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Mit ‘Walnüsse’ getaggte Artikel

Hurrah! Die Fastenzeit ist vorbei und ich muss nicht länger “Brot” nennen, was ziemlich süß und kuchenartig daherkommt.

Durch Zitronenzesten, gehackte Walnüsse und die (TK-)Blaubeeren ist der Kuchen das Brot herrlich saftig und herzhaft. Meine Variante mit Muscovado-Zucker macht es zudem malzig-karamellig. Sogar der bEdW, sonst eher nicht so mit süßem Zahn ausgestattet, war so begeistert, dass er mich um baldige Wiederholung bat.

Das Originalrezept für eine handelsübliche Kastenform findet Ihr auf dieser Seite.

Ich habe in meiner Variante die Hälfte des Zuckers mit Muscovado-Zucker ersetzt und auch nur rund 100 gr Blaubeeren verwendet. Außerdem habe ich mir den Zuckerguss gespart, weil ich den Laib noch transportieren musste, was einem Guss meist nicht so gut bekommt, wenn man keine professionelle Transportbox für Kastenkuchen hat. Ansonsten habe ich mich erfolgreich ans Rezept gehalten und bin wirklich verliebt in diesen Kuchen dieses Brot.

Ich habe das “Brot” zu Ostern gebacken, um das Fasten zu brechen. Denn jetzt darf ich es auch endlich wieder Kuchen nennen ;-)

Ich wünsche Euch allen noch wunderschöne und erholsame, genussvolle und fröhliche Osterfeiertage!

 

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Manchmal wache ich schweißgebadet nachts auf und fürchte, dass Gruner + Jahr die Website ihres Magazins Brigitte abgeschaltet haben könnte.

Nicht, dass ich dort ständig vorbeisurfen würde. Ich habe sogar nach vielen Jahren mein Abo gekündigt, da sich die Stories, Rezepte und Einrichtungstipps doch schrecklich wiederholen… Aber es gibt da dieses eine Rezept, das bitte NIEMALS offline gehen darf.

Ich habe den Link dazu selbst hier schon mal verbloggt. Das Original findet Ihr (noch!!!) auf der Brigitte-Website.

Natürlich habe ich es mir auch ausgedruckt. Aber Zettel können verbrennen, sich in Wasser auflösen, gestohlen werden, hinter die Heizung rutschen oder einfach verschwinden!

Und jetzt kommt mir nicht mit “Merk’ es Dir doch einfach!”. Ich bin froh, wenn ich überhaupt etwas Gescheites aus dem Backofen ziehe. Da merke ich mir nicht noch Backrezepte!

Deshalb – und weil meine kleine Fressseite mein persönliches Rezeptebuch ist – poste ich jetzt hier mein (minimal abgewandeltes) Rezept der phänomenalen, süchtig machenden, hervorragend zu Wein passenden würzigen Cookies mit Ras el Hanout. Danke, Brigitte!

Zutaten:

250 gr weihe Butter

2 Eier

375 gr Mehl (ich nehme Type 550)

1 TL Backpulver

2 TL Ras el Hanout

kräftige Prise frisch gemahlener Tellycherrypepper

1 gestrichenen TL Salz

90 gr geriebenen Parmesan

60 gr getrocknete Tomaten, sehr klein geschnitten (Update: Keinesfalls die in Öl eingelegten getrockneten Tomaten verwenden, sondern die ganz trockenen getrockneten!!)

120 gr milde Walnusskerne, grob gehackt

Blättchen von 6 Stengeln Thymian

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Ras el Hanout, Pfeffer, Salz und Parmesan vermischen. Die weiche Butter mit dem Handquirl aufschlagen und die Eier unterrühren. Mehl-Mischung unterrühren. Tomaten und Walnüsse sowie den Thymian in den Teig kneten.

Etwa eine Walnuss-große Menge Teig in den Händen kugeln und auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Platt drücken und den nächsten Teigklumpen in einiger Entfernung daneben platzieren. Volles Blech auf mittlerer Hitze etwa 10 min backen. Die Kekse anschließend gut auskühlen lassen und in einem Glas oder in einer Keksdose aufheben.

