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Archive for the ‘Hessen’ Category

Für drei kulinarische Dinge ist Frankfurt berühmt: Grie Soß, Handkäs mit Musik und Ebbelwoi. Genial, wenn man alle drei miteinander kombinieren kann!

Manche Reize entfalten sich erst auf den zweiten Blick. Aber dann mit Karacho! Das bestätigen mir nicht-hessische Gäste immer dann, wenn sie sich in Handkäs mit Musik verlieben, der Grie Soß verfallen, Ebbelwoi als 1a-Durstlöscher entdecken…

Ebbelwoi

…und zum Schluss sagen: „Frankfurt hat ja doch auch schöne Ecken!“ Jahaaaaaa, wir sind eben nicht ganz so laut wie andere Städte, deren Tourismus-Marketing einem permanent entgegenbrüllt, wie hip/urig/historisch man doch ist.

Dabei gibt's zahlreiche urige, historische, hippe Ecken. Etwa im Bahnhofsviertel!

Dabei gibt’s zahlreiche urige, historische, hippe Ecken. Etwa im Bahnhofsviertel!

Nö, der Frankfurter ist da eher entspannt und sagt sich: „Lass die nur komme. Irschendwann liebe se uns aaach!“ Bis dahin darf man auch ungestraft Kritik an den weniger schönen Plätzen der Stadt üben, denn der Frankfurter ist auch nicht immer so ganz überzeugt von seiner Stadt. Und von Fußball reden wir an der Stelle mal lieber erst gar nicht!

Was die Diva vom Main mir schon "Koppweh" bereitet hat!

Was die Diva vom Main mir schon „Koppweh“ bereitet hat!

Ich könnte Euch jetzt noch ein bisschen vorschwärmen davon, wie wunderbar grün Frankfurt ist…

Eschborn

…ja, richtig gehört: GRÜN!

 

Zum Beispiel von unserem Hausberg "Lohrberg" aus betrachtet.

Zum Beispiel von unserem Hausberg „Lohrberg“ aus betrachtet.

Oder welche genialen Kabarettisten wir hervorgebracht haben (nein, ich rede weder von Heinz Schenk noch von Lisel Christ!)

Beltz

Oder davon, wie cool unser neues Uni-Gelände im ehemaligen IG-Farben-Haus geworden ist:

Uni

Ich könnte Euch auch von Büro-Ausblicken vorschwärmen, die so schön sind, dass man manchmal vom Arbeiten abgehalten wird:

Wiesenhüttenplatz

Oder davon, wie wunderbar der Main mittlerweile in das Stadtleben integriert ist und zu einer echten Oase für die Frankfurter wurde:

Main

Dabei hätte ich die Börse und den Finanzplatz Frankfurt ebensowenig erwähnt…

Börse

…wie die Bedeutung des Verkehrsknotenpunktes Rhein-Main:

Hbf

Und würde immer noch nicht müde, weitere Skyline-Bilder zu posten, die sich zuuuufällig auf meinem Handy befinden:

Processed with Rookie

Ja, das könnte ich tun. Aber hier soll’s ja um’s Essen gehen! (Während ich mich über meine leichte Skyline-Obsession wundere, finden sich doch noch zahlreiche Skyline-Fotos auf meinem Handy!)

Deswegen gibt es heute das geniale Frankfurter Handkäs-Brot, das als Seckbacher Handkäs-Brot in der urigen Ebbelwoi-Kneipe „Zum Rad“ angeboten wird – allerdings mit Quark!

Mein Frankfurter Handkäs-Brot is „e klaa bissi anners“ und vereint – versprochen ist versprochen! – das Dreigestirn Handkäs-Grie Soß-Ebbelwoi miteinander. Außerdem ist es eine prima Resteverwertung! Und sowas mag ich ja besonders!

Handkäsbrot

Ihr benötigt für 2 Personen folgende Zutaten:

2 Scheiben Sauerteigbrot – gerne vom Vortag

1-2 Handkäs

Für die „Musik“:

1 kleine rote Zwiebel oder Schalotte, in feine Ringe geschnitten

2 EL Weinbranntweinessig

2 EL Ebbelwoi

3 EL Pflanzenöl

Kümmel

weißen Pfeffer

Außerdem:

2-3 EL Grie Soß , ebenfalls gerne vom Vortag (Alternative: siehe unten)

So geht’s:

Die „Musik“ miteinander verrühren und über den in Scheiben geschnittenen Handkäs geben. Einige Minuten ziehen lassen. Währendessen die Brotscheiben mit Grie Soß bestreichen. Handkässcheiben obenauf legen und die Musik drübergeben.

(Wenn Du keine Grie Soß vom Vortag übrig hast, nimmst Du etwas Schnittlauch, Kerbel, Petersilie, Pimpinelle, Kresse, Borretsch und Sauerampfer (NIEMALS Dill!), hackst alles sehr fein und verrührst die Kräuter mit Quark oder Frischkäse. Das schmeckt himmlisch auf’s Brot!)

Dazu passt ausschließlich Ebbelwoi. Sauer gespritzt. Ned süß. Wir sind hier ned in der Cocktailbar!

Ich hoffe, meine kleine Frankfurter Liebeserklärung hat Euch Spaß gemacht. Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

Euer: 

Frankfurter

 

 

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Da wollten wir seit Jahren erstmals gemeinsam den Rosenmontagsumzug in Düsseldorf am Fernseher verfolgen – und dann macht uns Sturmtief Ruzica einen Strich durch die Rechnung! Gibt’s halt Rheinische Schnippelbohnen zum Trost…

Der bEdW ist trotz Düsseldorfer DNA kein Karnevalsjeck. Früher „floh“ er aus der Stadt, sobald es 11:11 Uhr schlug. Seit unserer Abstecher nach München und Wiesbaden betrachtet er das närrische Treiben kopfschüttelnd aus der Ferne.

Aber so richtig kann ein Rheinländer, glaube ich, seine DNA nicht verleugnen. Denn: „Wenn et Trömmelsche jeht…“. Altbier war eingekauft, die Kreppel standen parat: Zumindest also vor dem Fernseher wollten wir uns ein bisschen die bunten Wagen anschauen, die in Düsseldorf ja immer besonders politisch und scharfzüngig daherkommen.

Aber Ruzica, die olle Bitch, hat uns und allen Narren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Unser Mitgefühl gilt deshalb allen Aktiven, die ein Jahr lang auf diesen Tag hinarbeiten, ihre Freizeit in Wagen und Choreographie stecken, ihre Kostüme, Uniformen und Narrenkappen liebevoll pflegen und jede Menge Arbeit investieren.

Euch allen ein dreifach donnerndes HELAU!

(Dass WordPress diesen Beitrag – wie mir gerade angezeigt wird – um 11:11:46 zwischengespeichert hat, ist sicher auch ein Zeichen für irgendwas…)

Dann muss die rheinische Frohnatur halt ohne Umzug geweckt werden! Also bekommt der bEdW jede Menge Bützje, darf mit mir den Stippeföttchen-Tanz tanzen und wenn er will, werf‘ ich auch ein paar Kamelle. Eine größere Begeisterung rufen allerdings Rheinische Schnippelbohnen hervor:

Schnippelbohnen

Wie das hessische Sauerkraut sind auch die Rheinischen Schnippelbohnen ein ideales Gericht für verkaterte Narren: Säure und Vitamin C verscheuchen den Schwellkopp. Die Haltbarmachung durch Milchsäure hat sich über Jahrhunderte bewährt und manchen Matrosen vor Skorbut bewahrt. Denn mit dieser Methode bleiben die Vitamine im Gemüse erhalten. Aber vielleicht ist so ein herzhaftes Gericht einfach nur eine gute Grundlage, um weiterzufeiern oder sich vor der Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt, noch mal die Wampe vollzuschlagen.

Auf der Suche nach einer Zubereitungsart stießen wir auf das Rezept von Arthurs Tochter. Und auch wenn wir Astrid sonst blind vertrauen: Nach dem Lesen dieses Rezepts musste ich den bEdW erstmal wiederbeleben. Birnen? In die Bohnen? Biste jeck, Mädsche???

Näääää, wat ne lecker Schnippelbohne sein will, verzichtet auf Jedöns und Obst und geht wie folgt vor:

Zutaten für Rheinische Schnippelbohnen:

500 gr Schnippelbohnen, milchsauer vergoren (gibt es beim Metzger oder auch in gut sortierten Supermärkten. Wir hatten welche der Marke „Neußer Stolz“ aus Merzenich. Merzenich bei Kölle! Und wieder musste ich den bEdW wiederbeleben!)

2 EL gewürfelter Bauchspeck

1 gewürfelte weiße Zwiebel

Beilage: Kartoffeln

Fäddich!

Zubehör: Mittelgroßer Topf

Zubereitungszeit: 15-20 Minuten

So jeht et: Während extrem empfindliche Menschen, die ohne milchsauer Vergorenes groß geworden sind, die Bohnen unter fließendem Wasser in einem Sieb abgießen, essen Rheinländer und Hessen die Bohnen so, wie sie aus der Verpackung kommen. Et kütt wie et kütt!

Denn die Bohnen sollen ja sauer schmecken! Das ist doch der Sinn der Sache, Kinners…

Also: Speck im Topf auslassen und die Zwiebel anschließend glasig braten. Bohnen hinzugeben, alles gut vermischen und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze garziehen lassen.

Währendessen kannst Du Salzkartoffeln zubereiten, die Du entweder „by side“ servierst oder unter die Bohnen mischst.

Das kannst Du dann einfach so als sehr festen, deftigen Eintopf essen. Oder Du machst dazu Kasseler (aka Rippchen in Hessen!), Mettwürstchen, Bratwurst oder auch eine Scheibe Schweinebraten. Hauptsache deftig. Hauptsache herzhaft!

Jetzt sagst Du vielleicht: Aber die Schnippelbohnen kann man doch auch selber einmachen! Klar, kannste machen. Aber ich schneide auch mein Sauerkraut nicht selber ein. Denn das ist viel Arbeit, stinkt wie Hölle (Vergärung!) und ist deshalb nur ratsam mit einem kühlen, dunklen Keller, der eine sehr gut schließende Tür zu den Wohnräumen hat. Also am besten, wenn Du im 10 km entfernten Schrebergarten einen Bunker unter der Erde hast! Glaub’s mir. Denn meine Großmutter hat jahrzehntelang für uns Sauerkraut eingeschnitten. Der Geruch, wenn der Deckel hochgehoben wurde, … unbeschreiblich! Also: Sauerkraut und Schnippelbohnen von qualifizierten Herstellern enthalten nichts, was nicht auch die Oma in den Topf gemacht hätte. Da kannste ruhig mal zum Convenience-Produkt greifen.

Und für den nächsten Rosenmontagumzug am 27. Februar 2017 wünschen wir uns und allen Aktiven Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen und völlige Windstille.

Et hätt noch immer joot jejange!

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Es gibt diese Kindheits-Gerichte, die in uns Erinnerungen wecken, die trösten können oder einfach nur für ein wunderschönes Essen sorgen. Eines meiner Lieblingsgerichte aus Kindertagen sind hausgemachte Kartoffelpuffer – die der bEdW selbstverständlich nur als Rievkooche gelten lässt!

Außen knusprig, innen weich und saftig, dazu das herrliche Kartoffelaroma, heiß und frisch aus der Pfanne, abgetropft auf einem Küchenpapier – so muss mein Kartoffelpuffer sein! Dazu gibt es traditionell ein kühles Apfelmus oder etwas Kräuterschmand. Ganz luxuriös wird es mit einem Scheibchen Räucherlachs. Aber eigentlich esse ich meine Kartoffelpuffer am liebsten pur!

Richtiggehend aggressiv dagegen machen mich vorgeformte Convenience-Bratlinge, die auf Jahr- und Weihnachtsmärkten in wahlweise altes oder nicht ausreichend heißes Fett geschmissen werden, bis sie vollgesogen sind mit genau diesem Ekelfett und sich noch über Stunden unangenehm bemerkbar machen.

Ich verzichte darauf, Kartoffelpuffer auswärts zu essen, seit mich so ein Gastro-Puffer mal fast umgebracht hätte (ok, ich dramatisiere!) und meine Gesichtsfarbe nur dank ausreichend Killepitsch (Düsseldorfer Kräuterlikör) wieder von grün zu blaß-rosa wechselte.

Die Alternative heißt dann aber leider: Gestank in der Bude. Denn die in Fett ausgebackenen Puffer stinken bestialisch! In meiner Kindheit gab es sie deshalb auch nur bei gutem Wetter, wenn meine Mutter beide Küchenfenster weit öffnen (und die Küchentür feste schließen) konnte. Doch was tun in einer offenen Küche, die nahtlos in Wohn- und Esszimmer übergeht? Genau: Auslagern!

Seit einigen Jahren haben wir eine portable Kochplatte, die wir gerne auf der Terrasse einsetzen, wenn wir Fisch oder andere geruchsintensive Lebensmittel verarbeiten:

Kartoffelpuffer_draußen

Diese Kochplatte ist super praktisch und schafft so eine leichte Camping-Atmosphäre, zu der nur gaaaaanz zufällig auch die Flasche am rechten Bildrand gehört.

Zum Essen war es dann auf der Terrasse doch zu kalt. Also mussten wir immer schnell die frischen Puffer reintragen, essen und weiterbraten. Genau so war es bei mir zuhause: Meine Schwester und ich saßen voller Erwartung am Esstisch, bis meine Mutter pfeilschnell mit frischen, heißen Puffern aus der Küche kam, schnell die Tür hinter sich schließend (Geruch!) die köstlichen Dinger verteilte und ruckzuck wieder in die Küche flitzte (Tür zu!), nicht ohne „Vorsicht, heiß!“ zu rufen, während wir uns schon die Schnäbel verbrannt hatten und mit Apfelmus zu kühlen versuchten. Erst, wenn wir pappsatt und mit fettglänzenden Mündern am Tisch saßen, briet sich meine Mutter ihre Portion und kam in Ruhe zum Essen.

Also: Fenster weit auf, Tür zu – oder draußen braten! Der milde November macht es uns doch ziemlich leicht, die letzten Freiluft-Koch-Aktionen zu genießen! Und keine Angst: Gute hausgemachte Kartoffelpuffer sind gar nicht so schwer herzustellen. Weiter unten findest Du die wichtigsten Tipps noch mal aufgelistet.

Kartoffelpuffer

Zutaten für zwei hungrige Esser, die sich so richtig reinknien konnten:

3-4 große mehlig kochende Kartoffeln (je älter, desto besser)

1 große Metzger-Zwiebel

2 Eier (Größe M)

Salz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Viel Öl (Raps, Sonnenblumen…) oder Butterschmalz zum Ausbacken – muss sehr stark erhitzbar sein!

Muskat, frisch gerieben

Optional: 1 großer EL abgetropfter Quark

Für den Schmand: Saure Sahne, etwas Meerrettich, Abrieb einer halben Zitronenschale, weißer Pfeffer, Salz und etwas Petersilie (gehackt) miteinander verrühren.

Wildräucherlachs nach Belieben

Zubehör: Eisenpfanne, 2 Rührschüssels, Küchenreibe oder Küchenmaschine, Sieb und sauberes Geschirrtuch, Küchenrolle, Pfannenwender, Schöpfkelle

Zubereitungszeit: Vorbereitung: 30 Minuten, Bratzeit pro Puffer je nach Größe einige Minuten

So geht’s:

Kartoffeln und Zwiebeln schälen. Beides in eine Rührschüssel reiben – entweder per Hand (Vorsicht!) oder in einer Küchenmaschine. Letzteres geht natürlich schneller.

Auf die zweite Rührschüssel ein Küchensieb hängen und mit dem Geschirrtuch auslegen. Die Zwiebel-Kartoffelmasse hineingeben und das Tuch zu einem Bündel verschnüren. Das Wasser aus der Teigmasse pressen und etwas abhängen lassen.

Achtung! Das Wasser nicht wegschütten! Das brauchst Du noch!

Die Teigmasse nach dem Abtropfen wieder in die erste Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Masse verträgt ordentlich Salz und es gibt wenig Schlimmeres als fade Puffer. Also, sei nicht geizig mit dem Salz.

(Wenn Du magst, kannst Du jetzt auch den Quark hinzugeben. Das verhindert, dass die Puffer beim Braten zu schnell schwarz werden und macht ihn noch saftiger. Du musst dafür aber nicht extra ein Töpfchen Quark kaufen. Es geht auch ohne wunderbar!)

Das Kartoffel-Zwiebel-Wasser aus der zweiten Schüssel gießt Du jetzt gaaaaanz vorsichtig ab. Dann siehst Du schon, dass sich am Boden die Stärke der Kartoffeln abgesetzt hat. Zurück bleibt nämlich eine weiße Schicht, die ein bisschen an feuchtes Mehl erinnert.

Davon nimmst Du 1-2 Teelöffel und gibst es unter die Kartoffel-Zwiebel-Masse. Die Stärke bindet den Teig und hilft, dass die Puffer nicht auseinander fallen.

Falls Du Dir den kleinen Extra-Aufwand nicht machen willst, gib ein bisschen Speisestärke an die Teigmasse. Aber eigentlich enthält die Kartoffel alles, was Du brauchst!

Jetzt die Fenster weit aufmachen oder die Kochplatte auf dem Balkon auf volle Pulle stellen. Die Eisenpfanne mit einem halben bis ganzen Fingerbreit Öl bedecken und richtig heiß werden lassen! Das ist wichtig, damit sich die Puffer nicht voll Fett saugen. Mach‘ zum Ausprobieren einen Probepuffer, um Gefühl für die Hitze und das Braten zu bekommen.

Je nachdem, wie groß Du Deine Puffer haben willst, gibst Du jeweils etwa eine halbe Schöpfkelle in die Eisenpfanne (in unsere passen drei Puffer gleichzeitig) und drückst die Masse ein bisschen flach, damit sie gleichmäßig gart. Mach‘ lieber kleinere Puffer, wenn Du sie knusprig magst. Mach‘ sie etwas größer, wenn Du lieber die saftige Masse innendrin hast.

Wichtig ist, dass Du die Hitze im Blick behältst. Und: Es muss immer ausreichend Öl in der Pfanne sein. Während zwei Brat-Aktionen solltest Du immer wieder etwas Öl/Butterschmalz ergänzen und ausreichend (!) heiß werden lassen.

Beim Braten bitte nicht ungeduldig werden: Anfangs klebt der Puffer an der Pfanne. Wenn er sich lösen lässt, kannst Du in mit einem Pfannenwender wenden und fertigbraten.

Einen oder zwei kleine Probepuffer zu braten und direkt aus der Pfanne zu essen, ist nicht nur hilfreich, um den richtigen Gar-Zustand herauszufinden, sondern macht auch großen Spaß. Der allererste Puffer ist nämlich meist der Beste!

Nach dem Braten lässt Du die Kartoffelpuffer noch etwas auf Küchenpapier abtropfen. Du kannst sie auch bei niedriger Hitze im Backofen kurzfristig (!) warm stellen. Je frischer aus der Pfanne, desto besser sind sie allerdings.

Serviert mit Apfelmus oder etwas Schmand und Räucherlachs gibt es kaum ein köstlicheres Essen für mich. Aber ich bin ja auch hoffnungslos in Kartoffeln verliebt! (Rheinländer mögen auch Rübensirup dazu. Aber die sagen ja auch Rievkooche…)

Also, keine Angst vor hausgemachten Kartoffelpuffern, wenn Du folgende Tipps beachtest:

  • Je älter die Kartoffeln sind, desto weniger Wasser enthalten sie. Mehligkochend müssen sie aber unbedingt sein!
  • Lass die Masse ausreichend abtropfen. Das geht auch, indem Du eine Suppenkelle so in den Teig legst, dass sei voll Flüssigkeit läuft. Diese dann natürlich wegschütten!
  • Eine Eisenpfanne ist ja sowieso Gold wert. Sie wird richtig schön gleichmäßig heiß und sorgt zum Beispiel auch bei Bratkartoffeln oder Steaks für ein perfektes Ergebnis. Die Anschaffung ist es wirklich wert.
  • Das Fett muss richtig, richtig heiß sein! Sei bitte vorsichtig! Spritzendes Fett tut weh und ruiniert das Seidenblüschen. Eine Kochschürze ist also empfehlenswert.
  • Ein oder zwei Probepuffer helfen Dir beim Einschätzen der Temperatur und Garzeit. Mach‘ sie klein, damit es nicht so schlimm ist, wenn der erste schwarz wird und ungenießbar ist.
  • Geduld: Jeder Kartoffelpuffer braucht ein bisschen Zeit. Das kommt auf die Kartoffel, die Größe der Puffer, die Dicke und Deine Herdplatte bzw. Pfanne an.
  • Verbrenn‘ Dir am ersten Kartoffelpuffer nicht gleich die Zunge. Die Dinger kommen knallheiß aus der Pfanne, schmecken frisch aber auch wirklich am besten.
  • Vergiss das Lüften nicht. Sonst riecht Deine Wohnung noch tagelang wie eine Imbißbude in einem Gewerbegebiet, das immer mal wieder Ärger mit dem Gesundheitsamt hat.Willst Du nicht, oder?

Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

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Du fasst es nicht: Da bin ich seit 40 Jahren Hesse und habe noch nie Kochkäs selbst gemacht. Das muss sich dringend ändern, dachte ich mir. Und habe seitdem nicht nur permanent Kochkäs im Kühlschrank, sondern reihenweise Fans aus der ganzen Republik abhängig gemacht.

Ja-haaa, Du kannst Kochkäs auch im Supermarkt kaufen. Das Schälchen kostet hier bei uns zwischen 89 Cent und 1,79 Euro für 175 Gramm Kochkäs. Zudem sind die Zutaten laut Hersteller kaum anders als bei der heimischen Herstellung. Mein Selbstversuch ergab knapp 1000 ml Kochkäs aus Zutaten für rund 5 Euro. Dabei sind Strom und Zeit noch nicht eingerechnet. Wirklich reich wirst Du an der Ersparnis also nicht…

Aber, hey, kaufen macht doch gar keinen Spaß! Außerdem ist die Konsistenz NIE wie ich sie haben will. Und schmecken tut die selbstgemachte Variante natürlich auch viel besser. Und Du kannst niedliche kleine Töpfchen verwenden statt öder Plastikschalen:

Kochkäs

Wie der Spundekäs, der diesseits und jenseits des Rheins zum Wein gegessen wird, und der bayerische Obatzda, der herrlich zur Maß im Biergarten schmeckt, ist der Kochkäs die ideale Begleitung zu Bier, Wein oder – natürlich! – Ebbelwoi. Hessische Großmütter landauf, landab haben Kochkäs gemacht und in Steinguttöpfen aufbewahrt, bevor die Industrie ihre Plastikschälchen in die Käseregale gestellt hat.

Heute besinnen wir uns wieder, dass Selbstgemachtes einfach irgendwie schöner ist, besser schmeckt, mehr Freude bereitet. Und was ein echtes „German Abendbrot“ sein will, derf uff Kochkäs ned verzischte, gell?

Die Inspiration hat mir Alex vom mein i-tüpfelchen-Blog geliefert. Ich habe ihr Rezept ausprobiert, angepasst und etwas abgewandelt. Aber „never change a running system“, beziehungsweise „a running Kochkäs“. Denn das Rezept ist einfach und soll einfach bleiben.

Zutaten für etwa 4 Schraubgläser á 250 ml:

250 gr Handkäs (alternativ: Harzer Roller oder ein anderer Sauermilchkäse. Je würziger, desto besser)

180 gr Schmelzkäse

200 gr Butter

200 gr Saure Sahne

180 gr süße Sahne

2 EL Kümmel (oder nach Belieben)

1 Prise Kurkuma (für’s goldisch Färbsche!)

1/2 TL edelsüßes Paprika-Pulver

1 Messerspitze Natron

Zubehör: Ein ausreichend großer Topf, Schneebesen und Kochlöffel, Saucenlöffel oder Suppenkelle, Schraubgläser

Zubereitungszeit: 20-30 min

So geht’s:

Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Gläser anschließend darin sterilisieren. Auf ein blitzsauberes, gekochtes weißes Leinenhandtuch stellen (Achtung, die Gläser sind heiß!) und bis zur Weiterverwendung abkühlen lassen.

Butter im Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Schmelzkäse hinzufügen und alles gut verrühren. Handkäs in sehr kleine Stücke schneiden und ebenfalls unter Rühren schmelzen lassen und unterheben (je kleiner die Stücke, desto schneller geht’s!).

Saure Sahne hinzugeben und unterrühren.

Süße Sahne hinzugeben und unterrühren.

Kümmel, Kurkuma, Paprika, Natron unterrühren…

(Das geht alles am besten mit einem Schneebesen, damit es keine Klümpchen gibt!)

Jetzt die Temperatur kurz erhöhen, um alles einmal richtig ordentlich aufwallen zu lassen. Dabei das Rühren nicht vergessen, sonst hängt es unten an! Das Aufwallen ist aber sehr wichtig, da der Kochkäs sonst zu dünnflüssig wird.

Den Topf vom Herd nehmen und in die sterilen Gläser füllen. Deckel draufschrauben und umgestürzt auf den Kopf stellen zum Abkühlen.

Durch das Abkühlen wird der Kochkäs bereits fester. Im Kühlschrank wird er noch mal fester. Also keine Sorge, wenn er etwas flüssig erscheint. Ihn auf den Kopf zu stellen hat den Vorteil, dass der Kümmel im noch flüssigen Kochkäs nicht auf den Boden sinkt.

Nach dem Abkühlen die Gläser im Kühlschrank aufbewahren, wo sie sich mehrere Wochen halten (theoretisch!). Nach Anbruch eines Glases unbedingt weiterhin im Kühlschrank aufbewahren und bald verzehren.

Der Kochkäs passt hervorragend zu Sauerteig-Brot mit starker Kruste, zu Salz-Bretzelchen und zu dunklem, würzigen Gebäck.

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Egal, wie Du sie nennst: Die Frikadelle ist die schönste Delle, die man haben kann! Beule im Auto oder Unebenheiten am Oberschenkel? Wurschtegal, wenn man nur ein lecker Frikadellchen hat! Besonders köstlich auf ganz klassische Art zu einem schlotzigen Kartoffelsalat!

Ach, Kinners, nee, wat härrlisch ist dieser Sommer! Ja, 36 Grad sind in einer Dachgeschosswohnung nicht immer spaßig. Aber ich hab‘ ja frei-hei! Hab ich klasse hinbekommen! Denn ich kann den ganzen Tag in kurzen Hosen herumlaufenliegen,

mittags zur Abkühlung in den Rhein hüpfen,

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die durstige Hausherrin durstigen Blumen gießen,

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abends den Kochlöffel schwingen

Frikadellen

und die Kühle der Nacht auf unserer Terrasse genießen.

Ist mir doch egal, wann ich ins Bett gehe. Der Wecker klingelt seit Wochen nicht…

Seit Anfang Juni genieße ich mein #summersabbatical. Und dass Petrus mir dermaßen die neue Freiheit versüßt, rechne ich ihm hoch an. All die leer gegessenen Teller der letzten Jahre haben uns wohl zu BFFs* gemacht! (*best friends forever).

Der Babo weiß halt, wie’s läuft, gell?

Kochtechnisch darf’s dieser Tage gerne leicht und kühl sein. Stundenlang den Backofen anzumachen verbietet sich von selbst und der Ventilator verbraucht schon genug Strom.

Also schnell Kartoffeln kochen (und aus der Küche rausgehen!), abkühlen lassen, Kartoffelsalat zubereiten und durchziehen lassen.

Dann die Frikadellen zubereiten (reicht für etwa 10 Frikadellen, schmecken warm und kalt!):

500 gr Rinderhack (gerne vom Kamm, schmeckt besonders aromatisch!)

1 Zwiebel, fein gehackt

1 EL Senf

1 Ei (M)

1 EL Quark

1,5 harte weiße Brötchen

Salz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

je 1 gestrichener TL Paprika edelsüß und rosenschaft

3 EL Semmelbrösel

Butter zum Anbraten

Zubereitungszeit: 30 min

Zubehör: große beschichtete Pfanne, Rührschüssel, Männerhände

So geht’s:

Zwiebeln in der Pfanne andünsten, bis sie schön weich sind. Abkühlen lassen. Jetzt alle Zutaten vermischen und durchkneten lassen. (Macht idealerweise der bEdW oder ein anderer verfügbarer Mann mit großen Händen. Du sitzt währendessen mit einem kühlen Getränk dabei und guckst ihm bei der Arbeit zu!)

Die Butter in der Pfanne erhitzen und ein kleines Testbällchen braten. Schmeckt es Dir? Oder musst Du die Masse noch mal nachwürzen? Dazu wäre jetzt noch Gelegenheit!

Fleischmasse zu Frikadellen der Wunschgröße formen und leicht in den Semmelbröseln wenden.

Frikadellen nacheinander anbraten und zur Seite stellen. Lauwarm mit dem Kartoffelsalat oder am nächsten Tag kalt genießen!

Schon hast Du ein Essen für die nächsten 2-3 Tage, einen hausgemachten Lunch oder Zutaten für’s Picknick. Wir wollen uns diesen Sommer doch nicht unnötig abarbeiten, oder?

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Was ist typisch für den Frühling? fragt Kebo Homing in diesem Monat. Wie könnte ich diese Frage anders beantworten als mit Frankfurter Grie Soß? Jener grünen Soße, dem Nationalgericht aller Hessen, der von Goethes Mutter nicht wirklich erfundenen frühlingshaften Köstlichkeit?

Kein Jahr ohne Grie Soß beim German Abendbrot. Das Original-Rezept war eines der allerersten im Blog. Und mit der Grund überhaupt mit dem Bloggen anzufangen. Denn immer wieder hörte ich – damals noch in München – die Frage: „Was, zur Hölle, IST das eigentlich?“ und „Wie soll das denn schmecken?“. Aufklärung tat not!

Wann immer wir unseren Münchner Freunden die Grie Soß servierten, waren sie begeistert: Ob klassisch mit Tafelspitz, zur Spargelsaison mit Roastbeef und Salzkartoffeln oder vegetarisch mit Bratkartoffeln und halben hartgekochten Eiern.

Grie Soß

Hier noch mal die Zutaten (für 2 Personen als Hauptgericht) und die Zubereitungsanleitung:

2 hartgekochte Eier Größe M (bei mehr Personen: Immer 1 Ei weniger als Leute)

Je ein Bund glatte Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Pimpinelle

Einige Blätter Sauerampfer, Borretsch

(Am Anfang des Frühjahrs sind nicht immer alle Kräuter erhältlich. Dann dürft Ihr sie weglassen oder das Mengenverhältnis ändern. Hauptsache, Ihr macht keinen Dill rein!)

1 Becher (125 gr) 3,5% Joghurt (Kauft lieber etwas mehr, damit Ihr je nach Konsistenz noch mehr dazugeben könnt!)

1 Becher (125 gr) Saure Sahne

2-3 EL Essig (Wein-Branntwein-Essig, den ganz einfachen!)

2 EL Pflanzenöl (Raps, Sonnenblume…)

1 EL mittelscharfer Senf (z.B. ABB Mostert aus Düsseldorf)

Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubehör: Große Schüssel, Pürierstab. (Puristen hacken die Kräuter von Hand, aber das muss nicht sein.)

Zubereitungszeit: 30min plus ggf. Zeit zum Durchziehen.

Pimpinelle-Blättchen von den Stengeln zupfen, da diese sehr hart sind. Restliche Kräuter grob hacken. Zusammen mit den hart gekochten, abgekühlten Eiern, Senf, Essig, Öl, etwas Salz und Pfeffer pürieren. Die Kräutermasse Masse mit saurer Sahne und Joghurt vermengen, bis die gewünschte Konsistenz entsteht. Die Grie Soß sollte brei-artig sein, keinesfalls flüssig oder fest. Und sie sollte ein schönes Grün haben – nicht gelblich oder zu blass sein. Lasst sie, wenn Ihr genügend Zeit habt, mindestens noch mal 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Schließlich abschmecken, ggf. nachwürzen. Fertig.

Wer morgens schon mal die Eier hart kocht, in der Mittagspause ein Kräuterpäckchen besorgt und abends schnell alles zusammen zubereitet, hat ein köstlich leichtes, nach Frühling schmeckendes Friday Night Dinner Date.

E bissi Ebbelwei dazu un fäddisch is dem Hesse sei Lieblingsspeis!

Was also könnte besser den Frühling einläuten als die herrlich hellgrüne Frankfurter Grie Soß? Deshalb ist sie auch mein Beitrag zum Dauerevent „Typisch für…“ von Kebo Homing, das sich in diesem Monat mit Typischem im Frühling beschäftigt.

Typisch für... Dauerevent

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Sauerkraut ist ein wunderbares Winteressen.

Knackig, frisch und säuerlich ist es nicht nur köstlich, sondern strotzt nur so vor Vitamin C und Milchsäurebakterien, die jeder Erkältung den Garaus machen.

Aber wer will schon immer nur die klassische Variante mit Kartoffelpürree und Rippchen oder Frankfurtern essen? Sauerkraut lässt sich auch prima für herzhaft Gebackenes verwenden.

Sauerkraut Quiche

Besonders begeistert mich an dieser Form, dass man die Sauerkraut-Quiche bestens am Vortag zubereiten und dann als Mittagessen mit ins Büro nehmen kann. Denn sie schmeckt kalt und etwas durchgezogen mindestens ebenso gut wie lauwarm und frisch aus dem Ofen!

Für eine kleine Springform (20 cm) und 3 Baby-Tarte-Förmchen oder für eine mittlere Springform (etwa 26cm) benötigt Ihr folgende Zutaten:

Für den Teig:

125 gr backstarkes Mehl

65 gr Butter

1 TL Salz

50ml warmes Wasser

Für die Füllung:

300 gr Fasskraut, gut abgetropft

2 dünne Scheiben Tiroler Speck, in kleine Stücke geschnitten

100 gr Schmand

1 EL Frischkäse

2 Eier (Größe M)

etwas Mehl zum Binden

3 Wacholderbeeren

1/2 TL Kümmelsamen

Salz und Pfeffer

Zubereitungszeit: ca. 20 min Zubereitung + 1 Std. Kühlen + 30 min Backen

Zubehör: eine oder mehrere beschichtete Tarte-Formen (oder eine gefettete Springform!), Nudelholz, Frischhaltefolie, Teigschüssel, mittelgroßer Topf

So geht’s:

Zutaten für den Teig gut verkneten, bis sich eine hübsch homogene Masse ergibt. Ich kann das am besten mit den Händen. Ihr könnt das Ganze aber auch der Küchenmaschine überlassen. Die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und rund eine Stunde kühl legen.

Währendessen den mittelgroßen Topf erhitzen und die Speckstücke anschwitzen. Wacholderbeeren, Kümmel und das abgetropfte Kraut hinzugeben. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze etwa 15 min dünsten. Wenn das Kraut viel Wasser zieht, anschließend noch mit offenem Deckel ausdampfen lassen.

Kraut aus dem Topf nehmen, gut abtropfen lassen – notfalls in einem Sieb – und in eine Schüssel geben. Abkühlen lassen, bis das Kraut nur noch maximal lauwarm ist. Mit Schmand, Frischkäse und den Eiern vermischen. Salzen und pfeffern. Falls die Masse sehr flüssig wirkt, mit etwas untergemischtem Mehl binden.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitzte vorheizen.

Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit dem Teig die beschichtete(n) oder gefettete(n) Form(en) auskleiden. Sauerkrautfüllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen und auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 20min backen.

Die Masse muss gestockt und der Teigrand fest sein. Das dauert bei jedem Backofen und je nach Größe der Form unterschiedlich lang. Da die Füllung sehr saftig ist, lieber 5-10min länger im Ofen lassen als die Quiche zu früh herauszuholen!

Etwas abkühlen lassen und entweder lauwarm oder am nächsten Tag kalt servieren.

Dazu passt ein Glas sauergespritzter Apfelwein ebenso wie ein Riesling!

Unter #lunchbox2015 auf Instagram sammeln Christiane von der Schabakery und ich übrigens unsere Guten Vorsätze bezüglich unserer Mittagessensgewohnheiten. Diese Quiche ist ein Teil davon! Habt Ihr Lust mitzumachen? Dann einfach auf Instagram die Fotos Eurer Lunchbox hochladen und mit dem Hashtag #lunchbox2015 taggen. Ich bin gespannt!

Und im wunderbaren Blog Kebo Homing findet monatlich ein Event „Typisch für…“ statt. Im Januar heißt es „Typisch für… …meine Region“. Was würde da besser zu Hessen und den Rheingau passen als eine Sauerkraut-Quiche mit einem Glas Riesling? Köstlich, gesund, einfach herzustellen und prima für’s Büro! Cheers!

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