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Posts Tagged ‘Gemüse’

Vegetarisch kann so köstlich sein! Erst recht, wenn eine bunte Gemüsepfanne mit vielen indischen Gewürzen daher kommt. Ein gesundes, wunderschönes Friday Night Dinner Date! Cheers!

Es ist wirklich nicht sonderlich originell Yotam Ottolenghi zu mögen. Ich kenne kaum einen Foodblog, der dem kreativen Koch mit dem mediterranen Flair nicht erlegen ist. Vielseitigkeit, Kreativität und mediterrane Aromen sind auch das Geheimnis seiner vegetarischen Gerichte, die “Vegetarische Köstlichkeiten” blitzschnell zu einem unserer Lieblingskochbücher gemacht hat.

Das indische Ratatouile aus dem Kochbuch haben wir kräftig abgewandelt. Aber das ist ja das Schöne an Ottolenghi-Rezepten: Sie inspirieren, müssen aber nicht sklavisch befolgt werden. Und heraus kommt eine bunte, fröhliche und gesunde Gemüsepfanne mit indischen Anklängen:

Ottolenghi

Zutaten für zwei hungrige Esser und eine Mittagsportion:

4 El Sonnenblumen- oder Rapsöl

1 mittelgroße rote Zwiebel, fein gehackt

400 gr festkochende Kartoffeln, geschält und in etwa 3cm große Würfel gehackt

2 rote Paprikaschoten, entkernt und in 3cm große Rauten gehackt

1 EL Panch Phoran (bengalisches 5-Gewürze-Pulver aus braunen Senfsamen, Schwarzkümmel, Fenchelsamen, Kreuzkümmel (Cumin) und Bockshornkleesamen zu gleichen Teilen gemischt und gemörsert)

1/2 TL Kurkuma

Samen aus 4 grünen Kardamomkapseln

300 gr Grüne Bohnen (TK, quer halbiert)

200 ml Tomaten aus der Dose

3 grüne Chilischoten, fein gehackt

15 frische Curryblätter

kräftige Prise Zucker

1 EL Tamarindenpaste

2 EL Kürbiskerne

1 EL Koriandergrün, gehackt

Salz, Pfeffer

Joghurt und Fladenbrot zum Servieren.

Zubehör: großflächige, backofenfeste Pfanne, Topf, kleine Pfanne

Zubereitungszeit: 45-60 min

So geht’s: Backofen auf 200 Grad vorheizen. Bohnen in einem Topf blanchieren, unter kaltem Wasser abschrecken und beiseite stellen. Danach Kartoffelwürfel in dem Topf kochen, bis sie noch nicht ganz gar sind.

Öl in der großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Kartoffeln bei hoher Hitze unter Rühren anbraten. Herausheben und beiseite stellen. Eventuell etwas Öl nachfüllen und erhitzen. Darin die Gewürze und die Paprikaschotenwürfel unter Rühren erhitzen. Bohnen, Tomaten, Chilischoten und Curryblätter hinzufügen. Gut vermischen und etwa 5 min unter Rühren anbraten. Zwiebeln und Kartoffeln zurück in die Pfanne geben.

Tamarindenpaste, Zucker, etwas Salz in 100ml Wasser auflösen und in die Pfanne geben. Alles aufgedeckt einige Minuten leicht köcheln lassen.

Pfanne in den Ofen geben und 10-12 min garen lassen. Währendessen die Kürbiskerne in der kleinen Pfanne vorsichtig anrösten.

Danach die große Pfanne aus dem Ofen nehmen, die Kürbiskerne darüberstreuen und alles mit Koriandergrün, einem Klecks Joghurt und etwas Fladenbrot servieren.

Ottolenghi_2

Ich wünsche Euch ein köstliches Wochenende!

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Gesunde, leichte Frühlingsküche vertreibt den Winter! Cheers!

Endlich Freitag! Endlich Zeit für’s Friday Night Dinner Date! Langsam kündigt sich schon der Frühling an: Die Tage sind merklich länger, die Amseln zwitschern und die Blumenhändler verkaufen die ersten Narzissen. Ist der Februar erstmal geschafft (bald, bald!), geht es mit großen Schritten Richtung Frühjahr!

