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Archive for the ‘Schnell&lecker’ Category

Solltest Du gerade unter einer Erkältung leiden, mach’ Dir Ma Po Dou Fu. Dann sind Deine Atemwege wieder frei. Versprochen! Tofu, Hackfleisch und jede Menge scharfer Bohnensauce – dazu Szechuanpfeffer. Noch Fragen?

Es gibt so Gerichte, die begleiten mich seit einigen Jahren und schaffen es doch nicht so richtig in mein Herz. Aber statt sie ad acta zu legen, setzen sie sich in meinem Kopf fest und lassen mich nicht los. Immer wieder begegnet mir der “Tofu der pockennarbigen Großmutter” – was sich als Ma Po Dou Fu viel netter anhört.

Keine Szechuan-Küchen-Doku ohne den Klassiker. Keine China-Restaurant ohne ihn. Kaum ein Foodblog ohne… Jaja, Du hast verstanden. Was micht begeistert ist die Schärfe in Verbindung mit der Samtigkeit des Tofu und dem fast schon zum Gewürz genutzten Hackfleisch. Getoppt von dem die Zunge betäubenden Szechuan-Pfeffer. Was für ein Gericht!

Warum also hat mir das Gericht bei der ersten Selbstzubereitung nicht geschmeckt? Beim zweiten Mal war’s dann ok. Aber eben nur ok. Seither (und das sind immerhin über 5 Jahre!) habe ich es nicht mehr selber gekocht. Dabei lieben wir die scharfe Szechuan-Küche sehr. Etwa dieses scharfe Huhn, diesen Hühnchen-Salat, dieses scharfe Schweinefilet, dieser Hühner-Klassiker und auch dieses gebrühte Rindfleisch wird durch Szechuan-Pfeffer erst richtig köstlich!

Also war endlich die Zeit gekommen für Ma Po Dou Fu (reloaded). Und was soll ich sagen: HAMMER! Ich glaube, ich habe Dank Tina und Ken Hom und meinem eigenen Gaumen endlich meine Version gefunden!

MaPoDouFu

Serviert haben wir das Gericht mit Jiao Wai Cai Yuan – schnell gewoktem grünen Gemüse (ebenfalls nach Altmeister Ken Hom).

MaPoDouFu_Gemüse

Zutaten Ma Po Dou Fu für 2 hungrige Esser zu Reis und leichtem Gemüse:

400 gr (Abtropfgewicht) schnittfester Tofu

130 gr Schweinehackfleisch

2 chinesische getrocknete Chilischoten, fein gehackt

2 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)

200 ml hausgemachte Hühnerbrühe

2 gehäufte Esslöffel Toban Djan (= scharfe schwarze Bohnensauce (Asia-Laden))

2 cm Ingwer, fein gehackt

4 EL Shaoxing-Reiswein (Asia-Laden)

2 EL helle Sojasauce (Light Soya Sauce – Asia-Laden)

2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

Salz (je nach Salzigkeit von Hühnerbrühe und Toban Djan-Sauce)

Prise Zucker

1 TL Tapiokamehl – in Wasser aufgelöst zum Binden (alternativ: Maisstärke)

1 EL zerstoßener Szechuan-Pfeffer

Dazu: Reis und/oder gedämpftes Gemüse (etwa Sellerie, grüne Paprika, Pak Choi…)

Zubehör: Wok oder hohe Pfanne, Küchenpapier, Sieb

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Alle Zutaten vorbereiten und bereitstellen. Die Zubereitung im Wok geht schnell. Es bleibt also keine Zeit, um mit der Schnippelei anzufangen, wenn das Öl schon heiß ist…

Reis aufsetzen.

Tofu in Würfel schneiden und in einem mit Küchenpapier ausgelegten Sieb einige Minuten abtropfen lassen. Währendessen Ingwer, Frühlingszwiebeln und Chilis hacken. Hackfleisch aus dem Kühlschrank nehmen. Soßen und Hühnerbrühe sowie das angerührte Tapiokamehl bereitstellen.

Öl im Wok erhitzen. Ingwer, Frühlingszwiebeln und Chilis unter ständigem darin anrösten. Das Hackfleisch jetzt portionsweise scharf anbraten.

Toban Djan hinzugeben und alles gut vermischen. Tofu vorsichtig in den Wok geben und behutsam mit dem Inhalt vermengen. Hühnerbrühe hinzugießen und auf mittlerer Flamme köcheln lassen:

MaPoDouFu_Pfanne

Die Sauce sollte etwas einreduzieren. Währendessen die Sojasauce und den Shaoxing-Wein hinzugeben. Mit Salz und etwas Zucker abschmecken. Zum Schluss mit dem Tapiokamehl binden.

