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Es gab schon viel zu lange keine Tarte mehr im Blog! Dabei strotzen die Auslagen der Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt noch vor lauter frisch geernteten Köstlichkeiten. Wie etwa den smaragdgrünen und goldgelben Zucchini, die sich wunderbar für eine vegetarische Tarte eignen.

Was haben wir gejammert über die Hitze. Werte bis zu 39 Grad haben wir in Wiesbaden gemessen! Dazu kein laues Lüftchen, kein Regentropfen. Die wunderschönene Parkanlagen sind braun und grau. Das Laub fällt vertrocknet von den Bäumen, so dass schon wieder die gruseligen Laubbläser im Einsatz sind.

Aber er hat ja auch was für sich, dieser irre Hochsommer. Die flirrende Hitze, die schon fast in den Augen weh tut. Die prallen, reifen Früchte an den Marktständen – was hab ich mir den Wanst vollgeschlagen mit Himbeeren, Kirschen und Pflaumen! Das Gläserklirren bis spät nachts auf der Terrasse, weil es draußen eh erst um 22 Uhr erträglich wurde! Und dann dieser Moment, wenn Du die Luft anhälst, weil Du ins kühle Freibadwasser eintauchst und glaubst, Dir bliebe kurz das Herz stehen!

Opelbad

Berufliche Telefonate wurden diesen Sommer nicht selten von Wiesbadens schönster Liegewiese aus geführt: Im Opelbad auf dem Neroberg!

Und WLAN gibt es an schattigen Plätzen am Rhein glücklicherweise ja auch:

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Ich hab also auf den letzten Metern meinen Frieden geschlossen mit dem Sommer, der ein ganz großer war.

Ok, das Kochen und Backen kam etwas kurz. Aber wenn die Temperaturen zwischendrin mal unter 30 Grad fielen, habe ich es doch nicht mehr ausgehalten. Auch weil mich Gemüse und Obst einfach so angelacht haben! Wer saisonal kauft und jetzt beispielsweise Zwetschgenkuchen backt, Pflaumen-Chutney einkocht oder auf Zucchini zurückgreift, spart auch gleich jede Menge Geld.

Wie beispielsweise mit dieser herrlichen Zucchini-Tarte:

Zucchinitarte

Zutaten für eine Tarte-Form (26 cm Durchmesser):

Für den Mürbeteig:

200 gr Weizenmehl

1 TL Salz

1 Ei (M)

100 gr Butter

Für den Belag:

2 EL Olivenöl

1 mittelgroßer grüner Zucchino, geschält und fein gewürfelt

4 Frühlingszwiebeln (inkl. Grün), in feine Streifen geschnitten

8-10 grüne Oliven, in Scheiben geschnitten

100 gr Feta

3 Eier (M)

100 gr Frischkäse natur

50 gr Pecorino, gerieben

einige Blätter frischer Oregano

Optional: 1 EL Bärlauch-Pesto (alternativ: halbe Knoblauchzehe, fein gehackt)

Salz, Pfeffer

Zubehör: kleine Pfanne, Rührschüssel, Nudelholz, Frischhaltefolie und Gefrierbeutel, Tarte-Form (26 cm)

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde

So geht’s:

Die Zutaten für den Mürbeteig gut vermischen (geht für mich immer noch am besten mit den Händen!). Eine Kugel formen und in einen Gefrierbeutel stecken. Mit dem Nudelholz (oder einer Weinflasche…) etwas flach drücken, damit der Teig besser durchkühlt. In den Kühlschrank legen.

Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe (ohne das Grün!) gut anschwitzen. Dann die Zucchini-Würfel hinzugeben, mit Pfeffer und Salz würzen. Abkühlen lassen.

Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Alle Zutaten für den Belag – bis auf die Eier (!) – in der Rührschüssel gut vermengen. Zur Seite stellen.

Den Teig herausholen und mit dem Nudelholz ausrollen. Das geht am besten, wenn Du den Gefrierbeutel an einer Seite aufschneidest, so dass unten der Gefrierbeutel liegt, darauf der Teig. Dann legst Du noch etwas Frischhaltefolie auf den Teig und rollst diesen quasi zwischen den zwei Plastikschichten aus. So klebt nichts auf Arbeitsfläche und Nudeholz.

