Feeds:
Beiträge
Kommentare

Mit ‘scharf’ getaggte Beiträge

Braucht Ihr noch ein Geschenk aus der Küche? Eines, das hervorragend zum Fleischfondue oder zu Raclette passt? Eines, das Ihr auf das Silvesterbuffet stellen könnt? Oder eines als Basis für herzhafte Sandwiches, wenn es zwischen den Jahren zum Schlittschuhlaufen geht?

Ich hab da mal was vorbereitet: Ein scharfes Paprika-Chutney “frei Schnauze”!

chutney

Leuchtet das nicht herrlich?

Diese feurige orangene Köstlichkeit macht sich – hübsch verpackt – super unterm Weihnachtsbaum und heizt ordentlich ein, wenn es draußen kalt ist.

Hier die Zutaten für ca. 6 Schraubgläser á 300 ml:

8 Paprika (gelb, orange, rot – bitte nicht grün! Notfalls gehen geschälte und eingelegte aus dem Glas)

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

5 cm Ingwer, fein gehackt

1 Habanero Chili, fein gehackt und entkernt (wer es nicht so scharf mag, nimmt z.B. nur eine Vogelaugenchili)

3 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt

1 EL Ghee oder neutrales Pflanzenöl

1 mehliger Apfel, entkernt und in ca. 1 cm große Stücke gehackt (mit Schale!)

1 große Tomate, grob gehackt und entkernt (lternativ ein Schluck passierte Tomaten)

3 Lorbeerblätter

5 cm Zimtstange

1 gehäufter EL schwarze Zwiebelsamen

2 EL angestoßene Cumin-Samen

1 gestrichener EL Fenchel

5 getrocknete Curryblätter (Asialaden)

4 EL Muscovado Zucker

150 ml Apfelessig

Salz

Eines vorweg: Bei den Gewürzen und dem Zucker hilft nur Abschmecken! Die Mengenangaben sind eine Orientierung, können aber auch variiert werden!

So geht’s:

Paprika waschen, entkernen und in ca. 1 cm große Rauten schneiden. Lorbeerblätter und Zimtstange mit Küchenkordel zusammenbinden oder in ein Teefilter-Säckchen geben und zuknoten. In einem großen Topf Ghee erhitzen. Zwiebeln, Knobi, Ingwer, Chili darin andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Paprika und Apfel dazugeben und bei mittlerer Hitze und unter Rühren ebenfalls andünsten. Alle weiteren Zutaten – inkl. dem Gewürzsäckchen – in den Topf geben und bei geschlossenem Deckel etwa 45 Minuten köcheln lassen. Immer mal rühren und ggf. schon mal abschmecken. Je nachdem, wie Paprika und Essig beschaffen sind, müsst Ihr noch Zucker drangeben. Oder etwas Gemüsebrühe, falls nicht genügend Flüssigkeit entsteht.

Jetzt das Gewürzsäckchen herausnehmen und die Masse so pürieren, dass noch ausreichend Stücke vorhanden sind, aber eine in sich homogene Masse entsteht. Jetzt abschmecken und ggf. noch Salz oder Zucker hinzugeben.

Wenn Euch das Chutney schmeckt, nehmt Ihr den Topf vom Herd und füllt die Masse heiß in saubere Schraubgläser. Verschließen und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren.

Das Chutney hält im Kühlschrank mehrere Wochen – ist meist aber schon vorher weg ;-)

Und welche Geschenke aus der Küche gibt es bei Euch dieses Jahr?

Read Full Post »

Jamie Oliver sieht ja immer ‘n bisschen aus, als sei er ausm Bett gefallen und direkt in die Küche gegangen, ohne sich vorher zu waschen. Ich schaue ihm aber einfach gerne zu und mag seine unprätentiöse Art. Trotzdem besaß ich bis zum letzten Wochenende kein einziges JO-Kochbuch.  Das liegt vielleicht auch daran, dass sehr viele Rezepte auf der wirklich guten Website zu finden sind. Außerdem kommen aktuell die 30-Minutes-Menues-Folgen auf RTL Living (!). Weil uns da einige Rezept-Ideen nachkochenswert vorkamen, haben wir uns das 30-Minutes-Kochbuch aber jetzt endlich mal gekauft.

Über die 30-Minuten-Menüs haben sich ja schon einige Blogger geäußert, etwa Juliane in ihrem Alltagstest. Allgemeiner Tenor allerorten: In 30 Minuten geht’s einfach nicht. Und da muss ich zustimmen. Wer alles von einer Kochmannschaft vorbereitet und hingestellt bekommt, kann es sicher schaffen – zumal, wenn’s ein Profi ist. Aber für den normalen Hobbykoch sind die Menüs in einer halben Stunde (zumindest beim ersten Versuch) doch arg ambitioniert. Und warum der Stress?

Befreit man sich aber mal vom Druck der Uhr, bleiben ein paar leckere Rezeptideen, die sich ohne allzu großen Aufwand umsetzen lassen. Mut zur Abwandlung sollte man auch haben, denn Kochbücher sind ja nicht die Bibel – das seh’ ich recht entspannt. Also hab’ ich mich mal in meinen eigenen Test gestürzt:

Besonders angemacht hat uns das Jamaika-Hähnchen mit Reis & Bohnen. Gespart haben wir die zum Menü gehörenden Maiskolben, weil die immer so wahnsinnig satt machen und uns für abends einfach zu mächtig schienen. Statt dem Salat mit Chicoree und Romana hatten wir noch einen einfachen Pflücksalat – allerdings mit dem JO Dressing aus Olivenöl, Limettensaft, roter geriebener Zwiebel, Salz und Pfeffer. Dazu ein Joghurt-Dip mit gehacktem Koriander und Limettensaft.

Beim nächsten Mal würde ich einige Kleinigkeiten abändern, da mir die Sauce nicht scharf genug war und das Salz fehlte. Der große Löffel Honig war außerdem too much. Rohrzucker hätte hier m.E. besser – und vielleicht auch jamaikanischer? – geschmeckt. Zudem fand ich 6 EL Essig viel zu viel. Das habe ich bei der nachstehenden Zusammenstellung der Zutaten und Zubereitung gleich schon mal beachtet (in der Klammer findet Ihr die Originalangaben).

Für 2 Personen benötigt Ihr:

etwa 350 gr Hähnchenbrust mit Haut und ohne Knochen

Salz, Pfeffer, Olivenöl

Für die Jamaica-Sauce:

6 grob gehackte Frühlingszwiebeln inkl. Grün (im Original: 4)

1 kl. Bund Thymian

3 frische Lorbeerblätter

3 gemahlene Gewürznelken

Prise gemahlene Muskatnuss

Prise gemahlener Piment

6 EL brauner Rum

3 EL Weißweinessig (im Original: 6)

großer Spritzer Limettensaft (nicht im Original)

1 gestrichener EL brauner Zucker (im Original: flüssiger Honig)

1 scharfe Chilischote (ich hatte Habanero, JO nimmt Scotch Bonnet)

Einige Spritzer Tabasco (nicht im Original)

4 Knoblauchzehen

Reis & Bohnen:

2 Frühlingszwiebeln

1 Zimtstange

125 gr Langkornreis

150 ml Geflügelbrühe

150 ml Wasser (im Original: 300 ml Geflügelbrühe – war mir aber zu salzig)

1 Dose schwarze Bohnen in Salzwasser (gibt es im Asia-Laden)

Joghurt

125 gr Naturjoghurt

Abrieb einer Bio-Limette

Saft einer halben Bio Limette

Koriandergrün

So geht’s:

Joghurt mit Abrieb einer Limette und dem Saft vermischen. Koriandergrün hacken und darüberstreuen (nicht unterheben, sonst matscht es!). Salat waschen und trockenschleudern. Dressing anrühren. Backofen auf 220 Grad vorheizen. Hühnchenbrust am dicken Ende einschneiden, damit das dünne Ende nicht trocken wird, bevor der Rest gar ist. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer einreiben auf beiden Seiten.

Grillpfanne vorheizen und Hühnchenbrust auf der Haut knusprig anbraten, bis die Haut schön braun aber noch nicht zu stark gegrillt ist. Währendessen die Sauce zubereiten, indem alle Zutaten im Standmixer miteinander zu einer cremigen Masse vermixt werden. Mit etwas Olivenöl wird es sämiger. Salzen nicht vergessen! Im Original-Rezept hat mir das Salz an der Stelle gefehlt. Wenn die Hähnchenhaut knusprig ist, das Fleisch wenden und auf der Seite ohne Haut noch etwas anbraten – das Hähnchenfleisch muss nicht komplett durch sein.

Jamaica-Sauce in eine ofenfeste, nicht zu große Form füllen und die Hähnchenteile mit der Hautseite nach oben in die Sauce legen. Die Haut sollte nicht bedeckt werden, damit sie knusprig bleibt. In die mittlere (Original: obere) Schiene schieben.

Währendessen schwarze Bohnen in ein Sieb abgießen und vorsichtig waschen. Abtropfen lassen. Öl in einem breiten Topf erwärmen, Zimtstange und gehackte Frühlingszwiebeln darin anschwitzen. Reis, Wasser und Geflügelbrühe dazugeben und aufkochen lassen. Bohnen hinzu geben. Alles bei geringer Hitze aufkochen lassen, zudecken und je nach Reissorte gar köcheln lassen.

Unser Reis war nach etwa 20 min gar (Feuchtigkeit verdampft). Das Hühnchen war schon früher fertig, was aber nicht schlimm war. Ich habe den Backofen ausgeschaltet und es noch etwas heiß stehen lassen. Das Fleisch bleibt dank der Sauce sehr zart und saftig.

Den Salat anmachen.

Reis & Bohnen auf einen Teller geben. Die Hühnchenteile ebenfalls zusammen mit der Jamaica-Sauce anrichten. Mit dem Salat und dem Joghurt servieren. (Im Original wird noch mal Honig über das Hühnchen gegeben – das war mir definitiv zu viel. Ich habe es gleich weggelassen)

Das Gericht ist leicht und lecker mit vielen unterschiedlichen Aromen, wobei der Rum angenehm im Hintergrund bleibt. Reis und Hähnchen nehmen einem nicht übel, wenn man noch 2 min für das Tischdecken benötigt, da beides heiß und saftig bleibt. Der bEdW fand die schwarzen Bohnen im Reis unnötig. Mir haben sie aber genau das karibische Feeling geliefert, das mich an dem Rezept so gereizt hat.

Fazit: In 30 Minuten schaffe ich das vielleicht beim 3., 4. oder 5. Nachkochen, allerdings nicht beim ersten Mal. Wer die 30-Minuten-Angabe aber nicht ganz so ernst nimmt, findet im Kochbuch viele Anregungen für schnelle Gerichte, die auch einzeln und keinesfalls immer im Menü zubereitet werden können. Was mir weniger gefällt, sind die vielen Fertigzutaten wie Fertigteig oder die ganzen indischen Saucen aus dem Glas. Ich nutze die zwar auch mal, wenn es schnell gehen muss. In einem Kochbuch haben die aber m.E. nichts zu suchen. Trotzdem werde ich auf jeden Fall noch einige Rezepte ausprobieren…

Read Full Post »

Küchenplausch hat zum Blog-Event 1001 Nacht aufgerufen

Und nachdem ich im letzten Jahr Geschmack am Orient gefunden habe (Rezepte findet Ihr hier), möchte ich unbedingt auch eine Kleinigkeit mitbringen zur virtuellen Geschichten-Nacht der Blogger-Szene: Muhammara

Das Rezept für diese scharfe Nusspaste stammt aus dem Libanon und heißt übersetzt “geröstet” oder “gerötet”, was ja beides irgendwie passt.

Für ein mittelgroßes Schälchen, das perfekt auf die Mezze-Platte passt, benötigt Ihr folgende Zutaten:

100 gr geschälte Pistazien

100 gr geschälte Walnüsse

1 TL Granatapfelsirup

1 EL Zitronensaft

6-8 EL Olivenöl

Salz

1 TL Chilipulver

50 gr Feta

4 EL Tomatenmark

1 TL Cumin

1 Knoblauchzehe

Die Zubereitung geht blitzschnell: Ihr mixt einfach alle Zutaten im Mixer, bis die Masse schön cremig ist. Ist sie zu fest, gebt etwas mehr Olivenöl dazu oder einen Löffel Frischkäse.

Muhammara passt prima zu Fladenbrot, zu gegrilltem Lamm und Gemüse oder als Aufstrich für ein orientalisches Sandwich. Im Kühlschrank hält es sich einige Tage. Wir hatten es zum Anlass unseres Angrillens 2012, also zu Lamb Chops, Steak, Merguez und – im Foto im Hintergrund – zu Tabouleh.

Gefunden habe ich das Rezept im wunderschönen Kochbuch “Kulinarisches Arabien”, das wir vor Jahren von einem lieben Freund geschenkt bekommen haben und leider viel zu selten nutzen.

Das Kochbuch ist ein sehr schöner Bildband mit Geschichten über Kultur, Landschaft und Philosphie des Orients. Neben traditionellen Rezepten finden sich auch modernisierte Abwandlungen führender Köche aus der Region, die der Küche ihrer Heimat einen neuen Twist geben.

Besonders lustig ist die Doppelseite am Schluss “Unmögliche Gerichte”: Hier werden traditionelle Rezepte vorgestellt, die wohl für den durchschnittlichen europäischen Hobbykoch nicht zu realisieren sind. Bei den Zutaten steht beispielsweise “ein ansehenliches Lamm“. Unter Zubereitungszeit: “10 Tage” und bei der Personenangabe: “viele”. Wenn auch nicht nachkochbar, sind diese Rezepte sehr interessant zu lesen und um in die Welt des Orients einzutauchen. Perfekt für ein Blog-Event zum Geschichtenerzählen mit vielen anderen Koch-Begeisterten.

Und weil das Buch so lange stiefmütterlich im Regal stand, möchte ich das Rezept gleich noch beim Dauer-Event DKduW (Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen) von Foodfreak einstellen.

Eine etwas frischere und nicht ganz so nussig-schwere Variante der Paste findet Ihr übrigens hier.

Read Full Post »

Schwein bekommt man in weiten Teilen Indiens eher selten serviert. Nicht nur Moslems, auch Hindus halten nicht viel vom Schwein als Essensquelle. Lange Zeit galten die Tiere als Nahrung der Kastenlosen und waren entsprechend geächtet. Allerdings gilt dies nicht in Regionen, in denen die portugiesischen oder andere europäische Kolonialherren ihre (christlichen) Spuren hinterlassen haben.

Deshalb hat es mich auch nicht gewundert, dass das Rezept für Schweine-Curry aus dem Buch “Indian in 6” von Monisha Bharadwaj, aus dem ich neulich schon zwei leckere Dips für Heikes Blog-Event gemacht habe, nach einem Rezept aus Goa zubereitet wird.

Für zwei gute Esser benötigt Ihr folgende Zutaten:

500 gr Schweinefilet

1 große Zwiebel

2 TL Ingwer-Knoblauch-Paste (oder die entsprechende Menge beider Zutaten, sehr fein gehackt)

1 TL Kurkuma

6 rote Chillies (das Rezept spricht von 10 Chillies. Ich fand aber 6 scharfe mehr als ausreichend – Empfindliche nehmen noch weniger!)

1 TL Garam Masala

75 ml Wein-Branntweinessig

3 TL Ghee oder Sonnenblumenöl

So wird’s gemacht:

Das Fleisch in etwa Gulasch-große Stücke schneiden und mit dem Kurkuma vermischen. Zur Seite stellen und etwas ziehen lassen. Zwiebeln, Ingwer-Knoblauch-Paste, Chillies, Garam Masala und Essig in einem Mixer zu einer Paste pürieren. Das Ghee in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Schweinewürfel scharf anbraten, aber nicht komplett durchgaren. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Die Paste in der Pfanne unter Rühren anbraten. Abschmecken und salzen.

Etwas Wasser hinzugeben, so dass die Flüssigkeit eine saucen-artige Konsistenz annimmt (lieber erstmal zu wenig und etwas nachgießen!). Die Fleischwürfel hinzugeben und zugedeckt sanft köcheln lassen, bis das Schwein gar ist (dauert bei Filet-Fleisch nur wenige Minuten). Wem das Essen zu scharf ist, der kann mit etwas Kokosmilch oder Joghurt (Achtung, sollte nicht mehr kochen!) gegensteuern. Sofort servieren.

Dazu passt zwar eigentlich Reis, den man in Goa zu allem isst. Wir hatten aber am Vortag Reis und haben deshalb die Bombay-Kartoffeln gemacht (im Foto im Hintergrund), die ich hier schon mal vorgestellt habe. Diesmal allerdings ohne Tomaten, da das Curry saucig genug ist.

Ein schnelles, unkompliziertes Gericht (Ingwer-Knoblauch-Paste und Garam Masala sollten sowieso IMMER im Haus sein!), das ziemlich scharf und leicht säuerlich ist. Herrlich indisch!

Und da es – ohne die Kartoffeln – wirklich vergleichsweise schnell zubereitet ist, da Schwein nicht ewig schmoren muss (anders als bei Lamm- oder Rindercurry), ist Chiristas Ghassi mein März-Beitrag für das Dauer-Blog-Event Cucina Rapida von man kann’s essen.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Read Full Post »

Tom Yam Kung – Scharf saure Garnelensuppe

Man könnte meinen, uns seien die Zähne ausgefallen, bei all den Dips und Suppen, die es zuletzt im Blog gab. Aber wenn man fröstelig auf der Couch sitzt, weil es draußen kalt ist, man kränkelt oder gerade eine Doku über Ernest Shackleton und die Odyssee der “Endurance” schaut, ist so eine heiße Suppe ja auch was Feines, oder etwa nicht?

Tom Yam Kung ist ein Klassiker der Thai-Küche und braucht frischeste Zutaten. Wenn Ihr also einen gutsortierten Asia-Laden um die Ecke habt, solltet Ihr diesen Lebensgeister-Wecker unbedingt mal ausprobieren!

Für 2 Personen benötigt Ihr folgende Zutaten:

200 gr rohe Garnelen

1 EL Öl

3 Stängel Zitronengras

3 Scheiben Galgant (Ingwer ist leider keine tolle Alternative)

0,5 l Hühnerbrühe (wenn möglich hausgemacht – für mehr Aroma)

0,5 l Wasser (wenn Ihr Instant-Hühnerbrühe nehmt, sollte das Verhältnis Brühe : Wasser besser 2:1 sein)

2 Vogelaugenchilies (oder mehr, wenn Ihr tapfer seid. 2 sind aber schon ausreichend für Feuer unterm A***)

5 Kaffirlimettenblätter

2 EL Fischsauce

1/2 TL Garnelenpaste

70 gr braune Champignons (besser: Strohpilze, die aber schwer zu bekommen sind)

2 Frühlingszwiebeln

3 EL Limonensaft

Koriander zum Garnieren

Und so geht’s:

Die Vorbereitungen gehen eigentlich recht flott: Dünne Haushaltshandschuhe anziehen, um die Vogelaugenchilies zu entkernen und in feinste Scheiben zu schneiden. (Wer es nicht ganz so scharf mag, klopft die Schoten einfach platt und schmeißt sie so in die Suppe.) Handschuhe ausziehen und sich zwischendrin bitte nicht an irgendwelche empfindlichen Stellen fassen! Vom Zitronengras das dicke weiße Ende verwenden und platt klopfen. Kaffirlimettenblätter in Stücke zupfen. Champignons vierteln, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

In einem Topf (oder Wok) zwei Stängel Zitronengras, Galgant, die Brühe und das Wasser sowie die Garnelenpaste geben und etwa 10 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Durch ein Sieb seihen und wieder zurück in den Topf geben. Den übrigen Stängel Zitronengras ganz fein schneiden und in die Brühe geben. Ebenfalls Chilis, Limettenblätter, Fischsauce, Pilze und Frühlingszwiebeln hinzugeben. 2 Minuten köcheln lassen. Garnelen hinzufügen, bis sie gar und rosa sind. Vom Herd nehmen, in Suppenschalen füllen und den Limonensaft hinzugeben. Mit Korianderblättern garnieren und servieren.

PS: Dass ich das Blog demnächst in “German Suppenküche” umbenenne, ist übrigens nur ein Gerücht! ;-)

Weil diese Suppe in gut 20 Minuten fertig ist, wenn man beim Schnippeln auf Warp-Geschwindigkeit stellt, ist sie mein Februar-Beitrag zum Blog-Dauer-Event Cucina Rapida von Mankannsessen.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de


Read Full Post »

Heike lässt tunken. Und wenn diese Grande Dame der Food-Blogger-Welt ruft, tunken alle mit! Dabei finde ich das Wort “tunken” ganz schrecklich. Mich erinnert das an große Schwestern, die einen unter Wasser tunken. Oder an die abschätzig gemeinte hessische Phrase “Der dunkt gern sein Schnawwel” (“Der tunkt gerne seinen Schnabel”), womit Leute gemeint sind, die gerne gut essen – am liebsten bei anderen und umsonst. Oder an eine sehr leckere selbergemachte Cocktailsauce, die in unserer Familie jahrelang “rosa Tunke” genannt wurde, was ich erst mit den Jahren als ziemlich despektierlich empfunden habe (die unwiederstehliche Mischung: Ketchup, saure Sahne, ein Schluck Sherry, etwas Zitronensaft, ein Spritzer Tabasco, Salz!). Aber da ich selber für mein Leben gerne tunke, stippe, dippe, blicke ich über den Namen des Blog-Events mal großzügig hinweg ;-)

Nachdem wir nach unserer Rückkehr aus Indien eine kleine Pause eingelegt hatten, was indisches Essen anbelangt, ist Heikes Aufruf natürlich die perfekte Ausrede, um endlich mal wieder den Turban zurecht zu rücken und indisch zu kochen. Fündig geworden bin ich in Monisha Bharadwajs Kochbuch “Indian in 6. 100 irresistible repices that use 6 ingredients or less”, das ich mir aus Indien mitgebracht habe (im Bild rechts). Man darf das mit den 6 Zutaten aber nicht zu genau nehmen. Das beschränkt sich nur auf die Dinge, die man frisch kaufen muss. Die anderen 35 Gewürze hat die indische Hausfrau einfach im Schrank.

Kasundi (scharfes Tomaten Relish) ist ein Rezept aus Gujarat und vereint süß, scharf und sauer miteinander – eine typisch asiatische Kombination, die ich sehr gerne mag.

In das Relish kann man wunderbar Cracker, Naan oder Grissini dippen, Bratwürstchen oder Chicken Wings tunken oder mit dem Finger reinstippen und ablecken. Natürlich ist es auch super, um einem Hamburger, Sandwich oder Wrap einen spicy Touch zu geben. Oder man leckt einfach die Schüssel aus. Das Zeug kann nämlich süchtig machen. Ich hab’ Euch gewarnt!

Leicht abgewandelte Zutaten (Original in Klammern):

1 EL Ghee (statt 2 EL Öl)

1/2 TL braune Senfsamen

1 TL Ingwer-Knoblauch-Paste

1 Dose gehackte Tomaten (statt 3 große, reife Tomaten)

2 frische grüne Chillies

1 EL brauner Zucker (statt 1 TL)

1 EL Weißweinessig

Die Zubereitung dauert etwa 20 Minuten, geht also blitzschnell:

Chillies entkernen und fein hacken. Ghee in einer Pfanne erhitzen und die Senfsamen darin anbraten, bis sie zu springen beginnen. Dann die Hitze etwas reduzieren und die Ingwer-Knoblauch-Paste hinzugeben. Unter Rühren anbraten – etwa eine Minute – und aufpassen, dass der Knoblauch nicht schwarz wird. Jetzt Tomaten und Chillies hinzugeben und bei hoher Hitze einköcheln lassen. Währendessen Salz, Zucker und Weißweinessig unterrühen, bis die Konsistenz des Relish schön marmeladig ist.

Von der Flamme nehmen, in ein steriles Glas füllen und auskühlen lassen.

Theoretisch hält das Relish im Kühlschrank einige Wochen. In der Praxis ist es am gleichen Abend weggedippt…

Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)

Read Full Post »

Obwohl der Winter 2011/12 deutlich milder ist als seine Vorgänger und wir im Rheingau auch nicht mit ganz so viel Schnee konfrontiert werden wie in unserer Münchner Dekade, frieren wir derzeit wie die Schneider. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass wir vor einer Woche noch bei 32 Grad am Strand von Kerala lagen und uns zwei Tage davor in Udaipur den ersten (leichten) Sonnenbrand des Jahres geholt haben.

Was gegen Kälte (gefühlte oder echte) immer hilft, ist eine heiße Suppe! Das haben wir auch in Rajasthan gemerkt, wo die Nächte – hier merkt man schon das Wüstenklima! – verdammt kalt sein können. Ein scharfes Daal oder eine heiße chinesische (!) Hühnerbrühe haben uns da oft gute Dienste geleistet. Zurück in heimischen Gefilden ist es dann aber doch eine Gulaschsuppe geworden:

Für 2 Personen (mit Rest für den nächsten Tag!) benötigt Ihr folgende Zutaten:

etwa 300 gr Rindfleisch aus Keule oder Schulter

2 mittelgroße Zwiebeln

3 mittelgroße festkochende Kartoffeln (evtl noch 1/2 Kartoffel zum Binden der Suppe)

1 rote Paprikaschote

1 EL Tomatenmark

1 EL Paprikapulver (rosenscharf)

1 EL Weißweinessig

1 Liter Rinderbrühe

1 TL Kümmel

Abrieb einer Zitrone (unbehandelt)

1 große Knoblauchzehe

2 Zweige Majoran

2 Lorbeerblätter

1/2 TL Chilipulver

einige Blätter Petersilie und einen Löffel Joghurt zum Garnieren

Salz, Pfeffer

Butterschmalz zum Anbraten

So geht’s:

3 Kartoffeln schälen und würfeln. Paprika putzen, entkernen und würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Majoran hacken. Rindfleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden. Fleisch im Butterschmalz von allen Seiten anbraten. Zwiebeln dazugeben und ebenfalls anbraten. Tomatenmark, Chili- und Paprikapulver darübergeben und kurz mit anrösten. Mit dem Fond ablöschen und zum Köcheln bringen. Essig sowie Kümmel, Zitronenabrieb, Lorbeerblätter, Knoblauch und Majoran dazugeben. Jetzt alles etwa 45 min zugedeckt leicht köcheln lassen.

Danach die Kartoffeln dazugeben und etwa 10 Minuten (bzw. bis die Würfel gar sind) mitköcheln lassen. Zuletzt die Paprika hinzugeben und mindestens 5 Minuten mitkochen. Mit Salz und Pfeffer, ggf. noch etwas Chilipulver, abschmecken.

Falls die Suppe zu wässrig ist, die 1/2 rohe Kartoffel zum Binden an die Suppe reiben.

Mit gehackter Petersilie und einem Klecks Joghurt servieren.

Dazu passt dunkles Brot vom Vortag besonders gut – und ein kühles Bier!

Read Full Post »

Manchmal lehne ich mich sehr gerne zurück und lasse mich vom bEdW bekochen. Dann habe ich Zeit für andere sinnvolle Dinge wie Wintermäntel im Keller suchen, Weihnachtsdeko hochschleppen, bügeln oder Fingernägel lackieren. Wie schön, wenn man dann trotzdem was Feines aufm Tisch hat (ich meine jetzt das Essen, nicht den bEdW :-))

Als leichte Zwischenmahlzeit gab es den Tintenfischsalat vietnamesischer Art. Weil das an sich schon recht aufwendig ist, habe ich generös einer schnelleren Hauptmahlzeit zugestimmt.

Es gab asiatische Chili-Nudeln mit Rinderhüfte und Koriander – ein Wahnsinnsaroma- und geschmackserlebnis:

Zutaten:

Etwa 200 gr Chili-Nudeln (Asialaden – wer es weniger scharf mag, nimmt normale Reisnudeln oder Bandnudeln)

4 Knoblauchzehen

4 Schalotten

jeweils 2 rote und grüne Chilischoten (sollten schon ein bisschen “Rumms” haben – wer es scharf mag, nimmt insgesamt 2 Vogelaugenchilis)

Koriander

250 gr Rinderhüfte

ein daumengroßes Stück Ingwer

4 EL neutrales Pflanzenöl (Raps oder Sonnenblume)

2 EL Austernsauce

2 EL Fischsauce

1 EL Zucker

1 EL Reisessig

1 TL gekörnte Brühe

So wird’s gemacht:

Die Reisnudeln nach Packungsangabe zubereiten und zur Seite stellen (sollten noch Biss haben). Knoblauch, Schalotten und Ingwer schälen und fein hacken. Chilischoten entkernen und fein hacken. Alles zusammen im Mörser zerreiben oder in der Küchenmaschine zu einem Brei zerkleinern. Koriander waschen, abtupfen, Blätter abzupfen und grob hacken. Das Fleisch trockentupfen und in Scheiben schneiden.

Das Öl im Wok erhitzen und die Knoblauch-Zwiebel-Chili-Ingwer-Paste unter Rühren anbraten, bis es merklich duftet. Das Fleisch unt etwas Salz dazugeben und unter Rühren anbraten.

Die Reisnudeln untermischen und mit den übrigen Zutaten (außer dem Koriander!) würzen. Alles gut unterrühren und abschließend mit dem Koriander mischen. Sofort servieren.

Schmeckt übrigens auch mit Thai-Basilikum!

Ein leichtes und sehr leckeres, wärmendes Essen, das auch abends schnell zubereitet ist.

Oder wie ein chinesisches Sprichwort sagt: Ein scharfes Essen stillt dreifachen Hunger.

Read Full Post »

Es gibt Tage, an denen will ich einfach nur schnell ein bisschen Pasta machen. An anderen reicht mir ein Butterbrot mit frischen Tomaten, Meersalz und Basilikum oder Schnittlauch. Und manchmal habe ich einen absoluten Koch-Flash. Dann macht es mir wahnsinnig Spaß stundenlang in der Küche zu stehen, alle Herdplatten inklusive Backofen im Einsatz zu haben und zu mörsern, was das Zeug hält.

Um so einen Flash zu befriedigen, sind indische Rezepte immer wieder eine gute Wahl (Im Uhrzeigersinn von links oben: Reis, Peas Masala, Gurken-Raita, Chettinad Mutton Curry).

Hier müssen erstmal Pasten und Gewürzmischungen angerührt werden, bevor die eigentliche Kocherei losgeht, die dann meistens auch noch mal ganz schön dauert… Herrlich! Man kann aber auch alle Bestandteile einzeln zubereitet essen. Dann ist das Erbsencurry (s.u.) mit etwas Reis ein ganz schnelles, leichtes und vegetarisches Abendessen.

Wenn ich in Tinas Blog mal nicht fündig werde, schaue ich für Rezepte gerne bei spicytasty vorbei. Die drei Autoren posten Gerichte aus fast allen Teilen Indiens – von kleinen Snacks bis zu aufwendigen Fleischgerichten. Dazu gibt es immer eine kleine Herkunftsgeschichte, eine gut nachkochbare Anleitung sowie appetitanregende Fotos. Man kann sich kaum entscheiden. Also: Turban zurechtgerückt und los geht’s!

Die Wahl fiel diesmal auf Chettinad Mutton Curry von Shriya. Chettinad ist eine Region im Süden Indiens sowie die Bezeichnung einer Kaste, die sich auf die Zubereitung der Speisen aus dieser Region spezialisiert hat. Im Süden Indiens sind die Curries (vegetarisch oder mit Fleisch) mittlerweile sehr beliebt.

Ich habe mich stark an Shriyas Rezept für das Chettinad Mutton Curry gehalten. Allerdings habe ich für uns beide die Fleischmenge auf insgesamt 500 gr Lammschulter reduziert, was mehr als ausreichend war. (Das Fleisch hatte ich natürlich von unserem Stammmetzger Jaddy’s Fleischwaren, was wieder eine gute Wahl war: sehr zart und aromatisch, so mürbe, dass es fast von selbst zerfiel.)

Die Menge der Gewürze habe ich allerdings nicht halbiert, sondern nur leicht reduziert. Nelken, Zimt und Sternanis habe ich zudem in ein Teefilter-Säckchen gepackt und mitgekocht. Dann besteht nicht die Gefahr, dass man auf eine Nelke beißt, was ich extrem unangenehm finde. Die anderen trockenen Gewürze habe ich gemörsert und wie im Rezept beschrieben angeröstet. Statt mit dem Schnellkochtopf habe ich das Curry in einer normalen Schmorpfanne zubereitet. Damit die Lammschulter schön mürbe wird, sollte man sich mindestens eine Stunde Zeit für das Schmoren nehmen.

Zum Schluss habe ich noch etwas Joghurt untergerüht, weil ich die Konsistenz ein bisschen zu “trocken” fand. Da reichen 1-2 EL. Wichtig: Dann nicht mehr aufkochen, sonst flockt der Joghurt!

Das Curry hat Schärfe und eine leichte Säure. Durch den Fenchelsamen und den Kreuzkümmel ist es aber sehr gut bekömmlich und war sicherlich nicht zum letzten Mal aufm Tisch!

In der Zeit, in der das Curry schmurgelt, kann man wunderbar Reis kochen und das Naan vorbereiten und backen. Wie das geht, steht hier. Selbstgemachtes Naan schmeckt besser als das aus dem Supermarkt oder Asialaden. Natürlich geht das aber als Beilage ebenso gut. Unser Naan ist ein bisschen arg aufgegangen und erinnerte eher an Brötchen:

Wer sie “authentischer” aussehend haben möchte, muss einfach nur noch mal in den Teig stechen, bevor es ab geht in den Ofen. Aber der Geschmack ändert sich natürlich nicht. Und zum Auftunken der Sauce ist ein fluffiges “Brötchen” ebenso geeignet.

Gut vorbereiten lässt sich auch Gurken-Raita, das ein bissl die Schärfe vom Curry nimmt: Einfach 1/2 Salatgurke schälen, entkernen und in kleine Würfel hacken. Mit Joghurt vermengen und mit Salz sowie etwas gemahlenem Cumin (Kreuzkümmel) abschmecken. Wer mag, kann noch einige Minzeblättchen dazugeben.

Als 2. Curry gab es Peas Masala – also ein Curry mit Erbsen.


Auch hier hat das Rezept gut funktioniert. Allerdings habe ich TK-Erbsen genommen. Die Einweichzeit entfällt damit. Und natürlich reduziert sich auch die Kochzeit ein bisschen. Sind die Erbsen mal in dem Gewürzsud, reichen 15 Minuten leichtes köcheln bei mittlerer Hitze. Ist das Ganze zu wässrig, kann man das Curry bei offenem Deckel noch etwas einreduzieren. Wird es zu trocken, hilft ein Schluck Gemüsebrühe oder etwas Joghurt.

Die süßlichen Erbsen passen toll zum säuerlichen Chettinad Mutton! Und wie schon erwähnt, auch als Solo (mit Reis oder Naan) sehr lecker und flott zubereitet. Deshalb ist das Peas Masala auch mein Oktober-Beitrag für die Cucina Rapida von “Man kann’s essen”.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Für alle Bestandteile des indischen Koch-Flashs habe ich insgesamt über 3 Stunden in der Küche gestanden. Mir hat das wieder wahnsinnig Spaß gemacht. Und wenn man dann ganz hinten im Ohr den Maharadscha schmatzen hört, ist man geschafft … und sehr glücklich!

Read Full Post »

Gleich zwei Reminiszenzen an Bloggerinnen in der Headline? Jawoll!! Seit ich mich mit Food-Blogs beschäftige, habe ich so viele spannende Blogs und Betreiber(innen) kennengelernt – virtuell oder IRL – dass ich an dieser Stelle einfach mal “Danke!” sagen will in Richtung zweier Damen, die durch ihre Blogs und – besonders in Zorras Fall – ihre Blog-Events in der Community eine ganz große Rolle spielen. Und natürlich geht dieses “Dankeschön” auch an all die anderen Hobby-Köche, die mich regelmäßig inspirieren, zum Lachen und Nachdenken bringen oder mich einfach an den Herd treiben: “Ihr seid klasse!” (Eine – nie ganz vollständige – Liste findet Ihr in der Blogroll.)

Jedenfalls hatte ich neulich das große Vergnügen, Nicky von DeliciousDays zum Lunch zu treffen. Die Zeit war leider viel zu schnell vorbei und dabei ging es erstaunlich wenig ums Kochen… Ein wirklich inspirierendes Treffen. Und mit umso mehr Freude habe ich mich hinterher ans Nachkochen von Nickys Spicy Tomato Jam gemacht:

Diese Marmelade war das perfekte Rezept, um die jetzt gerade noch erhältlichen superreifen, süßen, aromatischen Tomaten (z.B. von der Gärtnerei Stoll, Wiesbadener Wochenmarkt) zu verwenden, von denen ich schon so oft geschwärmt habe. Außerdem ist die STJWP so herrlich rot und appetitlich, dass man damit den Sommer in Gläsern einfangen kann – falls man nicht alles schon aufisst, bevor es kallt wird :-D

Beim Rezept habe ich mich eng an Nickys Vorgaben gehalten, da ich bisher nur Chutneys aber keine Marmeladen gemacht hatte. Leider war das Zeug total flüssig und blieb es auch noch am nächsten Tag :( Also habe ich es noch mal aufgekocht, anpüriert und etwas Gelatine untergerührt. Jetzt hat die Marmelade die passende Konsistenz und schmeckt wunderbar zu Gegrilltem, zu Käse, als Dip oder einfach auf ein Brötchen mit Natur-Frischkäse. Ich LIEBE dieses Zeug! Danke auch noch mal an Nicky für die tatkräftige Unterstützung via Twitter, als das Zeug einfach nicht fest werden wollte!

Und weil Zorra dieser Tage ihren 7. (!) Blog-Geburtstag mit Süßigkeiten ihrer Leser feiert, bekommt sie virtuell von mir diese süß-fruchtig-scharfe Tomaten-Leckerei zum Geburtstag: Happy Blog-Birthday, Zorra! Schön, dass es Dich schon so lange gibt – und hoffentlich noch viiiiieeeel länger geben wird :)

7 Jahre kochtopf - Blitz-Blog-Event - Gib ihm Süsses! (Einsendeschluss 30. September 2011)

Read Full Post »

Older Posts »

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 214 Followern an

%d Bloggern gefällt das: