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Wer sagt denn, dass es zu Ostern immer der Lammbraten sein muss? Das indische Lamm Vindaloo mit seiner säuerlichen Schärfe macht dem Osterhasen ordentlich Feuer unterm Hintern!

Ich bin ein großer Fan indischer Vindaloos. Woher die säuerlich scharfen Gerichte stammen und warum sie ein perfektes Beispiel sind für den kulinarischen Multi-Kulti-Austausch, könnt Ihr hier nachlesen.

Ob mit Schwein, Lamm oder Rind: Vindaloo zeichnet sich immer durch Säure (Essig!) und Schärfe (Chilis!) aus. Ein tolles Gericht, um im Frühjahr so richtig in die Gänge zu kommen. Dazu passen Naan-Brot, Gurken-Raita, Spinat-Curry (Baghare Bhaji) und natürlich Reis.

Lamm Vindaloo German Abendbrot

Inspiriert zum Lamm-Vindaloo hat mich das Rezept von Tina Foodina, die immer wieder eine wunderbare Quelle für authentische indische Gerichte ist. Hier ist meine abgewandelte Variante:

Zutaten für 2 als Hauptgericht (Spinat-Curry und Reis als Beilagen):

450 gr Lamm aus der Schulter (oder andere Stücke, die zum Schmoren geeignet sind)

8 Kaschmir-Chilis (getrocknet)

1 Knoblauchzehe

1 rote Zwiebel

1 kleine weiße Zwiebel

3 Nelken

1/2 TL Kurkuma

6 Pfefferkörner (Tellycherry-Pepper)

1 TL Tamarindenpaste

3 TL Apfelessig

5 cm Zimtstange

5 cm Ingwer

1 gehäufter EL Ghee

1 gestrichener TL Jaggery (Palmzucker)

10 frische Curryblätter

200ml Tomatensaft

Salz

Zubehör: Eine große Pfanne mit Deckel, Mixer

Zubereitungszeit: etwa 1,5 Stunden (je nach Beschaffenheit des Lammfleischs. Es muss lang genug köcheln, um schön zart zu sein.)

Die getrockneten Chilis in Wasser einweichen. Ingwer und Knoblauch schälen. Zwiebel schälen und fein hacken. Lamm parieren und in mundgerechte, nicht zu kleine Würfel schneiden. Jetzt alle Gewürze, die eingeweichten Chilis, Ingwer, Knoblauch, Tamarindenpaste und Essig in einen Mixer geben und mit etwas von dem Einweich-Wasser zu einer Paste pürieren. (Wer es nicht ganz so scharf mag, entkernt vorher die Chilis!)

Die Lammwürfel in eine Schüssel geben und mit der Paste marinieren. Für mindestens 15 Minuten kühl stellen (Ihr könnt das Fleisch auch länger marinieren).

Ghee in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten, bis sie glasig und weich sind. Den Jaggery dazugeben und karamellisieren lassen.

Jetzt die Fleischwürfel portionsweise anbraten und anschließend die restliche Marinade dazugießen. 200ml Tomatensaft zugeben, zum Köcheln bringen und mit Salz abschmecken.

Jetzt den Deckel auf die Pfanne geben und das Fleisch bei niedriger Temperatur langsam köchelnd etwa eine Stunde garen.

Wenn das Lamm zart ist, den Deckel abnehmen und gegebenenfalls die Sauce etwas einreduzieren lassen. Curryblätter hinzugeben und noch mal köcheln lassen.

Final mit Salz und ggf. Jaggery abschmecken.

Mit Reis und/oder den Beilagen servieren.

Ein Osterlamm der besonderen Art: Sauer, scharf, exotisch – Ein Vindaloo ist eine wärmende Gewürzorgie für alle Indien-Liebhaber!

Die Kaschmir-Chilis habe ich übrigens seinerzeit von unserer Reise durch Rajasthan und Kerala in Indien mitgebracht. Für das Vindaloo habe ich die letzten Schoten verwendet. Tellycherrypepper und Chai-Tee-Gewürzmischungen erinnern uns immer noch an die Wochen, die uns so nachhaltig geprägt haben.

Kaschmir Chilis

Die Gewürze waren seither immer wieder eine schöne Erinnerung an diese Reise. Deshalb ist das Lamm-Vindaloo auch mein Beitrag zum Blog-Event von Bushcook’s Kitchen!

4. Geburtstags-Blog-Event - Souvenirs in der Küche

Lamm-Vindaloo ist keine Option für Euer Oster-Menü? Dann schaut doch mal bei Arthurs Tochter rein. Sie hat viele Lamm-Rezepte zusammengestellt – nicht nur für Ostern.

Frei nach Forrest Gump: Wenn das Leben Dir in die Eier tritt, mach’ Eierlikör! Und zwar zum sofortigen Verzehr! Damit Du gar nicht erst auf die Idee kommst den lange aufzuheben.

Ihr braucht ein Mitbringsel, ein Geschenk oder einfach für Euch einen kräftigen Schluck Eierlikör? Dann gefällt Euch sicher die schnelle, unaufwendige Variante von Lea Linster, die ich im letzten Jahr hier kurz vorgestellt habe. Doch statt Vanillezucker habe ich diesmal normalen Zucker genommen und etwas Tonkabohne in den Eierlikör gerieben.

Eierlikör Tonkabohne German Abendbrot

Zutaten:

6 sehr frische Eigelb
3 EL Zucker

8 EL Brandy
9 EL kalte Sahne

1/4 Abrieb einer Tonkabohne

So gehts: Eier und Zucker schaumig schlagen, Brandy, Tonkaabrieb und Sahne zufügen und alles gut verrühren. Mit Hilfe eines Trichters in eine sterilisierte Flasche abfüllen und kühl stellen. Möglichst gleich verbrauchen. Da die Masse nicht erhitzt wurde, ist sie nicht haltbar!

Natürlich sollten die Eier superfrisch und gekühlt sein!

Schönen Vor-Oster-Sonntag wünsche ich Euch!

Viel knackiges Gemüse, ordentlich Schärfe und asiatische Aromen: Fertig ist eine Freestyle-Wok-Pfanne, die zum Ende der Woche noch mal einen ordentlichen A****tritt verpasst! 

Ihr kennt ja mittlerweile das Friday Night Dinner Date-Prinzip: Die Woche war heftig, die Zeit zu zweit viel zu rar, das Essen irgendwie ungesund und eigentlich will man nur noch auf die Couch und die kommenden freien Tage planen. Wie schön, wenn man dann mit viel frischem Gemüse, Ingwer, Chili, Fischsauce & Co. einen richtigen Frischekick bekommt!

Freestyle Wok

Zutaten für 2 Personen:

Für die Würzpaste:

1 rote Chilischote, entkernt und grob gewürfelt

1 grüne Chilischote, entkernt und grob gewürfelt

2 Frühlingszwiebeln, grob gehackt

1 daumengliedgroßes Stück Ingwer, geschält

4 Korianderwurzeln

Abrieb 1/2 Limette

1 EL dunkle Sojasuace

1 EL Fischsauce

1 EL Shaoxing Wein

Für den Wok:

2 Karotten, gestiftelt

3 Selleriestangen, in feine Scheiben geschnitten

1 Bambusherz, gestiftelt

8-10 rohe, geschälte Garnelen

1 EL Raps- oder Erdnußöl

Eiernudeln (Menge je nach Hunger, 200 gr reichen aber dicke!)

Asia Basilikum Blätter zum Garnieren (ersatzweise Koriander)

Zubehör: Mixer, Wok

Zubereitungszeit: 30-45 min

So geht’s:

Die Zutaten für den Mixer in selbigen geben und alles gut pürieren, bis eine homogene Paste entstanden ist.

Die Eiernudeln nach Packungsangabe zubereiten (bei asiatischen meist kurz blanchieren, abgießen und kaltwerden lassen).

Öl im Wok erhitzen. Dann die Garnelen anbraten, zur Seite legen. Das Gemüse unter Rühren anbraten. Die Paste hinzugeben und alles gut mischen. Die Garnelen hinzugeben und noch mal vermischen. Zum Schluss die Eiernudeln unterheben. Ebenfalls gut mischen.

In Schalen anrichten und mit dem Asia Basilikum garnieren. Sofort servieren.

Dazu passt ein kaltes Bier oder ein Tee.

Das Geschnippel kann man gut gemeinsam bei einem Glas Wein machen. Die Zubereitung selbst geht dann blitzschnell. Perfekt für einen schönen Abend zu zweit! Ich wünsche Euch ein herrliches Wochenende!

Mit diesem köstlichen Schweinegulasch nach Jamie Oliver geht meine kleine Reloaded-Reihe in eine weitere Runde. Ein köstlicher Eintopf mit viel Paprika und butterzartem Fleisch.

Nichts weckt die Lebensgeister an einem verschlafenen Sonntag besser als ein schmurgelnder Eintopf, dessen Düfte durch die ganze Wohnung ziehen. Das zarte Gulasch vom Schweinenacken mit viel Paprika ist so ein Gericht, bei dem man sich wohlig warm auf die Couch kuscheln, einen alten Film gucken und sein Gulasch aus der Schale löffeln will. Danke, Jamie Oliver!

Pork_Goulash_Jamie_Oliver

Das Rezept hatte ich hier mit einem noch schlimmeren Foto verlinkt. Da wir aber nach mehrmaligem Kochen ein bisschen was abgeändert haben und ja auch nicht jeder des Englischen mächtig ist, findet ihr in diesem Post nun unsere Variante des Schweinegulaschs nach Jamie Oliver:

Zutaten für 2 hungrige Esser und ausreichend “Rest” für den Lunch am nächsten Tag:

1kg Schweinenacken

2 gelbe oder rote Paprika, in grobe Würfel gehackt

1 TL Fenchelsamen

schwarzer Pfeffer

Salz

2 mittelgroße weiße Zwiebeln, fein gehackt

2 EL Olivenöl

2 mittelscharfe rote Chilis, fein gehackt und entkernt

2 gehäufte EL scharfes Paprikapulver

1 gehäufter TL Kümmelsamen

200 gr gegrillte, eingelegte Paprika aus dem Glas, grob zerteilt

300 gr Tomaten aus der Dose

1 EL Rotweinessig

Prise Zucker

Abrieb einer halben Zitrone

Petersilie zum Garnieren

Einen Klecks Naturjoghurt pro Portion

Dazu passt Türkisches Fladenbrot

Zubereitungszeit: mind. 3-4 Stunden

Zubehör: Ein großer Bräter, eventuell ein Mixer

So geht’s:

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Bräter auf den Herd stellen und das Öl darin erhitzen. Den Schweinenacken mit Salz und Pfeffer einreiben. Das Fleisch im Bräter anbraten. Herausnehmen und kurz zur Seite legen. Nun im Bräter Zwiebeln, Chilischoten, Paprikapulver, Kümmel und Fenchel anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Jetzt die frischen und die eingelegten Paprikastücke sowie die Tomaten aus der Dose hinzugeben. Jetzt das Schwein dazulegen, den Essig unterrühren und etwas Wasser in den Bräter schütten, bis das Fleisch etwa zur Hälfte bedeckt ist. (Im Original bedeckt Jamie Oliver das Fleisch komplett mit Wasser. Das wird uns viel zu wässrig. Lieber mit weniger anfangen und notfalls noch etwas zugießen.)

Jetzt den Bräter zudecken und in den Ofen schieben. Mindestens 3 Stunden garen lassen. Das Fleisch sollte sich mit einer Gabel leicht zerteilen lassen. Lieber noch mal eine halbe Stunde zugeben, statt den Topf zu früh aus dem Ofen holen!

Wenn das Fleisch schön zart gegart ist, den Bräter wieder auf den Herd stellen und offen etwas köcheln lassen, damit die Sauce schön sämig wird. Mit dem Abrieb einer Zitrone, Salz und Pfeffer sowie einer Prise Zucker abschmecken.

Kurz das Fladenbrot im noch warmen Ofen aufknuspern.

(Falls Euch die Sauce noch zu wenig gebunden wird, einfach den Mixer kurz reinhalten und etwas anpürieren. Oder noch länger offen köcheln lassen.)

Nun die Sauce in einen tiefen Teller oder eine Schale geben, das Fleisch hinzugeben. Mit Petersilie und einem Klecks Joghurt garnieren und mit dem Fladenbrot servieren.

Es gibt wenig, was glücklicher macht als ein heißer Teller Gulasch. Das günstige und köstliche Pork Goulash von Jamie Oliver ist eine tolle Alternative zum ungarischen oder dem Szegediner Gulasch.

Nicht schön, aber köstlich und prima, um Reste zu verwerten: Die griechisch angehauchte Hackfleischpfanne mit Kartoffeln, Feta, Spinat und einer großen Prise Ras el Hanout!

Ich rege mich immer ein bisschen auf, wenn Leute nicht kochen, weil das ja so wahnsinnig teuer sei. Dabei ist jede selbstgemachte Pizza, jede Kartoffelsuppe, jedes saisonal eingekaufte Gemüse (im Winter zum Beispiel Wirsing, Sauerkraut, Grünkohl…) häufig günstiger als der Eintopf aus der Dose oder die TK-Fertigpizza.

Das heißt aber nicht, dass man auf gute Zutaten verzichten muss. Einkaufen nach Saison, kleinere Mengen Fleisch – dafür von guter Qualität, Reste verwerten statt wegwerfen usw. Das sind alles kleine Schritte, die insgesamt aber nicht nur Geld sparen, sondern einen weiteren großen Vorteil haben: Man weiß, was man isst. Denn wer mal die Zutatenliste einer Fertigpizza gelesen hat, wird die einfache Mischung von Hefe, Wasser und Mehl zu schätzen wissen. Ganz zu schweigen von Salami- oder Schinkenbelag aus fragwürdiger Herkunft.

Das Thema Resteverwertung treibt uns immer wieder um. Unter der Woche sammelt sich viel im Kühlschrank an, weil wir unregelmäßig einkaufen, teilweise nacheinander oder gar nicht essen, immer irgendwie zu viel kaufen, zu viel kochen, viel zu selten Reste zum Mittagessen mit ins Büro nehmen. Lange im Voraus planen können wir unsere Abendessen auch nicht, da die Termine garantiert wieder einen Strich durch die Essensplanung machen… Also machen wir freitags gerne Platz im Kühlschrank, bevor es Samstag wieder frische Sachen vom Markt gibt!

Neulich hat uns ganz wunderbar eine griechisch angehauchte Hackfleischpfanne geschmeckt, die aus den Vorräten zusammengekramt wurde. Nicht schön, aber wirklich schmackhaft, schnell und mit gutem Gewissen:

Hackfleischpfanne

An den großen Kartoffeln und den grob gewürfelten Fetastücken erkennt Ihr gut, wie groß der Hunger war. Schnell, schnell an die Töpfe und an den Tisch gesetzt. HUNGER!!

Zutaten für 2 hungrige Freitagabendesser benötigt Ihr:

200 gr frischen Spinat (oder die entsprechende Menge TK-Spinat)

180 gr Rinder- oder Lammhack

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Scheibe Ingwer

1 TL Ras el Hanout

1 TL Pul Biber

4 kleine festkochende Kartoffeln

150 gr Feta

1 EL Saure Sahne

Salz und Pfeffer

1 EL Olivenöl

Zubehör: 1 Topf für die Kartoffeln, 1 große Pfanne

Zubereitungszeit: ca. 40 min

So geht’s:

Kartoffel schälen, vierteln und kochen, bis sie fast gar sind.

Währendessen Spinat waschen und grob hacken. Zwiebel und Knoblauch jeweils schälen und fein hacken. Das Öl in der Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und die Ingwer-Scheibe andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Hackfleisch anbraten. Spinat hinzugeben und unterrühren. Mit Pul Biber und Ras el Hanout würzen. Salzen und etwas pfeffern. Die garen Kartoffeln abschütten und unter die Pfanne mischen. Mit dem EL Saure Sahne binden. Den Feta würfeln und vor dem Servieren hinzugeben.

Ein köstliches “Resteessen” mit vielen Aromen, das so richtig Seele und Magen satt macht!

Schneller und einfacher kann man hungrige Münder kaum stopfen. Dabei kann man natürlich seine Phantasie spielen lassen und die vorhandenen Vorräte berücksichtigen. Wer die Gewürze nicht im Haus hat, muss sie nicht kaufen. Etwas Kreuzkümmel, Chilipulver, einen halben Anisstern, eine Nelke finden sich vielleicht doch noch im Gewürzregal. Das Pul Biber kann durch scharfes Paprikapulver ersetzt werden…

Also, ran an die Töpfe, die Vorratsregale und die hintersten Ecken im Kühlschrank. Was ist Euer Lieblings-Resteessen? Eintopf, Omelette, Auflauf? 

Ich habe einen Entsafter. Und ich nutze ihn. Fast täglich! Ich bin quasi ein Saft-Groupie. Könnte allerdings sein, dass ich die Fanta4 und ihren Song irgendwie falsch verstanden habe…

Ich bin lange um das Thema Entsafter herumgeschlichen: Ist das nicht ganz schön teuer? Wo stell’ ich das Trumm hin? Hab ich echt Bock auf den Aufwand? Und dann das Saubermachen… Wie so oft hat mir der bEdW aber mal wieder einen Schubs in die richtige Richtung gegeben, recherchiert, Preise verglichen, Meinungen eingeholt und uns ein chices, leistungsfähiges und leicht zu säuberndes Schätzen gekauft:

Saft_2

Seither wird bei uns kein Obst oder Gemüse mehr weggeschmissen. Wenn Äpfel schon etwas schrumpeln oder der Spinat welkt, kommt alles in den Entsafter. Rote Bete. Sellerie. Orangen. Ingwer. Anything goes! Dabei bewährt sich ein Entsafter, der leicht zu reinigen ist. Es sollten alle Teile leicht zu entnehmen und idealerweise spülmaschinenfest sein. Dann kommt das gute Gerät auch zum Einsatz!

Meine Lieblingsmischung hat sogar eine Farbe, die sämtliche Lebensgeister weckt. Please welcome Mrs Deep Red:

Saft

Für 500ml “Mrs Deep Red” benötigt Ihr:

2 kleine Knollen Rote Bete

2 Äpfel

1 Daumennagel-großes Stück Ingwer

2 Orangen, geschält

Rote Bete und Orangen schäle ich, da die Pelle Bitterstoffe freigibt beim Pressen. Alle anderen Zutaten können samt Schale und Kerngehäuse in den Entsafter. Den Schaum, der durch die Pektine entsteht, könnt Ihr entweder abschöpfen oder mit einem Küchentuch und einem Sieb “wegfiltern”. Mich stört er aber nicht sonderlich…

Wer lieber grün mag, den lacht vielleicht dieser herrliche Saft an:

Saft_3

Für “Mr Green Delight” benötigt ihr: 1/2 Kohlrabi, eine kleine Hand voll Spinatblätter, 1 Orange (geschält!), 2 kleine Karotten, 1 säuerlichen Apfel und 1 festfleischige Birne. Schmeckt herrlich herb-säuerlich und angenehm süß.

Aber rote Säfte lachen mich immer irgendwie noch mehr an. Eine weitere Variante ist etwas milder als “Deep Red”:

Processed with Rookie

Für “Smooth Red” entsaftet Ihr einfach 1 Rote Bete (geschält), 1 Orange (geschält), 1 milden Apfel, 1 Stück Ingwer und 2 kleine Karotten. Dazu noch eine Spritzer Olivenöl ins Glas geben für die bessere Verdaubarkeit.

Aber natürlich sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Kiwi gibt eine gewisse pfeffrige Note. Blattsalat hat kaum Geschmack, färbt aber schön grün. Sellerie ist ordentlich scharf. Birne und Karotte mildern Säure ab. Kohlrabi ist fast süßlich. Spinat schmeckt viel milder als in gekochtem Zustand…

Ach, ich könnt’ schon wieder! “Gib mir Deinen Saft, ich geb Dir meinen…

Und Ihr? Entsafter ja oder nein?

Verratet Ihr mir Eure Lieblingsvariante?

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Ich wünsche Euch einen kuscheligen Sonntag und erfolgreiches Kraft-Tanken für die kommende Woche!

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