Den Teig in die beschichtete (ansonsten bitte mit etwas (!) Öl fetten) Form geben und andrücken. Mit einer Gabel einige Löcher in den Teig piksen.

Jetzt die Eier unter die Masse rühren und alles gut auf dem Teigboden verteilen.

Die Tarte auf die mittlere Schiene des Backofens schieben und etwa 30-40 min backen (die Masse sollte gestockt, der Teig schön goldbraun sein).

Zucchinitarte_Ständer

Tarte-tatataaaaa! Fertig ist eine köstliche vegetarische Zucchini-Tarte, die durch den Käse und die Oliven würzig schmeckt, aber trotzdem mild und luftig ist.

Die perfekte Mahlzeit an warmen Sommertagen, goldenen Herbsttagen oder einfach für zwischendurch in der Lunchbox für’s Büro, um sich an diesen großen Sommer zu erinnern!

Bon Appétit!

Ich hab mich in den letzten Tagen häufig gefragt: Kannst Du über Essen und Trinken schreiben, während Menschen in Lkws verrecken, im Meer ertrinken, sich ihre Haut an Stacheldraht aufritzen, alles tun, um ihr nacktes Leben in Sicherheit zu bringen?

Ich habe darauf noch keine Antwort gefunden. Ich sitze mit Tränen in den Augen vorm Fernseher, muss würgen, wenn ich morgens im Bad die Nachrichten höre, verzweifle am Menschen, der dem Menschen ein Wolf ist.

Aber stumm bleiben hilft nicht. Und deshalb will ich heute die Aufmerksamkeit, die meine kleine Fressseite täglich erhält, nutzen, um ein paar Hilfsprojekte bekannter und Dir Mut zu machen: Arsch huh, Zäng ussenander!

Wie mir geht es sicher vielen: Wo sollen wir anfangen? Kommt auch wirklich an, was ich spende? Was kann ich schon tun?

Darauf kann ich nur antworten: Fang an! Ja, Deine Hilfe kommt an. Auch kleine Schritte helfen und es gibt so viel, was Du tun kannst! 

Es gibt mittlerweile zahlreiche kleine und große Hilfsprojekte, die man mit wenig Aufwand unterstützen kann. Viele Städte haben auf ihren Homepages veröffentlicht, wo und wie Hilfe angeboten werden kann: Kleiderspenden, Lebensmittelspenden, Dolmetschertätigkeiten, Bilderbücher für die Kleinen abgeben uvm.! Für meine Heimatstadt Wiesbaden sieht das so aus. Eine gute Idee, die hoffentlich noch mehr Kommunen aufgreifen. Damit den Bürgern, die gern Spenden, Sachspenden oder aktive Mithilfe geben wollen, die Unsicherheit genommen wird.

Die Hilfsorganisation Pro Asyl erweitert ständig ihre Landkarte auf Google Maps, wo Hilfsprojekte nach Ortschaften markiert sind. Hier kannst Du einfach Deinen Ort oder die nächst größere Stadt anklicken und schauen, wo und wie Du helfen kannst.

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Du findest, dass schon vor Ort Hilfe geleistet oder die Lage in den Transitlagern in Italien, Mazedonien und Griechenland verbessert werden müsste? Hierum kümmert sich Aktion Deutschland. Natürlich unterstützt Du mit einer Spende auch die Hilfsaktionen in Deutschland.

Logo-ADH_4C+Schutzraum[1]#BloggerfürFlüchtlinge ist eine großartige und mutige Intitiative von Nico LummaStevan PaulKarla Paul und Paul Huizing. Hier kannst Du auf der Website spenden, alles über die unterstützten Projekte erfahren oder Dich selbst engagieren.

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Es geht aber auch noch einfacher: Schick mit Deinem Smartphone eine Postkarte mit einem Willkommensgruß an die Flüchtlinge in der Unterkunft in Heidenau. Das geht! Und kostet nichtmal was. Einfach MyPostcard-App runterladen, Codeworte “refugees” eingeben und losschicken. MyPostcard sponsort die Willkommensgrüße und leitet sie unengeltlich weiter. Wie genau das funktioniert, steht in diesem Beitrag.

