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Posts Tagged ‘Blog-Event’

Kartoffelsalat? Für mich muss er hessisch sein: nur mit Brühe angemacht und ohne Gedöns. Nein, rheinisch, sagt der bEdW, mit Gürkchen und Gurkenwasser. Pfeifendeckel, grantelt der Bayer, i ess den nur mit Radieserl. Nee, nee, meint der Norddeutsche, da gehört ordentlich Schmand ran! Ach quatsch, schaltet sich Alice ein, Vogtländer Kartoffelsalat ist nur echt mit Fleischsalat!

Nichts spaltet die Nation so sehr wie die Frage nach dem einzig wahren, echten, richtigen Kartoffelsalat.

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Deshalb suche ich Eure traditionellen Kartoffelsalat-Rezepte. Ich will nichts Geringeres als DAS Kompendium deutscher Kartoffelsalatvarianten – eben Kartoffelsalat aus allen Himmelsrichtungen! Und weil zu Deutschland natürlich auch all jene gehören, die aus allen Himmelsrichtungen zu uns gekommen sind, freue ich mich ebenso über marokkanische, türkische, schwedische, amerikanische, russische, asiatische, neuseeländische oder sonstwoher eingebürgerte Kartoffelsalate.(Inspiriert dazu hat mich ein Post auf Facebook zu Alices Vogtländer Kartoffelsalat. Deshalb erstmal ein herzliches Dankeschön an meine geschätzte Blogger-Kollegin Alice!)

Nur das Gedöns lasst bitte weg! Ich schere mich nicht drum, was Tim Mälzer, Jamie Oliver oder der Fons kochen. Ich will Eure Familienrezepte – kein Schaulaufen der Fernsehköche! (Außer natürlich, einer der o.g. Herren hat Euch zu EURER Familienrezeptvariante inspiriert. Ich bin da nicht dogmatisch ;-))

So herrlich unkompliziert wie der Kartoffelsalat funktioniert auch das Blog-Event “Kartoffelsalat aus allen Himmelsrichtungen”, denn es gibt nichts zu gewinnen und auch sonst keine Bedingungen.

Hier nur ein paar Regeln:

  • Hinterlasst bitte bis zum 13.7. um 23:59h den Link zu Eurem Kartoffelsalat-Rezept hier unter diesem Beitrag als Kommentar
  • Falls Ihr kein Foodblogger seid, schickt Euer Rezept inkl. Foto bitte an germanabendbrot(at)gmx(dot)de
  • Archivbeiträge sind ausdrücklich zugelassen, da Ihr Eure Familienrezepte vor Jahren vielleicht schon geteilt habt!
  • Dann seid aber bitte so lieb und schreibt in Eurem Blog einen (kurzen) neuen Post mit dem Link zu Eurem alten Kartoffelsalat-Beitrag und verlinkt bitte auf diesen Beitrag hier.
  • Bindet bitte auch den HTML-Code zu einem der nachstehenden Banner in Euren Beitrag mit ein. (s. Hinweis unten)
  • Ihr könnt Euch außerdem schon vor Eurem Post als Teilnehmer outen, indem Ihr den u.g. Banner auf Eure Website stellt.
  • Um möglichst viele Rezepte aus allen Himmelsrichtungen zu finden, freue ich mich über’s Teilen, Posten, Weitersagen…
  • Ihr könnt Eure Rezepte auch auf meinem Pinterest-Board zum Event posten.
  • Selbstverständlich erlaubt Ihr mir im Rahmen des Events, Eure Beiträge in einer Zusammenfassung zu verlinken und ausgesuchte Fotos in dieser Zusammenfassung zu verwenden.

Herzlichsten Dank an Oli von Puhlskitchen für die Erstellung der hübschen Banner!

Hoch:

Banner_Kartoffelsalate_hoch

 

<a href=http://germanabendbrot.wordpress.com/2014/06/06/mein-blog-event-kartoffelsalate-aus-allen-himmelsrichtungen/ "><img src="https://germanabendbrot.files.wordpress.com/2014/06/banner_kartoffelsalate_hoch.jpg " width="170" height="300" alt="Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen"></a>

 

 

Quer:

Banner_Kartoffelsalate_quer

 

 

 

 

 

<a href=http://germanabendbrot.wordpress.com/2014/06/06/mein-blog-event-kartoffelsalate-aus-allen-himmelsrichtungen/ "><img src="https://germanabendbrot.files.wordpress.com/2014/06/banner_kartoffelsalate_quer.jpg " width="550" height="200" alt="Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen"></a>

 

Ich freue mich ganz besonders auf Eure Stories hinter den Kartoffelsalaten! Ist es ein Rezept von der Uroma? Habt Ihr es aus einer Zeitschrift genommen und an den Familiengeschmack angepasst? Macht Ihr ihn seit die Kinder da sind anders? Esst Ihr Kartoffelsalat lieber zu Gegrilltem oder an Heiligabend?

