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Ich mag meine kleine Guglhupf-Form. Die kleine Variante ist genau die richtige Menge für zwei nicht so große Kuchenesser, die einfach ab und zu mal in ein winziges Stückchen Kuchen beißen möchten, ohne Gefahr zu laufen, dass das halbe Gebäck trocken und alt wird.

Außerdem ist sie dermaßen gut beschichtet, dass ich mir das Einfetten sparen kann. Der Kuchen flutscht auch so förmlich aus seiner Form. Super!

Das Rezept stammt aus dem Buch “Kleiner Guglhupf”, das ich hier vorgestellt habe. Die Rezepte stimmen absolut und machen richtig Spaß, weil sie auch Back-Anfängern wie mir immer gelingen. Ich freue mich schon auf weitere kleine Guglhupfe.

Weggelassen habe ich allerdings den EL Puddingpulver mit Vanillegeschmack. Sowas kommt mir nicht ins Haus – auch nicht für einen Kuchen. Was soll ich mit dem Rest anfangen. Ging wunderbar auch ohne! Butter und Zucker habe ich leicht reduziert, da unser hausgemachter Vanillezucker recht süß ist.

Für einen kleinen Guglhupf benötigt Ihr also:

120 gr weiche Butter

120 gr Zucker

1 gehäufter EL Vanillezucker

2 Eier (M)

5 EL Eierlikör

180 gr Mehl

1 TL Backpulver

So geht’s:

Butter schaumig rühren. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Zucker, Vanillezucker, Eier und den Eierlikör einrühren. Mehl und Backpulver vermischen und unter die Masse rühren.

Teig in die Form geben (notfalls vorher fetten), glatt streigen und etwa 45 Minuten backen. Mit einem Hölzchen testen, ob er gar ist und evtl. die Backzeit noch verlängern. Dann empfiehlt sich aber, den Guglhupf mit Alufolie abzudecken, damit er nicht zu braun wird. Den Kuchen noch 10 min in der Form ruhen lassen, bevor Ihr ihn auf einen Teller “kippt”. Auskühlen lassen und – wer mag – mit Puderzucker bestreuen.

Der Eierlikörgeschmack ist nur ganz dezent. Die Vanille kommt gut durch. Eine feine Süßigkeit zum Tee oder Kaffee, die sich einige Tage hält, wenn man sie in Alufolie einpackt.

Und natürlich auch gleich mein heutiger Beitrag zur Initiative Sonntagssüß, die heute bei Lingonsmak Eure Süßigkeiten sammelt.

Ich könnte momentan meinen Kopf in frische Kräuter stecken. Jedesmal, wenn der Winter endlich, endlich vorbei ist, lechtzt alles in mir nach G-R-Ü-N. Vor allem in unsere eigenen Kräuter bin ich derzeit sehr verliebt (wir haben sie wegen der kalten Nächte in den kleinen Wintergarten geholt):

Rechts unten im Bild seht Ihr den Sauerampfer, der natürlich eine Hauptrolle in der Frankfurter Grie Soß spielt. Der kleine Kerl wächst und wächst und wächst. So oft können wir gar keine Grüne Soße machen… Außerdem ist Sauerampfer sehr gesund. Das wussten schon die Seefahrer, die ihn gegen Skorbut eingesetzt haben. Heute weiß man, dass er viel Vitamin C enthält. Perfekt also, um nach langen, zähen Wintern wieder ein bisschen fit zu werden. Deshalb hatte ich die Idee, ein Süppchen daraus zu machen. Um die gesunden Eigenschaften zu erhalten, sollte die Suppe sollte das Kraut nicht zu lange kochen. Das ist beim Sauerampfer aber kein Problem, da man ihn auch roh essen kann. Inspiration für eine herzhafte Einlage, nämlich Nordseekrabben und hartgekochtes Ei, fand ich bei Eatsmarter. Damit wird die Suppe gleich zur leichten Abendmahlzeit.

