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Es gibt wieder eine Rettungsaktion! Diesmal zeigt Dir unsere Foodblogger-Truppe, wie Du ganz einfach vegetarische Brotaufstriche selber herstellst – einfach, günstig, lecker! Ich habe einen herzhaften Petersilien-Mandel-Aufstrich für Dich. Köstlich auf geröstetem Brot!

Vegetarischer Brotaufstrich hausgemacht Petersilie Mandeln Foodblog German Abendbrot

Ach, Kinners, ich könnt‘ jeden Tag jubeln über diesen herrlichen Spätsommer… Deswegen grillen wir auch noch, wann immer es geht. Unter blauem Himmel und begleitet vom Geschnatter der Zugvögel, die trotz milder Temperaturen vorsorglich schon mal Richtung Süden fliegen. Ein richtiger „Indian Summer“ ist das. Und deshalb genieße ich auch noch meinen Lieblingsaufstrich für geröstetes Brot: Petersilien-Mandel-Frischkäse!

Zutaten für ein 300ml Glas:

1 Bund Petersilie mit Stengeln, gewaschen und grob gehackt (etwa 2 große Handvoll)

3 EL Mandeln (ganz oder gestiftelt oder gemahlen – ganz egal, kommt eh in den Mixer!)

120ml Olivenöl

1/2 TL mittelscharfer Senf

1 TL Honig

1/2 TL grobes Meersalz

1 Msp Chilipulver, scharf

1 EL Limettensaft

2-3 EL neutralen Frischkäse

Zubehör: Mixer oder Pürierstab

Zubereitungszeit: 10 min

So geht’s:

Petersilie und Mandeln sowie etwas Öl in den Blender geben und zu einer Paste mixen.

Die Gewürze und den Limettensaft hinzugeben und nochmals mixen.

Jetzt das restliche Öl langsam hinzugießen, während der Mixer auf kleiner Stufe läuft.

Vielleicht benötigst Du etwas weniger Öl. Das kommt immer darauf an, wie Du Deinen Aufstrich magst…

Zum Schluss den Frischkäse unterheben und gegebenenfalls noch mit etwas Salz abschmecken, bis Dein Aufstrich so ist, wie Du ihn magst.

Köstlich zu gegrilltem Weißbrot oder als Basis für ein herzhaftes Sandwich! Funktioniert aber auch als Topping auf ein gegrilltes Steak oder als Dip für Gemüse…

Aufstrich hausgemacht geröstetes Brot Petersilie Mandeln Foodblog German Abendbrot

Die Petersilie gibt eine herzhafte Note, während die Mandeln ein gaaaanz klein bißchen süßlich daherkommen. Einfach wunderbar, sommerlich und aromatisch! Wer braucht da das überteuerte Zeug aus dem Supermarkt mit all den Zusatzstoffen?

Reste füllst Du in ein sauberes Schraubglas, bedeckst es mit etwas Olivenöl und stellst es fest verschlossen in den Kühlschrank. Dann hält sich der Aufstrich locker mehrere Tage.

Viele weitere Rezepte für vegetarische und nicht-vegetarische Brotaufstriche findest Du in einem Post aus dem letzten Monat.

Auf den Geschmack gekommen? Dann schau doch mal in die vielen weiteren Rezepte unseres  Rettungstrupp rein. Der besteht aus Foodbloggern, die mit einfachen Rezepten Lust darauf machen wollen, die Industrieware einfach mal stehen zu lassen und selber zu kochen.

1x umrühren bitte aka kochtopf: Scharfer Peperoni-Aufstrich
thecookingknitter: Basilikumcreme mit Parmesan
Cuisine Violette: Mediterraner Frischkäse
Jankes*Soulfood: Hessischer Spundekäs 
Kochen mit Herzchen: Frischkäse selbstgemacht 
Food for Angels and Devils: Baba Ganoush
Paprika meets Kardamom: Obazda 
The Apricot Lady: Kürbis-Hummus

Wir retten was zu retten ist Foodblogger German Abendbrot

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Ein letztes, heißes Aufbäumen des Sommers. Dann kommt schon der Herbst (ich rieche ihn schon morgens beim Laufen, Du auch?). Deshalb bleibt die Küche kalt, die Getränke gut gekühlt und die Stimmung entspannt. Was hältst Du von ein paar köstlichen Dips oder einem kühlen Tomatenjelly?