Das macht sich auch schon bald in unserem Speiseplan bemerkbar: Wärmende Suppen und Eintöpf sind deutlich weniger häufig auf dem Tisch als leichte Gemüsegerichte. Eine köstlich-knackige Abwechslung ist Jiao Wai Cai Yuan, gemischtes grünes Gemüse aus dem Wok:

Chinesisch_Gemüse

Für 2 Personen als leichtes Abendessen:

2 Knoblauchzehen

2 Köpfchen Shanghai Pak Choi (grüne Stile, alternativ: weiß-stiliger Pak Choi)

2 Stangen Sellerie

1 TL Maisstärke

200ml Hühnerbrühe

1/2 TL weißer Pfeffer, frisch gemahlen

1 TL Salz

2 EL Erdnußöl

Beilage: Reis

Zubehör: Wok mit Deckel (oder großer Topf mit Deckel), Topf für Reis, scharfes Messer

Zubereitungszeit: 20 min

So geht’s:

Reis aufsetzen. Knoblauch fein hacken. Sellerie und Shanghai Pak Choi in mundgerechte Größe hacken. Den Wok erhitzen. Öl hineingeben und erhitzen. Knoblauch, Salz und Pfeffer unter Rühren anschwitzen. Sellerie hinzugeben, anschwitzen und Brühe hinzugeben. Etwa zwei Minuten unter Rühren garen. Shanghai Pak Choi hinzugeben und weitere zwei Minuten unter Rühren garen.

Hitze herunterdrehen und zu gedeckt das Gemüse für etwa fünf Minuten garen. Maisstärke einrühren und einige Sekunden eindicken lassen.

Mit Reis anrichten und beispielsweise zu einem Glas Chardonnay vom Weingut Höhn servieren!

Das Rezept wurde inspiriert durch den Großmeister der chinesischen Küche, Ken Hom. Sein Buch “Classic Chinese Recipes. 75 Signature Dishes” ist vielleicht nicht das schönste und aufwendigste Kochbuch, liefert aber einen guten Überblick über klassische, gut nachkochbare Gerichte. Wir nehmen es immer gerne zur Hand, wenn wir Inspiration für unser Friday Night Dinner Date suchen. Außerdem ist es eine schöne Erinnerung an den letzten Besuch bei meiner Schwester in Birmingham, wo ich immer, immer englische Kochbücher shoppe:

chin_kochbuch

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Mel von der Gourmetguerilla sucht Gute-Laune-Suppen. Und da muss ich Euch einfach noch mal mit meinem Gazpacho-Rezept beglücken. Denn Gazpacho ist und bleibt meine Lieblingssuppe!

gazpacho

Nicht, dass ich nicht eine indisch-scharfe Linsensuppe, eine wandlungsfähige Kartoffelsuppe oder eine sauer-scharfe China-Suppe zu schätzen wüsste. Es gibt ja sogar eine eigene Suppen-Kategorie hier im Blog, wo Ihr viele Rezepte für echte Gute-Laune-Suppen findet!

Aber mit Gazpacho verbinde ich einfach wunderschöne Sommertage, meine erste eigene Wohnung im geliebten Münchner Stadtteil Schwabing, laue Abende vorm “Centro Espanol” in Sendling und überhaupt ganz viele Erinnerungen an München. Mehr dazu könnt Ihr hier noch mal nachlesen.

Aber für alle, die jetzt neugierig geworden sind, gibt es hier noch mal schnell DAS Rezept, das in jedem Sommer wieder und wieder verwendet wird. “Es is’ Sommer. Sommer in der Stadt…

Zutaten für 4 große Portionen:

3 Paprikaschoten (1 gelb, 2 rot – nicht grün, sonst wird die Suppe braun!)

2 Salatgurken, geschält
3 400ml Dosen Tomaten (im Sommer gerne frische, aromatische.)
3 Knoblauchzehen, geschält und grob gehackt
1  Zwiebel, geschält und grob gehackt
1 scharfe, rote Chilischote, entkernt und gehackt (würzt lieber hinterher noch nach. Durch das Pürieren wird die Schote richtig scharf!)
4 Scheiben Weißbrot ohne Rinde vom Vortag (oder Toastbrot. Wer spontan “kochen” will lässt die Scheiben etwas im Umluftbackofen austrocknen)

Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Tabasco

3 EL Olivenöl

3 EL Rotweinessig

4-6 Eiswürfel

Beilagen: etwas gewürfelter Schinken, gewürfelte Gurken, gewürfelte Tomaten, Baguette – es geht aber auch ganz ohne!

Zubereitungszeit: 20 min plus Kühlzeit (mind. 1 Std.; schneller geht es, wenn das Obst schon gut gekühlt ist)

Zubehör: eine große Schüssel oder Topf, Pürierstab

So geht’s:

Das Gemüse schälen, entkernen und würfeln. Wer mag, hält von der Paprika und der Gurke je ein kleines Stück bzw. einige Würfel zurück. Das gibt dann die Einlage für die Suppe.

