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Posts Tagged ‘Chili’

Der Mensch muss schon immer fasziniert gewesen sein von allem Runden, allem Kreisförmigen. Sonne und Mond waren für unsere Vorfahren gottgleiche Himmelsgebilde. Überhaupt, der Himmel, diese Kuppel, die sich auch noch bewegt, die Himmelsscheibe von Nebra – alles rund! Der Kreislauf aus Geburt-Leben-Tod bestimmte ebenso das Sein wie der Lauf der Jahreszeiten, nach denen sich die menschlichen Grundbedürfnisse ausrichteten. Heute dagegen ist alles immer verfügbar. Das Rad ist erfunden, die Zahl Pi berechnet den Kreis – die Natur verliert ihre Geheimnisse. Trotzdem hat der Herbst etwas Magisches für mich: die bunten Farben, die auf den Wochenmärkten präsentierte reiche Ernte, Kastanien, die einem beim Joggen auf den Kopf fallen, morgendlicher Nebel und nachmittägliche letzte Sonnenstrahlen, der Aufbruch der Zugvögel. Ich liebe den Herbst. Vielleicht auch, weil ich es schon immer innen genauso so schön fand wie draußen. Und wenn es usselig wird, muss man es sich drinnen eben besonders hübsch machen.

Was aber hilft besser gegen trübes Herbstwetter als Schokolade? Was wärmt besser als Whisky und ein Hauch Chili? Eben!

Außerdem: Lange nichts aus meinem “Kleiner Gugelhupf”-Backbuch gemacht. Dabei klappt wirklich JEDES Rezept aus dem Buch dermaßen gut, dass sogar ich Back-Legastheniker mich ans Experimentieren traue.

Und deshalb gab es den Schoko-Gugelhupf aus dem Buch in einer “erwachsenen” Variante.

Zutaten für eine kleine Gugelhupf-Form:

100 gr Butter

80 gr Muscovado Zucker

2 Eier

1 Prise Salz

1/2 TL Zimt

100 gr Mehl

1 EL Kakao

1 TL Kakao

1 EL Whisky

100 gr gemahlene Mandeln

50 gr Zartbitterschokolade mit Chili (oder alternativ eine Messerspitze Chilipulver extra hinzugeben)

Puderzucker

etwas Butter zum Fetten der Form.

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Utensilien: Mixer mit Knethaken, Teigschüssel, kleine beschichtete Gugelhupf-Form

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mit einem Küchenbeil oder schweren Messer die Schokolade hacken. Butter schaumig rühren, Zucker, Eier, Salz und Zimt unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver gut vermischen, auf den Teig sieben. Whisky dazugeben, Mandeln unterheben. Form fetten.

Kuchen auf der mittleren Schiene für ca. 40 min backen. Anschließend 10 min abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Wenn der Kuchen kalt ist noch mit Puderzucker bestäuben.

Der Kuchen ist durch den Muscovado-Zucker weniger süß. Gutes Kakaopulver, die Prise Chili und ein torfiger Whisky – fertig ist ein unschludig dreinblickender Gugelhupf, der es faustdick hinter den Ohren hat.

Ein süßer runder Gugelhupf, der perfekt den Kreislauf des Jahres repräsentiert und somit wunderbar in die Erntedank-Zeit passt. Deshalb ist er auch mein Beitrag zum Event “Alles, was rund ist”, das Wolfgang von Kaquus’ Hausmannskost bei Zorra veranstaltet. Bis zum 15.10. könnt Ihr noch mitmachen!

Blog-Event XCII - Alles was rund ist (Einsendeschluss 15. Oktober 2013)

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Es ist oft der kleine letzte Kick, der aus einem ohnehin schon feinen Essen ein Hammergericht macht!

Spitze Schärfe von Habanero-Chilis, die leicht herbe Säure von Limetten und flockiges Meersalz – schnell, einfach, Mega-Effekt. Dafür eine Habanero (meine war orange) entkernen und sehr klein hacken, die Schale einer Limette abreiben und mit ca. 100 gr Meersalz in einen Mörser geben. Ordentlich mit dem Stößel zerstoßen und vermischen. That’s it!