Erich Kästner hat in seinem Gedicht „August“ geschrieben:

(…) Ein Erntewagen schwankt durchs Feld.
Im Garten riecht’s nach Minze und Kamille.
Man sieht die Hitze. Und man hört die Stille.
Wie klein ist heut die ganze Welt!
Wie groß und grenzenlos ist die Idylle …
(…)

Siehst Du auch die Hitze und hörst die Stille? Wenn quasi alles knistert und die Sonne auf der Haut britzelt? Dann mag ich nicht kochen, sondern bereite schnell etwas Tomatensalat (rote Zwiebel, 2 EL Rotweinessig, 4 EL Olivenöl, grobes Meersalz) zu, hole ein Baguette vom Bäcker und mache es mir mit etwas gut gekühlter Melone, Schinken und 2-3 feinen Dips entspannt.

Créme Paste Schafskäse mediterran Gewürze Foodblog German Abendbrot Rezept

Mit einem Pürierstab machst Du blitzschnell Deine Lieblings-Créme – und die ist meistens deutlich günstiger als die Pasten, die Du an den Wochenmarktständen kaufen kannst.

Für meine mediterrane Schafskäsecréme brauchst Du:

150 gr Schafskäse

80 gr Frischkäse (natur)

2 EL gehackte getrocknete Tomaten in Öl (abgetropft)

1 EL gehackte Kapern

1 TL Harissa (scharfe Paprikapaste, gibt es im türkischen Supermarkt)

etwas Olivenöl

optional: fein gehackte, entsteinte schwarze Oliven

Zubehör: Pürierstab oder Mixer

Zubereitungszeit: 10 min

So geht’s:

Alle Zutaten außer den Oliven im Mixer pürieren. Abschmecken und kühl stellen. Vor dem Servieren die fein gehackten Oliven obenauf geben.

Wenn Du magst, kannst Du sie auch gleich unterheben. Aber der bEdW besteht darauf, dass er sie notfalls auch weglassen kann…

Dips, Pasten, Crémes: Unzählige Varianten

Natürlich kannst Du mit Deinem Pürierstab noch andere Köstlichkeiten zubereiten! Die Rezepte findest Du hinter den Links.

Wie wäre es mit Hummus, dem Kichererbsen-Sesam-Püree aus dem Orient?

Oder brauchst Du dringend eine Verwertung für Deine Zucchini? Dann wäre dieser Dip etwas für Dich!

Ach, bei Dir sind die Tomaten reif? Dann probier‘ doch dieses herrlich indische Relish mal!

Immer noch Tomaten übrig? Ganz wunderbar kühl und köstlich ist mein Tomatenjelly mit Wodka und Basilikum:

Nicht nur zur Tex-Mex-Küche ist auch eine Guacamole einfach köstlich!

Ein Fisch-Fan wie ich fängt sich auch gerne mal ein geräuchertes Forellchen und macht daraus einen herzhaften Räucherforellen-Dip!

Creme Räucherforelle Pumpernickel Foodblog German Abendbrot Aperitif

Oder doch lieber herzhafter mit blauschimmeligem Stilton-Käse und Créme fraîche?

Creme aus englischem Stilton Kaese und Creme fraiche Pumpernickel German Abendbrot

Ach, Du findest sicher noch viel mehr Varianten! Welche magst Du denn besonders gerne?

 

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Sommer ist für mich: Eine knusprige Weißbrotscheibe vom Grill mit einem würzigen Käseaufstrich. Dazu ein sommerlicher Salat und ich brauche kein Steak mehr zum BBQ-Glück!

Ok, das Steak nehme ich natürlich trotzdem gerne. Aber das „Zubehör“ ist beim Grill-Abend für mich fast so wichtig wie das Fleisch auf dem Grillrost. Salate, Saucen, Brot, Dips – ohne das ist das BBQ nur der halbe Genuss.

Natürlich kannst Du auf dem Wochenmarkt oder im Feinkostgeschäft viele tolle Crémes und Pasten kaufen. Aber die sind meist sehr teuer. Außerdem weißt Du nie, was drin ist. Ich vertrage beispielsweise nur noch ganz wenig rohen Knoblauch. Von Geschmacksverstärkern, Farb- und Konservierungsstoffen rede ich da noch gar nicht!

Und wer dann noch Gäste einlädt, die vielleicht eine Allergie oder Unverträglichkeit beachten müssen, der ist glücklich, wenn er weiß, was drin ist.

