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Hurrah, ein langes Wochenende steht vor der Tür! Vielleicht habt Ihr ja Lust noch mal auf die Suche nach Bärlauch zu gehen? Blitzschnell und köstlich ist eine schnelle Tarte mit Bärlauch und Feta!

Ein Friday Night Dinner Date kann man auch an einem Donnerstagabend durchführen, wenn am nächsten Tag ohnehin schon Wochenende ist. Also nehmt Euch Eure(n) Liebste(n), Eure beste Freundin, liebe Nachbarn, zuckersüße Töchter und Söhne oder einfach ein paar Kollegen und stoßt auf das Wochenende an!

Bärlauch_Quiche

Übrigens: Entgegen der “Urban Legend” an darf auch den blühenden Bärlauch noch essen! (Sehen die Blüten nicht wunderhübsch aus?!) Keine Sorge. Generell gilt, dass blühende Pflanzen nicht gepflückt werden sollten, damit die Bienen noch ihren Bestäubungs-Job machen und die Pflanzen sich vermehren können. Aber wer – wie wir! – liebe Freunde hat, bei denen Bärlauch im Garten wächst, darf auch den blühenden pflücken, da der Bestand gesichert ist…

Zutaten für eine 26 cm Tarte-Form:

Für den Teig:

140 gr Weizenmehl

65 gr Butter

1/2 TL Salz

50 ml Wasser

(Mit der Innenseite der Butterverpackung die Tarte-Form auswischen; etwas Mehl für die Arbeitsfläche aufheben)

Für den Belag:

2 Eier (M)

100 gr fetten Joghurt (10%)

100 gr Feta, zerkrümelt

2 EL gewürfelten Speck (Vegetarier lassen ihn einfach weg!)

etwa 20 Blätter Bärlauch, grob gehackt

schwarzer Pfeffer

Salz (Achtung! Feta und Speck sind schon salzig!)

Zubehör: Rührschüssel, 26 cm Tarte- oder Springform, Nudelholz oder Weinflasche zum Teigausrollen, kleine Pfanne

Zubereitungszeit: 20 min plus 30 min Backzeit

So geht’s:

Alle Zutaten für den Teig gut verkneten. Ich kann das am besten per Hand. Ihr könnt aber auch die Küchenmaschine verwenden. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und kaltstellen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Den gewürfelten Speck in der Pfanne auslassen und abkühlen lassen. Bärlauch hacken und mit dem Feta, dem Joghurt, den Eiern und dem Speck in einer Schüssel verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Die Tarte-Form fetten und den Teig hineingeben, an den Rändern gleichmäßig andrücken.

Nun die Bärlauch-Masse gut auf der Tarte verteilen und in den Ofen schieben. Auf mittlerer Stufe etwa 20 bis 30 min backen. Die Masse sollte gestockt und goldgelb sein.

Etwas abkühlen lassen und am besten lauwarm mit einem Glas Wein genießen!

Die Tarte schmeckt auch am nächsten Tag noch wunderbar. Wer mag, kann ein Stück einfach in einer Pfanne von unten erwärmen oder kurz in den Umluft-Ofen geben.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen 1. Mai!

Ich bin ja eh ein großer Tarte-Fan. Es gibt kaum eine bessere Art, um Reste zu verarbeiten und auch für den nächsten Tag noch einen köstlichen Lunch zu haben. Mehr Tarte-Rezepte – von herzhaft bis vegetarisch, von fischig bis mediterran – findet Ihr hier.

WOW!

Fast 130 Teilnehmer haben uns die richtige Antwort gegeben: Katrin und ich sind natürlich in Wiesbaden kulinarisch unterwegs!

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Die Losfee hat zugeschlagen und zwei Gewinner gezogen!

Danke

Das Kochbuch “Brotaufstriche” von Stefan Wiertz…

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…geht an: Tobi! Er hat einen Blog namens Lesestunden. Jetzt kann er nicht nur schmökern, sondern dabei auch ‘ne leckere Stulle essen! Danke für’s Mitmachen, Tobi!

Das Kochbuch “Wohlfühlküche” von Jamie Oliver…

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…geht an: Klaudia von Kochen mit Herzchen! Hoffentlich bekommt das Kochbuch auch viele Herzchen von Dir! Danke für’s Mitmachen.