Für 2 Portionen benötigt Ihr folgende Zutaten:

1 hartgekochtes Ei

Eine große Handvoll Sauerampfer (bekommt man derzeit auch schon auf dem Wochenmarkt. Testet aber mal, ob er zu sauer ist. Notfalls einen Teil mit jungem Spinat ersetzen. Wer ihn wild pflückt, sollte ihn auf nicht zu heftig gedüngten oder gar gespritzten Wiesen sammeln.)

1 kl Kartoffel (geschält und gewürfelt)

1 kl Zwiebel (gehackt)

400 ml Weißwein

200 ml Gemüsebrühe

1 EL Créme Fraiche oder etwas Sahne

Salz, frischgemahlener schwarzer Pfeffer

etwas Pflanzenöl

100 gr Nordseekrabben

So geht’s:

Zwiebel- und Kartoffelwürfel in etwas Öl kurz andünsten. Wein und Brühe zugießen und aufkochen lassen. Bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Währendessen den Sauerampfer waschen, trocknen und grob hacken und in den Topf geben. Die Hitze der Suppe reduzieren und alles mit dem Pürierstab pürieren. Créme fraiche unterheben und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe in Schälchen füllen und die Nordseekrabben, sowie das gehackte harte Ei hinzugeben. Fertig!

Durch die Kartoffel und die Créme Fraiche ist die Suppe schön sämig. Mit Krabben und Ei macht sie sogar richtig satt (Vegetarier können Croutons verwenden). Wir brauchten kein Brot dazu. Trotzdem ist sie durch die Säure des Sauerampfers frisch und leicht. Da der Sauerampfer so ein altbewährtes Heilmittel ist und bei aller Unscheinbarkeit ein feines Kraut, ist mein Süppchen der Beitrag für das Geburtstags-Blogevent von Shermin’s Magischem Kessel. Herzlichen Blog-Geburtstag, meine Liebe!

Es gibt ja diese Menschen, die bei Erkältungen oder anderen Unpässlichkeiten in die Apotheke gehen und sagen: “Aber keine Chemie bitte!”. Als wären zu medizinischen Zwecken hergestellte Heilmittel, Vitamintabletten oder gar Globuli nicht auch in einem chemischen Prozess hergestellt. Wir bestehen fast vollständig aus Wasser (H2O) – was also ist per se schlecht an Chemie?

Im gleichen Maße wie “Chemie” als schlecht gilt, ist “Natur” erstmal gut. Im Weinkeller würde das aber doch bedeuten, dass Hefe, Schwefel und Eichenchips eigentlich gut sind – immerhin handelt es sich um ganz natürliche, also in der Natur vorkommende Stoffe.

Wer entscheidet also, wann welche Zutaten gut sind und wann böse? Und nach welchen Kriterien? Ist ein Wein aus biologisch angebauten und ohne Chemie (!) behandelten Trauben in dem Moment “schlecht” geworden, in dem er im Keller plötzlich mal mit Schwefel in Berührung kam? Oder unterliegt der Weinausbau nicht auch einer Weiterentwicklung, modernen Strömungen und dem allgemeinen Fortschritt?

Das führt mich zu der nächsten Frage: Würde ein Winzer, der das harte Los des organischen Weinanbaus praktiziert, im Keller plötzlich herumpfuschen? Oder würde er vielmehr seinem philosophischen Ansatz folgen und auch im Keller möglichst rein und ohne Zusatzstoffe arbeiten?

Wer aber dem Boden ohne Zuhilfenahme von Pestiziden oder sonstigen Keulen Trauben abtrotzt, dabei immer von der Willkür des Wetters abhängt und dann vielleicht auch noch bei der Ernte den unbequemen Weg der Handlese geht, kann sich doch vielleicht gar nicht mehr erlauben, auch noch beim Ausbau des Weines alleine auf Handwerk, Erfahrung und gute Geister zu vertrauen.

Das sind nur einige der Fragen, die sich mir stellten, als ich vom Thema der aktuellen Weinrallye erfuhr. Leider habe ich nicht das große Glück, von März bis September in einem klapprigen Renault durch europäische Weingebiete zu tuckern und bei Jean, Hans oder Giacomo Halt zu machen, um ihnen beim Weinan- und -ausbau über die Schulter zu schauen. Stattdessen stehe ich wie wohl die meisten “normalen” Konsumenten vor dem riesigen Angebot an Weinen und vielen verwirrenden Zertifikaten.

