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Ok, eine Kürbissuppe zu verbloggen ist nun echt nicht super innovativ. Aber, hey, ich HASSE Kürbis. Bisher. Langsam nähern wir zwei uns nämlich an. Und das alleine ist schon ein guter Grund, Euch diese strahlend schöne, schnell gemachte und sehr feine Kürbissuppe heute ans Herz zu legen!

Kürbis und ich – das ist nicht gerade die große Lovestory. Ein halbherziger Versuch mit einem Kürbis-Curry ging ziemlich in die Hose. Ich dachte: “Ach, komm’. Wenn Du das Ding indisch zubereitest, wird es Dir schon schmecken!” Aber nix da. Selber austricksen funktionierte da leider nicht: Der verwendete Butternut-Kürbis war einfach zu süß! Bäh!

Kaum fünf Jahre später wage ich mich an einen neuen Versuch: Kürbissuppe! Denn alleine die Farbe und Wärme, die so ein Süppchen ausstrahlt, lässt mir das Herz aufgehen. Dazu kam ein Probierlöffelchen einer köstlichen Kürbis-Walnuss-Suppe, das mir K. neulich beim Italiener abgegeben hat. Also: Wer sich erfolgreich überwindet und zum Rote-Bete-Fan mutiert, der stellt sich auch seiner Kürbis-Phobie!

Kürbissuppe

Wer kann zu so einem Schälchen hießer, würziger Suppe schon “Nein!” sagen? Ich wollte mich möglichst pur und simpel dem Kürbis widmen. Blitzschnell fertig war eine sehr feine Suppe, die eine hervorragende Basis bildet für Abwandlungen aller Art! (Jetzt muss ich mich nur noch mit Blumenkohl und Rosenkohl (NIEMALS!) anfreunden!)

Los geht’s mit den Zutaten für einen großen Topf Kürbissuppe mit ausreichend “Rest” für die nächsten Tage:

1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1kg)

500ml Gemüsebrühe

1 kl. Vogelaugenchili, grob gehackt, entkernt

1 daumennagelgroßes Stück Ingwer, geschält und in Streifen geschnitten

1 Lorbeerblatt

1 Zwiebel, geschält und gehackt

2 EL Olivenöl – und etwas zum Servieren

1 TL Madras Curry (oder ein anderes scharfes Currypulver)

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Spritzer Zitronensaft zum Abschmecken

etwas Paprikapulver zum Servieren

Optional: Spritzer Sahne oder Kokosmilch

Zubehör: großer Topf mit Deckel, Pürierstab, scharfes, stabiles Messer

Zubereitungszeit: rund 30 Minuten

So geht’s:

Den Hokkaido-Kürbis abwaschen und in grobe Würfel schneiden (Hokkaido muss nicht geschält werden!). Das innere Kern-Gekröse entfernen. Für das Zerteilen braucht man etwas Kraft! Nimm also ein großes, breites, stabiles Messer oder ein Küchenbeil, damit es Dir nicht abbricht!

Währendessen das Öl im Topf erwärmen. Zwiebeln anschwitzen. Ingwer, Chili und Lorbeerblatt sowie das Currypulver hinzugeben und alles miteinander anrösten.

Hokkaido-Würfel hinzugeben und unter Rühren andünsten. Gemüsebrühe hinzugeben und zum Kochen bringen. Dann die Hitze auf mittlere Höhe schalten und zugedeckt für etwa 15 Minuten köcheln lassen. (Die Länge des Kochens ergibt sich daraus, wie groß Eure Kürbiswürfel sind. Lieber ein paar Minuten länger, damit der Kürbis richtig gar ist!)

Wenn der Kürbis gar ist, das Lorbeerblatt herausfischen und den Topf vom Herd nehmen. Jetzt mit dem Pürierstab pürieren, bis die Suppe schön sämig ist.

Jetzt mit Salz und Pfeffer sowie etwas Zitronensaft noch final abschmecken.

Wenn Du magst, kannst Du mit einem Schluck Sahne oder etwas Kokosmilch bzw. einem veganen Sahneersatz die Suppe noch etwas “rund” machen. Ich fand das aber gar nicht nötig. Die Sahne/Sahneersatz sorgen auch dafür, die Schärfe etwas zu reduzieren, falls Dir Chili und Currypulver zu heftig vorkommen. Probier das einfach mal aus…

In vorgewärmten Suppenschalen mit etwas Olivenöl und einer Prise Paprika servieren – vielleicht auch noch mit ein paar Petersilienblättchen für die Optik.

