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Archive for the ‘Suppe’ Category

Möhre, Karotte, Mohrrübchen oder Gelbe Rübe? Was immer Du zu ihr sagst: Nimm Dir ein Kilogramm dieser herrlich orangenen Wurzeln und mach‘ Dir daraus eine wärmende, gesunde, bunte Suppe gegen das triste Novembergrau da draußen!

Wie wir die knackigen, süßlichen, orangenen Wurzeln nenne, kommt darauf an, wo wir leben oder aufgewachsen sind. In meinem Teil Hessens heißen sie beispielsweise „geele Räubsche“ (gelbe Rübchen). Aber da der Großteil der Bevölkerung sein Gemüse ja leider nur noch in großen Supermarktketten kauft, haben sich die offiziellen Namen Karotte und Möhre durchgesetzt. Das Thema hat die wunderbare Wochenzeitung DIE ZEIT mal für eine ihrer Grafiken aufbereitet:

Grafik und Begleittext findet Ihr unter http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/05/moehren-karotte-bezeichnung-wort-supermarkt

Grafik und Begleittext findet Ihr auf ZEIT ONLINE hier.

Aber egal wie Du sie nennst: Die Karotte strotzt nur so vor Carotin, Vitamin C, Kalium und Eisen. Außerdem wird sie gekocht oder gedämpft gerne Kleinkindern gefüttert, weil sie gut verträglich und  leicht stopfend ist. Deswegen haben kleine Babys ja auch oft so ein kleines, orangenes Karottennäschen. Denn wer viele dieser Wurzeln isst, sieht im Gesicht schnell aus wie Donald Trump. Also Obacht!

Aber jetzt endlich zum Süppchen! Oftmals hat eine Karottensuppe etwas von Babybrei. Sie schmeckt süßlich, cremig und irgendwie nach Kinderessen. Ich habe mit ein paar feinen Zutaten eine „erwachsene“ Variante der Karottensuppe gekocht, die auch Menschen schmeckt, die älter als drei Jahre als sind!

Karottensuppe Möhrensuppe vegan Foodblog Germanabendbrot

Zutaten für einen großen Topf Suppe, der sich prima aufwärmen lässt:

1 kg Karotten (Möhren, geele Rübsche, Mohrüben…), geschält und geraspelt

1 große, weiße Zwiebel, geschält und gehackt

1 EL Ingwer-Knoblauch-Paste (oder gleiche Menge fein gehackter Knoblauch u. Ingwer)

2 frische, scharfe Chilischoten, entkernt und gehackt

1 El scharfes Curry (z.B. mein Madras Curry)

1 l Gemüsebrühe (gerne hausgemacht!)

1/2 TL Tamarindenpaste (Asia-Shop)

1 EL Kokosraspeln

Spritzer Limettensaft

Salz

1 EL Olivenöl

Optional: Kokosmilch oder Sahne(ersatz) zum Binden

Zum Servieren: Etwas Paprikapulver

Zubehör: Großer Topf mit Deckel, Pürierstab, ggf. Küchenmaschine zum Raspeln der Karotten, sterilisierte Schraubgläser für das Einmachen der Reste

Zubereitungszeit: Gut 30 min (das Raspeln mit der Küchenmaschine hilft ungemein beim Zeitsparen!)

So geht’s:

Öl im Topf erhitzen. Zwiebel, Ingwer-Knoblauch-Paste, Kokosraspeln und Chilis anschwitzen.

Curry hinzugeben und ebenfalls erhitzen.

Geraspelte Möhren hinzugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen.

Zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze etwa 15 min kochen lassen.

Topf vom Herd nehmen und das Gemüse fein pürieren.

Ist Dir die Suppe zu dickflüssig, gib noch etwas Brühe oder Wasser dran. Ist sie zu dünn, kannst Du sie etwas einkochen lassen oder z.B. mit einer Messerspitze Tapiokamehl binden.

Mit Salz, Limette und Tamarinde abschmecken.

In eine tiefe Suppenschale geben und mit etwas Paprikapuler und einigen Tropfen Olivenöl garniert servieren!

Übrigens: Karotten (besonders rohe!) sind mit etwas Fett viel besser verträglich. Deshalb immer mit etwas Öl, Butter oder einem fetthaltigen Dip essen.

Habt ein wunderbares Wochenende und lasst es Euch schmecken!

 

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Ich sitze hier schniefend, frierend und mit dicker Strickjacke mitten in 1000 zerknäulten Taschentüchern. Meine Nase leuchtet rot und die Haare stehen in alle Richtungen. Da kommen meine Top 10 für Suppen und Eintöpfe gerade richtig!

Ein großer Topf, der auf dem Herd steht, leise vor sich hin schmurgelt und wohlige Düfte verbreitet – das ist mein Vorstellung von Glück. Zumal gerade jetzt, wo mich eine blöde Erkältung erwischt hat. Menno! Aber glücklicherweise habe ich ein paar köstliche Suppen- und Eintopf-Rezepte im Blog, die perfekt sind gegen triste Novembertage, kalte Füße und Winterblues. Und einige davon sind wirklich blitzschnell fertig!

Welche Suppen magst Du im Winter am liebsten?

Hier sind meine Top 10 der Suppen und Eintöpfe für den November! Los geht’s!

Ein Rezept aus den Anfangstagen des Blogs ist der scharfe Linseneintopf mit Heilbutt. Klingt komisch, ist aber eine tolle Kombination von herzhaften Aromen, knackigen Linsen und zartem Fisch. Außerdem liefern Linsen jede Menge guter Nährstoffe, die Dir durch den Winter helfen! Hier entlang zum Rezept! Der Eintopf ist in weniger als 30min fertig!

Linsensuppe scharf mit Heilbutt Foodblog German Abendbrot

Noch mal Fisch auf herzhafte Art: Der südindische Reis-Fisch-Eintopf nach Jamie Oliver. Die Gewürze heizen ordentlich ein. Mit dem Reis sättigt der Eintopf richtig gut und lässt sich auch noch mal aufwärmen. Braucht auch nur 45min und macht schon farblich gute Laune! Rezept gibt’s hier.

Südindisch Reis Eintopf mit Fisch nach Jamie Oliver Foodblog German Abendbrot

Noch ganz neu in meiner Top-10-Liste ist der Steckrübeneintopf, den es neulich hier gab. Günstiger kommst Du aber kaum an einen saisonalen Eintopf, bei dem alle Zutaten direkt vor Deiner Tür wachsen dürften. Ist er nicht schön? Das Rezept findest Du hier.

Steckrübeneintopf Foodblog German Abendbrot

Was Grünkohl mit Mettwürstchen zu tun haben mit dem Geheimnis einer glücklichen Ehe erfährst Du hinter diesem Link. Und einen kleinen Exkurs zu Henry VIII gibt’s auch noch. Neugierig geworden? Dann lass Dich von dem Foto nicht abschrecken! Denn Fotografieren ist sicherlich NICHT das Geheimnis meiner Ehe…🙂

Grünkohl Mettwurst Foodblog German Abendbrot

Die Basis für viele Suppen und Fonds ist eine kräftige Hühnerbrühe. Schon die alten Ägypter wussten um die heilende Wirkung von Hühnersuppe. Und viele andere Kulturen schwören auf ausgekochtes Huhn. Meine Variante, die mit Nudeln und zartem Hühnerfleisch sowie ein paar Erbsen noch besser schmeckt, findest Du hier.

Hühnersuppe Hühnerbrühe Foodblog German Abendbrot

Kartoffeln, Lauch, Käse. Diese drei Grundnahrungsmittel reichen, um eine wärmende, sättigende und wirklich köstliche Suppe zu zaubern. Schmeckt nicht alles besser mit Käse? Zum Schluss etwas Olivenöl drüber geben und vom Italienurlaub träumen. Das Beste: Die Suppe ist in 30min fertig! Hier hab ich das Rezept für Dich!

Kartoffel Lauch Käse Suppe Foodblog German Abendbrot

Nicht fehlen darf in meinen Top 10 die schnelle Gulaschsuppe, die auch super gegen einen Kater hilft. So ein Topf am Neujahrsmorgen auf dem Herd kann Tote wecken. Glaub’s mir. Ich habe das ausprobiert! Das Rezept findest Du hier. „Schnell“ heißt in diesem Fall übrigens „eine gute Stunde“. Jede Minute Wartezeit lohnt aber. Auch wegen des köstlichen Geruchs!

Gulaschsuppe Foodblog German Abendbrot

Endlich wird es auch mal exotisch! Die scharf-saure Garnelensuppe Tom Yam Kung ist in gut 20min fertig und ist eine leichte Alternative, wenn es mal kein dicker Eintopf aber trotzdem etwas Wärmendes sein darf. Unbedingt mal ausprobieren! Das Rezept findest Du hier.

Tom Yam Kung Scharf saure Garnelensuppe Foodblog German Abendbrot

Sehr viel Zeit benötigt das Winter-Chili nach Jamie Oliver. Schweine- und Rindfleisch müssen stundenlang schmoren. Dazu kommen Kichererbsen und Kürbis. Das alles braucht eben seine Zeit. Aber das Gericht ist soooo köstlich, dass Du immer etwas davon im Gefrierschrank haben solltest. Pures Soulfood. Das Rezept gibt es hier.

Winter Chili Jamie Oliver German Abendbrot

Keine Kandidatin für den Schönheitswettbewerb aber eine für die „Aromaexplosion des Jahres“ ist  Chao Bap Voi Tom Thit – eine schnelle Suppe mit Mais und Shrimps aus Vietnam. Die Vietnamesen sind ja eh die Suppenkönige! Probier‘ das unbedingt mal aus. Sehr fein. Hier findest Du das Rezept.

Chao Bap Voi Tom Thit Mais Shrimps Suppe Vietnam Foodblog German Abendbrot

Außerhalb jeder Konkurrenz läuft übrigens meine All-time-favourite-Suppe: Kartoffelsuppe! Mein Lieblingsrezept und viele Variationsmöglichkeiten findest Du hier.

Kartoffelsuppe in festlichem Gewand Foodblog German Abendbrot

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Einst das letzte Gemüse in Hungerwintern und Kriegszeiten feiert die Steckrübe in einem deftigen Eintopf mit Kartoffeln, Möhren und Würstchen ein knalliges Comeback!

Steckrübeneintopf Foodblog German Abendbrot

Kennt Ihr auch noch alte Menschen, die in Erinnerung an Kriegszeiten Dinge sagen wie: „Ich will nie wieder in meinem Leben Steckrüben essen!“? Sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg und erst recht in den Hungerwintern der Nachkriegszeit musste die Bevölkerung mehr Steckrüben verknusen als ihnen lieb sein konnte. Kein Wunder, dass das etwas unspektakuläre Gemüse lange in Vergessenheit geriet und im Wohlstands-Deutschland nicht auf den Tisch kam. Ich habe als Kind jedenfalls nie Steckrüben gegessen. Wirsing, Sauerkraut, Möhren, Kohlrabi – ja, klar. Aber Steckrüben? Never ever!

Dabei war sogar in Notzeiten die Steckrübe verhasst. Der entsprechende Wikipedia-Artikel sagt: „Da Steckrüben in der Bevölkerung trotz der schlechten Ernährungslage unbeliebt waren, hatte die Reichskartoffelstelle am Ende des Winters 1917 noch etwa 80 Millionen Zentner Steckrüben übrig, die nicht verteilt worden waren. Sie wurden zu Dörrgemüse und Rübenmehl weiterverarbeitet. Dieses Mehl wurde dann mit Kartoffelmehl und mit Maggi-Suppenwürfeln gemischt und als „Vollkost“ in den Handel gebracht, wobei jede Familie eine gewisse Menge abnehmen musste, um andere Lebensmittel kaufen zu können.“

Die Bevölkerung wurde also erpresst! „Esst die Steckrübenbrühwürfel, sonst gibt’s keine anderen Lebensmittel!“ Alter… Was geht’s uns heute gut, oder?

Ich gehe stattdessen auf den Wochenmarkt, habe die volle Auswahl aus derzeit aktuellem Saisongemüse und entscheide mich bewusst für eine Steckrübe!

Saisonales Gemüse Steckrübe Foodblog German Abendbrot Eintopf

Besonders reichhaltig beliefert uns die Steckrübe mit Kohlehydraten und Vitamin C. Beides gute Gründe, um in Notzeiten auf sie zurückzugreifen – oder im Winter einen wärmenden Eintopf zu machen. Das Gemüse hat keinen intensiven Eigengeschmack und nimmt gerne das an, was zu ihr in den Topf kommt. Auch das machte sie zur häufig verwendeten aber weiterhin ungeliebten Zutat. Ob Kuchen, Apfelmus oder Kaffeeersatz: Die Steckrübe lässt sich fast überall untermischen.

In meinem Eintopf ist sie allerdings der Star und wird gefeiert. Für meinen Eintopf bin ich bei der großartigen Mel von Gourmet Guerilla hängen geblieben. Abgewandelt und auf meine Art gekocht hatte ich schwuppdiwupp einen herzhaften Eintopf, der sich prima einfrieren und aufwärmen lässt. Denn die Tage werden ja erstmal kälter…

Zutaten für 4 Personen (oder für 2 und ausreichend Reste zum Einfrieren):

1 Steckrübe (eine große wiegt 1-1,5kg)

2 mittelgroße Karotten

4 mittelgroße, festkochende Kartoffeln

1/2 Lauch (nur der weiße Teil)

2 Lorbeerblätter

6 Pfefferkörner

2 weiße Zwiebeln

1l Gemüsebrühe (am besten hausgemacht)

Salz

weißer Pfeffer

Prise Muskat

1 gehäufter TL geräuchertes Paprikapulver

1 Spritzer Essig (z.B. Weißwein- oder Wein-Branntwein-Essig)

Petersilie zum Garnieren

Pro Portion 1-2 EL Naturjoghurt zum Servieren

Einlage je nach Vorliebe: 2 harte Rindswürstchen oder 2 Frankfurter oder Mettenden oder ein Stück Schweinebauch oder…

Zubehör: Großer Topf, Pürierstab, kleiner Topf oder Schüssel

Zubereitungszeit: 1,5 Stunden oder mehr

So geht’s:

Gemüse schälen und in mundgerechte Brocken schneiden. Lauch und Zwiebeln kannst Du feiner schneiden. Sie zerkochen aber auch.

Alles inkl. Lorbeerblättern und Pfefferkörnern in einen großen Topf geben. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und zum Kochen bringen. Bei leisem Köcheln etwa 1 Stunde garen (Die Steckrüben brauchen ihre Zeit, bis sie gar sind. Du kannst zwischendrin aber auch immer mal testen)

Falls Du Fleisch mitgaren oder erhitzen willst, musst Du es rechtzeitig in den Eintopf geben. Kleine, dünne Dauerwürste wie ich sie hatte, brauchen etwa 20 min bis sie heiß sind.

Wenn das Gemüse gar ist, nimmst Du mit einer Kelle einige Gemüsestücke und etwa Brühe in einen kleinen Topf oder eine Schüssel und pürierst es kurz. (Achtung: Lorbeerblätter oder Fleisch bitte nicht mitpürieren!) Die sämige Suppe gibst Du wieder zurück in den großen Topf. Das bindet ein bisschen und macht den Eintopf „mulmiger“.

Jetzt mit Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika und Essig abschmecken.

Fleisch klein schneiden und zurück in den Topf geben.

Den Eintopf in tiefen Schalen mit gehackter Petersilie und einem Klecks Joghurt anrichten und heiß servieren.

Wer mag, isst dazu einen dicken Kanten Sauerteigbrot. Aber der Eintopf sättigt auch so!

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Der Countdown läuft: Nach dem Johannistag am 24.6. wird kein Spargel mehr gestochen! Zeit für eine zarte Spargelsuppe mit Safran und Kräuternocke von der Grie Soß!

Das geliebte Zaubergemüse Spargel ist so wunderbar, dass sogar seine Schalen noch eine schmackhafte Mahlzeit ergeben. Was für ein Gaumenfest! Eine Prise Safran, ein paar Brokkoli- und Radieschensprossen sowie eine Nocke von der Frankfurter Grie Soß ergeben ein edles Süppchen, das bei diesem Regenwetter den Magen wärmt:

Spargelsuppe

Eine Spargelsuppe ist leider gar nicht so schnell gemacht, aber jeden Handgriff wert! Für uns war sie nach dem samstäglichen Essen mit Spargel, Kartoffeln und Frankfurter Grie Soß eine ideale Resteverwertung! Deshalb: Immer schön die Schalen aufbewahren!

Zutaten für 2 Personen als üppige Vorspeise oder leichtes Hauptgericht:

Schalen von etwa 750 gr Spargel

Enden von etwa 750 gr Spargel (geschält!)

2 gekochte, geschälte mittelgroße Kartoffeln

Salz

Weißer Pfeffer

Muskat

Prise Zucker

2 Fäden Safran

etwas zerstoßene Macis-Blüte

2 EL Sprossen (z.B. Radieschen, Brokkoli…)

je 1 EL Frankfurter Grie Soß (alternativ: Quark mit fein gehackten Kräutern, s.u.)

2 TL Olivenöl

500 ml Wasser

Zubehör: 2 Töpfe, Sieb, Pürierstab

Zubereitungszeit: 30min

So geht’s:

Die Spargelschalen in etwa 500ml Wasser mit einer Prise Salz und einer Prise Zucker auskochen. Das Spargelwasser durch das Sieb in einen weiteren Topf gießen, die ausgekochten Schalen wegwerfen.

Die geschälten Spargelenden in dem Spargelwasser gar kochen. Zum Andicken die gekochten, geschälten Kartoffeln in die Suppe geben. Safranfäden in etwas Wasser rauflösen und an die Suppe geben. Jetzt die Suppe pürieren. Anschließend mit Salz, weißem Pfeffer, Macis und Muskat würzen und abschmecken.

Falls die Suppe noch zu wässrig ist: Etwas einkochen lassen oder notfalls mit einer roh geriebenen Kartoffel oder in etwas Wasser aufgelöster Stärke bzw. Tapiokamehl binden. Ist sie zu fest, einfach noch etwas Wasser hinzugeben, bis sie die Konsistenz hat, die Du magst.

Grie Soß vom Vortrag zieht über Nacht etwas Wasser. Das liegt an den frischen Kräutern. Dadurch wird die restliche Grie Soß aber auch etwas fester, so dass Du mit einem Esslöffel Nocken abstecken kannst. Falls nicht, kannst Du auch einfach einen Klecks in die Suppe geben!

Die Suppe in flache Teller gießen und mit einer Kräuternocke, Sprossen und etwas Olivenöl garnieren. Sofort servieren!

Falls Du gerade keine Grie Soß übrig hast, kein Problem:

Hacke ein paar frische grüne Kräuter (Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer…) sehr fein und verrühre sie mit etwas Quark. Alternativ geht auch einfach ein Löffel Creme fraiche. Wichtig ist die Kräuternocke für ein bisschen Säure. Wenn Du sie ganz weglassen willst, gib einen Spritzer Zitronensaft in die Spargelsuppe!

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Wenn Du heute Abend etwas Wärme für Magen und Seele brauchst, dann mach‘ Dir diese chinesische Hühnersuppe mit Shitake-Pilzen und alles wird gut…

Über die heilende Kraft von Hühnersuppe habe ich an dieser Stelle schon mal geschrieben. Aber so eine Suppe hat nicht nur nachweislich medizinische Wirkung. Sie streichelt Dir auch die Seele, wenn Du einen blöden Tag, eine garstige Woche, eine hartnäckige Erkältung, Streit oder einfach schlechte Laune hast. Oder einfach, falls Du einem anderen Menschen zeigen willst, dass Du ihn liebst…

Gegen die Erkältung, die mich die letzte Woche geplagt hat, hilft auch mein scharfes Ma Po Dou Fu, das Dir die Atemwege wieder freibläst. Aber gegen die miese Stinkelaune, die mich am Montag fest im Griff hatte, half eine heiße, reichhaltige Hühnersuppe mit Shitake-Pilzen. Eine Schale Glück (Glück muss nicht zwingend schön aussehen!):

chinesische suppe

Das Schlimmste war, dass es gar keinen Grund für die Stinkelaune gab. Ich war einfach richtig mies drauf. Kennst Du das? Meine Theorie geht so: Im Februar sind die Akkus einfach leer. Während Du im November vom goldenen Herbst zehrst, Dich im Dezember an der Weihnachtszeit erfreust und im Januar voller Elan ins neue Jahr startest, ist der Februar einfach ein Monat zu viel voll grauer Dunkelheit.

Als dann Dienstag die Sonne schien, der Himmel blau und der Spaziergang in der Mittagspause lang war, sah die Welt schon viel besser aus.

Für so eine Hühnersuppe lohnt es sich übrigens eine hausgemachte Brühe herzustellen. Die Extrastunde Arbeit wird Dir mit Aroma und guten Zutaten gedankt. Gekörnte Brühe aus Tüte oder Glas ist wirklich keine Alternative. Im Reformhaus oder dem Bioladen gibt es Fonds ohne Zusatzstoffe. Damit geht es natürlich auch. (Aber etwas Brühe im TK zu haben, lohnt sich wirklich!)

Zutaten für chinesische Hühnersuppe mit Shitake-Pilzen:

100 gr Hühnerbrust, in Streifen geschnitten

700 ml hausgemachte Hühnerbrühe (hast Du idealerweise eingefroren immer im Haus. Alternativ: Ein Fond aus dem Glas ohne Geschmacksverstärker)

3 verquirlte Eiweiße (mit einer Prise Salz)

100 gr frische Shitake-Pilze, in dünne Scheiben geschnitten (Alternativ: Frische braune Champignons)

1 TL Tapioka-Mehl oder 1 EL Speisestärke

Etwas Sesamöl

1 Frühlingszwiebel, mit dem Grün, in feine Ringe geschnitten

Optional: Eiernudeln

Zubehör: ein ausreichend großer Suppentopf, Schale für das Fleisch, Tasse zum Anrühren der Stärke

Zubereitungszeit: 20 Minuten (Sonst lohnt sich auch der Aufwand, um die Hühnerbrühe anzusetzen. Kein Ersatzprodukt ist so gut wie eine hausgemachte Brühe!)

So geht’s:

Das Tapioka-Mehl mit etwas Wasser in einer Tasse anrühren. Hühnerstücke in eine Schale legen. Etwa 1/3 der Eiweißmasse und die Hälfte der Tapioka-Mischung mit etwas Salz über das Hühnerfleisch geben und einreiben. Restliche Tapioka-Mischung mit dem Eiweiß-Salz-Gemisch in der Tasse verrühren für später.

Die Hühnerbrühe im Suppentopf zum Kochen bringen. Die Hühnerstücke hinzugeben und leicht köcheln lassen. Die Pilze hinzugeben, salzen und aufkochen lassen. Jetzt die Hitze reduzieren und langsam die Tapioka-Ei-Masse einrühren.

Jetzt dickt die Suppe ein und das Ei flockt. Das muss so und ist gewollt. Sieht für europäische Augen so semi-toll aus, ist aber Teil der Show.

Wenn Du glaubst, dass Dich so eine Suppe nicht satt macht, bereite noch asiatische Eiernudeln zu und gib sie in eine Suppenschale, bevor Du die Brühe darübergießt und sie servierst. Aber eigentlich ist die Suppe gehaltvoll und sättigend.

Bevor die Suppe auf den Tisch kommt, gibst Du jetzt noch das Sesamöl darüber und die Frühlingszwiebelringe.

Ich wünsche Euch ein Wochenende voller guter Laune und viel Wärme – im Magen und in der Seele!

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Was ist köstlicher als eine Kartoffelsuppe? Eine Kartoffel-Lauch-Suppe! Und was kann eine Kartoffel-Lauch-Suppe noch toppen? Klaro: KÄSE!!

So eine schöne heiße, wärmende Suppe ist auch bei milden Temperaturen immer noch ein Hochgenuss. Ideal, wenn man seine Lieblingszutaten ganz easy kombinieren kann: Kartoffeln, Lauch, Käse. Nuff said? Nuff said!

KartoffelLauchKäse

Nach einer arbeitsreichen Woche genau das richtige Rezept, um mit frischen Zutaten ein köstliches Süppchen zu kochen, das auch nach einer Runde durch die Tiefkühltruhe noch hinreißend schmeckt und so manch eine Mittagspause verzaubert.

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht inklusive „Rest“ für’s Büro:

4 große festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt

2 Stangen Lauch, gewaschen und in Ringe geschnitten (weißer und hellgrüner Teil)

1 kleine weiße Zwiebel, geschält und gewürfelt

800 ml Gemüsebrühe (hausgemacht)

2 große EL Frischkäse

100 gr Cheddar-Käse, gerieben

Salz und Pfeffer

Prise Muskatnuss

Prise Chayennepfeffer

1 Lorbeerblatt

Einige Spalten Parmesan (ich hatte nur noch einen Rest Cheddar, deshalb zum Garnieren der Parmesan – Du kannst aber auch noch etwas Cheddar als Topping nehmen)

4 EL eines guten, nicht zu dominanten Olivenöls, z.B von Ppura

Zubehör: Ein großer Topf, Mixstab

Zubereitungszeit: 30 Minuten

So geht’s:

Einfacher geht’s nicht: Zwiebel und Lorbeerblatt in 2 EL des Olivenöls anschwitzen. Lauchringe hinzugeben und andünsten. Kartoffelwürfel dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Etwa 15-20 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Lorbeerblatt hinausnehmen und mit dem Mixstab pürieren. Den Frischkäse sowie den geriebenen Cheddar unterheben und die Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chayennepfeffer abschmecken.

In Suppenschalen servieren und mit Käse, etwas frisch gemahlenem Pfeffer und dem restlichen Ölivenöl garnieren.

Für den bEdW hätte ich noch etwas Hackfleisch in einer Pfanne anbraten können. Denn das Einzige, was eine Kartoffel-Lauch-Käse-Suppe noch köstlicher macht, wäre etwas scharf angebratenes Rinderhackfleisch.

Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende!

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„Kraut“ oder „Kartoffel“ gilt ja gemeinhin als nicht sehr feine Bezeichnung für Deutsche. Aber ganz ehrlich: Was ist an einer Kartoffel verkehrt? Ich LIEBE Kartoffeln und habe heute ein Best of…Kartoffeln für Dich!

Die Kartoffel hat eine eigene Kategorie bei mir im Blog. Ebenso der Kartoffelsalat. Daraus ließe sich schon eine leise Tendenz erkennen. Noch deutlicher wird es, wenn ich mich mal mehrere Wochen im „kartoffelfreien“ Ausland befinde. Bei aller Liebe für die asiatische Küche: Nach drei Wochen ohne, ruft mein wundes Herz sehnsüchtig nach Kartoffeln.

Dabei ist die Knolle nicht nur köstlich und unglaublich vielseitig. Nein, sie ist auch so gesund, dass wir uns – laut Wissenschaft – ausschließlich von ihr ernähren könnten, ohne je an einer Mangelerscheinung zu leiden. Genial, oder?

Annabelle, ach, Annabelle…

Ok, ausschließlich von Kartoffeln möchte ich nicht leben. Aber ob Linda, Hörnchen oder Annabelle – ich liebe sie alle. Ach, apropos Annabelle. Ohrwurm gefällig?

Den Ohrwurm habe ich immer, wenn ich die gute Annabelle auf dem Wochenmarkt sehe. Dort kaufe ich nämlich meine Kartoffeln bei 2-3 verschiedenen Gemüsehändlern, die uns aus der Region versorgen. Denn, mal ehrlich, wer braucht denn schon Kartoffeln vom A*** der Welt?

Die Liebe zur Kartoffel verbunden mit zunehmender Unlust in deutschen Küchen (allen Koch-Shows zum Trotz!) treibt mitunter verrückte Blüten. Deshalb gibt es in Supermärkten geschälte Kartoffeln im Glas oder im TK-Beutel, fertig portionierte und gewürzte Bratkartoffeln in der Plastikhülle, Kartoffelflocken für Püree (samt Gewürzextrakt, Emulgator und Stabilisator), Kartoffelknödel mit Hefeextraxt und Palmöl, Kartoffelpuffer mit Soja und Verdickungsmitteln…

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Es wird Zeit für die nächste Rettungsaktion! Also schnell das Superman-Cape umgeschlungen und die Kartoffel gerettet! Denn kaum ein Gemüse ist so vielseitig, so günstig, so einfach zu verwenden, so wunderbar unkompliziert. Das können wir doch auch selber, Kinners!

Also, Sack Kartoffeln gekauft und los geht’s!

Bei mir gibt es heute den Klassiker, den viele nur noch als pappige Fensterkitt-Masse aus der Tüte kenne: Kartoffelpüree!

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Der bEdW macht ein hervorragendes Püree. Dabei ist es wirklich keine Kunst und muss nicht aus der Tüte stammen:

Mein Kartoffelpüree

Für 2 Personen als Beilage 4 mittelgroße, mehlig kochende Kartoffeln schälen, würfeln und gar kochen. Wasser abgießen, Milch und Butter hinzugeben und Kartoffeln zerstampfen (niemals mit dem Pürierstab! Davon werden die Kartoffeln schleimig!). Mit Salz und ordentlich Muskat abschmecken. Fertig!

Und das Geheimnis?

Aber es gibt schon auch ein Geheimnis für ein gelungenes Kartoffelpüree: Gute, aromatische, mehlig kochende Kartoffeln aus der Region. Und Butter. Und Milch. Und viel Muskatnuss. Aber in Wirklichkeit kommt es darauf an, dass Du die Butter und die Milch erwärmst in einem extra Töpfchen. Sonst werden die Kartoffeln zu schnell kalt.

Ein Extra-Tipp meiner Mutter: Heb‘ ein bisschen von dem Kartoffelkochwasser auf und gib es zusammen mit (weniger) Milch an das Püree. Das Wasser ist unheimlich aromatisch und macht das Püree noch kartoffeliger.

Das ist so schnell, so einfach, so günstig, so ohne Zusatzstoffe. Das kann wirklich jeder!

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Und gepimpt wird der Kartoffelbrei mit gehackten Schnittlauch-Röllchen hübsch bunt, mit Trüffel edel, mit Paprika fruchtig, mit Röstzwiebeln krachig…

Die köstliche Bratwurst mit einer herzhaften schlotzigen Zwiebelsauce (s. oben) entstammt übrigens einem Rezept von Nigel Slater, das ich bei Malte im Blog entdeckt habe. So ein köstliches, einfaches Essen!

Best of…Kartoffel!

Ich habe Euch ja aber noch ein paar feine Kartoffelrezepte versprochen. Meine All-time-favourites, quasi.

Besonders liebe ich frische aus der Pfanne kommende Kartoffelpuffer. Kein Vergleich zu den überfetteten, im Magen liegenden Fettbuletten vom Weihnachtsmarkt:

Kartoffelpuffer

Eine großartige Idee ist auch ein Risotto aus Kartoffeln. Ein Pattato also. Dazu feine Steinpilze und ein Glas Weißwein und Du bist direkt im Himmel!

Magst Du auch Kartoffelsalat? Magst Du ihn wie ich: Schlotzig und mit Brühe statt Mayonnaise? Vielleicht sogar zu einem Wiener Schnitzel? Ich sehe, wir verstehen uns! (Und bitte, bitte nicht den Ekelkram aus dem Eimer!)

Du magst Deinen Kartoffelsalat lieber anders? Dann habe ich noch rund 70 andere Kartoffelsalat-Rezepte für Dich. Aus allen Himmelsrichtungen!

Hast Du noch etwas Kartoffelbrei vom Vortrag übrig? Dann mach‘ doch ein köstliches Kartoffelplätzchen aus dem Rest…

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Auch Bratkartoffeln gibt es mittlerweile fertig aus der Tüte. Aber wer braucht sowas? Wie Du köstliche, indisch gewürzte Bratkartoffeln machen kannst, siehst Du hier.

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Auch für eine herzhafte, sättigende, wärmende Kartoffelsuppe benötigst Du keine Dose. Und Du kannst sie von einfach bis festlich auf unzählige Arten variieren.

Und dann gibt es da noch Pommes, Wedges, Chips, Kartoffeltartes, Kartoffelgratin oder Kartoffelauflauf…

Wenn da nicht auch für Dich etwas dabei ist?! Wie magst Du die Knolle am liebsten?

Dieser Beitrag ist Teil der losen Reihe #wirrettenwaszurettenist, in der sich Foodblogger zusammenschließen gegen die galoppierende Fertig-Tüten-TK-Unsitte unserer Zeit. Selbermachen ist einfach, kostet wenig und schmeckt besser!

Weitere “Retter-Rezepte” findest Du hier:

Barbaras Spielwiese – Kartoffelpuffer

Obers trifft Sahne – Kartoffelchips

Feinschmeckerle.de – Das perfekte Kartoffelgratin (für mich)

giftigeblonde – Erdäpfel-Speck Rösti

kebo homing – Kartoffelblattlen

Küchenliebelei – Kartoffelpuffer

Cuisine Violette – Kartoffelstampf

Sakriköstlich – Country Potatoes

magentratzerl – Ofenkartoffeln mit Guacamole und Kichererbsencreme

Food for Angels and Devils – Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln

lecker macht laune – Smashed Potatoes & more

LanisLeckerEcke – selbstgemachte Schupfnudeln

Kochen mit Herzchen – einfache Kartoffelsuppe

Aus meinem Kochtopf – Tartiflette mit Reblochon. Ein Kartoffelauflauf

Prostmahlzeit – Erdäpfelknödel mit Fleischfülle

Genial lecker – Kartoffelsalat mit Saurer Sahne

Jankes*Soulfood – Selbstgemachte Kroketten

Friederike vom Fliederbaum – Mohnstrudel aus Erdäpfelteig

http://fliederbaum.blogspot.com/2016/01/wir-retten-was-zu-retten-ist-sue.html

Kerstin von Verboten gut ! – Grumbeer ~ Stupperte

Nadine von SweetPie – Pastinaken Gnocchi

Kleine Chaosküche – Kartoffelwaffeln

widmatt- aus meiner Schweizer Küche – Ofenrösti mit Rüebli

Anna Antonia – Bratkartoffeln

Paprika meets Kardamom – Simples und vielfältiges Kartoffelgratin

Ingrid von „auchwas“ und Spitzbuwe:

multikulinarisches – Schupfnudeln mit geröstetem Fenchelsamen

Das Mädel vom Land – Vollkorn-Erdäpfelbutterteig-Krapferl

1x umrühren bitte aka kochtopf – Kartoffelwedges

Sandra von from-snuggs-kitchen – Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen

Sabine von Bonjour Alsace – Kartoffelauflauf mit Sauerkraut

 

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