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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Im Maschinenraum des Blogs knirscht es gerade ganz gewaltig. Der Umzug auf die eigene Domain und alle damit verbundenen Anpassungen werden noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb stelle ich aktuell auch etwas weniger neue Beiträge online, da diese sonst alle noch einzeln umziehen müssten… frag‘ nicht!

Aber ich will Euch nicht ohne FNDD ins Wochenende entlassen! Deshalb gibt es heute the one and only German Abendbrot!


Dazu gehört für mich unbedingt frisches Laugengebäck und ein pikanter Käsedip. Natürlich hausgemacht! (Rezept siehe unten!)

Außerdem gibt es bei mir zum Abendbrot:

Sauerteigbrot

Salzbutter

Aufschnitt vom Wochenmarkt-Metzger

Verschiedene Käsesorten (cremiger Camembert, Schweizer Bergkäse…)

Gürkchen und Silberzwiebeln

Frisches Gemüse, fein aufgeschnitten (aktuell Karotten, Rote Bete…)

Was darf bei Dir nie fehlen beim klassischen „German Abendbrot „?

Der Käsedip ist schnell gemacht:

150 gr Feta

2 EL Quark

4 getrocknete Tomaten

1 TL Harissa

1 gegrillte, eingelegte Rote Paprikaschote

Etwas Olivenöl

Alles in der Küchenmaschine zu einer cremigen Paste vermixen! Fertig!

Ach, ja! Schöne Papierservietten sind natürlich Pflicht:


Schönes Wochenende!! 


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Ich hatte es ja schon angedroht: Im Januar komme ich nicht so viel dazu Neues zu kochen und zu verbloggen. Aktuell mache ich Inventur in Speisekammer und Kühlschrank, suche nach Rezepten, um die vielen Vorräte zu verbrauchen und greife ansonsten auf Bewährtes zurück.

Zudem ist bei mir im Januar immer die Luft raus. Auch – wenn auch nicht  nur – weil ich seit mittlerweile 6,5 Jahren blogge und bisher 875 Beiträge online gestellt habe. Da muss immer mal frischer Wind um den Kopf wehen und der Druck rausgenommen werden. Mir tut das gut und ich freue mich über Euer Verständnis, das Ihr mir regelmäßig im Januar entgegenbringt.

Eure vielen Kommentare und das nette Feedback zu meinem Speisekammer-Detox-Beitrag haben mich aber so sehr gefreut, dass ich sofort wieder Lust auf’s Bloggen hatte. Dennoch muss ich hier ein bisschen kürzer treten. Aber es kribbelt schon wieder. Danke dafür! Mir bedeutet dieses Feedback sehr, sehr viel!


Ich halte wenig von guten Vorsätzen. Aber einer, der allerorten in Bloggistan zu lesen ist heißt: „Mehr andere Blogs lesen, kommentieren, etwas zurückgeben.“ Das finde ich eine schöne Idee. Es ist so einfach geworden, auf Facebook oder Instagram schnell mal ein Like zu setzen. Da kommt das Feedback auf dem Blog oft zu kurz. Das will ich heute ein bisschen ändern!

Deshalb will ich die große Liebe, die ich für andere Foodblogger teile, heute auch mal mit Euch teilen. Ich habe Euch ja schon immer mal wieder interessante Blogs empfohlen, die ich regelmäßig lese und schätze wie Maltes Kitchen, Schöner Tag noch oder Caro in the Kitchen. Alle drei besuche ich regelmäßig, weil mir ihre Art zu kochen, vor allem aber auch ihre Schreibe so gut gefällt.

Wo ständig über die Qualität von Food-Fotos diskutiert wird, kommt mir als Literatur- und Textmensch das geschriebene Wort oft zu kurz. Ein Blog, den ich auch ganz ohne Fotos lesen würde ist Arthurs tochter kocht, der allerdings ebensowenig meiner Empfehlung bedarf wie Tinas Blog  Foodina, meiner Go-to-Adresse für alles Indische und anderweitig Asiatische. Wie schön, dass ich Tina im Dezember endlich mal IRL (in real life) getroffen habe!

Mein Interview mit der indischstämmigen Köchin und Bloggerin Hari Ghotra gehörte für mich persönlich zu einem der Highlights im Blog. Obwohl längst ein Star der Szene, hat sie sich sichtlich über mein positives Feedback gefreut und blitzschnell auf meine Fragen geantwortet. Das ist das Schönste am Bloggen: Der Austausch mit Lesern und anderen Bloggern!

Aber ich will Euch nicht empfehlen, was Ihr ohnehin vermutlich schon kennt. Deshalb gibt es heute drei Blogs aus anderen Ländern, die vielleicht (!) noch eine Entdeckung sind. Ich mag alle drei sehr gerne, auch wenn ich einen davon erst gestern entdeckt habe. Dafür habe ich mich aber auch gleich festgelesen, einen Kommentar hinterlassen und sofort eine nette Antwort erhalten. DAS ist es, worum es hier geht: Teilen, danke sagen, auch mal kritisieren, anregen, austauschen, zurückgeben. Aber jetzt geht’s los:

Cashew Kitchen ist das Blog von Agnes, einer Schwedin, die auch Fotografin und Foodstylistin ist. Das sieht man ihren sehr ästhetischen, naturverbundenen Bildern an (sie lebt in einem Häuschen in den schwedischen Wäldern). Neben vielen schönen Rezepten gibt es aber auch Reiseempfehlungen, kluge Gedanken zum Bloggen, Tipps zum Fotografieren oder zum Thema Nachhaltigkeit, Eigenmotivation uvm. Das Ganze kommt sehr unaufgeregt daher und liest sich gut. Ein Genuss! Ihre älteren Posts hat sie noch in Schwedisch und Englisch geschrieben, mittlerweile schreibt sie nur noch auf Englisch. Die älteren Posts sind also eine Gelegenheit, um mein eingerostetes Schwedisch aufzubessern. Ihr Humus mit geröstetem Kürbis finde ich besonders hübsch.

Lady and Pups ist das Blog von Mandy Lee. Sie nennt Ihr Blog „An angry food blog“, denn es dauerte sehr lange, bis die in Vancouver geborene und in New York aufgewachsene Mandy Lee sich damit arrangieren konnte, nach Beijing gezogen zu sein. Wir können im Blog live miterleben, was sie an der Metropole nervt, welche Vorurteile sie hat und wie sie sie teilweise abbaut. Vieles davon läuft – natürlich! – über das Essen. Ich mag ihre Art zu schreiben und ihre sehr schönen Fotos sehr. Mir gefällt, dass sie nicht in Asia-Romantik versinkt, sondern offen anspricht, was sie nervt. Warum nicht? Pups sind übrigens ihre Hunde. Trotzdem muss ich natürlich lachen, wenn ich den Blog-Titel lese. Ein Rezept, das mich anlacht, ist ihr Chicken Confit Grilled Cheese Sandwich.

ladyandpups

The View from Great Island von Sue ist nun wirklich kein Geheimtipp mehr! Natürlich alles sehr amerikanisch. Gestartet hat sie in New Hampshire, lebt aber jetzt in Los Angeles. Obwohl es immer auch mal wieder Rezepte gibt, die mich zum Augenrollen bringen („Dishes to bring your glow back“), finde ich hier immer mal Inspiration und Ideen für Snacks oder ein paar neue Zutaten. Als großer Fan von Hackfleischbällchen und Frikadellen finde ich ihre Idee Mini-Hackbällchen in einer Bourbon-Sauce zu kochen, sehr verlockend. Geht sicherlich auch mit Scotch, oder?

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken. Habt Ihr vielleicht auch noch einen „exotischen“ Blog-Tipp für mich? Welche Blogs lest Ihr regelmäßig (außer German Abendbrot, natürlich!)?

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Manche Menschen glauben, sie könnten sich selbst „detoxen“, in dem sie obskure „Schlacke“ „ausschwemmen“ oder ihr „Blut reinigen“. (Sorry, mir gehen die Anführungsstrichelchen aus!). Aber es gibt einen Ort in unserer Wohnung, der braucht dringend detox: Die Speisekammer!

Als wäre unser Körper ein versifftes Abwasserrohr. Ist er aber nicht. Wir haben tolle Organe, die – wenn sie gesund sind – einen feinen Job machen. Aber garantiert spült kein grüner Smoothie irgendeine „Ablagerung“ aus unserem Körper. Wir scheiden sowieso regelmäßig aus. Schon gemerkt? Magic!! Ganz ohne Detox. Nichts gegen eine ausgewogene Ernährung. Aber ein Zeug, das aussieht wie Katzenkotze reinigt weder von innen Deine Poren noch verlängert es Dein Leben um zehn Jahre. Rotwein tut das. Ganz bestimmt. DARAN lohnt sich zu glauben!

Du siehst, der Begriff „Detox“ macht mich etwas nervös. Aber keine Sorge. Ich will ja auch nur die Speisekammer entrümpeln. Nur bringt Detox viel mehr aufmerksamkeit. Bitteschön, gleich eine SEO-Lektion drangehängt, hurrah!

Der Luxus einer Speisekammer sollte darin bestehen, dass klug Vorräte angelegt sind und auch noch gefunden werden können. Letzteres ist nämlich das Problem. Wir haben so viel Kram (Hey, natürlich braucht man Amaranth-Samen! Ich weiß zwar nicht mehr wofür. Aber wir haben welche!), dass wir überhaupt nicht mehr wissen, was sich alles in den Tiefen der Regale, Schub- und TK-Fächer verbirgt. Eine Liste unserer eingefrorenen Lebensmittel ist in etwa auf dem Stand vom März. Vom März 1980.

kuhlschrank

Ich habe zwischen den Jahren mal wieder festgestellt, dass wir ohne Probleme eine Woche eingeschneit sein könnten und dennoch nicht verhungern würden. Oder verdursten. Im Gegenteil: Wir könnten tagelang (mindestens!) gut mit und von unseren Vorräten leben und hätten trotzdem Abwechslung auf dem Teller. Aber denk‘ jetzt nicht, wir hätten fein säuberlich beschriftet Einweckgläser aufgereiht im Regal stehen wie die Zinnsoldaten. Hmmm, nicht ganz! Bei uns sieht es eher aus, als habe Napoleon höchstpersönlich die Zinnsoldaten in der Speisekammer überall verteilt. Nachdem er bei Waterloo verloren hat.

Deshalb will ich jetzt verstärkt Vorräte abbauen. Detoxen sozusagen. Es gibt jetzt solange Gerichte mit Zutaten aus dem Vorrat, bis ich wieder die Rückseite meiner Regale und die Böden meiner Schubladen sehen kann. Frisch dazu kommen natürlich Gemüse oder Obst – sofern es nicht bereits im TK-Fach vor sich hin friert.

Und hier eine Nachricht an den bEdW: Wir haben genügend Nudeln im Haus. Wir müssen frühestens im Oktober wieder welche kaufen. Danke, Schatz!

MHD-Aufdrucke interessieren mich nicht. Was nicht angebrochen und noch ordentlich verpackt ist, hat nichts, bloß weil es 1998 abgelaufen ist *hüstel*. Ja, es gibt Dinge in unserer Speisekammer, die sind bereits 3 x mit uns umgezogen. Und waren damals schon „abgelaufen“. Just sayin…

Hier also meine goldenen Regeln für das Projekt „Speisekammer Detox“:

  • Inventur machen: Was haben wir überhaupt alles? Wie lange ist/war es haltbar? Und was muss definitiv weg, weil niemand mehr weiß, was es überhaupt ist?
  • Inventar-Liste erstellen und aktualisieren! Das hilft beim nächsten Punkt:
  • 3 x pro Woche gibt es Gerichte, die zum Großteil aus Vorräten bestehen und/oder gut kombiniert werden können. Nudeln (!) mit Meeresfrüchten und selbst geernteten Chilis? Da sind gleich 3 Vorrats-Posten weg. Only 9.997 more to go!!
  • Es wird kein langlebiges Produkt (Hülsenfrüchte, Nudeln (!!), Mehl) mehr gekauft, bevor die Reste nicht aufgebraucht sind.
  • In das TK-Fach wandern ausschließlich beschriftete Boxen oder Tüten. Kein Mensch kann ein gefrorenes Rogan Josh von einem gefrorenen Chili con Carne unterscheiden. No more: „Ach, ich tau das mal auf. Dann sehen wir schon, was es ist!“
  • Gefrorener Spargel ist Unsinn! Iss ihn, wenn er Saison hat. Punkt.
  • WIR BRAUCHEN KEINE WEITEREN NUDELN!

So. Und heute bin ich dann gleich mit gutem Beispiel vorangegangen. Da war dieses Glas mit Frankfurter Würstchen. Haltbar bis November 2016, aber originalverschlossen. Kein Problem. Einen Rest Ketchup? Hab‘ ich im Kühlschrank gefunden. Senf? Immer im Haus! (Wer, bitte, hat weniger als 6 Senfsorten offen?). Ein angebrochenes (!) Glas süße Dill-Gurken? Röstzwiebeln? Alles da und einwandfrei (ich bin da echt pingelig, keine Sorge!). Lediglich das Brötchen musste frisch besorgt werden:

Dänischer Pölser Pølser Hotdog German Abendbrot

Darf ich vorstellen: Der Pølser!

Natürlich schmeckt Herr Pølser noch besser mit frisch gebackenem Brötchen wie in diesem Rezept aus dem letzten Jahr. Aber dazu war heute keine Zeit. Andererseits: Ich hätte da noch etwas Mehl im Haus ^^

Aber so ein leckerer Lunch!! Heute Abend gibt’s übrigens ein schnelles Thai-Curry mit Gemüse, das noch im Gemüsefach liegt.

Hast Du auch so ein Projekt für 2017? Gibt es „Leichen“ in Deiner Vorratskammer, die Du unbedingt im laufenden Jahr wegschaffen willst? Hast Du gute Vorsätze?

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Januar

Ihr Lieben, ich hoffe, Ihr seid gut in’s neue Jahr gekommen! Ich werde im Januar ein bisschen weniger bloggen, da ich aktuell an einem neuen Design arbeite und auch beruflich zu viel zu tun ist. Aber damit Euch nicht langweilig wird, melde ich mich natürlich immer mal.

Ein besonders schöner Start in’s Jahr ist Erich Kästners Gedicht „Januar“:

„Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.

(…)

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und ist doch hunderttausend Jahre alt.
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.“

In diesem Sinne: Möge Euer und unser 2017 ein glückliches, friedliches Jahr sein.

 

 

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Was für 1 Jahr! So vonge Weltlage her… 

Doch während ich über die Nachrichten oftmals nur verzweifelt den Kopf schütteln konnte, gab es privat und beruflich 2016 wunderbare Augenblicke, für die ich unendlich dankbar bin. Unter anderem auch für Euer reges Interesse, Eure Likes und Euer Feedback. DANKE!


Volle Gefühlsachterbahn also! Und von der muss ich mich jetzt mal erholen! Also: Smartphone aus, Sektkorken knallen lassen, Füße hoch!

Ich wünsche Euch von Herzen friedliche, glückliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes Jahr 2017! Wir lesen uns! 

PS: Eine Möglichkeit, um vor Weihnachten zu entschleunigen, seht Ihr im Foto: Statt eine Tanne zu kaufen, haben wir unsere riesige 5-Finger-Pflanze mit Lichtern, Kugeln und Lametta geschmückt! Passt irgendwie in dieses verrückte Jahr! :-*

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Endlichd haben wir die längste Nacht und den kürzesten Tag hinter uns. Jetzt bleibt es jeden Tag ein klein bisschen länger hell, bis wir im Juni die kürzeste Nacht feiern. Denn die Erde hört nicht auf sich zu drehen. Auch wenn wir alles dafür tun, dass unser Planet die Schnauze von uns voll hat!

Ja, es wird dauern, bis wir feststellen, dass es jetzt doch etwas später dunkel wird. Aber zu wissen, dass sich manche Dinge einfach nie ändern, tut mir gerade ganz gut. Also, liebe Sonne, liebes Licht, herzlich willkommen!

Ob die Kirschzweige, die ich am Barbara-Tag in's Wasser gestellt habe, an Weihnachten blühen werden?

Ob die Kirschzweige, die ich am Barbara-Tag in’s Wasser gestellt habe, an Weihnachten blühen werden?

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Eigentlich sollte hier heute ein anderer Post stehen. Eigentlich wollte ich gestern Abend Weihnachtsgeschenke verpacken. Eigentlich freue ich mich darüber, den Weihnachtsmarkt vor meiner Tür zu haben. Eigentlich ist die Weihnachtszeit in meiner Welt geprägt von Friede und Freundlichkeit. Eigentlich haben wir zu dieser Zeit des Jahres nur Kopf für Geschenke und die Essensplanung zu den Feiertagen.  Eigentlich…

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