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Archive for the ‘Vietnamesisch’ Category

„Brot mit was druff“ gibt es in fast allen Kulturen. Eine besonders köstliche und erfrischende Variante ist mein vietnamesisches Bánh mì mit Schweinefilet vom Grill, süß-sauer eingelegtem Gemüse und einer cremigen Curry-Mayonnaise.

Bánh mì Sandwich aus Vietnam süß-sauer eingelegtes Gemüse Foodblog German Abendbrot Rezept

Diese Woche soll es noch mal heiß werden, bevor der Spätsommer langsam einem – hoffentlich – goldenen Herbst Platz macht. Temperaturen um die 30 Grad und zwölf Stunden Sonnenscheindauer laden zu den vielleicht letzten Grillabenden in T-Shirt und kurzen Hosen ein.

Dafür räumen wir so langsam mal das Tiefkühlfach aus, um Platz für Neues zu schaffen, das wir im Herbst ernten und einfrieren wollen (Chilischoten, Kräuter in Olivenöl, Tomatensugo, Pilze…).

Den Weg aus unserem Tiefkühlfach fand auch ein Schweinefilet (ca. 400 gr), das wir in vier gleich große Medaillons geschnitten, etwas flach gedrückt und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl eingerieben haben.

Bánh mì – Erbe der französischen Kolonialherren

Daraus wurde dann dieses köstliche Bánh mì – ein vietnamesisches Sandwich, das noch an die französischen Kolonialherren erinnert. Asiatische Kräuter und Gewürze bilden mit dem Baguette zusammen herrliche Fusionküche.

Im Original ist das verwendete Brot etwas fluffiger und weniger kross. Da wir aber noch köstliche Baguette-Brötchen von unserem Bäcker übrig hatten, waren wir auch mit dieser Variante sehr zufrieden!

Zutaten für 2 Bánh mì mit eingelegtem Gemüse und Currymayonnaise:

400 gr Schweinefilet

Salz

Pfeffer

Olivenöl

2 Baguette-Brötchen

Hausgemachte eifreie Currymayonnaise (nach diesem Rezept mit einer Prise Madras Curry verfeinert)

1 rote Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten

20 cm einer Salatgurke, geschält, entkern und mit dem Schäler in dünne Streifen geschnitten

1 Möhre, gewaschen und mit dem Schäler in dünne Streifen geschnitten

1 scharfe rote Chilischote (z.B. Habanero oder Scotch Bonnet), entkernt und sehr fein gehackt

1 gehäufter TL brauner Zucker

1 TL Fischsauce

4 EL Reisweinessig

2 EL Erdnussöl

optional: Spritzer Limettensaft

optional: Spritzer Sesamöl

einige Blätter Minze

einige Blätter Koriander

Zubereitungszeit: Schweinefilet ca. 6 min grillen, Baguett-Brötchen ebenfalls kurz anrösten, Gemüse-Zubereitung: 10 min plus Zeit zum Durchziehen, Mayonnaise: 5 min

Zubehör: Grill oder Grillpfanne, Gemüseschäler oder Hobel

So geht’s:

Schweinefilet wie oben beschrieben in Medaillons schneiden, würzen und zum Grillen bereitstellen.

Gemüse mit dem braunen Zucker, Erdnussöl, Fischsauce, Reisweinessig und Chilischote gut vermischen und zur Seite stellen. Vor dem Servieren mit etwas Sesamöl und Limettensaft abschmecken. Eventuell mit Fischsauce noch etwas „nachsalzen“. Das Gemüse soll schön süß-sauer und scharf sein.

Die Mayonnaise wie hier beschrieben zubereiten und mit etwas Curry verfeinern. Da sie ohne Ei zubereitet wird, musst Du sie nicht bis zum Servieren kalt stellen – kannst Du aber!

Koriander- und Minze pflücken und eventuell grob hacken.

Schweinefilet unter mehrmaligem Wenden einige Minuten grillen, bis sie schön Farbe angenommen haben, innen gar aber innen noch ganz leicht (!) rosa sind.