Jetzt hoffe ich nur, dass WordPress niemals seine Website abschaltet. AAAAAAAAHHHHHHH!!!!!

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Das Backen geht mir mittlerweile leichter von der Hand. Zwar können mich Mehltypen und Gehzeiten immer noch in den Wahnsinn treiben – bei schlichtem Gebäck wie Obstkuchen oder Tartes bin ich aber doch deutlich entspannter als noch vor einem Jahr.

Das gilt leider immer noch nicht für das Brotbacken!

Der bEdW hält aber tapfer am Plan fest, dass wir künftig unser Brot selber backen und lässt sich auch von dem ein oder anderen Rückschlag nicht entmutigen. Noch ein Grund, weshalb er wirklich der ALLERBESTE Ehemann der Welt ist!

2013 mache ich hiermit also zum Brotback-Jahr! Auch wenn das noch ein weiter Weg ist. Vielleicht mögt Ihr mir in den Kommentaren ja Eure Lieblingsrezepte verraten oder verlinken?

Zur Motivation gab’s zu Weihnachten ein Brotbackbuch, dass mir Sandra von From Snugg’s Kitchen empfohlen hat:

“Baguette, Bagels, Bauernbrot – Die besten Rezepte zum Brotbacken” ist ein Buch zu einer schwedischen Kochsendung, weshalb auch haufenweise Knäckebrotrezepte enthalten sind. Insgesamt findet sich aber eine schöne Auswahl an Basisrezepten, Sauerteigbroten, Süßem und Herzhaftem. Auch Exotisches wie Naan und Pitabrot wurden nicht vergessen.

Die Rezeptauswahl ist wirklich groß, die teils holprigen Beschreibungen meist wohl eher der schludrigen Übersetzung geschuldet. Schöne Fotos regen zum Nachbacken an und unser erster Versuch gelang ja auch schon mal sehr ordentlich.

Oder was sagt Ihr dazu?

Wir backen jedenfalls mehr daraus!

Etwas nervig sind lediglich Angaben wie “zu bestellen im schwedischen Onlinehandel”. Für den Skandinavisten in mir zwar ein geringes Problem – ich mag’s aber doch lieber etwas einfacher.

Unsere Wahl fiel dann auch auf ein Brot, das als einfach nachzubacken bezeichnet wurde: Walnussbrot. Perfekt für uns!

Lediglich der Erwerb von fein gemahlenem Weizenvollkornschrot war deutlich zeitaufwendiger als gedacht. Kein Reformhaus, kein Biobäcker, kein Riesensupermarkt hatten das Schrot im Sortiment. Also doch auf den Onlinehandel ausweichen! Ich erinnerte mich an die Einkaufstipps der Kaltmamsell und freute mich, dass die Hofbräuhaus Kunstmühle in meiner Ex-Heimat München auch einen Online-Shop hat. Hier war Weizenschrot jedenfalls kein Problem. (Und Kichererbsenmehl für indische Dosas wurde auch gleich mitgeshoppt.)

Ich liebe dieses Internet!

Außer dem Weizenvollkornschrot benötigt Ihr für einen Laib Brot folgende Zutaten:

25 gr Hefe

250 ml lauwarmes Wasser

50 ml Walnussöl

25 gr gehackte Walnüsse

2 TL Salz (im Original 1 TL – uns fehlte aber deutlich Salz im Brot)

120 gr Weizenvollkornschrot, fein gemahlen

225 gr Weizenmel Typ 450 (war im Haus, laut Originalrezept Type 550)

Die Zubereitung ist verhältnismäßig unaufwendig:

Die Hefe im Wasser in einer Schüssel auflösen. Öl, Walnüsse und Salz hinzufügen. Das Mehl in Portionen untermischen (geht auch in der Küchenmaschine) und so lange “bearbeiten”, bis der Teig eine homogene Masse ergibt. Zugedeckt und in der Schüssel etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Jetzt Backpapier auf ein Blech geben, etwas Mehl daraufstreuen und den Laib daraufbetten. Wieder zudecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Zwischenzeitlich den Backofen auf 225 Grad vorheizen. Das Brot auf der zweituntersten Schiene knappe 30 Minuten backen (die angegebenen 25 schienen uns etwas zu wenig – ist aber stark vom Backofen abhängig). Herausnehmen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Das Brot ist herzhaft nussig und sehr fluffig in der Krume. Es hat uns hervorragend sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Aufstrichen geschmeckt. Wir haben Blut geleckt und sind gespannt auf weitere Rezepte aus diesem Buch!

