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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Morgen jährt sich meine allerletzte Zigarette zum zehnten Mal.

Seitdem habe ich circa 73.000 Zigaretten NICHT geraucht.

Die zweitbeste Entscheidung meines Lebens!

 

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Die Saison ist eröffnet!

Heute gab’s den ersten Freiluft-Sprizz 2015! Langsam versöhn’ ich mich mit dem Februar, zeigt er sich doch von seiner schönsten Seite heute:

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Den klassischen Sprizz kreiert übrigens der BEdW nach einem “Rezept”, das ich schon mal verbloggt habe. Da findet Ihr noch andere feine Drinks für Frühlings- und Sommergefühle!

Cheers, lieber Februar. So kann’s weitergehen mit uns!

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Ich unterbreche kurz meine Mini-Blogpause, um eine schöne Tradition fortzusetzen, die im letzten Jahr begann, um einen Jahresrückblick zu wagen:

2014 war glücklicherweise kein ganz so großes Arschloch wie 2013. Aber es hat mir trotzdem viel abverlangt. Ich bin buchstäblich auf dem Zahnfleisch über die Zielgerade gekrochen und habe mich noch nie dermaßen nach den Feiertagen gesehnt, die jetzt auch schon fast vorbei sind.

Der viele Schlaf, die entspannte Zeit zwischen den Jahren, der Lauf durch den Schnee haben schon mal gut getan. Dennoch bleibt das Gefühl, dass der Akku nur zur Hälft aufgeladen ist und sich vermutlich innerhalb der ersten Wochen des Jahres rapide leeren wird.

Vorsätze habe ich für 2015 keine. Denn wenn mir die letzten Jahre etwas gezeigt haben, dann, dass das Leben Dir schallend ins Gesicht lacht, wenn Du versuchts, es im Voraus zu planen. Also: Keine Vorsätze! Eat this, 2015!

Aber jetzt geht’s mal los mit dem Blick zurück:

1. Was war 2014 dein erfolgreichster Blogartikel?

Das war die Zusammenfassung meines Blog-Events “Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen”, das ich im Sommer durchgeführt habe. Über 70 Rezepte unterschiedlichster Richtungen sind hier zusammengekommen und werden immer noch – gerade zu Weihnachten und Silvester! – regelmäßig aufgerufen. Ich freue mich, dass mein bisher einziges Blog-Event gleich ein Standardwerk zum Thema Kartoffelsalat wurde. Danke an alle, die mitgemacht, kommentiert und mitgelesen haben!

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Schwierig. Denn eigentlich bedeutet mir jeder Post etwas. Und jeder Aufruf, jeder Kommentar, jedes Like. Aber wenn ich mir wirklich die Highlights raussuchen muss, dann sind das neben den oben genannten Kartoffelsalaten folgende:

“7 Wochen ohne” war die Ankündigung meines Social-Media-Fastens, das ich auch komplett durchgehalten habe. Die Zeit ohne hat mir gut getan. Aber noch mehr habe ich mich über den großen Zuspruch gefreut. Und erst recht darüber, dass Ihr mir treu geblieben seid. (Eine Rückbetrachtung und meine Bilanz der “7 Wochen ohne” findet Ihr hier). Danke, dass Ihr mir treu geblieben seid!

“I love Butterbrot” steht hier stellvertretend für die vielen einfachen, schlichten Posts, die keine lange Vorbereitung, kein umständliches Rezept, keine große Kocherei beinhalten – und trotzdem die meisten Zugriffe, Kommentare, Likes erhalten. Ich liebe Euch dafür, dass Ihr aufwendige Backversuche mit eine Schulterzucken abtut, Euch aber für eine geschmierte Stulle begeistert. Danke für Eure Begeisterungsfähigkeit!

“Das Dezember-Experiment” – mein etwas anderer Adventskalender, für den ich jeden Tag etwas gebloggt habe, was nicht immer zwingend mit Essen und Trinken, meist aber irgendwie mit Genuss zu tun hatte. Mir hat das tägliche Bloggen extrem viel Spaß gemacht. Vor allem aber war der Zuspruch gigantisch! Euer Feedback hat mich auf die Idee gebracht, öfter auch mal ein Häppchen zu veröffentlichen. Eine Beobachtung. Eine Entdeckung. Ein Foto. Danke für Euer Feedback im Dezember! 

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Da kann ich mich unmöglich auf drei einzelne Artikel beschränken. Ich komme leider sowieso viel zu wenig zum Lesen anderer Blogs. Dabei gibt es so großartige, unterschiedliche Blogs, die eigentlich viel mehr Leser, mehr Kommentare, mehr Verlinkungen verdient hätten. Welche ich regelmäßig versuche zu lesen, seht Ihr in meiner Blogroll am rechten Rand. Völlig aufgeschmissen wäre ich allerdings ohne Sandra von From Snugg’s Kitchen, wenn es ums Backen geht, ohne Juliane von Schöner Tag noch, wenn es um Flammkuchen-Inspirationen oder Kochbuch-Rezensionen geht, oder ohne Astrid von Arthurs Tochter kocht, die auch mal Real-Time-Support bietet!

4. Welches der Rezepte, die du 2014 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Richtig gut etabliert hat sich das Banana Bread, das wir in Südafrika kennengelernt haben, und das wunderbar einfach gelingt.

Einfachst und doch so köstlich ist das Pasta-Gericht Cacio e Pepe. Das haben wir furchtbar häufig gegessen und haben immer noch nicht genug davon! Und wen wundert es, das es eines der am häufigsten kommentierten Gerichte war? ;-)

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2014 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Die galoppierende Unlust überfällt mich immer mal wieder. Das liegt weniger am Bloggen sondern eher daran, dass mir immer häufiger die Zeit fehlt für’s Einkaufen, Kochen, Verarbeiten. Und meine Fotos nerven mich. Denn wer kaum Zeit zum Kochen hat, hat erst recht keine für nette Arrangements, Food-Prop-Einkäufe und sonstigen Kram. Da will ich besser werden. Geduldiger. Trotzdem werdet Ihr auch in 2015 bei mir keine mit Bäckerschnur gebundenen Kekse sehen oder auf Holzbrettern drapierte Zutaten. Das bin ich einfach nicht – so gerne ich mir das voller Bewunderung bei anderen anschaue…

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ach, da gibt es immer viele Kleinigkeiten. Ein gelungenes selbst gebackenes Brot aus dem Topf (auch wenn der Weg dorthin ein Steiniger war), herrlich zarter Springbock im Nelson’s Eye in Kapstadt, Chardonnay aus dem Rheingau (z.B. vom Weingut Höhn), Risotto aus Kartoffeln… Die Liste ließe sich ewig fortsetzen. Ich freue mich jetzt schon auf Entdeckungen in 2015.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

2013 war das sicherlich “Eichhörnchen Sandwich Elvis Presley” – darüber hatte ich im letzten Januar hier geschrieben.

2014 gab es wieder ein paar Perlen. Tränen gelacht habe ich aber definitiv über “Fuking awesom Heinz Schenk” – in exakt dieser Schreibweise! Der große hessische Entertainer ist ja leider 2014 von uns gegangen, wofür es von mir eine In-memoriam-Grie-Soß gab. Und die ist definitiv “fuking awesom”!

(Vielleicht hat der Leser aber nur das hier gesucht!)

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2015?

Das er weiterhin mir – und Euch! – große Freude bereiten möge. Dass die einfachen Genüsse auch weiterhin ihren Platz im großen Food-Blogistan-Reich behalten werden und dass ich weiterhin teilhaben darf an dem herzlichen, inspirierenden und immer konstruktiven Austausch mit anderen Bloggern. Von Herzen danken möchte ich aber Euch, meinen wunderbaren Lesern, die mir jeden Tag zeigen, dass auch ein verrutschtes Foto, ein einfaches belegtes Brot und ein augenzwinkernder Blick auf das ganze Ess-und-Fress-Gedöns seine Anhänger hat.

DANKE!

Ich wünsche Euch ein glückliches, fröhliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

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Übrigens: Mit dem vertonten Robert Burns Gedicht “Auld lange syne” wird übrigens im englischsprachigen Raum traditionell das neue Jahr begrüßt und derer gedacht, die nicht mehr bei uns sind. Etwas melancholisch, etwas antiquiert – ich mag sowas!

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Heute blüht uns die längste Nacht des Tages – die Nacht auf den 21. Dezember heißt in den Kirchengemeinden Thomasnacht. Von nun an geht es bergauf, die Tage werden wieder länger. Erst kaum merklich, dann immer etwas mehr, bis das Licht über die Dunkelheit gewinnt. Wer nicht religiös ist, kann auch dank der Wintersonnenwende die kommenden Feiertage begehen.

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Ich wünsche Euch allen eine kuschelige Thomasnacht ohne Dämonen, ohne böse Träume oder düstere Gedanken. Es geht aufwärts! Endlich!

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Nach dem tannengrünen Nagellack von Essie, den ich Euch am 3. Dezember vorgestellt habe, wollte ich Euch noch schnell eine glitzrige Alternative für die Feiertage zeigen:

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Auf den roten Lack (Deep Red von Maybelline) habe ich den OPI Topper “Snow Globetrotter” gestrichen. Das ist ein Klarlack mit Partikelchen in weiß, kristall und glimmer, der aussieht, als hätte es auf den Nägeln geschneit!

Obwohl ich es sonst lieber einfarbig mag, gefällt mir ein bisschen Extravaganz für die Weihnachtsfeier, den Christkindlmarkt-Besuch, unterm Tannenbaum oder die Silvesterparty!

Was sagt Ihr: too much oder schön festlich?

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So langsam geht auch für mich das Jahr zu Ende. Vor mir liegen nur noch wenige, aber intensive Arbeitstage. Die letzte Geschäftsreise, der letzte Hotelaufenthalt, das letzte Kofferpacken 2014 liegen hinter mir (Hotelzimmer werden erträglicher mit etwas von Zuhause: meinen Frankfurt-Filzpuschen!).

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Gestern habe ich dann fast alle Geschenke für Weihnachten eingekauft. Uff! Heute ist es an der Zeit mal tief durchzuatmen!
Was steht also heute an? Ein langer Lauf, Weihnachtskarten schreiben, Geschenke verpacken, vor allem aber ausschlafen und lesen – Sonntags-FAZ, DIE ZEIT vom Donnerstag und mein Historienschmöker, den Ihr rechts in der Leiste unter “Aufm Nachttisch” seht.

Und was macht Ihr heute?

Ich wünsche Euch einen schönen 3. Advent!

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Es gab Zeiten, in denen die Gehörgänge nicht voller rotnasiger Rentiere, Winter Wunderländer oder Weißer Weihnacht waren. Als Kind waren traditionelle deutschsprachige Weihnachtslieder die einzigen, die wir kannten. Ob mit Blockflöter oder Klavier, im Kindergarten oder der Schule, die Weihnachtslieder hießen “Oh Du Fröhliche”, “Kling Glöckchen”, “Morgen Kinder wird’s was geben…”, “Leise rieselt der Schnee”, … Ich kenne sie ALLE!

Dabei gab es auch immer lustige Verhörer oder Missverständnisse, weil ich als Kind oft gar nicht so genau wusste, was ich da singe. Ich gebe Euch mal ein paar Beispiele:

“Tochter Zion, freue Dich (…) Hosianna, Davids Sohn'”: Wer ist bitte diese Tochter Zion und warum ist die Hosi-Anna Davids Sohn? Aus meinem evangelischen Kindergarten kannte ich die beiden Mädels jedenfalls nicht!

“Macht hoch die Tür, die Tor’ macht weit. Es kommt der Herr der Herrlichkeit”: Der Herde Herrlichkeit? Ok, es geht ja immer um Hirten. Aber färbt die Herrlichkeit auf die Schafherde ab? Und warum heißt es “DIE Tor” und nicht “DAS Tor”?

“Es ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart. Wie uns die Alten sungen, aus Jesse kam die Art”: Geht es jetzt hier um’s Gärtnern oder um Weihnachten?

“Josef, lieber Josef mein, hilf mir wiegen mein Kindelein”: Warum sollte er? ^^ Schon als Kind fand ich immer, dass Josef irgendwie die schlechteste Rolle abbekommen hatte. Sogar im Krippenspiel hatte er keine einzige Textzeile! Eine Anmerkung übrigens, die mein Religionslehrer überhaupt nicht witzig fand!

“Maria durch ein’ Dornwald ging…”: Warum tut sie das? Und warum geht’s schon wieder um den Garten?

Es gibt noch massig Beispiele! Habt Ihr auch welche?

Heute bringen mich mein kindlicher Unverstand immer wieder zum Lachen. Vor allem die Hosi-Anna hat’s mir angetan. Dabei liebe ich die alten deutschsprachigen Kirchenlieder sehr! Manche gehen zurück bis in die Zeit des 30jährigen Krieges und man hört ihnen an, dass Not und Verzweiflung groß gewesen sein müssen in der Mitte des 17. Jahrhunderts.

Darum versuche ich auch in jedem Jahr ein Adventskonzert zu besuchen. Die feierliche Stimmung – so ganz ohne Gottesdienst -, die besondere Akkustik, das “Aus-der-Zeit-Fallen” tun im vorweihnachtlichen Trubel besonders gut.

Seit über drei Jahren wohnen wir nun in Sicht- und Hörweite der Wiesbadener Marktkirche, deren Kirchturmuhr, Läuten und Glockenspiel fester Bestandteil unseres Tagesablaufs geworden sind.

Marktkirche

Eine Selbstverständlichkeit für uns, dass wir auch diesen Advent wieder ein vorweihnachtliches Konzert besuchen, inne halten, zur Ruhe kommen. Schaut doch auch mal in Eurer Gemeinde, ob irgendwo ein paar alte Weihnachtslieder gesungen werden. Ihr werdet Euch wundern, wie viele Ihr noch kennt! Und dann kann ich mich auch an meiner Frank-Sinatra- und der Dean-Martin-Christmas-Collection erfreuen!

In diesem Sinne: Macht hoch die Tür, die (!) Tor’ macht weit! Und vergesst mir die Hosi-Anna nicht!

 

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