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Wer wie ich von Erbsen nie genug bekommt, mischt einfach Kichererbsen und grüne Erbsen zu einem schnellen, gesunden und würzigen Chana Matar Masala!

Die Ayurvedische Küche liebt Kichererbsen (Chana) und grüne Erbsen (Matar) vor allem wegen ihrer Protein-Power. Hiermit können sich nicht nur Vegetarier und Veganer ihre Extraladung Protein abholen. Aber auch wer sich nicht fleischlos ernährt, tut sich was Gutes: Die Kichererbse steckt voller Magnesium, Calcium und Eisen, die grüne Erbse bringt außerdem noch Vitamin A und C mit. Lauter gute Gründe, um sich zusammen mit köstlichen indischen Gewürzen ein kraftvolles Chana Matar Masala zuzubereiten:

kichererbsencurry

Dieses schnell zubereitete indische Gericht sieht nicht nur wunderhübsch aus, sondern ist auch schnell fertig. Zudem macht es richtig ordentlich satt. Und am nächsten Tag schmeckt es aufgewärmt mindestens noch mal so gut! Wer öfter indisch kocht, hat vermutlich sogar alle Zutaten im Haus. Perfekte Voraussetzungen, um in die Kategorie „Friday Night Dinner Date“ zu rutschen, oder?

Zutaten für 2 Personen:

1 EL Rapsöl (Nicht-Veganer: Ghee)

1 TL braune Senfsamen

1 kl Zwiebel, fein gehackt

1 TL Ingwer-Knoblauch-Paste (oder die entsprechenden Zutaten sehr fein gehackt)

1 TL scharfes Chilipulver

1 TL Kurkuma

1 TL brauner Zucker

400 gr Kichererbsen aus der Dose, abgetropft und leicht abgespült

200 ml Tomatensaft

1 EL Garam Masala

1/2 TL Tamarindenpaste

1 EL getrocknete Bockshornkleeblätter

4 EL TK-Erbsen, aufgetaut (oder je nach Saison frische Erbsen)

1 Stange Staudensellerie, in Scheiben geschnitten

Salz

Zubehör: Schwere Pfanne mit Deckel

Zubereitungszeit: 20-30 Minuten

Beilagen: Naan und Gurken-Raita (Joghurt, fein geraspelte Salatgurke, Salz und Cumin mischen. Veganer ersetzen den Joghurt entsprechend.)

So geht’s:

Das Rapsöl in der Pfanne erhitzen. Braune Senfsamen hinzugeben und warten, bis sie zu springen anfangen. Hitze etwas herunterstellen. Zwiebeln und Ingwer-Knoblauch-Paste andünsten. Braunen Zucker hinzugeben, bis die Zwiebeln leicht karamellisiert sind. Chilipulver und Kurkuma hinzugeben und ebenfalls anrösten.

Mit Tomatensaft ablöschen. Eventuell noch etwas Wasser hinzugeben. Jetzt die Kichererbsen und den Staudensellerie in die Sauce geben und mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze gar köcheln lassen.

Deckel öffnen und die Tamarindenpaste unterrühren. Grüne Erbsen ebenfalls unterrühren und gar ziehen lassen. Bockshornkleeblätter und Garam Masala sowie zum Abschmecken Salz hinzugeben und alles noch mal heiß werden lassen.

Mit Naan und Raita servieren!

Power-Food für’s lange Pfingstwochenende! Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und viel Spaß beim Genießen!

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Ich halte mich für einen äußerst toleranten Esser. Aber bei zwei Gemüsen streike ich: Blumenkohl und Rosenkohl. Heute stelle ich mich zumindest dem ersten Feind: Mit einem scharfen Aloo Gobi!

Seit jeher hasse ich den Geruch von Blumenkohl. Und dieses komisch krümelige Gefühl auf der Zunge. Meist kommt er auch noch in Sahne ertränkt und mit Käse und Schinken überbacken als riesiger weißer Berg auf den Teller. Wer braucht sowas?