Ihr könnt das Salz mit Olivenöl als Marinade für Grillgut verwenden oder als Finish über Fleisch und Fisch geben. Auch auf Ofenkartoffeln oder gegrilltem Gemüse schmeckt das Salz herrlich.

Durch die Chili wird es recht feucht. Wenn Ihr es aufheben wollt, schiebt es in den Backofen bei 150 Grad (Umluft oder Unter-/Oberhitze) und lasst es ca. 20 min trocknen, bevor Ihr es (ausgekühlt) in ein Schraubglas füllt.

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Noch mal “Stylish Thai in Minutes” noch mal Wasserspinat. Den hatten wir nämlich noch übrig vom Ba Mee Pad Prik Gaeng.

Deshalb haben wir den auch reingeschmuggelt in das Gueyteow Pad Nua. Und es hat herrlich geschmeckt!

Thai

Die Zubereitung geht wie immer blitzschnell. Das in feine Streifen geschnittene Rind, der nur leicht “spinatige” Wasserspinat und die Chilis machen aus dem Gericht eine richtig runde Sache, die ein gesundes, sehr leckeres After-Work-Essen ergibt.

Zutaten für 2 Personen (leicht adaptiert):

150 gr mageres Rindfleisch, z.B. Hüftsteak

1 TL Ingwer-Knoblauch-Paste

einige Stengel Wasserspinat, in ca. 2 cm große Stücke gehackt (Im Originalrezept: Sellerie)

2 TL neutrales Pflanzenöl, z.B. Rapsöl

1 große getrocknete Chilischote, gehackt (oder 1 Vogelaugenchili)

1 kleine Zwiebel, fein gehackt

1 TL Fisch-Sauce

1 TL Helle Sojasauce

eine Prise Zucker

1 Ei

ca. 100 gr chinesische Eiernudeln (aus dem Asialaden)

So geht’s:

Die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten und beiseite stellen.

Öl im Wok erhitzen. Ingwer-Knoblauch-Paste anbraten. Chili hinzugeben und rühren. Fleisch darin scharf anbraten und rühren, bis es gar ist.

Ei in den Wok geben und sofort schnell unterrühren. Zwiebel hinzugeben, rühren. Fisch- und Sojasauce sowie den Zucker in den Wok geben, rühren. Nudeln in den Wok geben, unterheben und etwa 1 Minute erhitzen. Wasserspinat unterheben.

Alles in einer Schale anrichten und servieren.

Die Thaiküche haut uns immer wieder um. Schnell, gesund, aromatisch – darüber freuen sich besonders Berufstätige!

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Pasta kann ein Lebensretter sein. Ein Teller Nudeln macht mich einfach glücklich. Nach richtig besch***enen Tagen ist ein Teller Spaghetti mit der besten Bolognese der Welt vom bEdW echtes Soulfood.

Manchmal ist mir aber auch nach asiatischen gebratenen Nudeln. Manchmal kann ich mich einfach nicht entscheiden, wenn vom bEdW die SMS kommt “asiatisch oder italienisch?”. Und manchmal muss ein Teller Pasta einen Extra-Pfiff haben.

In einem der letzten Hefte “Lust auf Genuss” habe ich ein Rezept mit Spinat, Scampi und Curry entdeckt und konnte mir die Zusammenstellung erst nicht so toll vorstellen. Aber das Ergebnis macht süchtig! Wir haben das Gericht – leicht abgewandelt – jetzt schon mehrfach mit Freunden oder zu zweit gegessen und sind wirklich begeistert!

Das Foto wird dem leckeren Gericht nicht gerecht. Aber ich war zu gierig, um lange mit der Kamera rumzuhampeln:

Für 2 Personen als Hauptgericht benötigt Ihr folgende Zutaten:

10-12 kleine Shrimps, bereits vorgegart und ohne Schale

eine große Handvoll TK-Spinat (ich koch’ das immer “frei Schnauze”, deshalb sorry für die Mengenangaben!)

