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Archive for the ‘Schnell&lecker’ Category

Boah, heiß! Da tut man’s eher den Südländern nach und isst spät. Lange in der Küche rumwerkeln ist nicht drin. Deshalb gibt es heute einen schnellen, leichten Pasta-Teller mit gebratenen Jakobsmuscheln, würziger Chorizo und knackig-süßen Erbsen!

Vorausgesagt sind für heute 39 Grad. Ich hoffe, dass es nicht ganz dazu kommt. Die gestrigen 34 Grad reichen ja auch schon. Tagsüber genügt mir da Kaltes – wie ein belegtes Brot, Obst, Salat, Joghurt und viel, viel Wasser.

Aber irgendwann kommt dann halt doch der Appetit. Meist so gegen 22 Uhr, wenn es etwas kühler wird, die Sterne über uns blinzeln und ein laues Lüftchen über die Terrasse weht.

Jetzt muss es schnell gehen! Kühlschrank auf, kurz die Kühle genießen, Kühlschrank zu, Topf und Pfanne zurechtgeruckelt, überflüssige Klamotten vom Körper reißen, eiskalten Weißwein ins Glas und los geht’s!

In wenigen Minuten ist die Pasta mit gebratenen Jakobsmuscheln, Chorizo und Erbsen fertig. Dazu noch einen eisgekühlten Rosé, der einem auch keinen Eiswürfel nachträgt, hoch auf die Terrasse und genießen. Um 22h schlafen nämlich auch die Wespen endlich! Cheers!

Pasta_Jakobsmuschel

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht:

4 Jakobsmuscheln

2 EL Chili-Olivenöl oder normales Olivenöl

6 Frühlingszwiebeln (nur das Weiße)

2 gehäufte EL klein gehackte Chorizo

ein Schluck Weißwein zum Ablöschen

2 Zweige Estragon

4 gehäufte EL Erbsen (TK – dann hast Du einen Grund, den Tiefkühler aufzumachen u. kurz die Kühle zu genießen!)

2 EL Butter

Piment d’Espilette

Salz, schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: 20-30min

Zubehör: Pastatopf, kleine und große beschichtete Pfanne

So geht’s:

Pastatopf mit Wasser und Salz aufsetzen und zum Kochen bringen. Pasta darin gar kochen.

Währendessen Öl in der großen Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden. Chorizowürfel und Zwiebeln im Öl anschwitzen. Estragon dazugeben. Salzen, pfeffern. Hitze reduzieren, die Erbsen dazugeben und ziehen lassen.

In der kleinen Pfanne Butter erhitzen und Jakobsmuscheln darin anbraten. Mit etwas Weißwein ablöschen.

Estragon aus der großen Pfanne fischen. Die fertig gekochte Pasta aus dem Wasser nehmen, etwas abtropfen lassen und in die große Pfanne geben. Gut mit Zwiebeln, Erbsen, Chorizo vermischen. Die Butter aus der kleinen Pfanne über die Pasta geben und alles gut vermengen. Pasta in zwei Tellern anrichten.

Die Jakobsmuscheln mit Piment d’Espilette würzen und auf den Pastatellern anrichten. Fertig!

Süße Erbsen, scharfe Chorizo, frische Muscheln und die Seele streichelnde Pasta! Alles Glück auf einem einzigen Teller. Jetzt kannst Du Dich in den Liegestuhl setzen und die Sterne beobachten… Da! Ich hab’ eine Sternschnuppe gesehen!

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Ich hab das Rezept. Das Wiesbadener Kiezkaufhaus die Zutaten.

Einfach die Rezepttasche inklusive Zutaten und Rezept bestellen, liefern lassen und loslegen.

Hmmm… Sommerlicher kann ein Salat aus Melone, Feta und Schinken nicht schmecken!

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Kennst Du das wunderbar verschwenderische Dessert Eton Mess? Darin werden Erdbeeren von knusprigen Baisers und schaumiger Schlagsahne geküsst. Aber, hey, in Wiesbaden haben Stachelbeeren Saison. Welcome to the Wiesbaden Mess!

Der Wochenmarkt macht mich fertig! Ich weiß gar nicht, was ich zuerst kaufen soll: sonnenreife, pralle Tomaten? Pinkige Himbeeren? Knackige Kirschen? Babyzarte Aprikosen? Ach, Quatsch! Ich habe mein Herz an Stachelbeeren verloren!

Sind sie richtig reif, dann sind sie nicht mehr sauer, haarig und dick-schalig wie die Beeren, an die ich mich aus meiner Kindheit erinnere. Nein, sie sind fruchtig-süß und ganz besonders! Stachelbeeren sind ein bißchen die Außenseiter unter den Beeren. Als “Wiesbaden Mess” werden sie zuckersüß und köstlich!

Wiesbaden_Mess

Für 2 Portionen brauchst Du folgende Zutaten:

200 ml Schlagsahne

1 Handteller großes Baiser

300 gr Stachelbeeren

2 EL Amaretto

2 EL brauner Zucker

Zubehör: kleine, beschichtete Pfanne, Schneebesen oder Handmixer, 2 Dessertgläser

Zubereitungszeit: 15min

So geht’s:

Baiser zerbröseln in unterschiedlich große Stücke. Sahne steif schlagen und kühl stellen.

Stachelbeeren waschen. Etwa die Hälfte davon halbieren. In der beschichteten Pfanne Zucker und Amaretto erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist. Stachelbeeren darin anschwitzen und etwas abkühlen lassen.

Jetzt die Schlagsahne aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig mit dem Baiser vermischen.

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Anschließend in zwei Gläser abwechselnd die Stachelbeeren und die Sahne-Baiser-Mischung schichten. Dass die Stachelbeeren einsinken, ist gewollt, um den “messy” Eindruck zu geben.

Füße hochlegen und genießen!

Und wer Stachelbeeren lieber herzhaft mag, macht sich ein würziges Stachelbeer-Chutney.

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Besonders schöne Dinner Dates sind jene, bei denen viele köstliche Kleinigkeiten auf dem Tisch stehen, ein gekühlter Wein im Glas ist und sich das Essen und Reden bis in die Nacht hinzieht. Dafür eignen sich hausgemachte Tapas perfekt. Zum Beispiel die würzigen Hackfleischbällchen in Tomatensauce: Albondigas con Salsa

Eine Tapas-Party kannst Du super aufwendig gestalten oder ganz entspannt. Für zwei verliebte Esser oder eine richtig große Menge an Freunden. Vegetarisch oder mit Fleisch. Warm oder kalt oder beides. Du kannst auch einfach Deine Lieblingsgerichte in winzige Portionen aufteilen und schon hast Du Deine ganz eigenen Tapas kreiert.

Wichtig bei einer Tapas-Party sind also Phantasie und Spaß – und nicht etwa Stress, Hektik und ein ellenlanger Einkaufszettel. Lass Dich doch einfach mal von Kühlschrank und Vorratskammer inspirieren oder schau hier im Blog in die Kategorie “Lunchbox & Picknick”.

Zu unserer Tapas-Party für zwei gibt es jedenfalls heute einen vollen Tisch mit Köstlichkeiten, die aber allesamt schnell vorzubereiten sind und sich auch bis zum nächten Tag halten. Wer weniger Zeit hat, konzentriert sich einfach auf 2-3 Kleinigkeiten:

Tapas_Tisch

Los geht’s! Ich habe erstmal schnell eine Melone aufgeschnitten und etwas Parmaschinken darüber zerpflückt. Spießiger Klassiker aber köstlich bei Sommertemperaturen!

Außerdem gibt es eingelegte Paprikaschoten, hausgemachten Tabouleh, selbst angerührtes Hummus und schnell zusammengewürfelte Oliven vom Markt mit etwas Feta und Paprika. Alles schnell gemacht oder auch gut am Vortag vorzubereiten. Tabouleh und Hummus werden mit jedem Tag besser! Bei größerer Hitze hätte auch noch die eisgekühlte Gazpacho gut gepasst. Die gab es aber ein paar Tage später…

Wirklich neu für uns sind die Albondigas con Salsa, die ich zum ersten Mal selbstgemacht habe. Denn etwas Warmes sollte es auch unbedingt noch geben zu unserer Tapas-Party.

Inspiriert hat mich das Rezept von Sandra vom Blog From Snugg’s Kitchen.

Aber natürlich habe ich es etwas abgewandelt. Wir hatten nämlich noch die köstliche würzige Tomatensauce vom letzten BBQ übrig.

Zutaten für etwa 10 Albondigas:

150 gr Rinderhackfleisch

1 EL Semmelbrösel 

1 TL Joghurt (oder Quark)

Salz

Pfeffer, frisch gemahlen

eine Prise Pul Biber (scharfes Paprikagewürz vom Türken)

etwa 300 ml würzige Tomaten-Salsa nach diesem Rezept

Zubereitungszeit: 20min

Zubehör: mittelgroße beschichtete Pfanne, Rührschüssel

So geht’s:

Alle Zutaten außer der Salsa (!) in der Rührschüssel mit den Händen zusammenmischen bis es eine homogene Masse ergibt.

Die beschichtete Pfanne erhitzen. Aus der Hackfleischmasse kleine Bällchen formen. Die Bällchen in der Pfanne gut anbraten und anschließend herausnehmen.

Die Salsa in der Pfanne erhitzen und abschmecken. Hackfleischbällchen in die Soße geben und noch etwas ziehen lassen.

In einer kleinen Schale servieren – schmeckt auch kalt!

Dazu passt frisches, großporiges Weißbrot, um die köstliche Salsa aufzustippen!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und

¡buen provecho!

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Egal, wie Du sie nennst: Die Frikadelle ist die schönste Delle, die man haben kann! Beule im Auto oder Unebenheiten am Oberschenkel? Wurschtegal, wenn man nur ein lecker Frikadellchen hat! Besonders köstlich auf ganz klassische Art zu einem schlotzigen Kartoffelsalat!

Ach, Kinners, nee, wat härrlisch ist dieser Sommer! Ja, 36 Grad sind in einer Dachgeschosswohnung nicht immer spaßig. Aber ich hab’ ja frei-hei! Hab ich klasse hinbekommen! Denn ich kann den ganzen Tag in kurzen Hosen herumlaufenliegen,

mittags zur Abkühlung in den Rhein hüpfen,

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die durstige Hausherrin durstigen Blumen gießen,

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abends den Kochlöffel schwingen

Frikadellen

und die Kühle der Nacht auf unserer Terrasse genießen.

Ist mir doch egal, wann ich ins Bett gehe. Der Wecker klingelt seit Wochen nicht…

Seit Anfang Juni genieße ich mein #summersabbatical. Und dass Petrus mir dermaßen die neue Freiheit versüßt, rechne ich ihm hoch an. All die leer gegessenen Teller der letzten Jahre haben uns wohl zu BFFs* gemacht! (*best friends forever).

Der Babo weiß halt, wie’s läuft, gell?

Kochtechnisch darf’s dieser Tage gerne leicht und kühl sein. Stundenlang den Backofen anzumachen verbietet sich von selbst und der Ventilator verbraucht schon genug Strom.

Also schnell Kartoffeln kochen (und aus der Küche rausgehen!), abkühlen lassen, Kartoffelsalat zubereiten und durchziehen lassen.

Dann die Frikadellen zubereiten (reicht für etwa 10 Frikadellen, schmecken warm und kalt!):

500 gr Rinderhack (gerne vom Kamm, schmeckt besonders aromatisch!)

1 Zwiebel, fein gehackt

1 EL Senf

1 Ei (M)

1 EL Quark

1,5 harte weiße Brötchen

Salz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

je 1 gestrichener TL Paprika edelsüß und rosenschaft

3 EL Semmelbrösel

Butter zum Anbraten

Zubereitungszeit: 30 min

Zubehör: große beschichtete Pfanne, Rührschüssel, Männerhände

So geht’s:

Zwiebeln in der Pfanne andünsten, bis sie schön weich sind. Abkühlen lassen. Jetzt alle Zutaten vermischen und durchkneten lassen. (Macht idealerweise der bEdW oder ein anderer verfügbarer Mann mit großen Händen. Du sitzt währendessen mit einem kühlen Getränk dabei und guckst ihm bei der Arbeit zu!)

Die Butter in der Pfanne erhitzen und ein kleines Testbällchen braten. Schmeckt es Dir? Oder musst Du die Masse noch mal nachwürzen? Dazu wäre jetzt noch Gelegenheit!

Fleischmasse zu Frikadellen der Wunschgröße formen und leicht in den Semmelbröseln wenden.

Frikadellen nacheinander anbraten und zur Seite stellen. Lauwarm mit dem Kartoffelsalat oder am nächsten Tag kalt genießen!

Schon hast Du ein Essen für die nächsten 2-3 Tage, einen hausgemachten Lunch oder Zutaten für’s Picknick. Wir wollen uns diesen Sommer doch nicht unnötig abarbeiten, oder?

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Die fluffigen Gnocchi mit Ricotta und Parmesan sind blitzschnell zubereitet, so dass es sich hier um ein echtes Friday Night Dinner Date handelt. Denn Du weißt ja: Freitags soll es schnell und entspannt zugehen, damit Du mit Deinen Liebsten ins Wochenende cruisen kannst.

