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Posts Tagged ‘Hühnchen’

Ich hab’s versprochen: Heute kommt die hausgemachte Hoisin-Sauce zum Einsatz. Mit diesem schnellen Wok-Gericht mit zartem Huhn, frischem Thai-Basilikum und crunchy Erdnüssen!

Huhn Wok Thaibasilikum Hoisinsauce Rezept Foodblog Germanabendbrot

Willst Du endlich die köstliche hausgemachte Hoisin-Sauce einsetzen? Dann findest Du hier ein blitzschnelles Rezept (und weiter unten noch zwei weitere). Los geht’s!

Zutaten für Hühnchen mit Thai-Basilikum und Hoisin-Sauce:

350 gr Hühnerbrust, in mundgerechte Stücke geschnitten

1 Bund (etwa 10 Stengel) frisches Thai-Basilikum (Asia-Laden)

100 gr Thai-Schalotten (Asia-Laden; alternativ: europäische Schalotten), in feine Streifen geschnitten

100 gr ungesalzene Erdnüsse, grob gehackt

3 EL Hoisin-Sauce

1 cm Ingwer, geschält und fein gehackt (oder gerieben)

1 Knoblauchzehe, gepresst

1 Vogelaugenchili, in feine Ringe geschnitten oder fein gehackt

4 EL Erdnussöl

einige Spritzer Limettensaft

einige Tropfen Sesamöl

Dazu: Reis

Zubehör: Wok oder Pfanne, Schüssel oder tiefer Teller zum Marinieren, kleine Pfanne für die Erdnüsse

Zubereitungszeit: 30 min (Das Fleisch kannst Du auch länger marinieren. 20 min sind aber Minimum!)

So geht’s:

Erdnüsse in der kleinen Pfanne kurz anrösten, hacken, zur Seite stellen.

Alle weiteren Zutaten vorbereiten und bereitstellen.

Reis aufsetzen und zubereiten.

In der Schüssel Knoblauch, Ingwer, Chili und der Hoisin-Sauce sowie 3-4 EL Wasser gut vermischen. Die Fleischstücke mit der Sauce einmassieren und zugedeckt 20 min oder gerne auch länger marinieren.

2 EL Erdnussöl im Wok erhitzen und das abgetropfte Fleisch (Marinade aufheben!!) darin scharf anbraten. Aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.

2 EL Erdnussöl in den Wok geben, erhitzen. Schalotten einige Minuten darin anbraten. Die Marinade hinzugeben und gut vermischen.

3/4 des Thai-Basilikums hinzugeben und unterrühren. Den Rest für die Garnitur aufheben.

Fleisch hinzugeben und ebenfalls gut vermischen.

Mit Limettensaft und – je nachdem wie intensiv Deine Hoisin-Sauce ist – einer Prise Salz abschmecken.

Reis in tiefe Teller oder asiatische Schalen geben, das Wok-Huhn darauf anrichten und mit Erdnüssen garniert servieren.

Zum Finish noch einige Tropfen (!) Sesamöl über das Gericht träufeln.

Ein schnelles, einfaches Gericht für den entspannten Groove in’s Wochenende! Lass es Dir schmecken!

Weitere Rezepte mit leckerer Hoisin-Sauce findest Du übrigens bei Florian im Blog Asien kulinarisch, den ich Dir längst schon mal empfehlen wollte. Zum Beispiel die Rippchen mit Hoisin-Sauce oder das chinesische Rinder-Gulasch.

Schönes Wochenende!!

PS: Inspiriert wurde ich zu dem Gericht durch die aktuelle Ausgabe „Lust auf Genuss: Vielseitige Asia-Küche“ (3/17), die ich auch Asia-Anfängern wärmstens empfehlen kann.

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Schon lange folge ich Hari Ghotra auf Twitter. Ich mag ihre authentisch indische Küche, die appetitlichen Fotos und ihre übersichtliche Website. Weil ich am Wochenende mal wieder Lust auf eine indische Kochorgie hatte, habe ich mich zu Chettinad Chicken und Falia di Sabjee inspirieren lassen, indisch gewürzten Prinzessböhnchen!