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Kennt Ihr das? Ein Geruch, ein Lied oder ein Geschmack beamen Euch sofort zurück in den letzten Urlaub, Euer erstes Date oder diese Cocktailbar, in der Ihr immer mit der besten Freundin versackt seid… Was ist Euer Sinnes-Trigger?

Wenn ich beispielsweise Martini Bianco trinke, denke ich sofort an meine liebe Freundin KK. Mit ihr habe ich in einer Münchner Osteria den ersten Martini Bianco getrunken und lieben gelernt. Seither haben wir dort oft viele herrliche Abende verbracht – zu zweit, zu viert (mit unseren Männern) und einmal auch zu dritt. Als sie nämlich keinen Martini Bianco bestellte und ich SOFORT wusste, was das zu bedeuten hat :)

Der kleine P. ist jetzt übrigens rund 7 Monate alt.

Martini Bianco ist für mich auf ewig verbunden mit KK, mit dieser Münchner Osteria und mit einer Zeit, die ein für allemal hinter uns liegt. Aber: Panta Rhei. Und das ist gut so!

Zu einem Drink am Abend braucht man aber auch eine leckere Knabberei, um nicht zu schnell beömmelt zu werden. (Eine schnell gemachte Nussknabberei findet Ihr hier.)

Bei Nigella Lawson habe ich mir eine Idee geholt für eine weitere Variante von Barnüsschen, die wunderbar zur November-Farbe Braun in High Foodality’s Blog-Event Cookbook of Colors passen.

Zutaten:

400 gr geschälte Walnüsse

2 EL gesalzene Butter

1 TL Cayennepfeffer

1 TL Salz

eine Prise Chilipulver

2 EL Rosmarin, sehr fein gehackt

1 TL Thymian, sehr fein gehackt

1 Prise getrockneter Oregano, gerebelt

2 EL Muscovado Zucker

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Walnüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 5-6 Minuten im Ofen backen. Währendessen in einer beschichteten Pfanne die Butter schmelzen lassen und alle Zutaten unterheben. Nüsse und Gewürzbutter in eine ausreichend große Schüssel geben und sehr gut vermischen. Etwas abkühlen lassen und genießen.

Die Mischung aus salzig, süß und ganz leichter Schärfe – verbunden mit den mediterranen Käutern – macht die Spicy Walnüsse zu einem idealen Begleiter für Martini.

KK wohnt übrigens auch nicht mehr an der Isar. Sondern ist glücklicherweise viel näher in unsere Richtung gezogen. Panta Rhei, eben. Und das Wort  “Rhei” steckt ja auch in “Rhein”. Irgendwie… ;-)

Cheers, liebe KK. Auf uns!
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Ui, der Sommer ist da. Und mit ihm eine ordentliche Hitze, die mich davon abhält, länger als unbedingt nötig in der Küche zu stehen. Lieber gehe ich dann schnell auf den Markt oder hole mir ein Fischbrötchen beim Fischladen gegenüber. Am Saft-Stand auf dem Wiesbadener Wochenmarkt (Mittwoch und Samstag bis 14 Uhr) gibt es neben herrlich frisch gepressten Säften (ich sag nur: Apfel, Birne, Ingwer!) auch einen feinen kleinen Salat mit Rote Bete, Feta und Rauke sowie einigen Walnüssen. Ich mag unheimlich die Mischung aus der Süße der Bete, knackig-herben Walnüssen, salzigem Feta und frischer Rauke!