Während ich mich auch weiterhin weigere, die Existenz von Rosenkohl anzuerkennen, will ich dem Blumenkohl eine Chance geben. Schmeckt er mir doch immer dann, wenn er in Maßen einem indischen Curry beigegeben ist. Klassisch ist beispielsweise das Aloo Gobi. Klingt ja auch gleich viel schöner als „Kartoffeln und Blumenkohl“, oder?

Ich raffe also meine virtuellen Röcke und springe über meinen Schatten: Voila, meine persönliche Variante eines köstlich scharfen, knackigen Aloo Gobi:

Aloogobi

Zutaten für eine große Pfanne Aloo Gobi für mindestens 2 Personen:

1 kl. Blumenkohl, in mundgerechte Röschen zerteilt

2 mittelgroße, festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt

1 Karotte, gewürfelt

4 braune Champignons, gewürfelt

4 EL TK-Erbsen

20 frische Curryblätter

1 scharfe, rote Chili, gehackt

1 EL Ingwer-Knoblauch-Paste (oder etwas Ingwer und Knoblauch frisch gehackt)

1 EL Ghee (vegan: Sonnenblumenöl)

1 Zwiebel

200 ml Tomatensaft (oder gleiche Menge stückige Tomaten aus der Dose)

200 ml Gemüsebrühe

1 TL Panch Phoran (bengalisches 5-Gewürze-Pulver aus braunen Senfsamen, Schwarzkümmel, Fenchelsamen, Kreuzkümmel (Cumin) und Bockshornkleesamen zu gleichen Teilen gemischt und gemörsert)

1 TL Chilipulver

1 TL frisch gemahlener Cumin

1 EL scharfes Curry (etwa Madras Curry nach diesem Rezept)

1 TL braune Senfsamen

Salz

brauner Zucker

2 EL Joghurt (10% Fett) (vegan: 3-4 EL Kokosmilch)

Beilagen: Naan-Brot und Gurken-Raita (Joghurt mit gewürfelter Salatgurke, etwas Salz und Cumin mischen, etwa 30 min ziehen lassen)

Zubehör: große Pfanne (gerne beschichtet) mit Rand und Deckel

Zubereitungszeit: Mit der ganzen Schnippelei rund 45 Minuten

So geht’s:

Das Gemüse vorbereiten, alle Gewürze bereitstellen. Pfanne erhitzen und Blumenkohlröschen darin anrösten. Beiseite stellen.

Ghee in der Pfanne erhitzen. Senfsamen anrösten, bis sie zu springen anfangen.

Zwiebeln, Chili und Ingwer-Knoblauch-Paste hinzugeben, alles gut vermischen und anschwitzen.

Etwas zuckern, bis alles leicht karamelisiert.

Die Gewürze in die Pfanne geben, bis sich das Aroma duften ausbreitet.

Curryblätter hinzugeben und leicht mit andünsten.

Mit Tomatensaft und Gemüsebrühe ablöschen. Aufköcheln lassen und die Hitze reduzieren.

Karotten- und Kartoffelwürfel hinzugeben und bei geschlossenem Deckel mindestens 15 min dünsten.

Wenn Kartoffel und Karotte fast gar sind, Blumenkohl hinzugeben und ebenfalls unter geschlossenem Deckel etwa 10 min bei leichtem Köcheln gar dünsten. (Eventuell noch etwas Flüssigkeit hinzugeben)

Wenn der Blumenkohl gar ist, die Champignons und Erbsen hinzugeben und erhitzen. Alles mit Salz und noch etwas Zucker, eventuell auch Panch Phoran und Chilipulver, abschmecken.

Hitze ausstellen und den Joghurt unterziehen.

Mit Naan und Gurken-Raita servieren.

Fertig ist ein köstliches vegetarisches (oder veganes) Curry, in dem mir sogar der Blumenkohl schmeckt. Weiches Naan und das kühlende Raita neutralisieren die prickelnde Schärfe. Ich bin jetzt Fan!