Deshalb machen wir heute unseren mediterranen Käseaufstrich einfach selbst:

Käsepaste

Zutaten für eine Portion mit der Größe „Stell‘ hin, gib mal das Brot rüber, oh, ist leider schon leer“:

100 gr Schafskäse (möglichst cremiger)

2 EL Ziegenfrischkäse

1 TL Rhabarberkompott (alternativ: fruchtige Marmelade wie Aprikose, Mango, Pfirsich…)

6 getrocknete Tomaten (ohne Öl)

1 scharfe getrocknete Chilischote (ohne Kerne)

1 EL Chili-Öl (ich verwende das hier gerne. Du kannst aber auch normales Olivenöl nehmen)

1 TL Pul Biber (z.B. aus dem türkischen Supermarkt; die Anschaffung lohnt sich für die Grillsaison und für orientalische Gerichte)

Zum Garnieren: Einige Blätter Petersilie

Zubehör: Pürierstab, hohes Gefäß oder gleich im Blender zubereiten

Zubereitungszeit: Unter 10 Minuten

So geht’s:

Feta mit den Fingern zerbröseln und in ein hohes Gefäß geben. 4 der 6 getrockneten Tomaten, das Kompott, Chili, Öl und Pul Biber hinzugeben und schön cremig pürieren. Ist der Aufstrich zu fest, einfach noch etwas Öl darunter geben. Die 2 restlichen Tomaten sehr fein hacken und zusammen mit dem Ziegenfrischkäse unterheben. Alles gut vermischen. Mit etwas Petersilie garnieren und servieren.

Der mediterrane Käseaufstrich passt nicht nur zu gegrilltem Weißbrot sondern auch als Dip zu Gemüse-Sticks, als „Unterlage“ für ein Sandwich mit gegrilltem Hähnchenfleisch, zu Lammfrikadellen und und und. Geht blitzschnell, kostet nicht viel und Du weißt, was drin ist!

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Unser Weber-Grill ist wie ein Familienmitglied und außerdem im Dauereinsatz. Mit einer Koriander-Limetten-Marinade für Fisch und Hühnchen sowie einer scharfe Tomaten-Marinade für Schwein und Huhn stelle ich Euch heute zwei Alleskönner für die BBQ-Saison vor.

„Nobody puts Baby in the corner!“ – mit diesem Zitat hab ich Euch vor vier Jahren unseren Baby-Weber vorgestellt. Seitdem ist das gute Stück fester Bestandteil unserer Essensplanung. Ob Paella, gestopfter Fisch, klassisches Steak oder indischer Burger – gegrillt wird, was Spaß macht. Herzhafte Salate, scharfe Dips, fruchtige Chutneys und weitere Ideen rund um’s Grillen findet Ihr zahlreich im Blog. Surft doch einfach mal durch!

Damit Fleisch und Fisch nicht austrocknen bei der hohen Hitze, sind Marinaden eine gute Möglichkeit. Sie geben zudem noch zusätzlich Aroma und machen jede Grill-Session zu einer Geschmacksexplosion. Auf fertig mariniertes Fleisch verzichten wir dabei. Viel zu häufig wird herkömmlichen Marinaden Geschmacksverstärker zugesetzt. Dabei hat gutes Fleisch von bester Qualität das gar nicht nötig. Die gängigen Gewürze, frische Kräuter, Zitronensaft, Sojasauce, Ketchup, Tabasco, Olivenöl und Honig hat jeder im Haus. Also! Los geht’s!

Die erste Marinade aus Koriander und Limettensaft ist perfekt für Spieße mit Fischfilet, Tintenfisch oder auch Hühnchen.

Limettenmarinade

Zutaten:

1 Habanero-Schote (oder andere scharfe Chilisorte)

1/2 Bund frischer Koriander

125ml Olivenöl

4 Frühlingszwiebeln (weißer und hellgrüner Teil)

1 EL gehackten Ingwer

2 EL Muscovado-Zucker

einige Spritzer Limettensaft

Salz, Pfeffer

Zubehör: Mixer, Holzspieße

So geht’s: Die Chili entkernen. Alle Zutaten mit dem Mixer pürieren. Die in mundgerechte, nicht zu kleinen Stücke in einen Gefrierbeutel geben. Die Marinade hinzugeben und gut vermischen. Den Beutel zuknoten und im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen. Dann Holzspieße gut wässern und die Fleischstücke draufschieben. Auf direkter, hoher Hitze auf dem Grill in einigen Minuten gar grillen.