Währendessen das Brot ebenfalls kurz anrösten.

Baguette vom Grill nehmen und mit der Curry-Mayonnaise bestreichen. Das Gemüse abtropfen und ebenfalls auf das Baguette legen. Zwei der Schweinefilet-Medaillons hinzugeben und mit den Kräutern garnieren. Zuklappen und genießen!

Das frische, eingelegte Gemüse macht diesen klassischen Grill-Genuss wunderbar exotisch und schön würzig. Eine tolle Idee, um das herkömmliche Braten-Brötchen ein bisschen zu pimpen!

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Eines vorweg: Tartar oder Tatar? Beides findet sich auf deutschsprachigen Speisekarten, wobei es laut Duden Tatar heißt. Und auch die Tataren, die angeblich unter dem Sattel ihr Fleisch weich geritten haben, verzichten auf das erste „r“. Also: Tatatataaaa, ein Tatar! (Bei Lunchgate scheinen die Schweizer das gleiche Problem zu haben.)

Ob zur Begrüßung von Freunden nach langer Anreise, zum Wochenend-Einläuten am Freitagabend oder als kleiner Überbrücker vor der Hauptmahlzeit am Wochenende: Zum Begrüßungssekt oder zum Glas Wein reichen und nehmen wir gerne eine Kleinigkeit. Die soll keinen großen Aufwand machen und auch nicht so sättigen, dass danach das eigentliche Gericht nicht mehr genügend Aufmerksamkeit erhält. Eine kleine Grundlage ist – gerade in Verbindung mit Alkohol – immer ratsam, um mich bei Laune zu halten.

Kennst Du das auch? Bei mir sinkt pünktlich alle vier Stunden meine Laune, wenn ich nicht zumindest eine Kleinigkeit zu essen bekomme. Danach kann der bEdW die Uhr stellen. Nach vier Stunden werde ich nur wortkarg. Nach fünf Stunden fange ich an zu quängeln. Und spätestens nach sechs Stunden solltest Du mir lieber aus dem Weg gehen. Luxusprobleme, ich weiß! Dennoch sind kleine, leichte Häppchen äußerst hilfreich, um mich bei Laune zu halten. Und schmecken tun sie auch!

Thunfisch_Tartar

Zutaten für das asiatisch angehauchte Thunfisch Tatar für 4 Personen zum Aperitif:

250 gr Thunfisch-Steak (Sushi Qualität, da es roh verzehrt wird!), fein gewürfelt

1 TL gelbe Senfkörner

2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten (inkl. etwas Grün für die Optik)

1/2 TL Wasabipulver in 2 EL Wasser auflösen

1/2 TL schwarze Sesamkörner

etwas weißer Sesam

Menge je nach Gusto:

Leichte Soja-Sauce

Fischsauce

Sesamöl

Salz

Weißer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitungszeit: 15 min, plus etwas Zeit zum Ziehen

So geht’s:

Alle Zutaten bis auf den weißen Sesamt gut miteinander vermischen und im Kühlschrank etwa 20 min ziehen lassen.

Danach herausnehmen, noch mal gut umrühren und warten, bis das Tatar nicht mehr ganz so kalt ist. Dann den weißen Sesam hinzugeben und auf Crackern anrichten oder zu Baguette servieren.

Wer mag, kann noch etwas Schmand mit wenig (!) Wasabipulver vermengen und als Klecks auf das Tatar geben oder als Basis auf die Cracker streichen. Das gibt noch zusätzliche Frische.

Fertig ist ein kleiner Aperitif-Snack, der leicht und aromatisch die Zeit bis zum eigentlichen Essen überbrückt!

Dazu schmeckt ein trockener Riesling-Sekt, ein Unoaked Chardonnay oder auch ein milder Sauvignon Blanc.

Als Cracker nehmen wir gerne die dünnen, knusprigen italienischen Cracker, die nur etwas gesalzen sind. Es gibt sie in italienischen Feinkostläden oder Supermärkten. Tuc-Kekse und ähnliches sind meiner Meinung nach zu stark gesalzen. Natürlich kannst Du auch einfach einen schnellen, knusprigen Flammkuchen-Teig herstellen und abkühlen lassen.

(Falls Du Dich fragst, was hinten auf dem Foto zu sehen ist: Cracker, Frischkäse, Forellenkaviar und etwas Dill. Das geht noch schneller und ist köstlich zum Campari Sprizz!)

Guten Appetit!

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Ihr wollt nach den Feiertagen ein bisschen leichter und gesünder essen? Wie wäre es mit einer vietnamesischen Pho Bo, einer frischen Reisnudelsuppe mit Rindfleisch und vielen köstlichen Aromen?

Wenn wir die Pho Bo nicht im besten Vietnamesen Münchens, dem „Jasmin“, essen können, müssen wir sie eben selber machen! Ein bisschen Zeit zum Einkaufen und für die Vorbereitung müsst Ihr mitbringen. Aber dann werdet Ihr verwöhnt mit verführerischen asiatischen Düften nach Koriander, Basilikum, Limette und einer kräftigenden Rinderbrühe.

Gibt es etwas Schöneres als eine Schale voll heißer Suppe, die hausgemacht und ohne fragwürdige Zusatzstoffe auskommt? Die Pho Bo weckt jedenfalls alle Lebensgeister, die über die Feiertage eingeschlafen sind!

Pho Bo_2

Für 4 Personen als Hauptgericht braucht Ihr folgende Zutaten:

Für die Brühe:

1 weiße Zwiebel

1 Daumenglied-großes Stück Ingwer

1 kg Markknochen vom Rind

1/2 kg Rinderbrust (oder ein anderes Stück, dass sich als Suppenfleisch eignet)

1 Anisstern

3 Nelken

5 cm Zimtstange

5 EL vietnamesische Fischsauce

Salz

Für die Suppen-Einlage:

250 gr Reisbandnudeln (Banh Pho (aus dem Asialaden))

200 gr Rinderfilet

Zum Anrichten:

3 Frühlingszwiebeln

100 gr Sojasprossen

1 Bund langblättriger Koriander (die Blätter sind lanzenförmig und heißen manchmal auch „Europagras“, alternativ: herkömmlicher Koriander)

1 Bund Koriander

1 Bund asiatischer Basilikum (Thai-Basilikum aus dem Asialaden)

2 frische Vogelaugenchilis

1 Limette

schwarze Pfefferkörner

Zubereitungszeit: etwa 4 Stunden

Zubehör: Großer Topf oder Bräter für die Suppe, große, tiefe Schalen zum Servieren

So geht’s:

Die Zwiebel halbieren und (ungeschält!) im Topf auf der Schnittfläche anrösten. Ingwer kurz einritzen oder flach klopfen und ebenfalls in den Topf geben. Knochen und Rinderbrust hinzugeben und mit 2-3 l Wasser aufgießen. Alles zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und rund 2 Stunden köcheln lassen. Dabei den Schaum immer abschöpfen.

Rinderbrust herausnehmen und beiseite legen. Anis, Nelken, Zimt, Fischsauce und eine Prise Salz hinzugeben. (Vorsicht! Die Fischsauce ist salzig. Lieber nachträglich noch mit Salz abschmecken!) Alles zusammen noch mal für eine Stunde köcheln lassen.

Die abgekühlte Rinderbrust in sehr feine Scheiben schneiden. Die Reisnudeln (je nach Packungshinweis!) eine halbe Stunde in kaltem Wasser einweichen. Nun das Rinderfilet ebenfalls in sehr feine Scheiben schneiden (notfalls vorher etwas anfrieren, dann geht es besser).

Frühlingszwiebeln, Kräuter und Sprossen waschen und trockenschleudern. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Chilis in dünne Ringe schneiden. Kräuterblätter abzupfen. Limetten achteln. Pfefferkörner grob im Mörser zerstoßen. Diese Zutaten auf einer Platte oder in Schüsselchen anrichten.

