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Archive for the ‘vegetarisch’ Category

Kaum ist der 1. Mai vorüber, naht schon der nächste bundesweite Feiertag! Bis dahin gibt es noch Einiges zu tun! Da ist so ein köstlicher Toast mit Guacamole und pochiertem Ei ein richtiger Energie-Lieferant!

Die Selbstständigkeit bringt so einige Veränderungen mit sich: Zwar brauche ich mich nicht mehr mit Kollegen um die so genannten Brückentage zu streiten, muss aber vermutlich dennoch das ein oder andere erledigen. Macht ja sonst keiner… So ganz arbeitsfrei wird mein Wochenende also eher nicht!

Gleichzeitig bin ich aber viel freier in meiner Zeiteinteilung. Ich versuche jedenfalls bis Mittwochabend alle dringenden Termin-Projekte zu erledigen und hoffe einfach mal, dass das lange Wochenende auch ein solches wird.

Einen der größten Vorteile habe ich aber gestern mal wieder bemerkt: Wenn Dir eine wunderbare Foodbloggerin den Mund wässrig macht mit pochiertem Ei auf Avocado, machste einfach Mittagspause und – genau! – bereitest Dir ein pochiertes Ei zu für Deinen Toast mit Guacamole! Ätsch!

 poachedegg2

(Ich bin sicher, es gibt ganze Foodblogger-Foto-Workshops, die sich dem pochierten Ei widmen. Bei mir fließt es IMMER in die falsche Richtung!)

So ein herzhafter Mittags-Snack ist köstlich, gesund und transportiert Dich nicht gleich ins Food-Koma. Perfekt, um die kurze Woche voller Power durchzurocken!

Da ich ein großer Fan von altbackenem Brot bin, habe ich eine Scheibe eines nicht mehr ganz frisches Sauerteigbrots entrindet und getoastet. Das schmeckt köstlich säuerlich und knusprig!

Diese habe ich mit einer leicht scharfen, mit Zitronensaft, Salz und Cayennepfeffer abgeschmeckten und mit einer halben gehackten Chili vermischten Guacamole dick bestrichen.

Darauf lege ich ein pochiertes Ei und würze es noch etwas mit Cayennepfeffer und einem mit Zitronenabrieb verfeinerten Salz.

Das pochierte Ei ist überhaupt nicht schwierig zuzubereiten:

Ich bringe 1l Wasser zum Kochen und gebe 1 EL Weißweinessig hinein (Essig bringt das Eiweiß zum Gerinnen!). Dann schlage ich ein Ei in eine kleine Schale oder Suppenkelle. Mit einem Kochlöffel rühre ich jetzt einen Strudel ins Wasser und lasse das Ei hineingleiten. Die Hitze schalte ich so herunter, dass das Wasser nur noch siedet. Nach etwa 3 Minuten ist das Ei wunderbar soft und heiß. Wenn Du es jetzt anstichst, zerfließt es goldgelb. Wunderschön!

Vorher kannst Du dein wunderbares Toast-Brot aber erstmal im Ganzen servieren:

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Das wäre doch auch mal ein herzhaftes Frühstück für den Vatertag, oder?

Ich wünsche Dir ein wunderbares langes Wochenende mit verführerischen Genüssen und viel Sonne! 

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Es gibt eine besonders charmante Art, um sich vor Arbeit in der Küche zu drücken: Lass die Gäste arbeiten! Das gilt gerade auch für Freitagabend! Dafür eignen sich Pizza, Fahita oder auch Croques!

Ich mag es, wenn es beim Essen kommunikativ zugeht. Deshalb sind wohl auch Raclette und Fondue so beliebte Zubereitungsarten für Familienfeiern und Silvesterfeten. Da stehen 1000 Schälchen auf dem Tisch, jeder nimmt sich, was er am liebsten mag, und das Ganze geht über Stunden. Perfekt!

Im 21. Jahrhundert hat sich der Geschmack aber ein bisschen gewandelt. Da sind zwar immer noch Gerichte beliebt, die sich jeder selbst zusammenstellen kann. Aber heute machen wir uns vielleicht lieber gemeinsam Taco-Shells, Wraps oder hausgemachte Pizza.

Ein Küchenutensil, mit dem Du auch ganz schnell Deinen Gästen einen kleinen, individuellen Snack zubereiten kannst (oder sie sich selbst), ist ein Croque- oder Sandwich-Maker.

