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Mit ‘Blog-Event’ getaggte Beiträge

Die Suchbegriffe, über die Leser auf einem Blog landen, sind der kleine Lohn für all die Arbeit, das Herzblut, die Zeit, die wir Blogger in unsere Seiten stecken.

Denn eigentlich vergeht kein Tag, an dem ich nicht herzhaft lache oder zumindest schmunzelnd den Kopf schüttle über Suchbegriffe oder Suchbegriff-Kombinationen, die Leser auf meine kleine Fressseite bringen. Nicht selten stellt sich die Frage: Warum, bitte, landest Du mit diesen Suchbegriffen jetzt ausgerechnet bei mir??

Hier eine kuriose Auswahl aus den letzten 2 Wochen:

Was isst man zum Champagner? (Dieser Suchbegriff tahttp://germanabendbrot.wordpress.com/wp-admin/post-new.phpucht etwa 1 x im Monat auf, nicht nur vor Silvester. Meine Antwort auf diese Frage: Egal! Hauptsache Champagner!)

Eichhörnchen Sandwich Elvis Presley (Die Sage geht, dass Elvis auf dem Klo ein Bananen-Erdnussbutter-Sandwich aß, als er starb. Aber EICHHÖRNCHEN?)

Scharfe Schwiegermutter (Ok, ich habe mal über die “Schwiegermutter” geschrieben, eine scharfe Feta-Creme, die es auf dem Wiesbadener Wochenmarkt gibt. Aber ob der Leser das Gleiche meinte…)

In welchem Film kommt dauern das hmmm hmmm hmmm (War das vielleicht der Leser, der die scharfe Schwiegermutter gesucht hat? Oder was für ein Film soll das sein? Luis de Funes? Oder doch Doktor Schiwago?)

Aperitif nach der Gans (Hm, also eigentlich soll ein Aperitif ja den Appetit anregen und den Magen “öffnen”. Aber nach der Weihnachtsgans, die ICH so kenne, ist beides nicht wirklich nötig…)

Alkoholfreie Getränke zu Ossobuco (Ich verstehe ja, dass Kinder, Schwangere oder Kranke keinen Wein trinken mögen. Aber warum in Gottes Namen kommen die dann auf MEINE Seite?)

maggi würze zum abschmeken ist da alkohol drin (Wäre für mich dann der einzige Grund, um das Zeug zu nutzen. Oder man serviert es zum Ossobuco…)

Sherryessig in der Schwangerschaft (Hierzu fällt nichtmal mehr mir irgendwas ein… Kann man’s vieleicht auch übertreiben?)

Die Suchbegriffe geben aber auch Aufschluss darüber, welche Rezepte und Zutaten besonders interessant sind. In meinem Fall ist der All-time-Sieger mit fast 9.000 Treffern der Couscous-Salat Tabouleh. Aber auch auf der Suche nach hausgemachtem Paneer, dem indischen Frischkäse, kommen die Leser zum German Abendbrot.

Ich weiß auch immer genau, welche Folge aus Jamie Olivers diversen Kochshows gerade im TV gezeigt wurde: Die fünf Rezepte, die ich dem britischen Star-Koch nachgekocht habe, gehören zu den am häufigsten gesuchten Artikeln.

Blogger können also viel über ihre Leser erfahren, oder auch über Schlagworte, die viel Traffic auf ihre Seite ziehen. Das dachten sich Steffen und Sabrina, die Veranstalter des Blog-Events “Blogg den Suchbegriff” vom genialen Blog Feedmeupbeforeyougogo. Anlass ist der 2. Blog-Geburtstag!

Also erstmal: Herzlichen Glückwunsch, Ihr beiden!

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Verlängert bis zum 15. Januar 2014)

Da ich aber kein Eichhörnchen-Sandwich in Gedenken an den King machen wollte und die Suchbegriffe nach Champagner und Käsefondue halt doch arg mit dem zurückliegenden Silvester zu tun haben, kamen mir diese beiden Suchbegriffe gerade recht:

Ich mag kein (sic!) Kreuzkümmel! (Das Ausrufezeichen stammt nicht von mir!)

