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Archive for the ‘unterwegs’ Category

Tolle Blogpause! Ständig melde ich mich zurück. Aber ich kann einfach nicht anders :) Denn das neue Jahr startet mit einem schönen Highlight, das ich Euch nicht vorenthalten will:

HR1 überträgt ab 19h am Stück (bis ca. 23h) das neu aufgenommene Hörspiel nach Robert L. Stevensons “Die Schatzinsel”.

Dabei sind viele bekannte Sprecher wie Thomas Fritsch als Billy Bones, Tatort-Komissar Udo Wachtveitl, die High-Level-Schauspieler Ulrich Noethen und Ulrich Pleitgen sowie Matthias Habich, den ich ja liebe, seit er in dem 80er-Weihnachts-Vierteiler “Jack Holborn” schon einen Kapitän gespielt hat. Hach, ich hab’s mit der Seefahrt… Mehr Infos zum Hörspiel und den Button zum Livestream gibt’s hier.

Wer hier öfter mitliest weiß vielleicht, dass die Schatzinsel eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist. Ich habe es hier mal genauer vorgestellt und erklärt, warum es so genial ist!

Also. Fernseher aus, Radio an und Kopfkino laufen lassen. Ich wünsche Euch allen einen entspannten Start in ein glückliches neues Jahr mit viel Käse, Dublonen und jeder Menge (literarischen) Schätzen.

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Heute werden die Geschenke verpackt. Alle Lieferungen kamen rechtzeitig an, der lokale Einzelhandel hat auch seinen Teil vom Umsatz abbekommen. Ein Gläschen Rheingau-Sekt dazu, Musik an und den bEdW aus dem Zimmer geworfen…  Jetzt geht’s ans Einpacken.

Dafür habe ich mir in diesem Jahr hübsche Papierbögen aus dem Fairtradeshop Contigo besorgt, in dem wir auch unseren Kaffee kaufen:

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Die Papiere stammen aus Nepal und werden aus Seidelbast hergestellt. Vom Seidelbast wird immer nur die äußere Rinde verwendet, so dass der Rohstoff nachwassen kann. Außerdem sind die Papiere gut abbaubar. Das wichtigste aber: Sind sie nicht hübsch?

Schleifen mache ich aus Bast, Geschenkanhänger sind ebenfalls aus Papier und mit den Namen oder Initialen bestempelt. Das Beste aber: Die Papiere sind schön weich und lassen sich gut wiederverwenden!

Was zu groß für die Bögen ist, wird in Seidenpapier eingeschlagen und verziert mit Stempeln, Aufklebern und anderem Gedöns. Auch das sieht hübsch aus, kostet nicht viel und belastet die Umwelt weniger als die hochglänzenden Lackpapiere, die es – in Folie eingeschweißt! – sonst noch so gibt.

Wie verpackt Ihr Eure Weihnachtsgeschenke?

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Pssst, kommt mal näher. Näher an die Knospen ran. Hört mal genau hin. Hört Ihr das? Sie schnarchen ganz leise vor sich hin. Und träumen vom Frühling…

Magnolien

Lassen wir sie noch ein bisschen schlafen und träumen wir mit.

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Heute ist Samstag! Heute geh’ ich shoppen! Hurrah! Und zwar im Wiesbadener Einzelhandel UND online. (Männers, nicht aufhören zu lesen. Es gibt gaaaaanz unten noch einen tollen Tipp für Euch! ;-))

Wie auch im letzten Jahr werde ich versuchen, meine Weihnachtsgeschenke, Deko, Goodies und Karten zum Großteil beim lokalen Einzelhandel zu beziehen. Denn irgendwie fahren eh viel zu viel Paketautos durch die Städte, um jedem Käufer seinen Kram vor die Tür zu liefern. Und außerdem sehe ich als Innenstadtbewohner permanent, wo wieder ein Laden zumachen muss. Das ist traurig, killt Arbeitsplätze und macht die Innenstädte nur trostloser. Also: Support your local dealer! 

