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Mit ‘Tomate’ getaggte Artikel

Ich liebe Mezze und Tapas. Die vielen abwechslungsreichen Kleinigkeiten begeistern mich tausendmal mehr als ein wuchtiges Gericht, das auf nur einem Teller daher kommt. Besonders schön sind Mezze, die sich gut vorbereiten und auch mal zur Grillparty mitnehmen lassen. Mal etwas anderes als die Klassiker Kartoffel- oder Nudelsalat ist der süß-scharfe Tomaten-Salat mit einer Prise Orient!

Zutaten (als Beilage):

4 große Fleischtomaten

Olivenöl

2 EL Honig

Zitronensaft

1 TL Harissa

ein daumennagelgroßes Stück Ingwer – fein gehackt

Salz, Pfeffer

Backofen auf 150 Grad vorheizen. Tomaten quer halbieren und in eine Auflaufform setzen. Mit reichlich Olivenöl beträufeln und im Ofen für etwa 30 min garen. Danach das Tomatenfleisch vorsichtig aus der Schale lösen und beiseite stellen.

Die Flüssigkeit aus der Auflaufform in einen Topf geben und mit den übrigen Zutaten vermischen. Aufkochen und für etwa 5 min reduzieren.

Etwas abkühlen lassen und löffelweise über die Tomaten geben: Die Tomaten sollen nicht drin schwimmen! Dazu passt natürlich Fladenbrot und schmeckt auch super zu gegrilltem Lamm.

Das Rezept stammt auch wieder aus dem GU-Kochbuch, das ich schon oft empfohlen habe. Allerdings muss ich hier mal richtigstellen: Es heißt “Oriental Basic” und nicht “Basic Orient”.

Wenn Ihr – so wie ich – mehr Flüssigkeit aus der Auflaufform geholt habt, als benötigt, schüttet nicht alles drüber. Mit dem restlichen Dressing und einem Schuss Tomatensaft kann man nämlich noch ein super Tomaten-Gelee herstellen! Ihr solltet von der Menge her ungefähr genügend Flüssigkeit für eine Teetasse oder ein Souffleeförmchen haben.

Dazu einfach 2 Blatt Gelatine einweichen, ausdrücken und im warmen Dressing auflösen (Achtung: Gelatine nicht noch mal kochen!) . Alles in eine Form geben, die Ihr vorher am besten mit Frischhaltefolie auskleidet. Etwas abkühlen lassen und dann für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank geben – oder eben bis die Masse fest ist. Das Tomaten-Gelee ist herrlich würzig und gut gekühlt eine echte Erfrischung. Passt hervorragend zu aufgeknuspertem Fladenblot und etwas Salat.

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Fattoush ist ein Brot-Salat aus dem östlichen Mittelmeerraum, den man in der syrischen, türkischen und arabischen Küche findet. Anders als der toskanische Brotsalat Panzanella kommt Fattoush mit viel Petersilie und natürlich orientalischen Gewürzen auf den Tisch.

Für heiße Tage und falls man nicht allzu viel Zeit hat, ist Fattoush zudem eine leichte, frische und sättigende Mahlzeit, die ein bisschen Orient in’s eigene Heim bringt. (Das Rezept stammt übrigens aus dem sehr empfehlenswerten GU-Kochbuch “Basic Orient“, aus dem ich zuletzt den Tabouleh-Salat gemacht habe)

Ihr braucht für 2 hungrige Esser folgende Zutaten:

1/2 Fladenbrot

1/2 Gurke

1 grüne Paprika

4 große Tomaten

1 Bund Petersilie

einige Blätter Minze – je nach Geschmack

1 TL Harissa (gibt es im Glas oder der Tube im Orient-Regal im Supermarkt. Kann man aber auch selber machen)

1 Knoblauchzehe

4 Frühlingszwiebeln

1 TL Sumach (säuerndes Gewürz – gibt es ebenfalls in türkischen Läden)

Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl

eine Handvoll gemischter grüner Salat

optional: Feta-Käse

Fladenbrot quer durchschneiden und im Backofen knusprig backen. Abkühlen lassen und in mundgerechte Brocken brechen. Gemüse, Knoblauch und Kräuter hacken. Gewürze, Öl, Zitronensaft miteinander zu einem Dressing vermischen. Alles in eine Salatschüssel geben und etwa 30 min durchziehen lassen. Zum Schluss noch mal abschmecken und evtl. Feta unterheben. Man kann den Salat pur essen.