Nudeln kochen und über einem Sieb abgießen. Jetzt in den (idealerweise vorgewärmten!) Suppenschalen jeweils eine Portion Nudeln und einige Scheiben von dem gekochten sowie dem rohen Rindfleisch anrichten. Mit heißer Brühe begießen und sofort servieren.

Die Gäste nehmen sich nun selbst je nach Gusto Zwiebeln, Kräuter, Limette usw. Wer es weniger scharf mag, ist mit den Chilis vorsichtig! Die Einlage kann man gut mit Stäbchen essen, die Suppe selbst dann trinken oder löffeln.

Pho Bo ist ein betörend duftendes, wärmendes und sehr leichtes Gericht, das nach den Feiertagen richtig gut tut!

Wir haben uns für unsere erste Pho Bo an dem sehr guten Kochbuch „Vietnam – Küche & Kultur“ aus dem GU-Verlag orientiert. Ein Kochbuch, auf das wir immer wieder zurückgreifen, wenn uns die Sehnsucht nach unserem Lieblings-Vietnamesen in München übermannt!

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Viel knackiges Gemüse, ordentlich Schärfe und asiatische Aromen: Fertig ist eine Freestyle-Wok-Pfanne, die zum Ende der Woche noch mal einen ordentlichen A****tritt verpasst! 

Ihr kennt ja mittlerweile das Friday Night Dinner Date-Prinzip: Die Woche war heftig, die Zeit zu zweit viel zu rar, das Essen irgendwie ungesund und eigentlich will man nur noch auf die Couch und die kommenden freien Tage planen. Wie schön, wenn man dann mit viel frischem Gemüse, Ingwer, Chili, Fischsauce & Co. einen richtigen Frischekick bekommt!

Freestyle Wok

Zutaten für 2 Personen:

Für die Würzpaste:

1 rote Chilischote, entkernt und grob gewürfelt

1 grüne Chilischote, entkernt und grob gewürfelt

2 Frühlingszwiebeln, grob gehackt

1 daumengliedgroßes Stück Ingwer, geschält

4 Korianderwurzeln

Abrieb 1/2 Limette

1 EL dunkle Sojasuace

1 EL Fischsauce

1 EL Shaoxing Wein

Für den Wok:

2 Karotten, gestiftelt

3 Selleriestangen, in feine Scheiben geschnitten

1 Bambusherz, gestiftelt

8-10 rohe, geschälte Garnelen

1 EL Raps- oder Erdnußöl

Eiernudeln (Menge je nach Hunger, 200 gr reichen aber dicke!)

Asia Basilikum Blätter zum Garnieren (ersatzweise Koriander)

Zubehör: Mixer, Wok

Zubereitungszeit: 30-45 min

So geht’s:

Die Zutaten für den Mixer in selbigen geben und alles gut pürieren, bis eine homogene Paste entstanden ist.

Die Eiernudeln nach Packungsangabe zubereiten (bei asiatischen meist kurz blanchieren, abgießen und kaltwerden lassen).

Öl im Wok erhitzen. Dann die Garnelen anbraten, zur Seite legen. Das Gemüse unter Rühren anbraten. Die Paste hinzugeben und alles gut mischen. Die Garnelen hinzugeben und noch mal vermischen. Zum Schluss die Eiernudeln unterheben. Ebenfalls gut mischen.

In Schalen anrichten und mit dem Asia Basilikum garnieren. Sofort servieren.

Dazu passt ein kaltes Bier oder ein Tee.

Das Geschnippel kann man gut gemeinsam bei einem Glas Wein machen. Die Zubereitung selbst geht dann blitzschnell. Perfekt für einen schönen Abend zu zweit! Ich wünsche Euch ein herrliches Wochenende!

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Heute ist Nikolaustag. Deshalb stecke ich Euch in Eure virtuellen Stiefelchen ein ganzes exotisches Menü!

Im letzten Jahr haben wir mit der jahrzehntelangen Tradition „Kalte Leckereien aus der Frankfurter Kleinmarkthalle“ gebrochen und an Heiligabend für die Familie thailändisch und vietnamesisch gekocht. Herausgekommen ist ein 5-Gang-Menü plus Aperitif, das in Teilen gut vorzubereiten ist und ein bisschen Exotik unter den Weihnachtsbaum zaubert. Außerdem regt es zu Diskussionen, vielen Fragen und jeder Menge Interaktion an. Vielleicht ist das ja eine kleine Inspiration für Euch…

Oder steht Euer Weihnachts-Menü-Plan schon? Was gibt es bei Euch zu Weihnachten?

Der Aperitif: Singapore Sling

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Nach der Negroni-Orgie 2011 ist es fast schon eine Tradition in der Casa German Abendbrot, am 4. Advent so lange die richtige Zusammensetzung des Weihnachts-Aperitifs zu suchen, bis wir rotzbesoffen angeschickert auf der Couch liegen. Der Singapore Sling ist ein Bar-Klassiker, der mit einer ganz leicht herben Note die Geschmacksknospen öffnet. Yummy! (Das Foto ist nicht von ungefähr unscharf… Kinners, ich sag‘ Euch…)

Leider immer noch unverbloggt: Der Appetizer: Mit Schweinehack und Gemüse gefüllte, gedämpfte Wan Tans mit zwei verschiedenen Dips.

Die Suppe: Tom Kha Gung

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Die säuerlich-scharfe Suppe wärmt schön auf und macht Lust auf noch mehr Exotik. Hausgemacht schmeckt der Thai-Imbiss-Klassiker herrlich aromatisch und abwechslungsreich. Besser bekommt man sie nur im Jasmin in München.

Der Salat: Yam Gai

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Der thailändische Hühnchensalat ist erfrischend und belastet nicht, wenn schon ein erstes Sättigungsgefühl einsetzt. Außerdem lässt er sich prima vorbereiten. Fazit: Macht viel her aber keinen Stress. Perfekt für ein entspanntes Heiligabend-Menü.

Der Salat II: Octopussy

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Ok, das ist natürlich nicht der offizielle Name. Der heißt laut Kochbuch lapidar „Tintenfischsalat mit Sesam“. Aber wie langweilig ist DAS denn bitte? Für Octopussy muss man ziemlich schnippeln. Aber auch hier lässt sich alles gut vorbereiten. Und die Frische gepaart mit dem feinen Sesamaroma ist eine echte Offenbarung. Mehr zur Namensherkunft dieses Salates erfahrt Ihr übrigens unter dem o.g. Link😉

Endlich! Das Hauptgericht: Kaeng Phanaeng Neua mit Gurkenrelish

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Diese säuerlich-scharfe Curry ist optisch etwas ungewöhnlich, aber eine wahre Aromaexplosion, die mit dem süßlichen Gurken-Relish wirklich das Highlight des Menüs war. Es ist absolut nichts übrig geblieben. Könnte es ein besseres Zeichen dafür geben, dass es allen geschmeckt hat?

Das Dessert: Zartbitter-Schoko-Fondue mit frischen Früchten (unfotografiert, unverbloggt)

Es muss nicht immer die gute deutsche Tradition „Würstchen mit Kartoffelsalat“ sein. Manchmal darf man auch unterm Tannenbaum von fernen Ländern träumen…

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Vietnam muss ein Königreich für Suppen-Fans sein! Wir können jedenfalls kaum erwarten, einmal dorthin zu reisen, so begeistert sind wir von den Suppen, die wir bisher in unserem Lieblingsrestaurant „Jasmin“ gegessen oder selber zubereitet haben. Eine großartige Rezept-Quelle ist übrigens das bereits häufig an dieser Stelle empfohlene GU-Kochbuch „Vietnam: Küche und Kultur“.

Eine interessante Suppenvariante ist Chao Bap Voi Tom Thit, eine Suppe mit Mais und Shrimps, die sehr schnell zubereitet werden kann (in weniger als einer halben Stunde!), voller Aromen steckt und richtig satt macht.

Wir haben zusätzlich zum Rezept noch etwas Schärfe und Säure hinzugegeben, weil der Mais die Suppe doch recht süß macht. Die Ergänzungen habe ich in der Zutatenliste kursiv hervorgehoben.

Zutaten für zwei große Suppenschalen als Hauptgericht:

1 l Hühnerbrühe

1 Dose Maiskörner (etwa 200gr, abgetropft)

200 gr geschälte, entdarmte Shrimps

4 Frühlingszwiebeln

1/2 Bund Koriander

Salz, Pfeffer

2 Eier (M oder L)

1-2 EL Limettensaft

1 TL Chilisauce

So geht’s:

Brühe in einem Topf zum Kochen bringen. Die Hälfte der Maiskörner hinzugeben und pürieren. Einige Minuten köcheln lassen. Korianderblätter hacken. Frühlingszwiebeln waschen und fein hacken. Die zweite Hälfte der Maiskörner, Shrimps und Zwiebeln in die Suppe geben und alles erhitzen. Salzen und pfeffern. Chilisauce unterrühren. 2 Eier verkleppern und unter Rühren vorsichtig in die Suppe laufen lassen. Mit dem Limettensaft abschmecken, in einer Schale anrichten und mit Koriandergrün garniert servieren.

Wer keine Chilisauce oder Chiliöl zu Hause hat, schneidet Vogelaugenchilis in hauchfeine Streifen. Aber Vorsicht! Das Zeug hat’s in sich.

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So, und jetzt 3 x schnell hintereinander: Khao Phat Kung Naam Phrik Phao!

Klappt nicht? Don’t worry. Schmeckt auch, wenn man es einfach scharfen Garnelenreis nennt🙂 Ein Klassiker der Vietnam-Küche, den es in vielen Varianten gibt.

Das Gericht eignet sich besonders gut, wenn man noch Reis vom Vortag übrig hat. Ansonsten muss man ihn erstmal ansetzen und über Nacht ziehen lassen bzw. morgens machen und abends verwerten. Ein bisschen Planung braucht’s also schon – oder eben Reste von gestern.

Aber von vorne. Hier die Zutaten für zwei Personen:

200 gr rohe Garnelen

3 EL Pflanzenöl

4 Knoblauchzehen

1 Schalotte

400 gr gekochter Reis

1 EL helle Sojasauce

etwas Palmzucker

1 große rote Chili

2 Frühlingszwiebeln

2 TL Chilisauce (s.u.)

Für die Chilisauce (Naam Jim Phrik):

100 ml Öl

2 Schalotten, klein gehackt

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

20 gr getrocknete Chiliflocken

1 TL Palmzucker

Prise Salz

Das Öl in einem Topf erhitzen und Schalotten und Knoblauch anbraten. Chilis und Zucker unterrühren und mit dem Salz abrunden (abschmecken wollt Ihr nicht wirklich! Glaubt’s mir bitte!) In ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich einige Wochen und kann für viele asiatische Gerichte verwendet werden.

Weiter geht’s mit dem Garnelenreis:

Knoblauch hacken. Schalotte und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Chili entkernen und ebenfalls in feine Ringe schneiden. Garnelen schälen, am Rücken aufschlitzen und den Darm rausholen – nicht komplett durchschneiden! Öl im Wok erhitzen und Knoblauch sowie die Schalottenringe nicht zu heiß anbraten. Die Chilisauce (etwa 2 TL – mehr kann man dann immer noch dazunehmen. Vorsicht, das Zeug ist SCHARF!) zufügen und unter Rühren anbraten, bis sich die Aromen freisetzen. Die Hitze hochschalten und die Garnelen anbraten, bis sie rosa sind. Jetzt den gekochten Reis, die Sojasauce und den Zucker hinzufügen. Rote Chiliringe und Frühlingszwiebeln unterheben und alles gut mischen.

Gegebenenfalls noch mit Chilisauce abstimmen und sofort heiß servieren.

Wer Reis übrig und die Sauce im Kühlschrank hat, kann das Gericht blitzschnell zubereiten – dauert etwa 20 Minuten mit all der Schnibbelei. Deshalb lohnt es sich, mal etwas mehr Reis am Wochenende zu kochen, um unter der Woche ein schnelles, gesundes Abendessen zu haben.

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