(Tapiokamehl wurde mir von der Dame in unserem Asia-Laden empfohlen. Es hat sich sehr bewährt. Achtung: Du benötigst deutlich weniger Tapiokamehl zum Binden als etwa Maisstärke und das Binden geht auch sehr viel schneller…)

Reis in eine tiefe Schale geben und das Ma Po Dou Fu darauf anrichten. Mit etwas Szechuan-Pfeffer bestreuen und servieren. Das gedämpfte Gemüse passt sehr gut dazu, weil es etwas Knackiges ohne Schärfe als Kontrast bietet.

Das Gericht bläst Dir ziemlich die Atemwege frei, da Chili, scharfe Bohnensauce und Szechuan-Pfeffer alle Körperflüssigkeiten zum Fließen bringen. Perfekt, um sich an kalten Abenden einzuheizen oder lästige Erkältungsviren zu torpedieren.

Ich bin jedenfalls ein großer Fan von Ma Po Dou Fu und werde es jetzt öfter machen. Versprochen!

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Was ist köstlicher als eine Kartoffelsuppe? Eine Kartoffel-Lauch-Suppe! Und was kann eine Kartoffel-Lauch-Suppe noch toppen? Klaro: KÄSE!!

So eine schöne heiße, wärmende Suppe ist auch bei milden Temperaturen immer noch ein Hochgenuss. Ideal, wenn man seine Lieblingszutaten ganz easy kombinieren kann: Kartoffeln, Lauch, Käse. Nuff said? Nuff said!

KartoffelLauchKäse

Nach einer arbeitsreichen Woche genau das richtige Rezept, um mit frischen Zutaten ein köstliches Süppchen zu kochen, das auch nach einer Runde durch die Tiefkühltruhe noch hinreißend schmeckt und so manch eine Mittagspause verzaubert.

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht inklusive “Rest” für’s Büro:

4 große festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt

2 Stangen Lauch, gewaschen und in Ringe geschnitten (weißer und hellgrüner Teil)

1 kleine weiße Zwiebel, geschält und gewürfelt

800 ml Gemüsebrühe (hausgemacht)

2 große EL Frischkäse

100 gr Cheddar-Käse, gerieben

Salz und Pfeffer

Prise Muskatnuss

Prise Chayennepfeffer

1 Lorbeerblatt

Einige Spalten Parmesan (ich hatte nur noch einen Rest Cheddar, deshalb zum Garnieren der Parmesan – Du kannst aber auch noch etwas Cheddar als Topping nehmen)

4 EL eines guten, nicht zu dominanten Olivenöls, z.B von Ppura

Zubehör: Ein großer Topf, Mixstab

Zubereitungszeit: 30 Minuten

So geht’s:

Einfacher geht’s nicht: Zwiebel und Lorbeerblatt in 2 EL des Olivenöls anschwitzen. Lauchringe hinzugeben und andünsten. Kartoffelwürfel dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Etwa 15-20 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Lorbeerblatt hinausnehmen und mit dem Mixstab pürieren. Den Frischkäse sowie den geriebenen Cheddar unterheben und die Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chayennepfeffer abschmecken.

In Suppenschalen servieren und mit Käse, etwas frisch gemahlenem Pfeffer und dem restlichen Ölivenöl garnieren.

Für den bEdW hätte ich noch etwas Hackfleisch in einer Pfanne anbraten können. Denn das Einzige, was eine Kartoffel-Lauch-Käse-Suppe noch köstlicher macht, wäre etwas scharf angebratenes Rinderhackfleisch.

Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende!

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Im August habe ich mein letztes Pasta-Rezept gepostet? I werd’ narrisch! Dabei gibt es bei uns sicher mindestens 2 bis 3 mal im Monat Nudeln. Schön winterlich ist eine Pesto-Variante aus Wirsing und Walnüssen!

Unter meinen Topf 3 5 der All-time-Pasta-Favourites sind natürlich die köstlichen Ottolenghi-Nudeln mit Walnüssen und Salbei, die allerallerallerbeste Bolognese der Welt nach bEdW, die überraschende Kombination der Spinat-Curry-Shrimp-Pasta, die herrlich einfache Variante Cacio e Pepe sowie NATÜRLICH meine Strohwitwen-Nudeln.