Das Gemüse, Zwiebeln, Chili, Knoblauch in eine große Schüssel geben und mit Rotweinessig, Olivenöl, Salz, Tabasco und Pfeffer würzen.
Das Brot einige Minuten in Wasser einweichen, das Wasser ausdrücken und in die Schüssel geben. Alles mit dem Pürierstab pürieren, die Eiswürfel dazugeben und für mindestens eine Stunde kalt stellen.

Vor dem Servieren noch mal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen. Die übrigen Gemüseteile fein hacken und als Deko dazugeben. 2 Eiswürfel in jeden Teller geben, einen EL Olivenöl darübergeben und mit Baguette servieren.
Fleischesser können auch rohe Schinkenwürfel in die kalte Suppe geben.

Ich freue mich auf viele tolle neue Gute-Laune-Suppen-Rezepte. Aber an meinem Gazpacho wird nicht gerüttelt!

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Noch gibt es sonnenverwöhnte Tomaten, knackige Zucchini und leuchtend feurige Paprika auf dem Markt. Wer weiß, wie lange noch? Also schnappt Euch Eure Körbe und Taschen und geht auf den Wochen-Markt oder plündert Balkon und Garten, damit Ihr für den Winter ein paar Erinnerungen einwecken könnt. Legt Ihr auch Sommerliches für kalte Wintertage ein? Was steht bei Euch im Vorratsschrank?

Eine besondere Freude hat uns im vergangenen Winter das eingelegte Gemüse gemacht, das leicht säuerlich und voll aromatisch an lange Grillabende, Sonnenstrahlen auf der Haut unendliche Sommerwochen erinnert hat.

Nun ist das letzte Glas leer und es wird Zeit, dass ich wieder neue ansetze, solange der Wochenmarkt noch genügend heimische Ware hergibt.

Erlaubt ist, was gefällt. Ich hatte im letzten Jahr – wenn ich mich richtig erinnere – folgende Zutaten für etwa 5 Gläser a 250ml. (Ihr könnt auch Pilze, Oliven oder anderes Gemüse hinzugeben)

1 große grüne Zucchini

1 gelbe Zucchini

jeweils 1 gelbe, grüne und rote Paprika

10 getrocknete Tomaten

3-4 Knoblauchzehen

5 Zweige Rosmarin

5 Blätter Lorbeer

Weißweinessig

Zitronensaft

Salz und Pfeffer

1 EL Tomatenmark

etwa 1/2 l Olivenöl

Zubereitungszeit: 30 min

Utensilien: 1 großer Topf, sterile Gläser

So geht’s:

Gemüse (inkl. der getrockneten Tomaten) würfeln – nicht zu fein. Knoblauch fein hacken. Kräuter waschen, trockentupfen. Etwas Öl in dem Topf erhitzen. Tomatenmark anrösten. Dann das Gemüse hinzugeben und bei mittlerer Hitze andünsten. Mit Weißweinessig und Zitronensaft ablöschen. Kräuter hinzugeben, pfeffern, salzen. Das Gemüse sollte nicht schwimmen, aber etwas Flüssigkeit um sich haben. Dann alles soweit köcheln, dass es gart, aber nicht zu weich wird. Es sollte immer noch Biss haben. Abschmecken, gegebenenfalls nachwürzen und in die sterilen Gläser füllen. Mit Olivenöl aufgießen, so dass das Gemüse bedeckt ist. Zuschrauben, abkühlen lassen und an einem dunklen Ort aufbewahren.

Das Gemüse hielt sich bei uns ein Jahr. Es verliert mit der Zeit etwas an Biss, bleibt aber köstlich und schmeckt sowohl auf Bruschetta als auch zu Pasta oder als Relish zu Fleisch. Natürlich sind die bunten Gläser auch ein schönes Mitbringsel – etwa für den Fondue-Abend “zwischen den Jahren”. Wer würde sich nicht über etwas Sommer im Glas freuen?

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Wenn uns der Lieblingsmetzger vor Ostern anbietet eine Milchlammkeule zurückzulegen, sagen wir natürlich nicht nein. Der weiß schon, wie er uns ködert…

Ostersonntag war sah das Ganze dann so aus:

So ein feiner Sonntagsbraten braucht natürlich etwas Zeit. Insgesamt 2,5 Stunden solltet Ihr Euch nehmen.