Natürlich ist der auch blitzschnell selber gemacht:

2 Knollen gekochte Rote Bete

100 gr Feta

6 Walnüsse

10 Stengel Rauke

2 EL Olivenöl

1 EL Rotweinessig

Salz, Pfeffer

1 Spritzer Zitronensaft

1/2 TL Honig

Ganz einfach die Rote Bete in mundgerechte Stücke schneiden. Walnüsse knacken und grob hacken. Rauke waschen und trockentupfen – eventuell ein- bis zweimal hacken. Feta würfeln. Restliche Zutaten zu einem Dressing vermischen und unter den Salat mischen. Gut gekühlt servieren.

Dazu schmeckt eine Scheibe Vollkornbrot mit Zucchini-Feta-Aufstrich.

Dann nichts wie raus, ein schattiges Plätzchen suchen, Buch schnappen und die Mittagspause genießen.

Abends gab es dann übrigens mein zweites Lieblings-Sommer-Essen: Gazpacho!

So lassen sich heiße Tage aushalten. Was ist Euer Rezept für Sommertage?

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Ich koche immer noch lieber, als dass ich backe. Aber langsam freunden Teige aller Art und ich mich an. Oder wir nähern uns zumindest, beschnuppern uns skeptisch und warten erstmal ab, wie das Ganze sich so entwickelt. Teig und ich – das ist also weniger Liebe auf den ersten Blick, sondern mehr so eine “ich stell’ Dich dem mal vor, der ist echt nett, Ihr würdet gut zusammenpassen”-Situation. So rein optisch ist das jedenfalls schon mal eine gute Partie, oder?

Dass ich ja generell dem Teig gar nicht abgeneigt bin und zumindest mal höfliches Interesse zeige, lässt sich daran ablesen, dass ich mir tatsächlich letzte Woche zwei Back-Sets gekauft habe: eines mit einer kleinen Guglhupf-Form und entsprechendem Backbuch “Kleiner Guglhupf” (wahnsinnig origineller Titel), und eines mit sechs kleinen Silikon-Kasten-Förmchen im Mini-Format und dem Buch “Mini-Cakes” (auf der nach oben offenen Originalitätsskala: Note 2). Ich fand diese Anwandlung selbst ein bisschen unheimlich, und der Blick des bEdW sprach Bände.

Aber, hey, soll mal einer behaupten, ich würde mich der Herausforderung nicht stellen! Jedenfalls mag ich die Idee, kleine Kuchen zu backen. Wir sind beide nicht soooo stark mit süßem Zahn ausgestattet und haben nach 1-2 Stücken meist genug. Kleine Kuchen, die sich einige Tage halten, sind also perfekt für uns. Und weil ich noch jede Menge Walnüsse aus dem elterlichen Garten übrig hatte, gab es bei uns einen “Hessischen Walnussguglhupf”, der tatsächlich im Backbuch so heißt. Wenn das kein Omen war für meinen ersten Guglhupf!

Aber außer, dass meine Walnüsse zufällig aus Hessen stammen, ist mir nicht ganz klar, was an dem Guglhupf hessisch sein soll. Erklärt wird das im Buch auch nicht weiter. Wie überhaupt die Rezepte zwar mit hübschen Fotos präsentiert aber mit äußerst knappen Worten beschrieben werden. Der rosarote Hintergrund und die pinke Schrift sind mir eindeutig zu viel. Als wäre backen nur was für kleine Mädchen oder total versüßlichte Muttis, die mit ihren kleinen Töchtern lächelnd die Schüssel auslecken. *augenroll* Die Rezepte und Tipps sind aber gut nachvollzieh- und nachbackbar. Wenn ich auch sicherlich nicht anfangen werde, meine Kuchen mit selbstgemachten Marzipan-Rosen zu verzieren. So weit kommt’s noch!