Skeptiker nehmen einfach ein paar weniger Röschen für den Anfang. Ganz klassisch ist Aloo Gobi ein Curry nur aus Blumenkohl und Kartoffeln. Die Karotte, Champignons und Erbsen liefern aber noch zusätzliche Konsistenzen und etwas mehr Abwechslung im Mund. Probier‘ es doch mal aus!

Wen nicht stört, dass der Joghurt beim Aufwärmen leicht ausflockt, kann sich Reste am nächsten Tag noch mal prima aufwärmen und mit etwas Reis essen. Bringt Bollywood-Flair in die Büro-Küche!

 

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Wenn ich mich bei IRGENDWAS mengenmäßig immer verschätze, ist das Reis. Ich mache IMMER zu viel. Wie gut, wenn man den dann aufhebt und einen exotischen indischen Gemüsereis daraus macht!

Mein Faible für die indische Küche dürfte hinlänglich bekannt sein. Nicht umsonst hat meine Lieblingsküche eine eigene Kategorie hier im Blog. Fasziniert bin ich von den vielen Aromen und den zahlreichen Einflüssen. Einflüsse in beide Richtungen:  Von Indien in die Welt (etwa im englischen Chicken Tikka) oder von den Kolonialherren nach Indien (etwa beim Vindaloo).

Und nicht vergessen: Ohne die englischen Kolonialherren in Indien, Malaria und Durchfall gäbe es keinen Gin Tonic (Gin und Chinin sollen gegen beide Malaisen helfen. Ich hab in Indien feste dran geglaubt und mir nix eingefangen! Cheers!).

So eine wechselseitige Einflussnahme ist auch das Vadouvan-Gewürz (oder Vadavam). Die Franzosen haben diese Gewürzmischung aus indischen Gewürzen zusammengestellt. Meist beinhaltet sie Knoblauch, Zwiebeln, Bockshornkleesamen, Senfsaat und Kreuzkümmel. Alles wird in Öl angeröstet und trocknen gelassen. So bleibt es schön haltbar.

Ich habe Vadouvan doch tatsächlich erst kennengelernt, als mir die großartige Astrid eine Mischung von Ingo Holland geschenkt hat. Dabei weiß Astrid doch ganz genau, wie man mit Vadouvan aromatisierten Reis selbst herstellen kann – zeigt sie uns nämlich hier.

Die Gewürzmischung kommt aber dennoch bei uns zum regelmäßigen Einsatz, parfümiert sie Reis doch aufs zauberhafteste. Dazu einfach 1 TL der Mischung im Reiswasser mitkochen, den aufsteigenden Duft tief einatmen und genießen.

Wer so einen Reis übrig hat, kann sich am nächsten Tag total unkompliziert, günstig und bunt eine köstliche indische Reispfanne machen:

Indischer Gemüsereis

Zutaten für 2 hungrige Personen als vegetarisches Abendessen:

2 Portionen Vadouvan-aromatisierter Reis (idealerweise vom Vortag)

1 Stengel Sellerie, in feine Scheiben geschnitten

1 Karotte, in feine Streifen geschnitten

frischer Koriander, gehackt

1 TL Currypulver (hausgemacht)

1 kleine rote, scharfe Chili, in feine Streifen geschnitten

1 grüne Paprika, gewürfelt

2 Eier

Salz

optional: etwas Ghee

Zubehör: Große Pfanne

Zubereitungszeit (wenn Du den Reis noch vom Vortrag übrig hast): 20 min

So geht’s:

Die Eier verkleppern und mit Salz abschmecken. Die Pfanne erhitzen und – falls nicht beschichtet – etwas Ghee darin schmelzen. Die Eier zu einem dünnen Omlett braten und zur Seite stellen. Abkühlen lassen und in Streifen schneiden.

Gemüse sowie das Curry anrösten, salzen und den Reis portionsweise hinzugeben. Alles unter Rühren erhitzen. Zum Schluss die Omelettestreifen hinzugeben und sofort servieren.

Dazu passt ein eiskaltes King Fisher-Bier!

