Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘indisch’

Indische Küche muss nicht immer aufwendig sein. Richtig unkompliziert und schnell ist dieses köstlich würzige Hühnchen mit Spinat und vielen indischen Gewürzen!

Über das Spinathühnchen-Rezept bin ich vor Jahren auf der Website der US-Zeitschrift “Food & Wine” gestolpert und habe das Ganze natürlich auch gleich verbloggt und verlinkt. Mir gefiel die schnelle Zubereitungszeit, obwohl das Gericht alles hat, was ich an der indischen Küche liebe: saftiges Fleisch, eine würzige Sauce und aromatisches Gemüse!

Wie aber auch schon bei den herzhaften Walnuss-Parmesan-Tomaten-Keksen habe ich panisch Angst davor, dass das feine Rezept mal von der Website genommen wird.

Also habe ich das köstliche Hühnchen mit Spinat und indischen Gewürzen noch mal zubereitet, etwas abgewandelt, ein hoffentlich etwas besseres Foto gemacht und werde das Rezept jetzt hier festhalten. Ein weiterer Beitrag meiner kleinen Reloaded-Reihe:

IMG_1783

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

300 gr Hühnerbrust oder Hühnerfleisch ohne Knochen und Haut

1 mittelgroße feingehackte weiße Zwiebel

1 EL feingehackter oder geriebener Ingwer

1 EL Cumin

1 EL Koriander

2-3cm Zimtstange

6 Körner Tellycherry-Pepper

1 TL Kurkuma

1 TL rosenscharfes Paprika

Salz

400 gr geschälte Tomaten aus der Dose

2 grüne Chilischoten, in feine Ringe geschnitten

100 ml fetten Joghurt

2 große Hände voll frischen Spinats (oder vergleichbare Menge TK-Blattspinat)

etwa 200ml Wasser oder Hühnerbrühe

2 EL Ghee

Zubehör: Schwere Pfanne mit Deckel, Mörser

Zubereitungszeit: 45min

So geht’s:

Cumin, Koriander, Zimt und Pfefferkörner im Mörser fein mahlen. Hühnerfleisch in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden. Blattspinat waschen, gut abtropfen lassen oder trocken schleudern, grob hacken.

Ghee in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Chili und Ingwer einige Minuten anschwitzen. Alle Gewürze in die Pfanne geben und unter Rühren anbraten, bis Aroma aufsteigt. Tomate hinzugeben. Alles gut verrühren und aufkochen lassen. Etwas von dem Wasser oder der Brühe hinzugeben und den Spinat unterrühren. Hitze reduzieren, Deckel schließen und 3-5 min köcheln lassen.

Jetzt das Hühnchen hinzugeben und salzen. Deckel wieder schließen und das Hühnchen garen (dauert 10-12 min). Ist das Curry noch zu flüssig, noch mal aufgedeckt bei höherer Hitze einkochen lassen. (Wenn Ihr TK-Spinat verwendet, unbedingt weniger Wasser/Brühe verwenden!). Wenn Euch noch Flüssigkeit fehlt, einfach noch etwas von dem Wasser bzw. der Brühe zugießen.

Zum Schluss den Joghurt einrühren und die Hitze abschalten, da sonst der Joghurt flockt. Alles noch mal abschmecken mit Salz und ggf. einer Prise Zucker.

Dazu passt Reis oder Naan, indisches Fladenbrot.

Ich wünsche Euch ein entspanntes, kuscheliges Wochenende, das mit diesem würzigen Spinathühnchen einen feurigen Start findet!

Read Full Post »

TGIF! Zeit für’s Friday Night Dinner Date. Wobei das heutige Sandwich fast schon “Speed Dating” ist.

Oh boy, was für eine Woche! Voller Termine, Meetings, Gespräche, Flughäfen, Autobahnkilometer und zahllosen Emails. Dazu kommt noch eine komische Mondphase, die für einen erhöhten Zickigkeitsfaktor gesorgt haben muss. Bin ich froh, dass Freitag ist!

