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Posts Tagged ‘Gemüse’

Mel von der Gourmetguerilla sucht Gute-Laune-Suppen. Und da muss ich Euch einfach noch mal mit meinem Gazpacho-Rezept beglücken. Denn Gazpacho ist und bleibt meine Lieblingssuppe!

gazpacho

Nicht, dass ich nicht eine indisch-scharfe Linsensuppe, eine wandlungsfähige Kartoffelsuppe oder eine sauer-scharfe China-Suppe zu schätzen wüsste. Es gibt ja sogar eine eigene Suppen-Kategorie hier im Blog, wo Ihr viele Rezepte für echte Gute-Laune-Suppen findet!

Aber mit Gazpacho verbinde ich einfach wunderschöne Sommertage, meine erste eigene Wohnung im geliebten Münchner Stadtteil Schwabing, laue Abende vorm “Centro Espanol” in Sendling und überhaupt ganz viele Erinnerungen an München. Mehr dazu könnt Ihr hier noch mal nachlesen.

Aber für alle, die jetzt neugierig geworden sind, gibt es hier noch mal schnell DAS Rezept, das in jedem Sommer wieder und wieder verwendet wird. “Es is’ Sommer. Sommer in der Stadt…

Zutaten für 4 große Portionen:

3 Paprikaschoten (1 gelb, 2 rot – nicht grün, sonst wird die Suppe braun!)

2 Salatgurken, geschält
3 400ml Dosen Tomaten (im Sommer gerne frische, aromatische.)
3 Knoblauchzehen, geschält und grob gehackt
1  Zwiebel, geschält und grob gehackt
1 scharfe, rote Chilischote, entkernt und gehackt (würzt lieber hinterher noch nach. Durch das Pürieren wird die Schote richtig scharf!)
4 Scheiben Weißbrot ohne Rinde vom Vortag (oder Toastbrot. Wer spontan “kochen” will lässt die Scheiben etwas im Umluftbackofen austrocknen)

Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Tabasco

3 EL Olivenöl

3 EL Rotweinessig

4-6 Eiswürfel

Beilagen: etwas gewürfelter Schinken, gewürfelte Gurken, gewürfelte Tomaten, Baguette – es geht aber auch ganz ohne!

Zubereitungszeit: 20 min plus Kühlzeit (mind. 1 Std.; schneller geht es, wenn das Obst schon gut gekühlt ist)

Zubehör: eine große Schüssel oder Topf, Pürierstab

So geht’s:

Das Gemüse schälen, entkernen und würfeln. Wer mag, hält von der Paprika und der Gurke je ein kleines Stück bzw. einige Würfel zurück. Das gibt dann die Einlage für die Suppe.

Das Gemüse, Zwiebeln, Chili, Knoblauch in eine große Schüssel geben und mit Rotweinessig, Olivenöl, Salz, Tabasco und Pfeffer würzen.
Das Brot einige Minuten in Wasser einweichen, das Wasser ausdrücken und in die Schüssel geben. Alles mit dem Pürierstab pürieren, die Eiswürfel dazugeben und für mindestens eine Stunde kalt stellen.

Vor dem Servieren noch mal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen. Die übrigen Gemüseteile fein hacken und als Deko dazugeben. 2 Eiswürfel in jeden Teller geben, einen EL Olivenöl darübergeben und mit Baguette servieren.
Fleischesser können auch rohe Schinkenwürfel in die kalte Suppe geben.

Ich freue mich auf viele tolle neue Gute-Laune-Suppen-Rezepte. Aber an meinem Gazpacho wird nicht gerüttelt!

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Noch gibt es sonnenverwöhnte Tomaten, knackige Zucchini und leuchtend feurige Paprika auf dem Markt. Wer weiß, wie lange noch? Also schnappt Euch Eure Körbe und Taschen und geht auf den Wochen-Markt oder plündert Balkon und Garten, damit Ihr für den Winter ein paar Erinnerungen einwecken könnt. Legt Ihr auch Sommerliches für kalte Wintertage ein? Was steht bei Euch im Vorratsschrank?

Eine besondere Freude hat uns im vergangenen Winter das eingelegte Gemüse gemacht, das leicht säuerlich und voll aromatisch an lange Grillabende, Sonnenstrahlen auf der Haut unendliche Sommerwochen erinnert hat.

Nun ist das letzte Glas leer und es wird Zeit, dass ich wieder neue ansetze, solange der Wochenmarkt noch genügend heimische Ware hergibt.

