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Archive for the ‘Suppe’ Category

Der Countdown läuft: Nach dem Johannistag am 24.6. wird kein Spargel mehr gestochen! Zeit für eine zarte Spargelsuppe mit Safran und Kräuternocke von der Grie Soß!

Das geliebte Zaubergemüse Spargel ist so wunderbar, dass sogar seine Schalen noch eine schmackhafte Mahlzeit ergeben. Was für ein Gaumenfest! Eine Prise Safran, ein paar Brokkoli- und Radieschensprossen sowie eine Nocke von der Frankfurter Grie Soß ergeben ein edles Süppchen, das bei diesem Regenwetter den Magen wärmt:

Spargelsuppe

Eine Spargelsuppe ist leider gar nicht so schnell gemacht, aber jeden Handgriff wert! Für uns war sie nach dem samstäglichen Essen mit Spargel, Kartoffeln und Frankfurter Grie Soß eine ideale Resteverwertung! Deshalb: Immer schön die Schalen aufbewahren!

Zutaten für 2 Personen als üppige Vorspeise oder leichtes Hauptgericht:

Schalen von etwa 750 gr Spargel

Enden von etwa 750 gr Spargel (geschält!)

2 gekochte, geschälte mittelgroße Kartoffeln

Salz

Weißer Pfeffer

Muskat

Prise Zucker

2 Fäden Safran

etwas zerstoßene Macis-Blüte

2 EL Sprossen (z.B. Radieschen, Brokkoli…)

je 1 EL Frankfurter Grie Soß (alternativ: Quark mit fein gehackten Kräutern, s.u.)

2 TL Olivenöl

500 ml Wasser

Zubehör: 2 Töpfe, Sieb, Pürierstab

Zubereitungszeit: 30min

So geht’s:

Die Spargelschalen in etwa 500ml Wasser mit einer Prise Salz und einer Prise Zucker auskochen. Das Spargelwasser durch das Sieb in einen weiteren Topf gießen, die ausgekochten Schalen wegwerfen.

Die geschälten Spargelenden in dem Spargelwasser gar kochen. Zum Andicken die gekochten, geschälten Kartoffeln in die Suppe geben. Safranfäden in etwas Wasser rauflösen und an die Suppe geben. Jetzt die Suppe pürieren. Anschließend mit Salz, weißem Pfeffer, Macis und Muskat würzen und abschmecken.

Falls die Suppe noch zu wässrig ist: Etwas einkochen lassen oder notfalls mit einer roh geriebenen Kartoffel oder in etwas Wasser aufgelöster Stärke bzw. Tapiokamehl binden. Ist sie zu fest, einfach noch etwas Wasser hinzugeben, bis sie die Konsistenz hat, die Du magst.

Grie Soß vom Vortrag zieht über Nacht etwas Wasser. Das liegt an den frischen Kräutern. Dadurch wird die restliche Grie Soß aber auch etwas fester, so dass Du mit einem Esslöffel Nocken abstecken kannst. Falls nicht, kannst Du auch einfach einen Klecks in die Suppe geben!

Die Suppe in flache Teller gießen und mit einer Kräuternocke, Sprossen und etwas Olivenöl garnieren. Sofort servieren!

Falls Du gerade keine Grie Soß übrig hast, kein Problem:

Hacke ein paar frische grüne Kräuter (Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer…) sehr fein und verrühre sie mit etwas Quark. Alternativ geht auch einfach ein Löffel Creme fraiche. Wichtig ist die Kräuternocke für ein bisschen Säure. Wenn Du sie ganz weglassen willst, gib einen Spritzer Zitronensaft in die Spargelsuppe!