Jetzt will ich nur noch mit einem Glas Weißwein und einem schnellen Sandwich, dem bEdW und einem guten Film auf die Couch!

Sandwich

Erinnert Ihr Euch noch an das wunderbare Empire Roast Chicken nach Jamie Oliver, das ich neulich gebraten habe?

Empire_Roast_Chicken_Jamie_Oliver

Natürlich ist von dem Riesen-Huhn was übrig geblieben. Daraus mache ich ein feines Chicken-Sandwich:

Einfach Toast entrinden oder Tramezzini-Brot verwenden. Mit hausgemachtem Mango Chutney (oder einem anderen fruchtigen Relish oder einem süßlich-fruchtigen Senf) bestreichen. Dazu ein paar Scheiben einer geschälten Salatgurke und eine Prise Salz – fertig ist das indische Chicken Sandwich!

Ihr könnt das Sandwich auch im Sandwich-Maker etwas anrösten. Und wer keine Hühnerreste vom Vortag hat, würzt eine Hühnerbrust mit einer Currypaste aus dem Asialaden, brät sie in der Grillpfanne und schneidet sie dünn auf.

Dazu passt ein sehr gut gekühlter feinherber Weißburgunder ganz hervorragend!

Cheers! Ich wünsche Euch ein entspannendes Wochenende!

Read Full Post »

Vegetarisch kann so köstlich sein! Erst recht, wenn eine bunte Gemüsepfanne mit vielen indischen Gewürzen daher kommt. Ein gesundes, wunderschönes Friday Night Dinner Date! Cheers!

Es ist wirklich nicht sonderlich originell Yotam Ottolenghi zu mögen. Ich kenne kaum einen Foodblog, der dem kreativen Koch mit dem mediterranen Flair nicht erlegen ist. Vielseitigkeit, Kreativität und mediterrane Aromen sind auch das Geheimnis seiner vegetarischen Gerichte, die “Vegetarische Köstlichkeiten” blitzschnell zu einem unserer Lieblingskochbücher gemacht hat.

Das indische Ratatouile aus dem Kochbuch haben wir kräftig abgewandelt. Aber das ist ja das Schöne an Ottolenghi-Rezepten: Sie inspirieren, müssen aber nicht sklavisch befolgt werden. Und heraus kommt eine bunte, fröhliche und gesunde Gemüsepfanne mit indischen Anklängen:

Ottolenghi

Zutaten für zwei hungrige Esser und eine Mittagsportion:

4 El Sonnenblumen- oder Rapsöl

1 mittelgroße rote Zwiebel, fein gehackt

400 gr festkochende Kartoffeln, geschält und in etwa 3cm große Würfel gehackt

2 rote Paprikaschoten, entkernt und in 3cm große Rauten gehackt

1 EL Panch Phoran (bengalisches 5-Gewürze-Pulver aus braunen Senfsamen, Schwarzkümmel, Fenchelsamen, Kreuzkümmel (Cumin) und Bockshornkleesamen zu gleichen Teilen gemischt und gemörsert)

1/2 TL Kurkuma

Samen aus 4 grünen Kardamomkapseln

300 gr Grüne Bohnen (TK, quer halbiert)

200 ml Tomaten aus der Dose

3 grüne Chilischoten, fein gehackt

15 frische Curryblätter

kräftige Prise Zucker

1 EL Tamarindenpaste

2 EL Kürbiskerne

1 EL Koriandergrün, gehackt

Salz, Pfeffer

Joghurt und Fladenbrot zum Servieren.

Zubehör: großflächige, backofenfeste Pfanne, Topf, kleine Pfanne

Zubereitungszeit: 45-60 min

So geht’s: Backofen auf 200 Grad vorheizen. Bohnen in einem Topf blanchieren, unter kaltem Wasser abschrecken und beiseite stellen. Danach Kartoffelwürfel in dem Topf kochen, bis sie noch nicht ganz gar sind.

