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Archive for the ‘Süßes’ Category

Christstollen und Früchtebrot aus dem Supermarkt? Muss nicht sein! Es gibt herrliche weihnachtliche Kuchen, die sich ohne viel Aufwand selber machen lassen. Und Du weißt immer, was drin ist! Wie bei meinem feinen Pistazienkuchen mit weihnachtlichem Kardamom!

Ich hab’s ja eigentlich nicht so mit Kuchen. Aber wann, wenn nicht im Advent, soll mir sonst danach sein, mal ein süßes Küchlein zu backen? Außerdem hatte ich noch die köstlichen Pistazien aus Rom von Ariane. Die wollte ich also unbedingt verbacken. Sie sind in meinen Augen eine edle und besondere Zutat, die man für festliche Anlässe verwenden sollte. Perfekt also für meinen weihnachtlichen Pistazienkuchen mit Kardamom!

Mein köstlicher Kuchen reicht eigentlich für eine herkömmliche Kastenform. Allerdings ist das für unseren 2-Personen-Haushalt zu viel, da wir beide keinen süßen Zahn haben. Uns reicht ab und zu mal ein lecker-süßes Häppchen zum Kaffee. Sehen diese kleinen, grünen Schönheiten nicht bezaubernd aus?

Pistazienkuchen Kardamom Rettungsaktion Foodblog German abendbrot

Zutaten für eine Kastenform mit 25cm Länge:

(Die Hälfte der nachstehenden Zutaten reichte uns für 6 Muffins)

Für den Teig:

100 gr Weizenmehl Type 405

100 gr geschälte, grüne und ungesalzene Pistazien (davon jeweils die Hälfte gemahlen und grob gehackt. 4 davon für das Icing zur Seite legen.)

1 gestrichener TL gemahlener grüner Kardamom

1/2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

Prise Salz

120ml Buttermilch

1 TL Vanilleessenz

120 gr Butter, zimmerwarm, und etwas Butter für das Fetten der Form

120 gr weißer Zucker

30 gr Vanillezucker (Ich lege immer ausgeschabte Vanilleschoten in ein Schraublas mit Zucker)

2 Eier Größe M

Für das Icing:

4 EL Quark

4 EL Frischkäse

2 EL Puderzucker, gesiebt

4 Pistazien, grob gehackt

Zubehör: Rührschüssel, 2. Schüssel oder tiefen Teller, Handmixer o. Küchenmaschine, Teigschaber, Kastenform (25cm) oder Muffinförmchen, Spritztüte oder Gefrierbeutel

Zubereitungszeit: Vorbereitungszeit ca. 15min , Backzeit ca. 50min

So geht’s:

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Kastenform gut einfetten

Mehl in die 2. Schüssel oder den tiefen Teller sieben. Pistazien (gemahlene und gehackte), Kardamom, Natron, Backpulver und die Prise Salz hinzugeben und gut vermischen.

In der Rührschüssel Butter und Zucker sowie Vanillezucker mit dem Handmixer schaumig schlagen.

Eier hinzugeben und mit dem Mixer vermischen.

Buttermilch und Vanilleessenz hinzugeben.

Jetzt den Inhalt des tiefen Tellers (Mehl etc.) unterheben und gut vermischen, bis alles eine homogene Masse ist.

Den Teig in die gefettete Form geben und auf der mittleren Schiene etwa 50min backen. (Wie lange der Kuchen braucht, bis er fertig ist, hängt auch von Deinem Backofen ab. Mach‘ unbedingt nach den 50min eine Stäbchenprobe, um zu testen, ob noch Teig am Holzstäbchen hängen bleibt. Die Muffins brauchten knapp 15min.)

Form aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen.

Jetzt die Zutaten für das Icing (außer den Pistazien!) zusammenrühren und den Kuchen damit bestreichen. Alternativ kannst Du die Masse auch in die Spritztüte oder einen Gefrierbeutel geben. Ich habe letzteren verwendet und die Masse in eine Ecke der Tüte gedrückt. Dann habe ich ein kleines Stück der Spitze abgeschnitten und das Icing auf meine Muffins gespritzt.

Zum Schluss mit den gehackten Pistazien garnieren.

Der Kuchen – oder die Muffins – sind wunderbar saftig und schmecken nach edlen, mediterranen Pistazien, die einen Hauch Exotik ins Weihnachtsfest bringen. Dafür sorgen auch die Vanille und der Kardamom.

In Form kleiner Muffins wirkt der Kuchen noch edler. Aber auch als ganz normaler Rührkuchen ist er ein besonderer Genuss für die Adventstafel. Das leuchtende Grün passt super zur Weihnachtsdeko! Wie eine feine Gabe aus dem Morgenland!

Die weihnachtlichen Kuchen sind das Thema des Monats unserer kleinen Rettungstruppe, in der wir Foodblogger Rezepte sammeln, damit Du nicht auf Fertigzeug zurückgreifen musst. Unter dem Hashtag #wirrettenwaszuretten ist findest Du die Rezepte aller bisherigen Aktionen. Die vielen feinen weihnachtlichen Kuchen zum Selbermachen findest Du unter den folgenden Links:

Wir retten was zu retten ist Foodblogger German Abendbrot

giftigeblonde – Schokoladenkuchen mit inneren Werten
Obers trifft Sahne – Beschwipster Früchtekuchen
Prostmahlzeit – Stollen für Ungeduldige
Anna Antonia – Sterntaler-Zupfkuchen
brotbackliebeundmehr – Weihnachtliche Walnuss-Linzertorte mit Cranberry-Füllung
Unser Meating – Lebkuchencupcakes mit Vanillekipferlfrosting
Summsis Hobbyküche – Gewürzkuchen mit Walnüssen
auchwas – Baumkuchen mit Gewürzglasur
Aus Meinem Kochtopf – Weihnachtliche Spekulatius-Orangentorte
Cuisine Violette – Christstollen
Friederike Fliederbaum – pfeffriges Honiggewürzbrot
our food creations – Glühweinkuchen
Schönes + Leben – Fruchtiger Weihnachtskuchen mit Marzipan
Brotwein – Früchtebrot
Dynamite Cakes – Schneeflockentorte mit zimtigen Apfelmus
Barbaras Spielwiese – Linzertorte
The Apricot Lady – Panettone
Viel Spaß beim Lesen, Stöbern, Kommentieren und Nachbacken!

 

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Ich esse nur gelegentlich Müsli. Vielleicht einmal pro Woche. Da brauche ich keine teure Müslimischung, sondern stelle zusammen, was im Vorratsregal ist. Inklusive feinem Obst gegen den Winterblues: Granatapfelkerne!

Es gibt tolle Bloggerinnen, wie Maja von Moey’s Kitchen, die ganz phantastische Müsli-Rezepte zusammentragen und sogar als Buch veröffentlichen. Wow! Andere geben ein Vermögen beim Online-Händler aus (der jetzt auch eine Filiale in der Wiesbadener Innenstadt hat). Diese Müslis sind mir zu teuer und haben zu viel Zucker. Da esse ich lieber mein morgendliches Käsebrot!

Bist Du ein Süßfrühstücker oder wie ich im „Team Käsebrot“?

Ab und zu mag ich trotzdem ein Müsli. Vor allem, wenn mir nach frischem Obst ist. Gerade im Winter! Außerdem liebe ich Haferflocken! Deshalb gibt es hin und wieder eine Schale Müsli bei mir:

Müsli Granatapfelkerne Foodblog German Abendbrot

Sieht das nicht hübsch aus?

Zutaten für mein schnelles Müsli:

1/2 Apfel, klein gewürfelt (mir schmecken Braeburn oder Fuji gut zum Müsli)

2 EL Granatapfelkerne

3 EL Joghurt

ein Schluck Milch

1 gehäufter Esslöffel gemahlene braune Hirse (Reformhaus; liefert Zink, Eisen, Magnesium)

2 EL Leinsamen

2 EL 5-Korn-Flocken (Hafervollkorn, Weizenvollkorn, Gerstenvollkorn, Roggenvollkorn und Reisvollkorn; gibt es im Bio-Regal der Drogeriemärkte.)

1 TL Honig

So geht’s:

Joghurt und Milch glatt rühren.

Flocken, Leinsamen und Hirse gut vermischen.

Apfel in die Müslischale geben, Getreidemischung darübergeben. Dann Joghurt und Milch dazu und die Granatapfelkerne obenauf. Mit etwas Honig garniert servieren.

Fertig!

Übrigens: Ein Granatapfel passt auch super zu herzhaften Wintersalaten.

Ich mag das frische Obst und vor allem das leuchtende Rot des Granatapfels. Die sonstigen Zutaten habe ich eigentlich immer im Regal und ein Granatapfel reicht locker für 3-4 Portionen. Günstiger und schneller geht es nicht!

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Erntezeit heißt Vorratszeit. Wie ein Eichhörnchen möchte ich jetzt all die Köstlichkeiten des Spätsommers in meine Höhle schleppen und für kalte Wintertage bevorraten. Eine feine süße Leckerei ist meine Brombeermarmelade mit Äpfeln und Portwein.

Brombeeren Marmelade Portwein Äpfel süßer Aufstrich Foodblog German Abendbrot

Bei diesem herrlichen Spätsommerwetter musste ich unbedingt noch mal mit K. in die Brombeeren. Zahlreiche Kratz- und Piekswunden später hatte ich dann auch endlich wieder meine 400 gr beisammen, um noch mal ein paar Gläser Marmelade einzukochen. Sommer im Glas!

Anders als beim letzten Mal, als ich unter die herrlich dunkelvioletten Brombeeren noch Nektarinen und etwas Gin sowie eine kleine Chili geschmuggelt hatte (das Rezept findest Du hier), habe ich diesmal mit Äpfeln, Portwein und karamelligem Muscovadozucker gearbeitet. Fazit: Sehr köstlich!

Zutaten für 3 Gläser a 250gr:

400 gr Brombeeren

1 Apfel mit Schale, in kleine Stücke geschnitten

100 ml roter Portwein

150 gr Gelierzucker

100 gr Muscovadozucker

Zubehör: Topf, sterilisierte Gläser, Schöpfkelle

Zubereitungszeit: 45min

So geht’s:

Brombeeren von Blättchen oder kleinen Zweigen befreien. Apfel waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Früchte und Portwein in einen ausreichend großen Topf geben, Deckel schließen und aufkochen lassen.

Hitze reduzieren und den Zucker (Gelierzucker und Muscovadozucker) unter Rühren hinzugeben, bis er geschmolzen ist.

Jetzt alles vier Minuten sprudelnd kochen lassen bei offenem Deckel.

Bei Bedarf Gelierprobe machen (einen Löffel der Marmelade auf einen Unterteller geben und schauen, ob das Zeug geliert. Notfalls weiterkochen oder etwas Säure (Zitronensaft) hinzugeben)

Marmelade in die sterilen Gläser füllen bis zum Rand, verschließen und abkühlen lassen.

Genial auf Frischkäse oder zu einem Ziegenkäse.

Bist Du auch gerade im Erne-Fieber?

Was kommt bei Dir in den Vorratsschrank?

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Wenn ich derzeit morgens laufen gehe, begegnen sie mir im Dutzend. Nein, keine Zombies (wobei…), sondern hektisch rennende Eichhörnchen, die mit dicken Backen Nüsse und Kram ins Winterquartier bringen. Sie wirken, als wären sie dem Aufruf der Bundesregierung gefolgt, sich mit Vorräten einzudecken für den Fall, dass die Infrastruktur zusammenbricht.

Die Häme, die über unsere Regierung anschließend hereinbrach (Stichwort: Hamsterkäufe), können die Eichhörnchen und ich nicht verstehen. Auch ich finde es beruhigend, wenn ich in Tiefkühlfach und Vorratsschrank Lebensmittel gelagert habe, die uns beide mehrere Tage gut versorgen würden. Pasta, Reis und Hülsenfrüchte stehen hier ohnehin bereit. Dazu ein paar Fischkonserven oder eingelegtes Gemüse. Im Tiefkühler haben wir Kartoffelsuppe, Bolognese (die Pasta will ja keiner nackt essen!) oder auch tiefgefrorenes Gemüse, einige Scheiben Brot, „Reste“ von Schmorgerichten, Butter uvm.

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Batterien, Kerzen und ausreichend (!) Toilettenpapier befinden sich doch vermutlich auch in Deinem Haushalt, oder? Und falls Zombies Alkohol in ihrem Essen verabscheuen, hätten wir ausreichend Wein im Keller…

Diese beruhigenden Vorräte helfen Dir ja nicht nur, falls die Zombie Apokalypse ausbricht, ein Terrorakt die Stromversorgung kappt oder ein Unwetter den Weg zum Supermarkt abschneidet! Du kannst ja auch mal krank sein, nicht zum Einkaufen kommen oder einfach beschließen, das Wochenende mit allen Staffeln der „Gilmore Girls“ auf der Couch zu verbringen.

Vollends die Kinnlade runtergeklappt ist mir bei einem Interview mit einem Katastrophenforscher. Er sagte, die Deutschen legten keine Vorräte mehr an, könnten sowieso gar nicht mehr einwecken und bestellten sich lieber Pizza beim Lieferdienst. Alles so einfach und bequem wie möglich. Sei ja eh immer alles jederzeit verfügbar. Das bestätigten Umfragen.

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Whaaaaat? Leben wir Foodies auf einer kleinen Vorratsinseln, unbemerkt von der Außenwelt? Sind wir die Einzigen, die eine Zombie Apokalypse überleben können? Und gibt es unter Zombies auch einen Trend zu Dry Aged Fleisch? Über diese Fragen lässt sich am besten beim Kochen nachdenken.

Deshalb habe ich bei einem spätsommerlichen Abendspaziergang mit K. Brombeeren gepflückt, die Arme Dornen, Brennnesseln und Spinnen ausgesetzt und meine Ernte noch am Abend zu einer herrlichen Marmelade mit Nektarinen und Gin verkocht! Zombie Apocalypse? Lass sie ruhig kommen!

Brombeermarmelade Brot Foodblog German Abendbrot

Zutaten für Brombeermarmelade mit Nektarinen und Gin (3 Gläser a 250 ml)

350 gr Brombeeren (die Ausbeute war nicht so super ergiebig)

2 Nektarinen, ohne Kern und in Würfel geschnitten

4cl Gin

150 ml Apfelsaft

250 gr Gelierzucker

1 EL brauner Zucker

1/2 kleine, getrocknete Vogelaugenchili

Zubehör: Topf, sterilisierte Gläser, Schöpfkelle

Zubereitungszeit: 45min

So geht’s:

Brombeeren von Blättchen oder kleinen Zweigen befreien. Nektarinen waschen, entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.

Früchte und Saft in einen ausreichend großen Topf geben, Deckel schließen und aufkochen lassen.

Hitze reduzieren und den Zucker (Gelierzucker und braunen Zucker) unter Rühren hinzugeben, bis er geschmolzen ist.

Gin hinzugeben.

Jetzt alles vier Minuten sprudelnd kochen lassen bei offenem Deckel.

Bei Bedarf Gelierprobe machen (einen Löffel der Marmelade auf einen Unterteller geben und schauen, ob das Zeug geliert. Notfalls weiterkochen oder etwas Säure (Zitronensaft) hinzugeben)

Marmelade in die sterilen Gläser füllen bis zum Rand, verschließen und abkühlen lassen.

Die Nektarine hilft beim Gelieren (Du kannst auch ungeschälte Äpfel verwenden, Stichwort: Pektin!), der Gin ist nur ganz zaghaft zu schmecken und die Chili hinterlässt ein ganz zartes Kribbeln auf der Zunge. Köstlich auf Frischkäse und einem Roggenbrötchen oder zum Käse! So macht Vorratshaltung Spaß!*

 

*Tolle weitere Ideen für das Einkochen, Einwecken, Haltbarmachen findet Ihr übrigens auf dem Pinterest-Board „Sommer im Glas“.

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Gibt’s hier heute nix zu essen, fragst Du? Doch, doch, natürlich! Meine Highlights des Sommers nämlich. Denn Sina ruft zum Blog-Event „Das war mein Sommer“ auf. Und ich liebe doch Rückblicke. Du auch? Was war Dein Top oder Flop im Sommer 2016? Einfach kurz einen Kommentar hinterlassen…

Ich kann das Gejammer über Wetter nicht mehr hören! Immer ist es zu nass, zu schwül, zu heiß, zu kalt, zu windig, zu irgendwas! Auch auf den Sommer 2016 wurde und wird geschimpft.

Dabei war er für mich wunderschön! Zum Beispiel…

Mit Blumen über Blumen - in Parks und Gärten und auf Wiesen! Dem Regen sei Dank!

…mit Blumen über Blumen – in Parks und Gärten und auf Wiesen! Dem Regen sei Dank!

 

...mit lustigen Fußbalabenden und unserem neuen Mitbewohner: Dem Champagnerkühler! Kühlt auch Bier :)

…mit lustigen Fußbalabenden und unserem neuen Mitbewohner: Dem Champagnerkühler! Kühlt auch Bier 🙂

 

...mit herrlichen Abenden über den Dächern unserer Stadt.

…mit herrlichen Abenden über den Dächern unserer Stadt.

 

...mit einem wunderschönen Ausflug zur Wiesbadener Maaraue. Siehst Du, wie heiß es auf dem Bild ist?

…mit einem wunderschönen Ausflug zur Wiesbadener Maaraue. Siehst Du, wie heiß es auf dem Bild ist?

 

...mit unserer sagenhaften, zehntägigen Rheingauer Weinwoche! *hicks*

…mit unserer sagenhaften, zehntägigen Rheingauer Weinwoche! *hicks*

Ein typisch mitteleuropäischer Sommer

Dass der Sommer für unsere Klimazone eigentlich ganz typisch war, bestätigt sogar der Deutsche Wetterdienst im hessischen Offenbach: „Insgesamt verlief er recht warm bei durchschnittlichem Niederschlag und Sonnenschein“, heißt es in der Bilanz des DWD diese Woche.

Aber was hab ich als Redakteurin gelernt? Vertraue nie nur einer Quelle! Deshalb hier noch die Antwort auf meine Nachfrage bei den Wetterprofis von Kachelmannwetter:

tweet

Wie so oft sind wir Empörungsbürger also mal wieder die mit der verschobenen Wahrnehmung. Dachte ich’s mir doch schon fast! Mit unseren meist in Büros stattfindenden Jobs werden wir doch auch mal einen Regentag verknusen, etwas Hitze aushalten und dem Wind die Nase entgegenstrecken! Du wirst doch nicht gleich verzweifeln müssen, wenn mal ein Grillfest ins Wasser fällt oder Du im August die Socken hervorkramst. So what?

Wir sind hier nicht auf Tuvalu!

Die Einzigen, die sich ernsthaft über Wetter aufregen dürfen, sind die, deren Existenz davon abhängt! Aber wir hier in unseren Kaffeeküchen und unserem „Aber ich wollte heute doch Flipflops zum Kleidchen tragen“-Gemaule können uns einfach mal entspannen.  He, wir leben in Mitteleuropa! Nicht auf den Balearen, nicht auf den Kapverden und nicht auf Tuvalu. Trotzdem schön hier!

Rosé Drink German Abendbrot

Diesen herrlichen Rosé-Drink gab’s zur Stilton-Créme auf Pumpernickel.

Ich fand unseren Sommer wunderschön! Vielleicht auch, weil wir im milden Rheingau-Klima nach einem kühlen Start auch viele hochsommerliche Tage hatten, manche davon richtig heiß. Andere waren einfach warm, hell, lang und schön. Oder wie es in diesem Lied heißt „Sommer ist, was in Deinem Kopf passiert!“

Mein erster „selbstständiger“ Sommer!

Für mich persönlich war 2016 der erste Sommer, den ich als selbstständige PR-Beraterin verbracht habe. 2015, nachdem ich mich aus dem Agenturleben aus freien Stücken und nach insgesamt zwölf Jahren verabschiedet hatte, habe ich trotz aller laufenden Vorbereitungen und erster Aufträge noch mein #summersabbatical gefeiert. Das war bei der wochenlangen Hitzewelle und in unserer Dachgeschosswohnung auch kaum anders möglich.

2015: Schön war mein #summersabbatical! In 2016 sah es aber zwischendrin immer mal ganz ähnlich aus…

Alles richtig gemacht!

2016 aber hatte ich keinen Urlaub, habe mein Arbeitszimmer weiter eingerichtet, habe gearbeitet. Und das Arbeiten macht mir nach wie vor so unglaublich viel Spaß, dass ich regelmäßig daheim rumgroove und mich so gut fühle wie seit Jahren nicht! Alles richtig gemacht! BÄM!

Gekocht habe ich vielleicht etwas weniger als sonst. Es gibt halt zu viel zu tun, zu organisieren, im Kopf zu haben. Aber ein paar Sommer-Highlights gab’s dennoch:

Burger hausgemacht German Abendbrot

Der Oriental Meatpacker – ein 100% hausgemachter Burger. Köstlich!

 

Samosa Lammfüllung Erbsen Kartoffeln indisch German Abendbrot Foodblog

Die ersten hausgemachten indischen Samosas!

 

Riesling Spätlese Weingut Trenz 1966 Rheingau German Abendbrot Geschenkidee

Einen Riesling aus dem Jahr 1966! Dazu die herrlichen Dips…

 

Tiroler Graukäse mit Olivenöl

Eine Käseentdeckung aus Tirol: Graukäse (bei der Verkostung hat es geschüttet, gehagelt und gestürmt. Sommer in Europa halt!)

 

Indisches Rogan Josh Lamm Schmorgericht Blog German Abendbrot

Ein feines Rogan Josh – denn für Geschmortes war der Sommer 2016 streckenweise perfekt!

 

Ei_traurig

Eine Herzensangelegenheit: Einkaufstipps zu Hühnereiern, für die keine Bruderhähne geschreddert werden müssen!

 

Thai Salat Asia Dressing Steak Streifen gegrillt Foodblog German Abendbrot

Ein saftiger asiatischer Salat mit Rindfleisch! Hmmm….

Und natürlich gab es wieder meine Zusammenstellung für heiße Tage: Die Top-10-Gerichte sowie die herrlichen Dips zu einem kalten Gläschen Wein!

Aber wie war Dein Sommer? Top oder Flop? Was hat Dir gut gefallen und was nicht so?

Ein spätsommerliches Highlight war meine Brombeerpflückerei und eine köstliche Marmelade. Aber dazu demnächst mehr!

 

“Blogevent

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Heute wird das German Abendbrot „schulreif“. Es hat eine große Zahnlücke vorne und in seiner Schultüte steckt wunderbarer Honig von einer ganz besonderen Imkerin. Los, komm‘ mit, und gewinne ein Glas „Nymphenburger Honig Frühjahrsernte“!

Bienen sind nicht nur fleißig und hübsch anzuschauen, sie machen auch köstlichen Honig und sind für unser Ökosystem absolut unverzichtbar. Nein, sie sind UNVERZICHTBAR! Ohne Bienen keine Bestäubung von Pflanzen. Ohne Bestäubung keine Früchte, keine Ernte, nix zu Essen. Nichts, Nada, Niente!

Wer die letzten Jahre in einer Raumkapsel ohne Verbindung zur Außenwelt verbracht hat, kennt möglicherweise den Film „More than honey“ noch nicht, der sich herzzerreißend dem Thema Bienensterben widmet. Angucken, bitte!

Bienen Bienensterben Honig Blüte Bloggeburtstag German Abendbrot

Umso glücklicher macht mich jede einzelne Biene auf unserer Terrasse. Egal ob gerade Basilikum, Thymian oder Chilipflanzen blühen: Die fleißigen Bienchen mögen unsere Kräuter sehr. Vor allem aber Lavendel. Scheinbar für die Bienen das, was Craft Beer, Pulled Pork oder Burger für uns Foodblogger sind.

Ernte 2016 Wabe

Ich freue mich sehr, dass ich über dieses crazy Internet eine ehemalige Kollegin aus meiner Münchner Zeit „wiedergefunden“ habe, Annika Singer von Honigschlecken. Sie produziert nicht nur im Stadtteil Nymphenburg ihren eigenen Honig, sondern bietet auch Verkostungen an:

Antje Annika Singer Honigschlecken Nymphenburg München

Darüber wollte ich gleich mal mehr wissen von ihr! Nimm Platz, mach’s Dir bequem und iss ’ne Honig-Stulle:

Annika, ich kenne ja kaum jemanden, der Honig nicht mag. Aber wie kamst Du dann auf die Idee Dein eigenes Bienenvolk anzuschaffen?

Ich habe schon immer gerne Honig von Urlauben mitgebracht. Über einen benachbarten Imker am Ammersee und durch eine sehr enge Freundin in München hatte ich dann immer wieder Berührung mit dem Thema. Zuletzt habe ich immer häufiger bei der Ernte geholfen. Ihr Vater hatte über 50 Jahre Bienen im Münchner Westend gehalten und ihr die Imkerei vor einigen Jahren vererbt. Deshalb wollte sie die Bienenhaltung damals gründlich lernen. Spontan habe ich mich auch dazu entschlossen die Ausbildung mitzumachen. Das war vor rund fünf Jahren.

Wie viel Arbeit steckt in der Imkerei? Musst Du Dich täglich kümmern?

Die Hauptsaison fürs Imkern ist von März bis Oktober. Zwischen April und August muss man mindesten einmal pro Woche rund eine halbe Stunde bis Stunde pro Volk einplanen. Schwarmzeit und Ernte sind dann immer eine zusätzlich intensive Zeit. Häufiges Nachsehen ist allerdings auch übertrieben, weil man die Bienen nicht dauernd stören darf. Vor allem in den Wintermonaten ist es tabu den Stock zu öffnen. Das ist manchmal gar nicht so leicht, weil man zu gerne wissen würde, ob es ihnen in ihrem Kasten auch gut geht.

Honigschlecken Imkern Bienen German Abendbrot

Braucht man zum Imkern einen Garten mit viel Platz oder geht das auch auf meinem Stadtbalkon?

Theoretisch kann man Bienen auch auf dem Balkon halten. Es gibt sogar eigene Systeme dafür, nachdem sich die Stadtimkerei gerade zu einem ziemlichen Trend entwickelt. Allerdings gibt es oft Einwände von Seiten der Hausverwaltung oder Miteigentümern. Da muss man sich vorher unbedingt absprechen. Daher ist die Haltung in einem eigenen Garten natürlich unkomplizierter. Aber auch dort muss der Standort so gewählt sein, dass sie Nachbarn nicht gestört fühlen. In der Stadt bieten sich auch öffentliche Plätze an: Parkanlagen, Kleingärten, Schulen, Kirchen, Friedhöfe. Natürlich nur mit Genehmigung!

Welche Ausbildung hast Du für das Imkern gemacht und war die unbedingt notwendig?

Ich habe einen Jungimkerkurs absolviert. Er geht über zwei Jahre und ist eine Mischung aus Theorie und Praxis. Gemeinsam mit den erfahrenen Imkerpaten begleitet man auch das eigene erste Bienenvolk durch das Bienenjahr. So eine Ausbildung ist Pflicht, um beim Deutschen Imkerbund anerkannt zu sein. Aber es ist auch einfach unglaublich hilfreich, sich mit den „alten Hasen“ auszutauschen und von deren Erfahrungen zu profitieren. Im laufenden Bienenjahr ist es wichtig, vernetzt zu sein: Schwarmzeit, Ernte, Urlaub. Da sind Abstimmung und gegenseitige Hilfe alles.

Honig Honigschlecken Imkern German Abendbrot

Was macht Deinen Honig unverkennbar?

Jeder Honig ist ein aromatischer Fingerabdruck seiner Region. Wie beim Wein kann man von Jahrgangshonig sprechen, denn abhängig vom Klima, ist auch die Blütenfolge unterschiedlich ─ und somit auch der Geschmack des Honigs. Der „Nymphenburger Honig – Frühjahrsblüte“ ist süß, fein blumig und sehr facettenreich. So die Gärten, Alleen und Parkanlagen in unserer Nachbarschaft. Die zweite Ernte, die Sommerblüte, ist vor allem von den Lindenblüten der Alleen geprägt. Ein deutlich kräftigeres Aroma und der leicht mentholische Geschmack ist bei diesem Honig ganz deutlich.

Du bietest ja auch Honigverkostungen an. Was für Honige verkosten Deine Gäste da eigentlich?

Es gibt ja kaum jemanden, der Honig nicht gerne isst. Doch in vielen Gesprächen ist mir aufgefallen, dass Honig oft viel zu pauschal wahrgenommen wird. Man kann heutzutage viel verkosten: Wein, Bier, Schokolade, Olivenöl. Aber Honig? Das gab es nicht. Da lag der Schritt, meinen Job als PR-Profi mit meinem Hobby zu verbinden, nahe und ich startete 2014 mit „Honigschlecken“. Bei dieser Degustationsreihe erfahren die Gäste alles rund um das Thema Honig und Bienen und lernen in einem Zeremoniell, ähnlich dem einer Weinprobe, die Vielfalt von Honig. Wir probieren bis zu zehn Honigsorten von hell bis dunkel, von sehr süß bis bitter herb, von flüssig über cremig bis fest. Es sind zum einen typische Sorten aus unserer Region. Zum anderen biete ich auch mediterrane Sorten an, von mir bekannten Familienbetrieben in Italien und Frankreich. Die Aromen sind einfach noch feiner und vielseitiger. Am Ende hat jeder Teilnehmer einen Eindruck, welcher Honigtyp er ist und weiß, zu was Honig sonst noch alles gut passt ─ außer auf das Frühstücksbrot.

Honigschlecken Honigverkostung Honig Bienen German Abendbrot

Ist das Imkern ein Trend sowie das Brotbacken, Urban Gardening usw.?

Imkern kann man durchaus als Trend bezeichnen. Vor allem in der Stadt geht es den Bienen erstaunlicherweise oft besser, weil auf dem Land Monokultur herrscht. Ich war selbst überrascht, wie schwierig es war, tatsächlich einen Platz für einen Jungimkerkurs zu bekommen. Wir waren dann auch 60 Teilnehmer. Wenn auch nur ein Teil davon tatsächlich beim Imkern bleibt, ist das großartig. Jahrelang sind nämlich die Mitglieder-Zahlen beim Deutschen Imkerbund nach unten gegangen. Imkern, Brotbacken, Urban Gardening, Doityourself: Ja, ich glaube, die Motivation dazu ist überall ähnlich gelagert. Man möchte wissen, woher Lebensmittel kommen, man freut sich am selbst Geschaffenen und möchte „zurück zur Natur“ oder das Gefühl für natürliche Grundgesetze wieder erfahren und pflegen. Seitdem ich die Bienen habe, schaue ich ganz anders auf die Wetterkarte, in den Himmel, achte auf Temperaturen und ärgere mich, wenn es bei der schönsten Obstblüte regnet und die Bienen nicht fliegen können.

Was passiert, wenn Du irgendwann das Interesse am Imkern verlierst oder keine Zeit mehr hast? Du kannst das Volk doch nicht einfach auswildern, oder?

Nein, Auswildern ist keine gute Idee. Aber falls ich aufhören müsste, kann ich den Bestand Vereinsmitgliedern oder über Fachforen anbieten. Schlimmstenfalls kommt es aber auch ungewollt zu einem Ende der Völker. Jedes Jahr höre ich von Imkern, die über den Winter bis zu ihren gesamten Bestand verloren haben. Varroa-Milbe, Futtermangel, zu lange Winter: Es gibt immer wieder schwierige Konstellationen und jedes Jahr ist anders. Das bleibt spannend.

Womit muss ich denn finanziell rechnen, wenn ich unter die Imker gehen will?

Der finanzielle Aufwand ist nicht ganz ohne. Das Imkern artet schnell in eine Materialschlacht aus. Grob muss man mit 300-500 Euro Startkapital rechnen. Es hängt viel davon ab, mit welchem System man arbeiten möchte und wie viel man eventuell gemeinschaftlich anschafft oder gar über den Verein nutzen kann. Wenn Du handwerklich geschickt bist, kannst Du auch Einiges selbst bauen und schreinern. Da kann man sich schon Geld sparen.

Honig Waben Bienen Honigschlecken Verkostung Imkern German Abendbrot

Und womit mache ich auf Balkon und Terrasse oder im Garten die Bienen glücklich?

Wenn Du beim Pflanzen vor allem auf Frühjahrsblumen und Spätblüher achtest, ist schon viel geholfen. Das sind die Jahreszeiten, in denen die Bienen noch wenig oder nicht mehr so viel Nahrung finden. Außerdem ist es natürlich klasse, wenn man den lokalen Imker unterstützt und in der Nachbarschaft einkauft oder im Urlaub auch direkt vor Ort beim Imker am Markt. Der direkte Vertriebsweg  ist hier der beste. Dann weiß man, wo der Honig herkommt. Vor allem sollten sich die Verbraucher immer bewusst machen (wie bei allen Lebensmitteln auch), wie aufwendig es ist, ein hochwertiges Produkt zu erzeugen. Honig ist ein Naturprodukt und nicht unendlich zu beschaffen. Es steckt viel Arbeit drinnen. Vor allem von den Bienen, aber auch vom Imker.

So, jetzt seid Ihr dran! Hinterlasst mir einen Kommentar hier im Blog unter diesem Post und gewinnt mit ein bisschen Glück eines von zwei Gläsern „Nymphenburger Honig – Frühjahrsblüte“ von den fleißigen Münchner Bienchen aus Annikas Volk!

Teilnahmebedingungen:

Mitmachen kann jede(r), der mir einen Kommentar und seine/ihre Mailadresse hinterlässt. Minderjährige benötigen das Einverständnis ihrer Eltern.

Verlost werden 2 x 1 Honig-Töpfchen „Nymphenburger Honig – Frühjahrsblüte“. Sie werden per Post an den/die GewinnerIn verschickt.

Die Auslosung findet statt am 31. Juli 2016, 19:00 Uhr. 

Um im Lostopf zu landen, hinterlasse mir bis zum 31. Juli 2016, 18:59 Uhr, unter diesem Beitrag eine Antwort auf die Frage: Wie isst Du Honig am liebsten?

Als Owner und Moderator dieses Blogs behalte ich mir vor, sexistische, rassistische oder sonstwie beleidigende oder unpassende Kommentare nicht zur Veröffentlichung freizugeben.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die GewinnerIn wird am 31. Juli 2016 per Los ermittelt und anschließend per Email benachrichtigt. Anschließend benötige ich Deine Adresse, um den Honig versenden zu können. (Der Versand erfolgt aus organisatorischen Gründen Ende August!)

Hinterlasse also bitte Deine Email-Adresse!! Diese wird ausschließlich zum Zwecke der Auslosung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben!

Mit der Teilnahme an der Verlosung erklärst Du Dich damit einverstanden, dass  ich – falls Du gewinnst – Deinen Vornamen in einem Blog-Post nenne.

Vielen Dank, Annika & den Bienen! Happy 6th Birthday dem German Abendbrot und viel Erfolg allen Teilnehmern!

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Obwohl ich nicht so der Süß-Esser bin, kann eine zuckrige Verführung wie mein Apfelpfannkuchen manchmal genau das Richtige sein. Ob als kleines Zwischengericht oder als Start in ein gemütliches Wochenende. 

Bisher gab es Pfannkuchen bei uns eher in der herzhaften Variante, etwa als Palatschinken mit deftiger Boeuf Stroganoff-Füllung. Mit einem kleinen Twist machst Du aber aus (fast) dem gleichen Teig ein herrliches Dessert für Zwei: Einen Apfelpfannkuchen mit Pflaumenmus!

Apfelpfannkuchen

Dieser herrlich dünne Teig ist weich und luftig. Die hauchdünnen Apfelscheiben leicht säuerlich und das Pflaumenmus wunderbar mulmig und soft. Dazu etwas Zimt – denn was könnte besser passen als Zimt zu Äpfeln? – und fertig ist eine schnelle, kleine Köstlichkeit zum Kaffee oder Tee!

Zutaten für 4 hauchdünne oder 2 dickere Apfelpfannkuchen:

2 Eier

200 ml Milch

100 gr Mehl

1 gehäuften TL Zucker

einen Schluck Mineralwasser (alternativ: Messerspitze Natron)

Butter für die Pfanne

1 säuerlicher Apfel (z.B. Braeburn)

eine Prise Zimt

etwas brauner Zucker

Pflaumenmus (idealerweise selbstgemacht, außerhalb der Saison geht aber auch gekauftes…)

Zubehör: Schneebesen, Schöpflöffel, beschichtete Pfanne, großer Teller

Zubereitungszeit: 10 min plus 20-30min Zeit zum Ruhen

So geht’s:

Du verrührst alle Zutaten für den Teig (also alles außer Butter, braunem Zucker und Apfel! Auch das Pflaumenmus bitte erst zum fertigen Pfannkuchen servieren!)) in einer Schüssel und stellst sie zur Seite, damit der Teig ruhen kann. Jetzt viertelst Du den Apfel, entfernst das Kerngehäuse und schneidest ihn in feine Scheiben.

In der Zeit schenkst Du Dir und Deinem Schatz ein Gläschen guten Rheingauer Sekt ein, schmeißt die High Heels von Dir und legst schöne Musik auf.

Und schwupps! geht’s weiter…

Butter in der Pfanne auf mittlerer Hitze schmelzen, eine Kelle Teig in die Mitte der Pfanne geben und gleichmäßig verstreichen. Jetzt einige Scheiben Apfel in den Teig geben, bevor er richtig stockt. Nach zwei Minuten schubberst Du den Pfannkuchen etwas hin und her. Bewegt er sich, kannst Du ihn wenden. Das geht am besten, indem Du einen Teller mit der Oberseite nach unten auf den Pfannkuchen legst und die Pfanne umdrehst. Den Pfannkuchen jetzt vom Teller wieder in die Pfanne gleiten lassen. Die ehemalige Unterseite liegt jetzt oben!

Nach einer weiteren Minute ist der Pfannkuchen fertig, wird wieder gewendet (so dass die Äpfel oben liegen) und mit braunem Zucker und etwas Zimt bestreut. Einen Klecks Pflaumenmus in die Mitte und fertig!

Wenn die Zwetschgen reif sind, verrate ich Euch auch mein Rezept für Pflaumenmus oder Latwerge, wie wir das hier nennen!

Habt ein süßes Wochenende und nicht vergessen: Nächsten Dienstag feiere ich 6. Blog-Geburtstag! 🙂

 

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