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Archive for the ‘Frühstück’ Category

Es gibt wieder eine Rettungsaktion! Diesmal zeigt Dir unsere Foodblogger-Truppe, wie Du ganz einfach vegetarische Brotaufstriche selber herstellst – einfach, günstig, lecker! Ich habe einen herzhaften Petersilien-Mandel-Aufstrich für Dich. Köstlich auf geröstetem Brot!

Vegetarischer Brotaufstrich hausgemacht Petersilie Mandeln Foodblog German Abendbrot

Ach, Kinners, ich könnt‘ jeden Tag jubeln über diesen herrlichen Spätsommer… Deswegen grillen wir auch noch, wann immer es geht. Unter blauem Himmel und begleitet vom Geschnatter der Zugvögel, die trotz milder Temperaturen vorsorglich schon mal Richtung Süden fliegen. Ein richtiger „Indian Summer“ ist das. Und deshalb genieße ich auch noch meinen Lieblingsaufstrich für geröstetes Brot: Petersilien-Mandel-Frischkäse!

Zutaten für ein 300ml Glas:

1 Bund Petersilie mit Stengeln, gewaschen und grob gehackt (etwa 2 große Handvoll)

3 EL Mandeln (ganz oder gestiftelt oder gemahlen – ganz egal, kommt eh in den Mixer!)

120ml Olivenöl

1/2 TL mittelscharfer Senf

1 TL Honig

1/2 TL grobes Meersalz

1 Msp Chilipulver, scharf

1 EL Limettensaft

2-3 EL neutralen Frischkäse

Zubehör: Mixer oder Pürierstab

Zubereitungszeit: 10 min

So geht’s:

Petersilie und Mandeln sowie etwas Öl in den Blender geben und zu einer Paste mixen.

Die Gewürze und den Limettensaft hinzugeben und nochmals mixen.

Jetzt das restliche Öl langsam hinzugießen, während der Mixer auf kleiner Stufe läuft.

Vielleicht benötigst Du etwas weniger Öl. Das kommt immer darauf an, wie Du Deinen Aufstrich magst…

Zum Schluss den Frischkäse unterheben und gegebenenfalls noch mit etwas Salz abschmecken, bis Dein Aufstrich so ist, wie Du ihn magst.

Köstlich zu gegrilltem Weißbrot oder als Basis für ein herzhaftes Sandwich! Funktioniert aber auch als Topping auf ein gegrilltes Steak oder als Dip für Gemüse…

Aufstrich hausgemacht geröstetes Brot Petersilie Mandeln Foodblog German Abendbrot

Die Petersilie gibt eine herzhafte Note, während die Mandeln ein gaaaanz klein bißchen süßlich daherkommen. Einfach wunderbar, sommerlich und aromatisch! Wer braucht da das überteuerte Zeug aus dem Supermarkt mit all den Zusatzstoffen?

Reste füllst Du in ein sauberes Schraubglas, bedeckst es mit etwas Olivenöl und stellst es fest verschlossen in den Kühlschrank. Dann hält sich der Aufstrich locker mehrere Tage.

Viele weitere Rezepte für vegetarische und nicht-vegetarische Brotaufstriche findest Du in einem Post aus dem letzten Monat.

Auf den Geschmack gekommen? Dann schau doch mal in die vielen weiteren Rezepte unseres  Rettungstrupp rein. Der besteht aus Foodbloggern, die mit einfachen Rezepten Lust darauf machen wollen, die Industrieware einfach mal stehen zu lassen und selber zu kochen.

1x umrühren bitte aka kochtopf: Scharfer Peperoni-Aufstrich
thecookingknitter: Basilikumcreme mit Parmesan
Cuisine Violette: Mediterraner Frischkäse
Jankes*Soulfood: Hessischer Spundekäs 
Kochen mit Herzchen: Frischkäse selbstgemacht 
Food for Angels and Devils: Baba Ganoush
Paprika meets Kardamom: Obazda 
The Apricot Lady: Kürbis-Hummus

Wir retten was zu retten ist Foodblogger German Abendbrot

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Herumeiern, Ei der Daus, das Ei des Kolumbus, „Wir brauchen Eier!“ – Das gute Ei ist in unserer Sprache allgegenwärtig. Zu Ostern spielt es sogar eine Star-Rolle. Deshalb habe ich heute viele Eier-Rezepte für Euch!

Wie konnte ich diese drei weiteren Rezepte denn vergessen bei meiner Ostereier-Parade? Oh man. Also hier noch mehr Eierei:

Eierpfannkuchen – oder Palatschinken – müssen nicht zwingend süß gegessen werden. Es gibt auch eine herrliche herzhafte Variante mit Boeuf Stroganoff:

Palatschinken_Stroganoff

Das Rezept für Palatschinken Stroganoff gibt es hier.

Wann immer wir Eier und Speck im Kühlschrank haben, schaue ich den bEdW mit großen Augen und flehendem Blick an. Dann weiß er: Es ist Spaghetti Carbonara Time!

carbonara

Das Rezept für italienische Carbonara findest Du hier.

Seit einiger Zeit mag ich Spiegeleier. Ganz besonders auf knusprig gebratenen Nordseekrabben und dunklem Brot: Friesischem Krabbenbrot eben.

krabbenbrot

Wie ein friesisches Krabbenbrot geht, erfährst Du hier.

Das fluffigste aller Frühstückseier kommt aus dem Backofen, macht auf dem Oster-Frühstückstisch viel her und ist kinderlicht zuzubereiten:

Ei

Zum Rezept für’s Eierwölkchen bitte hier entlang.

Überhaupt Frühstückseier. Sie gehören für mich ebenso zum perfekten Morgenritual wie ein langer Lauf durch die Frühlingsluft. Das perfekte weichgekochte Ei hat Heston Blumenthal für uns:

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Zum Rezept für das Blumenthalsche Ei bitte hier entlang.

Ungleich edler und perfekt für Gäste sind die Eier aus dem Jenaer Glas, die zugleich eine kleine historische Tour in Richtung Bauhaus und „Form follows Function“ geben. Oeufs en cocotte klingt auch gleich viel hübscher:

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Rezepte für Oeufs en cocotte findest Du hier und hier.

An Ostern hast Du aber vermutlich auch jede Menge hart gekochter Eier übrig. Daraus lässt sich ein sehr frischer, gar nicht spießiger Eiersalat zubereiten:

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Das Rezept für Eiersalat und was Elvis damit zu tun hat, erfährst Du hier.

Natürlich darf in Hessen die Mutter aller Eier-Verwertungs-Gerichte nicht fehlen: Die Frankfurter Grie Soß! Ein echtes „how it all began“-Gericht aus den Blog-Anfängen:

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Das Rezept für Grie Soß findest Du gleich mehrfach im Blog. Zuletzt hier.

Aber wie sagen wir Hessen: Des bissi, das mir esse, könne mer auch trinke! Also nichts wie ran an den Eierlikör:

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Zum Rezept für Eierlikör mit Tonkabohne bitte hier entlang.

Ach, es gibt so viele köstliche Gerichte mit Eiern!

Was ist Dein Lieblings-Ei-Rezept?

Also auf zum Wochenmarkt und frische Eier aus der Region gekauft, die von glücklichen Hühner stammen. Dann schmeckt jedes Eiergericht noch mal so gut!

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Hä? Friday Night Dinner Date und Frühstücksei? Spinnt die jetzt, fragst Du. Ganz richtig: Gibt heute kein selbstgekochtes Friday Night Dinner Date. Aber am Sonntag, zum 1. Advent, freust Du Dich vielleicht über ein ganz besonderes Ei! Aus dem Ofen!

Jetzt läuft der Countdown! Sonntag ist 1. Advent. Bis dahin soll meine Weihnachtsdeko stehen, der Adventskranz in Stellung gebracht sein. Außerdem muss ich mal wieder Koffer packen. Denn das fröhliche PR-Berater-Leben schert sich nicht um stille Weihnachtszeit und Pipapo. Also: Schnell runter zum Weihnachtsmarkt, lecker Glühwein vom Rheingauwinzer und Wiesbadener Rostbratwurst reingepfiffen und Füße hoch. Denn das Wochenende wird ziemlich stressig. Da kannst Du am Freitagabend mal ein bisschen entspannen.

Aaaaber, zu einem schönen Adventskranz gehört ein schönes Adventsfrühstück. Und so ein Adventsfrühstück ist nicht perfekt ohne Frühstücksei. Das kannst Du entweder so kochen wie Küchen-Gott Heston Blumenthal. Oder Du machst ein fluffiges Hingucker-Ei aus dem Ofen, um die Liebste, die Kids, die Omma oder die Schwiegereltern zu beeindrucken. So ein richtiges Dicke-Hose-Ei (hmm, das klingt jetzt auch komisch…):

Ei

Zutaten für 2 Personen zum Frühstück:

2 Bio-Eier Größe M

Salz

weißer Pfeffer

2 EL fein geriebener Parmesan

Zubehör: Schneebesen oder Küchenmaschine, 4 Schälchen, Backpapier und Backblech

Zubereitungszeit: unter 15 Minuten

So geht’s:

Backofen auf 225-230 Grad vorheizen.

Jedes Ei trennen und separat Eiweiß und Eigelb aufheben: Also Ei aufschlagen, Dotter in ein Schälchen, Eiweiß in ein anderes Schälchen. 2. Ei aufschlagen, Dotter und Eiweiß wieder in zwei separate Schälchen trennen…

Eiweiß jeweils aufschlagen. Salzen, pfeffern und jeweils 1 EL vom Parmesan pro Ei vorsichtig unterheben.

Backblech mit Backpapier auslegen. Die aufgeschlagenen Eiweiße getrennt voneinander aufs Papier setzen und kleine Delle hineindrücken. In den Backofen schieben und etwa 3-4 Minuten backen, bis das Eiweiß etwas gebräunt ist.

Jetzt den Dotter vorsichtig in die Delle setzen und nochmals 3-4 Minuten backen.

Fertig ist ein fluffiges, würziges, ganz besonderes Frühstücksei, das jedes Adventsfrühstück adelt. Und am 2. Advent machst Du einfach zwei Eier, am 3. drei, am 4. vier…

Habt ein wunderbares Adventswochenende, Ihr Lieben!

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Ich bin ein Brot-Junkie. Andere mögen ja Low-Carb-Diäten propagieren – ich könnte niemals auf Brot, Kartoffeln, Reis oder Nudeln verzichten. Vor allem aber nicht auf Brot! Sonst werde ich unleidlich, quängelig und pissig. Also nehmt mir bloß niemals die Kohlehydrate weg – sonst passiert das Gleiche wie bei nassen Gremlins.

Wenn es schnell gehen muss, ist eine Stulle immer noch ein wunderbarer Magenfüller. Manchmal reicht ja schon gesalzene Butter. Aber wenn man noch andere Dinge im Kühlschrank hat, umso besser:

Das vordere Hälfte des Roggenbrötchens habe ich mit rotem Zwiebelfconfit von The Princess Revolution bestrichen, mit dünnen Birnenscheiben belegt und Roquefort darübergewürfelt.

Die hintere Brötchenhälfte habe ich mit dem Rest des Spinat Pestos bestrichen und dünnen Wildschweinschinken draufgelegt.

Und was ist Euer Lieblings-Sandwich?

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Zu einem sommerlichen Wochenende (auch wenn das Wetter derzeit etwas schwächelt: Der Sommer fängt ja gerade erst an!!) gehört ein Frühstück, das wie ein Blitzurlaub ist.

Dazu gehört bei mir Honigmelone mit Parmaschinken:

Jaja, zu Tode geritten auf sämtlichen Buffets aber trotzdem ein süß-salziger Genuss. Ätsch!

Außerdem diesmal auf dem Tisch: Ein dunkles Sauerteigbrot mit Ziegenfrischkäse, Kastanienhonig und – der Hit! – Rosmarinblüten.

Die Blüten riechen so intensiv wie Rosmarin, ohne dass man das „Tannennadel-Gefühl“ im Mund hat. Sooooo lecker!

Im Anschluss bin ich 13km an der Isar entlang gelaufen. In Vorbereitung auf meinen zweiten Halbmarathon sind diese langen, langsamen Läufe absolute Pflicht. Außerdem sind sie mir die allerliebsten, weil völlig meditativ. Aber von der „Einsamkeit des Langstreckenläufers“ kann man an sommerlichen Tagen am Flaucher leider nur träumen. Stattdessen muss man sich sogar auf Trampelpfaden mit Hechtsprung vor Mountainbikern retten, die einem statt einem „Danke!“ noch einen Spruch reinwürgen. Aber friedliche Koexistenz kennt der Deutsche ja nichtmal in der Freizeit. Ein Jammer.

Zum Ausgleich gab’s danach Kohlehydrate in Form einer Brezn und eines alkoholfreien Weißbiers:

Dazu Landjäger (wer hat da schon abgebissen!) und ein Essigurkerl.

Alles in unserem Lieblings-Biergarten Münchner Haupt, den ich hier und hier schon mal beschwärmt habe. Auch diese Saison ist er wieder einer der sympathischsten, unaufgeregtesten, kinder- und überhaupt familienfreundlichsten, günstigeren und münchnerischsten Biergärten.

Also, worauf wartet Ihr noch? Der Sommer läuft sich grad erst warm und die Biergartensaison dauert noch looooocker bis Oktober🙂

Worauf freut Ihr Euch im Sommer am meisten? Freibad? Picknick? Urlaub? …?

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Weil ich die Woche über viel unterwegs und einige Nächte außer Haus war, musste ich mal wieder Reste verwerten. Natürlich ist das Wort „Reste“ dabei überhaupt nicht negativ gemeint. Ich merke oft, dass meine Posts zu „Resteessen“ oft etwas missverstanden und mit den Worten kommentiert werden: „Aber das ist doch kein RESTEessen!“. Dabei sind Überbleibsel im Kühlschrank ja auch nichts Schlechtes, sondern einfach Zutaten, die vom letzten Einkauf oder Kochen über geblieben sind – das können auch Leckereien sein…

Jedenfalls… Weil ich nicht schon wieder Pasta mit irgendeiner Sauce essen wollte (keine Sorge! Die nächsten Pasta-Rezepte sind schon in der Pipeline…), habe ich mich für Wraps entschieden! Statt die Fladen selber zu machen, habe ich aus Zeitgründen Tortilla-Fladen aus dem TexMex-Regal im Supermarkt verwendet.

Während man in einer beschichteten Pfanne die Wraps bei mittlerer Hitze erhitzt (nicht zu knusprig, sonst kann man sie nicht mehr klappen!), kann man die übrigen Zutaten vorbereiten. In die Wraps (es gab 2 Varianten) kam buchstäblich das, was noch im Kühlschrank war:

scharfe Schafskäsepaste vom Mediterrane Delikatessenstand auf’m Viktualienmarkt (vom Maibaum kommend Richtung Fisch Witte auf der rechten Seite – der Stand mit der roten Markise!)

Rucola-Salat, 2 Scheiben Rindersalami

klein geschnittenes Gemüse (ich hatte noch Salatgurke, Tomate, Karotte und Paprika)

etwas Olivenöl, eine Prise Salz

lecker!

In die 2. Variante kam:

Hot Salsa (die, in die man normalerweise Chips dippt – war auch noch übrig)

eine zerpflückte Scheibe Cheddar-Käse, 2 Scheiben Roastbeef, etwas Gemüse

Salz, Pfeffer

Unterteil umklappen

Seiten einschlagen und

Hmmm…..

Erlaubt ist als Füllung, was gefällt. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte die Füllung nicht zu nass sein, weil der Wrap sonst tropft und aufweicht. Man kann ihn zum Transport (Pausenbrot, Picknick, Biergarten) aber in Butterbrot und Alufolie schlagen. Dann hält er einige Zeit. Frisch schmeckt er aber natürlich am besten!

Und wer mal Reste im großen Stil verbrauchen will oder muss (zum Beispiel vorm Urlaub oder einem Umzug), der macht einfach eine Wrap-Party mit der ganzen Familie oder Freunden: Einfach Wraps in die Pfanne schmeißen, Zutaten auf dem Tisch arrangieren (Remoulade, Ketchup, Salat, in Streifen geschnittenes Gemüse, gebratene Rindfleischstreifen, Schinken, geriebener Käse, Camenbert, Thunfisch… Eigentlich geht fast alles!), Gewürze bereit stellen und los geht’s! Wer will, kann das Gemüse auch in einer Pfanne anbraten und gut würzen – dann sind die Wraps noch etwas herzhafter.

Ach, es gibt einfach 1001 Variante… Wie esst Ihr Wraps am liebsten? Macht Ihr sie überhaupt selber? Einfach oder luxuriös? Und welche Variante mögen Kinder am liebsten?

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Es gibt einen Gag, über den sich Hessen stundenlang beömmeln können: „Frage: Hessischer Brotbelag mit U? Antwort: Uffschnitt!“. Ok, kein Brüller, aber ich bringe zumindest den bEdW immer wieder zum Lachen damit… Vegetarier können das Ganze übrigens durchspielen mit „Uffstrich“.

Womit wir beim Thema wären: Schnell zusammengerührter Aufstrich mit mediterranen Zutaten, der herrlich zu Weißbrot und einem Glas Wein an einem lauen SommerAprilabend passt. 

Zutaten:

halbe Scheibe cremigen Feta

kleine Handvoll Rucola, fein gehackt

5-6 getrocknete Tomaten, fein gehackt

1 große Knoblauchzehe, fein gehackt

frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

so viel Olivenöl, bis die Masse geschmeidig ist

Mit einer Gabel den Feta zerdrücken, Rucola und Tomaten unterheben und vermischen. Pfeffern und dann das Öl langsam zugießen. Alles verrühren, bis es eine schöne geschmeidige Konsistenz hat. Weißbrot toasten oder bei Umluft im Backofen knusprig backen, Aufstrich großzügig verteilen und – wer mag – für mehr Frische noch mit Gurkenscheiben garnieren.

Übrigens: Wer noch mehr hessische Mundart-Witze hören will schaut hier mal rein. Have fun🙂 (Ich mag ja die Nr 5 sehr gern mit dem, der immer 3 Bier bestellt!)

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