Erlaubt ist, was gefällt. Ich hatte im letzten Jahr – wenn ich mich richtig erinnere – folgende Zutaten für etwa 5 Gläser a 250ml. (Ihr könnt auch Pilze, Oliven oder anderes Gemüse hinzugeben)

1 große grüne Zucchini

1 gelbe Zucchini

jeweils 1 gelbe, grüne und rote Paprika

10 getrocknete Tomaten

3-4 Knoblauchzehen

5 Zweige Rosmarin

5 Blätter Lorbeer

Weißweinessig

Zitronensaft

Salz und Pfeffer

1 EL Tomatenmark

etwa 1/2 l Olivenöl

Zubereitungszeit: 30 min

Utensilien: 1 großer Topf, sterile Gläser

So geht’s:

Gemüse (inkl. der getrockneten Tomaten) würfeln – nicht zu fein. Knoblauch fein hacken. Kräuter waschen, trockentupfen. Etwas Öl in dem Topf erhitzen. Tomatenmark anrösten. Dann das Gemüse hinzugeben und bei mittlerer Hitze andünsten. Mit Weißweinessig und Zitronensaft ablöschen. Kräuter hinzugeben, pfeffern, salzen. Das Gemüse sollte nicht schwimmen, aber etwas Flüssigkeit um sich haben. Dann alles soweit köcheln, dass es gart, aber nicht zu weich wird. Es sollte immer noch Biss haben. Abschmecken, gegebenenfalls nachwürzen und in die sterilen Gläser füllen. Mit Olivenöl aufgießen, so dass das Gemüse bedeckt ist. Zuschrauben, abkühlen lassen und an einem dunklen Ort aufbewahren.

Das Gemüse hielt sich bei uns ein Jahr. Es verliert mit der Zeit etwas an Biss, bleibt aber köstlich und schmeckt sowohl auf Bruschetta als auch zu Pasta oder als Relish zu Fleisch. Natürlich sind die bunten Gläser auch ein schönes Mitbringsel – etwa für den Fondue-Abend “zwischen den Jahren”. Wer würde sich nicht über etwas Sommer im Glas freuen?

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Wenn uns der Lieblingsmetzger vor Ostern anbietet eine Milchlammkeule zurückzulegen, sagen wir natürlich nicht nein. Der weiß schon, wie er uns ködert…

Ostersonntag war sah das Ganze dann so aus:

So ein feiner Sonntagsbraten braucht natürlich etwas Zeit. Insgesamt 2,5 Stunden solltet Ihr Euch nehmen.

So geht’s: Etwa 1kg schwer Milchlammkeule einreiben mit

Olivenöl

Ras el Hanout

Prise Zimt

schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Prise Piment

Prise Kreuzkümmel

Salz

Dann in einem großen Bräter die Keule von allen Seiten anbraten und anschließend herausnehmen. Im gleichen Bräter nun Gemüse (grob gehackt) anbraten:

1 Karotte

1 Petersilienwurzel

2 Stangen Sellerie

vier kleine Tomaten

1 Zwiebel

4 Knoblauchzehen

Dann ca 1 EL Tomatenmark hinzugeben und ebenfalls mit anrösten. Jetzt ablöschen mit

400 ml Rinder- oder Lammfond (idealerweise selbstgemacht)

300 ml Rotwein (wir hatten einen kräftigen Chianti)

Keule wieder in den Bräter zum Gemüse legen. Mit Kräutern würzen:

Rosmarin

2 Lorbeerblätter

Thymian

Deckel auf den Bräter geben und bei 180 Grad Umluft zugedeckt mindestens eine Stunde garen. Anschließend noch mal eine halbe Stunde ohne Deckel unterm Grill braten. (Zeitangaben variieren sehr stark nach Dicke der Keule, Ofen usw.)

Währendessen das Grillgemüse vorbereiten:

10 kl Drilling-Kartoffeln (halbiert)

1 gelbe Paprika in Spalten geschnitten

1 Karotte in dicke Scheiben geschnitten

1 Zucchino ebenfalls in dicken Scheiben

10 braune Champignons

Zuerst die Kartoffeln auf ein Ofenblech legen und würzen mit:

Olivenöl

Thymian

Rosmarin

Meersalz

Pfeffer, frisch gemahlen.

Kartoffeln in den Backofen schieben und mind. 20 min garen. Anschließend das andere Gemüse – je nach Garzeit – hinzugeben (Karotten, Zucchino, Paprika, zum Schluss Champignons)

Wenn die Keule gar ist, aus dem Bräter heben, in Alufolie packen und ruhen lassen.

Währendessen die Sauce und das Gemüse aus dem Bräter durch ein Sieb drücken und in einem kleinen Topf auffangen. Die Sauce leise köchelnd einreduzieren lassen, abschmecken und gegebenenfalls noch etwas mit kalter Butter binden.

Fertig ist ein feines Sonntagsessen:

Die Lammkeule war butterzart, das Gemüse schön aromatisch – aber der Star war die Sauce! Gute Zutaten (Fond, Wein!) zahlen sich hier wirklich aus. Wir mussten die Sauce kaum noch würzen, sie kam fast perfekt aus dem Bräter!