Ich! Will! Eure! Kartoffelsalate!

Also, ran an die Kartoffeln und los geht’s. Ich freue mich auf Euch!

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Die Suchbegriffe, über die Leser auf einem Blog landen, sind der kleine Lohn für all die Arbeit, das Herzblut, die Zeit, die wir Blogger in unsere Seiten stecken.

Denn eigentlich vergeht kein Tag, an dem ich nicht herzhaft lache oder zumindest schmunzelnd den Kopf schüttle über Suchbegriffe oder Suchbegriff-Kombinationen, die Leser auf meine kleine Fressseite bringen. Nicht selten stellt sich die Frage: Warum, bitte, landest Du mit diesen Suchbegriffen jetzt ausgerechnet bei mir??

Hier eine kuriose Auswahl aus den letzten 2 Wochen:

Was isst man zum Champagner? (Dieser Suchbegriff tahttp://germanabendbrot.wordpress.com/wp-admin/post-new.phpucht etwa 1 x im Monat auf, nicht nur vor Silvester. Meine Antwort auf diese Frage: Egal! Hauptsache Champagner!)

Eichhörnchen Sandwich Elvis Presley (Die Sage geht, dass Elvis auf dem Klo ein Bananen-Erdnussbutter-Sandwich aß, als er starb. Aber EICHHÖRNCHEN?)

Scharfe Schwiegermutter (Ok, ich habe mal über die “Schwiegermutter” geschrieben, eine scharfe Feta-Creme, die es auf dem Wiesbadener Wochenmarkt gibt. Aber ob der Leser das Gleiche meinte…)

In welchem Film kommt dauern das hmmm hmmm hmmm (War das vielleicht der Leser, der die scharfe Schwiegermutter gesucht hat? Oder was für ein Film soll das sein? Luis de Funes? Oder doch Doktor Schiwago?)

Aperitif nach der Gans (Hm, also eigentlich soll ein Aperitif ja den Appetit anregen und den Magen “öffnen”. Aber nach der Weihnachtsgans, die ICH so kenne, ist beides nicht wirklich nötig…)

Alkoholfreie Getränke zu Ossobuco (Ich verstehe ja, dass Kinder, Schwangere oder Kranke keinen Wein trinken mögen. Aber warum in Gottes Namen kommen die dann auf MEINE Seite?)

maggi würze zum abschmeken ist da alkohol drin (Wäre für mich dann der einzige Grund, um das Zeug zu nutzen. Oder man serviert es zum Ossobuco…)

Sherryessig in der Schwangerschaft (Hierzu fällt nichtmal mehr mir irgendwas ein… Kann man’s vieleicht auch übertreiben?)

Die Suchbegriffe geben aber auch Aufschluss darüber, welche Rezepte und Zutaten besonders interessant sind. In meinem Fall ist der All-time-Sieger mit fast 9.000 Treffern der Couscous-Salat Tabouleh. Aber auch auf der Suche nach hausgemachtem Paneer, dem indischen Frischkäse, kommen die Leser zum German Abendbrot.

Ich weiß auch immer genau, welche Folge aus Jamie Olivers diversen Kochshows gerade im TV gezeigt wurde: Die fünf Rezepte, die ich dem britischen Star-Koch nachgekocht habe, gehören zu den am häufigsten gesuchten Artikeln.

Blogger können also viel über ihre Leser erfahren, oder auch über Schlagworte, die viel Traffic auf ihre Seite ziehen. Das dachten sich Steffen und Sabrina, die Veranstalter des Blog-Events “Blogg den Suchbegriff” vom genialen Blog Feedmeupbeforeyougogo. Anlass ist der 2. Blog-Geburtstag!

Also erstmal: Herzlichen Glückwunsch, Ihr beiden!