Dafür eignen sich Toastbrot, helle Brötchen, etwas altbackenes Körnerbrot, flache Brötchen und vieles mehr. Belegt mit Schinken, Käse, frischen Kräutern, Tomaten und vielem mehr wird eine einfache Stulle zu einem herrlich dekadenten Croque aka Sandwich.

Croque Mozzarella

In meiner Mittagspause mache ich mir so ein Croque auch gerne mal, um etwas Warmes im Magen zu haben. Ich liebe belegte Brote! Aber unter dem Sandwich-Maker erhitzt, mit flüssigem Käse und diesem Duft gerösteten Brots wird das Ganze gleich zu einer richtigen kleinen Mahlzeit! Dazu noch etwas Salat und ich bin im 7. Croque-Himmel!

Croque

Auf Dein Croque darfst Du natürlich machen, was Du am liebsten magst. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber das französische Sandwich eignet sich auch hervorragend zur Resteverwertung: Noch ein Schnippelchen Käse übrig oder eine einzelne Scheibe Schinken? Voilà, c’est tout!

Besonders schön sind saisonale Croques. Im Herbst dürfen es schon mal Chutney, Birne und Roquefort-Käse sein. Im Sommer Reste vom Grill-Fleisch, Harissa und Sommer-Tomaten. Im Frühling mag ich natürlich Bärlauch in allen Variationen!

Aber wohin mit all dem gepflückten Zeug, wenn er doch nur so kurz Saison hat? Ok, ein Teil kommt dekorativ in die Vase:

Bärlauch

Deshalb lege ich mir immer ausreichend Bärlauch in Öl und etwas Salz ein. Dazu hacke ich gewaschenen und getrockneten Bärlauch sehr, sehr fein, gebe ihn in ein sterilisiertes Schraubglas, salze ihn und gieße mit einem milden Olivenöl auf. So hält sich der Bärlauch mindestens ein Jahr – bis es wieder frischen gibt!

(Die Blütenknospen kannst du ebenfalls einlegen. Wie Kapern! Nur noch köstlicher!)

Mein Bärlauch in Öl kommt an fast alle Gerichte, die ich sonst mit Olivenöl und Knoblauch zubereiten würden. Den den vertrage ich nicht mehr so gut und mag auch die Stinkerei am nächsten Tag nicht immer. Also rühre ich den Bärlauch in mein Tsatsiki, gebe ihn auf Pizza, hebe ihn unter Tabouleh oder nutze ihn für Börek (alle Rezepte findest Du über die Suche-Funktion hier im Blog).

Für mein Croque deluxe brauchst Du:

Ein nicht zu krosses helles Brötchen (oder zwei Scheiben Sandwich-Toast)

1 Scheibe Serrano-Schinken

Einige Würfelchen Mozzarella (oder Feta, Taleggio, Pecorino, wenn Du den lieber magst)

Eine kleine, in Scheiben geschnittene Tomate (alternativ: getrocknete in Öl)

1 TL Bärlauch in Öl

einige Chiliflocken

Du halbierst das Brötchen, bestreichst eine Seite mit dem Bärlauch in Öl, gibst Schinken und Käse sowie die Tomaten darauf, salzt eventuell ein klein bisschen nach, streust einige (!) Chiliflocken drauf und klappst das Brötchen zu.

Dann legst Du einen ausreichend großen Streifen Backpapier so in den Croque-Maker, dass Unter- und Oberseite bedeckt sind. Darein legst Du Dein Croque und grillst es, bis der Käse schön weich ist.

Das Backpapier verhindert, dass Fett und Käse auf die Heizplatten kommen. Die Sauerei bekommst Du nur schwer wieder los…

Brötchen noch mal durchschneiden und noch heiß servieren! (Achtung! Nicht die Lippen verbrennen!)

Bärlauch ist ein tolles Kraut, das nicht nur im Frühling schmeckt! Ich ersetze damit in zahlreichen Rezepten Knoblauch und habe durch das Haltbar-Machen mit Öl und Salz immer einen Vorrat im Kühlschrank, der fast das ganze Jahr hält!