In Wiesbaden gibt es glücklicherweise viele hübsche kleine inhabergeführte Läden, die ich regelmäßig ansteuere. Einige findet Ihr auch auf meiner Seite “Über’n Ladentisch” hier im Blog. Ob Schokolade, Marmelade oder Käse-Abonnements, da findet Ihr schon was! Oder schaut doch mal in Eurer Stadt nach einem Buchladen, einem Weinkontor, einer Boutique, einer Papeterie oder einem Fair-Trade-Shop – ich bin sicher, es gibt viel zu entdecken!

Aber natürlich wohnt nicht jeder in der Fußgängerzone oder will sich samstags ins Getümmel schmeißen.

Deshalb kommen hier meine Top 5 Lieblings-Online-Shops, auf denen ich immer hübsche Geschenkideen finde!

Ahoi Marie: Wunderhübscher, gar nicht kitschiger Kram für  Seebären, Wasserraten, Meerjungfrauen, Nordlichter und all jene, die bei der Zeile “Ich will wieder an die Nordsee…” zuerst an Die Ärzte denken und dann an Amrum. Oder Sylt. Oder Juist. Oder Norderney. Oder oder oder! Übrigens: Mein Urgroßvater hatte schon einen Anker aufm Unterarm tätowiert. Leider hat er nie rausgerückt, woher die Tätowierung kam. Zur See ist er jedenfalls nie gefahren. Aber vielleicht hatte er auch ein bisschen Nordsee-Sehnsucht.

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Hessen-Shop: Hier gibt es viele hübsche, lustige, manchmal kitschige Gadgets rund um das coolste aller Bundesländer. Für Hessen, Neu-Hessen, Exil-Hessen oder alle, die folgende Textzeile erkennen: “Unser David Bowie heißt Heinz Schenk!” ;-)

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Giacami: Jede Frau kennt die verzweifelte Suche nach der richtigen Handtasche. Ziemlich nah kommt man bei diesem Online-Shop, in dem frau sich ihre eigene Tasche zusammenstellen kann, je nach Größe, Farbe, Lederart, Henkel oder Schulterriemen, Innenfutter und und und. Gefertigt wird in einer hessischen Manufaktur und die Qualität ist bombig! Meine Lieblingstasche sieht ungefähr so aus:

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Not on the High Street: Ok, kein Geheimtipp. Aber hier gibt es trotzdem viele hübsche Dinge für jeden Geldbeutel – oder für einen selbst. Dabei gibt’s hier nicht einfach irgendeinen Kram, den man auch in jedem anderen Shop bekommt, sondern individuelle Produkte von deutschen Kreativunternehmern. Also ein bisschen Dawanda – nur aufgeräumter!

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Milchmädchen: Internationaler geht’s beim Milchmädchen zu. Aber auch hier wieder: Stylishes, Schnuckliges, Großes oder Kleines und vor allem viele individuelle Schmuckstücke sowie Geschenkideen sortiert nach Preiskategorie. Hach! Ich mag das Milchmädchen einfach…

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Und wo shoppt Ihr für Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke?

PS: Für alle mitlesenden Männer noch ein heißer Tipp: Tiffany & Co haben auch einen Online-Shop ;-) “Diamonds are a girl’s best friend…” *träller*

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2. Dezember: Ein Tag im Museum

Wer nach Paris fährt, geht auch in den Louvre oder das Centre Pompidou. Und natürlich war ich in London im British Museum und der Tate Gallery. Uffizien in Florenz? Städel in Frankfurt? Pinakotheken in München? Vatikanmuseen in Rom? Been there, done that!

Aber ich musste dreieinhalb Jahre in Wiesbaden leben, um endlich mal ins hiesige Museum zu kommen!

Processed with Rookie

Dabei ist das Gebäude schon ein Hingucker mit vielen architektonischen Hinguckern. Und erst die Ausstellungen! Natürlich alles etwas kleiner als in anderen Städten. Aber alleine die farbliche Anordnung der Exponate im naturhistorischen Teil ist wirklich sehenswert und war sogar der ZEIT einen Artikel wert!

Muscheln

Die Sonderausstellung “Sand” ist noch bis April zu bestaunen. Sand? Langweilig? Keineswegs. Was hier aussieht wie mein Gewürzregal ist Sand aus aller Herren Länder – in unterschiedlichsten Körnungen, Farben, Beschaffenheiten. Jedes Röhrchen ist genau mit dem Fundort bezeichnet, so dass man sich einfach den feinsten und weißesten Sand aussuchen und sofort ins Reisebüro gehen kann!

sand

Es gibt sicherlich auch bei Euch ein Museum, das Ihr noch nicht besucht habt! Geht doch mal los und schaut, was es dort alles zu entdecken gibt!

Eine tolle Sache ist auch das “Museumslotto” der ZDF-Kultursendung “aspekte”. Hier werden regelmäßig kleine Museen vorgestellt. Vorschläge nimmt die Redaktion gerne entgegen. Und die bisherigen Vorstellungen gibt’s natürlich online zu sehen.

Viel Spaß beim Entdecken!

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Ich muss schnell machen. Keine Zeit für viele Worte. Fühle mich ein bisschen, wie das weiße Kaninchen bei “Alice im Wunderland“. Aber wenn das Motto der Weinrallye “Rosé” lautet, KANN ich einfach nicht zusehen, ohne nicht zumindest ein paar Empfehlungen abzugeben. Danke an Culinarypixel für’s Ausrichten der Weinrallye #77!

Denn:

weinwocheIII

Meine ganz frisch geweckte Liebe zu Südafrika und – natürlich! – seine Weine habe ich bei Anja schon mal hier beschreiben dürfen. Da findet Ihr auch gleich ein Foto vom Rosé “Rosebud” des Weinguts Gabrielskloof, den ich Euch ans Herz legen möchte. Hier der Beweis, dass er nicht nur auf südafrikanischen Terrassen, sondern auch auf den heimischen köstlich schmeckt.

Ein beschlagenes Glas kühlen Rosés, Abendsonne – das ist für mich Sommerglück!

Gabrielskloof

Der Rosebud von Gabrielskloof ist eine Cuvee aus Viognier und Shiraz – beides sehr typische Rebsorten im Walker Bay District. Schon die Farbe erinnert an Rosenknospen (daher der Name!). Aber auch die Nase ist blumig-fruchtig. Dabei ist er knackig, trocken und gut gekühlt auch mittags schon der perfekte Begleiter zu beispielsweise einem Hühnchensandwich, gegrilltem Fisch oder auch einem nicht überwürzten Steak. Ich hatte auf dem Weingut einen unfassbar guten Schweinenacken-Burger mit Senfmayonnaise. DAS ist der Himmel auf Erden! Den Wein hat glücklicherweise unser Haus-und-Hof-Weinladen von schräg gegenüber, der eigene südafrikanische Weine aber eben auch die von Gabrielskloof verkauft. Haben wir ein Glück!

Man muss aber nicht immer so weit reisen, um köstlichen Rosé zu trinken! Wir wohnen ja quasi im gelobten Land: Dem Rheingau. Und während die meisten den Rheingau noch mit Riesling in Verbindung bringen, gibt es mittlerweile so viel mehr hier zu entdecken. Am besten geht das auf der Rheingauer Weinwoche! Gleich mal den Termin für 2015 vormerken:

Weinwoche

Ich bin das Ganze diesmal strategisch angegangen: Winzer checken, Angebot screenen, Plan erstellen und dann jeden Tag ein  (!) kleines (!!) Gläschen Rosé verkosten. Das sah bei mir dann so aus:

weinwocheII

In diesem Jahr gab es (gefühlt) mehr Winzer, die Rosé-Weine im Angebot hatten. Häufig handelt es sich dabei um Rosé aus Spätburgunder-Trauben, der feinherb ausgebaut wird. Ganz ehrlich: Nicht so richtig mein Ding. Zumal der Begriff “feinherb” nicht geschützt oder in irgendeiner Form festgelegt ist. Was bei einem Winzer einfach nur trocken mit etwas weniger Säure bedeutet, ist beim anderen mitunter schon hart an der Grenze zum lieblichen Wein. NICHT mein Ding!

Umso angenehmer überrascht waren wir von einem Spätburgunder-Rosé, den wir noch nicht kannten:

Trenz

Natürlich ist das Weingut Trenz keine wirkliche Entdeckung. Aber WIR kannten es bisher nicht. Dabei produziert die Familie seit über 340 Jahren Weine in Johannisberg. Über Weine aus dem Rheingau und das Terroir habe ich an dieser Stelle schon öfter mal geschrieben. Auf dem Johannisberg besteht der Boden aus Lehm und Sand. Die Nähe zum Rhein sorgen für warme Temperaturen und ausreichend Feuchtigkeit.

Mich verblüfft aber gerade bei der Querverkostung auf der Weinwoche immer wieder, wie unglaublich unterschiedliche Weine schmecken können, die doch alle mehr oder weniger unter ähnlichen Bedingungen wachsen. Mir macht das Riechen, Schmecken, Suchen, Finden und Entdecken in jedem Jahr auf’s Neue großen Spaß!

Der 2013 Trenz Rosé (0,75l/6,50€) ist kräftig in der Farbe und riecht nach dunkelroten Beeren, wie etwa Johannisbeere. Aber auch etwas Kirsche. Obwohl Familie Trenz sich ebenfalls dafür entschied, den Rosé unter dem Label “feinherb” laufen zu lassen, habe ich ihn als rund aber trocken und kräftig empfunden. Perfekt beispielsweise auch zu Gegrilltem.

Egal ob vom einen oder dem anderen Ende der Welt: Rosé ist keinesfalls ein Wein für Leute, die keinen Wein mögen. Er kann ebenso vielseitig und vielschichtig sein wie seine weißen und roten Geschwister. Und direkt vor unserer Haustür liegen viele spannende Weingüter, die nur darauf warten, von uns entdeckt zu werden.

Kleiner Treppenwitz am Rande: Das Weingut Trenz bewirtschaftet auch eine Anbaufläche in Stellenbosch/Südafrika. Wir sind dort quasi vorbeigefahren während unseres Urlaubs. Eine rote Cuvee sowie einen Sauvignon Blanc von dort durften wir ebenfalls auf der Weinwoche probieren. Ein Grund noch mal hinzufahren – nach Johannisberg. Oder Stellenbosch. Oder einfach beidem.

Sonnenblume

 

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Toll, habt Ihr jetzt auch einen Ohrwurm? Wisst Ihr eigentlich, wie sehr ich es genieße, mitten in der Rheingauer Weinwoche zu wohnen? Treppe runter, raus aus der Haustür und los geht’s mit über 100 Winzern aus dem wunderschönen Rheingau und ihren Produkten! Wobei: Das sind ja keine schnöden Produkte.

Wein, das ist Gold im Glas, Balsam in der Kehle, Glück im Schluck!

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Über meine Entdeckungen, Favoriten und Freudenjuchzern habe ich schon hier geschrieben zum Thema “Prickelndes” oder hier mit einer für mich neuen Entdeckung Auxerrois oder hier über den wunderbaren Schiefer-Terroir-Wein!

Das Schönste für mich sind die vielen kleinen Entdeckungen. Winzer, die herrliche Weine und Sekte produzieren, direkt vor unserer Haustür an- und ausgebaut! Rebsorten, die ich nie im Rheingau vermutet hätte! Der Vergleich von Riesling und Riesling und Riesling – jeder wieder anders. Und das alles unkompliziert, an Holztischen, mit anderen Gästen zusammenrückend.

Sommerselig und weinglücklich!

Ganz besonders liebe ich ja bekanntlich das Weingut Höhn mit seinem Sauvignon Blanc und dem herrlich fruchtigen Chardonnay. Wer hätte das gedacht? Die wunderschöne Terrasse und das gute Essen der Gutsschänke sind außerdem einen Besuch wert! Oder das Weingut Ottes, auf dessen Terroir-Riesling, angebaut auf furztrockenen Schiefer-Böden, ich mich schon freue. Obwohl ich ja so ein säureempfindliches Lieschen bin, habe ich schon einige Rieslinge für mich entdeckt.

Vielleicht sehen wir uns ja auf der Weinwoche? Oder vielleicht habt Ihr auch einen Tipp für mich? Was muss ich unbedingt probieren?

Nächste Woche geht’s hier dann auch wieder kulinarisch weiter. Und vielleicht habe ich wieder eine Entdeckung für Euch. Für die nächste Weinrallye ausgetragen von Culinary Pixel brauche ich ja noch dringend eine Rosé!

Bis dahin: Stößchen!

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