, seit “unser” Jürgen Klinsmann (ebenfalls Weltmeister 1990 und Sommermärchen-Verursacher 2006) Trainer der US-Mannschaft ist.

Ein großes Glück für uns. Weniger fußballerisch als kulinarisch. Denn so kann ich einen USA-Beitrag für Peters WM-Event “Kick aus fernen Töpfen” posten! (Die Zusammenfassung findet “ongoing” statt und kann bereits jetzt hier eingesehen werden!)

Ich hätte natürlich Burger, Hot Dog oder Cream-Cheese-Bagels machen können. Aber, ätsch!, hab ich nicht!

Stattdessen gibt es eine hawaiianische ‘Ahi-Pasta. Oder: Spaghetti mit Thunfisch, Zitrone, Basilikum und getrockneten Tomaten.

Processed with Rookie

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

200 gr Thunfischfilet

6 getrocknete Tomaten, fein gehackt

4 EL Basilikum, fein gehackt

4 EL Petersilie, fein gehackt

4 Frühlingszwiebeln, fein gehackt

1 EL Zitronenzesten

Saft einer halben Zitrone

1 Knoblauchzehe, gequetscht

1/2 TL Chiliflocken

Salz

Pfeffer

eine Prise Zucker

250 gr Spaghetti (oder Linguine, Capellini…)

Zubehör: Pastatopf, Sieb, große Pfanne

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Pastateller bei ca 50 Grad im Backofen vorwärmen.

Thunfisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Alle Zutaten zu einer Marinade verrühren und den Thunfisch darin marinieren.

Währendessen Nudelwasser aufsetzen, zum Kochen bringen und die Pasta garen. Kurz, bevor die Nudeln gut sind, die Pfanne auf höchste Stufe stellen und den Fisch samt Marinade sehr kurz darin anbraten. Der Thunfisch sollte außen gar, innen aber noch roh sein.

Nudeln abschütten, in die Pfanne geben und der Fisch-Sauce vermischen. Anrichten und sofort servieren.

Pasta auf Hawaii?

Jawoll! Das Rezept stammt nämlich aus einem kleinen feinen Kochbuch, das mir meine liebe Kollegin O. aus Hawaii mitgebracht hat.

Hawaii

‘Ahi heißt Thunfisch und ist eine häufig verwendete Delikatesse auf Hawaii – sagt O., die von der Küche der Insel schwärmt.

Ich sollte mir das mal genauer vor Ort anschauen. Oder braucht Ihr außer diesem Foto von O. noch Argumente? (O. versichert, es gibt sogar Bier auf Hawaii!)

Hawaii

 

Ihr erinnert Euch an Sch.? Sch. macht gerne auch mal im Januar bei Minustemperaturen für uns die weltbeste Paella aufm Grill. Dazu gibt es dann die schneeweiße und ei-lose Aioli, für die ich glatt töten würde (aber glücklicherweise nicht muss, da er uns das Rezept verraten hat!).

Unser lieber Freund Sch. ließ sich natürlich auch nicht lumpen und hat uns das Rezept für Ensaladilla Rusa, eine spanische Kartoffelsalat-Variante, geschickt. Klingt erst mal ungewöhnlich, schmeckt aber sicherlich genauso großartig wie alles, was Sch. aus Spanien so an Rezepten und Ideen mitbringt!

Damit habe ich hier also gleich auch einen Gastbeitrag für mein Blog-Event “Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen”. Noch bis zum 13.7. sammle ich dort die gefühlt 80 Millionen unterschiedlichen Kartoffelsalatrezepte der Nation sowie grenzenlose Rezepte aus aller Welt. Ich freu mich, wenn Ihr mitmacht.

Aber jetzt hat erstmal Sch. das Wort:

 

Als gebürtiger Schwabe ist natürlich der schwäbische Kartoffelsalat lauwarm und schlotzig das Maß aller Dinge….dachte ich wenigstens bis ich Ensaladilla Rusa probiert habe. Dieser kalte spanische Kartoffelsalat ist der Hammer schlechthin als Tapa zum Wein oder Bier oder mit selbstgemachten Calamaresringen als Hauptgericht.
Spanisch
Aber nun zum Rezept:
Zutaten für 2 Personen
250 gr Kartoffeln
1 Möhre
1-2 Lauchzwiebeln
TK Erbsen nach Belieben
1 Ei
Spargel kann, muss aber nicht
100-150 gr. Thunfisch in Olivenöl
250-350 gr. Mayonnaise
Salz
weißer Pfeffer
Petersilie
gegrillte eingelegte Paprika
Zubereitung
Kartoffeln und Möhre schälen und in kleine Würfel schneiden. Beides in gesalzenem Wasser weich kochen und 10 min vor Ende Erbsen und Ei zugeben.Wenn alles bissfest und das Ei hart ist in eine Schüssel abgießen. Ei klein hacken, Thunfisch (und ggf. Spargel) zugeben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun Mayonnaise unterheben – alles muss mit Mayo überzogen sein – mit Petersilie und gegrillten eingelegten Paprikastreifen garnieren.
Der Salat sollte einen Tag ziehen und schön kalt serviert werden.
Extratipp: Anstelle von Mayo kann man auch die weltbeste Aioli blanca nehmen.
Vielen Dank für diesen Gastbeitrag! Wenn Ihr keinen eigenen Blog betreibt, könnt Ihr mir Euer Rezept auch gerne (mit Foto!) schicken an germanabendbrot(at)gmx(punkt)de

 

 

Es gibt diese Kindheitsrezepte, die einfach nicht verändert werden dürfen. Ja, man kann unter Apfelmus Vanille mischen. Oder Ingwer. Das Ganze wird auch raffinierter mit ein paar Birnenstückchen oder Quitte. Und überhaupt: Jetzt ist gar keine Saison für Äpfel. Man bedenke den CO2-Ausstoß der Kühlhäuser, die seit dem Herbst heimische Äpfel aufbewahren! Und die Transportwege aus Südafrika erst! Außerdem gab es schon in einer Million anderer Blogs Apfelmus-Rezepte. Ganz sicher!

Joah. Ganz sicher. Also, los geht’s:

Apfelmus

Für zwei Schraubgläser a 300 ml benötigt Ihr folgende Zutaten:

4 säuerliche Äpfel (Braeburn beispielsweise)

2 mehlige Äpfel

100 ml Apfelwein

3 EL braunen Zucker

Saft von einer Zitrone

Zubehör: ausreichend großer Topf, Schälmesser, 2 Schraubgläser a 300 ml, Kartoffelstampfer

Zubereitungszeit: 40 min

So geht’s:

Äpfel dünn schälen, achteln, Kerngehäuse entfernen, in ungleichmäßig große Stücke schneiden.

Alle Zutaten in den Topf geben und zugedeckt etwa 10 min köcheln lassen. Währendessen 1-2 mal umrühren.

Wenn viel Flüssigkeit ausgetreten ist, jetzt noch mal bei offenem Deckel 5 min. köcheln lassen. (Je älter die Äpfel, desto weniger Flüssigkeit… Notfalls noch etwas Apfelwein zugießen).

Wenn die Apfelstücke weich sind, mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Ich mag das Apfelmus, wenn noch einige Stücke darin sind. Ansonsten mit dem Pürierstab arbeiten.

Am Schluss noch etwas abschmecken. Fehlt Zucker? Oder lieber doch noch ein Spritzer Zitronensaft?

Das Mus heiß in sterile Schraubgläser füllen, gut zuschrauben und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen und kühl stellen.

Das Apfelmus hält sich mehrere Wochen im Glas.

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 254 Followern an

%d Bloggern gefällt das: