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Archive for the ‘Thailand’ Category

Wenn das Leben 1.0 Dich ordentlich am Schlafittchen hat, brauchst Du Inspiration, um was Gutes in den Magen zu bekommen. Ich surfe dann gerne rüber zu Tina und finde eigentlich immer was! Etwa Yam Nuea Yang aka Salat mit gegrilltem Rind.

Whooooaaaaah! Der Montag startete schon ziemlich crazy. Dienstag und Mittwoch nahmen dann immer mehr an Fahrt auf. Dazu noch das Auf und Ab beim Wetter und fertig war eine vogelwuide Woche. In solchen Zeiten bin ich froh, wenn ich überhaupt dazu komme, etwas einzukaufen, zu kochen und zu essen.

Leichte, schnelle Gerichte sind dann Trumpf. Viele finden sich hier im Blog, aus denen ich mir immer mal wieder was aussuche. Aber manchmal will ich auch was Neues machen.

Absolut immer fündig werde ich in einem meiner Lieblingsblogs: Foodina. Tina kocht nicht nur ebenso gerne indisch wie ich. Sie mag’s auch gerne mal unkompliziert und sorgt mit ihrem Saison-Kalender auch noch für ein gutes Gewissen. BÄM!

Schwestern im Geiste quasi.

Ein köstliches, schnelles und auch noch gesundes Abendessen ist der Yam Nuea Yang, ein asiatisch gewürzter Salat mit Rindfleischstriefen, den ich leicht abgewandelt nachgemacht habe:

Thai Salat Asia Dressing Steak Streifen gegrillt Foodblog German Abendbrot

Statt das Steak im Ganzen zu grillen und aufzuschneiden, haben wir es roh in Streifen geschnitten und gebraten. So hast Du mehr Röstaromen, musst aber auch höllisch aufpassen, dass es nicht zu durch gerät. Außerdem habe ich Knoblauch weggelassen und einige Sprossen hinzugefügt für noch mehr Knackigkeit.

Ein insgesamt herrlich erfrischender, schön scharfer und ausgewogener Salat mit ordentlich Biss. Dazu gab es bei uns einen Rest Reis: Den haben wir angebraten, mit einem verklepperten Ei vermischt, Frühlingszwiebeln untergehoben und mit Fischsauce abgeschmeckt. Ganz schnell gemacht…

Danke, Tina, für all die vielen köstlichen Anregungen, die Du so lieferst! :-*

Und welche Foodblogs inspirieren Dich?

Wo muss ich unbedingt mal vorbeischauen?

Habt ein schönes Wochenende!

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Eines vorweg: Tartar oder Tatar? Beides findet sich auf deutschsprachigen Speisekarten, wobei es laut Duden Tatar heißt. Und auch die Tataren, die angeblich unter dem Sattel ihr Fleisch weich geritten haben, verzichten auf das erste „r“. Also: Tatatataaaa, ein Tatar! (Bei Lunchgate scheinen die Schweizer das gleiche Problem zu haben.)

Ob zur Begrüßung von Freunden nach langer Anreise, zum Wochenend-Einläuten am Freitagabend oder als kleiner Überbrücker vor der Hauptmahlzeit am Wochenende: Zum Begrüßungssekt oder zum Glas Wein reichen und nehmen wir gerne eine Kleinigkeit. Die soll keinen großen Aufwand machen und auch nicht so sättigen, dass danach das eigentliche Gericht nicht mehr genügend Aufmerksamkeit erhält. Eine kleine Grundlage ist – gerade in Verbindung mit Alkohol – immer ratsam, um mich bei Laune zu halten.

Kennst Du das auch? Bei mir sinkt pünktlich alle vier Stunden meine Laune, wenn ich nicht zumindest eine Kleinigkeit zu essen bekomme. Danach kann der bEdW die Uhr stellen. Nach vier Stunden werde ich nur wortkarg. Nach fünf Stunden fange ich an zu quängeln. Und spätestens nach sechs Stunden solltest Du mir lieber aus dem Weg gehen. Luxusprobleme, ich weiß! Dennoch sind kleine, leichte Häppchen äußerst hilfreich, um mich bei Laune zu halten. Und schmecken tun sie auch!

Thunfisch_Tartar

Zutaten für das asiatisch angehauchte Thunfisch Tatar für 4 Personen zum Aperitif:

250 gr Thunfisch-Steak (Sushi Qualität, da es roh verzehrt wird!), fein gewürfelt

1 TL gelbe Senfkörner

2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten (inkl. etwas Grün für die Optik)

1/2 TL Wasabipulver in 2 EL Wasser auflösen

1/2 TL schwarze Sesamkörner

etwas weißer Sesam

Menge je nach Gusto:

Leichte Soja-Sauce

Fischsauce

Sesamöl

Salz

Weißer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitungszeit: 15 min, plus etwas Zeit zum Ziehen

So geht’s:

Alle Zutaten bis auf den weißen Sesamt gut miteinander vermischen und im Kühlschrank etwa 20 min ziehen lassen.

Danach herausnehmen, noch mal gut umrühren und warten, bis das Tatar nicht mehr ganz so kalt ist. Dann den weißen Sesam hinzugeben und auf Crackern anrichten oder zu Baguette servieren.

Wer mag, kann noch etwas Schmand mit wenig (!) Wasabipulver vermengen und als Klecks auf das Tatar geben oder als Basis auf die Cracker streichen. Das gibt noch zusätzliche Frische.

Fertig ist ein kleiner Aperitif-Snack, der leicht und aromatisch die Zeit bis zum eigentlichen Essen überbrückt!

Dazu schmeckt ein trockener Riesling-Sekt, ein Unoaked Chardonnay oder auch ein milder Sauvignon Blanc.

Als Cracker nehmen wir gerne die dünnen, knusprigen italienischen Cracker, die nur etwas gesalzen sind. Es gibt sie in italienischen Feinkostläden oder Supermärkten. Tuc-Kekse und ähnliches sind meiner Meinung nach zu stark gesalzen. Natürlich kannst Du auch einfach einen schnellen, knusprigen Flammkuchen-Teig herstellen und abkühlen lassen.

(Falls Du Dich fragst, was hinten auf dem Foto zu sehen ist: Cracker, Frischkäse, Forellenkaviar und etwas Dill. Das geht noch schneller und ist köstlich zum Campari Sprizz!)

Guten Appetit!

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Richtig gelesen: Schnell gesprochen heißt dieses Gericht „Blablablabla Fuck You!“ Ich kann über sowas Tränen lachen. Oder: Hühnchen mit Pak Choi, Schlangenbohnen und Chili.

Freitags halten wir uns nicht lange mit einkaufen und kochen auf. Stattdessen wollen wir entspannt und unkompliziert ins Wochenende grooven. Mit einem einfachen aber nicht weniger köstlichen Friday Night Dinner Date! Hähnchenbrustfilet, grünes Gemüse und ein paar höllisch scharfe Vogelaugenchilis machen das Pad Grapau… zu einem leichten, knackig-scharfen Gericht, das die Lebensgeister weckt:

Pad Grapau Gai Sai Tua Fak Yao

Für 2 Personen als Hauptgericht benötigt Ihr:

4 Knoblauchzehen

4 Vogelaugenchilis (wer empfindlich ist, reduziert die Menge)

2 Köpfchen Pak Choi (im Original indisches Basilikum)

150gr lange Thai-Bohnen

200 gr Hähnchenbrustfilet

2 EL Raps- oder Erdnussöl

2 EL Austernsauce

1 EL helle Sojasauce

eine gute Prise Zucker

frisch gemahlener weißer Pfeffer

Salz

Dazu passt Reis

Zubehör: Wok, Mörser, Topf und Sieb zum Blanchieren

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Knoblauch schälen und hacken. Vogelaugenchili entkernen und hacken. Zusammen mit einer Prise Salz im Mörser zu einer Paste mörsern. Pak Choi waschen, gut abschütteln. Die feinen oberen Blätter vom Strunk trennen und grob hacken. Die Strünke in Streifen schneiden. Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden und kurz in kochendem Wasser blanchieren. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen. Hähnchenbrustfleisch in etwa 2x2cm große Stücke schneiden.

Öl im Wok erhitzen und die Knoblauch-Chili-Paste darin anbraten. Fleisch hinzugeben und bei hoher Hitze einige Minuten unter Rühren anbraten. Die Bohnen, die Pak-Choi-Strünke sowie Austernsauce, Sojasauce und Zucker hinzugeben. Alles weitere 3-4 Minuten anbraten. Dabei immer gut rühren. 2-3 EL Wasser hinzugeben. Die Pak-Choi-Blätter gut untermischen. Mit Salz und dem weißen Pfeffer abschmecken. Sofort mit dem Reis servieren.

Das Gericht geht superschnell und kann mit mehr oder weniger Chilis dem persönlichen Geschmack angepasst werden.

In jedem Fall heizen Euch die Chilis gut ein. Was wäre ein besserer Start ins Wochenende? Cheers!

 

 

 

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Dass eine Portion Pasta nicht nur den Hunger stillen, sondern auch die Seele wärmen kann – geschenkt! Wer würde einem schlotzigen Teller Nudeln seine heilsame Wirkung je absprechen wollen?

Gleiches gilt aber meiner Meinung nach auch für ein scharfes, knackiges Curry. Eine heiß-dampfige Schale mit zartem Fleisch, bissfestem Gemüse und einer chilischarfen Sauce macht mich mindestens genauso glücklich wie eine Portion Pasta.

Doch während die Pasta eher eine gemütlich-kuschelige Wirkung hat, tritt mir das Curry mal so richtig in den Po! Statt es sich mit Nudeln und Wein heimelig zu machen, weckt das Curry die Lebensgeister und ruft: „Komm, faule Socke, Hintern hoch und los geht’s!“. Wer also weniger Entspannung als vielmehr Antrieb braucht, kann mit einem schön scharfen Curry alles richtig machen.

So eine Wunderwaffe ist das Nua Pad Prik Phauw aus der thailändischen Küche:

Nua Pad Prik Phauw

Ihr müsst Euch nicht sklavisch an die Zutaten halten. Manchmal gibt es keine Thai-Auberginen im Asialaden. Oder es sind noch Gemüsereste übrig, die dringend verarbeitet werden wollen. Schön ist ein einheitlich grünes oder rotes Curry. Ebenso belebend wirkt aber auch eine bunte Mischung aus roter Chili, gelben Baby-Maiskölbchen und grünen Schlangenbohnen. Anything goes, solange Ihr bereit seid, Euch vom Curry mal so richtig in den Hintern treten zu lassen! Los geht’s!

Zutaten für 2 ordentliche Hauptgerichtsportionen:

300 gr Rinderhüfte

100 gr kleine grüne Thai-Auberginen

4-5 Stengel Thai-Basilikum

200 gr asiatische Schlangenbohnen (alternativ: Prinzessbohnen)

1 grüne Paprika

250 ml Kokosmilch

2 EL rote Currypaste (wenn die Paste sehr frisch ist und Ihr etwas empfindlich, startet lieber mit weniger!)

1 Prise Zucker

etwas Salz zum Abschmecken

Basmati-Reis als Beilage

Zubehör: Idealerweise bereitet Ihr das Curry im Wok zu, Schneebesen.

Zubereitungszeit: 30-45 min

So geht’s:

Die Auberginen waschen. Basilikum waschen und Blätter vom Stiel zupfen. Stengel klein hacken. Bohnen waschen und in etwa 10 cm lange Stücke schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Rauten schneiden. Rindfleisch in schmale Streifen schneiden.

Währendessen den Reis garen.

Kokosmilch und Currypaste gut miteinander vermischen (funktioniert gut mit dem Schneebesen!) und im Wok aufkochen. Das Fleisch bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten garen lassen. Fleisch aus der Flüssigkeit nehmen, abtropfen lassen und zur Seite stellen. Auberginen hinzugeben und etwa 10 min köcheln lassen. Bohnen und Paprika hinzugeben und etwa 5 min garen lassen. Fleisch und Basilikumblätter sowie die kleingehackten Stengel hinzugeben und alles gut miteinander verrühren.

Reis in eine Schüssel geben und das Curry darauf anrichten. Sofort heiß servieren!

Wenn Ihr also schlapp und müde von der Arbeit kommt, aber noch mal die Lebensgeister wecken wollt: Dann macht Euch ein Kick-Ass-Curry!

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Als langjährige Leserin der ZEIT „kenne“ ich die Texte von Sigrid Neudecker schon länger und mag ihre Schreibe. Als dann das Blog Frau Neudecker lernt endlich kochen live ging, habe ich natürlich mitgelesen und häufig herzhaft gelacht. Denn hier wurden Küchenkatastrophen gnadenlos ans Licht gezerrt und schonungslos über Fehler oder Missverständnisse beim Kochen berichtet. Was für eine wohltuende Abwechslung neben all dem Chichi, das auf vielen Foodblogs herrscht, wo manchmal getan wird, als wäre das Kochen, Backen, Dekorieren, Anrichten und Fotografieren überhaupt gar keine Anstrenung sondern im Handumdrehen machbar. Pfeifendeckel! Frau Neudecker lässt (bildhaft gesprochen!) die Hosen runter und wanderte somit direkt in mein Herz.

Was für eine Freude, als ihre Küchen-Lehrzeit dann als Buch herauskam: „Madame ist willig, doch das Fleisch bleibt zäh“ (Piper-Verlag)

Als ich mir vor Weihnachten ein riesiges Bücherpaket zusammenstellte und vom Lieblingsbuchladen schicken ließ, war das Buch wohl gerade vergriffen. Jedenfalls landete es somit als erstes E-Book-Download auf meinem brandneuen Tolino, den der bEdW mir zu Weihnachten geschenkt hat. Jetzt konnte ich Sigrid Neudecker also mit in den ICE und ins Hotelzimmer nehmen, wo ich dann Sitz- und Zimmernachbarn fortan durch lautes Auflachen, zustimmendes Grunzen und albernes Giggeln verwirrte.

Ein witziges, ehrliches, wunderbar pointiertes und darum so unterhaltsames Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte, der ab und zu kocht, isst oder sich über Franzosen wundert. Herrlich!

Als kleines Dankeschön für die Kurzweil beteilige ich mich deshalb am Blogevent „Hendls für Frau Neudecker“ von Food for Angels and Devils (Kinners, wo kommt denn das s in Hendls her? Hendl heißen auch im Plural Hendl, oder nicht?)

Hendl

Die Herausforderung besteht natürlich, absolut idiotengelingsichere Hühnchenrezepte für Frau Neudecker zu entwickeln und zu posten, damit sie ihr Trauma wegen furztrockener Hühnchen überwinden kann.

Jetzt ist für halbe und ganze Hühner allerdings der bEdW zuständig, dessen würziges Brathendl ich hier schon mal verbloggt habe.

Und aus dem Archiv sollen die Beiträge nicht sein, so dass auch das wunderbar zart marinierte Chicken Tikka in Dosa, Chicken Tikka als indischer Salat  oder cremig-sauciges Chicken Tikka Masala nicht in Frage kommt. Leider demnach auch nicht das sauscharfe Murgh Aloo Vindaloo noch das cremig-würzige Chicken Xacuti. Dabei ist die indische Küche natürlich ein Fuchs: Wer Hühnerfleisch über Nacht oder zumindest stundenlang mariniert, in Joghurt einlegt oder in cremiger Sauce kocht, bekommt garantiert saftigstes Hühnchen.

Auch in Suppen trocknen Hühner nicht aus. Das wissen nicht nur die Thailänder, sondern auch wir Europäer.

Überhaupt ist es sinnvoll, das Hühnerfleisch „einzupacken“, damit es gar nicht austrocknen kann. Das tun beispielsweise italienische Jäger, französische Tarte-Bäcker oder deutsche Sülzen-Fans. Leicht macht es sich aber auch der Szechuan-Chinese, der alles schnell in den Wok schmeißt, ordentlich würzt und somit köstlichste Hühnerrezepte auf die Welt bringt.

Aber es soll ja kein Archiv-Rezept sein! Also verblogge ich exklusiv für Frau Neudecker ein asiatisch angehauchtes Chicorée-Schiffchen mit Hühnerhackfleisch, das den großen Vorteil hat, dass das Hackfleisch sogar trocken sein soll! Ist das nicht der Hammer?

chicoreeschiffchen

Das Bild stammt vom Silvesterabend und ist ein bisschen wackelig, weil wir zum Zeitpunkt des Servierens schon das ein oder andere Gläschen intus hatten… Aber viel wichtiger ist ja auch der Geschmack: scharf-würziges Hühnchenfleisch zusammen mit den leicht bitteren Chicorée-Blättern sind ein toller Appetizer für jedes Buffet und eine gute Grundlage für lange Abende.

Für 12 Schiffchen benötigt Frau Neudecker folgende Zutaten:

2 mittelgroße Chicorée

400 gr Hühnerbrustfilet ohne Haut

2 EL neutrales Pflanzenöl

1 Stange Zitronengras

1 scharfe, rote Chili

1 Schalotte

1/2 Bund Koriandergrün

Saft von einer Limette

1 EL Fischsauce

1 TL braunen Zucker

Salz zum Abschmecken

Zubehör: Beschichtete Pfanne zum Anbraten, Schüssel zum Mischen

Zubereitungszeit: Etwa 30 Minuten. Die Fleischmasse kann aber mehrere Stunden vor dem Servieren durchziehen. Das Gericht lässt sich also gut vorbereiten.

Quelle: Wir haben die Zubereitung abgewandelt nach einem Rezept aus dem Buch „Fingerfood“ (Kosmos-Verlag, 14,95 EUR), das uns für Silvester hervorragende Dienste geleistet hat und für Feiern jeglicher Art sehr empfehlenswert ist.

So geht’s:

Hühnerbrustfilet sehr, sehr fein hacken. Das geht am besten, indem man es erst längst in feine Streifen schneidet, diese dann würfelt und abschließend mit einem scharfen Messer oder Beil die Würfel noch mal fein hackt.

Das Öl in der Pfanne erhitzen und das Fleisch unter ständigem Rühren bei starker Hitze mehrere Minuten anbraten, bis es krümelig und leicht gebräunt ist. Anschließend in die Schüssel geben und zur Seite stellen. Abkühlen lassen.

Währendessen vom Zitronengras das Wurzelende abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Nur den dicken weißen Teil in sehr feine Ringe schneiden. Das Grüne entsorgen. Chili halbieren, entkernen und ebenfalls sehr fein hacken. Schalotte schälen und fein hacken. Korianderblättchen abzupfen und fein hacken. Alle Zutaten mit dem Fleisch in der Schüssel vermischen. Mit Limettensaft, Fischsauce und Zucker würzen. Kühl stellen.

Chicorée waschen, das Wurzelende abschneiden und eventuell welke äußere Blätter entfernen. Dann jeweils zwei Blätter abtrennen, so dass sich konkave Schiffchen ergeben. Darin die Hackfüllung, die jetzt noch mit Salz abgeschmeckt werden kann, anrichten und servieren.

Viel Spaß, liebe Sigrid Neudecker, mit all den Hühnchengerichten, die Ihnen die Blogosphäre so zukommen lässt! Und ein herzliches Dankeschön für ein sehr amüsantes Buch!

 

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Heute ist Nikolaustag. Deshalb stecke ich Euch in Eure virtuellen Stiefelchen ein ganzes exotisches Menü!

Im letzten Jahr haben wir mit der jahrzehntelangen Tradition „Kalte Leckereien aus der Frankfurter Kleinmarkthalle“ gebrochen und an Heiligabend für die Familie thailändisch und vietnamesisch gekocht. Herausgekommen ist ein 5-Gang-Menü plus Aperitif, das in Teilen gut vorzubereiten ist und ein bisschen Exotik unter den Weihnachtsbaum zaubert. Außerdem regt es zu Diskussionen, vielen Fragen und jeder Menge Interaktion an. Vielleicht ist das ja eine kleine Inspiration für Euch…

Oder steht Euer Weihnachts-Menü-Plan schon? Was gibt es bei Euch zu Weihnachten?

Der Aperitif: Singapore Sling

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Nach der Negroni-Orgie 2011 ist es fast schon eine Tradition in der Casa German Abendbrot, am 4. Advent so lange die richtige Zusammensetzung des Weihnachts-Aperitifs zu suchen, bis wir rotzbesoffen angeschickert auf der Couch liegen. Der Singapore Sling ist ein Bar-Klassiker, der mit einer ganz leicht herben Note die Geschmacksknospen öffnet. Yummy! (Das Foto ist nicht von ungefähr unscharf… Kinners, ich sag‘ Euch…)

Leider immer noch unverbloggt: Der Appetizer: Mit Schweinehack und Gemüse gefüllte, gedämpfte Wan Tans mit zwei verschiedenen Dips.

Die Suppe: Tom Kha Gung

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Die säuerlich-scharfe Suppe wärmt schön auf und macht Lust auf noch mehr Exotik. Hausgemacht schmeckt der Thai-Imbiss-Klassiker herrlich aromatisch und abwechslungsreich. Besser bekommt man sie nur im Jasmin in München.

Der Salat: Yam Gai

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Der thailändische Hühnchensalat ist erfrischend und belastet nicht, wenn schon ein erstes Sättigungsgefühl einsetzt. Außerdem lässt er sich prima vorbereiten. Fazit: Macht viel her aber keinen Stress. Perfekt für ein entspanntes Heiligabend-Menü.

Der Salat II: Octopussy

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Ok, das ist natürlich nicht der offizielle Name. Der heißt laut Kochbuch lapidar „Tintenfischsalat mit Sesam“. Aber wie langweilig ist DAS denn bitte? Für Octopussy muss man ziemlich schnippeln. Aber auch hier lässt sich alles gut vorbereiten. Und die Frische gepaart mit dem feinen Sesamaroma ist eine echte Offenbarung. Mehr zur Namensherkunft dieses Salates erfahrt Ihr übrigens unter dem o.g. Link😉

Endlich! Das Hauptgericht: Kaeng Phanaeng Neua mit Gurkenrelish

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Diese säuerlich-scharfe Curry ist optisch etwas ungewöhnlich, aber eine wahre Aromaexplosion, die mit dem süßlichen Gurken-Relish wirklich das Highlight des Menüs war. Es ist absolut nichts übrig geblieben. Könnte es ein besseres Zeichen dafür geben, dass es allen geschmeckt hat?

Das Dessert: Zartbitter-Schoko-Fondue mit frischen Früchten (unfotografiert, unverbloggt)

Es muss nicht immer die gute deutsche Tradition „Würstchen mit Kartoffelsalat“ sein. Manchmal darf man auch unterm Tannenbaum von fernen Ländern träumen…

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Das Kochbuch „Stylish Thai in Minutes„, das ich letztes Jahr von einem Trip zu meiner Schwester in Birmingham mitgebracht hatte, ist nach wie vor häufig im Einsatz (der Link führt Euch zu den bisher nachgekochten Gerichten). Schneller und leckerer kann man nach Feierabend kaum kochen. Die Zubereitung geht schneller, als jeder Pizzabringdienst knatschige, lauwarme Ekelfladen liefern kann. Außerdem liefern die Gerichte etwas Exotik in den Alltag, erinnern an Urlaube, Sonnenuntergänge am Strand oder hektische Straßenszenen in Asien. Schnelle, leckere, exotische Thai-Küche ist für mich deshalb unbedingt Soulfood! Lässt es doch den Winterblues vergessen und bringt ein bisschen Farbe in dunkle Herbstabende.

Deshalb ist Yam nua makua auch mein Beitrag zu Sabines Blog-Event „Seelenfutter“:

Also: Keine Ausreden mehr. Selberkochen ist schnell & lecker & tut der Seele gut!

Den Rindfleischsalat „Yam nua makua“ haben wir vor einigen Wochen blitzschnell zubereitet und bei den letzten Sonnenstrahlen (als die Tage noch deutlich länger waren!) auf dem Balkon genossen (kein optisches Highlight, aber sehr lecker!):

Da der Salat lauwarm serviert wird, war keine Zeit für langes Foto-Rumgehampel. Aber immerhin konnte ich noch schnell ein Bild knipsen und mir mein Lieblings-Ginger-Ale „Thomas Henry“ aufmachen – dazu den grün-weiß-gestreiften Lieblings-Strohhalm von Partyerie – fertig ist ein stylishes Lieblings-Abendessen.

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht:

6 kleine Thai-Auberginen (Asialaden)

2 kleine Vogelaugenchilis

200 gr Rindfleisch (z.B. aus der Hüfte)

2 Schalotten

2 TL Fischsauce

2 EL Limettensaft

10 Minzblätter

1 TL Salz

1 TL Zucker

1/2 Handvoll Sojasprossen

Optional: Sesamöl

Zubereitungszeit: etwa 15 min

Zubehör: Wok oder Pfanne, mittelgroße Schüssel

So geht’s: Salz in Wasser auflösen. Die Auberginen in feine Scheiben schneiden und in das Salzwasser legen. Dadurch werden die Scheiben nicht braun. Vor dem Weiterverwenden gut abtropfen lassen.

Rindfleisch in Streifen schneiden und im Wok oder der Pfanne anbraten. Schalotten in feine Ringe schneiden und zum Rindfleisch geben. Vogelaugenchilis ebenfalls in feine Ringe schneiden, ggf. die Kerne entfernen und in den Wok geben. Auberginen, Fischsauce, Sprossen und Zucker hinzufügen und alles gut umrühren.

Wok von der Platte nehmen und Limettensaft hinzugeben. Minzeblätter unterheben, anrichten und servieren.

Wer mag, kann dem Ganzen noch ein nussig-aromatisches Finish geben mit einigen Tropfen Sesamöl. Das milde Bio-Öl, das ich verwendet habe, ist sehr intensiv im Geschmack uns sollte wirklich nur vorsichtig eingesetzt werden. Dann aber kann es besonders asiatische Gerichte wirklich veredeln!

Knackige Sprossen und Auberginen, Schärfe, leichte Süße und herzhaftes Fleisch – ein komplettes Gericht, das keine 15 Minuten Zubereitungszeit benötigt. Das nenne ich mal ein Rezept für Berufstätige!

Hinweis: Das Sesamöl wurde mir von meine öle kostenlos und ohne Bedingungen zum Test zur Verfügung gestellt Dies dient ausschließlich der Information meiner Leser. Ich verfolge damit keine finanziellen Interessen und nehme auch nicht an Affiliate-Programmen teil.

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