Zum indischen Kochen muss ich richtig Bock haben. Das geht nicht mal so locker aus der Hüfte. Das braucht Zeit. Lust. Muße. Ich muss also Bock haben auf das Mörsern und Anrösten von Gewürzen. Auf sorgfältig gegarten Reis. Auf langsam geschmorte Saucen. Denn all das macht die indische Küche, die ich so liebe, für mich aus. (Viele indische Rezepte findest Du hier im Blog)

Chettinad ist eine Region im Süden Indiens sowie die Bezeichnung einer Kaste, die sich auf die Zubereitung der Speisen aus dieser Region spezialisiert hat. Im Süden Indiens sind die Curries (vegetarisch oder mit Fleisch) mittlerweile sehr beliebt. (Ein Chettinad Curry mit Lamm hatte ich hier schon mal gepostet.)

Chettinad Chicken indisches Hühnchen scharf Hari Ghotra Foodblog German Abendbrot

Chettinad Chicken nach Hari Ghotra

Dazu gab es köstlich knackige grüne Prinzessböhnchen, die indisch gewürzt ein ganz neues Gemüseerlebnis ergeben: Falia di Sabjee. (Im Originalrezept mit Stangenbohnen)

Falia di Sabjee ebenfalls nach Hari Ghotra - hier mit Prinzessböhnchen statt Stangenbohnen

Falia di Sabjee ebenfalls nach Hari Ghotra – hier mit Prinzessböhnchen statt Stangenbohnen

Die Zubereitung beider Gerichte benötigt etwa eine gute Stunde Deiner Zeit. Aber das Ergebnis lohnt sich wirklich! Denn die knackigen Bohnen ergänzen das scharfe, saucige Hühnchen wunderbar. Dazu etwas Reis und ein kühlendes Gurken-Raita (dazu Naturjoghurt, klein geschnittene, geschälte Salatgurke, etwas Salz und etwas Kreuzkümmel vermischen) und fertig ist ein indisches Festmahl!

Ich habe beide Rezepte leicht abgewandelt. Die Originalrezepte (englisch) findest Du hier und hier auf der Website von Hari Ghotra.

Zubereitung für Chettinad Chicken und Falia di Sabjee nach Hari Ghotra:

Für das Chettinad Chicken:

350 gr Hühnerbrust (im Original nimmt sie Schenkel, die aber noch länger garen müssen)

1 EL brauner Zucker oder Jaggery (indischer Palmzucker)

1 EL weißer Mohnsamen

1 TL Koriandersamen

1 TL Cumin (Kreuzkümmelsamen)

1 TL Fenchelsamen

3 getrocknete, scharfe Chilis (ich habe chinesische Chilischoten genommen)

ein kleines Stück Zimtrinde

3 Nelken

2 EL Kokosflocken (macht die Sauce schön sämig. Im Original 50 gr – das war mir zu viel!)

2 EL Ingwer-Knoblauch-Paste

1 EL Ghee oder pflanzliches Öl

10 getrocknete Curryblätter

1 große, rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten

1/2 Sternanis

1 Dose gestückelte Tomaten (ca. 400ml)

1 TL Kurkuma

1 TL Kaschmir-Chilipulver (oder ein anderes, scharfes Chilipulver)

Saft 1/2 Limette

Salz zum Abschmecken

5 Stengel frischer Koriander, gehackt

Für die Bohnen:

300 gr Prinzessbohnen

1 TL braune Senfsamen

1 TL Ghee

2 TL Kreuzkümmelsamen, gemörsert

Salz

1 TL Kurkuma

1/2 TL Kaschmir-Chilipulver (oder ein anderes scharfes Chilipulver)

Zubehör: Schmortopf oder Pfanne mit Deckel für das Chicken, kleine Pfanne mit Deckel oder Topf für die Bohne, Mixer/Blender

Zubereitungszeit: Chettinad Chicken: 45min, Bohnen: 10min

So geht’s:

Alle Gewürze und Zutaten zusammensuchen und bereitstellen.

Zwiebeln in feine Ringe schneiden.

In der kleinen Pfanne für das Chettinad Chicken folgende Gewürze einige Minuten anrösten, bis ein herrliches Aroma aufsteigt: Mohn, Koriander, Kreuzkümmel, Fenchel, getrocknete Chilis, Zimt, Nelken und Kokosnuss.

Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Währendessen das Hühnchen in mundgerechte Stücke schneiden.

Jetzt die abgekühlten Gewürze im Mixer zu einem Pulver mahlen.

In der großen Pfanne das Ghee für das Hühnchen erhitzen. Darin die Curryblätter, die Zwiebeln und die Ingwer-Knoblauch-Paste anschwitzen. Den Zucker hinzugeben und umrühren, so dass eine homogene Masse entsteht.