Testen zu unserem Osteressen durften wir einen fränkischen Silvaner, nämlich den 2011 “Eigenart” von Max Müller I*:

Das feine Milchlamm war zart genug, um einen Weißwein nicht zu “übertünchen”. Dazu trugen aber auch die kräftigen Aromen des Silvaners bei: Neben getrockneten Aprikosen, einer feinen Holznote und einem Geruch nach trockenem Heu habe ich – tatsächlich?! – reife Bananen geschmeckt. Die Säure war zurückhaltend (damit habe ich es ja eh nicht so), dabei aber – dank der Muschelkalkböden des Anbaugebiets – sehr mineralisch und “krachig” trocken.

Auch wenn ich sonst Weißwein am liebsten richtig, richtig kalt trinke, lohnt es sich, den Silvaner atmen zu lassen und rechtzeitig (ca. 30 min vor dem Essen) aus dem Kühlschrank zu holen. Dann belohnt er mit intensivem Aroma und einem langen Nachhall.

Ein Wein, der uns zu unserem Lamm sehr gut geschmeckt hat. Vorstellen können wir ihn uns aber auch gut zu gegrilltem Huhn oder Fisch.

*Der “Eigenart” ist u.a. hier für 14,60€/Fl. erhältlich. Er wurde uns vom Weinversand www.weine.de zur Verfügung gestellt.

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Der geneigte Leser könnte meinen, der bEdW und ich seien aktuell etwas unter Zeitdruck. So oft, wie es hier Gerichte aus Stylish Thai in Minutes gibt oder Eintöpfe, die sich fast von selbst machen.

Der geneigte Leser hat damit nicht ganz unrecht. Das Jahrsende ist in unseren Branchen (wie wahrscheinlich auch in allen anderen) immer noch mal ein richtiger Endspurt. Alles muss UNBEDINGT noch vor den Feiertagen fertig sein, Rechnungen gestellt und Absprachen getroffen werden, die Planung für 2013 braucht’s auch noch… Jedes Jahr im Dezember das Gleiche: Wir hecheln mit hängender Zunge dem Weihnachtsfest entgegen, um dann erschöpft unterm Tannenbaum zu sitzen, den Kopf alles andere als frei für die besinnlichen Feiertage.

Geht das nur mir so oder fühlt Ihr Euch auch im Dezember “getrieben” von äußeren Umständen? Zumindest wenn ich den verwandten Post aus dem letzten Winter lese, scheint sich die Geschichte immer zu wiederholen…

Deshalb dürfen wir uns nicht auch noch mit der Kocherei unter Druck setzen. Bevor mir aber eine Tiefkühlpizza ins Haus kommt, machen wir lieber etwas knackig-gesundes aus dem Wok mit vielen Aromen und köstlichem Rindfleisch unseres Vertrauensmetzgers Jaddy.

Nua Pad Nam Man Hoy wird eigentlich mit grünem Thai-Spargel zubereitet. Wir hatten allerdings noch grüne Paprika, Chinakohl und Kaiserschoten im Gemüsefach. Und da es im Rezept explizit heißt, man dürfe den Spargel auch durch anderes knackiges Gemüse ersetzen, gab’s eben unsere Variante!

Thai

Ihr benötigt für 2 Personen folgende Zutaten:

180 gr Rindfleisch aus der Hüfte, in Streifen geschnitten

1 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

Je nach Gusto: knackiges, grünes Gemüse, grob gehackt, zu gleichen Teilen (z.B. Paprika, Brokkoli, Stengel vom Wasserspinat usw.)

2 EL Austernsauce (Asialaden)

1 EL Fischsauce (Asialaden)

1/2 TL braunen Zucker

1/2 TL zerstoßene weiße Pfefferkörner

Beilage: Reis

So geht’s:

Das Öl in einem Wok erhitzen und den Knoblauch nicht zu heiß anbraten, bis er “golden” ist. (Ist das Öl zu heiß, verbrennt er und wird bitter). Jetzt das Rindfleisch zugeben und unter Rühren garen. Gemüse dazugeben und ebenfalls unter Rühren garen. Würzen. Fertig! Mit Reis servieren.

Ist tatsächlich in 15 Minuten fertig und schmeckt dank der Austernsauce und ohne Chilis sehr fein und mild. Perfekt also für Leute, die sonst immer ängstlich sind, was die Schärfe von Thai-Gerichten betrifft.

Der Dezember-Stress hat also definitiv nichts zu tun mit der Kocherei ;-)

 

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Wer frisches Gemüse im Kühlschrank hat, einige asiatische Gewürze und einen Wok, wird nie verhungern. Versprochen!

Wir schmeißen oft unsere “Reste” zusammen und machen eine schnelle, knackig-gesunde Wok-Pfanne, gerne auch mit scharfer Bohnensauce aus dem Asia-Laden. Die müsst Ihr unbedingt mal probieren!

Da braucht es gar nicht viel Rezept. Lasst Euch von Eurem Kühlschrank und Eurem Geschmack leiten. Die Basis bilden eigentlich immer in neutralem Pflanzenöl angebratener Knoblauch und Chili. Fein raus ist auch, wer Ingwer-Knoblauch-Paste im Kühlschrank hat.

