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Archive for the ‘Orientalisch’ Category

Trübe Tage erfordern Farbe: ein Strauß Tulpen, ein knalliger Lippenstift, Konfetti… Ein echter Farbklecks auf dem Teller ist mein orientalischer Salat aus Karotten, Orangen und Granatapfelkernen. Köstlich zu Skrei und Risotto!

Süß-sauer-fruchtig: Das sind die Aromen des hübschen Salats, der ganz phantastisch zu einem Skrei-Filet und etwas Risotto passt, wie ich es hier schon mal gekocht habe.

Noch weniger Aufwand gefällig? Dann genieß‘ ihn einfach zu einem schnell in der Pfanne gebratenen Steak und etwas Baguette oder als Teil einer Mezze-Platte oder um den Döner zu pimpen, den Du Dir heißhungrig auf dem Heimweg gekauft hast.

Wenn Du richtig hungrig bist, fällt Dir dann leider auch nicht mehr auf, dass Du irgendwas an Deiner Kamera verstellt hast…

Skrei_Salat_GermanAbendbrot

Das Foto wird dem wunderbar orangen Salat mit seinen knallroten Granatapfelkernen jedenfalls nicht gerecht. Besser wird es auch nicht, wenn man den Fisch stattdessen anpeilt *augenroll*

Skrei_Salat_GermanAbendbrot_Risotto

Lasst Euch von den Fotos nicht abschrecken: Der Salat schmeckt wie 1001 Nacht und ist einfach wunderbar frisch und fruchtig mit Gute-Laune-Faktor durch seine hübsche Farbe. Während ich mich noch mal eingehend mit meiner Kamera beschäftige, hier die…

Zutaten für den orientalischen Karotten-Orangen-Salat mit Granatapfelkernen:

2 Karotten, gewaschen, geschabt und in feine Ringe geschnitten

1 Orange, geschält, geviertelt und ebenfalls in feine Scheiben geschnitten

1 Schalotte, geschält und fein gehackt

Kerne eines halben Granatapfels (die restlichen Kerne über’s Müsli am nächsten Tag streuen)

Für das Dressing:

1 gestrichener TL Kurkuma

1 Prise Sumach (säuerliches Gewürz, gibt es im türkischen Supermarkt)

1 Prise Chayennepfeffer

Salz

frisch gemahlener weißer Pfeffer

Zucker

Weißweinessig

mildes Olivenöl

Zubehör: Ein kleiner Topf, Salatschale

Zubereitungszeit: 20 Minuten

So geht’s:

Die Zutaten für das Dressing verrühren. Die Möhren in einem Topf voll leicht gesalzenem Wasser die Möhren 2-3 Minuten blanchieren und abgießen. In die Salatschale geben und abkühlen lassen.

Währendessen alle anderen Zutaten vorbereiten und abschließend in die Salatschale geben. Gut vermischen und mit dem Dressing anmachen. Alles einige Minuten ziehen lassen und servieren!

Ich wünsche Euch ein farbenfrohes, genussvolles Wochenende!

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Langsam wird es November vorm verregneten Fenster. Wärmende Gewürze, strahlendes Orange und gesundes Gemüse sind wunderbare Komponenten, um dem Herbst-Blues zu trotzen. Deshalb schmore ich mir einen exotisch gewürzten Kürbis, lindere die Schärfe mit einem feinen Koriander-Joghurt und serviere dazu Rote Bete, Champignons und Rucola. Fertig ist mein vegetarisches Friday Night Dinner Date!

Ich liebe Gerichte, die sich flott vorbereiten lassen und sich dann quasi von selbst machen. Während mein Kürbis im Ofen schmurgelt, kann ich den Tisch hübsch decken, ein bisschen aufräumen, den Wein öffnen, das Krönchen richten…

Dabei brauchst Du für diese wärmende, exotische Köstlichkeit nicht viel – und vor allem nicht viel Zeit!

Ofenkürbis German Abendbrot

Zutaten für zwei Personen als leichtes Hauptgericht:

Für den Ofenkürbis:

1 kleiner Hokkaido-Kürbis

1 EL Garam Masala (für Garam Masala folgende Gewürze anrösten, mörsern und luftdicht verschließen: ca. 15 Kardamomkapseln, Lorbeerblatt, 2 EL Kreuzkümmelsamen (Cumin), 2 EL Korianderkörner, 2 TL schwarze Pfefferkörner, 1 TL Gewürznelken, 3 Stücke Zimtrinde, 1/4 TL Muskatblüte (Macis))

2 EL Olivenöl

Grobes Meersalz

½ TL Kaschmir-Chili-Pulver (oder ein rauchiges Paprikapulver)

¼ TL Chayennepfeffer

1 Prise brauner Zucker

Für den Korianderjoghurt:

200 ml Naturjoghurt

1 kl Bund Koriander

Grobes Meersalz

Olivenöl

Zitronenabrieb

Für den Salat:

Rucolasalat

1 kl Rote Bete

4 braune Champignons

2 EL Kürbiskerne

Olivenöl

Balsamicodressing

1 TL flüssiger Honig

Salz

Pfeffer, frisch gemahlen

Dazu passt als Beilage angetoastetes Baguette oder Fladenbrot

Zubehör: Backpapier für das Blech, Mörser, Pfanne, Schüssel, Schraubglas

Zubereitungszeit: 30 Minuten

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Hokkaido waschen und halbieren. Die Kerne mit einem stabilen Löffel herauskratzen. Kürbishälften in dünne Scheiben schneiden.

Kürbisscheiben in die Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten gut vermischen.

Scheiben auf dem Backpapier verteilen und auf der mittleren Schiene etwa 25min backen bis der Kürbis weich ist (je nach Kürbis und Größe der Scheiben dauert das unterschiedlich lange!)

Währenddessen Koriander waschen, grob hacken und mit Meersalz und Olivenöl im Mörser zu einer Paste verarbeiten.

Joghurt mit Zitronenabrieb würzen. Beides zur Seite stellen.

Rucolasalat waschen und trockenschleudern. Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Rote Bete schälen und in ebenfalls möglichst dünne Scheiben schneiden.

Kürbiskerne vor dem Servieren in der Pfanne kurz anrösten.

Öl, Balsamicodressing, Honig, Salz und Pfeffer in einem Schraubglas vermischen, schließen und gut schütteln.

Jetzt auf zwei großen Tellern jeweils auf einer Seite des Tellers die Scheiben Rote Bete und Champignons abwechseln auslegen und etwas Dressing darübergeben. Rucolasalat darauf anrichten und mit dem restlichen Dressing anmachen. Kürbiskerne darüberstreuen

Kürbis aus dem Ofen holen und auf der freien Tellerhälfte anrichten. Joghurt darübergeben und das Korianderöl darüberträufeln.

Mit Baguette oder Fladenbrot servieren!

Blitzschnell vorbereitet und ruckzuck fertig ist ein winterliches, wunderbar exotisches Friday Night Dinner Date, das Lust auf vegetarische Küche macht. Joghurt, Korianderöl und die Kürbismarinade sind herrlich zum Dippen! Kürbis und ich werden doch noch Freunde!

Habt ein wunderbares Wochenende!

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Während im Lieblingsbuchladen Buchgenuss schon das lang ersehnte neue Ottolenghi-Kochbuch „NOPI“ eingetroffen ist (engl. Ausgabe), arbeite ich mich noch ein bisschen an „Vegetarische Köstlichkeiten“ ab. Mit einem herzhaften Linsen-Salat, der manche Überraschung bereithält!

Die nussigen, kräftigen Puy-Linsen haben es mir schon mal in einem provenzalischen Salat angetan. Von damals (Juli 2013!) hatte ich tatsächlich auch noch Linsen im Vorratsschrank, die endlich einmal weg sollten! In einem Schraubglas gut verschlossen und möglichst dunkel gelagert, haben die zwei Jahre aber den Linsen nicht geschadet. Trotzdem: Ich brauche Platz für selbst gemachtes Tomatensugo und eingelegtes mediterranes Gemüse.

Yotam Ottolenghi ist immer für eine Inspiration gut. Zahlreiche Rezepte habe ich durch ihn schon entdeckt, an unseren Geschmack angepasst, abgewandelt. Ich mag seine unkomplizierte, orientalisch angehauchte und immer um ein überraschendes Aroma, eine besondere Zutat ergänzte Küche sehr.

Deshalb bin ich auch gleich angesprungen auf seinen Salat aus Puy-Linsen, Radicchio und Malnüssen mit Manuka-Honig. Unsere Walnüsse sowie ein Rest Manuka-Honig sollten nämlich auch mal Platz schaffen für neue Vorräte.

Apropos Honig:

Du musst für das Rezept nicht extra den teuren, aus Neuseeland importierten Manuka-Honig kaufen. Ein anderer, würziger Honig (etwa Kastanien-Honig) tut es auch. Manuka-Honig gilt aktuell als Wundermittel. Dabei ist Honig generell antibiotisch und somit entzündungshemmend. Überleg doch mal, warum Honig nie schimmelt? Na? Siehste! In früheren Zeiten wurden sogar hartnäckige Wunden mit Honig versorgt. Und die alten Germanen oder Rittersleut‘ hatten sicher noch keinen neuseeländischen Honig vorrätig. Also: Wer den würzigen Manuka-Honig bezahlen möchte oder sich aus Neuseeland mitbringen lassen kann, sollte das tun. Alle anderen können heimische Imker unterstützen und auf Balkon, Terrasse und im Garten viele unterschiedliche Blumen, Kräuter und Pflanzen anbauen, damit die fleißigen Bienchen was zu tun haben!

Weiter im Text:

Um noch mehr Vorräte neben Linsen, Walnüssen und Honig zu verbrauchen, habe ich im Rezept Radicchio durch Eichblattsalat ersetzt, etwas Staudensellerie zusammen mit den Linsen gekocht und Feta statt Pecorino über den Salat gegeben. Dill habe ich komplett weggelassen, bei den Gewürzen etwas mehr Schärfe genommen.

Du siehst, wie das bei mir läuft: Im Kochbuch gestöbert, im Kopf die Vorräte durchgegangen, angepasst und abgewandelt – fertig ist eine köstliche Variante eines Rezepts.

Vielleicht hast Du ja auch noch ein paar Ideen, um den Salat zu DEINEM Salat zu machen?

Salat Ottolenghi Linsen

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht mit ausreichenden Resten für die nächsten Tage:

60 gr Puy-Linsen

2 Lorbeerblätter

2 Stangen Staudensellerie, geputut und in Scheiben geschnitten

3 EL Rotweinessig

6 EL Olivenöl

4 EL Manuka-Honig

1/2 TL Chiliflocken

1/2 TL Kurkuma

70 gr Walnuss-Kerne

1/2 mittelgroßer Eichblatt-Salat

100 gr Feta, mit den Händen zerkrümelt

Blätter von 4 Zweigen Basilikum, grob gehackt

Blätter von 1 Zweig Minze, grob gehackt

Blätter von 6 Zweigen Petersilie, grob gehackt

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

Zubehör: Backblech mit Backpapier, mittelgroße Schüssel, Topf mit Deckel, Sieb, Salatplatte oder flache Schüssel

So geht’s:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Linsen und Sellerie mit den Lorbeerblättern in einem ausreichend großen Topf mit Wasser gut bedecken und etwa 20 Minuten köcheln lassen (die Linsen sind auch gar noch bissfest!).

Währendessen in der mittelgroßen Schüssel 2 EL Honig, Chiliflocken, Kurkuma sowie eine kräftige Prise Salz verrühren. Eventuell einen Löffel Wasser hinzugeben, damit alles zu einer dickflüssigen Paste wird. Die Walnüsse unterrühren, bis sie komplett mit der Paste überzogen sind. Auf das Backpapier geben, gut verteilen und im Backofen rösten – das dauert ca. 20 Minuten. Zwischendurch einmal wenden. Die Walnüsse sind klebrig und werden goldbraun. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen, bis man sie anfassen kann.

Jetzt die Linsen in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben. Lorbeerblätter entfernen.

Essig, 3 EL Öl, 2 EL Honig, etwas Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer verrühren, bis der Honig kein Klumpen mehr ist. Alles unter die noch warmen Linsen mischen und Deckel halb schließen.

Den Eichblattsalat waschen und trockenschleudern, auf der Salatplatte anrichten. Im Topf die Kräuter mit den Linsen und dem Sellerie vermischen. Diese Masse auf den Salat geben. Dann die Walnüsse darüberstreuen und den Feta über den Salat krümeln. Eventuell noch das restliche Olivenöl darübergeben.

Zu dem Gericht braucht es kein Baguette oder eine andere Beilage, da die Linsen sowas von mächtig sind. Du kannst aber den Salat (ohne die Eichblatt-Blätter!) prima mehrere Tage aufheben und als kleinen Lunch oder als Beilage zu einem Steak essen. Tatsächlich sättigt er aber ausreichend!

Guten Appetit!

Linsen, Honig, Walnüsse, Gewürze… All diese Zutaten befanden sich in meinem Vorratsschrank und sollten Platz schaffen für Neues. Deshalb ist das Rezept mein Beitrag zum Dauerevent „Schatzsuche im Vorratsschrank“ vom Magentratzerl. Nehmt Euch doch mal für’s Wochenende vor, Eure Regale und Schränke zu durchforsten, um Platz zu schaffen, Altes zu verbrauchen und das ein oder andere zu entdecken! Ihr kommt bestimmt auf tolle Ideen und habt gleich ein paar Gerichte für den Feierabend oder die Lunchbox!

Schatzsuche im Vorratsschrank – Dauerevent

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Ich genieße im Moment nichts so sehr wie unsere Terrasse. Ob bei einer  morgendliche Tasse Tee, der Kräuter-Aufzucht, einem Sundowner mit Blick auf Taunus und Rheingau nach der Arbeit oder BBQ am Wochenende. Der orientalische Fattoush ist dabei eines unserer Lieblings-Terrassen-Gerichte.

Ich mag’s unkompliziert: Was ist vom Markteinkauf noch übrig? Kann man das altbackene Brot noch verwenden? Und kratz‘ doch mal den Rest Harrissa zusammen! Fertig ist mein absoluter Lieblingssalat der Saison: Einen Tusch für den Fattoush!

Fattoush

Ihr braucht für 2 hungrige Esser folgende Zutaten:

1/2 türkisches Fladenbrot (vom Vortag, oder im Ofen kurz aufbacken)

1/2 Salatgurke, geschält und entkernt

1 grüne Paprika

4 große Tomaten

1 Bund Petersilie

1/2 Bund Minze

1 TL Harissa (scharfe, orientalische Chilipaste. Es gibt sie im türkischen Supermarkt oder im Orient-Regal im Supermarkt. Könnt Ihr aber auch selber machen)

4 Frühlingszwiebeln

1 TL Sumach (säuerliches Gewürz (türk. Supermarkt, Gewürzfachhandel))

Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl

eine Handvoll Spinatblätter oder Pflücksalat

Zubereitungszeit: 15min + Zeit zum Durchziehen

Zubehör: Große Salatschüssel

So geht’s:

Fladenbrot vom Vortag in mundgerechte Stücke schneiden. Oder: Sehr frisches Brot quer durchschneiden und im Backofen auf der Umluftstufe etwas aufbacken und anschließend abkühlen lassen, dann in mundgerechte Brocken brechen. Gemüse und Kräuter hacken. In einer großen Schüssel Sumach, Harissa, Salz, Pfeffer, Öl und Zitronensaft miteinander zu einem Dressing vermischen. Gemüse (nicht den Salat/Spinat!) und Brot hinzugeben und alles ordentlich vermischen. Mindestens 10 Minuten, gerne auch etwas länger, durchziehen lassen. Abschließend Salat-/Spinatblätter hinzugeben, noch einmal gut mischen und abschließend abschmecken. Mit einem Klecks Joghurt servieren.

Dazu passt ein eiskaltes Bier ebenso wie ein Glas Mineralwasser mit Rhabarber-Sirup.

Und was esst Ihr diesen Sommer?

Nach seinem ersten Auftritt vor vier Jahren ist der Fattoush feste in unser Repertoire übergegangen. Mit kleinen Verbesserungen ist er jetzt ein weiterer Teil meiner kleinen, unregelmäßigen Reloaded-Reihe über Gerichte, die eine kleine Auffrischung und einen neuen Post verdient haben.

 

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Heute melde ich mich mal etwas später. Aber Ihr habt noch ausreichend Zeit, um für ein köstliches Friday Night Dinner Date einzukaufen und ein paar Vorbereitungen zu treffen! Es lohnt sich jedenfalls, Couscous im Haus zu haben. Dann habt Ihr ratzfatz ein leichtes Abendessen oder eine tolle Beilage zu Gegrilltem!

Vor vier Jahren habe ich schon mal einen meiner All-time-favourite-Salate, Tabouleh, verbloggt. Damals arbeitete ich im Münchner Bahnhofsviertel und war ständig von orientalischen Gerüchen, türkischen Gemüsetandlern und exotischen Anregungen umgeben. Auf meinem Radl-Heimweg hab ich dann oft im Verdi Süpermarket eingekauft und ein bisschen Mittelmeer auf unseren Balkon gebracht.

Mittlerweile gehört Tabouleh fest ins Repertoire während der Grill-Saison und wurde noch etwas verfeinert, angepasst, nachjustiert. Der köstlich frische, leicht exotisch gewürzte Couscous-Salat macht satt, erfrischt und kann locker mit Grill-Aromen mithalten. Außerdem wird er durch’s Durchziehen noch besser und fällt nicht zusammen. Er lässt sich also auch perfekt für eine größere Grill-Party, ein Picknick oder den Lunch am nächsten Tag vorbereiten:

Tabouleh

Zutaten für eine große Schüssel, die für 2 Personen locker als Hauptgericht oder 2 x als Beilage reicht:

ca. 200 gr Couscous

3 große Tomaten

1/2 Salatgurke

je eine rote und grüne Chilischote

4 Frühlingszwiebeln

4 EL Olivenöl

1/2 Bund Minze

1 Bund glatte Petersilie

1 TL Sumach (säuerliches orientalisches Gewürz)

Saft einer kleinen Zitrone

1 TL Harissa (orientalische Gewürzpaste aus Paprika – scharf!)

1/2 TL Kreuzkümmel

1/2 TL Pul Biber (türkisches Paprikagewürz – scharf!)

1 TL scharfes Paprikapulver

250ml Gemüsebrühe

Salz

2 EL Naturjoghurt

Zubehör: 2 große Schüsseln

Zubereitungszeit: 30 min, besser etwas länger zum Durchziehen

Die Gemüsebrühe erhitzen. Den Couscous in eine große Schüssel geben. Harissa und Paprikapulver untermischen. Mit der heißen Gemüsebrühe begießen. Er sollte knapp bedeckt sein. Jetzt quillt er und saugt nach und nach die gesamte Brühe sowie die Aromen der Gewürze auf. Gemüse waschen, entkernen und würfeln. Kräuter und Frühlingszwiebeln waschen und kleinhacken. Alles in die zweite Schüssel geben und mit Olivenöl, Zitronensaft, Sumach, Kreuzkümmel und etwas Salz anmachen. Wenn der Couscous die Flüssigkeit aufgesogen hat und abgekühlt ist, mit dem Gemüse zusammenschütten. (Falls noch Wasser in der Couscous-Schüssel ist: Einfach in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.)

Alles gut mischen und durchziehen lassen. Anrichten, mit 2 EL Joghurt und einigen Blättchen Minze servieren.

Tipp: Ich habe an meinen Naturjoghurt etwas Bärlauch-Öl gegeben. Das gibt eine fein knoblauchartige Note, ohne dass man stinkt😉

Schönes Wochenende, Ihr Lieben!

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Kichererbsen, Sesampaste, Olivenöl – viel mehr braucht es nicht für ein köstliches Hummus, das auf keiner orientalischen Mezze-Platte fehlen darf. Lasst mal Euren Blick durch den Vorratsschrank schweifen. Vielleicht findet Ihr ja noch eine Dose Kichererbsen…

Bald biegen sich auf dem Wochenmarkt wieder die Stände vor Erdbeeren, Kirschen, Tomaten und vielen anderen Köstlichkeiten, die sich wunderbar zum Einkochen eignen. Wer Rhabarber-Sirup, Stachelbeer-Chutney oder hausgemachtes Ketchup im Haus hat, muss Herbst und Winter nicht fürchten.

Aber bevor Neues in die Regale kommt, muss erstmal ein bisschen was ausgeräumt werden. Seit Jahren steht bei uns eine Dose Kichererbsen im Vorratsschrank. Und die Sesampaste Tahini hält sich auch nicht ewig.

Kichererbsen + Tahini = Hummus!

Hummus

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen (400gr, alternativ: getrocknete Kichererbsen. Diese aber dann über Nacht einweichen lassen!)

Saft und Abrieb 1/2 Zitrone

1/2 TL Salz

1 TL rosenscharfes Paprikapulver

1/2 TL Sumach (säuerliches Gewürz, türkischer Supermarkt)

Prise Zucker

10 Blatt Petersilie, einige Blätter zum Garnieren

4-6 EL Olivenöl

1-2 EL vom Kichererbsen-Wasser

4 EL Tahini (Sesam-Paste, aus dem türkischen Supermarkt oder Asia-Laden)

1 TL Pul Biber (grobe Paprikaflocken, türkischer Supermarkt

1/2 Zehe Knoblauch (alternativ: Bärlauch-Öl)

Zubehör: Pürierstab oder Mixer

Zubereitungszeit: 15 min

So geht’s:

Kichererbsen in ein Sieb abgießen und etwas von dem Wasser auffangen. Etwas abspülen und in den Mixer geben. Zusammen mit Zitronensaft, Salz, Knoblauch, Petersilie, Paprikapulver, Zucker, Sumach, Olivenöl und Kichererbsen-Wasser zu einer glatten Paste mixen. Ist das Hummus zu fest, einfach noch etwas Olivenöl zugeben. Das Tahini unterrühren und mit Pul Biber, Salz und Zitronensaft abschmecken. Etwas Zitronenabrieb unterheben. Mit feingehackten Petersilienblättern, einigen Tröpfchen Olivenöl und einer Prise Paprika oder Pul Biber garnieren.

Hummus mit geröstetem Fladenbrot servieren.

Der cremige, leicht säuerlich-scharfe Hummus schmeckt köstlich als Dip, zu Gegrilltem, als Spread unter Roastbeef für ein herzhaftes Sandwich und vielem mehr. Er wird noch besser, wenn er einige Stunden oder über Nacht durchzieht.

Weil ich jetzt endlich Kichererbsen und Tahini verbrauchen konnte, ist das köstliche Hummus mein Beitrag zu Susannes Dauer-Blog-Event „Schatzsuche im Vorratsschrank“. Schaut doch auch mal in Eure Schränke und werdet kreativ!

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Exotische Käsecrémes auf dem Wochenmarkt sind oft ziemlich teuer. Und man weiß nie so genau, was drin ist. Hier kommt die schnelle, günstige Variante ohne komische Farb- und Zusatzstoffe!

Ich liebe es, frisches fluffiges Fladenbrot, einen salzigen Cracker oder ein italienisches Ciabatta in einen Dip zu tunken oder mit einer würzigen Käsecréme zu bestreichen. Das ist an Wochenenden oft eine schnelle kleine Zwischenmahlzeit oder der Auftakt zu einem Menü mit Freunden – einfach einen guten Winzersekt oder einen Sprizz dazu und der Abend kann beginnen. (Gäste, die den ersten Hunger gestillt haben, sorgen bei der Gastgeberin auch für ein viel entspannteres Kochen ;-))

Schafskäsepaste

Aber das Schönste: Ihr wisst, was drin ist!

Für zwei Schraubgläser zu je ca 200ml oder eine grooooße Dip-Schüssel für den Brunch benötigt Ihr folgende Zutaten:

100 gr sahnigen Frischkäse (z.B. Buko)

100 gr Ziegenfrischkäse

150 gr cremigen Schafskäse

2 EL Creme fraiche

1 kl Zwiebel, gerieben und abgetropft

20 gr Kapern

1 EL Grenadinesirup

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Cumin (gemahlen)

1 TL scharfes Paprikapulver

1 TL Pul Biber

1 EL Olivenöl

Zitronenabrieb (und etwas zum Garnieren)

Meersalz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 Prise Zucker

einige Blättchen Kresse oder Petersilie zum Garnieren

Zubehör: Küchenmixer

Zubereitungszeit: 15min

So geht’s:

Alle Zutaten außer der Zwiebel und dem Zitronenabrieb in den Mixer geben und kurz pürieren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Geriebene Zwiebel und Zitronenabrieb unterheben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Mit dem übrigen Zitronenabrieb und den Kräuterblättchen garnieren und servieren – oder in saubere Schraubgläser füllen und kühl stellen. Die Paste hält sich mehrere Tage im Kühlschrank. Wegen der Zwiebel zieht die Paste schnell Wasser. Wenn Ihr die Zwiebel weglasst, könnt Ihr die Paste länger aufheben und immer kurz vor dem Servieren ein paar Zwiebelwürfel unterheben.

Natürlich sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Schaut, was sich im Kühlschrank oder im Vorratsregal so alles findet und macht Euch Eure eigene Käsecréme!

Und jetzt ran an’s Brot!

Das ist mein Beitrag zu Zorras Blogevent „Sauer macht lustig“, in dem es um säuerliche Milchprodukte geht. Gesund, milchig und soooo lecker! Ich bin doch ein Milchprodukte-Junkie, ein Kuh-, Schafs- und Ziegen-Groupie!

Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)

Aber ich möchte auch noch mal erinnern an Magentratzerls Dauerevent: Susanne sucht hierfür Rezepte, die mit all den Dingen zubereitet werden, die sich in unseren Speisekammern befinden. Das kann häufig eine richtige Schatzsuche werden. Bei mir gehören Kapern zu solchen Schätzen. Aber auch Sardellen oder getrocknete Tomaten, die beide wunderbar in Käsecrémes passen, sollten immer im Vorrat vorhanden sein!

Schatzsuche im Vorratsschrank - Dauerevent

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