Ich merke wieder einmal, dass es nunmal anstrengender und zeitaufwendiger ist, sich um die Herkunft seiner Nahrungsmittel zu kümmern, als einfach nur ins Regal zu greifen. Nur wer sich informiert und beim Einkaufen nachdenkt, erhält die Chance, die für ihn oder sie richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich danke den Organisatoren der Weinrallye deshalb, dass sie meinen Horizont erweitert und meine Neugierde geweckt haben. Bei der Lektüre all der spannenden Blog-Posts, die heute online gingen, habe ich einige Weingüter entdeckt, die gar nicht weit weg und somit einen Besuch wert sind. Vielleicht kann ich dann auch mal über die ein oder andere Schulter gucken und mich selbst davon überzeugen, ob ein Wein “nur” bio ist oder schon natur… Ich freu’ mich drauf! (Besonders empfehlenswert ist übrigens der Beitrag von Hundertachtziggrad. P. J. Kühn, ich komme!)

Von tvino wurden mir zur Verkostung im Rahmen der Weinrallye #50 zwei Weine zur Verfügung gestellt.

Ob es sich bei den beiden Weinen im Sinne der Weinrallye #50 um “echten” Naturwein handelt, kann ich nicht abschließend beantworten, da sowohl das Weingut Battenfeld-Spanier als auch der offizielle Vertreiber des Puro von Dieter Meier, Globalwine, meine Fragen diesbezüglich nicht beantwortet haben. (Merke: Eine chice Webseite alleine bedeutet noch lange keine gute Öffentlichkeitsarbeit beziehungsweise Kundenbetreuung. Aber das ist eine andere Geschichte und muss auf ein andermal verschoben werden…)

Auch wenn ich derzeit nicht mehr Infos habe als die, die sich ohnehin auf den Webseiten der Anbieter finden, will ich Euch die Verkostungsnotizen nicht vorenthalten. Bei aller Dogmatik geht’s ja nämlich auch immer noch um den Geschmack, gell? :)

Battenfeld-Spanier Weißburgunder 2010:

Der Rheinhesse ist sehr hell im Glas, fast durchsichtig. Er verströmt einen Duft nach geschälten Mandarinen und Zitronen.

Im Geschmack konnten wir Mandel- und Birnenaromen ausmachen. Die dezente Säure und seine herausragende Spritzigkeit machen ihn zum perfekten Begleiter (gut gekühlt!) zum Spargel.

Der Battenfeld-Spanier hat uns absolut begeistert und wird sicher noch einmal ins Haus geholt. Auch das Preis-/Leistungsverhältnis (8,50 EUR/Flasche) ist mehr als fair.

Zum Thema Weinherstellung liest sich das auf der Webseite übrigens so: “Der geringstmögliche Eingriff in die Selbstverwirklichung des Weins ist unser Ziel. Mehr als Zeit, Ruhe und Luft benötigt der Wein nicht, um zu sich selbst zu kommen. Daher verzichten wir auf Zuchthefen, Temperaturkontrolle und sterile Filtration.

PURO Dieter Meier Malbec/Cabernet Sauvignon 2009:

Promi-Weine sind ja immer so eine Sache. Leidenschaft und das nötige finanzielle Rüstzeug alleine reichen halt leider nicht aus, um tolle Tropfen in die Flasche zu bekommen.

Uns hat der gehypte PURO – vielleicht auch gerade wegen des Hypes – stark enttäuscht. Aber wenn selbst in den Kurzkritiken namhafter Weintester in erster Linie das stylishe Etikett hervorgehoben wird, sollte man vorgewarnt sein.

Der Wein schmeckte nach Stahltank. Flach, langweilig und ohne Rafinesse. Wir haben ihn immer mal wieder probiert, um ihm eine neue Chance zu geben. Aber auch nach mehreren Stunden, ein, zwei und drei Tagen wurde er zwar etwas runder, weniger metallisch, aber nie wirklich interessant.