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Wenn Du heute Abend etwas Wärme für Magen und Seele brauchst, dann mach‘ Dir diese chinesische Hühnersuppe mit Shitake-Pilzen und alles wird gut…

Über die heilende Kraft von Hühnersuppe habe ich an dieser Stelle schon mal geschrieben. Aber so eine Suppe hat nicht nur nachweislich medizinische Wirkung. Sie streichelt Dir auch die Seele, wenn Du einen blöden Tag, eine garstige Woche, eine hartnäckige Erkältung, Streit oder einfach schlechte Laune hast. Oder einfach, falls Du einem anderen Menschen zeigen willst, dass Du ihn liebst…

Gegen die Erkältung, die mich die letzte Woche geplagt hat, hilft auch mein scharfes Ma Po Dou Fu, das Dir die Atemwege wieder freibläst. Aber gegen die miese Stinkelaune, die mich am Montag fest im Griff hatte, half eine heiße, reichhaltige Hühnersuppe mit Shitake-Pilzen. Eine Schale Glück (Glück muss nicht zwingend schön aussehen!):

chinesische suppe

Das Schlimmste war, dass es gar keinen Grund für die Stinkelaune gab. Ich war einfach richtig mies drauf. Kennst Du das? Meine Theorie geht so: Im Februar sind die Akkus einfach leer. Während Du im November vom goldenen Herbst zehrst, Dich im Dezember an der Weihnachtszeit erfreust und im Januar voller Elan ins neue Jahr startest, ist der Februar einfach ein Monat zu viel voll grauer Dunkelheit.

Als dann Dienstag die Sonne schien, der Himmel blau und der Spaziergang in der Mittagspause lang war, sah die Welt schon viel besser aus.

Für so eine Hühnersuppe lohnt es sich übrigens eine hausgemachte Brühe herzustellen. Die Extrastunde Arbeit wird Dir mit Aroma und guten Zutaten gedankt. Gekörnte Brühe aus Tüte oder Glas ist wirklich keine Alternative. Im Reformhaus oder dem Bioladen gibt es Fonds ohne Zusatzstoffe. Damit geht es natürlich auch. (Aber etwas Brühe im TK zu haben, lohnt sich wirklich!)

Zutaten für chinesische Hühnersuppe mit Shitake-Pilzen:

100 gr Hühnerbrust, in Streifen geschnitten

700 ml hausgemachte Hühnerbrühe (hast Du idealerweise eingefroren immer im Haus. Alternativ: Ein Fond aus dem Glas ohne Geschmacksverstärker)

3 verquirlte Eiweiße (mit einer Prise Salz)

100 gr frische Shitake-Pilze, in dünne Scheiben geschnitten (Alternativ: Frische braune Champignons)

1 TL Tapioka-Mehl oder 1 EL Speisestärke

Etwas Sesamöl

1 Frühlingszwiebel, mit dem Grün, in feine Ringe geschnitten

Optional: Eiernudeln

Zubehör: ein ausreichend großer Suppentopf, Schale für das Fleisch, Tasse zum Anrühren der Stärke

Zubereitungszeit: 20 Minuten (Sonst lohnt sich auch der Aufwand, um die Hühnerbrühe anzusetzen. Kein Ersatzprodukt ist so gut wie eine hausgemachte Brühe!)

So geht’s:

Das Tapioka-Mehl mit etwas Wasser in einer Tasse anrühren. Hühnerstücke in eine Schale legen. Etwa 1/3 der Eiweißmasse und die Hälfte der Tapioka-Mischung mit etwas Salz über das Hühnerfleisch geben und einreiben. Restliche Tapioka-Mischung mit dem Eiweiß-Salz-Gemisch in der Tasse verrühren für später.

Die Hühnerbrühe im Suppentopf zum Kochen bringen. Die Hühnerstücke hinzugeben und leicht köcheln lassen. Die Pilze hinzugeben, salzen und aufkochen lassen. Jetzt die Hitze reduzieren und langsam die Tapioka-Ei-Masse einrühren.

Jetzt dickt die Suppe ein und das Ei flockt. Das muss so und ist gewollt. Sieht für europäische Augen so semi-toll aus, ist aber Teil der Show.

Wenn Du glaubst, dass Dich so eine Suppe nicht satt macht, bereite noch asiatische Eiernudeln zu und gib sie in eine Suppenschale, bevor Du die Brühe darübergießt und sie servierst. Aber eigentlich ist die Suppe gehaltvoll und sättigend.

Bevor die Suppe auf den Tisch kommt, gibst Du jetzt noch das Sesamöl darüber und die Frühlingszwiebelringe.

Ich wünsche Euch ein Wochenende voller guter Laune und viel Wärme – im Magen und in der Seele!

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Was ist köstlicher als eine Kartoffelsuppe? Eine Kartoffel-Lauch-Suppe! Und was kann eine Kartoffel-Lauch-Suppe noch toppen? Klaro: KÄSE!!

So eine schöne heiße, wärmende Suppe ist auch bei milden Temperaturen immer noch ein Hochgenuss. Ideal, wenn man seine Lieblingszutaten ganz easy kombinieren kann: Kartoffeln, Lauch, Käse. Nuff said? Nuff said!

KartoffelLauchKäse

Nach einer arbeitsreichen Woche genau das richtige Rezept, um mit frischen Zutaten ein köstliches Süppchen zu kochen, das auch nach einer Runde durch die Tiefkühltruhe noch hinreißend schmeckt und so manch eine Mittagspause verzaubert.

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht inklusive „Rest“ für’s Büro:

4 große festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt

2 Stangen Lauch, gewaschen und in Ringe geschnitten (weißer und hellgrüner Teil)

1 kleine weiße Zwiebel, geschält und gewürfelt

800 ml Gemüsebrühe (hausgemacht)

2 große EL Frischkäse

100 gr Cheddar-Käse, gerieben

Salz und Pfeffer

Prise Muskatnuss

Prise Chayennepfeffer

1 Lorbeerblatt

Einige Spalten Parmesan (ich hatte nur noch einen Rest Cheddar, deshalb zum Garnieren der Parmesan – Du kannst aber auch noch etwas Cheddar als Topping nehmen)

4 EL eines guten, nicht zu dominanten Olivenöls, z.B von Ppura

Zubehör: Ein großer Topf, Mixstab

Zubereitungszeit: 30 Minuten

So geht’s:

Einfacher geht’s nicht: Zwiebel und Lorbeerblatt in 2 EL des Olivenöls anschwitzen. Lauchringe hinzugeben und andünsten. Kartoffelwürfel dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Etwa 15-20 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Lorbeerblatt hinausnehmen und mit dem Mixstab pürieren. Den Frischkäse sowie den geriebenen Cheddar unterheben und die Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chayennepfeffer abschmecken.

In Suppenschalen servieren und mit Käse, etwas frisch gemahlenem Pfeffer und dem restlichen Ölivenöl garnieren.

Für den bEdW hätte ich noch etwas Hackfleisch in einer Pfanne anbraten können. Denn das Einzige, was eine Kartoffel-Lauch-Käse-Suppe noch köstlicher macht, wäre etwas scharf angebratenes Rinderhackfleisch.

Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende!

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„Kraut“ oder „Kartoffel“ gilt ja gemeinhin als nicht sehr feine Bezeichnung für Deutsche. Aber ganz ehrlich: Was ist an einer Kartoffel verkehrt? Ich LIEBE Kartoffeln und habe heute ein Best of…Kartoffeln für Dich!

Die Kartoffel hat eine eigene Kategorie bei mir im Blog. Ebenso der Kartoffelsalat. Daraus ließe sich schon eine leise Tendenz erkennen. Noch deutlicher wird es, wenn ich mich mal mehrere Wochen im „kartoffelfreien“ Ausland befinde. Bei aller Liebe für die asiatische Küche: Nach drei Wochen ohne, ruft mein wundes Herz sehnsüchtig nach Kartoffeln.

Dabei ist die Knolle nicht nur köstlich und unglaublich vielseitig. Nein, sie ist auch so gesund, dass wir uns – laut Wissenschaft – ausschließlich von ihr ernähren könnten, ohne je an einer Mangelerscheinung zu leiden. Genial, oder?

Annabelle, ach, Annabelle…

Ok, ausschließlich von Kartoffeln möchte ich nicht leben. Aber ob Linda, Hörnchen oder Annabelle – ich liebe sie alle. Ach, apropos Annabelle. Ohrwurm gefällig?

Den Ohrwurm habe ich immer, wenn ich die gute Annabelle auf dem Wochenmarkt sehe. Dort kaufe ich nämlich meine Kartoffeln bei 2-3 verschiedenen Gemüsehändlern, die uns aus der Region versorgen. Denn, mal ehrlich, wer braucht denn schon Kartoffeln vom A*** der Welt?

Die Liebe zur Kartoffel verbunden mit zunehmender Unlust in deutschen Küchen (allen Koch-Shows zum Trotz!) treibt mitunter verrückte Blüten. Deshalb gibt es in Supermärkten geschälte Kartoffeln im Glas oder im TK-Beutel, fertig portionierte und gewürzte Bratkartoffeln in der Plastikhülle, Kartoffelflocken für Püree (samt Gewürzextrakt, Emulgator und Stabilisator), Kartoffelknödel mit Hefeextraxt und Palmöl, Kartoffelpuffer mit Soja und Verdickungsmitteln…

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Es wird Zeit für die nächste Rettungsaktion! Also schnell das Superman-Cape umgeschlungen und die Kartoffel gerettet! Denn kaum ein Gemüse ist so vielseitig, so günstig, so einfach zu verwenden, so wunderbar unkompliziert. Das können wir doch auch selber, Kinners!

Also, Sack Kartoffeln gekauft und los geht’s!

Bei mir gibt es heute den Klassiker, den viele nur noch als pappige Fensterkitt-Masse aus der Tüte kenne: Kartoffelpüree!

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Der bEdW macht ein hervorragendes Püree. Dabei ist es wirklich keine Kunst und muss nicht aus der Tüte stammen:

Mein Kartoffelpüree

Für 2 Personen als Beilage 4 mittelgroße, mehlig kochende Kartoffeln schälen, würfeln und gar kochen. Wasser abgießen, Milch und Butter hinzugeben und Kartoffeln zerstampfen (niemals mit dem Pürierstab! Davon werden die Kartoffeln schleimig!). Mit Salz und ordentlich Muskat abschmecken. Fertig!

Und das Geheimnis?

Aber es gibt schon auch ein Geheimnis für ein gelungenes Kartoffelpüree: Gute, aromatische, mehlig kochende Kartoffeln aus der Region. Und Butter. Und Milch. Und viel Muskatnuss. Aber in Wirklichkeit kommt es darauf an, dass Du die Butter und die Milch erwärmst in einem extra Töpfchen. Sonst werden die Kartoffeln zu schnell kalt.

Ein Extra-Tipp meiner Mutter: Heb‘ ein bisschen von dem Kartoffelkochwasser auf und gib es zusammen mit (weniger) Milch an das Püree. Das Wasser ist unheimlich aromatisch und macht das Püree noch kartoffeliger.

Das ist so schnell, so einfach, so günstig, so ohne Zusatzstoffe. Das kann wirklich jeder!

Pimp my Kartoffelpüree

Und gepimpt wird der Kartoffelbrei mit gehackten Schnittlauch-Röllchen hübsch bunt, mit Trüffel edel, mit Paprika fruchtig, mit Röstzwiebeln krachig…

Die köstliche Bratwurst mit einer herzhaften schlotzigen Zwiebelsauce (s. oben) entstammt übrigens einem Rezept von Nigel Slater, das ich bei Malte im Blog entdeckt habe. So ein köstliches, einfaches Essen!

Best of…Kartoffel!

Ich habe Euch ja aber noch ein paar feine Kartoffelrezepte versprochen. Meine All-time-favourites, quasi.

Besonders liebe ich frische aus der Pfanne kommende Kartoffelpuffer. Kein Vergleich zu den überfetteten, im Magen liegenden Fettbuletten vom Weihnachtsmarkt:

Kartoffelpuffer

Eine großartige Idee ist auch ein Risotto aus Kartoffeln. Ein Pattato also. Dazu feine Steinpilze und ein Glas Weißwein und Du bist direkt im Himmel!

Magst Du auch Kartoffelsalat? Magst Du ihn wie ich: Schlotzig und mit Brühe statt Mayonnaise? Vielleicht sogar zu einem Wiener Schnitzel? Ich sehe, wir verstehen uns! (Und bitte, bitte nicht den Ekelkram aus dem Eimer!)

Du magst Deinen Kartoffelsalat lieber anders? Dann habe ich noch rund 70 andere Kartoffelsalat-Rezepte für Dich. Aus allen Himmelsrichtungen!

Hast Du noch etwas Kartoffelbrei vom Vortrag übrig? Dann mach‘ doch ein köstliches Kartoffelplätzchen aus dem Rest…

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Auch Bratkartoffeln gibt es mittlerweile fertig aus der Tüte. Aber wer braucht sowas? Wie Du köstliche, indisch gewürzte Bratkartoffeln machen kannst, siehst Du hier.

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Auch für eine herzhafte, sättigende, wärmende Kartoffelsuppe benötigst Du keine Dose. Und Du kannst sie von einfach bis festlich auf unzählige Arten variieren.

Und dann gibt es da noch Pommes, Wedges, Chips, Kartoffeltartes, Kartoffelgratin oder Kartoffelauflauf…

Wenn da nicht auch für Dich etwas dabei ist?! Wie magst Du die Knolle am liebsten?

Dieser Beitrag ist Teil der losen Reihe #wirrettenwaszurettenist, in der sich Foodblogger zusammenschließen gegen die galoppierende Fertig-Tüten-TK-Unsitte unserer Zeit. Selbermachen ist einfach, kostet wenig und schmeckt besser!

Weitere “Retter-Rezepte” findest Du hier:

Barbaras Spielwiese – Kartoffelpuffer

Obers trifft Sahne – Kartoffelchips

Feinschmeckerle.de – Das perfekte Kartoffelgratin (für mich)

giftigeblonde – Erdäpfel-Speck Rösti

kebo homing – Kartoffelblattlen

Küchenliebelei – Kartoffelpuffer

Cuisine Violette – Kartoffelstampf

Sakriköstlich – Country Potatoes

magentratzerl – Ofenkartoffeln mit Guacamole und Kichererbsencreme

Food for Angels and Devils – Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln

lecker macht laune – Smashed Potatoes & more

LanisLeckerEcke – selbstgemachte Schupfnudeln

Kochen mit Herzchen – einfache Kartoffelsuppe

Aus meinem Kochtopf – Tartiflette mit Reblochon. Ein Kartoffelauflauf

Prostmahlzeit – Erdäpfelknödel mit Fleischfülle

Genial lecker – Kartoffelsalat mit Saurer Sahne

Jankes*Soulfood – Selbstgemachte Kroketten

Friederike vom Fliederbaum – Mohnstrudel aus Erdäpfelteig

http://fliederbaum.blogspot.com/2016/01/wir-retten-was-zu-retten-ist-sue.html

Kerstin von Verboten gut ! – Grumbeer ~ Stupperte

Nadine von SweetPie – Pastinaken Gnocchi

Kleine Chaosküche – Kartoffelwaffeln

widmatt- aus meiner Schweizer Küche – Ofenrösti mit Rüebli

Anna Antonia – Bratkartoffeln

Paprika meets Kardamom – Simples und vielfältiges Kartoffelgratin

Ingrid von „auchwas“ und Spitzbuwe:

multikulinarisches – Schupfnudeln mit geröstetem Fenchelsamen

Das Mädel vom Land – Vollkorn-Erdäpfelbutterteig-Krapferl

1x umrühren bitte aka kochtopf – Kartoffelwedges

Sandra von from-snuggs-kitchen – Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen

Sabine von Bonjour Alsace – Kartoffelauflauf mit Sauerkraut

 

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Gibt es was Gemütlicheres als ein schmurgelnder Eintopf? Das Winterchili nach Jamie Oliver hat nicht nur die gesamte Wohnung ausgeduftet, sondern auch sämtliche Lebensgeister geweckt an einem trüb-nassen Wintertag!

Seit ich Kürbis für mich entdeckt habe – etwa als exotisch angehauchte Suppe oder als orientalischer Snack aus dem Ofen – suche ich explizit nach Rezepten mit den kleinen, orangen Kerlen. Fündig geworden bin ich bei Jamie Oliver, von dem ich mich ja öfter inspirieren lasse. In seinem Buch „Wohlfühlküche“ hab ich auch gleich ein feines Gericht gefunden, in dem Kürbis nur eine Nebenrolle spielt, aber erst den richtigen Kick gibt. Danke, Jamie!

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Das butterzarte Fleisch, der herrlich orange, weiche, leicht süßliche Kürbis, die knackigen Kichererbsen und die reichhaltige Sauce machen dieses Chili zu einem echten Winterklassiker. So eine Schale tötet auch am Neujahrstag jeden Kater, wetten? Setz‘ am besten gleich morgen so einen Topf auf und frier‘ die Reste (Reste?) ein. Dann musst Du keine Angst mehr davor haben eingeschneit zu werden oder wegen einer Erkältung nicht einkaufen gehen zu können!

Winterchili: Zutaten für 6 Personen (nach Jamie Oliver, leicht abgewandelt):

500 gr Schweinebauch (ohne Schwarte und Knochen, aber noch mit etwas Fettschicht)

500 gr Rinderkeule ohne Knochen

1 kleiner Hokkaido-Kürbis

20 gr getrocknete Steinpilze

2 EL Fenchelsamen

2 EL Koriandersamen

2 EL geräuchtertes Paprikapulver

2 mittelgroße weiße Zwiebeln

3 TL Muscovadozucker

75 ml guter Balsamico-Essig

1 Dose Kichererbsen (mit Flüssigkeit)

1 Dose (ca. 400gr) geschälte Tomaten

1/2 EL Tomatenmark

4-6 eingelegte gegrillte Paprika

2 Habanero-Chilis

1/2 Bund Koriander

6 EL Naturjoghurt

Salz

Pfeffer

Olivenöl

Zubehör: Backblech mit Backpapier, Mörser, großer ofenfester Topf mit Deckel

Zubereitungszeit: mindestens 4 Stunden, davon 3 im Ofen – je mehr, desto besser!

So geht’s:

Die Pilze in einer kleinen Schüssel mit kochendem Wasser knapp bedecken und ziehen lassen. Den Kürbis waschen (Schale kannst Du mitessen), teilen, entkernen und in mundgerechte Würfel zerkleinern. Fenchel- und Koriandersamen zermörsern und mit Salz und Paprikapulver vermischen.

Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Die Kürbiswürfel auf das Backblech legen und mit der Hälfte der Gewürzmischung vermengen. Olivenöl darübergeben und etwas einmassieren.

Winterchili

In den Backofen schieben und je nach Größe der Würfel etwa 20 Minuten backen, bis sie gar aber noch nicht zu weich sein. Herausnehmen und zur Seite stellen.

Backofen auf 150 Grad senken.

Während der Kürbis im Ofen ist, kannst Du schon mal das Fleisch im Ganzen mit Olivenöl und dem Rest der Gewürzmischung einreiben. Den großen Topf auf den Herd stellen und heiß werden lassen. Etwas Öl hineingeben. Jetzt die Fleischstück mit der Fettseite nach unten in den Topf legen und rundherum anbraten. (Lass Dir Zeit dabei! Wenn das Fleisch soweit ist, kannst Du es leicht vom Bodenrand lösen. Hängt es noch fest, gib ihm noch etwas Zeit!)

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Während das Fleisch anbrät, schälst und schneidest Du die Zwiebeln klein. Dann legst Du das fertig angebratene Fleisch zur Seite. In dem großen Topf sollte jetzt noch etwas Fett sein. Ansonsten gibst Du noch etwas Olivenöl dazu und lässt die Zwiebeln bei mittlerer Hitze anschwitzen. Gib jetzt den Zucker dazu, damit die Zwiebeln schön karamellisieren. Und jetzt das Tomatenmark. Alles schön vermischen und immer fein rühren.

Jetzt den Balsamico hinzugießen und auch das Einweichwasser der Pilze. Pilze grob hacken und ebenfalls hinzugeben. Ebenso die Kichererbsen und ihre Flüssigkeit. Und die Dosentomaten. Alles rein in den Topf!

Alles gut umrühren und ruhig schon mal abschmecken. Fleisch zurück in den Topf legen:

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Jetzt den Deckel zumachen und ab in den Ofen. Das Ganze kann jetzt bei 150 Grad mindestens 3 Stunden vor sich hinköcheln. Je länger das Fleisch schmurgelt, desto mehr zerfällt es. Du kannst auch die Temperatur noch etwas reduzieren und noch eine Stunde dranhängen, falls Du gerade den Weihnachtsbaum schmückst oder noch einen Spaziergang machen möchtest…

Unser Fleisch war nach gut 3 Stunden soweit, dass wir es mit der Gabel zerpflücken konnten. Nimm den Topf heraus (vorsicht, höllisch heiß!), mach‘ den Deckel auf (vorsicht, Dampf!) und lege das Fleisch auf ein Brett. Jetzt kannst Du zupfen (lassen):

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Währendessen den Topf mit der herrlichen Fleischsaft-Kichererbsen-Sauce auf den Herd stellen und etwas einköcheln lassen. Würzen und abschmecken.

Während Deine sexy Küchenhilfe das Fleisch zupft, zerkleinerst Du die Paprika und Chilis sowie das Koriandergrün und gibst alles in den Topf, der jetzt nur noch leise simmert. Das zerzupfte Fleisch und den Kürbis hinzugeben und alles gut vermischen:

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Ästheten können natürlich auch Fleisch und Kürbis in einen tiefen Teller geben und mit der Sauce übergießen. Aber so hat es uns gut gefallen. Falls das Ganze zu kompakt ist, einfach noch etwas Wasser hinzugeben. Oder, falls zu flüssig, etwas einreduzieren lassen.

Abschließend in einer tiefen Schale anrichten, mit einem großen Klecks Joghurt garnieren und ein bisschen Koriander oder Petersilie darübergeben. Mit einem dicken Kanten Sauerteigbrot oder Fladenbrot servieren!

Ich wünsche Euch einen herrlichen 4. Advent!

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Mir kommt kein Geschmacksverstärker ins Haus! Und Dir? Mach Dir und Deinen Lieben doch ein hübsches hausgemachtes Geschenk aus der Küche mit veganem Gemüsebrühenpulver – garantiert ohne nervige Zusätze!

In der Küche hat ein gewisses Fräulein Dogma meiner Meinung nach nichts zu suchen. Es gibt aber etwas, auf das ich wirklich unwirsch reagiere: Geschmacksverstärker! Das findest Du mittlerweile in allem und jedem. Wer braucht das denn? Sogar im Gemüsebrühenpulver aus dem Reformhaus (!) ist blöder Geschmacksverstärker drin. Ich fasse es nicht!

Umso glücklicher war ich, als ich bei der wunderbaren Astrid aka Arthurs Tochter von einem selbst herzustellenden Gemüsebrühenpulver las: Nur beste Zutaten, viel Umami dank Tomatenmark und getrockneter Pilze aber KEIN künstlicher Schnickschnack.

Das Rezept, das ich minutiös befolgt habe (wie alles, das Astrid mir aufträgt!), findest Du hier.

Ok, die Zubereitung benötigt Zeit (etwa 12 Stunden) und ist nicht günstig (mein Stromzähler lief fast so heiß wie der Backofen, in dem das Gemüse stundenlang dörrt). Aber erstens wurde ich mit betörendem Gemüseduft in der gesamten Wohnung belohnt und zweitens weiß ich, was drin ist, in meiner Brühe. Ich mache sie jetzt ungestraft und ohne Bedenken an Suppen, Dressings, Dips und Saucen und habe gleichzeitig ein hübsches Geschenk aus der Küche!

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Geh‘ auf den Markt, kauf‘ Gemüse der Saison, schmeiß den Backofen an, surf‘ rüber zu Astrid und mach‘ Dein eigenes Pulver. Du wirst kein anderes mehr wollen. Versprochen!

PS: Viele Suppenrezepte findest Du übrigens hier im Blog unter der Kategorie „Suppe“ oder diesem Link.

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Ok, eine Kürbissuppe zu verbloggen ist nun echt nicht super innovativ. Aber, hey, ich HASSE Kürbis. Bisher. Langsam nähern wir zwei uns nämlich an. Und das alleine ist schon ein guter Grund, Euch diese strahlend schöne, schnell gemachte und sehr feine Kürbissuppe heute ans Herz zu legen!

Kürbis und ich – das ist nicht gerade die große Lovestory. Ein halbherziger Versuch mit einem Kürbis-Curry ging ziemlich in die Hose. Ich dachte: „Ach, komm‘. Wenn Du das Ding indisch zubereitest, wird es Dir schon schmecken!“ Aber nix da. Selber austricksen funktionierte da leider nicht: Der verwendete Butternut-Kürbis war einfach zu süß! Bäh!

Kaum fünf Jahre später wage ich mich an einen neuen Versuch: Kürbissuppe! Denn alleine die Farbe und Wärme, die so ein Süppchen ausstrahlt, lässt mir das Herz aufgehen. Dazu kam ein Probierlöffelchen einer köstlichen Kürbis-Walnuss-Suppe, das mir K. neulich beim Italiener abgegeben hat. Also: Wer sich erfolgreich überwindet und zum Rote-Bete-Fan mutiert, der stellt sich auch seiner Kürbis-Phobie!

Kürbissuppe

Wer kann zu so einem Schälchen hießer, würziger Suppe schon „Nein!“ sagen? Ich wollte mich möglichst pur und simpel dem Kürbis widmen. Blitzschnell fertig war eine sehr feine Suppe, die eine hervorragende Basis bildet für Abwandlungen aller Art! (Jetzt muss ich mich nur noch mit Blumenkohl und Rosenkohl (NIEMALS!) anfreunden!)

Los geht’s mit den Zutaten für einen großen Topf Kürbissuppe mit ausreichend „Rest“ für die nächsten Tage:

1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1kg)

500ml Gemüsebrühe

1 kl. Vogelaugenchili, grob gehackt, entkernt

1 daumennagelgroßes Stück Ingwer, geschält und in Streifen geschnitten

1 Lorbeerblatt

1 Zwiebel, geschält und gehackt

2 EL Olivenöl – und etwas zum Servieren

1 TL Madras Curry (oder ein anderes scharfes Currypulver)

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Spritzer Zitronensaft zum Abschmecken

etwas Paprikapulver zum Servieren

Optional: Spritzer Sahne oder Kokosmilch

Zubehör: großer Topf mit Deckel, Pürierstab, scharfes, stabiles Messer

Zubereitungszeit: rund 30 Minuten

So geht’s:

Den Hokkaido-Kürbis abwaschen und in grobe Würfel schneiden (Hokkaido muss nicht geschält werden!). Das innere Kern-Gekröse entfernen. Für das Zerteilen braucht man etwas Kraft! Nimm also ein großes, breites, stabiles Messer oder ein Küchenbeil, damit es Dir nicht abbricht!

Währendessen das Öl im Topf erwärmen. Zwiebeln anschwitzen. Ingwer, Chili und Lorbeerblatt sowie das Currypulver hinzugeben und alles miteinander anrösten.

Hokkaido-Würfel hinzugeben und unter Rühren andünsten. Gemüsebrühe hinzugeben und zum Kochen bringen. Dann die Hitze auf mittlere Höhe schalten und zugedeckt für etwa 15 Minuten köcheln lassen. (Die Länge des Kochens ergibt sich daraus, wie groß Eure Kürbiswürfel sind. Lieber ein paar Minuten länger, damit der Kürbis richtig gar ist!)

Wenn der Kürbis gar ist, das Lorbeerblatt herausfischen und den Topf vom Herd nehmen. Jetzt mit dem Pürierstab pürieren, bis die Suppe schön sämig ist.

Jetzt mit Salz und Pfeffer sowie etwas Zitronensaft noch final abschmecken.

Wenn Du magst, kannst Du mit einem Schluck Sahne oder etwas Kokosmilch bzw. einem veganen Sahneersatz die Suppe noch etwas „rund“ machen. Ich fand das aber gar nicht nötig. Die Sahne/Sahneersatz sorgen auch dafür, die Schärfe etwas zu reduzieren, falls Dir Chili und Currypulver zu heftig vorkommen. Probier das einfach mal aus…

In vorgewärmten Suppenschalen mit etwas Olivenöl und einer Prise Paprika servieren – vielleicht auch noch mit ein paar Petersilienblättchen für die Optik.

Fertig ist eine schnelle, gesunde, leichte und köstliche Suppe, die etwas Farbe in den Novemberfreitag bringt! (Vermutlich hat ja schon jeder außer mir Kürbissuppe gekocht und lieben gelernt. Aber für mich ist das echt eine Entdeckung: Kürbis schmeckt!)

Mit der Weinauswahl zu Kürbis (und Curry!) tue ich mir schwer. Hast Du einen Wein-Tipp?           (Den kann man ja auch hinterher trinken – eingekuschelt auf dem Sofa mit Buch und Decke!)

Habt ein schönes Wochenende!!

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