Was ist Deine Lieblingspasta?

All die oben genannten Varianten kannst Du auch super im Winter zubereiten, da Tomaten aus der Dose, TK-Spinat und Salbei aus dem Topf statt vom Balkon legitime Ersatzzutaten ihrer frischen Geschwister sind – wobei es Spinat gerade wunderbar frisch auf dem Markt gibt!

Aber richtig winterlich wird es natürlich mit echtem Wintergemüse. Da steht für mich der Wirsing ganz oben auf der Liste der liebsten Wintergenüsse. Dort stehen auch Grünkohl und Sauerkraut. Aber der Wirsing ist einfach ZU hübsch! Und Walnüsse hast Du sicherlich auch in Deinen Weihnachtstüten und Päckchen gefunden, oder? Parmesan solltest Du eh immer im Haus haben – fertig ist das Wirsing-Walnuss-Pesto, das herrlich zu frischen Tagliatelle passt.

wirsingpesto

Irre: Am 30. Dezember, als wir dieses Gericht gemacht haben, schien ja sogar die Sonne!

Zutaten für eine große Portion Pesto, die locker für 4 Personen als Hauptgericht reicht:

Blätter von 1/2 Kopf Wirsing (ca. 350 gr)

40 gr Walnusskerne

40 gr geriebener Parmesan

10 EL mildes Olivenöl

Salz

Pfeffer

Muskat

Zubehör: Großer Topf, Mixer

Zubereitungszeit: 20 Minuten

So geht’s:

Wirsingblätter vom mittleren, harten Strunk befreien und waschen. In einem großen Topf mit gesalzenem Wasser die Blätter etwa 10 Minuten garen. Herausnehmen und gut abtropfen bzw. trocknen lassen. Das geht auf einem großen Geschirrtuch ganz gut.

Blätter grob zerkleinern und im Mixer zu einer Paste verarbeiten. Walnüsse, Parmesan, Öl und die Gewürze hinzugeben und alles zu einem homogenen Pesto vermischen.

Tagliatelle kochen und abgießen. Nudeln nicht zu stark abtropfen lassen! Wieder zurück in den Topf geben und mit dem Pesto vermischen. Eventuell nachwürzen und noch etwas Olivenöl darübergeben.

Fertig ist ein günstiges saisonales Wintergericht mit viel gesundem Gemüse, Nüssen und einem ordentlich starken Aroma.

Bist Du auch Wirsing-Fan? Weitere Wirsing-Gerichte findest Du hier.

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Hier sind wir nun. 2016. Wie ein unbeschriebenes weißes Blatt Papier liegt das Jahr vor uns. Was werden wir wohl in zwölf Monaten von diesem 2016 halten? Wird es uns als Segen oder als Fluch in Erinnerung bleiben? Werden wir Neues freudig willkommen heißen oder uns von Liebgewonnenem verabschieden müssen? 2016, bist Du Freund oder Arschloch?

Oder wie es der großartige Erich Kästner auf den Punkt gebracht hat:

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. /Man steht am Fenster und wird langsam alt.

(alle kursiven Stellen aus: Januar von Erich Kästner)

Wir können den Lauf der Welt nicht beeinflussen. Aber wir können uns darum bemühen, dass wir in unserem unmittelbaren Umfeld keinen Schaden anrichten. Wenn ich am Ende eines Jahres zurückblicken und sagen kann: “War schon ok, was Du gemacht hast! Hast nix verbrochen, keine Wunden gerissen, kein schlechtes Karma aufgebaut”, dann ist das besser, als das, was beispielsweise Donald Trump von sich behaupten kann.

Es heißt, die Tage würden wieder länger./Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.

Wir können natürlich auch konkret Gutes tun. Selbst im Klitzekleinen. Zum Beispiel: Wählen gehen. Die Presse- und Meinungsfreiheit verteidigen. Trotzdem und gerade deshalb den Mund aufmachen, wenn mal wieder jemand sagt: “Ich hab nix gegen XYZ, aber…”. Weniger Fleisch essen. Den kleinen Einzelhändler um die Ecke unterstützen. Dem Kellner im Restaurant sagen, dass er wirklich sehr freundlich war und man deshalb gerne ein ordentliches Trinkgeld gibt. Mehr zu Fuß gehen, weniger fliegen. Das Licht ausknipsen. Dem Straßenmusiker eine Münze geben und lächeln. Überhaupt: Mehr lächeln. Anderen die Tür aufhalten. So einkaufen, dass man nicht ständig Zeug wegwirft. Was noch?

Die Amseln frieren./Und die Krähen darben./Und auch der Mensch hat seine liebe Not. /Die leeren Felder sehnen sich nach Garben./Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben./Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Überhaupt: Einkaufen. Ich bin so ein täglicher Einkäufer und Spontan-Kocher. Pläne liegen mir nicht, wenn es um’s Essen geht. Natürlich schaue ich häufig erstmal in meine Regale, das Gemüsefach, den Kühlschrank, bevor ich mir überlege, was es zu essen gibt. Aber ebenso häufig gehe ich los und kaufe ein, worauf ich gerade Lust und Appetit habe. Ende vom Lied: Es bleiben einfach zu häufig Reste übrig. Deshalb mein Vorsatz 2016: Klüger, rücksichtsvoller einkaufen, weniger wegwerfen, besser planen.

Silvester hörte man’s auf allen Sendern,/dass sich auch unterm Himmel manches ändern/und, außer uns, viel besser werden soll.

Machen wir uns also an die “Reste” von den Feiertagen. Vielleicht hast Du auch noch etwas Lachs übrig oder einen anderen Fisch? Vielleicht weißt Du nicht wohin mit dem angebrochenen Glas Kapern oder dem schon etwas schlappen Stengel Dill, der da im Wasserglas steht? Und vermutlich hast Du so wie ich immer, aber auch wirklich IMMER eine angeschnittene Salatgurke im Gemüsefach? (Wo kommen die immer her?). Dann kann ich Dir nur die köstlichen Lachs-Fritters nach Nigel Slater empfehlen, der überhaupt der König der einfachen Küche ist und dessen Küchentagebuch ich quasi ständig in den Fingern habe.

Lachsfritters

Diese kleinen, herzhaften Häppchen kannst Du natürlich auch zum Aperitif reichen oder als Beilage zu einem Salat. Wir haben uns einfach auf die Fritters gestürzt und dazu einen leichten Gurkensalat gemacht.

Zutaten für 2 Personen als Hauptmahlzeit:

300 gr Lachsteak, fein gewürfelt (ohne Haut, Gräten notfalls mit der Pinzette entfernen)

2 Männerhände voll grober Semmelbrösel

2 EL fein gehackter Dill

Butter zum Braten

Salz

weißer Pfeffer

(Im Original kommen noch 2 TL Kapern an die Küchlein. Die haben wir aber weggelassen, weil der bEdW kein Fan von ihnen ist. Alternativ passt auch eine sehr fein gehackte Gewürzgurke dazu.)

Zubehör: Schüssel, beschichtete Pfanne

Zubereitungszeit: 20 Minuten

So geht’s:

Lachwürfelchen mit den Semmelbröseln in der Schüssel vermischen. Dill und etwas Salz sowie Pfeffern hinzugeben und alles gut mit den Händen mischen.

Butter in der Pfanne erhitzen, so dass der Boden nur leicht gebuttert ist, aber das Fett nicht in der Pfanne steht!

Aus der Lachsmasse kleine Bällchen formen und flach drücken – so groß wie eine gängige Frikadelle. Wenn Du die Fritters zum Aperitif reichst, mach’ sie etwas kleiner.

In die leicht brutzelnde Butter die Fritters hineinlegen und etwa zwei Minuten braten. Wenden und von der anderen Seite ebenfalls 2-3 Minuten braten.

Zusammen mit dem Gurkensalat servieren und möglichst frisch aus der Pfanne genießen.

Du kannst die Küchlein auch am nächsten Tag kalt in der Mittagspause genießen oder noch mal in der Pfanne vorsichtig erwärmen. Frisch haben sie uns aber am besten geschmeckt!

Dazu passt ein Glas gut gekühler Chardonnay oder Auxerrois.

Und welche Vorsätze hast Du?

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege./Und ist doch hunderttausend Jahre alt./Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?/Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege./Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.

Guten Appetit!

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Ist das Wetter trist und grau, hau Dir rein ’ne scharfe… Schüssel Schweinefilet mit chinesischem Choisum. Der Blattkohl mit ovalen, grünen Blättern kann von Stil bis Blatt verwendet werden. Leicht süßlich mit einer sehr dezenten Bitternote adelt er jedes Wok-Gericht.

Es ist Freitag. Zeit für ein schnelles, knackiges Wok-Gericht, das ein bisschen “spice up your life” in den grauen Dezember bringt.