Wer Fleisch mag, kann Rinderfilet, Hüftsteak oder Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden und im Wok anbraten. Danach herausnehmen und zur Seite stellen.

Dann fein in Streifen geschnittenes Gemüse (Pak Choy, Karotten, Babymais, Paprika, Erbsen, grüne Bohnen, Sprossen, Bambus, Lotuswurzel…) anbraten und – je nach Gusto – mit Sojasauce, scharfer Bohnensauce oder roter Thaicurrypaste (in etwas Brühe aufgelöst) würzen.

Währendessen kann der Reis garen.

Wir hatten aus unserem Überraschungspaket von Reisunger.de einen sehr duftig-aromatischen Jasminreis, den wir testen durften. Er war – besonders für Stäbchen-Esser – absolut perfekt in der Konsistenz, also nicht zu locker. Allerdings empfand ich das sehr starke Jasminaroma schon fast als etwas zu penetrant. Aber das ist natürlich Geschmackssache. In der Zubereitung und von der Qualität her war der Reis sehr gut. Ich mag es nur gerne etwas weniger “jasminig”.

Abends wenig Zeit zum Kochen? Im Gemüsefach noch Reste vom Markteinkauf am Wochenende? Ran an den Wok!!

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Dieses Rezept will ich seit zwei Monaten verbloggen. Aber ich kann ja nichts posten, was ich selber noch nicht probiert habe. Das ist nämlich mal wieder ein Freestyle-Rezept, das auf meiner Chutney-Erfahrung basiert, aber weniger indisch als mediterran daherkommt. Endlich ist das eingelegte mediterrane Gemüse lange genug durchgezogen – und es schmeckt himmlisch!

Die Anregung mediterranes Gemüse wie ein Chutney zuzubereiten (allerdings ohne Ingwer, Hammer-Indien-Gewürze usw.) und mehrere Wochen ziehen zu lassen, stammt aus Katherine Atkinsons Buch “Pickles, Relishes & Chutneys”, das ich mir aus England mitgebracht habe.

Also, wer in milderen Regionen lebt, bekommt jetzt noch herrliches Gemüse, das sich bestens zum Einlegen eignet. Nichts wie auf den Markt, Leute. Natürlich könnt Ihr auch Kürbis oder anderes Saisongemüse ergänzen.

Weil das Chutney etwa sechs Wochen ziehen muss, wäre das jetzt doch das perfekte Weihnachtsgeschenk, um unter dem Tannenbaum ein paar Erinnerungen an goldene Erntetage zu wecken.

Ich habe zwei 0,5l Gläser und ein 1,5l Glas mit folgenden Zutaten gefüllt:

6 Schalotten, gehackt

einen kleinen grünen Zucchino, gewürfelt

einen kleinen gelben Zucchino, gewürfelt

2 400gr Dosen Tomaten (hier lohnt eine gute Qualität. Wer noch reife Gartentomaten hat, kann natürlich diese nehmen)

je 1 gelbe und rote Paprikaschote, in Rauten geschnitten

3 fein gehackte Knoblauchzehen

1 Zweig Rosmarin

1 Zweig Thymian

2 Lorbeerblätter

1 Chilischote, fein gehackt (ich hatte 2, fand das aber etwas zu scharf. 1 reicht!)

1 EL Meersalz

1 EL Paprikpulver edelsüß

200 ml Apfelessig

100 ml weißer Balsamicoessig

400 gr Zucker

1 EL Olivenöl

1 EL Tomatenmark

So geht’s:

Zwiebeln, Chili und Knoblauch in einem Topf in Olivenöl anbraten, Tomatenmark dazugeben und ebenfalls mit anrösten. Tomaten, Zucchini, Paprikaschoten dazugeben und bei niedriger Hitze zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen. Rosmarin, Thymian und die Lorbeerblätter mit einer Küchenschnur zusammenbinden und ins Gemüse geben. Salz, Paprikapulver und die Hälfte der Essigmenge hinzugeben und bei geringer Hitze aufgedeckt etwa 20 min simmern lassen, bis das Gemüse weich und die Flüssigkeit reduziert ist – kann auch länger dauern, wenn das Gemüse viel Wasser enthält.

Restlichen Essig und den Zucker hinzugeben, gut unterheben, bis der Zucker sich aufgelöst hat und eine weitere halbe Stunde köcheln lassen, während man immer mal wieder umrührt.

Sobald das Gemüse eine homogene Masse ergeben hat (notfalls die Flüssigkeit noch etwas einköcheln lassen), das Kräutersträußchen entfernen und das Gemüse in saubere Schraubgläser füllen. Offen auskühlen lassen und mit Essig-festen Schraubverschlüssen verschließen.

Nach 6 Wochen ist das Gemüse durchgezogen und schmeckt herrlich süß-sauer mit einer leichten Schärfe. Der Duft nach Rosmarin und Thymian erinnert an den Sommerurlaub und Grillabende aus scheinbar längst vergangenen Zeiten.