Wir würden ihn uns höchsten noch einmal kaufen, um die Sicherheit zu haben, dass nicht wir irgendwie komisch drauf sind. Für 8,90 EUR gibt es weniger prominente aber deutlich bessere Weine. Schade eigentlich.

Der Vollständigkeit halber: Dieter Meiers Weine sind zertifizierte Bioweine mit deutschem Bio-Siegel und argentinischem Label. Auf der Webseite liest sich das so: “Dank dem sehr trockenen Klima haben wir in Mendoza keine Probleme mit der Feuchtigkeit im Herbst und dem dadurch verursachten Pilzbefall. Das Verbot, Fungizide einzusetzten, zwingt Bio-Winzer auf der ganzen Welt das Traubengut vorzeitig und deshalb mit nicht voll entwickelten Aromen zu ernten. In Mendoza existiert dieses Problem nicht.” Gleichzeitig steht dort aber auch: “So erhalten wir regelmässig ein hochwertiges Traubengut, das wir in einer Kellerei, die nach dem letzten Stand der Oenologie ausgerüstet ist, keltern.” Was soll das nun wieder heißen? Und: Will man das so genau wissen?

Mein Entschluss steht fest: Wir haben ja nicht umsonst einen Kombi :) Ich mache mich auf den Weg durch Rheingau, Rheinhessen und Pfalz, was glücklicherweise alles vor der Haustür liegt, und suche mir da einen Wein, den ich mir auch angucken kann. Welch ein Luxus!

Vielen Dank an Iris für dieses spannende Wein-Thema.

Man kann ja nicht immer nur essen. Auch das Hirn braucht mal Nahrung (nein, damit meine ich jetzt weder Schokolade noch Nüsse. Obwohl…). Deswegen bin ich ein großer Fan von Barbaras Freitags-Füller, bei dem sie ihre Leser dazu aufruft, Sätze zu vervollständigen. Das geht ganz einfach – auch ohne Blog – und macht richtig Spaß. Endlich komme ich mal dazu, einen Freitags-Füller zu veröffentlichen (Barbaras Vorgabe in “normal”, die Vervollständigung in “fett“):

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1. Ich lese seit ich 4 Jahre alt bin und kann mir ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen (sprach der Literaturwissenschaftler und setzte sich an den Computer…).

2.  In der Küche bemühe ich mich um Resteverwertung

3. Am Montag freue ich mich auf meine Kollegen und darauf, dass man in meinem Job nie weiß, wie sich der Tag oder die Woche entwickeln.

4.  Unsere Reise nach Indien im Januar war ein Traum, den wir uns erfüllt haben.

5.  Im übrigen bin ich überhaupt kein abenteuerlustiger Mensch und bleibe extrem gerne daheim.

6. “Reisen beginnt im Kopf”. Das gilt besonders für mich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das traditionelle Friday Night Dinner Date mit dem bEdW, morgen habe ich ein bisschen DYI geplant und Sonntag möchte ich schlafen, schlafen, schlafen!

Macht doch auch mal mit! Ich bin gespannt, welche “Aufgabe” Barbara uns nächste Woche stellt…

Der Mai steht vor der Tür. Und mit ihm die vielen Feiertage, die förmlich zu Fahrradtouren und sonstigen Ausflügen einladen. Wer nicht in überfüllte Wirtshäuser und Landgasthäuser einkehren will, sondern lieber eine Brotzeit dabei hat, findet in meiner Biergarten-Rubrik schon einige Tipps und Rezepte für Essen, das sich gut vorbereiten und mitnehmen lässt.

Aber auch, wer einfach nur in den Stadtpark um die Ecke will, kann das echte Picknick-Feeling ein- und auspacken. Dabei braucht es kein schreckliches Plastikbesteck und Pappteller, die dann allesamt im Müll landen! Bei Ikea, das Depot oder Butlers gibt es immer günstiges, buntes Besteck, farbenfrohe Servietten, Brettchen vieles mehr, was mit wenig Geld viel Spaß bringt und immer wieder verwendet werden kann. Eine Fleece-Decke gibt’s ebenfalls häufig schon für wenige Euro. Falls der Boden noch zu kalt oder nass ist, solltet Ihr noch eine Isomatte drunterlegen – notfalls tut es auch die Aludecke aus dem Erste-Hilfe-Kasten (zurücklegen nicht vergessen!).