Besser schmeckt er aber, wenn man ihn vor dem Servieren mit frischem Pflücksalat mischt.

Als krönendes Häubchen zum Schluss noch einen Klecks Tsatsiki (oder nennen wir es passender: Gurken-Joghurt) obendrauf und fertig ist der schnelle Trip in den Orient.

Zum Essen passt natürlich ein eiskaltes Ayran, ein Pfefferminz-Tee oder ein gut gekühlter Weißwein.

Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - SUMACH - TOBIAS KOCHT! vom 1.02.2012 bis 1.03.2012

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Tina und ihr Pfannenmeister sind ja genauso verrückt wie wir, wenn es um indisches Essen geht – vielleicht sogar noch etwas mehr ;-)

Jedenfalls ist ihr Blog www.foodina.eu eine nie versiegende Quelle indischer Kücheninspirationen für mich.

Als Beilage zum South Indian Pepper Chicken (wird am 17.2. gebloggt) gab’s deshalb auch eine Nachkoch-Variante von Aloo Matar Sookhe (indischen Kartoffeln mit Erbsen). Beziehungsweise vom jüngsten Rezept von AMS – da gibt es nämlich einige bei Tina. Ich habe ein bisschen was aus zweien gemischt.

Hier also meine Zutaten:

4 große Kartoffeln (geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten)

175 gr TK-Erbsen, aufgetaut

1/2 EL braune Senfkörner

1/2 TL Chilipulver

1/2 EL Kreuzkümmel (gemörsert)

1/2 EL Kurkuma (gemahlen)

1 Tasse Tomatensaft

1 TL Tomatenmark

frischer Koriander, gehackt

Salz, Ghee

Die Kartoffelstücke kochen, bis sie fast gar sind. Währendessen die Gewürze – soweit notwendig – mörsern. Ghee in der Pfanne erhitzen, Senfkörner dazugeben und warten, bis diese anfangen zu springen. Übrige Gewürze zugeben und anrösten. Tomatenmark und Tomatensaft zugeben, gut vermischen und leicht köcheln lassen. Kartoffeln und Erbsen zugeben, mit der Sauce vermischen und zugedeckt garziehen lassen. 

Koriander hacken und ganz zum Schluss über das Gericht geben. Anschließend gleich servieren.

Diese Beilage passt sehr gut zu Gerichten mit Lamm oder Rindfleisch. Aber auch zum Pfeffer-Hühnchen war’s lecker. Natürlich ist es auch ein gutes vegetarisches Abendessen, wenn man eine schnelle Kleinigkeit zubereiten will.

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Weil es oft recht zeitaufwendig ist, koche ich meist am Wochenende indisch. Manchmal muss es aber auch einfach mal abends unter der Woche sein. Umso besser, wenn man dann das ein oder andere “schnellere” Rezept in petto hat. Mein Lieblingskochbuch “Fresh Indian” ist da eine super Quelle – vor allem, weil die Rezepte weniger schwer und damit erst recht für ein nicht ganz so heftiges Abendessen geeignet sind.

Zuerst gab es eine leckere Vorspeise mit meinem neuen Lieblingsgemüse Rote Bete: Rote Bete Salat mit Joghurt und Koriander, den ich Euch hier schon mal vorgestellt habe.