1 rote Chilischote

1 gehäuften TL Madras Currypulver (wer sich Curry nicht selber herstellen mag, sollte zumindest eine würzig-scharfe Mischung verwenden)

100 gr Creme fraiche

125 ml Gemüsefond

1 TL Ingwer-Knoblauch-Paste (oder die gleiche Menge Ingwer und Knoblauch geschält und sehr fein gehackt)

1 EL Ghee (oder neutrales Pflanzenöl)

Salz, Pfeffer

Spaghetti oder Tagliatelle

So geht’s:

Spinat auftauen lassen und möglichst viel Flüssigkeit ausdrücken. Spaghetti-Wasser aufsetzen.

Ghee oder Öl in einer beschichteten Pfanne oder einem Wok erhitzen. Die Chilischote sehr fein in Ringe schneiden und im heißen Ghee kurz frittieren. Herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Jetzt im restlichen Öl die Ingwer-Knobi-Paste anbraten. Das Currypulver dazugeben und ebenfalls anrösten, bis die Aromen in der Nase kitzeln.

Je nach Kochdauer der Nudeln sollten sie jetzt schon im Wasser sein, denn der Rest geht relativ schnell!

Spinat in die Pfanne/den Wok geben und mit allen bisherigen Zutaten gut vermischen. Den Gemüsefond hinzugeben, gut vermischen, Hitze reduzieren, Deckel drauf und einige Minuten garen lassen.

Wenn die Pasta fast fertig ist, Creme fraiche unter den nicht mehr kochenden Spinat rühren und – falls noch zu flüssig – das Ganze bei offenem Deckel etwas reduzieren lassen. Pasta aus dem Topf nehmen, abtropfen lassen und unter den Spinat heben. Shrimps dazu geben und alles gut vermischen.

In tiefen Tellern anrichten und mit den frittierten Chili-Ringen servieren!

Die Zubereitung dauert maximal 30 Minuten und ist kinderleicht!

Was ist Eure liebste Spaghetti-Variante? Darf’s auch mal exotisch sein oder mögt Ihr lieber die Klassiker?

 

 

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Freitagabend bedeutet für mich “ausatmen”. Am Samstag möchte ich am liebsten die Luft und vor allem die Zeit anhalten, damit er ewig dauert. Und Sonntage sind für ein tiefes Atemholen da, um die kommende Woche zu meistern. Deswegen stehen bei mir lauter Wohlfühl-Dinge auf dem Programm: ein langer, langsamer Lauf am Morgen; eine lange heiße Dusche oder sogar ein Schaumbad, um die Muskeln zu pflegen; Nägel lackieren, um hübsch in die Woche zu starten; alle, alle liegen gebliebenen Zeitungen und Zeitschriften lesen; Spaziergänge mit dem bEdW, gerne am Rhein entlang; lecker kochen und in letzter Zeit auch immer öfter: backen!

Aus dem Backbuch “Mini-Cakes” habe ich ein Rezept durch eine Prise Chili leicht abgewandelt, das perfekt in den Wohlfühl-Sonntag passt: Mini-Cakes mit Schokolade und rosa Pfefferkrokant.

Zutaten für 6-8 Mini-Förmchen (Für eine normale (25 cm) Kastenform – so die Backbuch-Autorin – sollte die Menge einfach um 1/4 erhöht und ein weiteres Ei dazugegeben werden):

250 gr Zartbitterschokolade (Qualität zahlt sich hier unbedingt aus!)

100 gr Butter

3 Eier

50 gr Zucker

1 EL Mehl

1 Prise Salz

1 Messerspitze Chilipulver

Für den Krokant:

100 gr Zucker

ein Spritzer Zitronensaft

2 TL rosa Pfefferbeeren

etwas Wasser

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Förmchen bzw. Kastenform buttern (bei Silikonförmchen entfällt das Buttern). Schokolade und Butter in einer Schüssel über einem Topf mit siedendem Wasser schmelzen und gut vermischen. Etwas abkühlen lassen. Eier trennen und die Eigelbe einzeln in die Schokobutter rühren. Zucker, Chilipulver und Mehl untermischen. Eiweiß und die Prise Salz steif schlagen und behutsam unter die Schokomasse heben. Teig in die Förmchen füllen. Küchlein in die Mitte des Backofens schieben und etwa 20 min backen.

