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Archive for the ‘Italien’ Category

Spaghetti Carbonara ist DAS Soulfood für mich! Sättigende Nudeln, schlotzige Ei-Parmesan-Sauce, würziger Speck und dazu ein Glas Chianti – was will die arme Seele mehr? Naja, vielleicht ab und zu eine kleine Variation meiner Lieblingspasta! Nicht wirklich “light” aber deutlich leichter…

In meinem (Berufs-)Leben geht’s gerade ziemlich drunter und drüber. 2015 wird jedenfalls alles andere als langweilig. Da bleibt aktuell leider wenig Zeit, um Neues auszuprobieren oder stundenlang Rezepte, Blogs und Kochbücher zu wälzen. Schnelle Glücklichmacher sind gefragt. Bewährte Rezepte, die blind gelingen, wenig Aufwand erfordern und einfach gut tun. Dazu gehört unbedingt die Carbonara des besten Ehemannes der Welt (aka bEdW):

Carbonara

Was daran “light” ist, fragt Ihr? Statt der 250 gr Bauchspeck-Würfel im Ursprungsrezept anzubraten, lasst Ihr etwa sechs dünne Bacon-Streifen in einer beschichteten Pfanne knusprig aus und anschließend auf einem Küchenkrepp abtropfen. Die Pfanne wischt Ihr grob mit einem Küchenkrepp aus. Das ist nicht nur ein Bruchteil der Speckmenge, sondern auch deutlich weniger Öl!

Während der Speck abkühlt und abtropft, kocht Ihr die Pasta. Außerdem verkleppert Ihr zwei Eier und ein Eigelb mit einer Handvoll frisch geriebenen Parmesan, würzt das Ganze mit Salz, Pfeffer und Muskat. Dann erhitzt Ihr etwas (!) Olivenöl in der Pfanne, gebt die gar gekochte Pasta hinein und hebt die Ei-Parmesan-Masse unter.

Zum Abschluss hackt Ihr die Bacon-Streifen klein und hebt einen Teil davon unter die Pasta. Den Rest streut Ihr über die Portion für einen herzhaften, speckig-köstlichen Crunch!

Eine klasse Gericht für Resteverwertung, schnellen Genuss und köstliches Italien-Feeling. Dazu einen leicht gekühlten Sangiovese-Wein und die Seele wird gestreichelt…

Apropos: Wenn Ihr Euch fragt, welchen Rotwein Ihr gut im Sommer trinken könnt, dann schaut doch Ende nächster Woche mal bei 180 Grad vorbei. Im Rahmen der Weinrallye werden diesmal Blogger ihre Tipps für sommerliche Rotweine zusammentragen. Ich bin auch wieder dabei!

Welches Gericht streichelt Euch nie Seele in Zeiten von Unsicherheit, Selbstzweifel und Grübelei?

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Ein schlotziges Risotto mit Meeresfrüchten ist genau richtig für den anstehenden Valentinstag.

Nicht, dass Menschen, die wie ich im Februar Geburtstag haben, jemals in den Genuss eines Valentintstag-Dates gekommen wären (meine Schwester hat sogar heute (!) Geburtstag und könnte Euch zu dem Thema Einiges erzählen…). Aber so ein Friday Night Dinner Date ist ja auch romantisch. Erst recht, wenn ich dem bEdW dabei zuschauen kann, wie er geduldig im Risotto rührt, Brühe zugießt, rührt, Wein zugießt, rührt, Parmesan hobelt, rührt… Es gibt kaum etwas Entspannenderes als anderen bei der Arbeit zuzuschauen!

Tintenfisch_Risotto

Für 2 verliebte Esser als Hauptgericht benötigt Ihr:

1 große Zwiebel, fein gehackt

1 EL Butter

1 Kaffeebecher Risotto-Reis

1 Schluck trockenen Weißwein

etwa 3/4 Liter (hausgemachte) Gemüsebrühe (die Menge kommt darauf an, wie stark der Reis die Flüssigkeit aufnimmt und wie “schlotzig” Ihr das Risotto mögt. Am besten habt Ihr noch etwas Brühe für den Notfall in der Hinterhand)

3-4 Cocktailtomaten fein gehackt

1 Schluck Tomantesaft

3 gehäufte EL Parmesan, gerieben

etwa 100 gr Tintenfisch, in mundgerechte Stücke zerteilt

Zum Abschmecken und Anrichten:

Salz

Pfeffer

1/2 TL Pul Biber (scharfes Paprikagewürz aus dem türkischen Supermarkt, alternativ eine Messerspitze Chiliflocken)

Olivenöl

Zitronensaft

Zubehör: Ein großer, schwerer Topf, separater Topf für die Brühe, kleine beschichtete Pfanne für den Pulpo

Zubereitungszeit: alles in allem etwa eine Stunde

Die Zubereitung geht ganz schnell und gelingt auch Ungeübten:

Butter im Topf erhitzen. Die feingehackten Zwiebeln anschwitzen. Parallel die Gemüsebrühe in einem separaten Topf erhitzen.

Jetzt den Reis zugeben und unter schnellem Rühren ausreichend heiß werden lassen. Er darf nicht anhängen, soll aber Hitze annehmen. Dann den Schluck Weißwein zugeben und  und unter Rühren “verdampfen” lassen.

Von der Gemüsebrühe jetzt eine Kelle an den Reis geben, rühren, die Flüssigkeit bei gleichmäßiger mittlerer Hitze vom Reis aufnehmen lassen und wieder eine Kelle drangeben, rühren, Flüssigkeit aufnehmen lassen… So lange wiederholen und immer mal den Reis probieren, ob er schon gar ist oder weiterköcheln muss. Ist er noch nicht gar, braucht es noch ein paar Wiederholungen von Kelle-Rühren-Flüssigkeitaufnehmen. Ist tatsächlich einfacher, als es klingt.

Wird das Risotto zu flüssig, gebt Ihr ihm nicht genug Zeit. Also in Ruhre rühren, Flüssigkeit verdampfen lassen, Kelle drangeben…

Ist das Risotto zu fest, Hitze etwas runternehmen, mehr Flüssigkeit drangeben und immer schön rühren… Sehr meditativ, das Ganze.

Zwischendrin könnt Ihr dann Tomaten, Tomatensaft, Salz und Pfeffer hinzugeben.

Zum Schluss wird der Parmesan untergehoben – auch wieder unter Rühren. Der Käse nimmt viel Flüssigkeit auf. Eventuell muss dann auch noch mal Brühe drangegeben werden. Risotto ist je nach Reissorte im Verhalten sehr unterschiedlich. Findet am besten selber heraus, wie “schlotzig” Ihr Euer Risotto mögt. Schmecken wird es auch, wenn es etwas zu flüssig oder fest ist, keine Sorge!

Jetzt die kleine Pfanne vorheizen und in etwas Olivenöl den Pulpo kurz anbraten. Unter das Risotto heben, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit etwas Pul Biber garnieren und heiß servieren.

Wer keinen Tintenfisch mag oder statt einer ganzen Tube lieber die kleinen Tintenfischchen mit Ärmchen mag, kann hier natürlich improvisieren. Köstlich schmecken auch Garnelen zum Risotto oder Muscheln oder Fleisch aus den Krebsscheren. Eurer Phantasie sind bei Risotto keine Grenzen gesetzt.

Ich wünsche Euch ein kuscheliges Valentinstagswochenende. Oder natürlich auch krachige Karnevalstage!

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Habt Ihr auch solche Gerichte, die Ihr nur für Euch alleine macht? Was ist Euer Strohwitwen-/-witwer-Essen? Was macht Ihr Euch zu essen, wenn kein Partner und keine Kinder mitreden?

Bei mir sind das Nudeln mit einer mediterran-tomatigen Sauce, die entfernt an meine geliebte Pasta Puttanesca erinnert:

Strohwitwenpasta

Ich muss glücklicherweise ja nur selten auf den bEdW verzichten. Meist bin ich diejenige, die unterwegs ist und viel zu viele Abende in mittelprächtigen Hotelzimmern verbringt. Aber falls ich mal abends alleine daheim bin, schaue ich, ob irgendwo alte Folgen “Sex and the City” laufen und mache mir dieses schnelle Nudelgericht!

Zutaten für einen hungrigen Esser, aka “Die guilty pleasure Portion”:

125 gr Rigatoni oder Penne rigate

400 gr stückige Tomaten aus der Dose

10 grüne oder schwarze Oliven, grob gehackt

150 gr Feta

3 eingelegte Sardellen (in Öl oder in Salzlake – letztere kurz abspülen)

1 kl Schalotte, fein gehackt

1 kleine scharfe Chili, entkernt

1 EL Öl

Salz, Pfeffer, kräftige Prise Zucker

Salz für das Nudelwasser

Zubehör: 1 großer, 1 kleiner Topf, 1 Sieb zum Abschütten

Zubereitungszeit: 15 min

So geht’s:

Während das Nudelwasser zum Kochen kommt und die Pasta gar kocht, das Öl im kleinen Topf erhitzen. Die gehackten Zwiebeln und die Peperoni anschwitzen. Sardellen und Oliven hinzugeben und ebenfalls erhitzen. Eine kräftige Prise Zucker darübergeben. Tomaten in den Topf geben, gut verrühren und einige Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Zuletzt die Hälfte des Feta unterrühren, bis er zart geschmolzen ist. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Die Peperoni entfernen.

Nudeln abgießen, gut abtropfen und in die Sauce geben. Alles gut vermischen. In einer tiefen Schale anrichten und mit dem restlichen Feta garniert servieren.

Die Nudeln sind sehr fruchtig und tomatig mit einer kräftigen Würze durch die Sardellen und den Feta. Ich liebe sie auf diese Art. Dem bEdW rollen sich die Fußnägel nach oben. Also sind sie für mich DAS Strohwitwen-Essen!

Dazu passt der Wein, der noch offen ist und weg muss. In jedem Fall aber ein kräftiger Chianti! (Was bei uns in etwa auf’s Gleiche hinausläuft…)

Weinglas und Nudel-Schale mit zur Couch nehmen, Fernseher anmachen und den Strohwitwen-Status solange genießen, bis die Sehnsucht zu groß wird (dauert bei mir etwa 2-3 Folgen “Sex and the City” lang…).

 

 

 

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Ich freue mich immer wieder, wenn die einfachen Gerichte hier im Blog besonders positiv aufgenommen werden und viel Zuspruch erfahren. Das sehe ich beispielsweise immer mal wieder bei den belegten Broten oder einfachen Pasta-Gerichten.

Deshalb unterstelle ich mal, dass Ihr, meine lieben Leser, einfache Genüsse ebenso zu schätzen wisst wie ich: Einfache Zutaten, unkomplizierte Zubereitung, leichtes Gelingen – höchster Genuss!

Dann hab’ ich doch noch was für Euch arme Feierabend-Kocher, Zwischendurch-Esser, Nicht-zum-Einkaufen-Kommer und Aus-dem-Vorrat-Zusammensteller:

Tagliatelle con acciughe – Schmale Bandnudeln mit Sardellen! (vorne im Bild – dahinter gab’s noch mal Pasta mit einem Rest der allerbesten Bolognese!)

PastaAcciughe

Das Rezept stammt von der großen Lorenza de Medici, die eine große Verfechterin der einfachen, bäuerlichen Küche der Toskana war (eben der Cucina povera). Ihr leider vergriffenes Kochbuch “Pasta” ist uns immer mal wieder Inspiration und Anleitung – etwa für gefüllte Pasta, Aufbewahrung frischer Pasta oder eben für unzählige Rezepte mit einfachen Zutaten.

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

250 gr getrocknete Tagliatelle oder die entsprechende Menge frische Pasta (bei selbstgemachtem Nudelteig rechnet man 100gr Mehl + 1 Ei pro Person)

100 gr frische Weißbrotkrumen (alternativ: grobe Semmelbrösel)

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

4 Sardellenfilets (in Salzlake, abgetropft)

schwarzer Pfeffer

Salz

4 EL Olivenöl

1 EL fein gehackte Petersilie

Zubehör: 1 beschichtete Pfanne, 1 großer Topf

Zubereitungszeit: Kochdauer der Nudeln – also 8-10 min

So geht’s:

Ein Topf voll Wasser für die Nudeln aufsetzen, salzen und zum Kochen bringen.

Währendessen das Öl in der Pfanne erhitzen, Weißbrot und Knoblauch sowie die Sardellen hinzugeben, rühren und leicht anbräunen lassen.

Wenn die Nudeln gar sind, aus dem Wasser holen, nicht zu stark abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Alle gut miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einem vorgewärmten Teller anrichten und mit der Petersilie bestreurt servieren!

Das Gericht strotzt natürlich vor Kohlehydraten und ist das ideale Essen, wenn man gerade im Garten gearbeitet hat oder die Balkonpflanzen umtopfen musste, mit dem Hausputz fertig ist, einfach nur viel Sport gemacht hat oder von einer langen Wanderung hungrig nach Hause kommt.

Die salzigen Sardellen verbinden sich herrlich mit dem Öl. Alles wird dann von den Brotkrumen aufgesaugt und ergibt eine warme, würzige Masse, die sich um die Nudeln legt. Köstlich!

Und weil man Sardellen immer, immer, immer im Haus haben sollte – ebenso Semmelbrösel oder ein paar eingefrorene und schnell aufgetaute Weißbrotscheiben – ist das ein Beitrag zum Dauerevent “Schatzsuche im Vorratsschrank” vom Magentratzerl!

Was für eine schöne Idee: In meiner Speisekammer verbirgt sich so vieles, was schnell zu einer kleinen Köstlichkeit werden kann. So macht Schatzsuche richtig Spaß!

Schatzsuche im Vorratsschrank – Dauerevent

 

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Der Herbst zeigt sich ganz schön usselig da draußen. Hier trommelt der Regen auf die Dachfenster und der Wind pfeift durch die Dunstabzugshaube! Beste Zeit also, dass ich mir mal so meine Gedanken für die Feiertage mache. Ob Reformationstag, Allerheiligen, Sankt Martin, Advent, Weihnachten oder Silvester und Neujahr: Die kommenden Wochen liefern allerhand Anlässe, um es kulinarisch ordentlich krachen zu lassen.

Denn wenn es draußen immer ungemütlicher, kälter und dunkler wird, wenn die Farben verblassen, keine Blüten mehr die Augen erfreuen und keine Sonnenstrahlen die Haut wärmen, müssen wir mit schönem Geschirr, festlich gedecktem Tisch und hübschen Gerichten uns selbst ein bisschen gut tun.

Dabei heißt “Festliches Menü” nicht unbedingt viel Arbeit. Wir starten heute mit einem gut vorzubereitenden, blitzschnell angerichteten herbstlichen Carpaccio mit Pilzen:

Processed with Rookie

(Die Idee stammt übrigens aus einem alten “Lust auf Genuss”-Heft (12/2012) namens “Edle Steaks und Braten”. Aber wie immer wandle ich Rezepte natürlich umfangreich ab.)

Hier die Zutaten für einen großen Platzteller, der für 2 als üppige Vorspeise oder für 4 als Appetizer reicht:

200 gr bestes Rinderfilet, leicht angefroren

2 EL Pinienkerne

2 mittelgroße Steinpilze

5-6 Pfifferlinge (nicht zu groß)

einige Blätter Frisée-Salat

1 EL Gartenkresse

2 EL halbfetter Joghurt

2 EL Crème fraîche

1/2 TL mittelscharfer Senf

weißer Pfeffer

schwarzer Pfeffer

Salz

Spritzer Zitronensaft

8 EL Olivenöl

2 EL weißer Balsamico

Dazu: Ciabatta oder ein anderes großporiges Weißbrot

Zubehör: kleine beschichtete Pfanne, große beschichtete Pfanne, großer flacher Teller oder Servierplatte, Backpinsel, Frischhaltefolie

Zubereitungszeit: 30 min (ohne Zeit für’s Anfrieren)

So geht’s:

6 der 8 Löffel Olivenöl, Balsamico, Prise Salz und etwas schwarzen Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren. Mit dem Backpinsel das Innere des Tellers leicht mit der Vinaigrette bestreichen.

Rinderfilet aus der Tiefkühlung nehmen und mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben auf dem Teller anrichten. Mit Frischhaltefolie abdecken und kühl stellen.

Pinienkerne in der kleinen Pfanne kurz und vorsichtig anrösten. Zur Seite stellen.

Friséesalat waschen, trockenschütteln, auf ein Küchenpapier oder Geschirrtuch legen.

Crème fraîche, Joghurt, Senf, Zitronensaft, Salz, weißer Pfeffer zu einem glatten Dressing verrühren und abschmecken.

Pilze putzen, Steinpilze in Scheiben schneiden. 2 EL Olivenöl in der beschichteten Pfanne erhitzen und die Pilze darin anbraten.

Teller mit dem Carpaccio aus dem Kühlschrank holen und das Fleisch mit dem Rest der Vinaigrette einpinseln.

Kresse, Friséesalat, Pilze und Pinienkerne auf dem Fleisch anrichten.

Dressing darüberträufeln. Rest gegebenenfalls in einer kleinen Schale separat zum Dippen servieren.

Das Weißbrot kurz toasten und zusammen mit dem Carpaccio sofort servieren.

Tipp: Vinaigrette und Dip lassen sich problemlos vorbereiten und kühlstellen. Die geschnittenen Rinderscheiben können einige Stunden abgedeckt kühl liegen. So ist das Essen ruck zuck fertig, sobald Pinienkerne und Pilze angebraten sind.

Das herbstliche Carpaccio mit Pilzen sieht hübsch aus, lässt sich gut vor- beziehungsweise schnell zubereiten und ist zusammen mit einem Glas Sekt ein herrlicher Start in ein festliches Menü!

Das Gericht ist mein erster Beitrag zur Blogparade “Festliches Menü” vom Küchenatlas. Das abgebildete Festtagsgeschirr wurde mir von Villeroy & Boch zur Verfügung gestellt.

Weiter geht es nächste Woche mit einer ganz einfachen Suppe in herbstlichem Gewand! Stay tuned!

 

 

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Vielleicht ist es meine deutsche Herkunft. Aber ich brauche in gewissen Abständen einfach Kartoffeln! Ohne Kartoffeln kann ich dauerhaft nicht sein. So sehr ich Pastagerichte liebe, Butterbrot zum Leben brauche und asiatische Reisgerichte vergöttere: Von Zeit zu Zeit brauche ich Kartoffeln. Kennt Ihr das auch? Deshalb gibt es hier auch eine eigene Kategorie für die tolle Knolle! Deshalb habe ich ein Kartoffelsalat-Event ins Leben gerufen. Noch Fragen?

Da in August und September die Kartoffelernte eingefahren wurde, gibt es aktuell so herrliche Kartoffeln auf dem Wochenmarkt. Zeitgleich mit ebenso verführerischen Steinpilzen übrigens. Warum also nicht beides miteinander verbinden? Der bEdW hat uns also ein “Patatto” gemacht – ein Risotto aus Kartoffeln – mit Porcini beziehungsweise Steinpilzen:

Processed with Rookie

Was soll ich sagen? Kartoffeln haben ein viel intensiveren Eigengeschmack als Reis. Zusammen mit den Pilzen und in der typischen Risotto-Schlotzigkeit ein herrlich sättigendes und wärmendes Gericht für kühle Herbsttage!

Folgende Zutaten benötigt Ihr als Hauptgericht für 2 Personen:

300 gr frische Steinpilze

2-3 Scheiben getrocknete Steinpilze

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

einige Zweige Thymian

750 gr festkochende Kartoffeln

0,5l Gemüsebrühe

0,1l trockener Weißwein

1 EL Butter

etwas Olivenöl

eine Handvoll Parmesan

Pfeffer

Salz

Muskat

Zubehör: Eine hohe Pfanne (oder ein Schmortopf/ein normaler Topf), eine kleine Pfanne zum Anbraten der Pilze, Messbecher für die Gemüsebrühe

Zubereitungszeit: 45-60min

So geht’s:

Kartoffeln schälen und sehr klein würfeln. Dabei darauf achten, dass die Würfel möglichst gleichmäßig groß sind.

Getrocknete Steinpilzscheiben in etwas Wasser einweichen.

Von den frischen Steinpilzen 4 dicke Scheiben abschneiden (sie werden später auf das Risotto gegeben). Den Rest der Pilze würfeln – etwa so groß wie die Kartoffelwürfel.

Schalotten und eine der beiden Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

Beides in etwas Olivenöl in der hohen Pfanne bzw. dem Topf anschwitzen. Kartoffelwürfel dazugeben. Mit Wein ablöschen und leise köchelnd reduzieren lassen. Schluck für Schluck die Brühe hinzugeben, verrühren, einreduzieren lassen.

Währendessen die eingeweichten Pilze aus dem Wasser nehmen, hacken und in den Topf geben. Gut unterheben.

Dieser Prozess dauert – je nach Festigkeit der Kartoffel – mindestens 15 oder bis zu 30 min. Frische Pilze relativ zum Schluss hinzugeben, gut unterheben.

In der kleinen Pfanne jetzt die Butter erhitzen und mit den Thymianzwiegen und der 2 Knoblauchzehe aromatisieren. Darin die Pilzscheiben anbraten.

Parmesan unter das Kartoffelrisotto heben, salzen, pfeffern, Muskat reiben.

Alles abschmecken und in tiefen Tellern anrichten.

Die Steinpilzscheiben obenauf legen und servieren!

Viva la patata!

 

 

 

 

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Vor rund einem Jahr habe ich mal alle Rezepte in einem Post zusammengefasst, die sich gut für heiße Tage eignen: kühlend, schnell zubereitet, leicht.

Jetzt hat der Sommer wieder so ein paar (schwül-) heiße Tage für uns parat, weshalb ich unbedingt meinen liebsten Nudelsalat machen musste. Denn dafür muss man nur einmal Nudeln kochen, kann aber – bei ausreichender Menge – mindestens 3 x davon essen! (Und wer statt Nudelsalat lieber Kartoffelsalat mag, sucht sich einfach eine dieser 70 Varianten aus!)

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Zutaten für 6 Portionen:

400 gr Rigatoni oder Penne

10 bunte Cocktailtomaten, halbiert

1 gehäufter EL Basilikum-Pesto

1 gehäufter EL Tomatensugo (alternativ: passierte Tomaten etwas würzen)

4 getrocknete Tomaten, fein gehackt

frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Thymian (gehackt)

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

Spritzer Zitronensaft

optional: geröstete Pinienkerne

Zum Servieren: einige Späne Parmesan

Zubehör: Eine große Salatschüssel, Pastatopf, Sieb

Zubereitungszeit: 20 min

So geht’s:

Nudelwasser aufsetzen, salzen, zum Kochen bringen. Penne garen, abgießen und sofort das Sieb über den Topf hängen, damit noch etwas Nudelwasser aufgefangen wird.

Alle Zutaten während des Kochens vorbereiten, in die Schüssel geben und darin mit den noch warmen Nudeln sehr gut vermischen. Ordentlich salzen und pfeffern. Gegebenenfalls noch 1-2 EL Nudelwasser dazu geben.

Entweder gleich mit etwas Parmesan garniert lauwarm genießen oder abkühlen lassen und dann innerhalb von 2-3 Tagen aufbrauchen (kühl stellen).

Übrigens schmeckt der Nudelsalat auch mit Feta:

Processed with Rookie

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