Ich habe im Rezept die Hälfte der Zuckermenge durch braunen Zucker ersetzt. Dadurch wurde der Kuche karamelliger und irgendwie “erwachsener”. Das hat mir gut gefallen. Ansonsten ließ ich das Rezept – auch wegen meiner Backunerfahrenheit – wie es war, was bestens funktioniert hat:

Zutaten:

125 gr weiche Butter

100 gr Zucker (ich hatte weiß/braun je zur Hälfte)

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

1 EL Milch

125 gr Mehl

1 EL Speisestärke

1 TL Backpulver

100 gr Walnüsse (unsere waren fein gehackt. Wer keine eigenen hat, sondern ein Päckchen kauft, kann geriebene nehmen. Allerdings mochte ich den “Crunch” der etwas größeren Stücke)

Außerdem: Butter und Semmelbrösel für die Kuchenform (meine Miniguglhupf-Form ist super beschichtet, so dass das Einfetten nicht nötig ist)

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Walnüsse in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten und anschließend abkühlen lassen. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Eier und Milch unterrühren. Mehl sieben und mit Speisestärke sowie dem Backpulver mit der Butter-Ei-Zuckermischung verrühren. Die Walnüsse ebenfalls unterrühren. Die Backform – falls nötig – einfetten. Teig einfüllen und schön glattstreichen, damit keine Luftblasen entstehen und die Guglhupf-Form schön herauskommt.

Kuchen auf die mittlere Schiene schieben und rund 40 Minuten backen – ich habe allerdings nach 30 Minuten mal mit einem Holzstäbchen getestet, ob der Kuchen schon gut ist und die Zeit auf insgesamt 35 Minuten reduziert. Zudem habe ich den Kuchen in den letzten Minuten mit einer Alufolie abgedeckt, weil er doch schon arg dunkel wurde. Wenn der Kuchen gut ist, herausnehmen und einige Minuten in der Form ruhen lassen. Danach aus der Form gleiten und abkühlen lassen. Zum Schluss mit etwas Puderzucker bestäuben.

Sicher nicht der letzte Kuchen, den ich aus diesem Kochbuch backen werde…

Und weil ich ganz begeistert darüber bin, dass es bei uns tatsächlich einen richtigen Sonntagskuchen gab, ist dies mein Beitrag zur Initiative Sonntagssüß, an der ich alter Käsebrot-statt-Kuchen-Esser ja sonst eher nicht teilnehmen kann :) Diese Woche sammelt Julie von mat & mi.

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Noch bis heute darf gedippt, gestippt, getunkt werden, um bei Heikes Blog-Event mitzumachen. Ich mag Gemüse am liebsten knackig, roh – und mit Dip. Für eine schöne Rohkostplatte, als Snack zum Fußball-Gucken oder für ein Brunch-Buffet ist das Walnuss-Chutney aus Monisha Bharadwajs Buch “Indian in 6″ eine leckere Abwechslung. Zumal wir die Zutaten dafür eigentlich fast immer im Haus haben. Natürlich passt das Chutney auch zu Naan, Reisgerichten, indischen Tandoori-Gerichten, Gegrilltem usw. Das ist ja das schöne an Dips!

Ihr braucht für eine kleine Dip-Schale folgende Zutaten:

3 EL Walnüsse

2 TL frische Minzblätter

1/2 TL scharfes Chilipulver

1/2 TL Salz

8 TL Naturjoghurt (1,5% oder fetter)

Die Zubereitung dauert etwa 10 Minuten, wobei das Nüsseknacken am längsten dauert :)

Walnüsse knacken und grob hacken, Minzblätter grob hacken. Beides zusammen mit Salz und Chilipulver in einen Mixbehälter geben und mit dem Pürierstab zerkleinern (ein kleiner Foodprocessor tut’s natürlich auch). Die Hälfte des Joghurts dazugeben und noch mal aufpürieren, damit nicht alles am Messer klebt. In eine Dipschale geben und mit dem restlichen Joghurt verrühren.

Hält sich im Kühlschrank 1-2 Tage.

Ich freue mich schon auf Heikes Zusammenfassung des Events und viele, viele Tunk-Stipp-Dipp-Rezepte.

Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)

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Worauf ich mich dieses Wochenende freue? Natürlich auf die Weihnachtsmärkte, die mittlerweile schon fast überall ihre Pforten geöffnet haben!