Währendessen für den Krokant Zucker und etwa 2 EL Wasser in einem Topf oder einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelnzen. Topf vom Herd ziehen und Zitronensaft sowie die Pfefferbeeren unterrühren. Jetzt die Masse sofort auf einen Bogen Backpapier dünn ausgießen und richtig abkühlen lassen.

Küchlein aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen. Krokant kleinbrechen (oder im Mörser anstoßen) und über die Küchlein geben. Fertig!

Die Schoko-Chili-Krokant-Küchlein sind richtig kleine Sündenhappen. Ich hatte sehr gute Zartbitter-Tropfen aus meinem Lieblings-Schoko-Laden Xocoatl. Dadurch wurden sie auch nicht zu süß, sondern herb-schokoladig. Mit dem Chili und dem gigantisch leckeren Krokant (der Zitronensaft macht’s!) habt Ihr einen richtigen Luxus-Nachtisch für ein romantisches Dinner. Ich bin echt begeistert!

In der kommenden Woche bin ich kaum zu Hause, werde viel zu oft auf Sandwiches an Bahnhöfen und Flughäfen zurückgreifen, mit schlechtem Gewissen die Pringles aus der Minibar essen und viel zu wenig Sport machen. Noch ein Grund, tief einzuatmen und sich Schokolade, Chili und Krokant auf der Zunge zergehen zu lassen.

Alle Beiträge der Initiative Sonntagssüß sammelt heute für uns Nina von Fräulein Text.

Und außerdem passt das sündige Küchlein mit seinem pfeffrigen Krokant und seinem rosa Hintergrund auch wunderbar in das Rosa-Kapitel von Cookbook of Colors, dem Blog-Event von Highfoodality

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Während ich mein Herz an die indische Küche verloren habe, ist der bEdW in einem früheren Leben sicherlich mal Besitzer einer vietnamesischen Garküche gewesen. Das Kochbuch “Vietnam. Küche & Kutlur (Für die Sinne)” aus dem GU-Verlag ist seine Bibel.

Und ich bin Nutznießer dieser Begeisterung :)

An einem kühlen Sonntag gab’s Gebratene Nudeln mit Huhn: Pho Xao Ga!

Für 4 Personen braucht Ihr folgende Zutaten (am besten geht man gleich in den Asialaden, statt lange danach zu suchen):

400 gr breite Reisbandnudeln (banh pho)

200 gr Hähnchenbrustfilet

1 TL Speisestärke

2 EL vietnamesische Fischsauce

500 gr Brokkoli

Frühlingszwiebeln (am besten die dünnen aus dem Asialaden)

Koriandergrün (normaler Koriander oder vietnamesischer Koriander – gibt’s manchmal in guten Gartencentern)

Vietnamesischer Koriander sieht so aus und schmeckt nicht ganz so penetrant wie der “normale”:

3 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

3 EL Pflanzenöl

2 EL Sesamöl

4 EL schwarze fermentierte Bohnen (ersatzweise Bohnensauce)

125 ml Hühner- oder Gemüsebrühe

Die Nudeln 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Hähnchen in dünne scheiben schneiden und mit Stärke und der Fischsauce vermischen, zur Seite stellen. Brokkoli waschen und Röschen in mundgerechte Stücke teilen. Stiele eventuell in Stücke schneiden, damit alles zur gleichen Zeit gar ist. Kräuter grob hacken. Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken. Backofen auf etwa 50 Grad vorheizen.

Die Nudeln nach der Einweichzeit kurz kochen, mit einem Schaumlöffel oder einem Sieb aus dem Wasser nehmen und abschrecken. Brokkoli etwa 2 Minuten kochen.

