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Sommer ist für mich: Eine knusprige Weißbrotscheibe vom Grill mit einem würzigen Käseaufstrich. Dazu ein sommerlicher Salat und ich brauche kein Steak mehr zum BBQ-Glück!

Ok, das Steak nehme ich natürlich trotzdem gerne. Aber das “Zubehör” ist beim Grill-Abend für mich fast so wichtig wie das Fleisch auf dem Grillrost. Salate, Saucen, Brot, Dips – ohne das ist das BBQ nur der halbe Genuss.

Natürlich kannst Du auf dem Wochenmarkt oder im Feinkostgeschäft viele tolle Crémes und Pasten kaufen. Aber die sind meist sehr teuer. Außerdem weißt Du nie, was drin ist. Ich vertrage beispielsweise nur noch ganz wenig rohen Knoblauch. Von Geschmacksverstärkern, Farb- und Konservierungsstoffen rede ich da noch gar nicht!

Und wer dann noch Gäste einlädt, die vielleicht eine Allergie oder Unverträglichkeit beachten müssen, der ist glücklich, wenn er weiß, was drin ist.

Deshalb machen wir heute unseren mediterranen Käseaufstrich einfach selbst:

Käsepaste

Zutaten für eine Portion mit der Größe “Stell’ hin, gib mal das Brot rüber, oh, ist leider schon leer”:

100 gr Schafskäse (möglichst cremiger)

2 EL Ziegenfrischkäse

1 TL Rhabarberkompott (alternativ: fruchtige Marmelade wie Aprikose, Mango, Pfirsich…)

6 getrocknete Tomaten (ohne Öl)

1 scharfe getrocknete Chilischote (ohne Kerne)

1 EL Chili-Öl (ich verwende das hier gerne. Du kannst aber auch normales Olivenöl nehmen)

1 TL Pul Biber (z.B. aus dem türkischen Supermarkt; die Anschaffung lohnt sich für die Grillsaison und für orientalische Gerichte)

Zum Garnieren: Einige Blätter Petersilie

Zubehör: Pürierstab, hohes Gefäß oder gleich im Blender zubereiten

Zubereitungszeit: Unter 10 Minuten

So geht’s:

Feta mit den Fingern zerbröseln und in ein hohes Gefäß geben. 4 der 6 getrockneten Tomaten, das Kompott, Chili, Öl und Pul Biber hinzugeben und schön cremig pürieren. Ist der Aufstrich zu fest, einfach noch etwas Öl darunter geben. Die 2 restlichen Tomaten sehr fein hacken und zusammen mit dem Ziegenfrischkäse unterheben. Alles gut vermischen. Mit etwas Petersilie garnieren und servieren.

Der mediterrane Käseaufstrich passt nicht nur zu gegrilltem Weißbrot sondern auch als Dip zu Gemüse-Sticks, als “Unterlage” für ein Sandwich mit gegrilltem Hähnchenfleisch, zu Lammfrikadellen und und und. Geht blitzschnell, kostet nicht viel und Du weißt, was drin ist!

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Unser Weber-Grill ist wie ein Familienmitglied und außerdem im Dauereinsatz. Mit einer Koriander-Limetten-Marinade für Fisch und Hühnchen sowie einer scharfe Tomaten-Marinade für Schwein und Huhn stelle ich Euch heute zwei Alleskönner für die BBQ-Saison vor.

“Nobody puts Baby in the corner!” – mit diesem Zitat hab ich Euch vor vier Jahren unseren Baby-Weber vorgestellt. Seitdem ist das gute Stück fester Bestandteil unserer Essensplanung. Ob Paella, gestopfter Fisch, klassisches Steak oder indischer Burger – gegrillt wird, was Spaß macht. Herzhafte Salate, scharfe Dips, fruchtige Chutneys und weitere Ideen rund um’s Grillen findet Ihr zahlreich im Blog. Surft doch einfach mal durch!