Geschlossen halten sich die Gläser viele Monate. Angebrochen solltet Ihr sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einiger Tage verzehren.

Wäre das nicht eine Idee für ein schönes Geschenk aus der Küche? Seid Ihr auch schon am Weihnachtsgeschenke vorbereiten? Heuer gibt es jedenfalls wieder eine selbstgemachte Kleinigkeit. Aber das mediterrane Gemüse essen wir selber!

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Klatschmohn ist wunderschön, leuchtend rot und erinnert mich an Sommertage in der Toskana.

Blauer Mohn im Mohn-Zopf meiner Großmutter ergibt den saftigste, leckerste Kuchen, den Ihr Euch vorstellen könnt.

Und vielleicht hätte mich stärker irritieren sollen, als meine Mutter – angesprochen auf den seltsam aussehenden Mohn in ihrem Garten – haarklein erklärte, dass der ja gar nicht gefährlich sei, solange man nicht… (es folgte eine äußerst detaillierte Beschreibung über die einzelnen Schritte der Opium-Gewinnung)

Ich mag Mohn. Aber weil ich ja nun wirklich kein Zuckerbäcker bin, wurde für Gastgeberin Mels Event Papaver (Co-Gastgeberin ist die wunderbare Zorra) wieder einmal den Turban zurecht gerückt und was Indisches in die Schmorpfanne geschmissen – besser gesagt: der bEdW hat sich an seinem ersten indischen Gericht versucht!

Beide Rezepte stammen aus Pushpesh Pants “India Cookbook”, das Tina schon vielfach in ihrem Blog vorgestellt hat.

Hinten im Foto: Poha Pulao – Reis mit Gemüse (Rezept aus Maharashtra)

Vorne im Foto: Poshto Maachh – Fisch mit Mohnsamen (Rezept aus West-Bengalen)

Für den Fisch braucht Ihr folgende Zutaten für zwei Personen:

300 gr weißer, festfleischiger, möglichst flacher Fisch

1 TL Kurkuma-Pulver

4 EL Senföl (alternativ: Rapsöl mit Senfmehl vermischen)

3 getrocknete Chilis

10 Curryblätter

1 TL Koriandersamen

1,5 TL weiße Mohnsamen (gibt es ebenfalls im Asialaden)

1 TL Kreuzkümmelsamen

2 grüne Chilis

1 TL Zucker

Salz

Die Zubereitung dauert rund 45 Minuten.

Und so wird’s gemacht:

Den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden und mit Kurkuma und Salz einreiben. Zur Seite stellen

Senföl in einer schweren Pfanne erhitzen. Rote Chilis und Curryblätter darin anbraten und anschließend abkühlen lassen. Das Öl nicht abschütten!

Sobald Chilis und Curryblätter abgekühlt sind, in einem Mixer zusammen mit den Koriandersamen, dem Mohn, Kreuzkümmel und den grünen Chilis sowie etwas Wasser zu einer Paste mixen.

Das Öl wieder erhitzen, die Paste darin anbraten (rühren!!) und ab und zu mit etwas Wasser ablöschen, damit sie nicht anbrennt. Abschließend mit etwa 75 ml Wasser verrühren, den Zucker zugeben, salzen und leicht einkochen lassen. Den Fisch dazu geben und simmern, bis die Stücke gar sind. Fertig!

Dazu passt wunderbar der Gemüsereis, der wegen längerer Zubereitungszeit vorher schon zubereitet werden sollte. Zutaten ebenfalls für 2 Personen (in einer etwas abgespeckten Beilagen-Variante. Im Original kommen noch Blumenkohl, grüne Bohnen und Paneer dazu):

Etwa ein Kaffeebecher voll Reis

75 gr Erbsen (TK oder frisch)

1 EL Ghee oder Pflanzenöl

1/2 TL braune Senfsamen

1/4 TL Kurkuma

1/2 TL Chilipulver (wer es nicht so scharf mag, nimmt weniger)

1/2 TL Garam Masala

1 normal große vorgegarte Kartoffel in 6-8 Stücke geschnitten

2 kleine Karotten, gewürfelt

2 Tomaten, gehackt und entkernt

1 TL Zucker

1 EL Zitronensaft

2 grüne Chilischoten

1 TL Knoblauch-Ingwer-Paste

frische Koriander-Blätter

So wird’s gemacht:

Den Reis waschen und etwa zehn Minuten in Wasser einweichen. Durch ein Sieb abgiessen. Zubereiten, so dass er noch etwas Biss hat. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Gewürze unter rühren darin anbraten. Den Reis hinzugeben und gleichmäßig flach klopfen. Deckel drauf und bei geringer Hitze für 1-2 Minuten anbraten lassen. Danach von der Platte nehmen.

Etwas Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und Knoblauch-Ingwer-Paste anbraten. Kartoffeln, Erbsen und Karotten hinzugeben und unter rühren anbraten. Zum Schluss die Tomaten hinzugeben und alles miteinander vermischen. Zucker, Zitronensaft, Chilies unterheben. Salzen.

Den Reis in einer Schale abwechselnd mit dem Gemüse schichten. Zum Schluss Korianderblätter darüber geben und servieren.

Der Gemüsereis ist mit weiterem Gemüse und – wer mag mit Paneer – auch für sich alleine eine feine vegetarische Mahlzeit. Die Gewüzre und vor allem die Chilis machen ihn ordentlich aromatisch und dank der Tomate sehr saftig.

Und der Fisch geht so schnell, dass man ihn auch abends noch zubereiten kann. Der weiße Mohn macht die Sauce sämig und gibt ein ganz eigenes nussiges Aroma ab, das durch das Senföl noch hervorgehoben wird.

Beide Gerichte waren unsere ersten aus dem Pushpesh Pant-Buch und wieder einmal eine Offenbarung neuer Aspekt der indischen Küche. Genau das Richtige für ein auf den letzten Drücker eingereichtes Event-Rezept für die reizende Mel.

Blog-Event LXXX - Papaver (Einsendeschluss 15. August 2012)

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Ihr habt vielleicht meine Gedanken und Tipps zur Vorratshaltung hier gelesen. Kommen wir aber mal mehrere Tage nicht zum Kochen, merken wir mit einem Blick in den Kühlschrank: “Das muss dringend weg!”

Meist handelt es sich dann um Gemüse, das trotz Frischefach langsam seine Knackigkeit verliert, um Eier, die sich dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern, oder um Fleisch, das noch von der letzten Grill-Session übrig ist.

Besonders einfach und trotzdem wahnsinnig lecker ist dann ein asiatisch inspiriertes Wok-Gericht mit gebratenen Nudeln. Das ist dank der Zutaten zumindest in Anklängen “Thai-Style” und definitiv aus dem Wok – deshalb auch mein Beitrag zu Tinas Event “Thai-Woken”. Denn asiatisch, aus dem Wok, schnell&lecker ist wirklich ganz einfach. Man muss nur mal durch den Asia-Laden pflügen und sich rantrauen. Dann macht diese Zubereitungsart richtig Spaß!

Thai-Wo(ch)ken

Wir kochen sehr oft asiatisch und haben den Wok ständig im Einsatz. Deshalb ist das vermutlich nicht der einzige Beitrag zum Event ;-)

Die Zutaten setzen sich immer anders zusammen. Erlaubt ist, was “weg muss” und Euch schmeckt. Deshalb ist die unten genannte Zutatenliste nur ein Tipp von uns, wenn Ihr mal wieder das Gemüsefach ausräumen müsst.

Unsere Variante sah so aus:

Zutaten für zwei hungrige Esser und ein volles Gemüsefach:

Eine Lage asiatische Eiernudeln (Asia-Laden)

2 rote Paprika

2 Karotten

6 braune Champignons

1 Hähnchenbrust

4 Garnelen (ohne Schale, ohne Darm)

1/3 Chinakohl

4 Frühlingszwiebeln

1 EL rote Currypaste

1 EL Knoblauch-Ingwer Paste (alternativ: 1 Knobizehe und 1 Stück Ingwer, geschält und fein gehackt)

1 EL Pflanzenöl

Optional: Röstzwiebeln

Für das Omelette:

1 Ei

1/2 TL Cumin, gemahlen oder gemörsert

1/2 TL Chilipulver

Salz, Pfeffer

Marinade für die Hühnchenbrust:

1/2 EL Speisestärke

2 EL helle Sojasauce

2 EL dunkle Sojasauce

1 EL Chilisauce

1 Spritzer Reisessig

So geht’s:

Die Hühnerbrust in den Zutaten für die Marinade marinieren.

Währendessen das Ei mit den Zutaten für das Omelette verkleppern und in einer beschichteten, ausreichend großen Pfanne sehr dünn von beiden Seiten backen. Abkühlen lassen und in Streifen schneiden. Zur Seite stellen.

Etwas Pflanzenöl im Wok erhitzen. Shrimps und Hühnchenbrust darin anbraten. Herausnehmen und zur Seite stellen. Knoblauch-Ingwer-Paste im Wok erhitzen und Gemüse darin anbraten. Herausnehmen und ebenfalls nebenhin stellen. Eiernudeln in Wasser zum Kochen bringen, kurz ziehen lassen (je nach Angabe auf der Packung!), abgießen und mit etwas Öl übergießen.

Currypaste und etwas Öl im Wok erhitzen. Nudeln darin anbraten. Gemüse, Fleisch und Shrimps hinzugeben. Währendessen Frühlingszwiebeln und Chinakohl waschen und in feine Streifen schneiden, unterheben. Alles mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.

In Schalen anrichten und mit den Omelette-Streifen garnieren.

Wok-Pfanne, Frittata, Omelette oder Auflauf – was ist Eure Geheimwaffe für Vorräte, die “weg müssen”?

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Ich liebe Lamm in absolut allen Variationen. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon als Kind regelmäßig Lamm gegessen habe und nie etwas dabei fand. Wir durften immer alles probieren, wurden aber nie zum Essen gezwungen. Meine Eltern waren stets und sind bis heute aufgeschlossene, neugierige Esser. Tabus gab es keine. Lediglich mein Vater mag bis heute kein Kaninchenfleisch, was aber eher in den Hausschlachtungen in seiner Kindheit liegt. Ansonsten kam alles auf den Tisch und wurde probiert. Das bewundere ich noch heute an ihnen. Besonders der bEdW beneidet mich darum, dass es bei uns daheim nie Ressentiments am Esstisch gab. Uns wurde vorgesetzt, was auch die Erwachsenen hatten. Wir konnten probieren, was wir mochten und durften auch sagen, wenn etwas nicht schmeckt. Wobei der begleitende Spruch war:  “Das gibt sich. Der Geschmack ändert sich.” Bei Rote Bete etwa sollten sie Recht behalten. :)

So durfte ich als Fünfjährige meine ersten Muscheln und Austern im Urlaub in Frankreich essen. Krabben, Fisch und sonstige Meeresbewohner gab es im Nordsee-Urlaub ebenso wie daheim. Essen war nie “eklig” oder “igitt”. Und noch heute glaube ich, dass man Kinder am entspanntesten an “erwachsenes Essen” heranführt, indem man sie mit den Großen mitessen und probieren lässt. Der tödlichste Satz, der mich in Restaurants immer auf die Palme bringt: “Das isst Du nicht!”  Lasst sie probieren und ihren eigenen Geschmack findet. Aber am wichtigsten: Bleibt neugierig und respektvoll gegenüber Lebensmitteln. Zeigt Euren Kindern die Vielfalt der Geschmäcker und Gerüche, der Zubereitungsarten. Wie viel geht einem verloren, wenn man zahlreiche Dinge “nicht isst”, statt sie immer wieder und wieder zu probieren. Denn: “Geschmack ändert sich!”. Ich sage nur: Rote Bete! ;-)

Aber ich wollte vom Lamm erzählen: Meine Eltern hatten noch bis vor kurzem immer einige Schafe als “lebende Rasenmäher”, deren Lämmer eben ganz selbstverständlich auch mal im Kochtopf landeten. Da gab es dann Heidschnucken-Braten, Schafsbratwürste, Lammkoteletts, Lammschulter, Lammkeule, Lammrücken… Und obwohl meine Schwester und ich schon früh kapierten, dass “Flocki” und “Hannibal” immer mal wieder durch neue Versionen ersetzt wurden, schockte uns das irgendwie nie. Nicht nachvollziehen kann ich den Einwand, Lamm schmecke so schrecklich “lammig”. Ich könnte schwören, dass damit der Geschmack alter Hammel gemeint ist, der natürlich schrecklich ist. Aber so wird heute noch alter “böckelnder” Hammel serviert? Jedenfalls würde ich jede Wette eingehen, dass bei einer Blindverkostung keiner ein Lammfilet oder Lammhackfleisch herausschmecken würde…

Lamm landet also regelmäßig auf unseren Tellern. Wie passend dazu: Peter und sein Blog “Aus meinem Kochtopf” rufen zum Blog-Event “Lamm – ganz ohne Wolle”

Blog-Event LXXVI - Lamm, ganz ohne Wolle (Einsendeschluss 15. April 2012)

Daran KANN ich also einfach nicht vorbei. Habt Ihr schon mal frischgeschorene Schafe gesehen? Wie nackt und mit riesigen Köpfen stehen sie auf der Weide und sehen so albern aus. Dabei ist das Schafescheren ein echter Knochenjob, den ich als Kind nur von weitem bestaunen durfte. Gestandene große Männer, die Heidschnuckenböcke erst über die Wiese jagen, anschließend an den Hörnern packen, bändigen und zu mehreren festhalten müssen, sind wirklich ein Ereignis! Aber Peter meinte beim Lamm wohl eher: GANZ NACKT. Quasi: Pfannenfertig :)

Diese beiden Prachtkerle stammen von Schafen aus dem Taunus und hatten angeblich ein glückliches, artgerechtes Leben. Zum Dank waren sie der Star auf unseren Tellern und wurden bestens behandelt. Zuerst hat der bEdW sie gesalzen und gepfeffert.

Zutaten für zwei Personen:

2 Lammlachse

1 Scheibe altes Weißbrot, klein gehackt

Je einige Zweige Thymian, Oregano, Rosmarin und Petersilie – gewaschen und gehackt

1 TL Senf

Für die Beilagen:

eine orange (oder rote) Paprika

eine Zucchini

6 kleine festkochende Kartoffeln

Rosmarin

Olivenöl

Meersalz, schwarzer Pfeffer

Tomatenmark oder würziges Tomatenrelish

Jetzt wird sich erstmal um’s Lamm gekümmert. So geht’s:

Backofen auf etwa 170 Grad vorheizen. Lammlachse salzen und pfeffern. In einer ausreichend großen Pfanne von beiden Seiten anbraten. Herausnehmen und kurz ruhen lassen. Währendessen gehacktes Weißbrot und die Kräuter in einem Mixer oder mit dem Pürierstab leicht anpürieren und auf einen Teller geben. Jetzt jedes der Lachse auf je einer Seite mit etwas Senf bestreichen und mit dieser Seite in die Kräuter-Brot-Mischung drücken. Lammlachse vorerst auf der mittleren Schiene etwa 7-8 Minuten (Achtung! Hängt von der Dicke des Fleischs ab!) garen lassen. Danach auf die oberste Schiene schieben und noch mal einige Minuten unterm Grill überknuspern lassen.

Es ist perfekt, wenn die Kräuter und das Brot schön gebräunt sind und der Kern rosa ist:

Wer unsicher ist mit der Garzeit des Lamms, kann die Beilage auch vorher schon zubereiten: Kartoffeln schälen, würfeln und fast gar kochen. Dann in einer Pfanne mit Olivenöl und einigen Nadeln Rosmarin anrösten, schwenken. Zucchini und Paprika stifteln und ebenfalls in der Pfanne anbraten. Salzen, pfeffern. Alles zusammen anrichten und fertig!

Dazu passt ein leicht gekühlter Spätburgunder oder ein krätiger Rosé.

Ich bin ganz sicher, dass sich mit so einem feinen Fleisch und den herrlichen Kräutern jeder Lamm-Skeptiker überzeugen ließe. Wollen wir wetten?

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Sorry, noch mal ein heißes Suppenrezept. Aber diese Kälte macht mich auch echt fertig. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet, als ich Anfang Januar in den Urlaub geflogen bin. Ich hätte gedacht, dass der Winter so mild ausklingt, wie er angefangen hat und wir nach unserer Rückkehr schon bald in Frühlingslaune kommen würden… HAHA!

Stattdessen ist es klirrend kalt, die Nasenlöcher frieren zu, die Tagescreme bröckelt vom Gesicht (Ohne Mist! Ist mir in München bei -18 Grad passiert!) und der Sonntagsspaziergang ist nach 30 Minuten schon zu Ende.

Aber da muss der Hobbykoch halt die Gunst der Stunde nutzen und all das kochen, wofür November und Dezember zu mild waren – etwa den Fineeintopf” von Heike, der so heißt, weil Hund Fine mal einen ganzen Topf verschmaust hat. UND ICH KANN FINE VERSTEHEN!! Damn, war das lecker! Der Schafskäse gibt dabei unbedingt den Ausschlag. Die salzig-cremige Konsistenz zu Hackfleisch und knackigem Gemüse sind eine tolle Überraschung und machen das Gericht so richtig herzhaft und deftig. Nur gut, dass Fine nicht in unserer Küche war, sonst hätten wir zwei ganz schön miteinander gekämpft :)

Ich habe mich eng an Heikes Rezept gehalten. Allerdings mit folgenden Abweichungen:

  • In die Brühe kamen noch 3 Lorbeer-Blätter (bevor das arme Bäumchen erfriert!)
  • Zusätzlich zum Hackfleisch habe ich noch eine Merguez (würzige Bratwurst aus Marokko) kleingeschnitten und mitgekocht
  • Als Gemüse gab es bei uns: Sellerieknolle, 2 Karotten, Lauch, Kartoffeln, Stangensellerie, Petersilienwurzel, rote Paprika

Das Schöne am Fineeintopf ist aber, dass jedes Gemüse schmeckt – je nachdem, was Saison und Markt hergeben!

Dazu hatten wir zum Kochen einen Sauvignon Blanc – gut, aber für rund 8,- Euro (real) zu teuer.

Zum Essen gab’s dann einen Syrah aus der Pfalz – kräftig, erdig , perfekt zum Eintopf und schön wärmend.

 

Weil wir uns beim Einkauf des Gemüses auf dem Wochenmarkt Nasen und Finger blau gefroren haben und bei der Kälte der Wein ziemlich ins Blut steigt (also richtig blau waren wir nicht… eher so angeschickert… also quasi hellblau!), ist das mein augenzwinkernder Beitrag zum wirklich verflixt schwierigen Blog-Event “Hellblau” im Februar – in der Hoffnung, dass ich noch irgendwo ein bisschen Blue Curacao auftreibe und eine Jugend-Urlaubs-Erinnerung wiederbelebe: Den Eisbecher “Fjord” aus dem “Goldenen Anker” im Nordsee-Städtchen Tönning.
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

PS: Und am Freitag gibt’s mal keine Suppe, sondern ein hübsches Glückspaket zum Wochenende… :)

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