Was ist in einem Curry drin

Na, woran denken wir da? Genau! Ich rücke den Turban zurecht und mache ein Golden Lamb Curry, ein Kundan Kaliya aus Awadh, einem Teil des heutigen Uttar Pradesh und bekannt für seine reiche Küche der Moguln.

GoldenLambCurry

Das Gold beim Lamm-Curry kommt durch Blattgold, das ich mir gespart habe (es geht ja doch den Weg alles Irdischen. You know what I mean?). Aber auch ohne Blattgold ist das Lamm-Curry köstlich, cremig und sehr edel. Aber das Beste: Es kommt ohne Kreuzkümmel aus! (Ich liebe ihn ja, aber was tut man nicht alles für seine Leser?).

Das Rezept stammt aus Pushpesh Pants genialem Kochbuch “India”, aus dem ich zuletzt das Rote-Bete-Chutney gemacht habe. Ich habe es für uns halbiert und an einigen Stellen leicht abgewandelt. Hier ist meine Variante:

Zutaten für das Lamm-Curry als Hauptgericht für 2 hungrige Esser:

500 gr Lammschulter, in grobe Würfel geschnitten

einige Fäden Safran

1 TL Milch

3 große Zwiebeln, geschält und in feine Streifen geschnitten

4 EL Ingwer-Knoblauch-Paste

2 TL gemörserte Koriander-Samen

2 TL Chilipulver

2 TL Kurkuma

4 Nelken

5 Grüne Kardamom Kapseln, leicht angedrückt

1/2 TL gemahlenes Macis (Muskatblüte)

1/2 TL gemahlene Pfefferkörner (bspw. Tellycherry Pepper)

1/2 Zimtstange

400ml fetter Joghurt (10%)

Salz

1 EL Ghee

optional: Blattgold zur Dekoration

Zubereitungszeit: zweieinhalb Stunden

Küchenzubehör: Schwere Pfanne mit Deckel, Pürierstab

So geht’s:

Safranfäden in der Milch auflösen und beiseite stellen.

Ghee in der Pfanne erhitzen und die Zwiebelstreifen anbraten, bis sie goldbraun sind. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

In der gleichen Pfanne das Lamm anbraten, herausnehmen, zur Seite stellen.

Anschließend die Zwiebeln mit 2 EL Joghurt sowie der Ingwer-Knoblauch-Paste vermischen. Zusammen mit dem Lamm wieder in die Pfanne geben und auf mittlerer Hitze 10 Minuten unter Rühren weitergaren, bis alles gut vermischt ist.

Den gemahlenen Koriander, CHilipulver und Kurkuma hinzugeben, gut verrühren. 200 ml Wasser sowie die restlichen Gewürze hinzugeben, zudecken und für mindestens eine Stunde sanft köcheln lassen. Oder solange, bis das Lamm schön zart ist. (Wer Angst hat, auf Nelken oder Kardamom zu beißen, kann beides in einen Teefilter geben, zuknoten und vor dem Servieren entfernen.

Nun die Lammbrocken aus der Sauce herausnehmen und beiseite stellen. Den Safran zur Sauce geben und mit dem Pürierstab etwas anpürieren. Die Sauce sollte sämig sein aber kann durchaus noch Zwiebel-Stückchen enthalten.

Das Lamm wieder hinzugeben und – bei mittlerer Hitze – den restlichen Joghurt unterrühren. Achtung: Damit der Joghurt nicht flockt, sollte die Sauce nicht mehr aufkochen! Mit Salz abschmecken und heiß servieren.

Dazu passt Reis oder Naan.

Ich freue mich schon auf die Zusammenfassung des Events, das bis zum 15.1. verlängert wurde. Denn was schon in den Kommentaren an irren Suchbegriffen gepostet wurde, hat mich mehrmals laut auflachen lassen.

Und dazu passt auch der jüngste Suchbegriff, der bei mir landete:

Worauf freust Du Dich 2014 am meisten?

Meine Antwort: Auf lautes Lachen, viel Zeit mit meinen Lieben und gutes Essen! In dieser Reihenfolge…

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