Beide Gewinner wurden per Email benachrichtigt.

Ihr Lieben, Katrin und ich freuen uns über die Lesefreude, die wir in diesem Jahr verschenken durften! Wir hoffen, Ihr schaut hier öfter mal wieder rein. Wir entdecken nämlich rund ums Jahr herrliche Köstlichkeiten, die wir gerne mit Euch teilen!

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Heute melde ich mich mal etwas später. Aber Ihr habt noch ausreichend Zeit, um für ein köstliches Friday Night Dinner Date einzukaufen und ein paar Vorbereitungen zu treffen! Es lohnt sich jedenfalls, Couscous im Haus zu haben. Dann habt Ihr ratzfatz ein leichtes Abendessen oder eine tolle Beilage zu Gegrilltem!

Vor vier Jahren habe ich schon mal einen meiner All-time-favourite-Salate, Tabouleh, verbloggt. Damals arbeitete ich im Münchner Bahnhofsviertel und war ständig von orientalischen Gerüchen, türkischen Gemüsetandlern und exotischen Anregungen umgeben. Auf meinem Radl-Heimweg hab ich dann oft im Verdi Süpermarket eingekauft und ein bisschen Mittelmeer auf unseren Balkon gebracht.

Mittlerweile gehört Tabouleh fest ins Repertoire während der Grill-Saison und wurde noch etwas verfeinert, angepasst, nachjustiert. Der köstlich frische, leicht exotisch gewürzte Couscous-Salat macht satt, erfrischt und kann locker mit Grill-Aromen mithalten. Außerdem wird er durch’s Durchziehen noch besser und fällt nicht zusammen. Er lässt sich also auch perfekt für eine größere Grill-Party, ein Picknick oder den Lunch am nächsten Tag vorbereiten:

Tabouleh

Zutaten für eine große Schüssel, die für 2 Personen locker als Hauptgericht oder 2 x als Beilage reicht:

ca. 200 gr Couscous

3 große Tomaten

1/2 Salatgurke

je eine rote und grüne Chilischote

4 Frühlingszwiebeln

4 EL Olivenöl

1/2 Bund Minze

1 Bund glatte Petersilie

1 TL Sumach (säuerliches orientalisches Gewürz)

Saft einer kleinen Zitrone

1 TL Harissa (orientalische Gewürzpaste aus Paprika – scharf!)

1/2 TL Kreuzkümmel

1/2 TL Pul Biber (türkisches Paprikagewürz – scharf!)

1 TL scharfes Paprikapulver

250ml Gemüsebrühe

Salz

2 EL Naturjoghurt

Zubehör: 2 große Schüsseln

Zubereitungszeit: 30 min, besser etwas länger zum Durchziehen

Die Gemüsebrühe erhitzen. Den Couscous in eine große Schüssel geben. Harissa und Paprikapulver untermischen. Mit der heißen Gemüsebrühe begießen. Er sollte knapp bedeckt sein. Jetzt quillt er und saugt nach und nach die gesamte Brühe sowie die Aromen der Gewürze auf. Gemüse waschen, entkernen und würfeln. Kräuter und Frühlingszwiebeln waschen und kleinhacken. Alles in die zweite Schüssel geben und mit Olivenöl, Zitronensaft, Sumach, Kreuzkümmel und etwas Salz anmachen. Wenn der Couscous die Flüssigkeit aufgesogen hat und abgekühlt ist, mit dem Gemüse zusammenschütten. (Falls noch Wasser in der Couscous-Schüssel ist: Einfach in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.)

Alles gut mischen und durchziehen lassen. Anrichten, mit 2 EL Joghurt und einigen Blättchen Minze servieren.

Tipp: Ich habe an meinen Naturjoghurt etwas Bärlauch-Öl gegeben. Das gibt eine fein knoblauchartige Note, ohne dass man stinkt ;-)

Schönes Wochenende, Ihr Lieben!

Heute hätte William Shakespeare seinen 451. Geburtstag gefeiert. Und sein Todestag jährt sich ebenfalls. Deshalb ist der 23.4. der internationale Welttag des Buches. Grund genug, um Euch zwei wunderbare Kochbücher zu schenken!

Bei der jährlichen Aktion Blogger schenken Lesefreude mache ich seit den Anfangstagen mit: 2013 habe ich ein indisches Kochbuch verlost, 2014 eines zum Einmachen von Früchten.

In diesem Jahr bekommt Ihr gleich zwei Chancen zu gewinnen:

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“Jamies Wohlfühlküche” von Jamie Oliver

und

“Brotaufstriche” von Stefan Wiertz.

Beide Bücher wurden mir von Katrin vom Wiesbadener Kochbuch-Laden Buchgenuss zur Verfügung gestellt. Sie ist ein noch viel größerer Kochbuch-Fan als ich und hat ihre Liebe zum Beruf gemacht! Ist das nicht toll?

Beide Bücher haben wir Euch schon in dem Blog-Post letzte Woche genauer vorgestellt. Hier noch mal Katrins Empfehlung, mein Senf dazu und je ein Link zu anderen Blog-Rezensionen:

Jamie Oliver „Wohlfühlküche“.

Katrin sagt: Das Buch enthält Rezepte für bodenständige ehrliche Gerichte, traditionelle Mahlzeiten, nach Jamie-Oliver-Manier versammelt aus aller Welt, die der ganzen Familie schmecken und in ihrer Zubereitung vor allem zwei besondere Zutaten benötigen: etwas Zeit und die Liebe zum Kochen.

Julia sagt: Pasta, TexMex, Indische Einflüsse, Suppen – Jamies Wohlfühlküche macht Lust aufs (Nach)Kochen. Die Bilder sind nicht affig, sondern wirken realistisch, die Beschreibungen sind verständlich und im Register finden sich noch Nährstoffangaben. Ein tolles Kompendium für alle, die nicht nur für den Körper sondern auch für die Seele essen.

Isabel Geigenberger für Valentinas Kochbuch-Seite:Ein echter Kessel Buntes, von Jamie und seinem eingespielten Team frisch angerührt” (zur Rezension).

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Stefan Wiertz “Brotaufstriche”.

Katrin sagt: In diesem Buch sind 90 Rezepte für frische, schmackhafte Brotaufstriche enthalten, die garantiert für Abwechslung auf Frühstücksbrötchen und Pausenbrot sorgen. Ob herzhaft oder süß – feine Schnittchen haben immer Saison.

Julia sagt: Ob süßer Dip oder herzhafter Aufstrich, Geschenkidee oder schnelle Lösung für den Hunger zwischendurch – die Rezepte bieten für jeden Geschmack und jede Situation etwas. Ich schneid’ mir gleich mal ‘ne Scheibe Brot ab…

Die Turbohausfrau sagt: “(Ein Buch), das mir in der Zwischenzeit schon sehr ans Herz gewachsen ist” (zur Rezension).

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UND SO MACHT IHR MIT:

– Mitmachen kann jeder, unabhängig davon, ob er/sie einen Blog betreibt oder nicht. Minderjährige benötigen das Einverständnis ihrer Eltern.

– Jeweils ein Exemplar der oben genannten Kochbücher wird verlost und per Post an den/die GewinnerIn per Post verschickt. Die Auslosung erfolgt am Sonntag, den 26. April 2015, 20:00h. Der Versand findet bis zum 11. Mai 2015 statt, falls nicht anders vereinbart.

– Um im Lostopf zu landen, hinterlasst mir bis zum 26. April 2015, 19:00 Uhr, unter diesem Beitrag eine Antwort auf die Frage: In welcher Stadt sind Katrin von Buchgenuss und Julia vom German Abendbrot kulinarisch unterwegs?

– Sagt bitte, welches der beiden Kochbücher Ihr gewinnen möchtet. Falls Ihr kein Buch auswählt, seid Ihr in der Lostrommel für beide Bücher.

– Als Owner und Moderator dieses Blogs behalte ich mir vor, sexistische, rassistische oder sonstwie beleidigende oder unpassende Kommentare nicht zur Veröffentlichung freizugeben.

– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die GewinnerIn wird am 26. April 2015 per Los ermittelt und anschließend per Email benachrichtigt.

Hinterlasst also bitte Eure Email-Adresse!! Diese wird ausschließlich zum Zwecke der Auslosung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben!

– Mit der Teilnahme an der Verlosung erklärt Ihr Euch einverstanden, dass  ich – falls Ihr gewinnt – Euren Vornamen in einem Blog-Post nenne.

– Wie auch im letzten und vorletzten Jahr bedingt sich der bEdW aus, auch solche Antworten zuzulassen, die auf folgende Frage antworten: Aber warum heißt es nicht Froderick Fronkenstein?” Wer also darauf eine Antwort weiß, wandert auch in den Lostopf (*insert Mega-Eyeroll here*).

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Noch nicht das Richtige dabei für Euch? Dann schaut doch mal unter den anderen rund 1.000 Büchern, die heute von Bloggern verschenkt werden. Eine komplette Teilnehmer-Liste findet Ihr hier.

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Kichererbsen, Sesampaste, Olivenöl – viel mehr braucht es nicht für ein köstliches Hummus, das auf keiner orientalischen Mezze-Platte fehlen darf. Lasst mal Euren Blick durch den Vorratsschrank schweifen. Vielleicht findet Ihr ja noch eine Dose Kichererbsen…

Bald biegen sich auf dem Wochenmarkt wieder die Stände vor Erdbeeren, Kirschen, Tomaten und vielen anderen Köstlichkeiten, die sich wunderbar zum Einkochen eignen. Wer Rhabarber-Sirup, Stachelbeer-Chutney oder hausgemachtes Ketchup im Haus hat, muss Herbst und Winter nicht fürchten.

Aber bevor Neues in die Regale kommt, muss erstmal ein bisschen was ausgeräumt werden. Seit Jahren steht bei uns eine Dose Kichererbsen im Vorratsschrank. Und die Sesampaste Tahini hält sich auch nicht ewig.

Kichererbsen + Tahini = Hummus!

Hummus

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen (400gr, alternativ: getrocknete Kichererbsen. Diese aber dann über Nacht einweichen lassen!)

Saft und Abrieb 1/2 Zitrone

1/2 TL Salz

1 TL rosenscharfes Paprikapulver

1/2 TL Sumach (säuerliches Gewürz, türkischer Supermarkt)

Prise Zucker

10 Blatt Petersilie, einige Blätter zum Garnieren

4-6 EL Olivenöl

1-2 EL vom Kichererbsen-Wasser

4 EL Tahini (Sesam-Paste, aus dem türkischen Supermarkt oder Asia-Laden)

1 TL Pul Biber (grobe Paprikaflocken, türkischer Supermarkt

1/2 Zehe Knoblauch (alternativ: Bärlauch-Öl)

Zubehör: Pürierstab oder Mixer

Zubereitungszeit: 15 min

So geht’s:

Kichererbsen in ein Sieb abgießen und etwas von dem Wasser auffangen. Etwas abspülen und in den Mixer geben. Zusammen mit Zitronensaft, Salz, Knoblauch, Petersilie, Paprikapulver, Zucker, Sumach, Olivenöl und Kichererbsen-Wasser zu einer glatten Paste mixen. Ist das Hummus zu fest, einfach noch etwas Olivenöl zugeben. Das Tahini unterrühren und mit Pul Biber, Salz und Zitronensaft abschmecken. Etwas Zitronenabrieb unterheben. Mit feingehackten Petersilienblättern, einigen Tröpfchen Olivenöl und einer Prise Paprika oder Pul Biber garnieren.

Hummus mit geröstetem Fladenbrot servieren.

Der cremige, leicht säuerlich-scharfe Hummus schmeckt köstlich als Dip, zu Gegrilltem, als Spread unter Roastbeef für ein herzhaftes Sandwich und vielem mehr. Er wird noch besser, wenn er einige Stunden oder über Nacht durchzieht.

Weil ich jetzt endlich Kichererbsen und Tahini verbrauchen konnte, ist das köstliche Hummus mein Beitrag zu Susannes Dauer-Blog-Event “Schatzsuche im Vorratsschrank”. Schaut doch auch mal in Eure Schränke und werdet kreativ!

…stand mal auf einer Postkarte aus Schweden. Wörtlich übersetzt: Das Glück kommt wie ein Lufthauch. Aber sinnbildlich eher: Das Glück kommt überraschend, aus einer unvorhersehbaren Richtung, streichelt Deine Wange, irritiert für einen Augenblick und ist schnell wieder weg, wenn Du es nicht genießt, sobald es Dir begegnet. 

“Vindpust” haben wir heute bei schönstem Sonnenschein ordentlich auf unserer Terrasse. Die Bienen haben sogar Landeschwierigkeiten. Aber glücklich machen sie mich dennoch. So wie unsere Erdbeerblüten die Bienen glücklich machen.

  

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sonntag und eine glückliche Woche! Vergesst nicht, auf den Lufthauch zu achten! 

Was ist typisch für den Frühling? fragt Kebo Homing in diesem Monat. Wie könnte ich diese Frage anders beantworten als mit Frankfurter Grie Soß? Jener grünen Soße, dem Nationalgericht aller Hessen, der von Goethes Mutter nicht wirklich erfundenen frühlingshaften Köstlichkeit?

Kein Jahr ohne Grie Soß beim German Abendbrot. Das Original-Rezept war eines der allerersten im Blog. Und mit der Grund überhaupt mit dem Bloggen anzufangen. Denn immer wieder hörte ich – damals noch in München – die Frage: “Was, zur Hölle, IST das eigentlich?” und “Wie soll das denn schmecken?”. Aufklärung tat not!

Wann immer wir unseren Münchner Freunden die Grie Soß servierten, waren sie begeistert: Ob klassisch mit Tafelspitz, zur Spargelsaison mit Roastbeef und Salzkartoffeln oder vegetarisch mit Bratkartoffeln und halben hartgekochten Eiern.

Grie Soß

Hier noch mal die Zutaten (für 2 Personen als Hauptgericht) und die Zubereitungsanleitung:

2 hartgekochte Eier Größe M (bei mehr Personen: Immer 1 Ei weniger als Leute)

Je ein Bund glatte Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Pimpinelle

Einige Blätter Sauerampfer, Borretsch

(Am Anfang des Frühjahrs sind nicht immer alle Kräuter erhältlich. Dann dürft Ihr sie weglassen oder das Mengenverhältnis ändern. Hauptsache, Ihr macht keinen Dill rein!)

1 Becher (125 gr) 3,5% Joghurt (Kauft lieber etwas mehr, damit Ihr je nach Konsistenz noch mehr dazugeben könnt!)

1 Becher (125 gr) Saure Sahne

2-3 EL Essig (Wein-Branntwein-Essig, den ganz einfachen!)

2 EL Pflanzenöl (Raps, Sonnenblume…)

1 EL mittelscharfer Senf (z.B. ABB Mostert aus Düsseldorf)

Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubehör: Große Schüssel, Pürierstab. (Puristen hacken die Kräuter von Hand, aber das muss nicht sein.)

Zubereitungszeit: 30min plus ggf. Zeit zum Durchziehen.

Pimpinelle-Blättchen von den Stengeln zupfen, da diese sehr hart sind. Restliche Kräuter grob hacken. Zusammen mit den hart gekochten, abgekühlten Eiern, Senf, Essig, Öl, etwas Salz und Pfeffer pürieren. Die Kräutermasse Masse mit saurer Sahne und Joghurt vermengen, bis die gewünschte Konsistenz entsteht. Die Grie Soß sollte brei-artig sein, keinesfalls flüssig oder fest. Und sie sollte ein schönes Grün haben – nicht gelblich oder zu blass sein. Lasst sie, wenn Ihr genügend Zeit habt, mindestens noch mal 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Schließlich abschmecken, ggf. nachwürzen. Fertig.

Wer morgens schon mal die Eier hart kocht, in der Mittagspause ein Kräuterpäckchen besorgt und abends schnell alles zusammen zubereitet, hat ein köstlich leichtes, nach Frühling schmeckendes Friday Night Dinner Date.

E bissi Ebbelwei dazu un fäddisch is dem Hesse sei Lieblingsspeis!

Was also könnte besser den Frühling einläuten als die herrlich hellgrüne Frankfurter Grie Soß? Deshalb ist sie auch mein Beitrag zum Dauerevent “Typisch für…” von Kebo Homing, das sich in diesem Monat mit Typischem im Frühling beschäftigt.

Typisch für... Dauerevent

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