Öl in der großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Kartoffeln bei hoher Hitze unter Rühren anbraten. Herausheben und beiseite stellen. Eventuell etwas Öl nachfüllen und erhitzen. Darin die Gewürze und die Paprikaschotenwürfel unter Rühren erhitzen. Bohnen, Tomaten, Chilischoten und Curryblätter hinzufügen. Gut vermischen und etwa 5 min unter Rühren anbraten. Zwiebeln und Kartoffeln zurück in die Pfanne geben.

Tamarindenpaste, Zucker, etwas Salz in 100ml Wasser auflösen und in die Pfanne geben. Alles aufgedeckt einige Minuten leicht köcheln lassen.

Pfanne in den Ofen geben und 10-12 min garen lassen. Währendessen die Kürbiskerne in der kleinen Pfanne vorsichtig anrösten.

Danach die große Pfanne aus dem Ofen nehmen, die Kürbiskerne darüberstreuen und alles mit Koriandergrün, einem Klecks Joghurt und etwas Fladenbrot servieren.

Ottolenghi_2

Ich wünsche Euch ein köstliches Wochenende!

Read Full Post »

Sauer-scharfes aus Indien von der Schweine-Nuss!

Ihr wisst ja, dass ich die indische Küche liebe und von Zeit zu Zeit einfach den Turban in der Küche aufsetzen muss, um den Maharadscha zum Schmatzen zu bringen. Eine Vielzahl indischer Gerichte – von vegan bis fleischig, von mild bis superscharf, von einfach bis aufwendig – findet Ihr hier.

Besonders liebe ich allerdings Vindaloo. (Hier gab es mal eines mit Lamm, hier eines mit Huhn und Kartoffeln.) Warum ist das so? Weil Vindaloos der beste Beweis dafür sind, wie Gerichte einmal um den Globus und wieder zurück reisen können und dabei immer besser werden! Sie schmecken einfach genial!

Vindaloos, die säuerlich-scharfen Gerichte, die traditionell aus Goa kommen, sind nämlich eine Überlieferung der portugiesischen Seefahrer, die im 15. und 16. Jahrhundert an der Westküste Indiens landeten und so die Gewürzroute etablierten.

Portugiesische Gewürzroute.png
Portugiesische Gewürzroute“ von Lencer – “own work”, used:
World map blank gmt.png. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Die Portugiesen brachten aus Südamerika Chili-Schoten nach Indien – wichtiger Bestandteil eines scharfen Vindaloos!

Die Portugiesen brachten aber auch die Zubereitungsmethode mit: Sie nutzten Weißweinessig, um Fleisch haltbar und auch zart zu machen. Da es in Indien keinen Weißweinessig gab, machten die Seefahrer bald Palmessig. Essig ist ein weiterer unverzichtbarer Bestandteil eines ordentlichen Vindaloos! Außerdem fanden sie natürlich all die wunderbaren Gewürze vor wie Pfeffer, Zimt und Nelken, die das Vindaloo nicht einfach nur scharf und sauer sondern fast schon dreidimensional würzig machen!

Als die Briten dann Ende des 18. Jahrhunderts nach Indien kamen, fanden sie das portugiesisch-indische Gericht vor und mochten es sofort. Sie verbreiteten es von Goa fast über das ganze Land und nahmen es natürlich auch wieder mit auf die Britischen Inseln. Dort wurde es – wie auch das Chicken Tikka Masala – deutlich “britannisiert”. Das heißt: Es wurde noch schärfer und soßiger gemacht, die Säure verschwand zunehmend aus den Gerichten, die nach dem Untergang des British Empire fortan in indisch-britischen Restaurants serviert wurden.

Von Portugal (Essig) über die USA (Chili-Schoten) nach Goa (Gewürze) zurück nach Europa! Voila, das Vindaloo!

Processed with Rookie

Alleine das macht es schon zu einem genialen Cross-Over-Gericht. Aber richtig umwerfend ist der Geschmack: bitzelnde Schärfe, erfrischende Säure, komplexe Gewürze!
Da Vindaloos kein traditionell indisches Gericht sind, sondern stets die Vorlieben der Kolonialherren berücksichtigten, kann man sie mit Schwein, Rind, Lamm oder Huhn machen. Ein rein vegetarisches Vindaloo ist denkbar, macht aber meines Erachtens wegen der sehr starken Aromen wenig Sinn.

Zutaten für zwei hungrige Esser als Hauptgericht:

550 gr Schweinefleisch aus der Nuss (alternativ: Keule oder Schulter), in mundgerechte Stücke geschnitten

1 Zwiebel, geschält und fein gehackt

1 EL Ghee oder Pflanzenöl

1 EL Tomatenmark

200 ml Tomatensaft oder passierte Tomaten

1 TL Senfkörner

1 EL Jaggery oder brauner Zucker

15 frische Curryblätter (alternativ: getrocknete, gibt es im Asialaden)

Salz, brauner Zucker, Chilipulver zum Abschmecken!

Für die Gewürzpaste:

7 Kaschmir-Chilis (sie sind weniger scharf, leicht rauchig. Alternativ: mittelscharfe, rote Chilis)

1 Vogelaugen-Chili (bei der Schärfe solltet Ihr Eure eigene Dosierung “erschmecken”. Ich bin lieber anfangs vorsichtig und justiere nach mit Chilipulver!)

1 TL Cumin-Samen

3 Nelken

5 cm Zimt-Stange

10 Körner schwarzer Pfeffer (idealerweise indischer Tellycherry)

3 EL Weißweinessig

1/4 Stern-Anis

1 TL weißer Mohn

5 cm Ingwer, geschält und grob gehackt

1 große Knoblauchzehe, geschält und geviertelt

1 TL Tamarinden-Paste (Achtung! Unbedingt probieren! Manche sind sehr sauer, andere milder. Meine ist extrem sauer!)

1 TL Kurkuma

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde für Vorbereitung und Garen plus mind. 1 Stunde für’s Marinieren

Zubehör: Mixer oder Blender für die Gewürzpaste, große (ggf. beschichtete) Schmorpfanne mit Deckel, Schüssel für das marinierte Fleisch und Frischhaltefolie zum Abdecken.

So geht’s:

Alle Zutaten für die Gewürzpaste in einen Blender geben und gut pürieren. Eventuell mit etwas (!) Wasser geschmeidig machen. Das Schweinefleisch in die Schüssel legen und die Gewürzpaste darüber geben. Gut einmassieren, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens eine Stunde kühl stellen.

Nach der Marinier-Zeit das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Ghee in der Pfanne erhitzen. Senfkörner hinzugeben und unter Rühren anrösten, bis sie zu springen anfangen. Zwiebel hinzugeben und bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Tomatenmark hinzugeben und unter Rühren anschwitzen. Pfanneninhalt nun etwas zuckern (nimmt die Säure des Tomatenmarks!). Anschließend die Fleischstücke portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten.

Wenn die Fleischstücke angebraten sind, die restliche Marinade aus der Schüssel in die Pfanne geben. Tomatensaft hinzugeben und alles gut umrühren. Jaggery unterrühren. (Jetzt könnt Ihr mal abschmecken: Fehlen Säure oder Schärfe? Dann noch etwas Essig oder Chilipulver hinzugeben. Ist es zu sauer, noch etwas Zucker unterrühren. Bei zu viel Schärfe mit etwas Wasser strecken. Falls es viel zu scharf ist: Eine mittelgroße Kartoffel schälen, achteln und mitkochen!).

Curryblätter dazugeben und zugedeckt alles auf kleiner Hitze sanft für 30-45 min köcheln lassen. Zum Schluss noch mal aufgedeckt etwas einreduzieren lassen und abschmecken.

Nebenher könnt Ihr nun Reis zubereiten. Wir lassen ihn gerne mit einem Stück Zimt-Stange, Lorbeerblatt, 3 Kapseln grünem Kardamom und etwas Kurkuma kochen. Das gibt ein feines Aroma und eine schöne Farbe.

Natürlich passt dazu auch Gurken-Raita, um die Schärfe des Vindaloos aufzunehmen: Joghurt, geschälte und gewürfelte Salatgurke, etwas Salz und 1 TL Cuminpulver miteinander vermischen!

Hat man erstmal die Gewürzpaste zusammengestellt, geht das Gericht schnell von der Hand. Man kann es völlig unbeaufsichtigt köcheln lassen, während Reis oder Naan-Brot zubereitet werden.

Gedankt wird Euch der Aufwand mit einem vielschichtigen, einheizenden und sehr authentischen Gericht, das wenig mit den Zungenverbrennern der indischen Restaurants zu tun hat. Probiert es mal aus. Ich bin sicher, Ihr werdet Vindaloo-Fans!

Read Full Post »

Indisches Essen muss nicht immer so aufwendig sein wie das Mirchi Korma von letzter Woche. Ein schnelles Feierabendgericht ist Aloo Masala – gewürzte Kartoffeln mit Erbsen:

Processed with Rookie

Die Zubereitung dauert etwa eine halbe Stunde und schmeckt köstlich mit Gurken-Raita (Joghurt, Gurkenwürfel, Cumin und Salz zu einem Dip vermischen).

Zutaten für 2 Personen als kleines Hauptgericht:

500 gr festkochende Kartoffeln, geschält und geachtelt

1 TL Ghee (oder pflanzliches Öl für die vegane Variante)

1/2 TL brauner Senfsamen

1/2 TL Asafötida (Asialaden)

1/2 TL Bockshornkleesamen

10 frische Curryblätter (alternativ: getrocknete, Asialaden)

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 grüne Thaichilis, entkernt und in feine Scheiben geschnitten

1/2 Zwiebel, fein gehackt

2 cm Ingwer, geschält und fein gehackt

4 EL TK-Erbsen

1 EL Koriandersamen, gemörsert

1 TL Kurkuma

Salz

Blätter von etwa 10 Stengeln frischem Koriander, grob gehackt

Zubehör: Kleiner Topf, beschichtete Pfanne mit Deckel, Kartoffelstampfer

Zubereitungszeit: etwa 30 min

So geht’s:

Kartoffeln im kleinen Topf mit reichlich Wasser und etwa 2 TL Salz gar kochen. Abgießen und mit den Erbsen vermischen.

In der beschichteten Pfanne Ghee erhitzen. Die Senfsamen darin erhitzen, bis sie beginnen aus der Pfanne zu springen. Asafötida, Bockshornkleesamen und Curryblätter hinzugeben und anrösten. Knoblauch, Chilis, Zwiebeln und Ingwer unterrühren und andünsten.

Kartoffeln und Erbsen sowie Koriandersamen, Kurkuma, Salz und 3-4 EL Wasser in die Pfanne geben. Alles gut vermischen. Den Deckel schließen und bei kleiner Hitze etwa 10 min weitergaren.

Zum Schluss die Kartoffeln leicht zerdrücken, die Korianderblätter unterheben und gleich servieren.

Die Aloo Masala sind ein schnelles, gesundes und mit Pflanzenöl sogar veganes Gericht, das sich wunderbar auch nach Feierabend zubereiten lässt. Geschmeckt hat es uns aber auch als Beilage zum Mirchi Korma.

Auch dieses Gericht wurde durch die Indien-Ausgabe der Saveur inspiriert. Den Ingwer habe ich früher hinzugegeben und mit angeschwitzt. Zudem habe ich das Gericht an 2 Personen angepasst. Als Hauptgericht für 4 Personen verdoppelt ihr einfach alle Zutaten.

 

 

Read Full Post »

In  dieseer Woche geht es einfach mal weiter mit meiner “reloaded” Reihe, weil es zuletzt viel zu heiß war, um Neues auszuprobieren.

In loser Reihenfolge verblogge ich also ab sofort immer mal wieder meine Lieblingsgerichte – mit neuem Foto oder auch leichtem Rezept-Update. Denn über die Jahre ergeben sich immer mal Verfeinerungen, die ich gerne mit Euch teile. (Aber keine Angst! Ich habe auch bald wieder Neues für Euch! Sogar aus der Kategorie “süß” und “gebacken”!)