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Verlängert bis zum 15. Januar 2014)

Da ich aber kein Eichhörnchen-Sandwich in Gedenken an den King machen wollte und die Suchbegriffe nach Champagner und Käsefondue halt doch arg mit dem zurückliegenden Silvester zu tun haben, kamen mir diese beiden Suchbegriffe gerade recht:

Ich mag kein (sic!) Kreuzkümmel! (Das Ausrufezeichen stammt nicht von mir!)

Was ist in einem Curry drin

Na, woran denken wir da? Genau! Ich rücke den Turban zurecht und mache ein Golden Lamb Curry, ein Kundan Kaliya aus Awadh, einem Teil des heutigen Uttar Pradesh und bekannt für seine reiche Küche der Moguln.

GoldenLambCurry

Das Gold beim Lamm-Curry kommt durch Blattgold, das ich mir gespart habe (es geht ja doch den Weg alles Irdischen. You know what I mean?). Aber auch ohne Blattgold ist das Lamm-Curry köstlich, cremig und sehr edel. Aber das Beste: Es kommt ohne Kreuzkümmel aus! (Ich liebe ihn ja, aber was tut man nicht alles für seine Leser?).

Das Rezept stammt aus Pushpesh Pants genialem Kochbuch “India”, aus dem ich zuletzt das Rote-Bete-Chutney gemacht habe. Ich habe es für uns halbiert und an einigen Stellen leicht abgewandelt. Hier ist meine Variante:

Zutaten für das Lamm-Curry als Hauptgericht für 2 hungrige Esser:

500 gr Lammschulter, in grobe Würfel geschnitten

einige Fäden Safran

1 TL Milch

3 große Zwiebeln, geschält und in feine Streifen geschnitten

4 EL Ingwer-Knoblauch-Paste

2 TL gemörserte Koriander-Samen

2 TL Chilipulver

2 TL Kurkuma

4 Nelken

5 Grüne Kardamom Kapseln, leicht angedrückt

1/2 TL gemahlenes Macis (Muskatblüte)

1/2 TL gemahlene Pfefferkörner (bspw. Tellycherry Pepper)

1/2 Zimtstange

400ml fetter Joghurt (10%)

Salz

1 EL Ghee

optional: Blattgold zur Dekoration

Zubereitungszeit: zweieinhalb Stunden

Küchenzubehör: Schwere Pfanne mit Deckel, Pürierstab

So geht’s:

Safranfäden in der Milch auflösen und beiseite stellen.

Ghee in der Pfanne erhitzen und die Zwiebelstreifen anbraten, bis sie goldbraun sind. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

In der gleichen Pfanne das Lamm anbraten, herausnehmen, zur Seite stellen.

Anschließend die Zwiebeln mit 2 EL Joghurt sowie der Ingwer-Knoblauch-Paste vermischen. Zusammen mit dem Lamm wieder in die Pfanne geben und auf mittlerer Hitze 10 Minuten unter Rühren weitergaren, bis alles gut vermischt ist.

Den gemahlenen Koriander, CHilipulver und Kurkuma hinzugeben, gut verrühren. 200 ml Wasser sowie die restlichen Gewürze hinzugeben, zudecken und für mindestens eine Stunde sanft köcheln lassen. Oder solange, bis das Lamm schön zart ist. (Wer Angst hat, auf Nelken oder Kardamom zu beißen, kann beides in einen Teefilter geben, zuknoten und vor dem Servieren entfernen.

Nun die Lammbrocken aus der Sauce herausnehmen und beiseite stellen. Den Safran zur Sauce geben und mit dem Pürierstab etwas anpürieren. Die Sauce sollte sämig sein aber kann durchaus noch Zwiebel-Stückchen enthalten.

Das Lamm wieder hinzugeben und – bei mittlerer Hitze – den restlichen Joghurt unterrühren. Achtung: Damit der Joghurt nicht flockt, sollte die Sauce nicht mehr aufkochen! Mit Salz abschmecken und heiß servieren.

Dazu passt Reis oder Naan.

Ich freue mich schon auf die Zusammenfassung des Events, das bis zum 15.1. verlängert wurde. Denn was schon in den Kommentaren an irren Suchbegriffen gepostet wurde, hat mich mehrmals laut auflachen lassen.

Und dazu passt auch der jüngste Suchbegriff, der bei mir landete:

Worauf freust Du Dich 2014 am meisten?

Meine Antwort: Auf lautes Lachen, viel Zeit mit meinen Lieben und gutes Essen! In dieser Reihenfolge…

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