Natürlich kann man ein Picknick unter ein Motto stellen. Beispielsweise: Rund ums Mittelmeer mit mediterranem Nudelsalat, Frittata, marinierter Paprika und Feta-Brotaufstrich. Oder lieber typisch bayerisch mit Biergarten-Schmankerln?: Obazda, Forellencreme und Kartoffelsalat gehören unbedingt dazu. Wer etwa mit dem Auto unterwegs ist und eine Kühlbox dabei hat, kann auch einen Weißwein mitnehmen und Fischiges anbieten: Lachs-Crepinette und Krabbensülze sind der Hit! Oder wie wäre es mit etwas orientalischer Exotik? Da schlage ich Fatoush vor, einen Kichererbsen-Dip und Börek mit Feta und Spinat.

Natürlich könnt Ihr Börek einfach beim Türken um die Ecke kaufen. Aber selbstgemacht sind sie meist weniger fettig und die Füllung ist so, wie Ihr sie haben wollt. Sie schmecken warm und frisch aus dem Ofen gigantisch lecker. Wenn sie aber einen Tag durchziehen, ist die Füllung etwas würziger. Perfekt also für’s Picknick.

Für etwa 12 Börek benötigt Ihr folgende Zutaten:

24 dreieckige Yufka-Teig-Blätter (gibt es in türkischen Supermärkten und Gemüseläden. Filoteig oder – notfalls – Blätterteig gehen auch)

1/2 Scheibe Feta-Käse

250 gr Spinat

1/2 Bund Petersilie

1 Zwiebel

1 große Zehe Knoblauch

1 EL Harissa (gibt es ebenfalls im türkischen Supermarkt oder sogar im Supermarkt)

Salz, Pfeffer

1 EL Olivenöl

1 Ei

2 EL Joghurt

50 ml Olivenöl

50 ml Milch

1 EL gerösteter Sesam (oder weißen Sesam selber kurz in der Pfanne rösten)

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Aus dem Ei, Joghurt, 50 ml Öl und der Milch eine Sauce anrühren, beiseite stellen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. In etwas Öl anbraten. Spinat und Petersilie waschen und sehr fein hacken und ebenfalls kurz andünsten. Die Mischung dann in eine Schüssel geben und mit zerkrümeltem Feta vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Harissa zu einer homogenen Masse vermischen. Jetzt die Yufka-Teigblätter aus der Packung nehmen. Je ein Blatt mit der Spitze zu Dir auf die Arbeitsfläche legen und mit der Ei-Milch-Sauce bestreichen. Ein zweites Blatt passend darauflegen. Etwa einen gehäuften EL der Kräutermasse auf die breite Seite des Dreiecks verteilen. Oben und an den Seiten etwas Platz lassen. Jetzt von oben in Deine Richtung einmal einschlagen und die beiden Ecken ebenfalls einschlagen. Diese Wurst dann in Deine Richtung einrollen, bis das Teigblatt komplett aufgewickelt ist. Jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und zum Schluss mit der Ei-Milch-Sauce bestreichen, den Sesam draufstreuen.

Wenn alle Börek gerollt sind, etwa 20 min im Backofen backen und gegen Ende noch mal den Grill einschlaten, damit die Röllchen schön knusprig werden.

Freut Ihr Euch schon auf die Picknick-Fahrradtour-Biergarten-Saison? Was kommt bei Euch in den Brotzeitkorb?

Bevor ich’s vergesse: Natürlich sind die kleinen Röllchen auch perfekt für die Mittagspause geeignet und lassen sich am Vorabend vorbereiten. Mit einem Salat ergeben sie eine frische, nicht zu schwere Lunch-Mahlzeit. Perfekt also für Jens’ Lunchbox Contest auf seinem Blog gekleckert. Ich bin schon sehr gespannt, was da alles so zusammen kommt. Denn schnelle Gerichte für die Mittagspause – oder eben das Picknick – können wir doch alle gebrauchen, stimmt’s?

gekleckert.de Lunchbox Contest

Our journey to India started and ended in Delhi (foggy as always).

