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Archive for the ‘Schnell&lecker’ Category

Es gibt eine besonders charmante Art, um sich vor Arbeit in der Küche zu drücken: Lass die Gäste arbeiten! Das gilt gerade auch für Freitagabend! Dafür eignen sich Pizza, Fahita oder auch Croques!

Ich mag es, wenn es beim Essen kommunikativ zugeht. Deshalb sind wohl auch Raclette und Fondue so beliebte Zubereitungsarten für Familienfeiern und Silvesterfeten. Da stehen 1000 Schälchen auf dem Tisch, jeder nimmt sich, was er am liebsten mag, und das Ganze geht über Stunden. Perfekt!

Im 21. Jahrhundert hat sich der Geschmack aber ein bisschen gewandelt. Da sind zwar immer noch Gerichte beliebt, die sich jeder selbst zusammenstellen kann. Aber heute machen wir uns vielleicht lieber gemeinsam Taco-Shells, Wraps oder hausgemachte Pizza.

Ein Küchenutensil, mit dem Du auch ganz schnell Deinen Gästen einen kleinen, individuellen Snack zubereiten kannst (oder sie sich selbst), ist ein Croque- oder Sandwich-Maker.

Dafür eignen sich Toastbrot, helle Brötchen, etwas altbackenes Körnerbrot, flache Brötchen und vieles mehr. Belegt mit Schinken, Käse, frischen Kräutern, Tomaten und vielem mehr wird eine einfache Stulle zu einem herrlich dekadenten Croque aka Sandwich.

Croque Mozzarella

In meiner Mittagspause mache ich mir so ein Croque auch gerne mal, um etwas Warmes im Magen zu haben. Ich liebe belegte Brote! Aber unter dem Sandwich-Maker erhitzt, mit flüssigem Käse und diesem Duft gerösteten Brots wird das Ganze gleich zu einer richtigen kleinen Mahlzeit! Dazu noch etwas Salat und ich bin im 7. Croque-Himmel!

Croque

Auf Dein Croque darfst Du natürlich machen, was Du am liebsten magst. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber das französische Sandwich eignet sich auch hervorragend zur Resteverwertung: Noch ein Schnippelchen Käse übrig oder eine einzelne Scheibe Schinken? Voilà, c’est tout!

Besonders schön sind saisonale Croques. Im Herbst dürfen es schon mal Chutney, Birne und Roquefort-Käse sein. Im Sommer Reste vom Grill-Fleisch, Harissa und Sommer-Tomaten. Im Frühling mag ich natürlich Bärlauch in allen Variationen!

Aber wohin mit all dem gepflückten Zeug, wenn er doch nur so kurz Saison hat? Ok, ein Teil kommt dekorativ in die Vase:

Bärlauch

Deshalb lege ich mir immer ausreichend Bärlauch in Öl und etwas Salz ein. Dazu hacke ich gewaschenen und getrockneten Bärlauch sehr, sehr fein, gebe ihn in ein sterilisiertes Schraubglas, salze ihn und gieße mit einem milden Olivenöl auf. So hält sich der Bärlauch mindestens ein Jahr – bis es wieder frischen gibt!

(Die Blütenknospen kannst du ebenfalls einlegen. Wie Kapern! Nur noch köstlicher!)

Mein Bärlauch in Öl kommt an fast alle Gerichte, die ich sonst mit Olivenöl und Knoblauch zubereiten würden. Den den vertrage ich nicht mehr so gut und mag auch die Stinkerei am nächsten Tag nicht immer. Also rühre ich den Bärlauch in mein Tsatsiki, gebe ihn auf Pizza, hebe ihn unter Tabouleh oder nutze ihn für Börek (alle Rezepte findest Du über die Suche-Funktion hier im Blog).