Wir haben das große Glück, dass die herrliche Beleuchtung des Wiesbadener Sternschnuppenmarktes, die stilisierte Lilien darstellen soll, quasi auch ein Teil unserer Außendekoration bildet:

Auf der anderen Seite der Wohnung schauen wir auf das Riesenrad, das langsam seine Runden dreht. Ihr glaubt gar nicht, wie meditativ das ist:

Aber natürlich schauen wir nicht nur von oben drauf, sondern werden auch durch die Buden-Gassen streifen, ein paar gebrannte Mandeln essen und uns in Weihnachtsstimmung versetzen lassen.

Besonders viel Spaß macht natürlich auch die Weihnachtsbäckerei. Das muss nicht immer süßes Zuckerzeug sein! In der aktuellen Brigitte gibt es ein tolles Rezept für “Würzige Cookies mit Ras el Hanout“. Die Plätzchen bestehen aus viel Butter, Parmesan, getrockneten Tomaten, Thymian sowie gehackten Walnüssen.

Der Clou ist die orientalische Gewürzmischung Ras el Hanout, die den Keksen ein schönes weihnachtlich-würziges Aroma verleiht. Ras el Hanout gibt es in türkischen Läden oder mittlerweile auch in gut sortieren Supermärkten. Ein gutes Rezept zum Selbermachen findet Ihr bei Tina.

Die Plätzchen sind so ein Leckerschmecker zum Gläschen Wein (mein Tip: Cabernet Mitos vom Weingut Wehrhof!) und stillen auch schon mal den kleinen Hunger zwischendurch.

Besonders hübsch sind sie natürlich auch als Mitbringsel oder Geschenk. Denn wer freut sich nicht über etwas, was mit Zeit und viel Liebe selbst hergestellt wurde?

Wirkt noch weihnachtlicher, wenn man den ziemlich festen Teig dünn ausrollt und mit Ausstechförmchen aussticht. Denn die Beschreibung im Brigitte-Rezept ist etwas irreführend: Nichts mit “rühren” und “klecksen” – der Teig ist sehr trocken und fest, wenn man sich an das Rezept hält. Dem Geschmack tut es aber keinen Abbruch :)

Wer noch mehr Ideen für kulinarische Geschenke sucht, sollte unbedingt mal das GU-Buch “Geschenkideen aus der Küche” von Food-Bloggerin Nicole Stich zur Hand nehmen. Hier ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei – und hübsche Verpackungsideen gibt es obendrein.

Ein Interview mit Nicky findet Ihr übrigens bei Valentina.

Weihnachtsmärkte, Plätzchen backen, Geschenke selbermachen… Worauf freut Ihr Euch dieses Wochenende?

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Als immer noch Neu-Bloggerin freue ich mich riesig, bei Zorras Kulinarischem Adventskalender mitmachen zu dürfen! Hier kann man nicht nur 24 Rezepte von 24 Bloggern finden, sondern auch noch tolle Preise gewinnen. Schaut doch mal rein!

Heute bin ich also dran. Und da Weihnachten mit Riesenschritten naht (nur noch 5 x schlafen!), gibt es heute ein leichtes, gesundes und auch noch vegetarisches Essen, bevor wir alle in Gänsen, Braten und Fleischfondue schwelgen:

Gebackene Rote Bete auf Wintersalat mit Meerrettich-Créme! (Ein bisschen stolz bin ich darauf, dass ich mir das Rezept komplett selber ausgedacht habe und es so lecker schmeckt!)

Ihr wisst ja vielleicht, dass ich mittlerweile zum Rote Bete Fan mutiert und völlig begeistert von dem gesunden, unkomplizierten und günstigen Wintergemüse bin. Die blutbildenden Stoffe und der hohe Vitamin C-Gehalt sind gerade im Winter angebracht und sorgen beispielsweise auch bei Blutspendern für gute Werte :) Außerdem kann man das Wahnsinnsgemüse roh, gekocht und gebacken essen. Gekocht kann man es sogar einfrieren, ohne dass er Geschmack sonderlich leidet. Und ich finde, dass dieses unscheinbare, billige Gemüse (1kg = 99 Cent) einfach wunderhübsch ist:

Für unser Adventskalender-Gericht benötigt Ihr (bei 2 Personen als Hauptgericht):

4 frische Rote Beten

gemischte Wintersalate (Feldsalat, Spinat, Mangold…)