Damit Fleisch und Fisch nicht austrocknen bei der hohen Hitze, sind Marinaden eine gute Möglichkeit. Sie geben zudem noch zusätzlich Aroma und machen jede Grill-Session zu einer Geschmacksexplosion. Auf fertig mariniertes Fleisch verzichten wir dabei. Viel zu häufig wird herkömmlichen Marinaden Geschmacksverstärker zugesetzt. Dabei hat gutes Fleisch von bester Qualität das gar nicht nötig. Die gängigen Gewürze, frische Kräuter, Zitronensaft, Sojasauce, Ketchup, Tabasco, Olivenöl und Honig hat jeder im Haus. Also! Los geht’s!

Die erste Marinade aus Koriander und Limettensaft ist perfekt für Spieße mit Fischfilet, Tintenfisch oder auch Hühnchen.

Limettenmarinade

Zutaten:

1 Habanero-Schote (oder andere scharfe Chilisorte)

1/2 Bund frischer Koriander

125ml Olivenöl

4 Frühlingszwiebeln (weißer und hellgrüner Teil)

1 EL gehackten Ingwer

2 EL Muscovado-Zucker

einige Spritzer Limettensaft

Salz, Pfeffer

Zubehör: Mixer, Holzspieße

So geht’s: Die Chili entkernen. Alle Zutaten mit dem Mixer pürieren. Die in mundgerechte, nicht zu kleinen Stücke in einen Gefrierbeutel geben. Die Marinade hinzugeben und gut vermischen. Den Beutel zuknoten und im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen. Dann Holzspieße gut wässern und die Fleischstücke draufschieben. Auf direkter, hoher Hitze auf dem Grill in einigen Minuten gar grillen.

Die scharfe Tomatenpaste ist hervorragend als Marinade von Schwein und Huhn, aber außerdem auch ein toller Dip:

Tomatenmarinade

Zutaten:

2 fein gewürfelte Zwiebeln

3 EL Olivenöl

1 kleines Lorbeerblatt

400 gr stückige Tomaten aus der Dose

Chipotle-Salz (oder grobes Meersalz)

1 EL Sherry-Essig

100 ml Apfelsaft

2 TL Ancho-Chili-Pulver (oder anderes mildes, rauchiges Chilipulver)

1/2 TL getrockneter Oregano

1 TL Pul Biber (scharfe Paprikaflocken)

schwarzer Pfeffer

1 EL Muscovado-Zucker

Zubehör: mittelgroße, beschichtete Pfanne, Pürierstab

So geht’s:

Öl in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Lorbeerblatt anschwitzen und bei kleiner Hitze etwa 20 min weiterbraten, bis die Zwiebeln weich und leicht braun sind. Währendessen den Muscovadozucker dazugeben, um das Ganze leicht zu karamellisieren. Mit dem Sherryessig ablöschen und einköcheln lassen. Apfelsaft und Tomaten mit dem Saft hinzugeben und beides einreduzieren lassen. Währendessen alle weiteren Zutaten hinzugeben. Alles einige Minuten köcheln lassen. Das Lorbeerblatt herausnehmen und die Sauce pürieren. Abkühlen lassen.

Das Fleisch, zum Beispiel Schweinekoteletts, einige Minuten grillen. Dann beide Seiten mit Hilfe eines Pinsels mit der Sauce bestreichen und weitergrillen, bis das Fleisch gar ist. Die restliche Sauce als Dip servieren.

Blog-Event CIX - it's BBQ-time! (Einsendeschluss 15. Juni 2015)

Die Grill-Saison ist gerade erst gestartet. Viele laue, kurze Sommernächte warten noch auf uns. Und mit ihnen unzählige Rezepte rund um den schönsten sommerlichen Zeitvertreib. Deshalb ist das hier mein Beitrag zu Zorras 109. (!) Blog-Event, das sie zusammen mit Sandra, From Snugg’s Kitchen, ausrichtet.

Bis zum 15. Juni könnt Ihr ebenfalls Eure Rezepte einreichen – oder Euch danach auf eine Zusammenfassung mit den besten BBQ-Rezepten freuen!