Für mein Croque deluxe brauchst Du:

Ein nicht zu krosses helles Brötchen (oder zwei Scheiben Sandwich-Toast)

1 Scheibe Serrano-Schinken

Einige Würfelchen Mozzarella (oder Feta, Taleggio, Pecorino, wenn Du den lieber magst)

Eine kleine, in Scheiben geschnittene Tomate (alternativ: getrocknete in Öl)

1 TL Bärlauch in Öl

einige Chiliflocken

Du halbierst das Brötchen, bestreichst eine Seite mit dem Bärlauch in Öl, gibst Schinken und Käse sowie die Tomaten darauf, salzt eventuell ein klein bisschen nach, streust einige (!) Chiliflocken drauf und klappst das Brötchen zu.

Dann legst Du einen ausreichend großen Streifen Backpapier so in den Croque-Maker, dass Unter- und Oberseite bedeckt sind. Darein legst Du Dein Croque und grillst es, bis der Käse schön weich ist.

Das Backpapier verhindert, dass Fett und Käse auf die Heizplatten kommen. Die Sauerei bekommst Du nur schwer wieder los…

Brötchen noch mal durchschneiden und noch heiß servieren! (Achtung! Nicht die Lippen verbrennen!)

Bärlauch ist ein tolles Kraut, das nicht nur im Frühling schmeckt! Ich ersetze damit in zahlreichen Rezepten Knoblauch und habe durch das Haltbar-Machen mit Öl und Salz immer einen Vorrat im Kühlschrank, der fast das ganze Jahr hält!

Deshalb ist mein edles Croque mit Bärlauch in Öl auch mein schneller Beitrag für das wunderbare Event #Bärlauchliebe2016 von Sina:

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Sie fragt noch bis morgen nach unseren Lieblingsrezepten mit Bärlauch. Und so banal mein Bärlauch in Öl auf einem heißen Croque auch sein mag: Eine Zutat, die 365 Tage im Jahr nicht ausgehen darf, hat den Titel „Lieblingsrezept“ aber mal sowas von verdient!

Mach‘ doch auch mal eine Croque-Party!

Aber vor allem: Hab ein schönes Wochenende!

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Es waren mal zwei Schwestern: Frittata und Tortilla. Nach der Geburt wurde die eine nach Italien, die andere nach Spanien verschleppt.  Aber stets blieben sie verbunden: In ihrer Liebe zu Resten!

Über die Woche sammelt sich so einiges an, das zum Wegwerfen viel zu schade ist und doch keine eigene Mahlzeit mehr ergibt: eine gekochte Kartoffel, eine halbe Zucchini, ein Eigelb… Du kennst das sicher. Dann ruft die „Resteküche“.

Wenn Du sehr hungrig bist und es herzhaft magst, zauberst Du Dir aus Resten einen Kartoffelauflauf.

Willst du es aber etwas leichter, fluffiger, mit der Option auch noch kalt ein Häppchen zu essen oder kleine Portionen zum Aperitif zu reichen, erinnerst Du Dich an die Schwestern Frittata und Tortilla und machst Dir einfach das:

Frittata

Frittata und Tortilla sind nichts anderes als mit Gemüse gestockte Eier, die wie ein Omelette gebacken aber nicht geklappt werden. Hinein passt, was Dir schmeckt und schnell gart oder (im Fall von Kartoffeln) schon gegart ist.

Zutaten für meine schnelle Variante einer Frittata aka Tortilla:

4 Eier

2 EL Milch

2 gekochte Kartoffeln (mittelgroß, festkochend, geschält)

1/2 rote Paprika

1 Stange Sellerie

2 Frühlingszwiebeln (das Weiße)

1 EL Kräuterfrischkäse (oder Créme fraiche)

1 EL gehackte Petersilie

Salz

Pfeffer

Muskat

edelsüßer Paprika

1 EL Butter

1 EL Speck, gewürfelt (Vegetarier lassen es weg)

1 kleine weiße Zwiebel, gehackt

Beilage: Frischer grüner Salat

Zubehör: große Pfanne, idealerweise beschichtet. Teller, der so groß ist wie der Pfannenboden.