12 Walnüsse (grob gehackt)

 125 gr leichten Naturjoghurt

1 großen EL Créme fraiche

1 großen EL Meerrettich (frisch gerieben oder aus dem Glas)

2 EL Ahornsirup

1 TL flüssigen Honig

4 EL Obstessig (Apfel- oder Feigen-Weißwein-Essig)

4 EL Olivenöl

Salz, schwarzer und weißer Pfeffer

Spritzer Zitronensaft

1 TL Preiselbeeren

1 TL Cranberry-Sirup

1 EL Butter

Und so geht’s:

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Butter und eine Prise Salz in einem Topf schmelzen. Rote Bete ggf. von den Blättern befreien (Achtung! Wurzelstrang darf nicht abgeschnitten werden, da die Rote Bete sonst “ausblutet”!), waschen und mit der rauen Seite eines Spülschwamms sauber schrubben. Abtrocknen und mit der geschmolzenen Salzbutter einpinseln. Insgesamt eine Stunde im Ofen gar backen.

Währendessen den Salat waschen, belesen, in der Schleuder trocken schleudern und zur Seite stellen. Walnüsse knacken und grob hacken. Ahornsirup in einer Pfanne erwärmen und die Walnüsse darin schwenken. Für das Dressing Essig, Öl, Preiselbeeren, Cranberry-Sirup, Salz und schwarzen Pfeffer gut verrühren. Der Salat kann kurz vor dem Servieren angemacht und mit den Walnüssen bestreut werden.

Für die Meerrettich-Créme Joghurt, Créme fraiche, Meerrettich und einen Spritzer Zitronensaft verrühren und mit Salz und dem weißen Pfeffer abschmecken.

Wenn die Rote Bete gar ist: Den Salat auf einem großen Teller anrichten, die Walnüsse drübergeben. Rote Bete nebendran setzen und über Kreuz einschneiden. Auseinanderziehen und die Merrettich-Créme drübergeben.

Wer mag, kann dazu eine dicke Scheibe Vollkornbrot oder lauwarmes Ciabatta reichen. Aber 2 Rote Bete pro Person machen auch satt ;-)

Das fruchtige Dressing, die herben Salate, die leicht süßliche Rote Bete und der spicy Meerrettich machen das Gericht zu einer echten Aromaexplosion und auch einem richtigen Hingucker!

Übrigens: Nicht erschrecken, wenn Ihr nach dem exzessiven Genuss von Roter Bete auf die Toilette geht. Die extremen Farbstoffe färben nicht nur Hände und Küchenutensilien sondern auch andere Dinge, wenn Ihr versteht, was ich meine. Das kann dann schon mal schocken, wenn man es vorher nicht weiß… Aber Ihr seid ja jetzt vorgewarnt :-D

Ich wünsche Euch wunderschöne und erholsame Feiertage mit gutem Essen, leckeren Getränken, feinen Gästen und ganz viel Glitzer!

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Dass ich mit Teig auf Kriegsfuß stehe, wisst Ihr. Dass ich dran arbeite, auch :) Nach erfolgreich absolviertem Naan und einer leckeren Tarte habe ich mich also an Kuchen herangewagt. Das ist eine ziemliche Herausforderungen, wenn man a) nicht gerne bäckt und b) auch kein großer Kuchenfan ist. Aber ich hab’s mir nun mal vorgenommen! Basta!

Für den ersten eigenen Kuchen habe ich mir was Feines aus dem wunderschönen “The Ottolenghi Cookbook” ausgesucht. “Ottolenghi” ist das Londoner Restaurant von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi, in dem es eine spannende, leichte aber durchaus raffinierte Cross-Over-Küche mit orientalischen, mediterranen und europäischen Einschlägen gibt. Ein Großteil des Kochbuchs nehmen herzhafte und süße Backwaren ein. Der Carrot and Walnut Cake hat mich auch gleich an ein Rezept aus Steffis Ohhh-Mhhh-Blog erinnert, das ich damals schon unbedingt nachkochenbacken wollte.

Nicht ganz unaufwändig aber jede Minute wert – ich versprech’s Euch.