Heute gibt’s mein allerliebstes Lieblingscurry! Das südindische, sauscharfe, genial köstliche Malabar Fisch Curry:

Processed with RookieDas Rezept muss ich eigentlich nicht wirklich aktualisieren, weil es sich seit Jahren bewährt. Es ist perfekt so wie es ist. Außer, dass ich heute nicht mehr auf Pangasius oder Tilapia zurückgreife, sondern weißen, festfleischigen Seefisch nehme, der gerade Saison hat oder der einfach guten Gewissens gekauft werden kann. Wenn kein solches festfleischiges Fischfilet erhältlich ist, könnt Ihr auch einen weniger “robusten” Fisch nehmen und die Stücke einfach nur ganz zum Schluss vorsichtig in der Sauce gar ziehen lassen.

Mittlerweile gebe ich sehr gerne gegarte Kartoffelstücke ins Curry. Gerade, wenn mehrere Personen mitessen oder Reste vom Vortag vorhanden sind, bietet sich das “Strecken” mit Kartoffeln an und ist in Indien nicht unüblich. Auch eine Handvoll Erbsen gebe ich gerne dazu. Ihre Süße nimmt etwas die Schärfe und Säure, falls etwas empfindlichere Gäste  mitessen. An den Zutaten für die Sauce wird aber nichts geändert. Sie bleibt eine grandiose Mischung aus vielen indischen Aromen, aus scharf, sauer und kokosnussig!

 

Read Full Post »

Wenn es heiß ist, isst man am besten kühlende Gerichte aus Ländern, die wissen, wie man mit Hitze umgehen muss. In Indien beispielsweise kann die Hitze mörderisch sein. Es gibt in der indischen Küche unzählige Dips, Salate, Gemüsebeilagen etc., die alle für sich genommen eine feine Zwischenmahlzeit ergeben – oder eben Bestandteil einer großen Tafel sein können. Das Schönste an indischem Essen ist nämlich, dass man ohne Ende verschiedene Gerichte “hochskalieren” kann: Je mehr auf dem Tisch steht, desto besser. Denn es gibt keine feste Menüfolge. Vielmehr werden alle Bestandteile gleichzeitig aufgetafelt. Herrlich für “Schnutentunker” wie mich, die am liebsten viele Schüsseln und Teller aufm Tisch haben.

Eine wunderbar leichte, gut vorzubereitende Beilage – oder kühlende Zwischenmahlzeit – ist der indische Möhren-Rote Bete-Salat, der auch zum BBQ Eindruck schindet:

Processed with Rookie

Zutaten:

2 Karotten

2 kleine oder 1 große Knolle Rote Bete (roh)

Rote Bete Blätter (wenn die Knollen mit Grünzeug verkauft werden!)

2 TL braune Senfkörner

1 EL Ghee

1 gehäufter TL Kreuzkümmel/Cumin

1/2 TL Chilipulver

Salz

Prise Zucker

200 gr Joghurt (3,8%)

Saft einer halben Zitrone

8 Blätter Minze, gehackt

1 rote Zwiebel, in Streifen geschnitten

Zubereitungszeit: 45 min

Zubehör: scharfes Messer, große beschichtete Pfanne, Salatschüssel

So geht’s:

Möhren und Rote Bete schälen und in feine Stifte schneiden. Rote Zwiebel in feine Streifen schneiden. Ghee in der Pfanne erhitzen, braune Senfkörner darin anbraten, bis sie beginnen zu springen. Cumin und Chilipulver hinzugeben und anrösten. Rote Zwiebeln anschwitzen. Salzen, zuckern. Möhren- und Betestifte hinzugeben, gut unterheben und mehrere Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis alles bissfest gar ist. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Den Salat mit Zitronensaft würzen, ggf. mit Salz und etwas Zucker abrunden. Rote Bete blätter fein hacken und unterheben. Alles gut mischen. Vor dem Servieren den Joghurt unterheben.

Der Salat schmeckt auch am nächsten Tag noch gut, wenn er gekühlt aufbewahrt wird.

 

Read Full Post »

Older Posts »

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 330 Followern an

%d Bloggern gefällt das: