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Posts Tagged ‘Nudeln’

Noch mal “Stylish Thai in Minutes” noch mal Wasserspinat. Den hatten wir nämlich noch übrig vom Ba Mee Pad Prik Gaeng.

Deshalb haben wir den auch reingeschmuggelt in das Gueyteow Pad Nua. Und es hat herrlich geschmeckt!

Thai

Die Zubereitung geht wie immer blitzschnell. Das in feine Streifen geschnittene Rind, der nur leicht “spinatige” Wasserspinat und die Chilis machen aus dem Gericht eine richtig runde Sache, die ein gesundes, sehr leckeres After-Work-Essen ergibt.

Zutaten für 2 Personen (leicht adaptiert):

150 gr mageres Rindfleisch, z.B. Hüftsteak

1 TL Ingwer-Knoblauch-Paste

einige Stengel Wasserspinat, in ca. 2 cm große Stücke gehackt (Im Originalrezept: Sellerie)

2 TL neutrales Pflanzenöl, z.B. Rapsöl

1 große getrocknete Chilischote, gehackt (oder 1 Vogelaugenchili)

1 kleine Zwiebel, fein gehackt

1 TL Fisch-Sauce

1 TL Helle Sojasauce

eine Prise Zucker

1 Ei

ca. 100 gr chinesische Eiernudeln (aus dem Asialaden)

So geht’s:

Die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten und beiseite stellen.

Öl im Wok erhitzen. Ingwer-Knoblauch-Paste anbraten. Chili hinzugeben und rühren. Fleisch darin scharf anbraten und rühren, bis es gar ist.

Ei in den Wok geben und sofort schnell unterrühren. Zwiebel hinzugeben, rühren. Fisch- und Sojasauce sowie den Zucker in den Wok geben, rühren. Nudeln in den Wok geben, unterheben und etwa 1 Minute erhitzen. Wasserspinat unterheben.

Alles in einer Schale anrichten und servieren.

Die Thaiküche haut uns immer wieder um. Schnell, gesund, aromatisch – darüber freuen sich besonders Berufstätige!

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Wer die hausgemachten Nudelträume von Robert kennt oder gar selber regelmäßig seine Pasta selbermacht, findet vielleicht nichts dabei.

Aber wer mit Teig auf Kriegsfuß steht und tausendmal lieber Sträflingsarbeiten wie Garnelenentdarmen oder Granatapfelkernepulen übernimmt als Eier, Mehl und Gedöns zusammenzurühren, für den ist eine hausgemachte Nudel ein Wunder! Ein Geschenk des Küchengottes! Ein Grund zum Innehalten und Freudestrahlen.

Denn: WIR HABEN NUDELN GEMACHT!

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An meiner unbändigen Freude über gelungenen Teig hat sich auch seit dem Juni 2011 nichts geändert.

Aber viel größer ist die Freude dann, wenn auch hier wieder “with a little help of my friends” gewerkelt wurde. Schuld daran ist diese verrückte Internet, das ich so liebe. Dieses Ding, das einen oft zur Verzweiflung bringt, dem man viel zu viel Zeit widmet – und in dem man tatsächlich wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde zur Nudelmaschine kommt.

Dieses Schätzchen stammt nämlich von der wunderbaren Sandra from Snuggs Kitchen. Die hat sie mir geschenkt und auch noch zugeschickt. Einfach so. Weil sie auf Facebook gelesen hat, dass ich keine Nudelmaschine habe. Und gerne eine hätte. Und ihre doch unbenutzt im Keller steht. Einfach so. Ist das nicht toll??

Ich bin immer noch gerührt und freue mich riesig über diese Unkompliziertheit. Ich weiß gar nicht, wie ich mich revanchieren kann. Außer mit einem ganz lauten DANKESCHÖN, das quer durch Süd-Hessen hoffentlich doppelt und dreifach verstärkt bei ihr ankommt! (Ein kleines Packerl gab’s natürlich auch. Aber das war ja nur ein klitzekleines Dankeschön…)

Jedenfalls: Die Nudeln! Das war so kinderleicht! Easypeasy! Kinkyeinfach!

Ok, die Längen sind noch etwas arg unterschiedlich. Aber das tat dem Geschmack natürlich keinen Abbruch.

Den Nudelteig habe ich ganz klassisch nach Lorenza de’ Medici gemacht:

200 gr Mehl

2 Eier

Pasta! Basta!

Dank der super Nudelmaschine (Atlas – der Klassiker aus Italien, der in fast jedem italienischen Haushalt steht) und dem Tagliatelle-Aufsatz kamen dünne, lange, perfekt gleichmäßige Bandnudeln heraus, die natürlich möglichst pur genossen werden wollten. Die Premiere gab es mit etwas Tomate, Olivenöl, Basilikum, Salz und Pfeffer. Alles zusammen kurz in einer Pfanne angeschwitzt, abgeschmeckt und mit den Nudeln vermischt.

Das wird – glaube ich – der Beginn einer wunderbaren Nudelliebe. Als nächstes sind Lasagneblätter dran. Und Ravioli mit Steinpilzfüllung und Tagliatelle mit Kräuter und Spinatnudeln und…

Perfetto! Mille Grazie, Sandra!

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Ich gestehe: Hollywood hat mich im Sack bei Heul-Schmachtfetzen. Denn ich fange garantiert an der Heul-Stelle an zu heulen. Darauf können sich Filmemacher verlassen. Ich wäre Regisseurs Liebling bei jeder Testvorführung. Denn: Wenn das Publikum heulen soll, heule ich. Wie sich das gehört! (Erinnert sich noch jemand an “Club der toten Dichter” und die “Captain, mein Captain”-Szene? Rotz und Wasser, sag ich Euch!)

Auf die gleiche leicht zu beeinflussende und völlig berechenbare Art bin ich anfällig für gute Marketing-Ideen. Wer seine Sachen clever verkauft, ein gewisses Lebensgefühl transportiert oder einfach “Schönes” vorgaukelt, hat mich im Sack!

Deshalb bin ich auch sofort zu Karstadt gerannt, als ich bei Stevan Paul von der feuergerösteten Pasta zweier attraktiver Italiener gehört habe, die sich ganz dem traditionellen Pastamachen verschrieben haben.

Eine schöne Geschichte über Bauern, die ihre gerösteten Weizenkeime zu Pasta verarbeiteten, fasst Herr Paul treffend zusammen:

“…im Süditalien des 19. Jahrhunderts erlaubten die Großgrundbesitzer ihren Bauern, die nach der Ernte auf dem Feld verbliebenen Weizenkörner für den Eigenbedarf zu sammeln. Dies geschah jedoch erst nach der reinigenden und düngenden Verbrennung der Felder. Die anschließend gesammelten Körner waren geröste, wurden zu Mehl verrieben und zu einer dunklen, nussig schmeckenden Pasta verarbeitet.”

Dazu noch eine hübsch-rustikale Verpackung, ein Bio-Stempel und der Hinweis auf der Pappschachtel, dass schon alleine deshalb nur Hochwertiges produziert wird, weil die Mamas den Jungs sonst die Ohren lang ziehen würden – und schon bin ich Feuer und Flamme.

Außerdem habe ich heute seit gefühlten Ewigkeiten mal wieder Lust zu kochen und will schon seit Monaten was ausprobieren: Nämlich eine Variante der Penne alla Vodka a la Sopranos, über die ich in diversen US-Foodblogs und zuletzt bei Katharina gestolpert bin.

Schnell bei Herrn Paul gecheckt, ob meine Idee einer Tomaten-Wodka-Ziegenfrischkäse-Sauce zu den feuergerösteten Nudeln passen könnte:

Freigabe quasi erhalten und ran an die Töpfe! Here it comes: PPURA-Fettuccine alla Vodka!

(Wann schaffe ich es wohl jemals, Nudelgerichte appetitlich zu fotografieren?)

Bei aller Bescheidenheit muss ich das Fazit ziehen: Sauce hui, Nudeln… naja…

Das Röstaroma der Nudeln, das Rauchig-Holzige ist… interessant. Mit Olivenöl, Chili, etwas Parmesan… joooah… Aber was mich doch stört: Ich hab’ zu viel Teig im Mund. Die Konsistenz taugt mir nicht. “Jaaa”, sagt Ihr jetzt, “dann nimm halt weniger auf die Gabel!” Aber: Selbst bei nur einer aufgewickelten Nudel habe ich das Gefühl eines massigen Teigklumpens im Mund. Not. My. Style.

Geschmacklich wirklich eine Bereicherung und ein spannendes Produkt. Die Jungs wirken sympathisch. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Aber für Liebhaber filigraner Nudeln (wobei ich auch Rigatoni oder Penne Rigate zur passenden Sauce sehr mag!) einfach zu massig. Kein Wunder, dass wir nach einer überschaubaren Portion schrecklich gestopft satt waren.

Für die Sauce alla Vodka, die auch herrlich zu ganz banalen Spaghetti passt, braucht Ihr für zwei Hauptgang-Portionen folgende Zutaten:

1 EL Olivenöl

1 kleine Zwiebel, fein gehckt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

eine kleine oder eine halbe Chilischote ohne Kerne – fein gehackt

Salz

Pfeffer, schwarz und frisch gemahlen

Zucker

1 TL Tomatenmark

300 ml passierte Tomaten

3 cl Wodka

150 ml Gemüsefond

1 gehäufter EL Ziegenfrischkäse

6-8 Shrimps

Einige Zweige Rucola, fein gehackt

Für die Zubereitung braucht es etwas Zeit:

Öl in einer hohen Pfanne erhitzen. Fein gehackte Zwiebel darin glasig braten. Knoblauch und Chili dazugeben und ebenfalls anbraten. Tomatenmark anbraten und mit Vodka ablöschen. Etwa 2-3 Minuten köcheln lassen. Salzen, pfeffern und Gemüsebrühe hinzugeben. Einköcheln lassen, bis die Flüssigkeit auf etwa die Hälfte reduziert ist.

Passierte Tomaten dazugeben, leicht zuckern (hebt das Aroma und nimmt die Säure etwas zurück) und wieder einköcheln lassen, bis die Sauce schön homogen ist.

Die Shrimps hinzugeben und bei kleiner Hitze garen lassen.

Zum Schluss den Ziegenfrischkäse unterrühren und final abschmecken, während die Nudeln gar kochen (Achtung! Die PPURA haben EWIG gebraucht. Jedenfalls deutlich länger als die angegebenen 7-9 Minuten). Zum Schluss mit Rucola garnieren und servieren.

Die Sauce ist schön scharf-säuerlich mit einem leichten Wodka-Geschmack, der aber nicht zu penetrant im Vordergrund steht. Ich mag diese Sauce sehr und kann kaum erwarten, sie noch mal mit selbst gemachten 08/15-Nudeln zuzubereiten.

Wer noch eine weitere Meinung nachlesen will: Die Küchenschabe hat die PPURA auch getestet.

Und für Selber-Tester gibt es ein Händlerverzeichnis auf der Website, damit Ihr den nächsten PPURA-Händler finden könnt.

Habt Ihr die feuergeröstete Pasta schon ausprobiert?

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Ihr habt vielleicht meine Gedanken und Tipps zur Vorratshaltung hier gelesen. Kommen wir aber mal mehrere Tage nicht zum Kochen, merken wir mit einem Blick in den Kühlschrank: “Das muss dringend weg!”

Meist handelt es sich dann um Gemüse, das trotz Frischefach langsam seine Knackigkeit verliert, um Eier, die sich dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern, oder um Fleisch, das noch von der letzten Grill-Session übrig ist.

Besonders einfach und trotzdem wahnsinnig lecker ist dann ein asiatisch inspiriertes Wok-Gericht mit gebratenen Nudeln. Das ist dank der Zutaten zumindest in Anklängen “Thai-Style” und definitiv aus dem Wok – deshalb auch mein Beitrag zu Tinas Event “Thai-Woken”. Denn asiatisch, aus dem Wok, schnell&lecker ist wirklich ganz einfach. Man muss nur mal durch den Asia-Laden pflügen und sich rantrauen. Dann macht diese Zubereitungsart richtig Spaß!

Thai-Wo(ch)ken

Wir kochen sehr oft asiatisch und haben den Wok ständig im Einsatz. Deshalb ist das vermutlich nicht der einzige Beitrag zum Event ;-)

Die Zutaten setzen sich immer anders zusammen. Erlaubt ist, was “weg muss” und Euch schmeckt. Deshalb ist die unten genannte Zutatenliste nur ein Tipp von uns, wenn Ihr mal wieder das Gemüsefach ausräumen müsst.

Unsere Variante sah so aus:

Zutaten für zwei hungrige Esser und ein volles Gemüsefach:

Eine Lage asiatische Eiernudeln (Asia-Laden)

2 rote Paprika

2 Karotten

6 braune Champignons

1 Hähnchenbrust

4 Garnelen (ohne Schale, ohne Darm)

1/3 Chinakohl

4 Frühlingszwiebeln

1 EL rote Currypaste

1 EL Knoblauch-Ingwer Paste (alternativ: 1 Knobizehe und 1 Stück Ingwer, geschält und fein gehackt)

1 EL Pflanzenöl

Optional: Röstzwiebeln

Für das Omelette:

1 Ei

1/2 TL Cumin, gemahlen oder gemörsert

1/2 TL Chilipulver

Salz, Pfeffer

Marinade für die Hühnchenbrust:

1/2 EL Speisestärke

2 EL helle Sojasauce

2 EL dunkle Sojasauce

1 EL Chilisauce

1 Spritzer Reisessig

So geht’s:

Die Hühnerbrust in den Zutaten für die Marinade marinieren.

Währendessen das Ei mit den Zutaten für das Omelette verkleppern und in einer beschichteten, ausreichend großen Pfanne sehr dünn von beiden Seiten backen. Abkühlen lassen und in Streifen schneiden. Zur Seite stellen.

Etwas Pflanzenöl im Wok erhitzen. Shrimps und Hühnchenbrust darin anbraten. Herausnehmen und zur Seite stellen. Knoblauch-Ingwer-Paste im Wok erhitzen und Gemüse darin anbraten. Herausnehmen und ebenfalls nebenhin stellen. Eiernudeln in Wasser zum Kochen bringen, kurz ziehen lassen (je nach Angabe auf der Packung!), abgießen und mit etwas Öl übergießen.

Currypaste und etwas Öl im Wok erhitzen. Nudeln darin anbraten. Gemüse, Fleisch und Shrimps hinzugeben. Währendessen Frühlingszwiebeln und Chinakohl waschen und in feine Streifen schneiden, unterheben. Alles mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.

In Schalen anrichten und mit den Omelette-Streifen garnieren.

Wok-Pfanne, Frittata, Omelette oder Auflauf – was ist Eure Geheimwaffe für Vorräte, die “weg müssen”?

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Manchmal lehne ich mich sehr gerne zurück und lasse mich vom bEdW bekochen. Dann habe ich Zeit für andere sinnvolle Dinge wie Wintermäntel im Keller suchen, Weihnachtsdeko hochschleppen, bügeln oder Fingernägel lackieren. Wie schön, wenn man dann trotzdem was Feines aufm Tisch hat (ich meine jetzt das Essen, nicht den bEdW :-))

Als leichte Zwischenmahlzeit gab es den Tintenfischsalat vietnamesischer Art. Weil das an sich schon recht aufwendig ist, habe ich generös einer schnelleren Hauptmahlzeit zugestimmt.

Es gab asiatische Chili-Nudeln mit Rinderhüfte und Koriander – ein Wahnsinnsaroma- und geschmackserlebnis:

Zutaten:

Etwa 200 gr Chili-Nudeln (Asialaden – wer es weniger scharf mag, nimmt normale Reisnudeln oder Bandnudeln)

4 Knoblauchzehen

4 Schalotten

jeweils 2 rote und grüne Chilischoten (sollten schon ein bisschen “Rumms” haben – wer es scharf mag, nimmt insgesamt 2 Vogelaugenchilis)

Koriander

250 gr Rinderhüfte

ein daumengroßes Stück Ingwer

4 EL neutrales Pflanzenöl (Raps oder Sonnenblume)

2 EL Austernsauce

2 EL Fischsauce

1 EL Zucker

1 EL Reisessig

1 TL gekörnte Brühe

So wird’s gemacht:

Die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten und zur Seite stellen (sollten noch Biss haben). Knoblauch, Schalotten und Ingwer schälen und fein hacken. Chilischoten entkernen und fein hacken. Alles zusammen im Mörser zerreiben oder in der Küchenmaschine zu einem Brei zerkleinern. Koriander waschen, abtupfen, Blätter abzupfen und grob hacken. Das Fleisch trockentupfen und in Scheiben schneiden.

Das Öl im Wok erhitzen und die Knoblauch-Zwiebel-Chili-Ingwer-Paste unter Rühren anbraten, bis es merklich duftet. Das Fleisch unt etwas Salz dazugeben und unter Rühren anbraten.

Die Reisnudeln untermischen und mit den übrigen Zutaten (außer dem Koriander!) würzen. Alles gut unterrühren und abschließend mit dem Koriander mischen. Sofort servieren.

Schmeckt übrigens auch mit Thai-Basilikum!

Ein leichtes und sehr leckeres, wärmendes Essen, das auch abends schnell zubereitet ist.

Oder wie ein chinesisches Sprichwort sagt: Ein scharfes Essen stillt dreifachen Hunger.

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Nachdem wir ja zwischenzeitlich in einen wahren Grill-Rausch verfallen sind, musste es mal wieder etwas leichteres, vegetarisches sein. Und da es auch schon länger keine Pasta mehr im Blog gab, will ich Euch unsere Spaghettini mit frischen Pilzen und aromatischen Cocktailtomätchen nicht vorenthalten – denn sowohl Pilze als auch Tomaten haben derzeit ja Hochsaison und sind sowas von geschmackvoll, dass man kaum weitere Zutaten oder Gewürze benötigt.

Für 2 Personen als Hauptgericht:

2 Männerhände voll gemischter Pilze (wir hatten Kräuterseitlinge, Austernpilze und braune Champignons – Pfifferlinge wären mir da etwas zu penetrant gewesen)

6-8 Cocktailtomaten – halbiert

1/2 Bund glatte Petersilie – fein gehackt

ein Spritzer trockener Weißwein zum Ablöschen

Salz, Pfeffer

1 Zwiebel – fein gehackt

2 Knoblauchzehen – fein gehackt

Olivenöl

Geht blitzschnell: Pilze putzen und ggf. grob hacken, Tomaten halbieren, Petersilie sowie Zwiebeln und Knobi fein hacken. Spaghettini aufsetzen und währendessen die Zwiebeln und den Knoblauch im Öl in einer großen Pfanne anschwitzen. Pilze dazugeben und schwenken, mit einem Spritzer (!) Weißwein ablöschen und verkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vorm Servieren die Cocktailtomaten dazugeben und noch mal kurz garziehen lassen. Nudeln abgießen und mit einem Schluck Pasta-Wasser in die Pfanne geben. Alles gut unterheben und Tellern anrichten. Vorm Servieren die Petersilie drüberstreuen.

Es geht auch mal ohne Fleisch und ohne Grill :) Aber keine Angst, wir werden “Baby” nicht vernachlässigen.

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Für Lasagne hat jeder sein Lieblingsrezept. Natürlich kann man sie mit einer stundenlang geköchelten Bolognese machen und das Ganze dann Lalala…Lasagne nennen, Teigplatten selber herstellen, über Bechamel-Sauce streiten und so weiter.

Aber man kann sich das Leben auch ein klein bisschen leichter machen und die Lasagne so brutzeln, wie unsere Freundin Caro (die hier schon mal verewigt wurde) das immer macht. Sie nennt das Ganze “Freestyle-Lasagne”, weil sie etwas entspannter zuzubereiten ist und Caro sich nicht skalvisch an die Zutaten hält. Wir – und sämtliche weiteren Gäste – waren jedenfalls immer von dieser Lasagne begeistert. (Caro nutzt ihre berühmte Lasagne übrigens auch als Lockangebot oder als dickes Dankeschön! Funktioniert immer :)) Deshalb freue ich mich sehr, dass sie mir ihr Rezept weitergegeben hat – obwohl sie das eher “Gedankenprotokoll” denn “Rezept” genannt wissen will :) 

PS: Auch wenn Puristen jetzt aufschreien mögen: Der Feta macht die Lasagne erst zu einer echten Caro-Lasagne. Also einfach mal ausprobieren! Wer es nicht mag, kann ihn ja weglassen. Aber dann schmeckt sie eben auch nicht mehr wie die Caro-Lasagne!

Zutaten für eine große Lasagne-Form:

800g Rinderhack

Lasagne-Platten (z.B. grüne von Barilla)

2 Zwiebeln (mittelgroß)

2 Knoblauchzehen

1,5 Paprika (rot & gelb, schaut hübsch aus)

6-8 frische Tomaten

2 Esslöffel Frischkäse (natur)

1 Packung Feta (echten, nicht das Gummizeugs vom Aldi)

2 Packungen geriebenen Käse

1 Flasche passierte Tomaten

etwas Tomatenmark

Rotwein (ca 0,2l)

Natives Olivenöl

Gewürze: Salz, frisch gemahlener Pfeffer, frisch geriebener Chili, All-Purpose-Seasoning von McCormicks (da darf man aber auch Kräuter der Provence nehmen)

Und hier die Bauanleitung in 15 Schritten:

1. Zwiebeln kleinschnippeln und im Olivenöl anbraten.

2. Knoblauchzehen direkt reinpressen.

3. Ordentlich Gewürze drauf (Salz, Pfeffer, Chili, All-Purpose) und Zwiebeln etwas glasig werden lassen.

4. Nach ca. 5 Minuten Rotwein unterrühren (so, dass Zwiebeln gerade bedeckt sind).

5. Hackfleisch rein und durch werden lassen – zwischendurch nachwürzen.

5a. Parallel Tomaten (inkl. Haut) in Stückchen schnippeln. Dann mit Pürierstab kleinhexeln, sodass aber noch richtige Tomatenstückchen drin sind.

5b. Fetakäse in kleine Würfel schneiden.

6. Paprika in kleine Stückchen schnippeln.

7. Paprika, Tomatenmatsch und Tomatenmark zum Fleisch in den Topf geben.

8. Ruhig ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, je nach gewünschter Konsistenz noch Frischkäse ranmachen.

9. Gratinform mit Olivenöl einreiben.

10. Erst eine dünne (!!!) Schicht Sauce auf den Boden geben, dann die erste Lage Lasagneplatten drauf.

11. Dann ordentlich Sauce drauf.

12. Fetawürfel gleichmäßig verteilen.

13. Wieder Lasagneplatten drauf.

14. Beliebige Wiederholung (je nach Höhe der Backform) der Punkte 10-13.

15. Zum Schluss geriebenen Käse verteilen, restliche Fetawürfel drauflegen und abschließend geriebenen Pfeffer und Kräuter drauf – fertig ist die Lasagne à la Caro!

Alles zusammen dann in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 30 Minuten durchgaren lassen (richtet sich auch etwas nach der jeweiligen Nudelsorte)

****

Hmm…. Klingt das nicht lecker? Also ich habe schon wieder Appetit bekommen und freue mich schon auf die nächste Gelegenheit! Danke, Caro, für das Rezept und natürlich für die herrliche Lasagne! (Also ich finde ja, dass man bei punkt 5 und punkt 14 merkt, dass Caro Unternehmensberaterin ist :))

Wie mögt Ihr Eure Lasagne? Klassisch italienisch? Mit oder ohne Bechamel? Oder vegetarisch? Was darf keinesfalls dran und habt Ihr Tricks?

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Also ich glaube ja, dass irgendwo Menschen sitzen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als sich lustige Namen und Geschichten für China-Kochbücher auszudenken. Und wahrscheinlich kichern Chinesen über die blöden Hobbyköche, die diese Geschichten und Namen für bare Münze nehmen. Oder es ist alles ganz anders: In China hat das Essen einen dermaßen hohen und schon kultisch zu nennenden Stellenwert, dass es ganz normal ist, Gerichten einen Namen und die Geschichte dazu weiterzugeben.

Mit den Fisch-Nudeln der Schwester Song hat es jedenfalls auf sich, dass eines Tages der Qing-Kaiser Qianlong auf einer Inspektionsreise in einer Hafenstadt am Yangtse ankam. Hier bot ihm eine Fischerfrau mit dem Namen Schwester Song das nachstehende Gericht – Fisch mit Nudeln – an. Seitdem heißt es Fischnudeln der Schwester Song.

Aber egal, ob das jetzt so stimmt oder doch in einem Sweatshop für Kochbuchschreiber ausgedacht wurde: Es ist eines unserer absoluten All-time-favorites und schmeckt sowohl an kalten, winterlichen Tagen ebenso wie im Angesicht der ersten Frühlingssonnenstrahlen. (Das Rezept stammt aus dem GU-Kochbuch “Die echte chinesische Küche”, aus dem wir regelmäßig kochen. Sehr empfehlenswert!)

Hier die Zutaten für 2 Personen (als Hauptgericht nach einer Vorspeise)

200 gr Fisch (weiß und festfleischig sollte er sein. Im Original wird Süßwasserfisch verwendet)

2 EL Reiswein

1 Eiweiß

1 TL Maisstärke

Salz

60 gr Bambussprossen (gibt es frisch im Asialaden. Die im Glas eingelegten sind oft zu streng und labberig. Wenn man nur diese bekommt: mit Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.)

3 EL Pflanzenöl

30 gr scharfe Bohnensauce (Asialaden)

 2 TL Sojasauce

100 ml Hühnerbrühe

250 gr chinesische Weizennudeln (Asialaden)

Die Zubereitung dauert rund eine halbe Stunde:

Das Fischfilet in kleine, ca. 5mm feine, Würfelchen hacken. Die Maisstärke in etwas Wasser auflösen und mit dem Eiweiß, 1 EL Reiswein und etwas Salz vermischen. Den Fisch darin mind. 10 Minuten marinieren. Die Bambussprossen ebenfalls sehr klein würfeln. Das Öl imWokerhitzen und den Fisch unter ständigem Rühren anbraten. Bambus ebenfalls kurz mit anbraten. Dann beides herausnehmen und zur Seite stellen. Die Bohnenpaste im verbleibenden Öl anbraten und rühren, bis es würzig riecht. Dann 1 EL Reiswein, 2 TL Sojasauce und die Brühe angießen und zum Kochen bringen. Fisch und Sprossen wieder dazugeben und einmal aufkochen. Währendessen die Nudeln gar kochen, abgießen und abtropfen lassen. Auf Schüsseln verteilen und die Fischsauce darübergeben und servieren.

Das Essen sieht ziemlich unspektakulär aus, schmeckt aber dank der Bohnensauce sehr würzig und nur leicht fischig – eignet sich also auch beispielsweise Gäste, die nicht so sehr die großen Fischliebhaber sind.

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