So geht’s: Etwa 1kg schwer Milchlammkeule einreiben mit

Olivenöl

Ras el Hanout

Prise Zimt

schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Prise Piment

Prise Kreuzkümmel

Salz

Dann in einem großen Bräter die Keule von allen Seiten anbraten und anschließend herausnehmen. Im gleichen Bräter nun Gemüse (grob gehackt) anbraten:

1 Karotte

1 Petersilienwurzel

2 Stangen Sellerie

vier kleine Tomaten

1 Zwiebel

4 Knoblauchzehen

Dann ca 1 EL Tomatenmark hinzugeben und ebenfalls mit anrösten. Jetzt ablöschen mit

400 ml Rinder- oder Lammfond (idealerweise selbstgemacht)

300 ml Rotwein (wir hatten einen kräftigen Chianti)

Keule wieder in den Bräter zum Gemüse legen. Mit Kräutern würzen:

Rosmarin

2 Lorbeerblätter

Thymian

Deckel auf den Bräter geben und bei 180 Grad Umluft zugedeckt mindestens eine Stunde garen. Anschließend noch mal eine halbe Stunde ohne Deckel unterm Grill braten. (Zeitangaben variieren sehr stark nach Dicke der Keule, Ofen usw.)

Währendessen das Grillgemüse vorbereiten:

10 kl Drilling-Kartoffeln (halbiert)

1 gelbe Paprika in Spalten geschnitten

1 Karotte in dicke Scheiben geschnitten

1 Zucchino ebenfalls in dicken Scheiben

10 braune Champignons

Zuerst die Kartoffeln auf ein Ofenblech legen und würzen mit:

Olivenöl

Thymian

Rosmarin

Meersalz

Pfeffer, frisch gemahlen.

Kartoffeln in den Backofen schieben und mind. 20 min garen. Anschließend das andere Gemüse – je nach Garzeit – hinzugeben (Karotten, Zucchino, Paprika, zum Schluss Champignons)

Wenn die Keule gar ist, aus dem Bräter heben, in Alufolie packen und ruhen lassen.

Währendessen die Sauce und das Gemüse aus dem Bräter durch ein Sieb drücken und in einem kleinen Topf auffangen. Die Sauce leise köchelnd einreduzieren lassen, abschmecken und gegebenenfalls noch etwas mit kalter Butter binden.

Fertig ist ein feines Sonntagsessen:

Die Lammkeule war butterzart, das Gemüse schön aromatisch – aber der Star war die Sauce! Gute Zutaten (Fond, Wein!) zahlen sich hier wirklich aus. Wir mussten die Sauce kaum noch würzen, sie kam fast perfekt aus dem Bräter!

Testen zu unserem Osteressen durften wir einen fränkischen Silvaner, nämlich den 2011 “Eigenart” von Max Müller I*:

Das feine Milchlamm war zart genug, um einen Weißwein nicht zu “übertünchen”. Dazu trugen aber auch die kräftigen Aromen des Silvaners bei: Neben getrockneten Aprikosen, einer feinen Holznote und einem Geruch nach trockenem Heu habe ich – tatsächlich?! – reife Bananen geschmeckt. Die Säure war zurückhaltend (damit habe ich es ja eh nicht so), dabei aber – dank der Muschelkalkböden des Anbaugebiets – sehr mineralisch und “krachig” trocken.

Auch wenn ich sonst Weißwein am liebsten richtig, richtig kalt trinke, lohnt es sich, den Silvaner atmen zu lassen und rechtzeitig (ca. 30 min vor dem Essen) aus dem Kühlschrank zu holen. Dann belohnt er mit intensivem Aroma und einem langen Nachhall.

Ein Wein, der uns zu unserem Lamm sehr gut geschmeckt hat. Vorstellen können wir ihn uns aber auch gut zu gegrilltem Huhn oder Fisch.

*Der “Eigenart” ist u.a. hier für 14,60€/Fl. erhältlich. Er wurde uns vom Weinversand www.weine.de zur Verfügung gestellt.

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Der geneigte Leser könnte meinen, der bEdW und ich seien aktuell etwas unter Zeitdruck. So oft, wie es hier Gerichte aus Stylish Thai in Minutes gibt oder Eintöpfe, die sich fast von selbst machen.

Der geneigte Leser hat damit nicht ganz unrecht. Das Jahrsende ist in unseren Branchen (wie wahrscheinlich auch in allen anderen) immer noch mal ein richtiger Endspurt. Alles muss UNBEDINGT noch vor den Feiertagen fertig sein, Rechnungen gestellt und Absprachen getroffen werden, die Planung für 2013 braucht’s auch noch… Jedes Jahr im Dezember das Gleiche: Wir hecheln mit hängender Zunge dem Weihnachtsfest entgegen, um dann erschöpft unterm Tannenbaum zu sitzen, den Kopf alles andere als frei für die besinnlichen Feiertage.

Geht das nur mir so oder fühlt Ihr Euch auch im Dezember “getrieben” von äußeren Umständen? Zumindest wenn ich den verwandten Post aus dem letzten Winter lese, scheint sich die Geschichte immer zu wiederholen…

Deshalb dürfen wir uns nicht auch noch mit der Kocherei unter Druck setzen. Bevor mir aber eine Tiefkühlpizza ins Haus kommt, machen wir lieber etwas knackig-gesundes aus dem Wok mit vielen Aromen und köstlichem Rindfleisch unseres Vertrauensmetzgers Jaddy.

Nua Pad Nam Man Hoy wird eigentlich mit grünem Thai-Spargel zubereitet. Wir hatten allerdings noch grüne Paprika, Chinakohl und Kaiserschoten im Gemüsefach. Und da es im Rezept explizit heißt, man dürfe den Spargel auch durch anderes knackiges Gemüse ersetzen, gab’s eben unsere Variante!

Thai

Ihr benötigt für 2 Personen folgende Zutaten:

180 gr Rindfleisch aus der Hüfte, in Streifen geschnitten

1 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

Je nach Gusto: knackiges, grünes Gemüse, grob gehackt, zu gleichen Teilen (z.B. Paprika, Brokkoli, Stengel vom Wasserspinat usw.)

2 EL Austernsauce (Asialaden)

1 EL Fischsauce (Asialaden)

1/2 TL braunen Zucker

1/2 TL zerstoßene weiße Pfefferkörner

Beilage: Reis

So geht’s:

Das Öl in einem Wok erhitzen und den Knoblauch nicht zu heiß anbraten, bis er “golden” ist. (Ist das Öl zu heiß, verbrennt er und wird bitter). Jetzt das Rindfleisch zugeben und unter Rühren garen. Gemüse dazugeben und ebenfalls unter Rühren garen. Würzen. Fertig! Mit Reis servieren.

Ist tatsächlich in 15 Minuten fertig und schmeckt dank der Austernsauce und ohne Chilis sehr fein und mild. Perfekt also für Leute, die sonst immer ängstlich sind, was die Schärfe von Thai-Gerichten betrifft.

Der Dezember-Stress hat also definitiv nichts zu tun mit der Kocherei ;-)

 

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Wer frisches Gemüse im Kühlschrank hat, einige asiatische Gewürze und einen Wok, wird nie verhungern. Versprochen!

Wir schmeißen oft unsere “Reste” zusammen und machen eine schnelle, knackig-gesunde Wok-Pfanne, gerne auch mit scharfer Bohnensauce aus dem Asia-Laden. Die müsst Ihr unbedingt mal probieren!

Da braucht es gar nicht viel Rezept. Lasst Euch von Eurem Kühlschrank und Eurem Geschmack leiten. Die Basis bilden eigentlich immer in neutralem Pflanzenöl angebratener Knoblauch und Chili. Fein raus ist auch, wer Ingwer-Knoblauch-Paste im Kühlschrank hat.

Wer Fleisch mag, kann Rinderfilet, Hüftsteak oder Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden und im Wok anbraten. Danach herausnehmen und zur Seite stellen.

Dann fein in Streifen geschnittenes Gemüse (Pak Choy, Karotten, Babymais, Paprika, Erbsen, grüne Bohnen, Sprossen, Bambus, Lotuswurzel…) anbraten und – je nach Gusto – mit Sojasauce, scharfer Bohnensauce oder roter Thaicurrypaste (in etwas Brühe aufgelöst) würzen.

Währendessen kann der Reis garen.

Wir hatten aus unserem Überraschungspaket von Reisunger.de einen sehr duftig-aromatischen Jasminreis, den wir testen durften. Er war – besonders für Stäbchen-Esser – absolut perfekt in der Konsistenz, also nicht zu locker. Allerdings empfand ich das sehr starke Jasminaroma schon fast als etwas zu penetrant. Aber das ist natürlich Geschmackssache. In der Zubereitung und von der Qualität her war der Reis sehr gut. Ich mag es nur gerne etwas weniger “jasminig”.

Abends wenig Zeit zum Kochen? Im Gemüsefach noch Reste vom Markteinkauf am Wochenende? Ran an den Wok!!

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