Fertig ist eine schnelle, gesunde, leichte und köstliche Suppe, die etwas Farbe in den Novemberfreitag bringt! (Vermutlich hat ja schon jeder außer mir Kürbissuppe gekocht und lieben gelernt. Aber für mich ist das echt eine Entdeckung: Kürbis schmeckt!)

Mit der Weinauswahl zu Kürbis (und Curry!) tue ich mir schwer. Hast Du einen Wein-Tipp?           (Den kann man ja auch hinterher trinken – eingekuschelt auf dem Sofa mit Buch und Decke!)

Habt ein schönes Wochenende!!

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Heute muss es schnell gehen: Sowohl beim Bloggen als auch beim Kochen! Hinter mir liegt eine Woche, die ganz unter dem Motto stand: “Wenn Du die Götter zum Lachen bringen willst, mach’ Pläne!” In so Fällen will ich wenigstens beim Essen wissen, worauf ich mich einlasse: Ein scharfes Schlangenbohnen-Curry aus Sri Lanka a la Foodina!

Wenn es würzig, exotisch und herzerfrischend unkompliziert sein soll, ist Tina mit ihrem Blog eine sichere Bank. Ich muss nur ungefähr wissen, worauf ich Bock habe und finde immer, immer, immer etwas bei meiner “indischen Schwester”.

Das Schlangenbohnen-Curry aus Sri Lanka war da keine Ausnahme und schmeckte köstlich:

SriLankaCurry

Wie immer haben wir das Originalrezept ein bisschen abgewandelt: Zu den Schlangenbohnen haben wir noch etwas Chinakohl hinzugenommen, den wir noch übrig hatten. Besonders die Strünke schmecken herrlich knackig und fast etwas süßlich. Eine tolle Ergänzung zu der Säure der Tomaten und der Schärfe der Chilis.

Zutaten für 2 Personen:

200 gr Schlangenbohnen, in mundgerechte Stücke geschnitten (Schlangenbohnen muss man nicht blanchieren!)

4 Blätter Chinakohl, grob gehackt

1 kl. Zwiebel, fein gehackt

1 kl. Stück Ingwer, geschält und gehackt

400ml gehackte Tomaten aus der Dose

2 sehr scharfe, frische Vogelaugenchilis, in feine Ringe geschnitten

10 frische Curryblätter

1/2 TL Chilipulver

1/2 TL Kurkuma

1 gehäufter Teelöffel Madras Currypulver

100 ml Kokosmilch

etwas Fischsauce zum “Salzen”

2 EL Rapsöl

1 Prise Zucker

Zubehör: Wok oder große, beschichtete Pfanne

Zubereitungszeit: Unter 30 Minuten

So geht’s:

Öl im Wok erhitzen. Gewürze unter Rühren anbraten, bis ein starkes Aroma aufsteigt. Zwiebel, Ingwer, Chilis und Curryblätter anschwitzen. Schlangenbohnenstücke und Chinakohl hinzugeben und alles gut verrühren. Tomaten hinzugeben und alles leicht köcheln lassen, bis die Bohnen gar sind. Zum Schluss die Kokosmilch hinzugeben und gut unterrühren. Mit der Fischsauce oder Salz sowie der Prise Zucker abschmecken.

Mit Reis servieren.

Schneller und einfacher geht es kaum. Ganz nebenbei ist das Gericht auch noch vegan und sehr leicht. Dazu passt ein gut gekühltes Bier!

SriLankaCurryII

Ich wünsche Euch ein feines Wochenende!

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Ich bin immer wieder verblüfft, wie wenig zeitaufwendig die indische Küche sein kann, wenn alle Gewürze im Haus sind (das lohnt sich echt, wenn Du öfters asiatisch kochen magst!). Dann steht auch einem exotischen Genuss an einem ganz normalen Werktag nichts im Wege. Das köstliche Hühnchencurry ist in rund einer halben Stunde fertig, da es im Gegenteil zu Lamm- oder Rindercurries nicht stundenlang schmoren muss!