Aber Achtung! Don’t call it Knotschi! (Sprich mir nach: Njocki!)

Ich bin wirklich entspannt, was Pasta anbelangt. Nur wenn ich wirklich Bock, Zeit und Muße habe, mache ich Nudelteig selbst. Zwar sind die dann auch wirklich köstlich. Aber, hey, Du musst Dir das Leben nicht schwer machen.

Trotzdem kann eine fast schon zen-artige Entspannung einsetzen, wenn Du Gnocchi oder andere Teigwaren selbst herstellst. Und da letzte Woche der Dalai Lama zu Gast in meiner Heimatstadt Wiesbaden war, ist ein bisschen demütig machende Zen-Nudel-Beschäftigung genau das Richtige für das kommende Wochenende. (Geht super und vor allem schneller, wenn Du das gemeinsam mit Deiner Dinner-Begleitung und einem Glas Wein machst!)

Gnocchi Teig Ricotta

Ich und Teig, Du weißt… Also, ich hab mich an ein Rezept von Nicky Stich gehalten und von ihr inspirieren lassen. Sie ist ein Urgestein der Bloggosphäre, Autorin mehrerer Kochbücher und überhaupt eine ganz tolle Person! So jemand kann auch Gnocchi!

Aber Gnocchi pur schmecken ja irgendwie… naja… langweilig. Also musste der Salbei auf unserer Terrasse dran glauben, der wächst und wächst und wächst.

Deswegen gab’s den Klassiker: Gnocchi mit Salbeibutter und Parma-Schinken!

Gnocchi_ohne

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

Für die Gnocchi:

250 gr Ricotta

1 Eigelb (M)

1 gehäufter TL Salz (Nicky hat weniger genommen)

etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (lässt Nicky weg)

30 gr frisch geriebener Parmesan (Nicky nimmt alternativ auch mal Pecorino)

75 gr Hartweizengrieß (Im Originalrezept: Weizenmehl)

Zusätzlich Hartweizengrieß für die Arbeitsfläche. Und zwar nicht zu wenig!

Für die Sauce:

15-20 kleine Salbeiblätter (je jünger, desto milder! Die großen Blätter sind oft strenger im Geschmack.)

4 große EL Butter

Etwas Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

3 Scheiben Parma-Schinken

Zubehör: Teigschüssel, mittelgroße, beschichtete Pfanne, großes Küchenbrett, Pastatopf, Schaumlöffel

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Die Flüssigkeit vom Ricotta abgießen. In die Teigschüssel geben. Mit Eigelb, Parmesan, Salz und Pfeffer gut vermischen. Das geht am besten mit einem Kochlöffel. Jetzt langsam peu a peu den Grieß dazugeben und immer gut unterrühren. Dabei brauchst Du mit zunehmendem Grieß-Anteil mehr Kraft!

Achtung! Der Teig ist ziemlich klebrig. Aber das ist ok. Das muss so!

Jetzt die Arbeitsfläche mit Hartweizengrieß bestreuen und auch das Küchenbrett gut mit Hartweizengrieß bedecken (siehe Foto oben). Jetzt nimmst Du immer einen großen Esslöffel voll Teig, machst Dir Grieß auf die Finger und rollst den Teig auf der Arbeitsfläche zu einer etwa daumendicken Wurst. Von dieser Wurst trennst Du mit einem Messer ein etwa Fingerkuppen-großes Stück Teig ab und rollst das zu einem kleinen Klößchen. Dabei ruhig ausreichend Hartweizengrieß verwenden. Sonst klebst Du fest!

Jetzt entweder das Klößchen über die Zinken einer umgedrehten Gabel abrollen oder auf das Brett setzen und mit der Gabel etwas andrücken. So bekommst Du die typischen Rillen auf die Gnocchi. Das ist super, damit die Sauce schön hängen bleibt!

Das Ganze wiederholst Du, bist der gesamte Teig als Gnocchi auf dem Brett liegt. Zen, Baby!

Jetzt setzt Du das Pastawasser auf – mit ausreichend Salz im Wasser!

In der Pfanne lässt Du den Schinken aus, bis die Scheiben schön knusprig sind. Auf einem Küchenpapier kannst Du ihn abtropfen lassen.

In der gleichen Pfanne erhitzt Du die Butter. Sie nimmt wunderbar den Schinkengeschmack an. In der heißen Butter brätst Du die Salbeiblätter knusprig. Mit wenig Salz (der Schinken ist salzig!) und schwarzem Pfeffer würzen.

Währendessen sollte das Wasser für die Gnocchi kochen. Hitze herunterschalten und darauf achten, dass keine Kochbläschen mehr aufsteigen. Jetzt vorsichtig die Gnocchi ins keinesfalls mehr kochende (!) Wasser gleiten lassen. Vorsichtig mit einem Kochlöffel umrühren, damit sie nicht am Boden kleben bleiben. Nach wenigen Sekunden steigen die Nudeln auf. Dann kannst Du sie mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser fischen.

Entweder auf einen Teller legen und die Salbei-Butter sowie den Schinken darübergeben (guckst Du oben) oder die Gnocchi in die Pfanne geben und alles gut vermischen – das ist mit persönlich die liebere Variante:

Gnocchi_Salbei_Butter

Meine allerersten Gnocchi! Ich hatte absolute Panik, dass sie sich im Wasser auflösen. Man hört ja so Horrorstories… War aber alles easy. Sie waren wunderbar fluffig und schön leicht zum würzigen Salbei und dem Schinken (den Vegetarier natürlich einfach weglassen können!).

Sina vom Blog Giftige Blonde hat sich in dieser Woche ziemlich über Fertiggerichte und Gnocchis aus dem Kühlregal aufgeregt. Deshalb hat sie unter #homemadegnocchis auf Facebook Rezepte zum Selbermachen gesammelt. Schau doch mal rein, falls Du noch mehr Ideen für Deine hausgemachten Gnocchi brauchst!

 Schönes Wochenende!

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Sommer ist für mich: Eine knusprige Weißbrotscheibe vom Grill mit einem würzigen Käseaufstrich. Dazu ein sommerlicher Salat und ich brauche kein Steak mehr zum BBQ-Glück!

Ok, das Steak nehme ich natürlich trotzdem gerne. Aber das “Zubehör” ist beim Grill-Abend für mich fast so wichtig wie das Fleisch auf dem Grillrost. Salate, Saucen, Brot, Dips – ohne das ist das BBQ nur der halbe Genuss.

Natürlich kannst Du auf dem Wochenmarkt oder im Feinkostgeschäft viele tolle Crémes und Pasten kaufen. Aber die sind meist sehr teuer. Außerdem weißt Du nie, was drin ist. Ich vertrage beispielsweise nur noch ganz wenig rohen Knoblauch. Von Geschmacksverstärkern, Farb- und Konservierungsstoffen rede ich da noch gar nicht!

Und wer dann noch Gäste einlädt, die vielleicht eine Allergie oder Unverträglichkeit beachten müssen, der ist glücklich, wenn er weiß, was drin ist.

Deshalb machen wir heute unseren mediterranen Käseaufstrich einfach selbst:

Käsepaste

Zutaten für eine Portion mit der Größe “Stell’ hin, gib mal das Brot rüber, oh, ist leider schon leer”:

100 gr Schafskäse (möglichst cremiger)

2 EL Ziegenfrischkäse

1 TL Rhabarberkompott (alternativ: fruchtige Marmelade wie Aprikose, Mango, Pfirsich…)

6 getrocknete Tomaten (ohne Öl)

1 scharfe getrocknete Chilischote (ohne Kerne)

1 EL Chili-Öl (ich verwende das hier gerne. Du kannst aber auch normales Olivenöl nehmen)

1 TL Pul Biber (z.B. aus dem türkischen Supermarkt; die Anschaffung lohnt sich für die Grillsaison und für orientalische Gerichte)

Zum Garnieren: Einige Blätter Petersilie

Zubehör: Pürierstab, hohes Gefäß oder gleich im Blender zubereiten

Zubereitungszeit: Unter 10 Minuten

So geht’s:

Feta mit den Fingern zerbröseln und in ein hohes Gefäß geben. 4 der 6 getrockneten Tomaten, das Kompott, Chili, Öl und Pul Biber hinzugeben und schön cremig pürieren. Ist der Aufstrich zu fest, einfach noch etwas Öl darunter geben. Die 2 restlichen Tomaten sehr fein hacken und zusammen mit dem Ziegenfrischkäse unterheben. Alles gut vermischen. Mit etwas Petersilie garnieren und servieren.

Der mediterrane Käseaufstrich passt nicht nur zu gegrilltem Weißbrot sondern auch als Dip zu Gemüse-Sticks, als “Unterlage” für ein Sandwich mit gegrilltem Hähnchenfleisch, zu Lammfrikadellen und und und. Geht blitzschnell, kostet nicht viel und Du weißt, was drin ist!

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