Zubereitungszeit: 20min

So geht’s:

Eier mit der Milch verkleppern, salzen und mit Pfeffer, Muskat und Paprika würzen.

Backofen auf 175 Grad Oberhitze vorheizen.

Das Gemüse würfeln. Die Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, den Speck und die Zwiebeln darin anschwitzen. Das Gemüse – außer den Kartoffeln – hinzugeben und andünsten.

Kartoffelstücke hinzugeben und alles etwas salzen und pfeffern.

Eiermasse hinzugeben, durch Rütteln etwas verteilen und langsam stocken lassen (eventuell Hitze etwas reduzieren).

In den Ofen schieben und durchgaren lassen.

Pfanne aus dem Ofen holen (Achtung, heiß!) und Teller darauf legen. Stürzen und in „Kuchenstücke“ teilen oder in kleine Häppchen, wenn Du die Frittata zum Aperitif reichen willst.

Mit grünem Salat und garniert mit etwas Petersilie servieren.

Fertig ist ein herzhaftes, leichtes Abendessen, das Dir Dein Gemüsefach leer räumt, bevor es Samstag zum Markt geht. Natürlich kannst Du auch etwas Schafskäse hineinkrümeln. Oder eine scharfe Chorizo würfeln. Auch geviertelte Champignons schmecken gut dazu. Die Schwestern Frittata und Tortilla sind da sehr aufgeschlossen!

Habt ein schönes, romantisches Wochenende!

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So langsam geht sie los, die Spargel-Saison. Vielleicht noch nicht überall. Aber egal, ob Du jetzt schon zuschlägst oder noch etwas wartest: Mit diesen schnellen Spargelgerichten steigerst Du die Vorfreude!

Wenn Du das liest, sitze ich gerade im Flieger oder bin auf der Autobahn oder am Kofferpacken. Diese Woche hat’s nämlich echt in sich und ist ein bisschen irre… Deshalb gibt es heute kein neues Rezept von mir, sondern ein Best of Spargel. Denn so langsam freue ich mich auf den Saisonstart!

Und wie isst Du Deinen Spargel am liebsten?

Ich mag die ganz klassische Variante: Spargel, Kartoffeln, etwas Schinken dazu und leicht in Butter geschmolzene Semmelbrösel. Das ist für mich pures Glück. Im Laufe der Saison braucht’s dann aber mal ein paar Varianten. Vielleicht verrätst Du mir ja Deine liebste Spargel-Variante?

Sehr leicht und köstlich ist dieser Salat mit Nordseekrabben und Pilzen. Dazu ein feiner Riesling und der Frühling ist da!

Nicht schön aber wirklich köstlich und die perfekte Art, um auch noch die Schalen zu nutzen, ist diese schmackhafte Spargelsuppe. Der knusprige Bacon dazu ist ein echter Augen- und Gaumenschmaus!

Unser Rosmarin blüht! Und wenn gerade kein Bienchen scharf auf den Nektar ist, pflücke ich die Blüten für diesen schönen Spargelsalat mit Rosmarinblüten:

Spargel kann auch exotisch. Dann kommt er aus dem Wok und heißt Pat Nor Mai Farang:

Aus den Anfängen des Blogs stammt dieses nachgekochte Rezept von Nigel Slater. Die Optik lässt zu wünschen übrig. Aber das Ergebnis war wirklich köstlich!

Sehr klassisch für uns Hessen ist auch die Verwendung von Frankfurter Grie Soß zum Spargel. Da lass‘ ich jede Hollandaise dafür stehen!

Habt ein frühlingshaftes Wochenende alle miteinander!

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Nach den Osterschlemmereien ein leichtes, gesundes Gericht, das blitzschnell zubereitet ist: Chinesische Nudeln mit Rindfleisch und Schnittknoblauch. Oder: Ach, dieses Internet!

Ich hoffe, Ihr hattet schöne Osterfeiertage und habt das Wochenende so begehen können, wie Ihr es für Euch und Eure Lieben ausgedacht und geplant habt. Ob mit Osterfeuern oder stillem Gebet, christlich oder heidnisch, Spaziergang oder Mountainbike-Tour, ob vegetarisch, fischig oder mit Lamm, ob mit Fastenbrechen oder Schokoladenkoma, ob mit Osterbrunch oder Osterfrühstück oder Ostersonstwas… Ich hoffe einfach, Ihr hattet eine gute Zeit!

Darüber, wie Ostern „richtig“ zu begehen sei, durfte ich mir Predigten aus Bloggistan anhören. Hinzu kamen dann noch ein paar Äußerungen in Richtung „Kauf nicht beim falschen Spargelbauern“ und „Grie Soß geht aber ausschließlich so“ (warum „mein“ Spargelbauer falsch ist, wurde mir leider nicht erklärt, ebensowenig, warum ich das seit Generationen bewährte Rezept meiner Familie über den Haufen werfen sollte!). Das hat mich dann kurzfristig fast (!) so weit gebracht, erstmal eine Social-Media-Pause einzulegen (Notiz an mich: freundlich gemeinte Grüße nächstes Mal einfach lassen). Herzlichen Dank auch, Ihr Experten!

„Was erlaube Struuunz?“

Jedenfalls machte mir das irgendwie wenig Lust, meinen Ostermontagabend mit Bloggen zu verbringen. Aber dann gibt es eben auch wieder herrliche, freundliche Menschen in diesem Ding namens Internet und alles ist gut. Wunderbarerweise kann man ja ganz einfach selbst entscheiden, was man liest oder welche Kanäle man mal eine zeitlang meidet. Ganz nach Peter Lustig: „So, Kinder, jetzt mal abschalten!“

Und wer mein Essen nicht mag, meine Schreibe nicht gerne liest, meinen Spargelbauern blöd findet oder sonst irgendein Problem mit mir hat, darf gerne in seiner Ecke des Internet weiterspielen. Ist groß genug für uns alle, dieses Internet…

Aber geht nicht, bevor ich Euch nicht schnell noch das köstliche Rezept für dieses herrlich entspannte chinesische Nudelgericht verraten habe. Apropos entspannt: Wer mag, darf gerne noch ein paar Toleranztabletten unterrühren.

Chinesische_Nudeln

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht:

200 gr Rumpsteak, in feine Scheiben geschnitten

3 EL Austernsauce

2 TL brauner Zucker

etwas Speisestärke (oder Tapiokamehl)

1 EL dunkle Sojasauce

einige Spritzer Sesamöl

3 EL Rapsöl (oder anderes neutrales Pflanzenöl)

1 rote Paprikaschote, in nicht zu feine Streifen geschnitten

Mie- oder andere Eier-Nudeln (Asiashop), Menge je nach Hunger

etwa 100 gr Schnittknoblauch (Asiashop), grob gehackt

Zubehör: Wok oder Pfanne mit Rand

Zubereitungszeit: 15 min plus etwa 30 min zum Marinieren

So geht’s:

Das Fleisch mit 1 EL der Austernsauce, 1 TL des Zuckers, etwas Speisestärke, einigen Spritzern Sesamöl und 2 TL der Sojasauce marinieren und kühl stellen. Wer mag, kann das Fleisch auch über Nacht marinieren – es reicht aber auch schon eine halbe Stunde.

Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten. (Meist blanchiert man sie kurz oder weicht sie in Wasser ein.)

Den Wok heiß werden lassen und das Rapsöl stark erhitzen. Die Paprikastreifen kurz im heißen Öl rühren. Fleisch aus der Marinade nehmen und ebenfalls anbraten – immer unter Rühren. Schnittknoblauch hinzugeben und ebenfalls unterrühren. Die Nudeln ebenfalls in den Wok geben und erhitzen. Mit der restlichen Austernsauce und der Sojasauce abschmecken. Eventuell den restlichen Zucker hinzugeben.