2 EL des Öls und 1 EL Sesamöl in einer Wokpfanne erhitzen und die abgetropften Nudeln etwa 3-4 Minuten braten. Herausnehmen und im Backofen warm stellen. Wok auswischen und den übrigen EL Öl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch anbraten, Hähnchenbrust und Bohnen dazugeben und weitere 2 Minuten mitbraten. Brühe und Brokkoli dazugeben. Alles zum Kochen bringen und die Frühlingszwiebeln unterheben. Alles noch mal erhitzen, mit dem Koriander bestreuen und servieren.

Das Ganze wird serviert und bekommt den richtigen Kick erst mit Nuoc Tuong Den Ot (Soja-Ingwer-Dip)

20 r frischen Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. 1-3 frische scharfe Chilischoten (z.B. Vogelaugenchilis) entkernen und grob hacken. Beides in einem Mörser zerstoßen und anschließend 3 EL süße Sojasauce und ggf. noch etwas scharfe Chilisauce zugeben. Der Dip kann auch zu anderen gedämpften Gerichten oder Suppen gereicht werden.

Wenn alles im Schälchen dampft, einmal gaaaanz tief einatmen und sich nach Vietnam beamen!

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Mich begeistert immer wieder, wenn ein Gericht schnell und gesund und dabei auch noch kostengünstig zuzubereiten ist. Da könnte ich mich freuen wie das sprichwörtliche Schnitzel. Und es beweist mir, dass eine gesunde Ernährung nicht nur etwas für Privilegierte ist, die viel Geld und Zeit auf’s Einkaufen, Auswählen und Kochen verwenden können.

Der bEdW und ich haben abends oft einen intensiven Tag hinter uns und sind selten vor 19 Uhr zu Hause. Dann haben wir zwar noch durchaus Lust zu kochen, wollen aber nicht ewig in der Küche stehen oder uns mit Fertigzeugs oder schweren, fetten Speisen belasten. Für leichte, praktikable Gerichte ist die Plattform eatsmarter.de immer wieder eine gute Inspiration. Außerdem kann man sich die Zutaten oder das Rezept auf’s Handy schicken lassen und so in der Mittagspause oder abends noch schnell einkaufen gehen.

Das Rezept für den Linsen-Tomaten-Heilbutt-Eintopf findet Ihr hier.

Wir haben das Ganze noch etwas abgewandelt: Beim Anbraten der Zwiebeln habe ich einen EL Tomatenmark sowie ein kleingehacktes Stück Ingwer mit angebraten. Zum Kreuzkümmel habe ich auch noch etwas Chilipulver zugegeben und am Ende das Ganze mit Garam Masala abgeschmeckt. Zum Schluss kam dann noch ein Löffelchen Joghurt auf den Eintopf – nimmt die Schärfe und sieht hübsch aus!

Die Zubereitung dauert wirklich nicht länger als 25 Minuten (auch hier ist auf die Zeitangaben von eatsmarter echt Verlass). Soviel Aufwand ist auch abends noch locker zu bewerkstelligen. Linsen, Chili und Fisch sind wahnsinnig gesund. Und Vegetarier ersetzen den Fisch einfach durch Paneer (indischen Frischkäse).

Wer keinen Heilbutt mag oder bekommt, kann auch anderen weißen und festfleischigen Fisch hernehmen.

Und weil’s so schnell geht, ist das Rezept mein Januar-Beitrag für das Blog-Event Cucina Rapida.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Dazu hatten wir einen Wein aus unserer Lieblingstraube Sauvignon Blanc:

Den Blue Ocean gibt es bei Hawesko und ist mit seiner zitronigen aber nicht zu heftigen Säure und der mineralischen Trockenheit perfekt zu Fischgerichten. Da er intensiver ist als etwa französische Sauvigon Blancs, kann er aber auch mit dem stark gewürzten Linsen-Eintopf mithalten. Diese Probierflasche bekommt sicherlich bald einen Nachfolger in unserem Weinkühlschrank ;-)

Wenn’s schnell gehen muss und trotzdem taugen soll: Habt Ihr Standardrezepte? Oder wo holt Ihr Euch Eure Inspirationen, wenn nicht viel Zeit zum Blog-Surfen und Kochbücher-Wälzen bleibt?

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