Hier die Zutaten für die Ottolenghi-Variante:

160 gr Mehl (habe Type 550 genommen)

1/2 TL Backpuler

1/2 TL Natron

1 TL gemahlener Zimt

1/4 TL gemahlene Nelken

1 Ei

1 Eigelb

2 Eiweiß

200 gr Sonnenblumenöl (Rapsöl hat auch funktioniert)

270 gr Zucker

50 gr gehackte Walnüsse (Achtung! Running Gag!)

50 gr Kokosflocken

135 gr geraspelte Karotten

Prise Salz

Für das Topping (man kann stattdessen auch nur Puderzucker nehmen. Das Topping ist aber jede Sünde wert!):

175 gr Frischkäse

70 gr Butter

35 gr Puderzucker

25 gr Honig (ich habe würzigen Kastanienhonig genommen – passt gut!)

30 gr gehackte Walnüsse (habe ich weggelassen wg. der Optik)

Ich habe noch etwas Zitronenabrieb in die Topping-Masse getan. Dadurch wird die doch sehr mächtige Créme etwas frischer.

So geht’s:

Ofen auf 170 Grad vorheizen, eine 20 cm Springform einfetten (ich hatte nur eine 18 cm Springform, wodurch der Kuchen etwas höher wurde), mit Backpapier auslegen und mit im Ofen vorheizen. Mehl, Backpulver, Natron und Gewürze mischen. Separat davon das Ei und das Eigelb verrühren.

Zucker und Öl mit dem Handmixer ca eine Minute lang bei mittlerem Tempo verrühren. Bei langsamer Geschwindigkeit die Ei-Mischung zugeben. Dann Walnüsse, Kokosflocken und Karotten unterheben und gut vermischen. Zum Schluss die Mehl-Backpulver-etc-Mischung ebenfalls mitmixen.

In einer anderen Schüssel die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und in 3 Schritten vorsichtig unter die Eimasse heben. Weiße Schlieren im Teig sind ok.

Jetzt die Masse in die vorgeheizte Springform geben (ich hab’ das Backpapier rausgetan, weil die Form gut eingefettet war) und mindestens eine Stunde backen. Bei mir hat der Kuchen fast 2 Stunden gebraucht, bis beim Reinstechen das Testhölzchen nicht mehr nass war – auf lange Backzeiten weist das Kochbuch aber explizit hin.

Wenn der Kuchen innen also gar ist, herausnehmen und komplett abkühlen lassen, bevor man die Springform öffnet, sonst reißt der sehr weiche, saftige Kuchen.

Währenddessen kann man das Topping herstellen: Alle Zutaten zusammenmischen und in einer dicken Schicht auf den kalten Kuchen geben. Wer mag, kann jetzt noch etwas gehackte Nüsse drübergeben. Ich habe lieber ein kitschiges Marzipan-Rübli zur Deko genommen – das wollte ich schon immer mal tun :)

Dieser Kuchen IST DER HAMMER!!! Natürlich auch mit Blick auf die Kalorienmenge – aber das muss mal egal sein, wenn etwas so großartig schmeckt: saftig, herzhaft, weich, mit knuspriger Kruste und einem himmlischen Topping obendrauf. Ein Gedicht. Und das Gewissen wird vielleicht etwas leichter, wenn man jeden Tag nur ein Stückchen isst: Der Kuchen hält nämlich mehrere Tage, weil er so saftig (um nicht zu sagen: fettig!) ist :)

Meine Friseurin hat ein Stück abbekommen und gleich verputzt, als die Farbe bei mir einwirken musste. Der bEdW, der sonst kein Kuchenesser ist, hat ein Stück zum Frühstück gegessen und ich lasse heute das Abendessen ausfallen für einen Happen Kuchen. Nuff said? Nuff said!

PS: In Steffis Blog ist noch eine interessante Variante mit braunem Zucker und Dinkelmehl drin, die ich mir auch sehr gut vorstellen kann. War also nicht mein letzter Kuchen :)

Und was backt Ihr so am Wochenende?

Kochbuch-Foto: amazon.de

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