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Mit ‘Ahornsirup’ getaggte Artikel

Als immer noch Neu-Bloggerin freue ich mich riesig, bei Zorras Kulinarischem Adventskalender mitmachen zu dürfen! Hier kann man nicht nur 24 Rezepte von 24 Bloggern finden, sondern auch noch tolle Preise gewinnen. Schaut doch mal rein!

Heute bin ich also dran. Und da Weihnachten mit Riesenschritten naht (nur noch 5 x schlafen!), gibt es heute ein leichtes, gesundes und auch noch vegetarisches Essen, bevor wir alle in Gänsen, Braten und Fleischfondue schwelgen:

Gebackene Rote Bete auf Wintersalat mit Meerrettich-Créme! (Ein bisschen stolz bin ich darauf, dass ich mir das Rezept komplett selber ausgedacht habe und es so lecker schmeckt!)

Ihr wisst ja vielleicht, dass ich mittlerweile zum Rote Bete Fan mutiert und völlig begeistert von dem gesunden, unkomplizierten und günstigen Wintergemüse bin. Die blutbildenden Stoffe und der hohe Vitamin C-Gehalt sind gerade im Winter angebracht und sorgen beispielsweise auch bei Blutspendern für gute Werte :) Außerdem kann man das Wahnsinnsgemüse roh, gekocht und gebacken essen. Gekocht kann man es sogar einfrieren, ohne dass er Geschmack sonderlich leidet. Und ich finde, dass dieses unscheinbare, billige Gemüse (1kg = 99 Cent) einfach wunderhübsch ist:

Für unser Adventskalender-Gericht benötigt Ihr (bei 2 Personen als Hauptgericht):

4 frische Rote Beten

gemischte Wintersalate (Feldsalat, Spinat, Mangold…)

12 Walnüsse (grob gehackt)

 125 gr leichten Naturjoghurt

1 großen EL Créme fraiche

1 großen EL Meerrettich (frisch gerieben oder aus dem Glas)

2 EL Ahornsirup

1 TL flüssigen Honig

4 EL Obstessig (Apfel- oder Feigen-Weißwein-Essig)

4 EL Olivenöl

Salz, schwarzer und weißer Pfeffer

Spritzer Zitronensaft

1 TL Preiselbeeren

1 TL Cranberry-Sirup

1 EL Butter

Und so geht’s:

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Butter und eine Prise Salz in einem Topf schmelzen. Rote Bete ggf. von den Blättern befreien (Achtung! Wurzelstrang darf nicht abgeschnitten werden, da die Rote Bete sonst “ausblutet”!), waschen und mit der rauen Seite eines Spülschwamms sauber schrubben. Abtrocknen und mit der geschmolzenen Salzbutter einpinseln. Insgesamt eine Stunde im Ofen gar backen.

Währendessen den Salat waschen, belesen, in der Schleuder trocken schleudern und zur Seite stellen. Walnüsse knacken und grob hacken. Ahornsirup in einer Pfanne erwärmen und die Walnüsse darin schwenken. Für das Dressing Essig, Öl, Preiselbeeren, Cranberry-Sirup, Salz und schwarzen Pfeffer gut verrühren. Der Salat kann kurz vor dem Servieren angemacht und mit den Walnüssen bestreut werden.

Für die Meerrettich-Créme Joghurt, Créme fraiche, Meerrettich und einen Spritzer Zitronensaft verrühren und mit Salz und dem weißen Pfeffer abschmecken.

Wenn die Rote Bete gar ist: Den Salat auf einem großen Teller anrichten, die Walnüsse drübergeben. Rote Bete nebendran setzen und über Kreuz einschneiden. Auseinanderziehen und die Merrettich-Créme drübergeben.

Wer mag, kann dazu eine dicke Scheibe Vollkornbrot oder lauwarmes Ciabatta reichen. Aber 2 Rote Bete pro Person machen auch satt ;-)

Das fruchtige Dressing, die herben Salate, die leicht süßliche Rote Bete und der spicy Meerrettich machen das Gericht zu einer echten Aromaexplosion und auch einem richtigen Hingucker!

Übrigens: Nicht erschrecken, wenn Ihr nach dem exzessiven Genuss von Roter Bete auf die Toilette geht. Die extremen Farbstoffe färben nicht nur Hände und Küchenutensilien sondern auch andere Dinge, wenn Ihr versteht, was ich meine. Das kann dann schon mal schocken, wenn man es vorher nicht weiß… Aber Ihr seid ja jetzt vorgewarnt :-D

Ich wünsche Euch wunderschöne und erholsame Feiertage mit gutem Essen, leckeren Getränken, feinen Gästen und ganz viel Glitzer!

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Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist eine gesunde Ernährung wichtig. Umso besser, wenn man “gesund” und “lecker” miteinander kombinieren kann. Ein echter Gesundheits-Booster ist die Rote Bete, die es jetzt endlich wieder frisch gibt. Die unscheinbare Knolle enthält jede Menge Vitamin C, Folsäure, Magnesium etc. und wirkt durch den Eisengehalt blutbildend (wichtig für Blutspender, Schwangere oder Vegetarier) aber auch blutdrucksenkend. Und seit einem Jahr finde ich sie auch lecker!

Weil unter der Woche derzeit wenig Zeit für große Kochorgien ist, muss es werktags derzeit vor allem schnell gehen. Aber auch schnell kann fein, lecker und gesund sein! Das Rezept zum Rote Bete Salat stammt aus dem wunderbaren Ottolenghi – The Cookbook, das ich Euch schon mal vorgestellt habe.

Ein bisschen abgewandelt haben wir es natürlich auch wieder. Hier die Zutaten für 2 Personen:

2 große frische Rote Bete Knollen (notfalls gehen auch die gekochten und abgepackten – auf die mussten wir zurückgreifen)

Salat aus Spinat, Rucola und rotem Mangold (Verhältnis je nach Verfügbarkeit und Geschmack)

Sonnenblumenkerne

50 ml Ahornsirup (kann für meinen Geschmack etwas weniger sein)

4 TL Olivenöl

4 TL Sherryessig

Spritzer Zitronensaft

Prise Salz, etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Wer’s mag: 4 Stück Ziegenkäse (z.B. Picandou) in je einer Scheibe feinen geräucherten Schinken (Parma oder San Daniele) eingewickelt.

So geht’s:

Rote Bete waschen und in Alufolie wickeln. In den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen geben und (je nach Größe) rund eine Stunde backen. Wenn sie gar ist, auswickeln, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Wenn man auf die gekochte Variante zurückgreift, reicht es natürlich, die Knolle zu würfeln – geht noch schneller, schmeckt allerdings nicht ganz so super.

Die Rote Bete mit den Vinaigrette-Zutaten (Ahornsirup, Öl, Essig, Salz, Pfeffer, Zitronensaft) in einer Schüssel marinieren und nebenhin stellen. Währenddessen die Kerne in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten und ebenfalls nebenhin stellen.

Spinat, Mangold, Rucola waschen, trocknen und mit den Kernen zur Roten Bete geben. Alles unterheben und vermischen.

Jetzt den Ziegenkäse in den Schinken wickeln und kurz in einem Pfännchen von beiden Seiten anbraten (funktioniert besonders gut, wenn man die Seite zuerst anbrät, auf der die Schinkenenden sich treffen).

Den Salat auf einem Teller anrichten und 2 Käse-Wickel pro Person oben auf legen.

Zusammen mit Spinat, Mangold usw. ist dieser Salat eine wahre Vitamin-Bombe, mit der man gut - aber vor allem lecker! – durch den Winter kommt. Eine schnelle, gesundere Alternative ist übrigens die scharfe Linsensuppe, die ich neulich verbloggt habe.

Frage in die Runde: Was sind denn Eure Gerichte, mit denen Ihr Euch auf Herbst und Winter vorbereitet? Oder tut’s eine Vitaminpille statt frischem Gemüse und Gewürzen?

Kochbuch-Foto: amazon.de

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