Vor über 20 Jahren (uff!) haben wir mit hennarotem Haar, Buttons an der alten Lederjacke und Juterucksäcken zusammengestanden und in Frankfurt beim OpenAir-Konzert mit Lichterketten gegen die brennenden Asylantenheime in Hoyerswerda, Mölln, Solingen und anderswo demonstriert. Ich war damals noch nicht mit dem bEdW, aka meinem bRdW (besten Rheinländer der Welt!), verheiratet. Und deshalb fiel mir damals noch schwerer als heute die Texte von BAP zu verstehen. Aber “Arsch huh, Zäng ussenander” kapiert auch ein Frankfodder Mädsche:

Hätte mir jemand gesagt, dass 2015 Kinder in der S-Bahn angepinkelt, Unterkünfte mit Schweineblut beschmiert und landesweit Sporthallen abgefackelt würden, ich hätte denjenigen für verrückt erklärt. Aber leider ist das unsere Realität. 2015. Mitten in Deutschland.

Wir können unsere Realität verändern:

Arsch huh, Zäng ussenander!

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Ich bin wieder da-haaaa! Und wie sich’s gehört, starte ich an einem Freitag. Und wie sich’s gehört mit einem gut gekühlten Getränk statt mit Kocherei! Bäm!

Mein Blog-Päuschen hat gut getan. Endlich sind auch die Temperaturen wieder erträglich, die Lust am Kochen ist zurück. Aber kochen geht ja nicht ohne passendes Getränk! Denn:

Wine_Breakfast

Ein schöne Sommerlaune ist Rosé-Wein. Der passt schon durch seine Farbe, die zwischen Fuchsia, Pink und Lachs schwanken kann, prima zu jedem Sommeroutfit. Gut gekühlt und zu einem sommerlichen Essen ist er häufig ein guter Begleiter, wenn der ewige Weißwein mal Pause haben soll und Rotweine einfach nicht so zur Stimmung passen. (Wer trotzdem gerne Roten trinkt, dem kann ich diesen hier für die Sommerabende empfehlen!)

Gerne wird Rosé als “Mädchen-Wein” verspottet. (Ok, die Bemerkung mit dem Sommeroutfit war da jetzt vermutlich kontraproduktiv). Dabei sind wir Mädchen eine nicht zu unterschätzende kaufkräftige Zielgruppe. Das erkennen auch immer mehr Winzer. Ätsch!

Außerdem ist Deutschland nach Frankreich und den USA der drittgrößte Markt für Rosé. Da lohnt es sich doch mal für Winzer und Weinhändler ein paar Flaschen ins Regal zu stellen!

Und weil Sommer und Rosé für mich gaaanz viel mit Urlaub zu tun haben, mag ich besonders Rosé-Weine aus Südafrika, wie den Rosebud von Gabrielskloof. Denn unser Urlaub in Südafrika war einer der bisher schönsten überhaupt. Wir planen ganz feste einen weiteren Aufenthalt dort.

Hakuna Matata!

Wie praktisch, dass der Weinhändler unseres Vertrauens nicht nur schräg gegenüber seinen Laden hat, sondern auch noch selber Weine in Südafrika produziert! (Frank und seinen Weinladen stelle ich Euch Ende September in Teil IV von “So genießt Wiesbaden” vor!)

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Drie kleine Leeuwen heißt dieser trockene Rosé von 2014, den wir aktuell sehr gerne im Glas haben. (Zum Online-Shop geht’s hier. Oder Ihr schaut in Wiesbaden in der Grabenstraße vorbei.)

Er ist dunkel und kräftig dank eines kleinen Spritzers Pinotage (13%). Die anderen verwendeten Trauben sind Shiraz (44%) und Gamay (43%).  Während die dunklen Fruchtbomben Pinotage und Shiraz uns in Südafrika ständig begegnet sind, hat mir Gamay erstmal nichts gesagt. Dabei macht dieser Bestandteil durchaus Sinn: Gamay ergibt ebenfalls fruchtige Weine mit Himbeer- und Kirscharomen. Und wer gerne Beaujolais trinkt, hatte vermutlich auch schon mal Gamay im Glas…

Die dunkle Rosé-Farbe passt zu romantischen Spätsommer-Sonnenuntergängen auf der Terrasse. Und geschmacklich sind die drei kleinen Löwen ein hervorragender Begleiter zu etwas kräftigeren Speisen wie Paella, mariniertem Grill-Fleisch, würzigeren Pasta-Saucen oder ein paar Tapas.

Der Wein ist also überhaupt nicht nur für “Mädchen”. Und mit seinen 14% Alkohol alles andere als ein Weichei! (4,90 g/l Restzucker, 5,10 g/l Säure)Zu den oben genannten würzigen und intensiven Speisen ist er eine wirkliche Entdeckung. Unter anderem auch, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis großartig ist: Die Flasche bekommt Ihr aktuell für 4€. Günstiger und besser kann man sich imer Sommer kaum betüdeln! Ich schließe dann mal die Augen und träume von Südafrika…

Nächste Woche gibt es an dieser Stelle dann auch wieder was zu Essen.

Versprochen!

Bis dahin wünsche ich Euch ein schönes Wochenende, viel Sonne und immer ein gekühltes Glas Wein in der Hand! Cheers!

Die Weinrallye* wird in diesem Monat von Juliane vom Blog “Einfach Wein” ausgerichtet. Alle Beiträge zum Thema “Sommerlaune Rosé” findet Ihr nach Ende der Weinrallye auf ihrem Blog.

Meine Beiträge zu früheren Weinrallyes findet Ihr hier. Und im September richte ich dann die Rallye aus zum Thema “Auxerrois”. Stay tuned!

Logo-final-weinralley-89-300x300*Die Weinrallye ist ein derzeit monatlich stattfindendes Blogevent. Jeweils ein anderer Blog bestimmt ein Thema und ruft die Blogosphäre dazu auf, zu diesem Thema einen Artikel zu verfassen. Sinn und Zweck einer Weinrallye ist einzig und alleine der Spaß und die Motivation, schöne Themen aufzuarbeiten. Bei der Weinrallye darf jeder mitmachen, egal ob Weinblogger oder nicht. Auch Nichtbloggern bieten die Gastgeber immer die Möglichkeit ihre Beiträge auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Auch bei den Kollegen vom Weinforum kann man seine Beiträge einstellen.

Freitagsglück…

…ist, wenn Du über einen schönen Blog-Post stolperst und darin eine Inspiration genannt wirst. Danke, Heike! 

https://herzensplaetze.wordpress.com/2015/08/19/ei-gude-wie/

Ein schönes Wochenende! 

  

Forty & Fab

Gilt dieses Jahr nicht nur für mich, sondern auch für die Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden:  

 
#rieslingfreunde

Update: Wer trotzdem sehen will, was ich koche und esse (wenn ich denn mal koche), der folgt mir einfach auf Instagram. Einfach dem Link folgen, in der Handy-App nach “german_abendbrot” suchen oder hier rechts aufs Bild klicken unter “Follow me on Instagram”.

***

Temperaturen zwischen 32 und 39 Grad. Dachgeschosswohnung. Kein Regentröpfchen. Und das seit Wochen.

Da fällt mir das Kochen ebenso schwer wie das Kreativsein, die Fotografiererei und das Bloggen an einem zusätzliche Wärme abgebenden Laptop. Draußen fressen uns die Wespen auf. Drinnen ist alles – soweit möglich – abgedunkelt. Keine optimalen Bedingungen für’s Rezepteausdenken, verarbeiten, aufnehmen, in die Welt rausschicken…

Und auch unter meinen lieben Lesern scheint die Sommerlethargie angekommen zu sein. Ich kann die Temperaturen der Republik förmlich an Likes und Zugriffen ablesen. Für Kommentare oder das Nachkochen scheint jegliche Energie zu fehlen. Kinners, ich versteh’ Euch so gut!