Die scharfe Tomatenpaste ist hervorragend als Marinade von Schwein und Huhn, aber außerdem auch ein toller Dip:

Tomatenmarinade

Zutaten:

2 fein gewürfelte Zwiebeln

3 EL Olivenöl

1 kleines Lorbeerblatt

400 gr stückige Tomaten aus der Dose

Chipotle-Salz (oder grobes Meersalz)

1 EL Sherry-Essig

100 ml Apfelsaft

2 TL Ancho-Chili-Pulver (oder anderes mildes, rauchiges Chilipulver)

1/2 TL getrockneter Oregano

1 TL Pul Biber (scharfe Paprikaflocken)

schwarzer Pfeffer

1 EL Muscovado-Zucker

Zubehör: mittelgroße, beschichtete Pfanne, Pürierstab

So geht’s:

Öl in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Lorbeerblatt anschwitzen und bei kleiner Hitze etwa 20 min weiterbraten, bis die Zwiebeln weich und leicht braun sind. Währendessen den Muscovadozucker dazugeben, um das Ganze leicht zu karamellisieren. Mit dem Sherryessig ablöschen und einköcheln lassen. Apfelsaft und Tomaten mit dem Saft hinzugeben und beides einreduzieren lassen. Währendessen alle weiteren Zutaten hinzugeben. Alles einige Minuten köcheln lassen. Das Lorbeerblatt herausnehmen und die Sauce pürieren. Abkühlen lassen.

Das Fleisch, zum Beispiel Schweinekoteletts, einige Minuten grillen. Dann beide Seiten mit Hilfe eines Pinsels mit der Sauce bestreichen und weitergrillen, bis das Fleisch gar ist. Die restliche Sauce als Dip servieren.

Blog-Event CIX - it's BBQ-time! (Einsendeschluss 15. Juni 2015)

Die Grill-Saison ist gerade erst gestartet. Viele laue, kurze Sommernächte warten noch auf uns. Und mit ihnen unzählige Rezepte rund um den schönsten sommerlichen Zeitvertreib. Deshalb ist das hier mein Beitrag zu Zorras 109. (!) Blog-Event, das sie zusammen mit Sandra, From Snugg’s Kitchen, ausrichtet.

Bis zum 15. Juni könnt Ihr ebenfalls Eure Rezepte einreichen – oder Euch danach auf eine Zusammenfassung mit den besten BBQ-Rezepten freuen!

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Kichererbsen, Sesampaste, Olivenöl – viel mehr braucht es nicht für ein köstliches Hummus, das auf keiner orientalischen Mezze-Platte fehlen darf. Lasst mal Euren Blick durch den Vorratsschrank schweifen. Vielleicht findet Ihr ja noch eine Dose Kichererbsen…

Bald biegen sich auf dem Wochenmarkt wieder die Stände vor Erdbeeren, Kirschen, Tomaten und vielen anderen Köstlichkeiten, die sich wunderbar zum Einkochen eignen. Wer Rhabarber-Sirup, Stachelbeer-Chutney oder hausgemachtes Ketchup im Haus hat, muss Herbst und Winter nicht fürchten.

Aber bevor Neues in die Regale kommt, muss erstmal ein bisschen was ausgeräumt werden. Seit Jahren steht bei uns eine Dose Kichererbsen im Vorratsschrank. Und die Sesampaste Tahini hält sich auch nicht ewig.

Kichererbsen + Tahini = Hummus!

Hummus

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen (400gr, alternativ: getrocknete Kichererbsen. Diese aber dann über Nacht einweichen lassen!)

Saft und Abrieb 1/2 Zitrone

1/2 TL Salz

1 TL rosenscharfes Paprikapulver

1/2 TL Sumach (säuerliches Gewürz, türkischer Supermarkt)

Prise Zucker

10 Blatt Petersilie, einige Blätter zum Garnieren

4-6 EL Olivenöl

1-2 EL vom Kichererbsen-Wasser

4 EL Tahini (Sesam-Paste, aus dem türkischen Supermarkt oder Asia-Laden)

1 TL Pul Biber (grobe Paprikaflocken, türkischer Supermarkt

1/2 Zehe Knoblauch (alternativ: Bärlauch-Öl)

Zubehör: Pürierstab oder Mixer

Zubereitungszeit: 15 min

So geht’s:

Kichererbsen in ein Sieb abgießen und etwas von dem Wasser auffangen. Etwas abspülen und in den Mixer geben. Zusammen mit Zitronensaft, Salz, Knoblauch, Petersilie, Paprikapulver, Zucker, Sumach, Olivenöl und Kichererbsen-Wasser zu einer glatten Paste mixen. Ist das Hummus zu fest, einfach noch etwas Olivenöl zugeben. Das Tahini unterrühren und mit Pul Biber, Salz und Zitronensaft abschmecken. Etwas Zitronenabrieb unterheben. Mit feingehackten Petersilienblättern, einigen Tröpfchen Olivenöl und einer Prise Paprika oder Pul Biber garnieren.

Hummus mit geröstetem Fladenbrot servieren.

Der cremige, leicht säuerlich-scharfe Hummus schmeckt köstlich als Dip, zu Gegrilltem, als Spread unter Roastbeef für ein herzhaftes Sandwich und vielem mehr. Er wird noch besser, wenn er einige Stunden oder über Nacht durchzieht.

Weil ich jetzt endlich Kichererbsen und Tahini verbrauchen konnte, ist das köstliche Hummus mein Beitrag zu Susannes Dauer-Blog-Event „Schatzsuche im Vorratsschrank“. Schaut doch auch mal in Eure Schränke und werdet kreativ!

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Exotische Käsecrémes auf dem Wochenmarkt sind oft ziemlich teuer. Und man weiß nie so genau, was drin ist. Hier kommt die schnelle, günstige Variante ohne komische Farb- und Zusatzstoffe!

Ich liebe es, frisches fluffiges Fladenbrot, einen salzigen Cracker oder ein italienisches Ciabatta in einen Dip zu tunken oder mit einer würzigen Käsecréme zu bestreichen. Das ist an Wochenenden oft eine schnelle kleine Zwischenmahlzeit oder der Auftakt zu einem Menü mit Freunden – einfach einen guten Winzersekt oder einen Sprizz dazu und der Abend kann beginnen. (Gäste, die den ersten Hunger gestillt haben, sorgen bei der Gastgeberin auch für ein viel entspannteres Kochen ;-))

Schafskäsepaste

Aber das Schönste: Ihr wisst, was drin ist!

Für zwei Schraubgläser zu je ca 200ml oder eine grooooße Dip-Schüssel für den Brunch benötigt Ihr folgende Zutaten:

100 gr sahnigen Frischkäse (z.B. Buko)

100 gr Ziegenfrischkäse

150 gr cremigen Schafskäse

2 EL Creme fraiche

1 kl Zwiebel, gerieben und abgetropft

20 gr Kapern

1 EL Grenadinesirup

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Cumin (gemahlen)

1 TL scharfes Paprikapulver

1 TL Pul Biber

1 EL Olivenöl

Zitronenabrieb (und etwas zum Garnieren)

Meersalz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 Prise Zucker

einige Blättchen Kresse oder Petersilie zum Garnieren

Zubehör: Küchenmixer

Zubereitungszeit: 15min

So geht’s:

Alle Zutaten außer der Zwiebel und dem Zitronenabrieb in den Mixer geben und kurz pürieren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Geriebene Zwiebel und Zitronenabrieb unterheben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Mit dem übrigen Zitronenabrieb und den Kräuterblättchen garnieren und servieren – oder in saubere Schraubgläser füllen und kühl stellen. Die Paste hält sich mehrere Tage im Kühlschrank. Wegen der Zwiebel zieht die Paste schnell Wasser. Wenn Ihr die Zwiebel weglasst, könnt Ihr die Paste länger aufheben und immer kurz vor dem Servieren ein paar Zwiebelwürfel unterheben.

Natürlich sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Schaut, was sich im Kühlschrank oder im Vorratsregal so alles findet und macht Euch Eure eigene Käsecréme!

Und jetzt ran an’s Brot!

Das ist mein Beitrag zu Zorras Blogevent „Sauer macht lustig“, in dem es um säuerliche Milchprodukte geht. Gesund, milchig und soooo lecker! Ich bin doch ein Milchprodukte-Junkie, ein Kuh-, Schafs- und Ziegen-Groupie!

Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)

Aber ich möchte auch noch mal erinnern an Magentratzerls Dauerevent: Susanne sucht hierfür Rezepte, die mit all den Dingen zubereitet werden, die sich in unseren Speisekammern befinden. Das kann häufig eine richtige Schatzsuche werden. Bei mir gehören Kapern zu solchen Schätzen. Aber auch Sardellen oder getrocknete Tomaten, die beide wunderbar in Käsecrémes passen, sollten immer im Vorrat vorhanden sein!

Schatzsuche im Vorratsschrank - Dauerevent

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Boah, jetzt sind wir schon ziemlich satt bei unserem festlichen Menü. Nach dem herbstlichen Carpaccio mit Pilzen, der vielseitigen Kartoffelsuppe und der phantastischen gegrillten Hochrippe werden schon die ersten Hosenknöpfe aufgemacht, ein Espresso geordert oder ein Schnäpschen getrunken. Wärme, Genuss und Rotwein sorgen für diese leicht angeschickerte Trägheit, die so typisch ist für Feiertage. Da stapeln sich die Teller schon in der Küche, die Weingläser sehen aus wie Hund, die Luft ist zum Schneiden und wer sich richtig wohl fühlt, legt sich schon mal auf die Couch oder macht es sich im Sessel bequem…

Wer will da schon ein Dessert? Ich bin kein großer Nachtischesser. Noch weniger gut bin ich in der Zubereitung. Ein paar schnelle Ideen gefällig? Ein Ingwer-Trifle mit Waldbeeren lässt sich super vorbereiten und hilft beim Verdauen! Und das besoffene Eichhörnchen passt zu unserem eigenen Alkoholpegel zu diesem Zeitpunkt des Menüs!

Manchmal reiche ich zum Kaffee nach einem reichhaltigen Mahl auch einfach ein paar hübsche Pralinen aus unserem Lieblingsschokoladenladen Xocoatl.

Oder Käse! Käse geht immer! Dafür würde ich sogar glatt ein bisschen Zurückhaltung üben beim Hauptgang. Denn zum Käse gibt es noch herzhaftes Shortbread und eine fruchtig-süße Zwiebelmarmelade:

Processed with Rookie

Das Shortbread kann man immer im Haus haben. Das ist eine prima Zwischenmahlzeit oder kann zum Aperitif serviert werden. Keine Not also, die Cracker am Tag des Menüs zu backen! Sie schmecken eh besser, wenn sie etwas durchgezogen sind.

Die Zwiebelmarmelade ist wieder eine Idee aus Lust auf Genuss (Ausgabe 11/2014) und hält in einem Schraubglas mehrere Wochen. Sie kann also auch vorbereitet werden. Damit ist der Käseteller in nullkommanix angerichtet.

Die Zwiebelmarmelade in meiner Variante reicht für 3 Schraubgläser a 300ml:

2 große rote Zwiebeln, geschält und fein gewürfelt

1 rote Chili, fein gehackt

200 ml Rotwein

4 EL Rotweinessig

80 gr Gelierzucker

Salz und Pfeffer

1 EL Olivenöl

Zubereitungszeit: 30min (ohne Zeit zum Gelieren/Auskühlen)

Zubehör: ein großer Topf, mehrere Schraubgläser

So geht’s:

Öl in einem Topf erwärmen. Zwiebeln und Chili darin glasig dünsten bei mittlerer Hitze. Mit dem Wein und dem Essig ablöschen. Mehrere Minuten unter Rühren köcheln lassen. Gelierzucker hinzugeben und etwa zehn Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Marmelade heiß in die Schraubgläser füllen, verschließen und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen und beispielsweise zu Käse (Manchego, alter Gouda, Roquefort…), Mettbrötchen oder kaltem Braten servieren!

So, Ihr Lieben! Das war mein festliches Menü 2014 für die kommenden Herbst- und Winterfeiertage. Ich hoffe, es hat Euch gefallen!

Ihr seid noch auf der Suche nach weiteren Ideen? 

Dann schaut doch mal meinen Vorschlag für ein exotisches Weihnachtsmenü an: von Singapore Sling über Tom Kha Gung bis Kaeng Phanaeng Neua!

Oder lieber ein Weihnachtsmenü leicht und gut vorzubereiten? Dann schaut einfach mal hier. Negroni, Barnüsschen, indischer Rote Bete Salat, scharfe Linsensuppe, Lammlachse und ein saftiger Zitronenkuchen. Alles ohne Stress!

Ich wünsche Euch eine genussvolle, entspannte Feiertagszeit!

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches Menü

 

 

 

 

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