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Archive for the ‘alkoholfrei’ Category

Einmal noch kurz melde ich mich, weil ich Dir noch 3 Dinge mitgeben will, bevor das neue Jahr beginnt:

Iss mehr Cocktailsauce! Egal ob zum Shrimps-Salat, zu Gemüsesticks oder zum Fleischfondue: Die Zugriffszahlen belegen einmal mehr, dass vor Silvester ein großer Bedarf an einem gelingsicheren Rezept für Cocktailsauce zu herrschen scheint. Deshalb ein gentle Reminder, wie Du schnell und günstig eine schöne Cocktailsauce fabrizierst, nach der sich alle Gäste die Finger lecken. Wörtlich gemeint. Bitteschön, hier entlang!

Cocktailsauce Blog Foodblog German Abendbrot

Hab‘ spätestens an Neujahr einen ordentlichen Pott Suppe aufm Herd! Denn es könnte ja sein, dass Du an Neujahr nicht in der Lage bist zu kochen oder überhaupt vor die Tür zu gehen. Besonders köstlich (aber etwas zeitaufwendig) ist das Winter Chili nach Jamie Oliver mit viel Fleisch und Hülsenfrüchten. Erweckt Tote! Und genau das braucht man ja manchmal am 1. Januar…

Winter Chili Jamie Oliver German Abendbrot

Lass‘ die Korken knallen! Zum Beispiel mit hervorragenden Winzersekten aus Deiner Region oder einem benachbarten Anbaugebiet. Denn es muss nun wirklich nicht immer Champagner sein. Winzersekte schonen den Geldbeutel, machen Spaß und unterstützen den Winzer vor Ort. Ein paar Einkaufstipps für Winzer-Sekt findest Du hier. Und falls es doch Champagner sein soll, dann lass Dich beraten. Zum Beispiel bei Champagne Characters in München.

Jetzt aber: Happy New Year und rutsch‘ gut rüber!

Ich freue mich auf 2017!

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Ihr Lieben, die Geschenke sind verpackt, der Baum geschmückt, die letzten frischen und vorbestellten Lebensmittel werden noch schnell (haha!) eingekauft, die Küchenvorbereitungen sind abgeschlossen, Wein und Champagner liegen kühl, die Gäste können kommen und wir freuen uns wie Bolle auf Weihnachten!

Bleibt mir noch Zeit, Euch von Herzen zu danken für die Begleitung durch die letzten 24 Tage. Das Dezember-Experiment hat mir vor allem dank Eurer Kommentare, Likes und Mails so viel Spaß gemacht. Aber auch, weil mir Eure Reaktionen gezeigt haben, dass es in einem Food-Blog nicht immer nur um’s Kochen gehen muss. Mal sehen, was für eine Lehre ich daraus ziehe für 2015…

Darüber denke ich jetzt mal ein bisschen nach, während ich mich über die Feiertage zurückziehe und eine Mini-Blog-Pause einlege.

Ich wünsche uns allen von Herzen frohe Feiertage, Merry Christmas, Feliz Navidad, Buon Natale und – natürlich! – God Jul sowie genussvolle Stunden, gute Gespräche, lange Spaziergänge, ausreichend Ruhepausen, gute Bücher und spannende Dokus im TV – vor allem aber auch einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes neues Jahr! Wir lesen uns im Januar wieder! PS: …

weihnachtsbaum

…Noch eine kleine Idee für den Weihnachtsabend: Wer das Schwein im Baum findet, darf was Hochprozentiges trinken 😉 (Es gibt herrliche Schweine-Baumkugeln bei Butlers…)

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Nach 2 Wochen Blogpause, viel Schlaf, gutem Essen, vielen erledigten Dingen und noch mehr Schlaf immer noch keine rechte Lust aufs Bloggen. Deshalb nähere ich mich einfach mal gaaaanz langsam an. Als Aufwärmübung quasi. Stretching für den Blog, wenn Ihr so wollt. Puls hochbringen, sich geschmeidig machen, loslegen – geht beim Laufen doch auch…

Den liebsten Jahresrückblick lese ich immer bei Anke Gröner. Ich adaptiere ihr Format in der Hoffnung, dass nicht gleich das Plagiat-Geschrei hochkommt (sorry, reagiere aktuell hochsensibel auf dieses Internet-Klugscheiß-Dings). Anke macht das übrigens seit zehn Jahren. Richtig Spaß macht es, all ihre Jahresrückblicke hintereinander zu lesen…

1. Mehr Kohle oder weniger

Etwas mehr. Aber ohne große Schwankung.

2. Mehr ausgegeben oder weniger

Vermutlich etwas mehr. Siehe oben. (Geht ja super spannend hier los im Jahresrückblick) Generell aber zu viel für unnötigen Scheiß… Guter Vorsatz #1: weniger unnötigen Scheiß kaufen.

3. Mehr bewegt oder weniger

Insgesamt dank Lungenentzündung und wegen Zeitmangels eher weniger gelaufen als in den Jahren davor. Seit dem Umzug aus München überhaupt kein Rad mehr gefahren. Was mich ziemlich nervt. Mein Vorhaben, regelmäßig Abendspaziergänge zu machen, leider nicht in die Tat umgesetzt. Guter Vorsatz #2: Mehr Abendspaziergänge. Für den Kopf.

4. Der hirnrissigste Plan

Ernsthaft zu glauben, genügend Zeit zu finden, um für den Frankfurt-Marathon 2013 trainieren zu können. HAHA! Entsprechend bin ich auch vom Plan abgerückt. Basta. Guter Vorsatz #3: Endlich diesen Marathon laufen!

5. Die gefährlichste Unternehmung

Auf dem Rhein zu rudern. Wer mal in so einer Nussschale saß, während ein riesen Frachtschiff an ihm vorbeifäht, weiß, was ich meine…

6. Der beste Sex

Also echt! Das ist ein Foodblog!

7. Die teuerste Anschaffung

Das Motorrad vom bEdW. Guter Vorsatz #4: Endlich mal wieder mitfahren!

8. Das leckerste Essen

Oh, das waren glücklicherweise viele. Ganz oben dabei das Spanferkel in der Finca Es Serral in Artà auf Mallorca. Wer hier regelmäßig liest, weiß vielleicht, dass Schwein seltenst auf unserem Speiseplan steht. Aber diese Keule vom Spanferkel war so zart, so knusprig, sah aus wie gemalt und schmeckte noch besser. Dabei dieser Blick über Hügel, in den Sonnenuntergang hinein…

Dicht dahinter: Die Wisperforelle im Ente Bistro in Wiesbaden. Seitdem große Liebe für Wisperforellen!

Platz 3: Das Rumpsteak mit hausgemachter Pfeffersoße im L’únic – unserem neuen Lieblingsspanier (ebenfalls Wiesbaden). So gut, dass ich zum Papa in die Küche ging und ihm gesagt habe: „Das beste Steak in Wiesbaden. EVER!“

9. Das beeindruckendste Buch

„1913“ von Florian Illies. Hundert Jahre vor „unserem“ Jahr wurden erstaunliche Dinge in die Wege geleitet, begegnete der junge Hitler – vermutlich – dem jungen Stalin, schuf die Boheme in unserer alten Schwabinger Nachbarschaft Kunstwerke oder disktuierte sich die Köppe heiß… Unbedingt lesenswert. Auch 2014 noch.

10. Der ergreifendste Film

Überraschenderweise „Die Tribute von Panem“, die ich erst im Pay-TV, nicht im Kino, gesehen habe. Hing mir lange nach, obwohl ich jetzt nicht wirklich Zielgruppe bin… Außerdem „Django Unchained“. Ebenfalls im Pay-TV und deshalb nach allen anderen gesehen. Guter Vorsatz #5: Häufiger ins Kino gehen und nicht auf das blöde Pay-TV warten. Notfalls alleine.

11. Die beste CD

Zas. Nichts macht so gute Laune. Wenn ich nur mal die Texte verstehen würde. Ich glaube, sie wären es wert…

12. Das schönste Konzert

Also das EINZIGE Konzert in 2013 war Roger Waters‘ The Wall. Deshalb war es auch das schönste. Das sage ich als Pink-Floyd-Hasser. Höhö!

Aaaaber: Es war wirklich, wirklich gut. Und es zeigt, dass man die Commerzbank-Arena sehr wohl beschallen kann. Eat this, Bruce Springsteen! Guter Vorsatz #4: mehr Konzerte besuchen! (BAP unplugged im März zum Beispiel. Meine Liebe zum bEdW ist wirklich grenzenlos…hüstel…)

13. Die meiste Zeit verbracht mit…

Arbeiten. Und schon nähern wir uns dem Thema „Arschlochjahr“. Zu viel gearbeitet. Zu intensiv. Zu viel mitgeschleppt. Zu oft Gedanken gewälzt. Zu oft deswegen zu früh aufgewacht. 

14. Die schönste Zeit verbracht mit…

…dem besten Ehemann der Welt. Nuff said!

15. Vorherrschendes Gefühl 2013

Arschloch!

16. 2013 zum ersten Mal getan

Ein Trauergebinde beim Floristen in Auftrag gegeben. Mit den Tränen gekämpft und verloren.

17. 2013 nach langer Zeit wieder getan

Gerudert. Im Doppelvierer aufm Rhein. Vor Urzeiten schon mal gemacht – im Achter, als Schulsport. Großartig. Bleibt aber aus Zeitmangel als Regelsport absolut illusorisch…

18. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können.

Der 1., der 2. und der 3. Todesfall.

19. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte

Dass es jetzt wirklich einfach so nicht mehr geht!

20. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe

Aus Liebe über den eigenen Schatten gesprungen zu sein.

21. Das schönste Geschenk, das Dir jemand gemacht hat

Loyalität.

22. Der schönste Satz, den jemand zu Dir gesagt hat

„Du wirst sehen, das Wetter in Venedig ist viel besser.“ 

23. Der schönste Satz, den ich gesagt habe

„Ok, The Wall ist gar nicht soooo schlecht!“

24. 2013 war mit einem Wort…

ein Arschloch!

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Ich kam auf die Idee zu diesem Blog-Event, als ich neulich mein erstes Boeuf Stroganoff gemacht habe – leichter, feiner und appetitlicher, als ich es aus frühen Kindheitstagen in Erinnerung hatte.

Dabei fiel mir auf, dass es viele beliebte und über Generationen weitergetragene Rezepte gibt, an die wir uns zwar gerne erinnern, die wir heute aber doch anders zubereiten würden. So mache ich beispielsweise deutlich weniger saure Sahne an die Frankfurter Grie Soß als meine Großmutter und ersetze einen Gutteil mit Joghurt. Für den hessischen Kartoffelsalat nehme ich als Bouillon keine gekörnte Brühe aus dem Glas, sondern selbstgemachte Gemüse- oder Rinderbrühe usw.

Das alles ist keine Kritik an früheren Generationen, sondern eine Weiterentwicklung. Denn Geschmäcker ändern sich, das Bewusstsein für „gute“ oder „schlechte“ Nahrungsmittel wächst, eigene Vorlieben kristallisieren sich heraus, Allergien und Abneigungen tauchen auf, Familien müssen einen Konsens schaffen („MEINE Mutter macht das Gulasch aber GANZ ANDERS als Deine!!!“) und last but not least sitzen wir heute fast nur noch vor dem Computer und arbeiten nicht mehr stundenlang auf dem Feld.

So fand sich im Dr. Oetker-Schulkochbuch meiner Mutter aus den späten 50er Jahren noch der Hinweis, dass die Hausfrau (!) ihrem Mann abends doch bitte ein kalorienreiches (!!) Mahl auftischen möge, damit der schwer arbeitende Kerl seine Reserven wieder auffüllen kann. Heute heißt es dann eher: „Du, lass uns heute Abend lieber was Leichtes machen. Die Hose kneift schon wieder.“

Trotzdem träumen wir von den Gerichten unserer Kindheit, wollen aber gleichzeitig weder Maggi, noch Fondor oder Mehlschwitze verwenden. Oder wir wagen uns an ein Gericht, das wir immer eklig fanden (Mehlschwitzeblumenkohlauflaufmitschinkenwürfelnundkäse), und packen es in ein modernes Gewand, das uns heute besser gefällt. Ich träume beispielsweise von einem wirklich delikaten Jägerschnitzel, schmackhaften Kasspatzen ohne Pappe-Effekt, einem schnellen Käsefondue für 2 oder einer weniger fetten Variante vom Frankfurter Kranz!

Nachdem ich also über mein Boeuf Stroganoff nachgedacht habe, möchte ich Euch nun dazu einladen, Eure Klassiker aus Kindheitstagen, Eure Familienrezepte und altbekannten Standards aus dem Schulkochbuch zu entstauben und moderne Varianten zu schaffen.

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Vielleicht macht Ihr Euch zu einem gemütlichen TV-Abend ja ein ganz raffiniertes Popcorn? Oder Euch fällt ein exotisches Topping für die altbekannte Kartoffelsuppe ein? Wie machen junge Eltern heute den Nachkriegs-Kuchen und Kindergeburtstagsliebling „Kalter Hund“? Sind Bratkartoffeln mit Dickmilch als schneller Sattmacher ausgestorben? Und wo, bitteschön, finde ich heute überhaupt noch Dickmilch???

Habt Ihr Lust mitzumachen? Dann freue ich mich auf Eure Teilnahme!

Hier ein paar Spielregeln:

  • Mitmachen kann jeder, der einen Blog betreibt. Das muss natürlich kein Foodblog sein.
  • Euer Beitrag muss thematisch das Thema „Entstaubte Klassiker“ kulinarisch aufgreifen. Ansonsten gibt es keine inhaltlichen Vorgaben. Denkt gerne auch „um die Ecke“. Ich mag das und lasse mich gerne überraschen, wie Ihr das Thema interpretiert.
  • Postet Euren Artikel bitte bis zum 6.12., 23:59 Uhr, auf Eurem Blog.
  • Ihr könnt – müsst aber nicht – den reizenden Banner (s.o.) von Stefanie Bamberg verwenden. (Danke, Stefanie!) Dazu das Bild kopieren und als Bild in Euren Artikel oder – falls Ihr mögt – in Eure Sidebar einfügen. Ihr könnt aber auch einfach den nachstehenden Code kopieren (Danke, Sandra!): <a href=“https://germanabendbrot.wordpress.com/2013/11/04/mein-allererstes-blog-event-entstaubte-klassiker-ein-kleines-dankeschon/“ title=“Blogevent Entstaubte Klassiker“><img src=“ https://germanabendbrot.files.wordpress.com/2013/11/event.jpg?w=500“ /></a>
  • Verlinkt in Eurem Beitrag bitte zu diesem Artikel hier, damit Eure Leser auch die anderen Beiträge des Events entdecken können.
  • Hinterlasst dann bitte den Link zu Eurem Beitrag unter diesem Post als Kommentar oder schickt mir eine E-Mail an germanabendbrot(at)gmx(punkt)de
  • Da in der großen weiten Foodblogger-Community selten jemand als einziges eine gute Idee hat, erteile ich pro Blog eine Wildcard: Ich dürft (zusätzlich oder als einzigen Beitrag) EIN Rezept aus Eurem Archiv verwenden. Schreibt aber dann bitte einen kurzen neuen Beitrag zu dem „alten“ Rezept, damit Ihr auf diesen Post hier verlinken könnt und Eure Leser erfahren, worum es geht. Eine lange Liste mit uralten Links macht niemandem Spaß…
  • Mit Eurem Beitrag räumt Ihr mir das Recht ein, Eure Rezepte (inkl. Bild) in einem zusammenfassenden Blog-Post zu veröffentlichen. Außerdem werde ich auf das Event, Eure Beiträge und die Zusammenfassung via Facebook und Twitter hinweisen.
  • Eine FB-Veranstaltung gibt es zu dem Event hier.

Seit über drei Jahren ist meine kleine Fressseite, das German Abendbrot, nun schon online. Viel Exotisches habe ich in dieser Zeit gekocht, viele Familienrezepte mit Euch geteilt, Neues ausprobiert, Bewährtes aus der Versenkung geholt, manche Schreibkrisen überwunden, vor allem aber jede Menge Spaß gehabt. Ich habe einige meiner Leser persönlich kennenlernen dürfen, habe viel Rat, Anregung und Unterstützung erfahren und mich gut vernetzen können. Das alles möchte ich nicht mehr missen. Und dafür möchte ich Euch, meinen Lesern, von Herzen danken!

Deshalb verlose ich unter allen teilnehmenden Bloggern ein paar zum Klassiker-Thema passende „Dankeschöns“, die ich für Euch zusammengesucht und aufgetrieben habe:

  • Klassiker zum Trinken 1-3: Auch Weine, Trauben oder Anbauregionen leiden manchmal unter einem verstaubten Image. Dass dies aber oft zu Unrecht der Fall ist, dürfen drei glückliche Gewinner selbst er“schmecken“. Riesling, Blaufränkisch oder Grüner Veltliner – ganz ohne Muff und von jungen Winzern teilweise neu interpretiert – zusammengestellt von ninetyninebottles in drei tollen Wein-Paketen:
  1. Paket „Deutschland, Österreich, Spanien“: Insg. 4 Flaschen plus 20€ Gutschein zum Einkauf bei ninetyninebottles.de. Paket-Inhalt: Freudenspiel Riesling Sekt, Robert Weil Riesling trocken, Esterhazy Blaufränkisch, Altos Tempranillo
  2. Paket „Österreich & Deutschland“: Insg. 3 Flaschen, Paket-Inhalt: Hand in Hand Spätburgunder, Grüner Veltliner Edelweiss, Feen und Elfen Riesling
  3. Paket „Frankreich“: Einmal eine Flasche Chateau Saint Paul Medoc

entstaubte_klassiker

  • Klassiker zum Trinken (alkoholfrei): Wir entstauben die Trinkschokolade und rühren statt Nesquick und Kaba eine feine Trinkschokolade von Rausch in unsere Milch: Plantagen-Schokolade Puerto Cabello aus Venezuela mit 43% Kakao-Anteil.
  • Klassiker für die Küche: Küchengeräte müssen nicht langweilig sein. Auch wenn es sich um einen klassischen Schäler handelt. Der Schäler von Normann Copenhagen jedenfalls ist sowas von stylish. Den würd‘ ich glatt behalten!
  • Klassiker aus Fleisch & Blut: Wenn jemand weiß, wie man als Klassiker frisch & knackig bleibt, dann das „Playmate des Jahrhunderts“ Gitta Saxx. Denn sie gehört zu den wenigen Frauen, die über Jahrzehnte in der Branche erfolgreich sind. (Ich hab‘ doch gesagt, ich mag es, wenn wir auch mal um die Ecke denken 😉 ) Tipps verrät sie in ihrem Buch (Verlag edition a) „Jungbleiben für Anfänger“. Wer weiß, vielleicht können wir ja noch etwas lernen von Frau Saxx?

Teilnahmebedingungen:

Jeder innerhalb der Laufzeit des Events teilnehmende Blog landet automatisch im Lostopf. Über die Gewinne entscheidet die Glücksfee (in Gestalt des bEdW) per Auslosung nach Beendigung des Events. Wenn Ihr nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, schreibt das in Eurem Kommentar/Eurer Mail bitte dazu! Die Gewinner/innen werden per Mail benachrichtigt und in der Zusammenfassung hier im Blog genannt.

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Ich danke den Firmen ninetyninebottles, Rausch, Bleywaren und dem Verlag edition a sowie deren Agenturen für die freundliche Unterstützung.

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Endlich Balkon-, Terrassen-, Garten-Wetter! Was ist Euer Sommerdrink 2013?

Es gibt Dinge, nach denen werde ich nach dem ersten Bissen, dem ersten Schluck süchtig. Das gilt beispielsweise immer noch für diesen unfassbaren Tomatensalat mit Vanille-Dressing und Feta, der im letzten Jahr innerhalb kürzester Zeit viele Abhängige schuf Fans fand.

Die Droge 2013 ist Rhabarber-Limonade auf Basis des Rhabarber-Ingwer-Sirups, den ich hier gepostet habe.

2 EL mit Mineralwasser aufgießen, Limettensaft dazu, ein paar Blätter Minze vom Balkon pflücken und fertig ist DER alkoholfreie Sommerdrink!

Für zwei neue Flaschen „Stoff“ habe ich den Ingwer durch Vanille ersetzt und dieses Rezept ansonsten verdoppelt.

Etikett mit lila Tinte gestempelt, rosa-getupftes Masking-Tape drum und fertig ist eine Flasche guter Laune!

Was ist Euer Sommerdrink 2013?

Die Vanilleschote hatten uns übrigens K. und A. geschenkt. Ein Eigenimport aus Indien – die aromatischste Vanille, die ich je in der Küche hatte. Hammer! Danke, Ihr Lieben!

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Unser Gejammer über das viel zu nasse, viel zu kalte Wetter juckt die Pflanzen glücklicherweise wenig. Im Gegenteil, die Extra-Portion Regen lässt die Frühlingsernte gar nicht mal so schlecht ausfallen – beispielsweise bei Rhabarber.

Das versichert mir zumindest der Kollege Ch., unser Admin mit Schrebergarten, der in der letzten Saison schon mit-verantwortlich war für den herrlichen Rhabarber-Streusel-Kuchen nach dem Rezept meiner Oma und für ein fruchtig-scharfes Rhabarber-Chutney.

Das Chutney 2013 ist höllisch scharf geraten (note to myself: Unterschätze niemals eine Habanero-Chili!), der Rhabarber-Kuchen wurde für die 18cm-Springform im Rezept angepasst und immer noch waren 2 große Stangen Rhabarber übrig.

Via Twitter kam ich über Tina „Lunch for One“ und Petra „Foodfreak“ auf die Idee, einen Rhabarber-Sirup anzusetzen. (Danke, Mädels!) Petra hat mir dafür das Rezept für Rhabarer-Vanille-Sirup von Kathi „Kochfrosch“ empfohlen, das Ihr hier findet.

Mir ist Vanille aber oft „too much“. Außerdem bin ich ein Ingwer-Junkie und hatte eh noch etwas geschälten Ingwer vom Chutney-Kochen übrig. Also wurde bei mir ein köstlich pinker Rhabarber-Ingwer-Sirup daraus:

(Seht Ihr den Rucola sprießen? Der hat tatsächlich -18 Grad im Winter überlebt!)

Ich hatte weniger Rhabarber als Kathi und habe deshalb nur Sirup für die abgebildete 250ml Flasche sowie ein kleines San-Bitter-Fläschchen hergestellt. Folgende Zutaten habe ich dafür verwendet:

2 Stangen Rhabarber (ca. 350 gr)

225 gr Zucker

125 ml Wasser

Saft von 1 Limette

4 Scheiben Ingwer (geschält)

Zubehör: Topf, Sieb, Trichter, sterile (verschließbare) Flaschen oder Schraubgläser

Zubereitungszeit: ca. 1,5 Stunden

So geht’s:

Rhabarber waschen und in Schreiben schneiden und in einen Topf geben. (Ihr müsst die Stangen nicht schälen, da die Masse ohnehin durch ein Sieb gepresst wird.) Ingwer (geschält) in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Den Zucker über Ingwer und Rhabarber streuen, vermischen und etwa eine Stunde ziehen lassen. Immer mal zwischendrin umrühren. Wasser und Limettensaft zugießen und aufkochen lassen. Dann Hitze herunterdrehen und den Sud etwa 30 min köcheln lassen. (Der Rhabarber sollte schön weich sein aber noch Farbe haben). Abschließend den Sud durch ein feines Sieb über einen Trichter in Flaschen abfüllen. Auskühlen lassen, verschließen und kühl lagern.

Für eine erfrischende, spritzige Limonade einfach etwas Sirup mit kaltem Sprudelwasser aufgießen und mit ein paar Minzeblättern garnieren.

Und schon kommt die Sonne heraus! Beweisfoto gefällig?

PS: Die Masse, die Ihr durch das Sieb streicht, keinesfalls wegwerfen! Sie schmeckt süßsauer und lauwarm wie ein wunderbares Kompott! Ich habe es in ein Glas abgefüllt und überlege jetzt die ganze Zeit, welches Dessert ich damit zubereiten könnte. Habt Ihr eine Idee?

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Der liebe Uwe beglückt die Food-Blogger-Welt ja nicht nur jeden Montag mit seinem Cookbook-of-Colors-Event (diesen Monat: ROT!), sondern verführt auch noch mit himmlischen Cocktails und holt zwischendrin noch mal eine neue Kategorie ausm Sack: Barfood. Ich bin ja ein absoluter Fan dieser kleinen Knabbereien, die der Barkeeper ohne viel Gedöns auf die Theke stellt. Nach der Qualität der Snacks lässt sich durchaus auch eine Bar beurteilen: lieblos aus der Tüte oder 2-3 verschiedene Nussmischungen, die vielleicht sogar noch verfeinert wurden mit Gewürzen oder ähnlichem. In deutschen Hotelbars bekommt man leider extrem häufig Wasabi-Nüsse hingestellt, die dermaßen Zunge und Gaumen betäuben, dass ein Cocktail oder ein Whisky keine Chance mehr haben. Mensch, lasst Euch doch mal was anderes einfallen!

Nachdem ich neulich gleich 4 meiner Lieblingscocktails anlässlich Astrids Bloggeburtstag hier vorgestellt habe und man dafür immer auch eine Grundlage braucht, gibt’s von mir heute eine süchtig-machende (schon wieder!) Knabberei, die der bEdW blitzschnell nach einer Sendung von „Kochen mit Martina und Moritz“ gemacht hat.

Ihr braucht folgende Zutaten:

200 gr ungeröstete, ungesalzene Cashewnüsse (gibt es beispielsweise im Asiashop)

1 gestrichener EL rote Currypaste (Asiashop)

1 großer EL Honig (z.B. Akazienhonig)

Paste, Honig und Cashewnüsse miteinander vermischen und auf einem Bogen Backpapier etwa 20-30 Minuten ziehen lassen. Währendessen den Backofen auf 130 Grad vorheizen. Dann das Backpapier samt Nüsse auf ein Blech legen und 20-30 min backen. Aus dem Ofen nehmen, bevor sie zu dunkel werden – am besten immer mal in den Ofen schauen.

Die Nüsse abkühlen lassen und lauwarm oder kalt genießen. Sie schmecken herrlich scharf-süß und sind eine tolle Knabberei, die wirklich perfekt zu süß-fruchtigen oder auch herben Cocktails passt.

Und weil diese Knabberei so herrlich rot in der Abendsonne glitzert,

ist dies mein itsy-bitsy Beitrag zum Farbevent im August: ROT!

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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