Da die vielen Gewürze angeblich auch aphrodisierende Wirkung haben (das Kamasutra kommt nicht ohne Grund aus Indien!), wünsche ich Euch einen ganz besonders romantischen Freitagabend ;-))

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Ok, eine Kürbissuppe zu verbloggen ist nun echt nicht super innovativ. Aber, hey, ich HASSE Kürbis. Bisher. Langsam nähern wir zwei uns nämlich an. Und das alleine ist schon ein guter Grund, Euch diese strahlend schöne, schnell gemachte und sehr feine Kürbissuppe heute ans Herz zu legen!

Kürbis und ich – das ist nicht gerade die große Lovestory. Ein halbherziger Versuch mit einem Kürbis-Curry ging ziemlich in die Hose. Ich dachte: „Ach, komm‘. Wenn Du das Ding indisch zubereitest, wird es Dir schon schmecken!“ Aber nix da. Selber austricksen funktionierte da leider nicht: Der verwendete Butternut-Kürbis war einfach zu süß! Bäh!

Kaum fünf Jahre später wage ich mich an einen neuen Versuch: Kürbissuppe! Denn alleine die Farbe und Wärme, die so ein Süppchen ausstrahlt, lässt mir das Herz aufgehen. Dazu kam ein Probierlöffelchen einer köstlichen Kürbis-Walnuss-Suppe, das mir K. neulich beim Italiener abgegeben hat. Also: Wer sich erfolgreich überwindet und zum Rote-Bete-Fan mutiert, der stellt sich auch seiner Kürbis-Phobie!

Kürbissuppe

Wer kann zu so einem Schälchen hießer, würziger Suppe schon „Nein!“ sagen? Ich wollte mich möglichst pur und simpel dem Kürbis widmen. Blitzschnell fertig war eine sehr feine Suppe, die eine hervorragende Basis bildet für Abwandlungen aller Art! (Jetzt muss ich mich nur noch mit Blumenkohl und Rosenkohl (NIEMALS!) anfreunden!)

Los geht’s mit den Zutaten für einen großen Topf Kürbissuppe mit ausreichend „Rest“ für die nächsten Tage:

1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1kg)

500ml Gemüsebrühe

1 kl. Vogelaugenchili, grob gehackt, entkernt

1 daumennagelgroßes Stück Ingwer, geschält und in Streifen geschnitten

1 Lorbeerblatt

1 Zwiebel, geschält und gehackt

2 EL Olivenöl – und etwas zum Servieren

1 TL Madras Curry (oder ein anderes scharfes Currypulver)

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Spritzer Zitronensaft zum Abschmecken

etwas Paprikapulver zum Servieren

Optional: Spritzer Sahne oder Kokosmilch

Zubehör: großer Topf mit Deckel, Pürierstab, scharfes, stabiles Messer

Zubereitungszeit: rund 30 Minuten

So geht’s:

Den Hokkaido-Kürbis abwaschen und in grobe Würfel schneiden (Hokkaido muss nicht geschält werden!). Das innere Kern-Gekröse entfernen. Für das Zerteilen braucht man etwas Kraft! Nimm also ein großes, breites, stabiles Messer oder ein Küchenbeil, damit es Dir nicht abbricht!

Währendessen das Öl im Topf erwärmen. Zwiebeln anschwitzen. Ingwer, Chili und Lorbeerblatt sowie das Currypulver hinzugeben und alles miteinander anrösten.

Hokkaido-Würfel hinzugeben und unter Rühren andünsten. Gemüsebrühe hinzugeben und zum Kochen bringen. Dann die Hitze auf mittlere Höhe schalten und zugedeckt für etwa 15 Minuten köcheln lassen. (Die Länge des Kochens ergibt sich daraus, wie groß Eure Kürbiswürfel sind. Lieber ein paar Minuten länger, damit der Kürbis richtig gar ist!)

Wenn der Kürbis gar ist, das Lorbeerblatt herausfischen und den Topf vom Herd nehmen. Jetzt mit dem Pürierstab pürieren, bis die Suppe schön sämig ist.

Jetzt mit Salz und Pfeffer sowie etwas Zitronensaft noch final abschmecken.