This mega city in Uttar Pradesh was the first and last we saw from the country that impressed us so much. Entering and leaving India via Delhi was like completing a circle – a symbol we were facing many times during our trip. Once I had started to understand the Hindu circle of life (as in “being born, living, dying and being re-born”) I found it easier to understand at least a tiny part of a country that is so different from any other country I’ve ever been to before.

To give you an example: In Europe it is part of the social responsibility of a country to renovate ancient buildings such as castles or palaces and preserve them for our descendants. Think of Neuschwanstein Castle: the Federal State of Bavaria spends tons of Euros every year to preserve a castle that was built by a mad king and that is of no use except for entertaining crowds of Japanese tourists.

In India everything seems to rise, exist for a time and fall before it is being “born” again. Many buildings are surrounded by this morbid charm that captivated me in an instant. Some of the most beautiful things I’ve seen were hidden behind trees and bushes or tiny details the visitor didn’t realize on first sight:

But the circle wouldn’t be complete if there wasn’t today’s Delhi – loud, overcrowded, always busy and with the most incredible traffic jams I’ve ever been stuck in. The scenes in the streets were so new to me that I wanted to make thousands of photos every single minute. On the other hand I just wanted to watch and listen and see and feel without having a lense between me and the streets of Delhi.

After more than three weeks in India (we visited parts of Uttar Pradesh, Rajasthan and Kerala before we returned to Delhi) and millions of unforgettable impressions and encounters, re-entering Delhi was a sort of homecoming. The streets and places of interest seemed kind of familiar to us as we recognized some of the corners we had been to before – not an easy thing in such a huge city!

However, we felt differently about it compared to the first time there. Every second sentence between us started with “Oh, do you remember how we’ve been here for the first time?” Although it was only about three weeks ago it felt like ages! Those weeks were so full of new experiences that we looked upon our “old” selves like scenes from our childhood.

On our last day – which started incredibly early and lasted until we arrived in Frankfurt the next morning (7am, minus 15 degrees Celsius!) – we had the pleasure to have dinner with one of the hubby’s colleagues who we first met in person at the IAA trade show in Germany in September last year (and who is the reason why I write this post in English). It was a wonderful and lovely evening with one of the nicest and most polite persons I’ve ever met. So nice and friendly, that he didn’t show the slightest sign of tiredness after a long and busy day and even after having listened to our stories for what must have been hours. Thank you D. for being such a lovely host!

By the way: If you ever come to Delhi, don’t miss dinner at the Restaurant “Drift” at epicentre in Gurgaon – we had some of the best Indian food EVER! I’ll never forget those aromas and spices combined with most delicate ingredients and creative presentation.

Last but not least, D. remembered my enthusiasm for the Indian cuisine and gave to us a cookbook by chef Hemant Oberoi, one of the brightest stars in India’s gastronomy. What a surprise! And what a lovely gift!

The book is full of beautiful mouth-watering recipes which are for advanced cooks rather than for newbies who aren’t familiar with Indian spices and the ways of preparation.

To start with one of the “easier” dishes we made Hare Pyaz ka Jheenga – Prawns cooked with spring onions (and spinach). Absolutely delicious and not too difficult to prepare:

The prawns are served with tomatoes (which I seasoned with a pinch of Tellycherry Pepper, sea salt, some drops of lemon juice and vegetable oil).

As an appetizer for two you need the following ingredients (I made some tiny adjustments):

10 large raw prawns (without skin, deveined)

3 spring onions

a handful of spinach

50 ml vegetable oil

1 tsp Cumin seeds

2 tsp of Ginger-Garlic-paste (you find a good recipe in English here)

1 tsp Green chillies, chopped

1 tsp Tumeric powder

1 tsp Fenugreek seeds

1 tsp butter

For the tomatoes:

4 tasty tomatoes

a pinch of sea salt, black pepper, lemone juice and vegetable oil

Preparation:

Ground the Cumin seeds and mix with the Tumeric powder. Put aside. Ground the Fenugreek seeds. Chop the spring onions and seperate the white from the green parts. Chop the green chillie in tiny pieces. Blend the spinach in a mixer to get a smooth purée. Quarter the tomatoes and add the salt-pepper-lemon juice-oil mixture.

