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Archive for the ‘China’ Category

Ich hab’s versprochen: Heute kommt die hausgemachte Hoisin-Sauce zum Einsatz. Mit diesem schnellen Wok-Gericht mit zartem Huhn, frischem Thai-Basilikum und crunchy Erdnüssen!

Huhn Wok Thaibasilikum Hoisinsauce Rezept Foodblog Germanabendbrot

Willst Du endlich die köstliche hausgemachte Hoisin-Sauce einsetzen? Dann findest Du hier ein blitzschnelles Rezept (und weiter unten noch zwei weitere). Los geht’s!

Zutaten für Hühnchen mit Thai-Basilikum und Hoisin-Sauce:

350 gr Hühnerbrust, in mundgerechte Stücke geschnitten

1 Bund (etwa 10 Stengel) frisches Thai-Basilikum (Asia-Laden)

100 gr Thai-Schalotten (Asia-Laden; alternativ: europäische Schalotten), in feine Streifen geschnitten

100 gr ungesalzene Erdnüsse, grob gehackt

3 EL Hoisin-Sauce

1 cm Ingwer, geschält und fein gehackt (oder gerieben)

1 Knoblauchzehe, gepresst

1 Vogelaugenchili, in feine Ringe geschnitten oder fein gehackt

4 EL Erdnussöl

einige Spritzer Limettensaft

einige Tropfen Sesamöl

Dazu: Reis

Zubehör: Wok oder Pfanne, Schüssel oder tiefer Teller zum Marinieren, kleine Pfanne für die Erdnüsse

Zubereitungszeit: 30 min (Das Fleisch kannst Du auch länger marinieren. 20 min sind aber Minimum!)

So geht’s:

Erdnüsse in der kleinen Pfanne kurz anrösten, hacken, zur Seite stellen.

Alle weiteren Zutaten vorbereiten und bereitstellen.

Reis aufsetzen und zubereiten.

In der Schüssel Knoblauch, Ingwer, Chili und der Hoisin-Sauce sowie 3-4 EL Wasser gut vermischen. Die Fleischstücke mit der Sauce einmassieren und zugedeckt 20 min oder gerne auch länger marinieren.

2 EL Erdnussöl im Wok erhitzen und das abgetropfte Fleisch (Marinade aufheben!!) darin scharf anbraten. Aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.

2 EL Erdnussöl in den Wok geben, erhitzen. Schalotten einige Minuten darin anbraten. Die Marinade hinzugeben und gut vermischen.

3/4 des Thai-Basilikums hinzugeben und unterrühren. Den Rest für die Garnitur aufheben.

Fleisch hinzugeben und ebenfalls gut vermischen.

Mit Limettensaft und – je nachdem wie intensiv Deine Hoisin-Sauce ist – einer Prise Salz abschmecken.

Reis in tiefe Teller oder asiatische Schalen geben, das Wok-Huhn darauf anrichten und mit Erdnüssen garniert servieren.

Zum Finish noch einige Tropfen (!) Sesamöl über das Gericht träufeln.

Ein schnelles, einfaches Gericht für den entspannten Groove in’s Wochenende! Lass es Dir schmecken!

Weitere Rezepte mit leckerer Hoisin-Sauce findest Du übrigens bei Florian im Blog Asien kulinarisch, den ich Dir längst schon mal empfehlen wollte. Zum Beispiel die Rippchen mit Hoisin-Sauce oder das chinesische Rinder-Gulasch.

Schönes Wochenende!!

PS: Inspiriert wurde ich zu dem Gericht durch die aktuelle Ausgabe „Lust auf Genuss: Vielseitige Asia-Küche“ (3/17), die ich auch Asia-Anfängern wärmstens empfehlen kann.

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Zugegeben: Für die asiatische Küche brauchst Du einige Basic-Zutaten. Die meisten bekommst Du im Asia-Laden. Aber es lohnt sich auch, das ein oder andere selbst zu machen. Deshalb gibt es heute mein Rezept für köstliche Hoisin-Sauce, die vielen asiatischen Gerichten erst den richtigen Kick gibt.

Ob auf den kleinen Pfannkuchen zur Peking-Ente, als Fleisch-Marinade oder für den finalen Kick Deines Wok-Gerichts: Hoisin-Sauce hat ein fruchtig-herbes, süß-saures Aroma, das nur ganz schwer mit anderen Produkten zu ersetzen ist. Es gibt sie natürlich im Asia-Laden für relativ kleines Geld zu kaufen. Das ist dann das gleiche Produkt, das auch beim China-Imbiß auf dem Tisch steht. Aber wenn wir mal kurz einen Blick auf die Zutatenliste werfen wollen:

Wasser, Zucker, Sojabohnenpaste 12% (Sojabohnen, Weizenmehl, Salz, Wasser, Zucker, Geschmacksverstärker: Mononatriumglutamat E621, Konservierungsstoff: Natriumbenzoat E211), Salz, Branntweinessig, Maismehl, Knoblauch, Farbstoff: Zuckerkulör E150, Sesamöl, Sternanis, Konservierungsstoff: Kaliumsorbat E202

Ich vermeide Mononatriumglutamat so gut ich kann. Denn mir leuchtet nicht ein, warum ich ein Gericht aus guten Produkten (Bio-Gemüse, Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren usw.) mit Geschmacksverstärker pimpen soll. Zumal jeder Mensch anders auf Glutamat reagiert und ich meine Gäste keinesfalls in eine missliche Lage bringen will.

Hoisin Sauce selbstgemacht Rezept Foodblog German Abendbrot

Deswegen habe ich meine Hoisin-Sauce selbst hergestellt. Das ging verblüffend einfach und Du kannst selbst entscheiden, wie intensiv oder wie scharf Du sie haben möchtest. Das Gute dabei: Du weißt genau, was drin ist!

Rezept und Zutaten für etwa 300ml hausgemachte Hoisin-Sauce:

180 gr fermentierte, gesalzene schwarze Bohnen (Asia-Laden)

1 Knoblauchzehe

1 EL Sesamöl

1 scharfe, rote Chili-Schote (Vogelaugenchili), entkernt

3 EL Pflaumenmus (im Spätsommer kannst Du auch frische Pflaumen nehmen. Dann brauchst Du aber mehr Zucker!)

2 EL Reisessig

2 EL Sojasauce

6 EL brauner Zucker

4 EL Wasser (oder ggf. etwas mehr)

Zubehör: Wok oder Topf, Sieb, Pürierstab, Gefäß zum Pürieren, sterilisiertes Schraubglas

Zubereitungszeit: 20 min

So geht’s:

Fermentierte Bohnen in ein Sieb geben und unter Wasser abspülen.

In das Pürier-Gefäß geben und vermischt mit etwas Wasser zu einer Paste pürieren. Die Konsistenz kann ruhig etwas flüssiger sein.

Knoblauch und Chili fein hacken.

Das Sesamöl im Wok erhitzen. Knoblauch und Chili darin anbraten.

Bohnenpaste dazugeben und aufkochen lassen.

Jetzt die restlichen Zutaten in die Sauce geben und einköcheln lassen, bis die Hoisin-Sauce sämig ist wie Ketchup.

Falls Du magst, pürierst Du am Ende noch mal alles, damit auch Knoblauch und Chilischote fein zerkleinert sind.

Abschmecken nicht vergessen! Möchtest Du noch etwas Schärfe? Lieber weniger Säure? Oder mehr Süße? Dann kannst Du mit Chilipulver, Reisessig oder braunem Zucker nachjustieren.

Hier noch ein paar kleine Tipps:

  • Gutes Pflaumenmus ist wirklich wichtig! Die herbe Fruchtigkeit gehört unbedingt zur Hoisin-Sauce. In der Saison kannst Du natürlich auch frische Pflaumen verwenden. Bedenke aber, dass die wässriger sind und mehr Zucker benötigen.
  • Mach‘ die Hoisin-Sauce nicht zu scharf! Wenn Du unsicher bist, lass die Vogelaugenchili weg und arbeite beim Abschmecken vorsichtig mit Chilipulver. Wenn die Sauce zu scharf ist, bekommst Du das nur schwer wieder weg.
  • Hoisin-Sauce schmeckt kalt anders als heiß. Deshalb gib für das Abschmecken einen Klecks Sauce auf eine kalte Untertasse.
  • Füll Deine Sauce noch heiß in ein sterilisiertes Schraubglas bis unter den Rand. Dreh‘ es zu und lass es abkühlen, bevor Du es in den Kühlschrank stellst.
  • Dank‘ des Zuckers hält sich die Sauce einige Zeit. Aber da die Konservierungsstoffe fehlen, solltest Du sie zügig aufbrauchen.
  • Hoisin-Sauce kannst Du für viele Wok-Gerichte aber auch als Basis für eine BBQ-Marinade verwenden.
  • Ein Klassiker ist Chicken Kung Pao, das in den USA zu einem typischen China-Imbiss-Gericht geworden ist und mit ordentlich Hoisin-Sauce daher kommt. Meine Variante Gong Bao Ji Ding, die mehr Szechuan-Style ist, findest Du hier.

Am Freitag gibt es dann hier noch ein weiteres schnelles Gericht aus dem Wok, für das Du Deine hausgemachte Hoisin-Sauce verwenden kannst!

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Juchhu! Morgen geht’s zur BLOGST-Konferenz nach Hamburg. Da gibt es heute nur ein schnelles, gesundes, leichtes Abendessen aus dem Wok: Choi sum, also chinesischen Blattkohl, mit Rinderstreifen. Und morgen Abend gibt’s dann lecker Pizza mit ein paar Blogger-Mädels! Was hast Du vor am Wochenende?

Mein Zug geht morgen früh um 4 Uhr. Jawohl. Darüber darf ich noch gar nicht nachdenken, sonst muss ich weinen. Im November mitten in der Nacht aufzustehen ist für mich die Höchststrafe. Aber, egal! Endlich hab ich ein Ticket für DIE Blogger-Konferenz in Deutschland bekommen, da wird hier jetzt nicht gejammert. Ich freu mich schon auf das Kennenlernen, Wiedersehen, den Austausch mit anderen, das Netzwerken, das Lernen und Inspirierenlassen. Aber vorher: ESSEN!

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Choi sum ist einer der vielen Blattkohlsorten, die Du im Asia-Laden frisch bekommen kannst und die sich super zum Einlegen süß-saurer Pickles eignen. Bekannter ist sicher Pak Choi, den es mittlerweile sogar im Supermarkt gibt. Choi sum hat längere Blätter und Stiele als der kleine Bruder und ist etwas intensiver im Geschmack. Die Stiele kannst Du (wie beim Pak Choi auch) in mundgerechte Stücke schneiden und etwas früher in den Wok geben als die Blätter. Dann ist beides bissfest und herrlich knackig!

Choi sum kannst Du auch einfach nur mit etwas Knoblauch und Sesamöl und ein paar Chiliringen im Wok andünsten. Das schmeckt köstlich zu scharfen Szechuan-Gerichten oder einfach pur zu etwas Reis…

Manchmal bekommst Du den Choi sum mit kleinen, gelben Knospen oder Blüten. Die sehen sehr hübsch aus und können mitgegessen werden!

Für uns ist die Gemüseabteilung unseres winzigen Asia-Ladens eine wahre Fundgrube. Ob Wassersprinat, Choi sum oder Thai Brokkoli: Es gibt so viel feines Gemüse, das Du mal ausprobieren kannst! Und gesund ist es ja auch…

Eine gute Übersicht der unterschiedlichen chinesischen Kohlsorten findest Du übrigens auf dieser Website (englisch).

Aber jetzt zu unserer Variante dieser köstlichen Kohlsorte!

Zutaten für Choi sum mit Rindfleisch aus dem Wok für 2 Personen:

etwa 6 Stengel Choi sum (Asia-Markt) oder alternativ: Pak Choi

(Wenn Du den Kohl nur abgepackt in Großportionen bekommst, leg‘ den Rest einfach ein. Das Rezept findest Du oben im Text verlinkt!)

120 gr Rindfleisch aus der Hüfte oder vom Filet, in Streifen geschnitten

2 EL scharfe Bohnenpaste (Asia-Markt)

1 cm Ingwer, geschält und fein gehackt

1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

2-3 scharfe, getrocknete Chilis, fein gehackt (wenn Du empfindlich bist, nimm weniger Chilis!!)

2 EL Raps- oder Erdnussöl

1 EL Xaoxing-Wein (Asia-Markt) oder alternativ: trockenen Sherry

1 EL Mirin

Dazu: Reis

Zubehör: Wok, Pfannenwender, Reistopf

Zubereitungszeit: 20-30min

So geht’s:

Reis aufsetzen und nach Packungsangabe kochen.

Währendessen das Öl im Wok auf mittlere Hitze erhitzen.

Chilis, Ingwer und Knoblauch kurz anbraten und an die Seite des Woks schieben (oder herausnehmen).

Hitze erhöhen und das Fleisch anbraten. Anschließend aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.

Bohnenpaste im Wok anrösten.

Die gehackten Kohlstiele hineingeben und mit etwa 1 EL Wasser ablöschen. Unter Rühren andünsten.

Xaoxing-Wein hinzugeben.

Fleisch und Chili, Ingwer, Knoblauch wieder hinzugeben und alles erwärmen.

Jetzt die Kohlblätter hineingeben und mit etwas Mirin besprenkeln.

Falls Du eine milde Bohnenpaste verwendest, eventuell mit etwas Salz oder Chilipulver abschmecken.

Zusammen mit dem Reis servieren!

Fertig ist ein leichtes, knackiges und frisches Gericht mit schöner Schärfe und zartem Fleisch. Perfekt als Vorbereitung auf eine sehr kurze Nacht und zwei lange Tage in Hamburg!!

Habt alle ein schönes Wochenende!

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In der chinesischen Küche sollen alle Komponenten gleichzeitig auf die Zunge: süß, sauer und scharf. Das passt hervorragend zu den Aromen von gegrilltem Steak: Eingelegter Choi sum!

Endlich Grillwetter! Da habe ich mich sehr gefreut, dass ich vor einigen Wochen in weiser Voraussicht ein süß-sauer-scharf eingelegtes Gläschen Choi sum, also chinesischen Blattkohl, vorbereitet habe. Von dem hatte ich nach einer Asia-Wok-Kochorgie noch so viel übrig, dass ich die Reste nicht wegwerfen wollte.

Also, wohin mit meinen Choi sum Resten?

Senfkohl asiatisch süß-sauer eingelegt

Hier hat mir wieder einmal Stevan Paul weitergeholfen, dessen Buch „Auf die Hand“ immer wieder herrliche Inspiration liefert. Sein Blog Nutriculinary glänzt übrigens seit kurzem in neuem Glanz. Guckt unbedingt mal rein!

Sein Rezept für eingelegten Senfkohl (Pak Choi) hat mich also dazu inspiriert, den Choi sum weiterzuverwenden. Was für eine tolle Idee, mit Gemüseresten noch etwas Gutes zu schaffen!

Das ursprüngliche Rezept habt ich etwas saurer und vor allem mit Chiliflocken scharf gemacht! Knoblauch lasse ich weg, denn ich vertrage ihn immer weniger gut…

Zutaten für 2 Gläser (jeweils etwa 250 ml) eingelegter Choi sum:

Rund 300 gr Choi sum (oder andere Kohlsorte)

2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten

100 ml Wasser

60 ml Reisessig

30 gr Zucker

1 TL Salz

1 TL Chiliflocken

Zubereitungszeit: 15 min plus 2-3 Tage gehen lassen. Bei mir zog er mehrere Wochen, bevor er zum Einsatz kam.

Zubehör: Kochtopf, sterilisierte Einmachgläser

So geht’s:

Choi sum kleinschneiden. Wenn Du einen feststiligen Kohl verwendest, die Strünke entweder sehr fein schneiden oder entfernen.

Alle weiteren Zutaten in einem Topf aufkochen lassen und schon mal abschmecken: Fehlt Süße, Säure, Schärfe? Alle drei Komponenten sollten gleichberechtigt auftauchen.

Jetzt den Choi sum dazugeben und alles zusammen einige Minuten kochen lassen.

Noch heiß bis an den Rand in die Gläser füllen, zuschrauben und auskühlen lassen.

Der süß-sauer-scharfe eingelegter Choi sum mit passt köstlich zu gegrilltem Fleisch oder auch zu einem herzhaften Käse-Sandwich oder Hot Dogs!

Der Kohl hält sich bei mir (im geschlossenen Glas) bereits mehrere Wochen. Geöffnet würde ich ihn innerhalb weniger Tage verbrauchen. Aber er ist ja eh so köstlich!!

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Als großer Fan der Szechuan-Küche liebe ich die vielen, kleinen Beilagen, die Du zu Deinen Wok-Gerichten servieren kannst. Wie diese herrlich knackig-würzigen Gurken!

Das Zusammenspiel von süß, sauer und scharf fasziniert mich immer wieder. Vielleicht liebe ich deshalb so sehr das süß-saure Schweinefleisch, das eine wahre Aromaexplosion sein kann, wenn Du es selber machst und nicht die Glutamatbombe im China-Restaurant „Rote Laterne“ bestellst. Zwar handelt es sich dabei um ein kantonesisches Gericht. Aber auch die Szechuan-Küche spielt mit dieser Aromen-Vielfalt. Da denkt meine Zunge: „Oh, das ist ja ein süßes Gericht. Aaah, zeigt aber ganz schön viel Säure…und…ohoh!…jetzt wird’s scharf!“

Das gilt auch für diese marinierten Gurken:

China_Gurken

Die sind toll als Snack. Oder als Beilage zu den vielen chinesischen Gerichten hier im Blog.

Zutaten für 2 Personen als Snack oder Beilage:

1 große Salatgurke (etwa 200gr)

eine gute Prise Salz

1 scharfe rote Chilischote, fein gehackt

1 Daumenglied großes Stück Ingwer, geschält und fein gehackt

2 TL Sesamöl

1 TL Szechuan-Pfefferkörner, leicht im Mörser angestoßen

2 getrocknete chinesische Chilischoten (Asia-Laden), gehackt

2 EL Reisessig

1 gehäufter EL Zucker

Zubehör: Mörser, Wok oder Pfanne mit Rand, Schüssel

Zubereitungszeit: 45 min plus Zeit zum Marinieren (6-12 Stunden)

So geht’s:

Gurken waschen, der Länge nach durchschneiden und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. In etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. In die Schüssel geben und salzen, damit sie Wasser ziehen. Etwa 30 min stehen lassen, den Saft abgießen und die Gurkenstücke mit Küchenkrepp etwas abtupfen.

Den fein gehackten Ingwer und die frische, gehackte Chili zur Gurke in die Schüssel geben und gut vermischen.

Im Wok das Sesamöl erhitzen. Getrocknete Chili und Szechuan-Pfeffer darin anrösten. Ebenfalls zu der Gurke geben, untermischen und abkühlen lassen.

Reisessig und Zucker hinzugeben, gut vermischen und im Kühlschrank mindestens 6 Stunden marinieren lassen – idealerweise über Nacht.

Am nächsten Tag vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, damit die Gurken nicht mehr ganz so kalt sind. Schmeckt köstlich zu pfannengerührten Gerichten, etwas Reis oder einem einfachen Omelette.

Ist auch mal ein tolles Mitbringsel für die nächste Grillparty!

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Nach den Osterschlemmereien ein leichtes, gesundes Gericht, das blitzschnell zubereitet ist: Chinesische Nudeln mit Rindfleisch und Schnittknoblauch. Oder: Ach, dieses Internet!

Ich hoffe, Ihr hattet schöne Osterfeiertage und habt das Wochenende so begehen können, wie Ihr es für Euch und Eure Lieben ausgedacht und geplant habt. Ob mit Osterfeuern oder stillem Gebet, christlich oder heidnisch, Spaziergang oder Mountainbike-Tour, ob vegetarisch, fischig oder mit Lamm, ob mit Fastenbrechen oder Schokoladenkoma, ob mit Osterbrunch oder Osterfrühstück oder Ostersonstwas… Ich hoffe einfach, Ihr hattet eine gute Zeit!

Darüber, wie Ostern „richtig“ zu begehen sei, durfte ich mir Predigten aus Bloggistan anhören. Hinzu kamen dann noch ein paar Äußerungen in Richtung „Kauf nicht beim falschen Spargelbauern“ und „Grie Soß geht aber ausschließlich so“ (warum „mein“ Spargelbauer falsch ist, wurde mir leider nicht erklärt, ebensowenig, warum ich das seit Generationen bewährte Rezept meiner Familie über den Haufen werfen sollte!). Das hat mich dann kurzfristig fast (!) so weit gebracht, erstmal eine Social-Media-Pause einzulegen (Notiz an mich: freundlich gemeinte Grüße nächstes Mal einfach lassen). Herzlichen Dank auch, Ihr Experten!

„Was erlaube Struuunz?“

Jedenfalls machte mir das irgendwie wenig Lust, meinen Ostermontagabend mit Bloggen zu verbringen. Aber dann gibt es eben auch wieder herrliche, freundliche Menschen in diesem Ding namens Internet und alles ist gut. Wunderbarerweise kann man ja ganz einfach selbst entscheiden, was man liest oder welche Kanäle man mal eine zeitlang meidet. Ganz nach Peter Lustig: „So, Kinder, jetzt mal abschalten!“

Und wer mein Essen nicht mag, meine Schreibe nicht gerne liest, meinen Spargelbauern blöd findet oder sonst irgendein Problem mit mir hat, darf gerne in seiner Ecke des Internet weiterspielen. Ist groß genug für uns alle, dieses Internet…

Aber geht nicht, bevor ich Euch nicht schnell noch das köstliche Rezept für dieses herrlich entspannte chinesische Nudelgericht verraten habe. Apropos entspannt: Wer mag, darf gerne noch ein paar Toleranztabletten unterrühren.

Chinesische_Nudeln

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht:

200 gr Rumpsteak, in feine Scheiben geschnitten

3 EL Austernsauce

2 TL brauner Zucker

etwas Speisestärke (oder Tapiokamehl)

1 EL dunkle Sojasauce

einige Spritzer Sesamöl

3 EL Rapsöl (oder anderes neutrales Pflanzenöl)

1 rote Paprikaschote, in nicht zu feine Streifen geschnitten

Mie- oder andere Eier-Nudeln (Asiashop), Menge je nach Hunger

etwa 100 gr Schnittknoblauch (Asiashop), grob gehackt

Zubehör: Wok oder Pfanne mit Rand

Zubereitungszeit: 15 min plus etwa 30 min zum Marinieren

So geht’s:

Das Fleisch mit 1 EL der Austernsauce, 1 TL des Zuckers, etwas Speisestärke, einigen Spritzern Sesamöl und 2 TL der Sojasauce marinieren und kühl stellen. Wer mag, kann das Fleisch auch über Nacht marinieren – es reicht aber auch schon eine halbe Stunde.

Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten. (Meist blanchiert man sie kurz oder weicht sie in Wasser ein.)

Den Wok heiß werden lassen und das Rapsöl stark erhitzen. Die Paprikastreifen kurz im heißen Öl rühren. Fleisch aus der Marinade nehmen und ebenfalls anbraten – immer unter Rühren. Schnittknoblauch hinzugeben und ebenfalls unterrühren. Die Nudeln ebenfalls in den Wok geben und erhitzen. Mit der restlichen Austernsauce und der Sojasauce abschmecken. Eventuell den restlichen Zucker hinzugeben.

Alles in einer Schale anrichten und servieren.

Da wir gerne etwas schärfer essen, haben wir noch einige Spritzer Chilisauce vor dem Servieren auf die Nudeln gegeben.

Fertig ist ein einfaches, köstliches Gericht, das mit wenigen Zutaten blitzschnell auf dem Tisch steht. Der Schnittknoblauch hat ein feines Aroma zwischen Knob- und Schnittlauch. Notfalls kannst ihn genau damit ersetzen. Wir haben allerdings Schnittknoblauch auch schon im Gartencenter gefunden und auf der Terrasse gezogen. Der Geruch vertreibt Mücken (und fein-nasige Gäste), die Blüten sehen wunderschön aus.

Habt einen entspannten Start in die kurze Woche und werft ein paar imaginäre Toleranztabletten ein, wenn Euch wer nervt!

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Wenn Du heute Abend etwas Wärme für Magen und Seele brauchst, dann mach‘ Dir diese chinesische Hühnersuppe mit Shitake-Pilzen und alles wird gut…

Über die heilende Kraft von Hühnersuppe habe ich an dieser Stelle schon mal geschrieben. Aber so eine Suppe hat nicht nur nachweislich medizinische Wirkung. Sie streichelt Dir auch die Seele, wenn Du einen blöden Tag, eine garstige Woche, eine hartnäckige Erkältung, Streit oder einfach schlechte Laune hast. Oder einfach, falls Du einem anderen Menschen zeigen willst, dass Du ihn liebst…

Gegen die Erkältung, die mich die letzte Woche geplagt hat, hilft auch mein scharfes Ma Po Dou Fu, das Dir die Atemwege wieder freibläst. Aber gegen die miese Stinkelaune, die mich am Montag fest im Griff hatte, half eine heiße, reichhaltige Hühnersuppe mit Shitake-Pilzen. Eine Schale Glück (Glück muss nicht zwingend schön aussehen!):

chinesische suppe

Das Schlimmste war, dass es gar keinen Grund für die Stinkelaune gab. Ich war einfach richtig mies drauf. Kennst Du das? Meine Theorie geht so: Im Februar sind die Akkus einfach leer. Während Du im November vom goldenen Herbst zehrst, Dich im Dezember an der Weihnachtszeit erfreust und im Januar voller Elan ins neue Jahr startest, ist der Februar einfach ein Monat zu viel voll grauer Dunkelheit.

Als dann Dienstag die Sonne schien, der Himmel blau und der Spaziergang in der Mittagspause lang war, sah die Welt schon viel besser aus.

Für so eine Hühnersuppe lohnt es sich übrigens eine hausgemachte Brühe herzustellen. Die Extrastunde Arbeit wird Dir mit Aroma und guten Zutaten gedankt. Gekörnte Brühe aus Tüte oder Glas ist wirklich keine Alternative. Im Reformhaus oder dem Bioladen gibt es Fonds ohne Zusatzstoffe. Damit geht es natürlich auch. (Aber etwas Brühe im TK zu haben, lohnt sich wirklich!)

Zutaten für chinesische Hühnersuppe mit Shitake-Pilzen:

100 gr Hühnerbrust, in Streifen geschnitten

700 ml hausgemachte Hühnerbrühe (hast Du idealerweise eingefroren immer im Haus. Alternativ: Ein Fond aus dem Glas ohne Geschmacksverstärker)

3 verquirlte Eiweiße (mit einer Prise Salz)

100 gr frische Shitake-Pilze, in dünne Scheiben geschnitten (Alternativ: Frische braune Champignons)

1 TL Tapioka-Mehl oder 1 EL Speisestärke

Etwas Sesamöl

1 Frühlingszwiebel, mit dem Grün, in feine Ringe geschnitten

Optional: Eiernudeln

Zubehör: ein ausreichend großer Suppentopf, Schale für das Fleisch, Tasse zum Anrühren der Stärke

Zubereitungszeit: 20 Minuten (Sonst lohnt sich auch der Aufwand, um die Hühnerbrühe anzusetzen. Kein Ersatzprodukt ist so gut wie eine hausgemachte Brühe!)

So geht’s:

Das Tapioka-Mehl mit etwas Wasser in einer Tasse anrühren. Hühnerstücke in eine Schale legen. Etwa 1/3 der Eiweißmasse und die Hälfte der Tapioka-Mischung mit etwas Salz über das Hühnerfleisch geben und einreiben. Restliche Tapioka-Mischung mit dem Eiweiß-Salz-Gemisch in der Tasse verrühren für später.

Die Hühnerbrühe im Suppentopf zum Kochen bringen. Die Hühnerstücke hinzugeben und leicht köcheln lassen. Die Pilze hinzugeben, salzen und aufkochen lassen. Jetzt die Hitze reduzieren und langsam die Tapioka-Ei-Masse einrühren.

Jetzt dickt die Suppe ein und das Ei flockt. Das muss so und ist gewollt. Sieht für europäische Augen so semi-toll aus, ist aber Teil der Show.

Wenn Du glaubst, dass Dich so eine Suppe nicht satt macht, bereite noch asiatische Eiernudeln zu und gib sie in eine Suppenschale, bevor Du die Brühe darübergießt und sie servierst. Aber eigentlich ist die Suppe gehaltvoll und sättigend.

Bevor die Suppe auf den Tisch kommt, gibst Du jetzt noch das Sesamöl darüber und die Frühlingszwiebelringe.

Ich wünsche Euch ein Wochenende voller guter Laune und viel Wärme – im Magen und in der Seele!

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