Von dem Joghurt am besten noch etwas zurückhalten für das Hauptgericht (ansonsten kann man ihn auch schnell ansetzen oder puren Joghurt nehmen): Tomaten-Eier-Curry

Zutaten für 2 Personen:

1 Zwiebel – geschält und fein gehackt

3 hartgekochte Eier

ein kleines Stück Ingwer – geschält und fein gehackt

2 Knoblauchzehen – geschält und ebenfalls fein gehackt

2 gehäufte TL Madras Currypulver (Rezept gibt es hier - oder ein anderes scharfes Currypulver verwenden)

1 Dose ganze Tomaten

1 TL Zucker

1 EL Ghee oder Pflanzenöl

Salz, Joghurt (von der Vorspeise oder puren Joghurt ggf. mit etwas Kreuzkümmel und Salz abschmecken)

gehackte Korianderblätter zum Garnieren

So geht’s: Ghee oder Öl in einer nicht haftenden Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Mit dem Zucker bestreuen und einige Minuten karamellisieren lassen. Ingwer, Knoblauch und Currypulver zugeben – alles unter Rühren etwa eine Minute anbraten. Tomaten zugeben, zum Kochen bringen und etwa 10 Minuten einkochen lassen – Rühren nicht vergessen. Jetzt die Eier halbieren und die Hälften vorsichtig in das Curry setzen, bis sie wieder etwas warm sind. Tipp: Wenn man die Eier parallel kocht und nicht gleich schält, sind sie noch warm genug, um nicht extra erwärmt zu werden. Das Curry und die Eier in eine Schale geben. Jetzt den Joghurt drübergeben und die gehackten Korianderblätter zum Garnieren über das Essen streuen.

Wir hatten dazu keine “Sättigungsbeilage”, weil ein Verzicht auf Kohlehydrate auch mal ganz gut tut. Außerdem sättigen die Rote Bete von der Vorspeise und die gekochten Eier genug für ein Abendessen. Passend dazu ist allerdings Naan-Brot oder natürlich Reis. Ein Rezept für selbst gemachtes Naan gibt’s hier. Aber auch fertiges Naan aus dem Supermarkt oder dem India-Store ist lecker.

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Auch wenn es der Name des Blog nicht gerade erkennen lässt: Ich bin ein großer Fan eines umfangreichen Frühstücks. Eigentlich nehme ich mir unter der Woche dafür nicht die Zeit. Schade eigentlich. Denn so ein Start in den Tag tut richtig gut.

Also habe ich am Freitag den Wecker auf eine unchristliche Zeit gestellt und bin erstmal eine Stunde dem Sonnenaufgang entgegengelaufen. Belohnt wurde ich dafür mit frischer kalter Luft, einem unvergleichlichen Hallo-Wach-Gefühl und wunderschönen Farben, an denen man sich gerade im Herbstlicht kaum sattsehen kann:

Aber nach dem Laufen knurrt der Magen. Also gab es zwei Scheiben vom köstlichen Sauerteigbrot aus der Manufactum-Bäckerei “Brot & Butter”, das ich mir am Abend vorher noch geholt hatte und das einfach die beste und knackigste Kruste der Welt hat. Gekrönt mit zwei der ebenfalls dort erhältlichen Quarkaufstriche: Basilikum sowie Curry&Mango. Garniert mit etwas getrockneter Tomate bzw. Karotte und Koriander:

Vor der Zeitumstellung am Wochenende war das jetzt vielleicht für lange Zeit die letzte Möglichkeit, den Tag mit einem Sonnenaufgangslauf zu starten (bald wird es zu spät hell, als dass man sowas an Arbeitstagen noch guten Gewissens durchziehen könnte). Aber eine Scheibe guten Brotes am Morgen sollte auch in der dunklen, kalten Jahreszeit öfter drin sein.

Frühstückt Ihr? Braucht Ihr auch was im Magen, um den Tag starten zu können? Oder reicht die Zeit dafür nur am Wochenende?

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Ich habe gleich mal eine neue Kategorie eingeführt: schnell&lecker. Denn die letzten Wochen haben gezeigt, dass ich unter der Woche bei aller Lust am Kochen auch darauf achte, dass es nach einem langen Arbeitstag schnell geht.

