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Archive for the ‘Griechenland’ Category

Nicht schön, aber köstlich und prima, um Reste zu verwerten: Die griechisch angehauchte Hackfleischpfanne mit Kartoffeln, Feta, Spinat und einer großen Prise Ras el Hanout!

Ich rege mich immer ein bisschen auf, wenn Leute nicht kochen, weil das ja so wahnsinnig teuer sei. Dabei ist jede selbstgemachte Pizza, jede Kartoffelsuppe, jedes saisonal eingekaufte Gemüse (im Winter zum Beispiel Wirsing, Sauerkraut, Grünkohl…) häufig günstiger als der Eintopf aus der Dose oder die TK-Fertigpizza.

Das heißt aber nicht, dass man auf gute Zutaten verzichten muss. Einkaufen nach Saison, kleinere Mengen Fleisch – dafür von guter Qualität, Reste verwerten statt wegwerfen usw. Das sind alles kleine Schritte, die insgesamt aber nicht nur Geld sparen, sondern einen weiteren großen Vorteil haben: Man weiß, was man isst. Denn wer mal die Zutatenliste einer Fertigpizza gelesen hat, wird die einfache Mischung von Hefe, Wasser und Mehl zu schätzen wissen. Ganz zu schweigen von Salami- oder Schinkenbelag aus fragwürdiger Herkunft.

Das Thema Resteverwertung treibt uns immer wieder um. Unter der Woche sammelt sich viel im Kühlschrank an, weil wir unregelmäßig einkaufen, teilweise nacheinander oder gar nicht essen, immer irgendwie zu viel kaufen, zu viel kochen, viel zu selten Reste zum Mittagessen mit ins Büro nehmen. Lange im Voraus planen können wir unsere Abendessen auch nicht, da die Termine garantiert wieder einen Strich durch die Essensplanung machen… Also machen wir freitags gerne Platz im Kühlschrank, bevor es Samstag wieder frische Sachen vom Markt gibt!

Neulich hat uns ganz wunderbar eine griechisch angehauchte Hackfleischpfanne geschmeckt, die aus den Vorräten zusammengekramt wurde. Nicht schön, aber wirklich schmackhaft, schnell und mit gutem Gewissen:

Hackfleischpfanne

An den großen Kartoffeln und den grob gewürfelten Fetastücken erkennt Ihr gut, wie groß der Hunger war. Schnell, schnell an die Töpfe und an den Tisch gesetzt. HUNGER!!

Zutaten für 2 hungrige Freitagabendesser benötigt Ihr:

200 gr frischen Spinat (oder die entsprechende Menge TK-Spinat)

180 gr Rinder- oder Lammhack

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Scheibe Ingwer

1 TL Ras el Hanout

1 TL Pul Biber

4 kleine festkochende Kartoffeln

150 gr Feta

1 EL Saure Sahne

Salz und Pfeffer

1 EL Olivenöl

Zubehör: 1 Topf für die Kartoffeln, 1 große Pfanne

Zubereitungszeit: ca. 40 min

So geht’s:

Kartoffel schälen, vierteln und kochen, bis sie fast gar sind.

Währendessen Spinat waschen und grob hacken. Zwiebel und Knoblauch jeweils schälen und fein hacken. Das Öl in der Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und die Ingwer-Scheibe andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Hackfleisch anbraten. Spinat hinzugeben und unterrühren. Mit Pul Biber und Ras el Hanout würzen. Salzen und etwas pfeffern. Die garen Kartoffeln abschütten und unter die Pfanne mischen. Mit dem EL Saure Sahne binden. Den Feta würfeln und vor dem Servieren hinzugeben.

Ein köstliches “Resteessen” mit vielen Aromen, das so richtig Seele und Magen satt macht!

Schneller und einfacher kann man hungrige Münder kaum stopfen. Dabei kann man natürlich seine Phantasie spielen lassen und die vorhandenen Vorräte berücksichtigen. Wer die Gewürze nicht im Haus hat, muss sie nicht kaufen. Etwas Kreuzkümmel, Chilipulver, einen halben Anisstern, eine Nelke finden sich vielleicht doch noch im Gewürzregal. Das Pul Biber kann durch scharfes Paprikapulver ersetzt werden…

Also, ran an die Töpfe, die Vorratsregale und die hintersten Ecken im Kühlschrank. Was ist Euer Lieblings-Resteessen? Eintopf, Omelette, Auflauf? 

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Ihr kennt das:Für die Feiertage wird nicht nur eingekauft – es braucht auch Platz im Kühlschrank! Also weg mit den Resten, dem Übriggebliebenen, den nicht mehr so super frischen Lebensmitteln. Denn all die Köstlichkeiten für die Feiertage müssen ja irgendwohin, die Getränke wollen wohl temperiert sein. Das schreit nach Resteessen: Saganaki a la Freestyle!

Was hatten wir noch im Haus?

Schafskäse aus der Eifel sowie etwas Feta

Cocktailtomaten

schwarze, kernlose Oliven

Frühlingszwiebeln

milde Peperoni (gelb und grün)

halbes Brötchen, das vom Frühstück übrig geblieben war als Beilage

Processed with Rookie

Außerdem immer im Haus:

Olivenöl

Pul Biber (getrocknete Paprikaflocken, gibt’s beim Türken)

Oregano (getrocknet und gerebelt)

Zubehör: Kleine Auflaufform

Zubereitungszeit: 20min

Und so geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Olivenöl in die Auflaufform geben und leicht mit den Fingern verteilen. Oliven, Frühlingszwiebeln, Peperoni je nach Gusto zerkleinern. Käse in Scheiben schneiden und auf den Boden der Form legen. Gemüse und Oliven dazu. Mit Pul Biber und etwas Olivenöl verfeinern.

Auflaufform auf der mittleren Schiene für etwa 10 min in den Backofen schieben. Der Käse sollte weich aber nicht komplett flüssig sein.

Herausnehmen und etwas Oregano über das heiße Gericht geben.

Dazu passt Baguette oder anderes Weißbrot zum Stippen.

Geht schnell, wärmt, erinnert an Urlaub, ist vegetarisch und fast ein klassisches Saganaki. Eben: Saganaki a la Freestyle!

Wie schafft Ihr Platz im Kühlschrank? Oder kauft Ihr gar nicht so viel ein für die Feiertage? Habt Ihr einen großen Keller? Oder einen kalten Balkon?

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Obwohl ich erst einmal in meinem Leben in Griechenland war, verbinde ich mit sommerlichen Temperaturen immer auch die griechische Küche. Sobald es warm wird, bin ich besessen von gefüllten Weinblättern, gebackenem Feta, Bauernsalat, Taramas, Pita-Brot und natürlich Tsatsiki. Mit einem vor Kälte beschlagenen Glas Weiß- oder Roséwein dazu, fühle ich mich einfach gleich wie im Sommerurlaub. (Obwohl wir damals im April auf Kreta waren – dem kältesten April seit Jahrzehnten übrigens!).

Weil es am Wochenende so herrlich warm war, habe ich einen Bauernsalat gemacht (diesmal mit Feta) und dazu Tsatsiki.

Für den Salat gibt es natürlich 1001 Varianten. Ich erspare Euch ein Rezept dafür. Erlaubt ist, was gefällt, Saison hat und im Kühlschrank ist! Authentisch ist er jedenfalls mit einem Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft (statt Essig), Salz, Pfeffer und feinst gehacktem Knoblauch.

Für das Tsatsiki habe ich folgende Zutaten verwendet (reicht für 3 hungrige Esser als Beilage):

3/4 Salatgurke

2 große Knoblauchzehen (der bEdW hatte ein Meeting am nächsten Tag. Wer mehr mag, nimmt mehr!)

1 Becher griechischen Joghurt (mind. 6%)

1 Becher normalen Joghurt (3,5% oder weniger. Das Tsatsiki sollte aber nicht zuuu mager sein)

1 EL Zitronensaft

1 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer 

Die Salatgurke schälen, entkernen und auf der groben Seite einer 4-Kant-Reibe raspeln. Die Gurkenraspel ausdrücken, damit nicht zu viel Wasser im Tsatsiki ist. Knoblauch so fein wie möglich hacken. Beides vermischen und unter den glatt gerührten Joghurt heben. Salzen, Pfeffern, Zitronensaft und Olivenöl drangeben – Fertig!

Das Tsatsiki sollte eine halbe Stunde durchziehen und dann noch mal abgeschmeckt werden.

Dazu passt natürlich Fladenbrot, das man schnell auf dem Toaster oder im Umluft-Herd noch mal aufknuspert. Wer mag, kann auch hier Olivenöl und etwas Knobi auf das Brot reiben.

Dazu den Salat und fertig ist eine komplette, gesunde, leichte, kühle und herzhafte Sommermahlzeit! (Das Tsatsiki schmeckt auch noch am nächsten Tag, wenn man es kühl stellt und vor dem Essen noch mal kräftig umrührt.)

Kali Orexi! (Guten Appetit!)

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Als ich am Montag in München aus dem Zug gestiegen bin, roch es schon ganz doll nach Sommer: heiße Pflastersteine, Staub, Sonnenmilch und diese ganz besondere Luft (nur Anti-Romantiker reden jetzt von Feinstaub!), die es sonst eigentlich noch nicht Anfang April gibt…

Spontan überkam mich große Lust auf einen (kulinarischen) Kurztrip nach Griechenland. Also rein zum griechischen Gemüsehändler in der Sendlinger Alramstraße und Folgendes ins Körbchen geworfen:

Kopfsalat

gelbe Paprika

Gurke

Tomaten

Fladenbrot

Tsatsiki

scharfe Auberginen-Schafskäse-Paste

Weiße-Bohnen-Salat

Feta ist noch im Haus gewesen…

Dann habe ich das Gemüse und den Feta kleingehackt (und mir dabei fast den kleinen Finger mit abgehackt!) und mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer angemacht. Während der Salat etwas zieht, habe ich das Fladenbrot getoastet, mit der Käsecreme bestrichen, Salatblätter aufgelegt und zum Schluss den Salat eingefüllt.

Tsatsiki, Bohnensalat und Rest der Käsecreme gab’s dann noch als netten kleinen Salat dazu.

Alles zusammen wurde natürlich auf dem Balkon verzehrt mit Ohrwurm im Kopf:

Eigentlich sollte es auch noch ein eiskaltes Glas Rosé dazugeben. Aber weil der Finger gerade aufgehört hatte zu bluten und ich ‘ne Monster-Schmerztablette eingepfiffen hatte, habe ich drauf verzichtet :(

Wenn das Pochen im Finger nicht gewesen wäre, hätte ich mich direkt wie im Urlaub gefühlt…

Womit heißt Ihr den Sommer willkommen? Gibt es auch kleine Rituale, die Euch sofort in Urlaubsstimmung versetzen? Vielleicht Frühstück auf dem Balkon, Picknick im Park, der erste Freibad-Besuch im Jahr oder Balkonkübel bepflanzen?

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Saganaki ist eigentlich das Pfännchen, in dem in der griechischen Küche allerlei angebraten wird. Ob nun Feta oder Haloumi – immer wird das Wort Saganaki davor oder dahinter gesetzt.

Traditionell wird der Feta wie ein Schnitzel paniert und dann gebacken. Das war mir aber etwas zu mächtig. Deshalb habe ich alles in einem Teller angerichtet und im Ofen erhitzt.

Folgende Zutaten benötigt Ihr für das schnelle mediterrane Abendessen:

1 Scheibe griechischen Schafskäse (Light-Versionen schmecken hier leider nicht wirklich und schmelzen auch nicht so gut)

einige aromatische Tomaten

eingelegte grüne Peperoni aus dem Glas (oder wer es weniger scharf mag: hellgrüne Spitzpaprika)

Kalamata-Oliven

Oregano

optional: gehackte Petersilie

einen großen Schluck bestes Olivenöl (idealerweise natürlich griechisches – schmeckt aber auch mit italienischem)

einen Spritzer Zitronensaft

dazu passt leicht angeröstetes Pita- oder sonstiges Weißbrot

So geht’s:

Den Ofen auf volle Pulle vorheizen. Währendessen den Käse in Scheiben oder Stücke schneiden und in einen feuerfesten Teller geben. Tomaten und Peperoni in nicht zu winzige Stücke schneiden und um bzw. über den Käse geben. Oliven dazu geben und mit dem Olivenöl beträufeln.

Alles ab in den Backofen – auf mittlerer Schiene oder etwas höher (dann aber unbedingt beobachten!).

Es dauert ungefähr 20 Minuten, bis der Käse schön weich und das Gemüse leicht zerkocht ist. Wer den Käse fester möchte, prüft einfach mal zwischendurch, was sich so tut. Oft sieht er aber – wie auf dem Foto – noch fester aus, als er ist. Also unbedingt mit der Gabel mal kurz prüfen.

Kurz vor Schluss noch den Orgeno drüberrebeln und das Weißbrot einen Augenblick mit im Ofen rösten.

Vor dem Servieren noch gehackte Petersilie und den Spritzer Zitronensaft drübergeben. Mit dem Weißbrot servieren – fertig.

Das Gericht funktioniert auch super in der Mikrowelle (dann reichen etwa 2 Minuten auf 600 Watt!) und eignet sich dafür als Mittagspausen-Essen. Das warme Olivenöl und die Kräuter bringen dann einen Hauch Mittelmeer ins Büro!

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Also ich könnte jetzt natürlich behaupten, dass ich ganz bewusst auf fetten Käse verzichten wollte. Tatsache ist aber, dass ich kurz vorm Abendessen bei COS war. Der Design-Ableger von H&M hat nämlich derzeit Winterschlussverkauf Sale. Und da gibt es viele hübsche Teile und feine Kleider um bis zu 50% reduziert…äh…ich schweife ab. Also: Ich hab’s einfach bei aller Begeisterung verschusselt und vergessen, den Feta zu kaufen. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ziemlich blöd, wenn man Griechischen Bauernsalat machen will. Aber hey, COS hatte S-A-L-E! Da kann man ja mal den Feta vergessen…

Schmeckt nämlich auch super ohne… (hochgezogene Augenbraue!). Und sieht auch mit Thunfisch lecker aus, oder?

Statt Thunfisch könnt Ihr für die klassische Variante natürlich Feta nehmen. Ansonsten sind die Zutaten für Salata Choriatiki wie folgt:

Eisbergsalat oder Salatherzen

3 Tomaten

1/2 Salatgurke

2 helle Spitzpaprika (ersatzweise grüne Paprika)

12 Kalamata-Oliven

8 mittelscharfe Peperoni

1 rote Zwiebel

Für das Dressing: Olivenöl, Zitronensaft, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 zerdrückte Knoblauchzehe

Wie man einen Salat zubereitet, muss ich Euch sicher nicht erklären :) Dazu passt Pita- oder Fladenbrot und natürlich ein griechischer Rotwein. Beim Dressing ist ein grasiges, kräftiges Olivenöl besonders lecker – aber natürlich Geschmackssache. 

Zum Verfeinern kann man auch noch Sardellenfilets, glatte Petersilie oder frische Minze dazugeben. Die Basis besteht aber immer aus Tomaten, Gurken, Oliven, Paprika und…Feta! (Wenn nicht gerade Sale bei COS ist :))

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Andere gehen zum Wellnessen ins Spa oder in luxuriöse Hotels – wir fahren zu den (Schwieger-)Eltern und lassen uns verwöhnen!

Bei dem wunderschönen Herbst-Sonnen-Wetter am vergangenen Wochenende ist so ein Besuch aufm Land gleich nochmal so schön – perfekt für’s “Abgrillen”, denn das Ende der Grill-Saison naht. Anlass des Besuchs war unter anderem, dass der Grillmeister nach meinem Post zu den leckeren Wiesn-Hendln im Lindwurmstüberl in einer E-Mail schrieb: “Lindwurmstüberl? Pah! Die besten Grillhähnchen gibt’s bei uns!”.

Da lässt man sich ja nicht lange bitten, das mal zu überprüfen ;-)

Die Hähnchen sollten natürlich von bester Qualität sein. Auf dem Land hat man da so seine Huhn-Dealer. In diesem Fall ist der Dealer der Margarethenhof vor den Toren Frankfurts. Auf dem Hofgut in Karben-Kloppenheim gibt es einen großen Hofladen, der Obst, Gemüse, Wurst, Käse, Eier usw. aus eigener Produktion oder aus der Region anbietet. Und eben auch wahnsinnig schmackhafte Hühner!

Pro Person wird ein halbes Hähnchen im Backofen vorgegart. Je nach Größe der Hühnerhälften ca. 50 Minuten. Die letzten 20 Minuten wandern die Hendl dann auf den Grill, nicht ohne zuvor mit einer Mischung aus Meersalz, Tabasco und Wasser eingepinselt zu werden. Auf dem Grill garen sie auf der Alu-Schale garniert mit ordentlich Rosmarin-Zweigen bei geschlossenem Deckel erstmal weiter. In den ersten 15 Minuten werden die Hälfte noch mal eingespinselt und zweimal gewendet, damit sie gleichmäßig garen.

Die letzten Minuten dürfen die Hühnchen dann ohne Aluschale und von beiden Seiten noch mal ordentlich Schmackes auf dem Grill bekommen. Hier muss man natürlich aufpassen, dass die Haut nicht reißt.

Die Hühnchen sind der Star! Deshalb gibt es als Beilagen lediglich etwas Reis mit gehacktem Koriandergrün sowie einen griechischen Salat: Tomaten, Gurken und Zwiebeln in dünne Scheiben bzw. Ringe schneiden und auf einem Teller anrichten. Oliven, Fetabröckchen und Peperoni darübergeben. Alles mit gequetschtem Knoblauch, Meersalz, etwas Pfeffer, edelsüßem Paprikapulver, etwas Weinessig und bestem Olivenöl anmachen.

Zu den Hühnchen – wie auch allem anderen Grillgut – passt das Paprika-Chili-Chutney, das ich neulich zubereitet und natürlich mitgebracht hatte. Jedenfalls war das Gläschen in nullkommanix leer ;-)

Leider war das Wochenende viel zu kurz und der Montag schon wieder viel zu nah. Aber so ein Verwöhnwochenende tut auch bei einer Stippvisite unheimlich gut. Zumal, wenn man dann noch ein Care-Paket mit hausgemachten Gelees und Marmeladen mitbekommt.

Pflaumenmuß, Äppelwoi-Gelee und Rosé-Gelee:

Die Gelees sind wahnsinnig einfach und unwahrscheinlich lecker. Für den Rosé-Gelee einen Liter trockenen Rosé (etwa aus der Provence) mit 500 gr Gelierzucker nach Anleitung einkochen und in luftdicht verschließbare Gläser füllen. Für den Äppelwoi-Gelee gilt das Gleiche, nur dass er noch mit Zimt und Nelken gekocht wird, die man vor dem Abfüllen entnimmt. Erinnert ein bisschen an Bratapfel und passt wunderbar in die kommende Weihnachtszeit.

Zurück in München haben wir das Wochenende mit einem schönen Herbstspaziergang ausklingen lassen. Und zuhause wartete dann noch eine kleine Überraschung auf dem Balkon:

Auch den Tomaten hat das sonnige Herbstwochenende gut getan – und uns natürlich auch. Wir senden ein dickes Dankeschön nach Hessen und können hiermit bestätigen, dass es die besten Hendl in München zwar im Lindwurmstüberl geben mag. Die Krone für die allerallerbesten aber hat an diesem Wochenende eindeutig der Grillmeister mit seinen würzigen Rosmarin-Grillhähnchen geholt! (Als ob wir je daran gezweifelt hätten ;-))

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