Now heat the oil in a pan and fry the garlic-ginger paste. Add the cumin seeds and tumeric powder and stir. Add the chopped chillies and the white parts of the spring onions and sauté. Add the prawns and cook them on one side until they turn pink. Then turn them to the other side and also allow them to turn pink. Add salt and the spinach. Cook on low heat and cover the pan. This takes just a couple of minutes – not too long! Otherwise the prawns get too dry.

Then add the onion greens and the fenugreek powder and stir everything. Add the butter to finish the dish and serve everything on a plate.

It’s a yummy little appetizer and easy to prepare – even for those who are new to the Indian way of cooking.

And it reminds us to Delhi and that lovely evening with D. – which completed our Indian circle.

PS: Since some people asked me about it: We planned and organised our trip with Shanti Travel who I can definitely recommend for trips through India.

Nach den grauenvollen “blauen Monaten” dürfte die Foodblogger-Welt erleichtert aufatmen, dass sich die Farben für das Cookbook of Colors jetzt wieder in etwas küchenfreundlicheren Bereichen bewegen. Für Highfoodalitys Dauer-Blogevent jedenfalls kommen Monat für Monat Dutzende spannende Beiträge zusammen. Der April dürfte da sämtliche Rekord brechen:

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Natürlich fällt einem bei “rosa” gleich zartgebratenes Lamm ein oder ein saftiges Steak. Mich hat aber Lachs angelacht, den wir in Bioqualität bekommen haben. Weil mir Lachs am besten pur schmeckt (Sashimi!) und am liebsten in kleinen Portionen ist, weil er doch recht fettig daherkommt, haben sich der bEdW und ich ein Lachstatar mit Pfiff ausgedacht.

Der Pfiff besteht in einem Schluck Gin in der Créme Fraiche, den man natürlich auch weglassen kann.

Aber der Reihe nach! Für eine Vorspeise oder als Zwischenmahlzeit mit etwa sechs Scheiben Crostini benötigt Ihr die folgenden Zutaten:

rund 200 gr absolut superfrisches Lachsfilet in Bioqualität

1/4 eines säuerlichen Apfels

1 Frühlingszwiebel

1/2 TL Senf

Salz und Pfeffer

einige Spritzer Sojasauce

Saft einer kleinen Limette

4 EL Créme Fraiche

ein Schluck Gin

Radieschensprossen (gibt’s im Kästchen z.B. auf dem Wochenmarkt oder dem Gemüsehändler)

6 Scheiben eines mittelgroßen Ciabattas oder eines etwas breiteren Baguettes

Und so geht’s:

Lachs klein würfeln, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Das Viertel des Apfels schälen und sehr fein hacken. Alles mit etwas Senf, einigen Spritzern Sojasauce und dem Saft von etwa einer halben Limette vermischen. Salzen und pfeffern und für mindestens eine Stunde kühl stellen, um das Tatar ziehen zu lassen. Vor dem Servieren das Tatar aus dem Kühlschrank holen. Dann die Créme Fraiche mit etwas Gin und dem Rest des Limettensaftes (je nach Größer der Limette eher etwas weniger) verrühren. Weißbrotscheiben in der Pfanne anrösten, bis sie leicht braun sind. Jetzt das Tatar noch mal umrühren und auf den Weißbrotscheiben anrichten. Einen Klecks Gin-Dip obendrauf und mit den Radieschensprossen garnieren.

Wichtig ist, dass Ihr den Fisch ganz frisch kauft, gut kühlt und sofort verwendet, da er ja roh gegessen wird. Wer sich das nicht traut, kann das Rezept mit mild geräuchtertem Lachs variieren. Die Radieschenprossen sind nicht so scharf wie etwa Kresse und passen daher sehr gut. Außerdem sehen sie durch die lila-grünen Blättchen sehr hübsch aus. Das Äpfelchen und der Limettensaft nehmen dem Lachs etwas das Fettige und sorgen für Frische. Aber in jedem Fall ist der Lachstatar schön rosa! :)

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