Oft quetsche ich nach der Arbeit noch eine Laufrunde ein. Mit der Dusche danach und der Vorbereitung des Essens wird es dann schnell mal zu spät für’s Essen, wenn man erst noch lange in der Küche steht. Also heißt die Herausforderung: kurze Zubereitungszeit, gute Produkte, selber gekocht und lecker!

Ist aber gar nicht so schwer. Sogar, wenn man von einem Wochenende am Rhein zurückkehrt und sonntags keine Möglichkeit zum Einkaufen hat. Deshalb hier noch mein Nachtrag vom Wochenende für die schnelle und leckere Küche. Einigen von Euch wird’s ja vielleicht ähnlich gehen mit der begrenzten Zeit unter der Woche.

Wie gut also, wenn folgende Zutaten doch noch zusammengekramt werden können:

250 gr Spaghetti

1 gelbe Paprika

4 Tomaten

Parmesan

Olivenöl

schwarze Pfefferkörner

Meersalz

1 getrocknete Chilischote

2 Knoblauchzehen

Basilikumblätter

Geht superschnell:

Paprika möglichst winzig hacken. Tomaten entkernen und hacken.

Knoblauch ganz klein hacken. Basilikumblätter grob hacken. Chili zerbröseln, Pfefferkörner mörsern.

Während die Spaghetti kochen, ordentlich Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch, Chilischote und Pfeffer mit anrösten. Paprika dazu geben und alles kurz dünsten. Tomaten zum Schluss zugeben, sobald die Pasta fertig ist.

Spaghetti abgießen und in der Pfanne mit allen anderen Zutaten mischen. Salzen und den in Späne geriebenen Käse unterheben. Zum Schluss auf dem Teller die Basilikumblätter drübergeben. Bei Bedarf am Tisch mit Pfeffer und Meersalz nachwürzen.

Voilá! Fertig ist das leckere Der-Kühlschrank-ist-leer-aber-wir-wollen-trotzdem-kochen-Gericht.

Zum Glück ist auch immer ein Gläschen Wein im Haus, womit die Pasta gleich zum vollwertigen Sonntagsessen wird :-)  Hierzu passt ein Chianti aus der Toskana oder auch – wie in unserem Fall – ein Shiraz Cabernet aus der Winemaker’s Selection von Penfolds. Den Nachfolger “unseres” Jahrgangs gibt’s noch bei Hawesko.

Welche Geheimwaffe zieht Ihr, wenn es schnell geht oder keine Zeit zum Einkaufen war? Ist immer irgendwas im Haus oder greift man dann doch mal eher zur Speisekarte vom Lieferservice?

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Wenn es um Teig geht, stelle ich mich an wie der erste Mensch. Ich traue mir zwar mittlerweile durchaus zu, auch komplizierte Rezepte einfach mal nachzukochen. Aber vorm Backen habe ich tierisch Respekt. Umso mehr bewundere ich Köchinnen, die in der Werbepause von “Grey’s Anatomy” mal flux ein paar hinreißende Cupcakes backen oder schnell mal abends eine Quiche zaubern wie meine Kollegin Ortrud, die dann sogar Quiche-Skeptiker begeistert.

Aber ich muss es doch endlich mal lernen! Und da ich Salziges lieber mag als Süßes, musste eine herzhafte Tarte als Experiment herhalten.

Das Rezept stammt aus der August/September-Ausgabe von “So isst Italien”, dass ich euch hier ja schon mal vorgestellt habe – auch wenn ich mir ein bisschen Abwandlung mal wieder nicht verkneifen konnte ;-)

Zutaten:

Für den Mürbeteig:

100 gr kalte Butter

200 gr gesiebtes Mehl (habe Type 550 genommen)

1 Ei

1/2 TL Salz

Für den Belag:

1 1/2 große Zucchini (im Rezept standen 4 (!), was viel zu viel gewesen wäre)

12 Cocktailtomaten

2 EL Olivenöl

1 Knoblauchzehe (gehackt)

3 Eier

140 ml Sahne (oder in meinem Fall: fettreduzierter Sahneersatz)