Wenn Du magst, kannst Du mit einem Schluck Sahne oder etwas Kokosmilch bzw. einem veganen Sahneersatz die Suppe noch etwas „rund“ machen. Ich fand das aber gar nicht nötig. Die Sahne/Sahneersatz sorgen auch dafür, die Schärfe etwas zu reduzieren, falls Dir Chili und Currypulver zu heftig vorkommen. Probier das einfach mal aus…

In vorgewärmten Suppenschalen mit etwas Olivenöl und einer Prise Paprika servieren – vielleicht auch noch mit ein paar Petersilienblättchen für die Optik.

Fertig ist eine schnelle, gesunde, leichte und köstliche Suppe, die etwas Farbe in den Novemberfreitag bringt! (Vermutlich hat ja schon jeder außer mir Kürbissuppe gekocht und lieben gelernt. Aber für mich ist das echt eine Entdeckung: Kürbis schmeckt!)

Mit der Weinauswahl zu Kürbis (und Curry!) tue ich mir schwer. Hast Du einen Wein-Tipp?           (Den kann man ja auch hinterher trinken – eingekuschelt auf dem Sofa mit Buch und Decke!)

Habt ein schönes Wochenende!!

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Heute muss es schnell gehen: Sowohl beim Bloggen als auch beim Kochen! Hinter mir liegt eine Woche, die ganz unter dem Motto stand: „Wenn Du die Götter zum Lachen bringen willst, mach‘ Pläne!“ In so Fällen will ich wenigstens beim Essen wissen, worauf ich mich einlasse: Ein scharfes Schlangenbohnen-Curry aus Sri Lanka a la Foodina!

Wenn es würzig, exotisch und herzerfrischend unkompliziert sein soll, ist Tina mit ihrem Blog eine sichere Bank. Ich muss nur ungefähr wissen, worauf ich Bock habe und finde immer, immer, immer etwas bei meiner „indischen Schwester“.

Das Schlangenbohnen-Curry aus Sri Lanka war da keine Ausnahme und schmeckte köstlich:

SriLankaCurry

Wie immer haben wir das Originalrezept ein bisschen abgewandelt: Zu den Schlangenbohnen haben wir noch etwas Chinakohl hinzugenommen, den wir noch übrig hatten. Besonders die Strünke schmecken herrlich knackig und fast etwas süßlich. Eine tolle Ergänzung zu der Säure der Tomaten und der Schärfe der Chilis.

Zutaten für 2 Personen:

200 gr Schlangenbohnen, in mundgerechte Stücke geschnitten (Schlangenbohnen muss man nicht blanchieren!)

4 Blätter Chinakohl, grob gehackt

1 kl. Zwiebel, fein gehackt

1 kl. Stück Ingwer, geschält und gehackt

400ml gehackte Tomaten aus der Dose

2 sehr scharfe, frische Vogelaugenchilis, in feine Ringe geschnitten

10 frische Curryblätter

1/2 TL Chilipulver

1/2 TL Kurkuma

1 gehäufter Teelöffel Madras Currypulver

100 ml Kokosmilch

etwas Fischsauce zum „Salzen“

2 EL Rapsöl

1 Prise Zucker

Zubehör: Wok oder große, beschichtete Pfanne

Zubereitungszeit: Unter 30 Minuten

So geht’s:

Öl im Wok erhitzen. Gewürze unter Rühren anbraten, bis ein starkes Aroma aufsteigt. Zwiebel, Ingwer, Chilis und Curryblätter anschwitzen. Schlangenbohnenstücke und Chinakohl hinzugeben und alles gut verrühren. Tomaten hinzugeben und alles leicht köcheln lassen, bis die Bohnen gar sind. Zum Schluss die Kokosmilch hinzugeben und gut unterrühren. Mit der Fischsauce oder Salz sowie der Prise Zucker abschmecken.

Mit Reis servieren.

Schneller und einfacher geht es kaum. Ganz nebenbei ist das Gericht auch noch vegan und sehr leicht. Dazu passt ein gut gekühltes Bier!

SriLankaCurryII

Ich wünsche Euch ein feines Wochenende!

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Ich bin immer wieder verblüfft, wie wenig zeitaufwendig die indische Küche sein kann, wenn alle Gewürze im Haus sind (das lohnt sich echt, wenn Du öfters asiatisch kochen magst!). Dann steht auch einem exotischen Genuss an einem ganz normalen Werktag nichts im Wege. Das köstliche Hühnchencurry ist in rund einer halben Stunde fertig, da es im Gegenteil zu Lamm- oder Rindercurries nicht stundenlang schmoren muss!

Hilfeeeeee! Kennst Du das: Du sitzt am Schreibtisch, der Hunger nagt im Magen und Deine Gedanken kreisen schon seit Minuten um’s Essen, aber Dir fällt einfach nicht ein, was Du kochen könntest? Um Dich endlich wieder auf die Arbeit konzentrieren zu können, musst Du jetzt a) schnell eine Kleinigkeit zu Dir nehmen und b) schnell eine Idee kriegen, was Du heute Abend kochst, damit Du Dich wieder auf die Arbeit konzentrieren kannst! Mir ging es neulich auch so. Ich wusste lediglich: Indisch und scharf soll es sein! Denn das kalte Herbstwetter ruft nach exotischen Düften und anheizenden Gewürzen!

Curry

Also schnell die großartige Tina vom Blog Foodina angechattet: „Sag mal, haste ne Idee für ein schnelles (!) indisches Curry? Schön scharf und gerne mit Hühnchen oder Rind…?“ Und prompt kamen 4 oder 5 Vorschläge zurück samt Verlinkung auf die Rezepte. WOW! Ich liebe dieses Internet!

Hängen geblieben bin ich am Spicy Tomate Chicken. Aber da ich momentan im Vorräte-Verwertungs-Wahn bin, wurde in meiner Version kräftig abgewandelt. So habe ich deutlich weniger Hühnchen genommen, dafür aber Kartoffeln und Erbsen hinzugefügt. So konnte ich die Menge an Fleisch um die Hälfte reduzieren und mir im Gegenzug ein gutes Brustfilet vom Loué-Huhn gönnen!

curry2

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

200 gr Hühnerbrustfilet ohne Haut, in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden

3 mittelgroße, festkochende Kartoffeln, geschält und in mundgerechte, gleichmäßige Würfel geschnitten

eine Handvoll TK-Erbsen

400 gr geschälte Tomaten aus der Dose

1 scharfe, rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten

1 EL Garam Masala

1 weiße Zwiebel, mittelgroß, geschält und fein gehackt

1 Daumengelenk großes Stück Ingwer, geschält und fein gehackt

1 EL Kaschmir-Chili-Pulver (ist relativ mild, bei sehr scharfem Chilipulver ggf. weniger nehmen)

50 ml Sahne (alternativ: Joghurt, möglichst fett)

10 frische Curryblätter

1 EL Ghee (alternativ: Pflanzenöl)

Salz

1 TL Jaggery (alternaitv: brauner Zucker)

Einige Blätter Koriandergrün zum Garnieren

Dazu: Basmati-Reis (oder Naan)

Zubehör: Große, beschichtete Pfanne, Topf für Kartoffeln bzw. Reis

Zubereitungszeit: ca. 30 min

So geht’s:

Kartoffelwürfel fast gar kochen. Abschütten und beiseite stellen. Topf ausspülen und darin den Reis aufsetzen.

In der Pfanne das Ghee erhitzen und die Zwiebel, den Ingwer, die Curryblätter und die Chili andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Zucker, Garam Masala und Chilipulver dazugeben und alles anrösten, bis ein aromatischer Duft aufsteigt. Hähnchen hinzugeben und gut vermischt anbraten.

Tomaten aus der Dose hinzugeben, Dose mit etwas Wasser füllen, um die Saucenreste ebenfalls hinzugeben zu können. Salzen und zugedeckt einige Minuten sanft köcheln lassen, bis das Hühnchen gar ist.

Sahne oder Joghurt hinzugeben und gut unterrühren.

Kartoffeln und Erbsen hinzugeben, gut vermischen und erwärmen.

Mit Salz, eventuell etwas Chili oder auch Zucker abschmecken und zusammen mit dem Reis und etwas Koriandergrün servieren!

Fertig ist ein blitzschnelles, wärmendes Feierabend-Curry, das auch am nächsten Tag als schneller Lunch köstlich schmeckt und die Seele wärmt!

Guten Appetit!

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Indische Küche muss nicht immer aufwendig sein. Richtig unkompliziert und schnell ist dieses köstlich würzige Hühnchen mit Spinat und vielen indischen Gewürzen!

Über das Spinathühnchen-Rezept bin ich vor Jahren auf der Website der US-Zeitschrift „Food & Wine“ gestolpert und habe das Ganze natürlich auch gleich verbloggt und verlinkt. Mir gefiel die schnelle Zubereitungszeit, obwohl das Gericht alles hat, was ich an der indischen Küche liebe: saftiges Fleisch, eine würzige Sauce und aromatisches Gemüse!

Wie aber auch schon bei den herzhaften Walnuss-Parmesan-Tomaten-Keksen habe ich panisch Angst davor, dass das feine Rezept mal von der Website genommen wird.

Also habe ich das köstliche Hühnchen mit Spinat und indischen Gewürzen noch mal zubereitet, etwas abgewandelt, ein hoffentlich etwas besseres Foto gemacht und werde das Rezept jetzt hier festhalten. Ein weiterer Beitrag meiner kleinen Reloaded-Reihe:

IMG_1783

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

300 gr Hühnerbrust oder Hühnerfleisch ohne Knochen und Haut

1 mittelgroße feingehackte weiße Zwiebel

1 EL feingehackter oder geriebener Ingwer

1 EL Cumin

1 EL Koriander

2-3cm Zimtstange

6 Körner Tellycherry-Pepper

1 TL Kurkuma

1 TL rosenscharfes Paprika

Salz

400 gr geschälte Tomaten aus der Dose

2 grüne Chilischoten, in feine Ringe geschnitten

100 ml fetten Joghurt

2 große Hände voll frischen Spinats (oder vergleichbare Menge TK-Blattspinat)

etwa 200ml Wasser oder Hühnerbrühe

2 EL Ghee

Zubehör: Schwere Pfanne mit Deckel, Mörser

Zubereitungszeit: 45min

So geht’s:

Cumin, Koriander, Zimt und Pfefferkörner im Mörser fein mahlen. Hühnerfleisch in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden. Blattspinat waschen, gut abtropfen lassen oder trocken schleudern, grob hacken.

Ghee in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Chili und Ingwer einige Minuten anschwitzen. Alle Gewürze in die Pfanne geben und unter Rühren anbraten, bis Aroma aufsteigt. Tomate hinzugeben. Alles gut verrühren und aufkochen lassen. Etwas von dem Wasser oder der Brühe hinzugeben und den Spinat unterrühren. Hitze reduzieren, Deckel schließen und 3-5 min köcheln lassen.

Jetzt das Hühnchen hinzugeben und salzen. Deckel wieder schließen und das Hühnchen garen (dauert 10-12 min). Ist das Curry noch zu flüssig, noch mal aufgedeckt bei höherer Hitze einkochen lassen. (Wenn Ihr TK-Spinat verwendet, unbedingt weniger Wasser/Brühe verwenden!). Wenn Euch noch Flüssigkeit fehlt, einfach noch etwas von dem Wasser bzw. der Brühe zugießen.

Zum Schluss den Joghurt einrühren und die Hitze abschalten, da sonst der Joghurt flockt. Alles noch mal abschmecken mit Salz und ggf. einer Prise Zucker.

Dazu passt Reis oder Naan, indisches Fladenbrot.

Ich wünsche Euch ein entspanntes, kuscheliges Wochenende, das mit diesem würzigen Spinathühnchen einen feurigen Start findet!

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