Die gemahlenen Gewürze hinzugeben und gut vermischen.

Tomaten und etwas Wasser sowie Kurkuma, Salz und Chilipulver hinzugeben. Die Sauce sollte leicht köcheln und alle Bestandteile gut verbinden.

Jetzt die Hähnchenstücke unterheben, den Deckel schließen und bei kleiner Hitze rund 20 min garen lassen.

Während das Hühnchen gart, bereitest Du den Reis und die Bohnen zu.

Dafür erhitzt Du in einer Pfanne das Ghee und gibst die Senfsamen hinzu. Wenn sie anfangen zu springen, gibst Du den gemörserten Cumin/Kreuzkümmel hinzu.

Jetzt die Bohnen in die Pfanne geben, mit den Gewürzen verrühren. Kurkuma, Salz und Chilipulver hinzugeben, 2 EL Wasser ergänzen und Deckel schließen.

Die Bohnen benötigen jetzt 5-6 min bis sie gar sind. Sie sollen knackig und nicht weichgekocht sein!

Jetzt ist Dein indisches Essen fast fertig!

An das Chettinad Chicken gibst Du jetzt noch den Limettensaft und schmeckst abschließend mit Salz, Zucker und Chilipulver ab.

Wenn der Reis auch gar ist und das Raita auf dem Tisch steht, servierst Du das Hühnchen und die Bohnen separat in Schalen oder kleinen Karahis, den typischen Schälchen, die ich auch auf dem Foto verwende.

Guten Appetit und lass Dir das indische Festmahl schmecken!

 

 

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Der bEdW ist kein großer Fan von Kokosmilch. Ich aber liebe ein schönes, sämiges Thai-Curry. Was tun? Ganz klar, ein feines, scharfes Curry kochen OHNE Kokosmilch aber mit allen geliebten Thai-Aromen: Gang Kruar Gai Bahn! Deal? Deal!

Mein allererstes Curry habe ich in einem Frankfurter Thai-Restaurant gegessen und war sofort geflasht. Es war ein grünes Hähnchencurry mit Schlangenbohnen und jeder Menge scharf gewürzter Kokosmilch. Seither suche ich nach genau diesem Geschmack. Aber vermutlich werde ich ihn auch nach dem 100. Probekochen nicht treffen. So wie ich nie wieder den allerersten indischen Curry-Happen rekonstruieren konnte. Vermutlich hat dieses „erste Mal“ ganz viel mit der Geschmackserinnerung zu tun.

Und allzu oft kann ich das auch gar nicht ausprobieren, denn der bEdW gesteht mir nur eine geringe Menge Kokosmilch pro Monat zu. Deshalb große Begeisterung, als Tina mit einem Hühnchencurry um die Ecke kam, das ohne Kokosmilch funktioniert, trotzdem viel Sauce liefert und auch noch den heimischen Thaicurry von der Terrasse (von Foodbloggerin A. gezüchtet!) integriert.

Thai Curry ohne Kokosmilch Gang Kruar Gai Bahn Foodblog German Abendbrot

Aber wir brauchten deutlich mehr Gemüse! Also haben wir Schlangenbohnen und Karotten ergänzt, die wir beide sehr mögen. Alles schön scharf und schön bissfest auf herrlichem Basmati-Reis. Fertig ist ein „close-to-perfect“ Thai-Curry.

Hühnchen-Thai-Curry ohne Kokosmilch für 2 Personen:

Raps- oder Erdnussöl zum Anbraten (2-3 EL)

2 EL scharfe, rote Currypaste (ist sie sehr frisch, brauchst Du evtl. etwas weniger! Achtung, scharf!)

500 g Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke geschnitten

400 ml hausgemachte Gemüsebrühe

5 Kaffirlimettenblätter, leicht angeritzt

2 TL Palmzucker, alternativ brauner Zucker

2 EL Fischsauce

Spritzer Limettensaft

Prise Salz

daumenlanges Stück Galgant, geschält und in dünne Scheiben geschnitten

Bambus, in dünne Scheiben geschnitten (Asialaden, bitte nicht das saure Zeug aus dem Glas!)

5 Schlangenbohnen (Asialaden), in mundgerechte Stücke geschnitten (müssen nicht blanchiert werden!)

1 Karotte, in 2mm dicke Scheiben geschnitten

einige Blättchen Thai-Basilikum

1 scharfe, rote Chilischote, in feine Scheiben geschnitten

Dazu: Reis

Zubehör: Wok, Reistopf

Zubereitungszeit: gute halbe Stunde

So geht’s:

Gemüse vorbereiten. Reis aufsetzen.