Hilfeeeeee! Kennst Du das: Du sitzt am Schreibtisch, der Hunger nagt im Magen und Deine Gedanken kreisen schon seit Minuten um’s Essen, aber Dir fällt einfach nicht ein, was Du kochen könntest? Um Dich endlich wieder auf die Arbeit konzentrieren zu können, musst Du jetzt a) schnell eine Kleinigkeit zu Dir nehmen und b) schnell eine Idee kriegen, was Du heute Abend kochst, damit Du Dich wieder auf die Arbeit konzentrieren kannst! Mir ging es neulich auch so. Ich wusste lediglich: Indisch und scharf soll es sein! Denn das kalte Herbstwetter ruft nach exotischen Düften und anheizenden Gewürzen!

Curry

Also schnell die großartige Tina vom Blog Foodina angechattet: “Sag mal, haste ne Idee für ein schnelles (!) indisches Curry? Schön scharf und gerne mit Hühnchen oder Rind…?” Und prompt kamen 4 oder 5 Vorschläge zurück samt Verlinkung auf die Rezepte. WOW! Ich liebe dieses Internet!

Hängen geblieben bin ich am Spicy Tomate Chicken. Aber da ich momentan im Vorräte-Verwertungs-Wahn bin, wurde in meiner Version kräftig abgewandelt. So habe ich deutlich weniger Hühnchen genommen, dafür aber Kartoffeln und Erbsen hinzugefügt. So konnte ich die Menge an Fleisch um die Hälfte reduzieren und mir im Gegenzug ein gutes Brustfilet vom Loué-Huhn gönnen!

curry2

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

200 gr Hühnerbrustfilet ohne Haut, in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden

3 mittelgroße, festkochende Kartoffeln, geschält und in mundgerechte, gleichmäßige Würfel geschnitten

eine Handvoll TK-Erbsen

400 gr geschälte Tomaten aus der Dose

1 scharfe, rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten

1 EL Garam Masala

1 weiße Zwiebel, mittelgroß, geschält und fein gehackt

1 Daumengelenk großes Stück Ingwer, geschält und fein gehackt

1 EL Kaschmir-Chili-Pulver (ist relativ mild, bei sehr scharfem Chilipulver ggf. weniger nehmen)

50 ml Sahne (alternativ: Joghurt, möglichst fett)

10 frische Curryblätter

1 EL Ghee (alternativ: Pflanzenöl)

Salz

1 TL Jaggery (alternaitv: brauner Zucker)

Einige Blätter Koriandergrün zum Garnieren

Dazu: Basmati-Reis (oder Naan)

Zubehör: Große, beschichtete Pfanne, Topf für Kartoffeln bzw. Reis

Zubereitungszeit: ca. 30 min

So geht’s:

Kartoffelwürfel fast gar kochen. Abschütten und beiseite stellen. Topf ausspülen und darin den Reis aufsetzen.

In der Pfanne das Ghee erhitzen und die Zwiebel, den Ingwer, die Curryblätter und die Chili andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Zucker, Garam Masala und Chilipulver dazugeben und alles anrösten, bis ein aromatischer Duft aufsteigt. Hähnchen hinzugeben und gut vermischt anbraten.

Tomaten aus der Dose hinzugeben, Dose mit etwas Wasser füllen, um die Saucenreste ebenfalls hinzugeben zu können. Salzen und zugedeckt einige Minuten sanft köcheln lassen, bis das Hühnchen gar ist.

Sahne oder Joghurt hinzugeben und gut unterrühren.

Kartoffeln und Erbsen hinzugeben, gut vermischen und erwärmen.

Mit Salz, eventuell etwas Chili oder auch Zucker abschmecken und zusammen mit dem Reis und etwas Koriandergrün servieren!

Fertig ist ein blitzschnelles, wärmendes Feierabend-Curry, das auch am nächsten Tag als schneller Lunch köstlich schmeckt und die Seele wärmt!

Guten Appetit!

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Indische Küche muss nicht immer aufwendig sein. Richtig unkompliziert und schnell ist dieses köstlich würzige Hühnchen mit Spinat und vielen indischen Gewürzen!

Über das Spinathühnchen-Rezept bin ich vor Jahren auf der Website der US-Zeitschrift “Food & Wine” gestolpert und habe das Ganze natürlich auch gleich verbloggt und verlinkt. Mir gefiel die schnelle Zubereitungszeit, obwohl das Gericht alles hat, was ich an der indischen Küche liebe: saftiges Fleisch, eine würzige Sauce und aromatisches Gemüse!

Wie aber auch schon bei den herzhaften Walnuss-Parmesan-Tomaten-Keksen habe ich panisch Angst davor, dass das feine Rezept mal von der Website genommen wird.

Also habe ich das köstliche Hühnchen mit Spinat und indischen Gewürzen noch mal zubereitet, etwas abgewandelt, ein hoffentlich etwas besseres Foto gemacht und werde das Rezept jetzt hier festhalten. Ein weiterer Beitrag meiner kleinen Reloaded-Reihe:

IMG_1783

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

300 gr Hühnerbrust oder Hühnerfleisch ohne Knochen und Haut

1 mittelgroße feingehackte weiße Zwiebel

1 EL feingehackter oder geriebener Ingwer

1 EL Cumin

1 EL Koriander

2-3cm Zimtstange

6 Körner Tellycherry-Pepper

1 TL Kurkuma

1 TL rosenscharfes Paprika

Salz

400 gr geschälte Tomaten aus der Dose

2 grüne Chilischoten, in feine Ringe geschnitten

100 ml fetten Joghurt

2 große Hände voll frischen Spinats (oder vergleichbare Menge TK-Blattspinat)

etwa 200ml Wasser oder Hühnerbrühe

2 EL Ghee

Zubehör: Schwere Pfanne mit Deckel, Mörser

Zubereitungszeit: 45min

So geht’s:

Cumin, Koriander, Zimt und Pfefferkörner im Mörser fein mahlen. Hühnerfleisch in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden. Blattspinat waschen, gut abtropfen lassen oder trocken schleudern, grob hacken.

Ghee in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Chili und Ingwer einige Minuten anschwitzen. Alle Gewürze in die Pfanne geben und unter Rühren anbraten, bis Aroma aufsteigt. Tomate hinzugeben. Alles gut verrühren und aufkochen lassen. Etwas von dem Wasser oder der Brühe hinzugeben und den Spinat unterrühren. Hitze reduzieren, Deckel schließen und 3-5 min köcheln lassen.

Jetzt das Hühnchen hinzugeben und salzen. Deckel wieder schließen und das Hühnchen garen (dauert 10-12 min). Ist das Curry noch zu flüssig, noch mal aufgedeckt bei höherer Hitze einkochen lassen. (Wenn Ihr TK-Spinat verwendet, unbedingt weniger Wasser/Brühe verwenden!). Wenn Euch noch Flüssigkeit fehlt, einfach noch etwas von dem Wasser bzw. der Brühe zugießen.

Zum Schluss den Joghurt einrühren und die Hitze abschalten, da sonst der Joghurt flockt. Alles noch mal abschmecken mit Salz und ggf. einer Prise Zucker.

Dazu passt Reis oder Naan, indisches Fladenbrot.

Ich wünsche Euch ein entspanntes, kuscheliges Wochenende, das mit diesem würzigen Spinathühnchen einen feurigen Start findet!

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Ein Klassiker unter den Drinks und dazu ein paar scharfe, hausgemachte Barnüsschen klingen wie eine Schlager-Band: Tom Collins und die Curry Walnüsse!

Das Friday Night Dinner Date muss nicht immer in großer Kocherei ausarten. Manchmal reicht etwas zum Knabbern und ein Absacker, bevor es zu Freunden, ins Kino oder einfach nur auf die Couch geht.

Ich habe gerne ein paar hausgemachte scharfe Nüsse im Haus. Die helfen über den größten Hunger hinweg und sind garantiert ohne Glutamat:

Currynüsse

Dazu etwa 60 Gramm Walnüsse (auch Mandeln oder ein exotischer Nussmix mit Cashew, Pekan, Macadamia schmecken gut!) knacken. Ein Eiweiß, 3 TL Salz, 1/2 TL Chilipulver und 2 TL Madras Currypulver vermischen. Die Walnüsse in der Mischung gut wenden, bis sie von allen Seiten benetzt sind.

Im Backofen bei 180 Grad ca 12 min auf einem Backblech mit Backpapier rösten. Vor dem Servieren abkühlen lassen.

Der Tom Collins war unser Weihnachts-Drink 2014. Wie auch in den Vorjahren haben wir den 4. Advent genutzt, um die perfekte Mischung zu finden. Je später der Abend, desto egal die Mischung… Hicks! Und von Fotos darf man in dem Zustand gar nicht mehr reden!

Ihr benötigt Eiswürfel. Damit füllt Ihr einen Tumbler oder ein zylindrisches Glas.

In einem Cocktailshaker mixt Ihr 2 Eiswürfel mit 6cl Gin, 3cl Zuckersirup und 3cl Zitronensaft, gießt das Ganze in das Eiswürfelglas und füllt den Rest mit Sodawasser auf. Eine Zitronenzeste sieht dazu noch hübsch aus.

Ein paar Nüsschen dazu und das Wochenende kann kommen! Cheers!

 

 

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Dass eine Portion Pasta nicht nur den Hunger stillen, sondern auch die Seele wärmen kann – geschenkt! Wer würde einem schlotzigen Teller Nudeln seine heilsame Wirkung je absprechen wollen?

Gleiches gilt aber meiner Meinung nach auch für ein scharfes, knackiges Curry. Eine heiß-dampfige Schale mit zartem Fleisch, bissfestem Gemüse und einer chilischarfen Sauce macht mich mindestens genauso glücklich wie eine Portion Pasta.

Doch während die Pasta eher eine gemütlich-kuschelige Wirkung hat, tritt mir das Curry mal so richtig in den Po! Statt es sich mit Nudeln und Wein heimelig zu machen, weckt das Curry die Lebensgeister und ruft: “Komm, faule Socke, Hintern hoch und los geht’s!”. Wer also weniger Entspannung als vielmehr Antrieb braucht, kann mit einem schön scharfen Curry alles richtig machen.

So eine Wunderwaffe ist das Nua Pad Prik Phauw aus der thailändischen Küche:

Nua Pad Prik Phauw

Ihr müsst Euch nicht sklavisch an die Zutaten halten. Manchmal gibt es keine Thai-Auberginen im Asialaden. Oder es sind noch Gemüsereste übrig, die dringend verarbeitet werden wollen. Schön ist ein einheitlich grünes oder rotes Curry. Ebenso belebend wirkt aber auch eine bunte Mischung aus roter Chili, gelben Baby-Maiskölbchen und grünen Schlangenbohnen. Anything goes, solange Ihr bereit seid, Euch vom Curry mal so richtig in den Hintern treten zu lassen! Los geht’s!

Zutaten für 2 ordentliche Hauptgerichtsportionen:

300 gr Rinderhüfte

100 gr kleine grüne Thai-Auberginen

4-5 Stengel Thai-Basilikum

200 gr asiatische Schlangenbohnen (alternativ: Prinzessbohnen)

1 grüne Paprika

250 ml Kokosmilch

2 EL rote Currypaste (wenn die Paste sehr frisch ist und Ihr etwas empfindlich, startet lieber mit weniger!)

1 Prise Zucker

etwas Salz zum Abschmecken

Basmati-Reis als Beilage

Zubehör: Idealerweise bereitet Ihr das Curry im Wok zu, Schneebesen.

Zubereitungszeit: 30-45 min

So geht’s:

Die Auberginen waschen. Basilikum waschen und Blätter vom Stiel zupfen. Stengel klein hacken. Bohnen waschen und in etwa 10 cm lange Stücke schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Rauten schneiden. Rindfleisch in schmale Streifen schneiden.

Währendessen den Reis garen.

Kokosmilch und Currypaste gut miteinander vermischen (funktioniert gut mit dem Schneebesen!) und im Wok aufkochen. Das Fleisch bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten garen lassen. Fleisch aus der Flüssigkeit nehmen, abtropfen lassen und zur Seite stellen. Auberginen hinzugeben und etwa 10 min köcheln lassen. Bohnen und Paprika hinzugeben und etwa 5 min garen lassen. Fleisch und Basilikumblätter sowie die kleingehackten Stengel hinzugeben und alles gut miteinander verrühren.

Reis in eine Schüssel geben und das Curry darauf anrichten. Sofort heiß servieren!

Wenn Ihr also schlapp und müde von der Arbeit kommt, aber noch mal die Lebensgeister wecken wollt: Dann macht Euch ein Kick-Ass-Curry!

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Ich liebe Spinat. Und ich liebe die indische Küche. Wie schön, dass beides wunderbar zusammenpasst und Spinat eine klassische Zutat meiner Lieblings-Länderküche ist.

Außerdem testet eine meiner Lieblingsbloggerinnen und Foodjournalistinnen, Katharina Seiser (www.esskultur.at), gerade für 21 Tage die vegane Lebensweise. Ihre Erkenntnisse und Rezepte sind auch für Nicht-Veganer interessant, ihre Texte ohnehin immer genial zu lesen. Ich freue mich schon auf den fertigen Artikel, der im Frühjahr in der österreichischen Frauenzeitschrift MAXIMA erscheinen wird. Denn ich traue ihr zu, dass sie weder dogmatisch noch plakativ wird, sondern ernsthaft, abwägend und erkenntnisreich von Ihren drei Wochen Veganertum berichten wird.

Obwohl ich weit davon entfernt bin, mich vegan ernähren zu wollen, freut es mich, dass eines meiner Gerichte für Katharinas Selbstversucht passend ist. Vielleicht ist es eine kleine Inspiration, wenn’s mal wieder langweilig oder schwierig wird mit den 21 Tagen…

Wir hatten nämlich neulich ein Baghare Bhaji aus Pushpesh Pants kongenialem Kochbuch “India” (Mehr dazu u.a. hier). Das Gericht stammt aus der Region Hyderabad im Südosten des Subkontinents. Die Küche der Region ist bekannt für seine zahlreichen Einflüsse unterschiedlichster Religionen und Kulturen sowie seine üppigen Dessert. Auch das Reisgericht Biryani kommt von hier. Aber auch zahlreiche vegetarische/vegane Rezepte stammen aus Hyderabad – beispielsweise das würzige Spinat-Curry Baghare Bhaji:

spinat

(Das Foto ist ein Alptraum. Ich hatte die Kamera verstellt, so dass kaum zu erkennen ist, was sich im Thali-Schälchen befindet. Ich bitte das zu entschuldigen!)

Das Schönste an dem Spinatgericht: Es geht für indische Verhältnisse schnell und kann somit auch abends als leichtes Abendessen zubereitet werden.

Zutaten für 2 Personen (leicht abgeändert gegenüber dem Original):

2 EL neutrales Pflanzenöl

350 gr Spinat, fein gehackt

1 TL Kreuzkümmel, gemörsert

2 Zwiebeln, grob gehackt

3 getrocknete Chilis

2 TL Ingwer-Knoblauch-Paste

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Koriandersamen, gemörsert

1/2 Bund frischer Koriander, fein gehackt

3 grüne Chilis, in Ringe geschnitten

Zum Würzen:

1 EL Pflanzenöl

1/2 TL Kreuzkümmelsamen

1 TL Senfsamen

8 frische Curryblätter (Danke, Tina!)

Zubereitungszeit: etwa 30 min

Zubehör: eine mittelgroße Pfanne oder Topf, eine kleine Pfanne.

So geht’s:

2 EL Öl bei mittlerer Hitze in der Pfanne erhitzen. Gemahlener Kreuzkümmel, getrocknete Chili (etwas zerdrücken) hinzugeben und anrösten. Die Zwiebeln hinzugeben und unter Rühren anschwitzen, bis sie goldfarben sind. Ingwer-Knoblauch-Paste hinzugeben, Kukurma und den gemahlenen Koriander ebenso. Alles unter Rühren anbraten, bis es deutlich zu duften anfängt. Jetzt den gehackten frischen Koriander, den gehackten Spinat und die grünen Chilis unterrühren. Salzen und bei niedriger Hitze einige Minuten andünsten. Dabei mit einem Holzkochlöffel die Blätter noch etwas zerdrücken.

In der kleinen Pfanne nun den EL Öl erhitzen. Kreuzkümmel, Senfsamen und Curryblätter unter Rühren anbraten. Die Gewürzmischung über den Spinat geben und sofort servieren.

Dazu passt Naan oder Reis. Oder Ihr esst den köstlich-würzigen Spinat einfach so…

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