Alles in einer Schale anrichten und servieren.

Da wir gerne etwas schärfer essen, haben wir noch einige Spritzer Chilisauce vor dem Servieren auf die Nudeln gegeben.

Fertig ist ein einfaches, köstliches Gericht, das mit wenigen Zutaten blitzschnell auf dem Tisch steht. Der Schnittknoblauch hat ein feines Aroma zwischen Knob- und Schnittlauch. Notfalls kannst ihn genau damit ersetzen. Wir haben allerdings Schnittknoblauch auch schon im Gartencenter gefunden und auf der Terrasse gezogen. Der Geruch vertreibt Mücken (und fein-nasige Gäste), die Blüten sehen wunderschön aus.

Habt einen entspannten Start in die kurze Woche und werft ein paar imaginäre Toleranztabletten ein, wenn Euch wer nervt!

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Herumeiern, Ei der Daus, das Ei des Kolumbus, „Wir brauchen Eier!“ – Das gute Ei ist in unserer Sprache allgegenwärtig. Zu Ostern spielt es sogar eine Star-Rolle. Deshalb habe ich heute viele Eier-Rezepte für Euch!

Wie konnte ich diese drei weiteren Rezepte denn vergessen bei meiner Ostereier-Parade? Oh man. Also hier noch mehr Eierei:

Eierpfannkuchen – oder Palatschinken – müssen nicht zwingend süß gegessen werden. Es gibt auch eine herrliche herzhafte Variante mit Boeuf Stroganoff:

Palatschinken_Stroganoff

Das Rezept für Palatschinken Stroganoff gibt es hier.

Wann immer wir Eier und Speck im Kühlschrank haben, schaue ich den bEdW mit großen Augen und flehendem Blick an. Dann weiß er: Es ist Spaghetti Carbonara Time!

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Das Rezept für italienische Carbonara findest Du hier.

Seit einiger Zeit mag ich Spiegeleier. Ganz besonders auf knusprig gebratenen Nordseekrabben und dunklem Brot: Friesischem Krabbenbrot eben.

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Wie ein friesisches Krabbenbrot geht, erfährst Du hier.

Das fluffigste aller Frühstückseier kommt aus dem Backofen, macht auf dem Oster-Frühstückstisch viel her und ist kinderlicht zuzubereiten:

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Zum Rezept für’s Eierwölkchen bitte hier entlang.

Überhaupt Frühstückseier. Sie gehören für mich ebenso zum perfekten Morgenritual wie ein langer Lauf durch die Frühlingsluft. Das perfekte weichgekochte Ei hat Heston Blumenthal für uns:

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Zum Rezept für das Blumenthalsche Ei bitte hier entlang.

Ungleich edler und perfekt für Gäste sind die Eier aus dem Jenaer Glas, die zugleich eine kleine historische Tour in Richtung Bauhaus und „Form follows Function“ geben. Oeufs en cocotte klingt auch gleich viel hübscher:

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Rezepte für Oeufs en cocotte findest Du hier und hier.

An Ostern hast Du aber vermutlich auch jede Menge hart gekochter Eier übrig. Daraus lässt sich ein sehr frischer, gar nicht spießiger Eiersalat zubereiten:

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Das Rezept für Eiersalat und was Elvis damit zu tun hat, erfährst Du hier.

Natürlich darf in Hessen die Mutter aller Eier-Verwertungs-Gerichte nicht fehlen: Die Frankfurter Grie Soß! Ein echtes „how it all began“-Gericht aus den Blog-Anfängen:

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Das Rezept für Grie Soß findest Du gleich mehrfach im Blog. Zuletzt hier.

Aber wie sagen wir Hessen: Des bissi, das mir esse, könne mer auch trinke! Also nichts wie ran an den Eierlikör:

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Zum Rezept für Eierlikör mit Tonkabohne bitte hier entlang.

Ach, es gibt so viele köstliche Gerichte mit Eiern!

Was ist Dein Lieblings-Ei-Rezept?

Also auf zum Wochenmarkt und frische Eier aus der Region gekauft, die von glücklichen Hühner stammen. Dann schmeckt jedes Eiergericht noch mal so gut!

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Wenn ich mich bei IRGENDWAS mengenmäßig immer verschätze, ist das Reis. Ich mache IMMER zu viel. Wie gut, wenn man den dann aufhebt und einen exotischen indischen Gemüsereis daraus macht!

Mein Faible für die indische Küche dürfte hinlänglich bekannt sein. Nicht umsonst hat meine Lieblingsküche eine eigene Kategorie hier im Blog. Fasziniert bin ich von den vielen Aromen und den zahlreichen Einflüssen. Einflüsse in beide Richtungen:  Von Indien in die Welt (etwa im englischen Chicken Tikka) oder von den Kolonialherren nach Indien (etwa beim Vindaloo).

Und nicht vergessen: Ohne die englischen Kolonialherren in Indien, Malaria und Durchfall gäbe es keinen Gin Tonic (Gin und Chinin sollen gegen beide Malaisen helfen. Ich hab in Indien feste dran geglaubt und mir nix eingefangen! Cheers!).

So eine wechselseitige Einflussnahme ist auch das Vadouvan-Gewürz (oder Vadavam). Die Franzosen haben diese Gewürzmischung aus indischen Gewürzen zusammengestellt. Meist beinhaltet sie Knoblauch, Zwiebeln, Bockshornkleesamen, Senfsaat und Kreuzkümmel. Alles wird in Öl angeröstet und trocknen gelassen. So bleibt es schön haltbar.

Ich habe Vadouvan doch tatsächlich erst kennengelernt, als mir die großartige Astrid eine Mischung von Ingo Holland geschenkt hat. Dabei weiß Astrid doch ganz genau, wie man mit Vadouvan aromatisierten Reis selbst herstellen kann – zeigt sie uns nämlich hier.

Die Gewürzmischung kommt aber dennoch bei uns zum regelmäßigen Einsatz, parfümiert sie Reis doch aufs zauberhafteste. Dazu einfach 1 TL der Mischung im Reiswasser mitkochen, den aufsteigenden Duft tief einatmen und genießen.

Wer so einen Reis übrig hat, kann sich am nächsten Tag total unkompliziert, günstig und bunt eine köstliche indische Reispfanne machen:

Indischer Gemüsereis

Zutaten für 2 hungrige Personen als vegetarisches Abendessen:

2 Portionen Vadouvan-aromatisierter Reis (idealerweise vom Vortag)

1 Stengel Sellerie, in feine Scheiben geschnitten

1 Karotte, in feine Streifen geschnitten

frischer Koriander, gehackt

1 TL Currypulver (hausgemacht)

1 kleine rote, scharfe Chili, in feine Streifen geschnitten

1 grüne Paprika, gewürfelt

2 Eier

Salz

optional: etwas Ghee

Zubehör: Große Pfanne

Zubereitungszeit (wenn Du den Reis noch vom Vortrag übrig hast): 20 min

So geht’s:

Die Eier verkleppern und mit Salz abschmecken. Die Pfanne erhitzen und – falls nicht beschichtet – etwas Ghee darin schmelzen. Die Eier zu einem dünnen Omlett braten und zur Seite stellen. Abkühlen lassen und in Streifen schneiden.

Gemüse sowie das Curry anrösten, salzen und den Reis portionsweise hinzugeben. Alles unter Rühren erhitzen. Zum Schluss die Omelettestreifen hinzugeben und sofort servieren.

Dazu passt ein eiskaltes King Fisher-Bier!

Da die vielen Gewürze angeblich auch aphrodisierende Wirkung haben (das Kamasutra kommt nicht ohne Grund aus Indien!), wünsche ich Euch einen ganz besonders romantischen Freitagabend ;-))

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Unser süßer Zahn ist ein ganz kleines Zähnchen. Deshalb bringen uns Desserts immer ziemlich in Verlegenheit. Da kommt diese herrlich vegane Schokoladenmousse aus Seidentofu, auf die uns unsere liebe Freundin K. gebracht hat, gerade recht!

Wann immer wir Gästen ein Dessert anbieten wollen, ist ein Trifle aus Früchten, Crunch und Mascarpone oder Sahne eine sichere Bank. So ein Trifle lässt sich endlos variieren, gut vorbereiten und sieht auch noch hübsch aus. Witzige Namen wie  „besoffenes Eichhörnchen“ oder „Raspberry Beret“ lenken dann auch davon ab, dass das Dessert zu köstlich ist, um sich lange mit Foto-Sets aufzuhalten!

Schokomousse

Noch geschickter ist es, wenn man gegen die Lichtquelle fotografiert. Aber wie das halt so ist: Bis Du beim Dessert anlangst, hast Du schon das ein oder andere Gläschen intus, die Gäste wollen endlich loslöffeln und – klick – ist von der Schokomousse nicht soooo viel zu sehen. (Hey, es war mein Geburtstag und ich war angeschickert!)

Die Schokoladenmousse aus Seidentofu ist jedenfalls eine fluffige, locker-leichte Créme, die perfekt für Veganer und Laktose-Intolerante sowie alle Schleckermäulchen gedacht ist, die einfach einen etwas leichteren Nachtisch suchen. Und das Beste: Dieses Dessert ist viel schneller fertig als jede herkömmliche Mousse!

Für 4 Gläser (à 200ml) benötigst Du folgende Zutaten:

400 gr Seidentofu (Asialaden oder Reformhaus)

100 gr dunkle Schokolade (für Veganer: vegane Schokolade!)

100-150 gr gemischte TK-Beeren – oder im Sommer natürlich frische Beeren

8 Cantuccini (ein veganes Rezept gibt es hier)

1 TL Zucker

1 EL Puderzucker

Optional: 1 EL Amaretto

Zubehör: Pürierstab, Bain Marie (Topf mit Wasser und einer Schale zum Schokoladeschmelzen)

Zubereitungszeit: 15 Minuten

So geht’s:

Beeren leicht antauen lassen und mit Puderzucker verrühren. Wenn Du magst, gibst Du noch etwas Amaretto dran!

Den Seidentofu aus der Lake herausnehmen und zu einer cremigen Masse pürieren.

Im Wasserbad die Schokolade schmelzen und mit dem Seidentofu gut vermischen. Bei Bedarf zuckern. Danach kaltstellen.

Während die Mousse abkühlt und wieder fest wird (Wunderwelt Tofu!), zerhackst Du die Cantuccini und schichtest eine erste Lage in das Glas, in dem Du das Dessert servieren magst. Wenn es sich um eine lustige Tischrunde handelt, kannst Du auch hier schon ein paar Tropfen Amaretto darübersprenkeln.

Jetzt kann geschichtet werden: Cantuccini-Crunch, Schokomousse, Früchte, Cantuccini-Crunch, Schokomousse, Früchte… und zum Schluss ein kleines Häubchen aus knusprigen Cantuccini, ein Minzblatt zur Deko oder ein paar Schokoraspeln.

Fertig ist ein blitzschnelles Schokoladenmousse, das völlig problemlos seine Form behält und auch noch köstlich schmeckt. Der Seidentofu hat keinerlei Eigengeschmack, so dass unser Dessert überhaupt nicht als vegan erkennbar war. Natürlich fehlen etwas die Luftblasen einer schaumigen Sahnemousse. Aber dafür hampelst Du auch nicht stundenlang vor dem Kühlschrank rum, ob die Mousse endlich fest ist!

Seit K. uns mit der veganen Schokoladenmousse angefixt hat, ist der Absatz an Seidentofu in unserem Asia-Laden jedenfalls rapide gestiegen.

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