100 gr geriebener Parmesan

1 Handvoll grob gehackte Basilikumblätter

1 EL gehackter Dill

100 gr gesalzener Ricotta oder Feta

Salz und Pfeffer

ich habe dann noch ergänzt: eine Handvoll gehackte getrocknete Tomaten und 4 Zweige Thymian (ganz lassen, sieht hübscher aus)

Und so wird’s gemacht:

Butter zerkleinern und mit Mehl, einem Ei und Salz vermengen und so lange durchkneten (ich habe es mit der Hand gemacht, um das echte Teigerlebnis zu haben. Knethaken funktioniert aber natürlich auch!), bis der Klumpen einen schönen glatten Mürbeteig ergibt. In einem Gefrierbeutel eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Den Teig dünn ausrollen (natürlich besitze ich kein Nudelholz und habe stattdessen eine bemehlte Weinflasche genommen. Geht auch ;-) ) und in eine gefettete Form geben (der bEdW hat in einem unserer Schränke eine 26 cm Springform entdeckt, von der wir gar nichts wussten – es geht aber auch mit Kastenformen o.a.). Mit Backpapier abdecken und getrocknete Hülsenfrüchte auflegen. Nennt man “blindbacken” und war mir bisher nicht bekannt. Es soll dafür sorgen, dass sehr saftige Beläge den Teig nicht durchmatschen. 15 Minuten auf diese Art also backen, dann das Papier und die Hülsenfrüchte entfernen und noch mal 10 Minuten im Ofen lassen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen und die geschnittenen Zucchini bissfest anbraten. Knoblauch, Salz und Pfeffer dazu. Etwas abkühlen lassen und dann den Teigboden mit den Scheiben belegen.

Jetzt Eier, Sahne, Parmesan, Feta (oder gesalzenen Ricotta, den es aber im Supermarkt nicht gab), Basilikum, Dill und gehackte Tomaten zu einer Masse verrühren, salzen und pfeffern und über die Zucchini auf den Teigboden gießen. Thymianzweige obenauf legen.

Währenddessen die Cocktailtomaten auf ein Bleck legen und mit Olivenöl beträufeln. Jetzt erstmal die Tarte bei 180 Grad in den Ofen schieben für insgesamt 25 Minuten (ich habe sie noch etwas länger drin gelassen). Nach 10 Minuten das Backbleck mit den Tomaten ebenfalls in den Ofen schieben.

Wenn beides fertig ist,  Tarte und Tomaten aus dem Ofen nehmen, die Tomaten auf die Tarte setzen und leicht abkühlen lassen. Voila, die Tarte ist fertig! (Man beachte den Rand – oh man! Aber ich übe ja noch :) )

Ich hatte noch ein bisschen Mürbeteig übrig und habe noch schnell eine Tartelette gemacht: Teig in ein Souffleeförmchen geben, ein Stück gekochten Schinken auf den Boden geben, 2 Scheiben Zucchini, 1 Basilikumblatt und 1 EL der Ei-Käse-Masse draufschichten und mit der großen Tarte mitbacken lassen (war schon nach 20 min fertig). Sehr lecker und verkürzt die Wartezeit auf die “richtige” Tarte :)

Die Tarte schmeckt auch kalt am nächsten Morgen. Dann würde ich allerdings die Tomaten runternehmen, weil kalte Grilltomaten irgendwie nicht so der Bringer sind.

Auch wenn der Mürbeteig etwas rissig war und vor allem der Rand ziemlich nach Freestyle aussah, bin ich mit dem Backexperiment ganz zufrieden. War sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich gebacken habe. Die nächste Idee habe ich schon im Kopf – stay tuned!

Zur Tarte passt übrigens herrlich ein Cabernet Sauvignon Riserva aus Südtirol. Nähere Infos findet Ihr hier. Allerdings habe ich mir den erkältungsbedingt verkniffen…

Wann habt Ihr Euch das letzte Mal an etwas Kompliziertes oder für Euch Ungewohntes rangewagt? Und ist es gut gegangen? Wovor habt Ihr in der Küche Respekt? Bin schon gespannt…

Weinfoto: televino.de

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