 

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Zutaten für 2 hungrige Esser als Hauptmahlzeit:

250 gr Schweinefilet

400 gr Choisum (kommt meist im Gebinde in den Asia-Shop)

1 Handvoll Sojasprossen

2 EL Schwarze Bohnen-Sauce

1 EL scharfe Chili-Sauce

2 EL Shaoxing-Wein

2 EL Mirin (Reis-Kochwein)

2 EL Sojasauce

1 TL Speisestärke

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 Stückchen Galgant, fein gehackt

2 rote, scharfe Chilischoten, fein gehackt

3 EL Erdnussöl

Dazu: Reis

Zubehör: Wok, Topf für Reis

Zubereitungszeit: 30 Minuten

So geht’s:

Reis aufsetzen. Fleisch in feine Scheiben schneiden und in Stärke, Shaoxing-Wein, Sojasauce und Mirin marinieren.

Währendessen den Choisum grob hacken. Öl im Wok erhitzen. Fleisch abtropfen lassen und im Öl anbraten. Danach herausnehmen und zur Seite stellen.

Im restlichen Öl Chili, Knoblauch, Galgant (nicht zu heftig!) anbraten.

Chilisauce und schwarze Bohnensauce unterrühren und anrösten.

Etwa 2 Minuten köcheln lassen. Kohlstengel und etwas Wasser hinzugeben. Köcheln lassen.

Fleisch wieder in den Wok geben und erhitzen. Zum Schluss die Kohlblätter hinzugeben und die Sojasprossen unterheben. Kurz erhitzen und eventuell mit etwas Sojasauce und Chilisauce final abschmecken.

Mit Reis servieren.

Dazu hat uns ein Chenin Blanc von Simonsig aus Südafrika geschmeckt.

Ordentlich Rums so kurz vor Weihnachten.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Hä? Friday Night Dinner Date und Frühstücksei? Spinnt die jetzt, fragst Du. Ganz richtig: Gibt heute kein selbstgekochtes Friday Night Dinner Date. Aber am Sonntag, zum 1. Advent, freust Du Dich vielleicht über ein ganz besonderes Ei! Aus dem Ofen!

Jetzt läuft der Countdown! Sonntag ist 1. Advent. Bis dahin soll meine Weihnachtsdeko stehen, der Adventskranz in Stellung gebracht sein. Außerdem muss ich mal wieder Koffer packen. Denn das fröhliche PR-Berater-Leben schert sich nicht um stille Weihnachtszeit und Pipapo. Also: Schnell runter zum Weihnachtsmarkt, lecker Glühwein vom Rheingauwinzer und Wiesbadener Rostbratwurst reingepfiffen und Füße hoch. Denn das Wochenende wird ziemlich stressig. Da kannst Du am Freitagabend mal ein bisschen entspannen.

Aaaaber, zu einem schönen Adventskranz gehört ein schönes Adventsfrühstück. Und so ein Adventsfrühstück ist nicht perfekt ohne Frühstücksei. Das kannst Du entweder so kochen wie Küchen-Gott Heston Blumenthal. Oder Du machst ein fluffiges Hingucker-Ei aus dem Ofen, um die Liebste, die Kids, die Omma oder die Schwiegereltern zu beeindrucken. So ein richtiges Dicke-Hose-Ei (hmm, das klingt jetzt auch komisch…):

Ei

Zutaten für 2 Personen zum Frühstück:

2 Bio-Eier Größe M

Salz

weißer Pfeffer

2 EL fein geriebener Parmesan

Zubehör: Schneebesen oder Küchenmaschine, 4 Schälchen, Backpapier und Backblech

Zubereitungszeit: unter 15 Minuten

So geht’s:

Backofen auf 225-230 Grad vorheizen.

Jedes Ei trennen und separat Eiweiß und Eigelb aufheben: Also Ei aufschlagen, Dotter in ein Schälchen, Eiweiß in ein anderes Schälchen. 2. Ei aufschlagen, Dotter und Eiweiß wieder in zwei separate Schälchen trennen…

Eiweiß jeweils aufschlagen. Salzen, pfeffern und jeweils 1 EL vom Parmesan pro Ei vorsichtig unterheben.

Backblech mit Backpapier auslegen. Die aufgeschlagenen Eiweiße getrennt voneinander aufs Papier setzen und kleine Delle hineindrücken. In den Backofen schieben und etwa 3-4 Minuten backen, bis das Eiweiß etwas gebräunt ist.

Jetzt den Dotter vorsichtig in die Delle setzen und nochmals 3-4 Minuten backen.

Fertig ist ein fluffiges, würziges, ganz besonderes Frühstücksei, das jedes Adventsfrühstück adelt. Und am 2. Advent machst Du einfach zwei Eier, am 3. drei, am 4. vier…

Habt ein wunderbares Adventswochenende, Ihr Lieben!

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Langsam wird es November vorm verregneten Fenster. Wärmende Gewürze, strahlendes Orange und gesundes Gemüse sind wunderbare Komponenten, um dem Herbst-Blues zu trotzen. Deshalb schmore ich mir einen exotisch gewürzten Kürbis, lindere die Schärfe mit einem feinen Koriander-Joghurt und serviere dazu Rote Bete, Champignons und Rucola. Fertig ist mein vegetarisches Friday Night Dinner Date!

Ich liebe Gerichte, die sich flott vorbereiten lassen und sich dann quasi von selbst machen. Während mein Kürbis im Ofen schmurgelt, kann ich den Tisch hübsch decken, ein bisschen aufräumen, den Wein öffnen, das Krönchen richten…

Dabei brauchst Du für diese wärmende, exotische Köstlichkeit nicht viel – und vor allem nicht viel Zeit!

Ofenkürbis German Abendbrot

Zutaten für zwei Personen als leichtes Hauptgericht:

Für den Ofenkürbis:

1 kleiner Hokkaido-Kürbis

1 EL Garam Masala (für Garam Masala folgende Gewürze anrösten, mörsern und luftdicht verschließen: ca. 15 Kardamomkapseln, Lorbeerblatt, 2 EL Kreuzkümmelsamen (Cumin), 2 EL Korianderkörner, 2 TL schwarze Pfefferkörner, 1 TL Gewürznelken, 3 Stücke Zimtrinde, 1/4 TL Muskatblüte (Macis))

2 EL Olivenöl

Grobes Meersalz

½ TL Kaschmir-Chili-Pulver (oder ein rauchiges Paprikapulver)

¼ TL Chayennepfeffer

1 Prise brauner Zucker

Für den Korianderjoghurt:

200 ml Naturjoghurt

1 kl Bund Koriander

Grobes Meersalz

Olivenöl

Zitronenabrieb

Für den Salat:

Rucolasalat

1 kl Rote Bete

4 braune Champignons

2 EL Kürbiskerne

Olivenöl

Balsamicodressing

1 TL flüssiger Honig

Salz

Pfeffer, frisch gemahlen

Dazu passt als Beilage angetoastetes Baguette oder Fladenbrot

Zubehör: Backpapier für das Blech, Mörser, Pfanne, Schüssel, Schraubglas

Zubereitungszeit: 30 Minuten

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Hokkaido waschen und halbieren. Die Kerne mit einem stabilen Löffel herauskratzen. Kürbishälften in dünne Scheiben schneiden.

Kürbisscheiben in die Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten gut vermischen.

Scheiben auf dem Backpapier verteilen und auf der mittleren Schiene etwa 25min backen bis der Kürbis weich ist (je nach Kürbis und Größe der Scheiben dauert das unterschiedlich lange!)

Währenddessen Koriander waschen, grob hacken und mit Meersalz und Olivenöl im Mörser zu einer Paste verarbeiten.

Joghurt mit Zitronenabrieb würzen. Beides zur Seite stellen.

Rucolasalat waschen und trockenschleudern. Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Rote Bete schälen und in ebenfalls möglichst dünne Scheiben schneiden.

Kürbiskerne vor dem Servieren in der Pfanne kurz anrösten.

Öl, Balsamicodressing, Honig, Salz und Pfeffer in einem Schraubglas vermischen, schließen und gut schütteln.

Jetzt auf zwei großen Tellern jeweils auf einer Seite des Tellers die Scheiben Rote Bete und Champignons abwechseln auslegen und etwas Dressing darübergeben. Rucolasalat darauf anrichten und mit dem restlichen Dressing anmachen. Kürbiskerne darüberstreuen

Kürbis aus dem Ofen holen und auf der freien Tellerhälfte anrichten. Joghurt darübergeben und das Korianderöl darüberträufeln.

Mit Baguette oder Fladenbrot servieren!

Blitzschnell vorbereitet und ruckzuck fertig ist ein winterliches, wunderbar exotisches Friday Night Dinner Date, das Lust auf vegetarische Küche macht. Joghurt, Korianderöl und die Kürbismarinade sind herrlich zum Dippen! Kürbis und ich werden doch noch Freunde!

Habt ein wunderbares Wochenende!

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