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Kichererbsen, Sesampaste, Olivenöl – viel mehr braucht es nicht für ein köstliches Hummus, das auf keiner orientalischen Mezze-Platte fehlen darf. Lasst mal Euren Blick durch den Vorratsschrank schweifen. Vielleicht findet Ihr ja noch eine Dose Kichererbsen…

Bald biegen sich auf dem Wochenmarkt wieder die Stände vor Erdbeeren, Kirschen, Tomaten und vielen anderen Köstlichkeiten, die sich wunderbar zum Einkochen eignen. Wer Rhabarber-Sirup, Stachelbeer-Chutney oder hausgemachtes Ketchup im Haus hat, muss Herbst und Winter nicht fürchten.

Aber bevor Neues in die Regale kommt, muss erstmal ein bisschen was ausgeräumt werden. Seit Jahren steht bei uns eine Dose Kichererbsen im Vorratsschrank. Und die Sesampaste Tahini hält sich auch nicht ewig.

Kichererbsen + Tahini = Hummus!

Hummus

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen (400gr, alternativ: getrocknete Kichererbsen. Diese aber dann über Nacht einweichen lassen!)

Saft und Abrieb 1/2 Zitrone

1/2 TL Salz

1 TL rosenscharfes Paprikapulver

1/2 TL Sumach (säuerliches Gewürz, türkischer Supermarkt)

Prise Zucker

10 Blatt Petersilie, einige Blätter zum Garnieren

4-6 EL Olivenöl

1-2 EL vom Kichererbsen-Wasser

4 EL Tahini (Sesam-Paste, aus dem türkischen Supermarkt oder Asia-Laden)

1 TL Pul Biber (grobe Paprikaflocken, türkischer Supermarkt

1/2 Zehe Knoblauch (alternativ: Bärlauch-Öl)

Zubehör: Pürierstab oder Mixer

Zubereitungszeit: 15 min

So geht’s:

Kichererbsen in ein Sieb abgießen und etwas von dem Wasser auffangen. Etwas abspülen und in den Mixer geben. Zusammen mit Zitronensaft, Salz, Knoblauch, Petersilie, Paprikapulver, Zucker, Sumach, Olivenöl und Kichererbsen-Wasser zu einer glatten Paste mixen. Ist das Hummus zu fest, einfach noch etwas Olivenöl zugeben. Das Tahini unterrühren und mit Pul Biber, Salz und Zitronensaft abschmecken. Etwas Zitronenabrieb unterheben. Mit feingehackten Petersilienblättern, einigen Tröpfchen Olivenöl und einer Prise Paprika oder Pul Biber garnieren.

Hummus mit geröstetem Fladenbrot servieren.

Der cremige, leicht säuerlich-scharfe Hummus schmeckt köstlich als Dip, zu Gegrilltem, als Spread unter Roastbeef für ein herzhaftes Sandwich und vielem mehr. Er wird noch besser, wenn er einige Stunden oder über Nacht durchzieht.

Weil ich jetzt endlich Kichererbsen und Tahini verbrauchen konnte, ist das köstliche Hummus mein Beitrag zu Susannes Dauer-Blog-Event “Schatzsuche im Vorratsschrank”. Schaut doch auch mal in Eure Schränke und werdet kreativ!

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Exotische Käsecrémes auf dem Wochenmarkt sind oft ziemlich teuer. Und man weiß nie so genau, was drin ist. Hier kommt die schnelle, günstige Variante ohne komische Farb- und Zusatzstoffe!

Ich liebe es, frisches fluffiges Fladenbrot, einen salzigen Cracker oder ein italienisches Ciabatta in einen Dip zu tunken oder mit einer würzigen Käsecréme zu bestreichen. Das ist an Wochenenden oft eine schnelle kleine Zwischenmahlzeit oder der Auftakt zu einem Menü mit Freunden – einfach einen guten Winzersekt oder einen Sprizz dazu und der Abend kann beginnen. (Gäste, die den ersten Hunger gestillt haben, sorgen bei der Gastgeberin auch für ein viel entspannteres Kochen ;-))

Schafskäsepaste

Aber das Schönste: Ihr wisst, was drin ist!

Für zwei Schraubgläser zu je ca 200ml oder eine grooooße Dip-Schüssel für den Brunch benötigt Ihr folgende Zutaten:

100 gr sahnigen Frischkäse (z.B. Buko)

100 gr Ziegenfrischkäse

150 gr cremigen Schafskäse

2 EL Creme fraiche

1 kl Zwiebel, gerieben und abgetropft

20 gr Kapern

1 EL Grenadinesirup

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Cumin (gemahlen)

1 TL scharfes Paprikapulver

1 TL Pul Biber

1 EL Olivenöl

Zitronenabrieb (und etwas zum Garnieren)

Meersalz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 Prise Zucker

einige Blättchen Kresse oder Petersilie zum Garnieren

Zubehör: Küchenmixer

Zubereitungszeit: 15min

So geht’s:

Alle Zutaten außer der Zwiebel und dem Zitronenabrieb in den Mixer geben und kurz pürieren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Geriebene Zwiebel und Zitronenabrieb unterheben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Mit dem übrigen Zitronenabrieb und den Kräuterblättchen garnieren und servieren – oder in saubere Schraubgläser füllen und kühl stellen. Die Paste hält sich mehrere Tage im Kühlschrank. Wegen der Zwiebel zieht die Paste schnell Wasser. Wenn Ihr die Zwiebel weglasst, könnt Ihr die Paste länger aufheben und immer kurz vor dem Servieren ein paar Zwiebelwürfel unterheben.

Natürlich sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Schaut, was sich im Kühlschrank oder im Vorratsregal so alles findet und macht Euch Eure eigene Käsecréme!

Und jetzt ran an’s Brot!

Das ist mein Beitrag zu Zorras Blogevent “Sauer macht lustig”, in dem es um säuerliche Milchprodukte geht. Gesund, milchig und soooo lecker! Ich bin doch ein Milchprodukte-Junkie, ein Kuh-, Schafs- und Ziegen-Groupie!

Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)

Aber ich möchte auch noch mal erinnern an Magentratzerls Dauerevent: Susanne sucht hierfür Rezepte, die mit all den Dingen zubereitet werden, die sich in unseren Speisekammern befinden. Das kann häufig eine richtige Schatzsuche werden. Bei mir gehören Kapern zu solchen Schätzen. Aber auch Sardellen oder getrocknete Tomaten, die beide wunderbar in Käsecrémes passen, sollten immer im Vorrat vorhanden sein!

Schatzsuche im Vorratsschrank - Dauerevent

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Boah, jetzt sind wir schon ziemlich satt bei unserem festlichen Menü. Nach dem herbstlichen Carpaccio mit Pilzen, der vielseitigen Kartoffelsuppe und der phantastischen gegrillten Hochrippe werden schon die ersten Hosenknöpfe aufgemacht, ein Espresso geordert oder ein Schnäpschen getrunken. Wärme, Genuss und Rotwein sorgen für diese leicht angeschickerte Trägheit, die so typisch ist für Feiertage. Da stapeln sich die Teller schon in der Küche, die Weingläser sehen aus wie Hund, die Luft ist zum Schneiden und wer sich richtig wohl fühlt, legt sich schon mal auf die Couch oder macht es sich im Sessel bequem…

Wer will da schon ein Dessert? Ich bin kein großer Nachtischesser. Noch weniger gut bin ich in der Zubereitung. Ein paar schnelle Ideen gefällig? Ein Ingwer-Trifle mit Waldbeeren lässt sich super vorbereiten und hilft beim Verdauen! Und das besoffene Eichhörnchen passt zu unserem eigenen Alkoholpegel zu diesem Zeitpunkt des Menüs!

Manchmal reiche ich zum Kaffee nach einem reichhaltigen Mahl auch einfach ein paar hübsche Pralinen aus unserem Lieblingsschokoladenladen Xocoatl.

Oder Käse! Käse geht immer! Dafür würde ich sogar glatt ein bisschen Zurückhaltung üben beim Hauptgang. Denn zum Käse gibt es noch herzhaftes Shortbread und eine fruchtig-süße Zwiebelmarmelade:

Processed with Rookie

Das Shortbread kann man immer im Haus haben. Das ist eine prima Zwischenmahlzeit oder kann zum Aperitif serviert werden. Keine Not also, die Cracker am Tag des Menüs zu backen! Sie schmecken eh besser, wenn sie etwas durchgezogen sind.

Die Zwiebelmarmelade ist wieder eine Idee aus Lust auf Genuss (Ausgabe 11/2014) und hält in einem Schraubglas mehrere Wochen. Sie kann also auch vorbereitet werden. Damit ist der Käseteller in nullkommanix angerichtet.

Die Zwiebelmarmelade in meiner Variante reicht für 3 Schraubgläser a 300ml:

2 große rote Zwiebeln, geschält und fein gewürfelt

1 rote Chili, fein gehackt

200 ml Rotwein

4 EL Rotweinessig

80 gr Gelierzucker

Salz und Pfeffer

1 EL Olivenöl

Zubereitungszeit: 30min (ohne Zeit zum Gelieren/Auskühlen)

Zubehör: ein großer Topf, mehrere Schraubgläser

So geht’s:

Öl in einem Topf erwärmen. Zwiebeln und Chili darin glasig dünsten bei mittlerer Hitze. Mit dem Wein und dem Essig ablöschen. Mehrere Minuten unter Rühren köcheln lassen. Gelierzucker hinzugeben und etwa zehn Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Marmelade heiß in die Schraubgläser füllen, verschließen und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen und beispielsweise zu Käse (Manchego, alter Gouda, Roquefort…), Mettbrötchen oder kaltem Braten servieren!

So, Ihr Lieben! Das war mein festliches Menü 2014 für die kommenden Herbst- und Winterfeiertage. Ich hoffe, es hat Euch gefallen!

Ihr seid noch auf der Suche nach weiteren Ideen? 

Dann schaut doch mal meinen Vorschlag für ein exotisches Weihnachtsmenü an: von Singapore Sling über Tom Kha Gung bis Kaeng Phanaeng Neua!

Oder lieber ein Weihnachtsmenü leicht und gut vorzubereiten? Dann schaut einfach mal hier. Negroni, Barnüsschen, indischer Rote Bete Salat, scharfe Linsensuppe, Lammlachse und ein saftiger Zitronenkuchen. Alles ohne Stress!

Ich wünsche Euch eine genussvolle, entspannte Feiertagszeit!

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches Menü

 

 

 

 

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Auf dem Markt gibt es jetzt kleine, feine Rote Bete mit herrlich gemaserten Blättern, die ein wenig an Mangold erinnern. Zu schön, um sie einfach abzuschneiden. Stattdessen kommen sie auf mein Raita drauf.

Raita? Wer wie ich besessen ist von indischer Küche, kann ohne Raita nicht leben. Raita ist eine erfrischende, die Schärfe nehmende Beilage aus Joghurt und diversen Zutaten – etwa Tomaten oder Minze, gewürzt mit Cumin oder Zitronenzesten… Ganz klassisch ist das Gurken-Raita. Aber auch andere Variationen sind erlaubt und setzen der Phantasie keine Grenzen. Eine ganz besonders verführerische habe ich neulich zu unserem Malabar Fisch Curry gemacht:

Processed with Rookie

Zutaten:

250 gr Joghurt (3,8%)

2 EL saure Sahne

1 kleine Tomate, entkernt und gewürfelt

4 EL geschälte, entkernte, gehackte Salatgurke

8 Blätter Minze, fein gehackt

3 EL Rote Bete Blätter, gehackt

1 gehäufter TL Cumin (Kreuzkümmel)

1 Prise Salz

1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitungszeit: 15 min

So geht’s:

Joghurt und saure Sahne miteinander glatt verrühren. Cumin und Salz dazugeben und gut vermischen. Gurke, Tomate und Minzeblättchen unterheben, dabei etwa 1 EL beiseite lassen für die Garnitur. Diese dann mit den gehackten Rote Bete Blättern mischen und zum Servieren auf das Raita geben.

Raita passt natürlich zu scharfen indischen Gerichten. Der kühle Joghurt-Dip schmeckt aber auch klasse zu Gegrilltem, zu Fladenbrot und als Dip für Gemüse.

 

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Ja, an dieser Stelle traue ich mich, einen Superlativ zu benutzen. Denn es gibt keine Cocktailsauce, die mir jemals besser geschmeckt hätte. Und sie existiert in unserer Familie seit mindestens 40 Jahren. Oder mehr? Nuff said? Nuff said!

Jedenfalls mache ich sie nach dem Rezept meiner Mutter, habe sie vielleicht etwas justiert. Aber mich beschleicht ohnehin der Verdacht, dass ich als Fünfjährige nur deshalb völlig unerschrocken sämtliche Meeresfrüchte im Frankreich-Urlaub gegessen habe, um diese Cocktailsauce essen zu können. Löffelweise!

Sie passt wunderbar zu – eben! – sämtlichen Langusten, Scampis, Shrimps etc. Natürlich auch zu Grillgemüse, Ofenkartoffeln, Hühnchenfleisch oder Fisch. Mit geröstetem Baguette auf dem Tisch wurde sie bisher noch immer ratzeputze leer gegessen. Und rosa ist eh eine tolle Farbe:

cocktailsauce

Zutaten für eine (ohnehin niemals ausreichend große) Schüssel:

200 gr 10%-igen Joghurt

1 großer EL Creme fraiche

5 gr EL Ketchup (hausgemacht oder ein gutes Bio-Ketchup, etwa von Heinz)

einige Spritzer Worcester Sauce

einige Spritzer Tabasco

ein Schluck trockener Sherry

1 TL edelsüßen Paprika

Saft einer halben kleinen Zitrone

Salz

weißen Pfeffer frisch gemahlen

Prise Zucker

Die Mengenangaben sind Circa-Angaben. Ihr solltet alle Zutaten zum Abschmecken nutzen.

Zubehör: kleiner Schneebesen, Schüsselchen

Zubereitungszeit: 10 min (etwas Zeit zum Durchziehen schadet nicht)

So geht’s:

Logisch: Alle Zutaten miteinander vermischen und mit dem Schneebesen glattrühren, so dass keine Klümpchen drin sind. Abschmecken und kühl stellen. Vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen und auf Zimmertemperatur bringen. Gegebenenfalls noch mal abschmecken und nachwürzen.

Ihr werdet mit dem Abschmecken überhaupt nicht mehr aufhören können, versprochen.

Wozu wir die Cocktailsauce essen, wenn noch keine Grillsaison ist?

Zur Fischpfanne aus dem Ofen, angelehnt an ein Rezept von Jamie Oliver aus seinen “30 Minutes Meals” (Episode 22: Fish Tray Bake”):

Dazu den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Ofenform mit Olivenöl fetten und etwa 6 in Salz eingelegte Sardellen auf den Boden legen. Fischfilets (beispielsweise Lachs, Zander, Kabeljau-Loins… ) und rohe, ungeschälte (aber entdarmte!) Shrimps, Cocktailtomaten, Knoblauchzehen, Thymianzweige dazugeben. Eine kleine Zitrone achteln und die Achtel zwischen den Fischstücken verteilen. Wer mag, kann auch noch Tintenfisch oder Muscheln ergänzen – je nachdem, was Euch beim Fischhändler anlacht! Alles pfeffern und salzen. Mit einigen Scheiben Pancetta “abdecken” und mit etwas Olivenöl besprenkeln.

Jetzt die Ofenform auf die mittlere Schiene des Backofens schieben. Je nach Dicke der Fischfilets dauert die Garzeit etwa 15 Minuten.

Natürlich könnt Ihr auch Zucchini, Frühlingszwiebeln oder andere Zutaten hinzugeben.

Der Pancetta, das Öl, der Fischsud, die Sardellen, die Kräuter, die Zitronen – das allers ergibt einen hervorragenden Sud auf dem Boden der Ofenform, die man herrlich mit Baguette aufstippen kann. Natürlich nur, wenn man nicht gerade bis zu den Ohren in der Cocktailsauce hängt, die zu allem, was aus dem Meer kommt, der Clou ist!

Lasst es Euch schmecken! Ihr habt jetzt das ultimative Cocktailsaucenrezept. Da geht nix mehr schief!

Update: Barbara von “Ein Topf Heimat” hat mich netterweise darauf hingewiesen, dass sie aktuell ein schönes Blog-Event durchführt: “Kulinarisches Brandzeichen”! Hier sucht sie Rezepte, die uns kulinarisch geprägt haben und uns immer wieder in frühere Zeiten zurückbeamen. Da mache ich doch gerne mit! Und Ihr vielleicht auch?

 

 

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