Deshalb ist mein edles Croque mit Bärlauch in Öl auch mein schneller Beitrag für das wunderbare Event #Bärlauchliebe2016 von Sina:

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Sie fragt noch bis morgen nach unseren Lieblingsrezepten mit Bärlauch. Und so banal mein Bärlauch in Öl auf einem heißen Croque auch sein mag: Eine Zutat, die 365 Tage im Jahr nicht ausgehen darf, hat den Titel „Lieblingsrezept“ aber mal sowas von verdient!

Mach‘ doch auch mal eine Croque-Party!

Aber vor allem: Hab ein schönes Wochenende!

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Es waren mal zwei Schwestern: Frittata und Tortilla. Nach der Geburt wurde die eine nach Italien, die andere nach Spanien verschleppt.  Aber stets blieben sie verbunden: In ihrer Liebe zu Resten!

Über die Woche sammelt sich so einiges an, das zum Wegwerfen viel zu schade ist und doch keine eigene Mahlzeit mehr ergibt: eine gekochte Kartoffel, eine halbe Zucchini, ein Eigelb… Du kennst das sicher. Dann ruft die „Resteküche“.

Wenn Du sehr hungrig bist und es herzhaft magst, zauberst Du Dir aus Resten einen Kartoffelauflauf.

Willst du es aber etwas leichter, fluffiger, mit der Option auch noch kalt ein Häppchen zu essen oder kleine Portionen zum Aperitif zu reichen, erinnerst Du Dich an die Schwestern Frittata und Tortilla und machst Dir einfach das:

Frittata

Frittata und Tortilla sind nichts anderes als mit Gemüse gestockte Eier, die wie ein Omelette gebacken aber nicht geklappt werden. Hinein passt, was Dir schmeckt und schnell gart oder (im Fall von Kartoffeln) schon gegart ist.

Zutaten für meine schnelle Variante einer Frittata aka Tortilla:

4 Eier

2 EL Milch

2 gekochte Kartoffeln (mittelgroß, festkochend, geschält)

1/2 rote Paprika

1 Stange Sellerie

2 Frühlingszwiebeln (das Weiße)

1 EL Kräuterfrischkäse (oder Créme fraiche)

1 EL gehackte Petersilie

Salz

Pfeffer

Muskat

edelsüßer Paprika

1 EL Butter

1 EL Speck, gewürfelt (Vegetarier lassen es weg)

1 kleine weiße Zwiebel, gehackt

Beilage: Frischer grüner Salat

Zubehör: große Pfanne, idealerweise beschichtet. Teller, der so groß ist wie der Pfannenboden.

Zubereitungszeit: 20min

So geht’s:

Eier mit der Milch verkleppern, salzen und mit Pfeffer, Muskat und Paprika würzen.

Backofen auf 175 Grad Oberhitze vorheizen.

Das Gemüse würfeln. Die Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, den Speck und die Zwiebeln darin anschwitzen. Das Gemüse – außer den Kartoffeln – hinzugeben und andünsten.

Kartoffelstücke hinzugeben und alles etwas salzen und pfeffern.

Eiermasse hinzugeben, durch Rütteln etwas verteilen und langsam stocken lassen (eventuell Hitze etwas reduzieren).

In den Ofen schieben und durchgaren lassen.

Pfanne aus dem Ofen holen (Achtung, heiß!) und Teller darauf legen. Stürzen und in „Kuchenstücke“ teilen oder in kleine Häppchen, wenn Du die Frittata zum Aperitif reichen willst.

Mit grünem Salat und garniert mit etwas Petersilie servieren.

Fertig ist ein herzhaftes, leichtes Abendessen, das Dir Dein Gemüsefach leer räumt, bevor es Samstag zum Markt geht. Natürlich kannst Du auch etwas Schafskäse hineinkrümeln. Oder eine scharfe Chorizo würfeln. Auch geviertelte Champignons schmecken gut dazu. Die Schwestern Frittata und Tortilla sind da sehr aufgeschlossen!

Habt ein schönes, romantisches Wochenende!

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Ich halte mich für einen äußerst toleranten Esser. Aber bei zwei Gemüsen streike ich: Blumenkohl und Rosenkohl. Heute stelle ich mich zumindest dem ersten Feind: Mit einem scharfen Aloo Gobi!

Seit jeher hasse ich den Geruch von Blumenkohl. Und dieses komisch krümelige Gefühl auf der Zunge. Meist kommt er auch noch in Sahne ertränkt und mit Käse und Schinken überbacken als riesiger weißer Berg auf den Teller. Wer braucht sowas?

Während ich mich auch weiterhin weigere, die Existenz von Rosenkohl anzuerkennen, will ich dem Blumenkohl eine Chance geben. Schmeckt er mir doch immer dann, wenn er in Maßen einem indischen Curry beigegeben ist. Klassisch ist beispielsweise das Aloo Gobi. Klingt ja auch gleich viel schöner als „Kartoffeln und Blumenkohl“, oder?

Ich raffe also meine virtuellen Röcke und springe über meinen Schatten: Voila, meine persönliche Variante eines köstlich scharfen, knackigen Aloo Gobi:

Aloogobi

Zutaten für eine große Pfanne Aloo Gobi für mindestens 2 Personen:

1 kl. Blumenkohl, in mundgerechte Röschen zerteilt

2 mittelgroße, festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt

1 Karotte, gewürfelt

4 braune Champignons, gewürfelt

4 EL TK-Erbsen

20 frische Curryblätter

1 scharfe, rote Chili, gehackt

1 EL Ingwer-Knoblauch-Paste (oder etwas Ingwer und Knoblauch frisch gehackt)

1 EL Ghee (vegan: Sonnenblumenöl)

1 Zwiebel

200 ml Tomatensaft (oder gleiche Menge stückige Tomaten aus der Dose)

200 ml Gemüsebrühe

1 TL Panch Phoran (bengalisches 5-Gewürze-Pulver aus braunen Senfsamen, Schwarzkümmel, Fenchelsamen, Kreuzkümmel (Cumin) und Bockshornkleesamen zu gleichen Teilen gemischt und gemörsert)

1 TL Chilipulver

1 TL frisch gemahlener Cumin

1 EL scharfes Curry (etwa Madras Curry nach diesem Rezept)

1 TL braune Senfsamen

Salz

brauner Zucker

2 EL Joghurt (10% Fett) (vegan: 3-4 EL Kokosmilch)

Beilagen: Naan-Brot und Gurken-Raita (Joghurt mit gewürfelter Salatgurke, etwas Salz und Cumin mischen, etwa 30 min ziehen lassen)

Zubehör: große Pfanne (gerne beschichtet) mit Rand und Deckel

Zubereitungszeit: Mit der ganzen Schnippelei rund 45 Minuten

So geht’s:

Das Gemüse vorbereiten, alle Gewürze bereitstellen. Pfanne erhitzen und Blumenkohlröschen darin anrösten. Beiseite stellen.

Ghee in der Pfanne erhitzen. Senfsamen anrösten, bis sie zu springen anfangen.

Zwiebeln, Chili und Ingwer-Knoblauch-Paste hinzugeben, alles gut vermischen und anschwitzen.

Etwas zuckern, bis alles leicht karamelisiert.

Die Gewürze in die Pfanne geben, bis sich das Aroma duften ausbreitet.

Curryblätter hinzugeben und leicht mit andünsten.

Mit Tomatensaft und Gemüsebrühe ablöschen. Aufköcheln lassen und die Hitze reduzieren.

Karotten- und Kartoffelwürfel hinzugeben und bei geschlossenem Deckel mindestens 15 min dünsten.

Wenn Kartoffel und Karotte fast gar sind, Blumenkohl hinzugeben und ebenfalls unter geschlossenem Deckel etwa 10 min bei leichtem Köcheln gar dünsten. (Eventuell noch etwas Flüssigkeit hinzugeben)

Wenn der Blumenkohl gar ist, die Champignons und Erbsen hinzugeben und erhitzen. Alles mit Salz und noch etwas Zucker, eventuell auch Panch Phoran und Chilipulver, abschmecken.

Hitze ausstellen und den Joghurt unterziehen.

Mit Naan und Gurken-Raita servieren.

Fertig ist ein köstliches vegetarisches (oder veganes) Curry, in dem mir sogar der Blumenkohl schmeckt. Weiches Naan und das kühlende Raita neutralisieren die prickelnde Schärfe. Ich bin jetzt Fan!

Skeptiker nehmen einfach ein paar weniger Röschen für den Anfang. Ganz klassisch ist Aloo Gobi ein Curry nur aus Blumenkohl und Kartoffeln. Die Karotte, Champignons und Erbsen liefern aber noch zusätzliche Konsistenzen und etwas mehr Abwechslung im Mund. Probier‘ es doch mal aus!

Wen nicht stört, dass der Joghurt beim Aufwärmen leicht ausflockt, kann sich Reste am nächsten Tag noch mal prima aufwärmen und mit etwas Reis essen. Bringt Bollywood-Flair in die Büro-Küche!

 

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So langsam geht sie los, die Spargel-Saison. Vielleicht noch nicht überall. Aber egal, ob Du jetzt schon zuschlägst oder noch etwas wartest: Mit diesen schnellen Spargelgerichten steigerst Du die Vorfreude!

Wenn Du das liest, sitze ich gerade im Flieger oder bin auf der Autobahn oder am Kofferpacken. Diese Woche hat’s nämlich echt in sich und ist ein bisschen irre… Deshalb gibt es heute kein neues Rezept von mir, sondern ein Best of Spargel. Denn so langsam freue ich mich auf den Saisonstart!

Und wie isst Du Deinen Spargel am liebsten?

Ich mag die ganz klassische Variante: Spargel, Kartoffeln, etwas Schinken dazu und leicht in Butter geschmolzene Semmelbrösel. Das ist für mich pures Glück. Im Laufe der Saison braucht’s dann aber mal ein paar Varianten. Vielleicht verrätst Du mir ja Deine liebste Spargel-Variante?

Sehr leicht und köstlich ist dieser Salat mit Nordseekrabben und Pilzen. Dazu ein feiner Riesling und der Frühling ist da!

Nicht schön aber wirklich köstlich und die perfekte Art, um auch noch die Schalen zu nutzen, ist diese schmackhafte Spargelsuppe. Der knusprige Bacon dazu ist ein echter Augen- und Gaumenschmaus!

Unser Rosmarin blüht! Und wenn gerade kein Bienchen scharf auf den Nektar ist, pflücke ich die Blüten für diesen schönen Spargelsalat mit Rosmarinblüten:

Spargel kann auch exotisch. Dann kommt er aus dem Wok und heißt Pat Nor Mai Farang:

Aus den Anfängen des Blogs stammt dieses nachgekochte Rezept von Nigel Slater. Die Optik lässt zu wünschen übrig. Aber das Ergebnis war wirklich köstlich!

Sehr klassisch für uns Hessen ist auch die Verwendung von Frankfurter Grie Soß zum Spargel. Da lass‘ ich jede Hollandaise dafür stehen!

Habt ein frühlingshaftes Wochenende alle miteinander!

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Als großer Fan der Szechuan-Küche liebe ich die vielen, kleinen Beilagen, die Du zu Deinen Wok-Gerichten servieren kannst. Wie diese herrlich knackig-würzigen Gurken!

Das Zusammenspiel von süß, sauer und scharf fasziniert mich immer wieder. Vielleicht liebe ich deshalb so sehr das süß-saure Schweinefleisch, das eine wahre Aromaexplosion sein kann, wenn Du es selber machst und nicht die Glutamatbombe im China-Restaurant „Rote Laterne“ bestellst. Zwar handelt es sich dabei um ein kantonesisches Gericht. Aber auch die Szechuan-Küche spielt mit dieser Aromen-Vielfalt. Da denkt meine Zunge: „Oh, das ist ja ein süßes Gericht. Aaah, zeigt aber ganz schön viel Säure…und…ohoh!…jetzt wird’s scharf!“

Das gilt auch für diese marinierten Gurken:

China_Gurken

Die sind toll als Snack. Oder als Beilage zu den vielen chinesischen Gerichten hier im Blog.

Zutaten für 2 Personen als Snack oder Beilage:

1 große Salatgurke (etwa 200gr)

eine gute Prise Salz

1 scharfe rote Chilischote, fein gehackt

1 Daumenglied großes Stück Ingwer, geschält und fein gehackt

2 TL Sesamöl

1 TL Szechuan-Pfefferkörner, leicht im Mörser angestoßen

2 getrocknete chinesische Chilischoten (Asia-Laden), gehackt

2 EL Reisessig

1 gehäufter EL Zucker

Zubehör: Mörser, Wok oder Pfanne mit Rand, Schüssel

Zubereitungszeit: 45 min plus Zeit zum Marinieren (6-12 Stunden)

So geht’s:

Guken waschen, der Länge nach durchschneiden und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. In etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. In die Schüssel geben und salzen, damit sie Wasser ziehen. Etwa 30 min stehen lassen, den Saft abgießen und die Gurkenstücke mit Küchenkrepp etwas abtupfen.

Den fein gehackten Ingwer und die frische, gehackte Chili zur Gurke in die Schüssel geben und gut vermischen.

Im Wok das Sesamöl erhitzen. Getrocknete Chili und Szechuan-Pfeffer darin anrösten. Ebenfalls zu der Gurke geben, untermischen und abkühlen lassen.

Reisessig und Zucker hinzugeben, gut vermischen und im Kühlschrank mindestens 6 Stunden marinieren lassen – idealerweise über Nacht.

Am nächsten Tag vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, damit die Gurken nicht mehr ganz so kalt sind. Schmeckt köstlich zu pfannengerührten Gerichten, etwas Reis oder einem einfachen Omelette.

Ist auch mal ein tolles Mitbringsel für die nächste Grillparty!

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Meine Vorstellung vom Himmel? Die Wolken sind aus Taleggio, das Gras aus Spinat. Und fleißige Engelchen haben den Mürbeteig schon vorbereitet, während überall vorgeheizte Öfen herumstehen, die rufen: „Schieb eine Tarte hinein!“

Ok, bevor Du jetzt die Männer mit der weißen Jacke anrufst, schau Dir einfach mal an, was ich für Dich habe:

Tarte

Na, willste ’n Stück?

Dann pflück‘ Dir ein Taleggio-Wölkchen und etwas Spinat und such‘ Dir ein Engelchen für den Mürbeteig. Denn das brauchst Du alles:

Zutaten für meine himmlische Spinat-Taleggio-Tarte:

Für den Mürbeteig:

200 gr Mehl

100 gr Butter

1 Ei

Prise Salz

Für den Belag:

500 gr frischer Spinat, gewaschen, belesen, gehackt

3 Eier

1 Zwiebel, geschält und fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst

2 EL süße Sahne

1 TL Butter (und etwas Butter für die Form)

150 gr Taleggio

Salz

Pfeffer

Muskat

Optional: San Daniele Schinken in kleine Stücke gezupft

Zubehör: Eine beschichtete Pfanne, eine beschichtete Tarte-Form (26cm), Nudelholz, Frischhaltefolie

Zubereitungszeit: 20 min (plus 30 min Backzeit)

So geht’s:

Die Zutaten für den Mürbeteig gut vermischen, durchkneten und einen Kloß formen. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen.

Den 1 TL Butter in der Pfanne erhitzen. Zwiebelstückchen und Knoblauch darin anschwitzen. Spinat dünsten, bis er zusammengefallen ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Nudelholz zu einem runden Fladen ausrollen (das geht am besten zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie), der die Tarteform ausreichend bedeckt und noch etwas für den Rand übrig hat (also ca 30 cm Durchmesser).

Teig in die Form legen (bei nicht-beschichteten Formen vorher etwas buttern!) und kühl stellen.

Restliche Zutaten (Taleggio, Sahne, Eier) an die Spinat-Masse geben und gut vermischen. Final würzen und abschmecken.

Tarteform mit dem Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit den Gabelzinken kleine Löcher in den Teig stechen und die Masse gleichmäßig auf dem Boden verteilen (Achtung! Wirkt ziemlich flüssig. Passiert aber nix!)

Im Backofen auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen, bis die Ei-Mischung gestockt und relativ fest ist.

Wer mag, legt jetzt noch für ein paar Minuten die zerzupften San Daniele Stücke auf die Oberfläche und wartet, bis diese knusprig sind. Vegetarier lassen diesen Teil des Spaßes einfach weg.

Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Am besten lauwarm servieren und hmmmm…..

Fertig ist eine schnelle Freitagabend-Tarte, die herrlich cremig und spinatig-würzig ist. Ein absoluter Gaumen- und Seelenschmeichler. Mit dem würzigen und krossen San Daniele-Schinken ist sie rundherum köstlich! Und während sie bäckt, hast Du noch genügend Zeit, um Schlips und Schuhe von Dir zu werfen, den Weißwein zu öffnen, den Liebsten/die Liebste zu küssen. Na, klingt das nicht himmlisch?

Habt alle ein wunderschönes Wochenende!

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