Deshalb lege ich eine Blog-Pause ein. Zumindest mal, bis die Temperaturen wieder eine 2 statt eine 3 vorne stehen haben. Zudem muss ich mich um meine berufliche Neuausrichtung kümmern. Da koche ich Altbewährtes und wenig Aufregendes…

Sommerpause

Ich mache jetzt mal den Rechner aus und führe ein Regentänzchen auf. Das Rhein-Main-Gebiet hat aktuell jeden Tropfen bitter nötig!

Apropos Tropfen: Vergesst mir bei der Hitze das Trinken nicht. Ein paar Anregungen gibt es ja hier!

Bis bald und genießt den Sommer! Eure Julia

Boah, heiß! Da tut man’s eher den Südländern nach und isst spät. Lange in der Küche rumwerkeln ist nicht drin. Deshalb gibt es heute einen schnellen, leichten Pasta-Teller mit gebratenen Jakobsmuscheln, würziger Chorizo und knackig-süßen Erbsen!

Vorausgesagt sind für heute 39 Grad. Ich hoffe, dass es nicht ganz dazu kommt. Die gestrigen 34 Grad reichen ja auch schon. Tagsüber genügt mir da Kaltes – wie ein belegtes Brot, Obst, Salat, Joghurt und viel, viel Wasser.

Aber irgendwann kommt dann halt doch der Appetit. Meist so gegen 22 Uhr, wenn es etwas kühler wird, die Sterne über uns blinzeln und ein laues Lüftchen über die Terrasse weht.

Jetzt muss es schnell gehen! Kühlschrank auf, kurz die Kühle genießen, Kühlschrank zu, Topf und Pfanne zurechtgeruckelt, überflüssige Klamotten vom Körper reißen, eiskalten Weißwein ins Glas und los geht’s!

In wenigen Minuten ist die Pasta mit gebratenen Jakobsmuscheln, Chorizo und Erbsen fertig. Dazu noch einen eisgekühlten Rosé, der einem auch keinen Eiswürfel nachträgt, hoch auf die Terrasse und genießen. Um 22h schlafen nämlich auch die Wespen endlich! Cheers!

Pasta_Jakobsmuschel

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht:

4 Jakobsmuscheln

2 EL Chili-Olivenöl oder normales Olivenöl

6 Frühlingszwiebeln (nur das Weiße)

2 gehäufte EL klein gehackte Chorizo

ein Schluck Weißwein zum Ablöschen

2 Zweige Estragon

4 gehäufte EL Erbsen (TK – dann hast Du einen Grund, den Tiefkühler aufzumachen u. kurz die Kühle zu genießen!)

2 EL Butter

Piment d’Espilette

Salz, schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: 20-30min

Zubehör: Pastatopf, kleine und große beschichtete Pfanne

So geht’s:

Pastatopf mit Wasser und Salz aufsetzen und zum Kochen bringen. Pasta darin gar kochen.

Währendessen Öl in der großen Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden. Chorizowürfel und Zwiebeln im Öl anschwitzen. Estragon dazugeben. Salzen, pfeffern. Hitze reduzieren, die Erbsen dazugeben und ziehen lassen.

In der kleinen Pfanne Butter erhitzen und Jakobsmuscheln darin anbraten. Mit etwas Weißwein ablöschen.

Estragon aus der großen Pfanne fischen. Die fertig gekochte Pasta aus dem Wasser nehmen, etwas abtropfen lassen und in die große Pfanne geben. Gut mit Zwiebeln, Erbsen, Chorizo vermischen. Die Butter aus der kleinen Pfanne über die Pasta geben und alles gut vermengen. Pasta in zwei Tellern anrichten.

Die Jakobsmuscheln mit Piment d’Espilette würzen und auf den Pastatellern anrichten. Fertig!

Süße Erbsen, scharfe Chorizo, frische Muscheln und die Seele streichelnde Pasta! Alles Glück auf einem einzigen Teller. Jetzt kannst Du Dich in den Liegestuhl setzen und die Sterne beobachten… Da! Ich hab’ eine Sternschnuppe gesehen!

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