Öl im Wok erhitzen und die Currypaste darin anschwitzen.

Hühnchen in der Paste anbraten.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen und Kaffirlimettenblätter mitkochen.

Karotten und Schlangenbohnen hinzugeben und etwa 5 min köcheln lassen.

Bambus hinzugeben. Mit Fischsauce und Zucker würzen und abschmecken. Bei Bedarf mit etwas Salz und Limettensaft die richtige Ausgewogenheit von Säure-Schärfe-Salzigkeit finden.

Wenn der Reis gar ist, das Gericht servieren und dazu mit den Chili-Scheiben und dem Thai-Basilikum garnieren.

Schnell, scharf, köstlich! So kann man getrost in ein Wochenende starten, das mich am Samstag noch mal kreuz und quer durch Frankfurts Weinszene bringt…

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Ich bin immer wieder verblüfft, wie wenig zeitaufwendig die indische Küche sein kann, wenn alle Gewürze im Haus sind (das lohnt sich echt, wenn Du öfters asiatisch kochen magst!). Dann steht auch einem exotischen Genuss an einem ganz normalen Werktag nichts im Wege. Das köstliche Hühnchencurry ist in rund einer halben Stunde fertig, da es im Gegenteil zu Lamm- oder Rindercurries nicht stundenlang schmoren muss!

Hilfeeeeee! Kennst Du das: Du sitzt am Schreibtisch, der Hunger nagt im Magen und Deine Gedanken kreisen schon seit Minuten um’s Essen, aber Dir fällt einfach nicht ein, was Du kochen könntest? Um Dich endlich wieder auf die Arbeit konzentrieren zu können, musst Du jetzt a) schnell eine Kleinigkeit zu Dir nehmen und b) schnell eine Idee kriegen, was Du heute Abend kochst, damit Du Dich wieder auf die Arbeit konzentrieren kannst! Mir ging es neulich auch so. Ich wusste lediglich: Indisch und scharf soll es sein! Denn das kalte Herbstwetter ruft nach exotischen Düften und anheizenden Gewürzen!

Curry

Also schnell die großartige Tina vom Blog Foodina angechattet: „Sag mal, haste ne Idee für ein schnelles (!) indisches Curry? Schön scharf und gerne mit Hühnchen oder Rind…?“ Und prompt kamen 4 oder 5 Vorschläge zurück samt Verlinkung auf die Rezepte. WOW! Ich liebe dieses Internet!

Hängen geblieben bin ich am Spicy Tomate Chicken. Aber da ich momentan im Vorräte-Verwertungs-Wahn bin, wurde in meiner Version kräftig abgewandelt. So habe ich deutlich weniger Hühnchen genommen, dafür aber Kartoffeln und Erbsen hinzugefügt. So konnte ich die Menge an Fleisch um die Hälfte reduzieren und mir im Gegenzug ein gutes Brustfilet vom Loué-Huhn gönnen!

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Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

200 gr Hühnerbrustfilet ohne Haut, in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden

3 mittelgroße, festkochende Kartoffeln, geschält und in mundgerechte, gleichmäßige Würfel geschnitten

eine Handvoll TK-Erbsen

400 gr geschälte Tomaten aus der Dose

1 scharfe, rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten

1 EL Garam Masala

1 weiße Zwiebel, mittelgroß, geschält und fein gehackt

1 Daumengelenk großes Stück Ingwer, geschält und fein gehackt

1 EL Kaschmir-Chili-Pulver (ist relativ mild, bei sehr scharfem Chilipulver ggf. weniger nehmen)

50 ml Sahne (alternativ: Joghurt, möglichst fett)

10 frische Curryblätter

1 EL Ghee (alternativ: Pflanzenöl)

Salz

1 TL Jaggery (alternaitv: brauner Zucker)

Einige Blätter Koriandergrün zum Garnieren

Dazu: Basmati-Reis (oder Naan)

Zubehör: Große, beschichtete Pfanne, Topf für Kartoffeln bzw. Reis

Zubereitungszeit: ca. 30 min

So geht’s:

Kartoffelwürfel fast gar kochen. Abschütten und beiseite stellen. Topf ausspülen und darin den Reis aufsetzen.

In der Pfanne das Ghee erhitzen und die Zwiebel, den Ingwer, die Curryblätter und die Chili andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Zucker, Garam Masala und Chilipulver dazugeben und alles anrösten, bis ein aromatischer Duft aufsteigt. Hähnchen hinzugeben und gut vermischt anbraten.

Tomaten aus der Dose hinzugeben, Dose mit etwas Wasser füllen, um die Saucenreste ebenfalls hinzugeben zu können. Salzen und zugedeckt einige Minuten sanft köcheln lassen, bis das Hühnchen gar ist.

Sahne oder Joghurt hinzugeben und gut unterrühren.

Kartoffeln und Erbsen hinzugeben, gut vermischen und erwärmen.

Mit Salz, eventuell etwas Chili oder auch Zucker abschmecken und zusammen mit dem Reis und etwas Koriandergrün servieren!

Fertig ist ein blitzschnelles, wärmendes Feierabend-Curry, das auch am nächsten Tag als schneller Lunch köstlich schmeckt und die Seele wärmt!

Guten Appetit!

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Indische Küche muss nicht immer aufwendig sein. Richtig unkompliziert und schnell ist dieses köstlich würzige Hühnchen mit Spinat und vielen indischen Gewürzen!

Über das Spinathühnchen-Rezept bin ich vor Jahren auf der Website der US-Zeitschrift „Food & Wine“ gestolpert und habe das Ganze natürlich auch gleich verbloggt und verlinkt. Mir gefiel die schnelle Zubereitungszeit, obwohl das Gericht alles hat, was ich an der indischen Küche liebe: saftiges Fleisch, eine würzige Sauce und aromatisches Gemüse!

Wie aber auch schon bei den herzhaften Walnuss-Parmesan-Tomaten-Keksen habe ich panisch Angst davor, dass das feine Rezept mal von der Website genommen wird.

Also habe ich das köstliche Hühnchen mit Spinat und indischen Gewürzen noch mal zubereitet, etwas abgewandelt, ein hoffentlich etwas besseres Foto gemacht und werde das Rezept jetzt hier festhalten. Ein weiterer Beitrag meiner kleinen Reloaded-Reihe:

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Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

300 gr Hühnerbrust oder Hühnerfleisch ohne Knochen und Haut

1 mittelgroße feingehackte weiße Zwiebel

1 EL feingehackter oder geriebener Ingwer

1 EL Cumin

1 EL Koriander

2-3cm Zimtstange

6 Körner Tellycherry-Pepper

1 TL Kurkuma

1 TL rosenscharfes Paprika

Salz

400 gr geschälte Tomaten aus der Dose

2 grüne Chilischoten, in feine Ringe geschnitten

100 ml fetten Joghurt

2 große Hände voll frischen Spinats (oder vergleichbare Menge TK-Blattspinat)

etwa 200ml Wasser oder Hühnerbrühe

2 EL Ghee

Zubehör: Schwere Pfanne mit Deckel, Mörser

Zubereitungszeit: 45min

So geht’s:

Cumin, Koriander, Zimt und Pfefferkörner im Mörser fein mahlen. Hühnerfleisch in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden. Blattspinat waschen, gut abtropfen lassen oder trocken schleudern, grob hacken.

Ghee in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Chili und Ingwer einige Minuten anschwitzen. Alle Gewürze in die Pfanne geben und unter Rühren anbraten, bis Aroma aufsteigt. Tomate hinzugeben. Alles gut verrühren und aufkochen lassen. Etwas von dem Wasser oder der Brühe hinzugeben und den Spinat unterrühren. Hitze reduzieren, Deckel schließen und 3-5 min köcheln lassen.

Jetzt das Hühnchen hinzugeben und salzen. Deckel wieder schließen und das Hühnchen garen (dauert 10-12 min). Ist das Curry noch zu flüssig, noch mal aufgedeckt bei höherer Hitze einkochen lassen. (Wenn Ihr TK-Spinat verwendet, unbedingt weniger Wasser/Brühe verwenden!). Wenn Euch noch Flüssigkeit fehlt, einfach noch etwas von dem Wasser bzw. der Brühe zugießen.

Zum Schluss den Joghurt einrühren und die Hitze abschalten, da sonst der Joghurt flockt. Alles noch mal abschmecken mit Salz und ggf. einer Prise Zucker.

Dazu passt Reis oder Naan, indisches Fladenbrot.

Ich wünsche Euch ein entspanntes, kuscheliges Wochenende, das mit diesem würzigen Spinathühnchen einen feurigen Start findet!

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TGIF! Zeit für’s Friday Night Dinner Date. Wobei das heutige Sandwich fast schon „Speed Dating“ ist.

Oh boy, was für eine Woche! Voller Termine, Meetings, Gespräche, Flughäfen, Autobahnkilometer und zahllosen Emails. Dazu kommt noch eine komische Mondphase, die für einen erhöhten Zickigkeitsfaktor gesorgt haben muss. Bin ich froh, dass Freitag ist!

Jetzt will ich nur noch mit einem Glas Weißwein und einem schnellen Sandwich, dem bEdW und einem guten Film auf die Couch!

Sandwich

Erinnert Ihr Euch noch an das wunderbare Empire Roast Chicken nach Jamie Oliver, das ich neulich gebraten habe?

Empire_Roast_Chicken_Jamie_Oliver

Natürlich ist von dem Riesen-Huhn was übrig geblieben. Daraus mache ich ein feines Chicken-Sandwich:

Einfach Toast entrinden oder Tramezzini-Brot verwenden. Mit hausgemachtem Mango Chutney (oder einem anderen fruchtigen Relish oder einem süßlich-fruchtigen Senf) bestreichen. Dazu ein paar Scheiben einer geschälten Salatgurke und eine Prise Salz – fertig ist das indische Chicken Sandwich!

Ihr könnt das Sandwich auch im Sandwich-Maker etwas anrösten. Und wer keine Hühnerreste vom Vortag hat, würzt eine Hühnerbrust mit einer Currypaste aus dem Asialaden, brät sie in der Grillpfanne und schneidet sie dünn auf.

Dazu passt ein sehr gut gekühlter feinherber Weißburgunder ganz hervorragend!

Cheers! Ich wünsche Euch ein entspannendes Wochenende!

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Richtig gelesen: Schnell gesprochen heißt dieses Gericht „Blablablabla Fuck You!“ Ich kann über sowas Tränen lachen. Oder: Hühnchen mit Pak Choi, Schlangenbohnen und Chili.

Freitags halten wir uns nicht lange mit einkaufen und kochen auf. Stattdessen wollen wir entspannt und unkompliziert ins Wochenende grooven. Mit einem einfachen aber nicht weniger köstlichen Friday Night Dinner Date! Hähnchenbrustfilet, grünes Gemüse und ein paar höllisch scharfe Vogelaugenchilis machen das Pad Grapau… zu einem leichten, knackig-scharfen Gericht, das die Lebensgeister weckt:

Pad Grapau Gai Sai Tua Fak Yao

Für 2 Personen als Hauptgericht benötigt Ihr:

4 Knoblauchzehen

4 Vogelaugenchilis (wer empfindlich ist, reduziert die Menge)

2 Köpfchen Pak Choi (im Original indisches Basilikum)

150gr lange Thai-Bohnen

200 gr Hähnchenbrustfilet

2 EL Raps- oder Erdnussöl

2 EL Austernsauce

1 EL helle Sojasauce

eine gute Prise Zucker

frisch gemahlener weißer Pfeffer

Salz

Dazu passt Reis

Zubehör: Wok, Mörser, Topf und Sieb zum Blanchieren

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Knoblauch schälen und hacken. Vogelaugenchili entkernen und hacken. Zusammen mit einer Prise Salz im Mörser zu einer Paste mörsern. Pak Choi waschen, gut abschütteln. Die feinen oberen Blätter vom Strunk trennen und grob hacken. Die Strünke in Streifen schneiden. Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden und kurz in kochendem Wasser blanchieren. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen. Hähnchenbrustfleisch in etwa 2x2cm große Stücke schneiden.

Öl im Wok erhitzen und die Knoblauch-Chili-Paste darin anbraten. Fleisch hinzugeben und bei hoher Hitze einige Minuten unter Rühren anbraten. Die Bohnen, die Pak-Choi-Strünke sowie Austernsauce, Sojasauce und Zucker hinzugeben. Alles weitere 3-4 Minuten anbraten. Dabei immer gut rühren. 2-3 EL Wasser hinzugeben. Die Pak-Choi-Blätter gut untermischen. Mit Salz und dem weißen Pfeffer abschmecken. Sofort mit dem Reis servieren.

Das Gericht geht superschnell und kann mit mehr oder weniger Chilis dem persönlichen Geschmack angepasst werden.

In jedem Fall heizen Euch die Chilis gut ein. Was wäre ein besserer Start ins Wochenende? Cheers!

 

 

 

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