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Posts Tagged ‘Kartoffeln’

Nicht schön, aber köstlich und prima, um Reste zu verwerten: Die griechisch angehauchte Hackfleischpfanne mit Kartoffeln, Feta, Spinat und einer großen Prise Ras el Hanout!

Ich rege mich immer ein bisschen auf, wenn Leute nicht kochen, weil das ja so wahnsinnig teuer sei. Dabei ist jede selbstgemachte Pizza, jede Kartoffelsuppe, jedes saisonal eingekaufte Gemüse (im Winter zum Beispiel Wirsing, Sauerkraut, Grünkohl…) häufig günstiger als der Eintopf aus der Dose oder die TK-Fertigpizza.

Das heißt aber nicht, dass man auf gute Zutaten verzichten muss. Einkaufen nach Saison, kleinere Mengen Fleisch – dafür von guter Qualität, Reste verwerten statt wegwerfen usw. Das sind alles kleine Schritte, die insgesamt aber nicht nur Geld sparen, sondern einen weiteren großen Vorteil haben: Man weiß, was man isst. Denn wer mal die Zutatenliste einer Fertigpizza gelesen hat, wird die einfache Mischung von Hefe, Wasser und Mehl zu schätzen wissen. Ganz zu schweigen von Salami- oder Schinkenbelag aus fragwürdiger Herkunft.

Das Thema Resteverwertung treibt uns immer wieder um. Unter der Woche sammelt sich viel im Kühlschrank an, weil wir unregelmäßig einkaufen, teilweise nacheinander oder gar nicht essen, immer irgendwie zu viel kaufen, zu viel kochen, viel zu selten Reste zum Mittagessen mit ins Büro nehmen. Lange im Voraus planen können wir unsere Abendessen auch nicht, da die Termine garantiert wieder einen Strich durch die Essensplanung machen… Also machen wir freitags gerne Platz im Kühlschrank, bevor es Samstag wieder frische Sachen vom Markt gibt!

Neulich hat uns ganz wunderbar eine griechisch angehauchte Hackfleischpfanne geschmeckt, die aus den Vorräten zusammengekramt wurde. Nicht schön, aber wirklich schmackhaft, schnell und mit gutem Gewissen:

Hackfleischpfanne

An den großen Kartoffeln und den grob gewürfelten Fetastücken erkennt Ihr gut, wie groß der Hunger war. Schnell, schnell an die Töpfe und an den Tisch gesetzt. HUNGER!!

Zutaten für 2 hungrige Freitagabendesser benötigt Ihr:

200 gr frischen Spinat (oder die entsprechende Menge TK-Spinat)

180 gr Rinder- oder Lammhack

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Scheibe Ingwer

1 TL Ras el Hanout

1 TL Pul Biber

4 kleine festkochende Kartoffeln

150 gr Feta

1 EL Saure Sahne

Salz und Pfeffer

1 EL Olivenöl

Zubehör: 1 Topf für die Kartoffeln, 1 große Pfanne

Zubereitungszeit: ca. 40 min

So geht’s:

Kartoffel schälen, vierteln und kochen, bis sie fast gar sind.

Währendessen Spinat waschen und grob hacken. Zwiebel und Knoblauch jeweils schälen und fein hacken. Das Öl in der Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und die Ingwer-Scheibe andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Hackfleisch anbraten. Spinat hinzugeben und unterrühren. Mit Pul Biber und Ras el Hanout würzen. Salzen und etwas pfeffern. Die garen Kartoffeln abschütten und unter die Pfanne mischen. Mit dem EL Saure Sahne binden. Den Feta würfeln und vor dem Servieren hinzugeben.

Ein köstliches “Resteessen” mit vielen Aromen, das so richtig Seele und Magen satt macht!

Schneller und einfacher kann man hungrige Münder kaum stopfen. Dabei kann man natürlich seine Phantasie spielen lassen und die vorhandenen Vorräte berücksichtigen. Wer die Gewürze nicht im Haus hat, muss sie nicht kaufen. Etwas Kreuzkümmel, Chilipulver, einen halben Anisstern, eine Nelke finden sich vielleicht doch noch im Gewürzregal. Das Pul Biber kann durch scharfes Paprikapulver ersetzt werden…

Also, ran an die Töpfe, die Vorratsregale und die hintersten Ecken im Kühlschrank. Was ist Euer Lieblings-Resteessen? Eintopf, Omelette, Auflauf? 

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Indien, das Juwel in der Krone, stand Pate für dieses köstlich-würzige Brathähnchen, mit dem Jamie Oliver das British Empire feiert.

Ich kann einfach nicht verhehlen, dass ich England irgendwie mag. Ob Literatur, Rock-Musik, Humor, Landschaft oder Essen: Ich mag England sogar sehr.  (Wie heißt es in Alice in Wonderland: “Folge dem Link!” Äh, nicht ganz. Aber schaut doch trotzdem mal rein, wohin die Links Euch führen, wenn Ihr auch England-Fans seid…)

Zurück zu Jamie O. Man kann über den omnipräsenten TV-Koch-Superstar sicher sagen, was man will. Aber er hat viele Menschen zum Kochen inspiriert. Auch hier im Blog gab es schon das ein oder andere Gericht, das ich mir von ihm abgeschaut habe. Nicht alles ist immer gleich gut gelungen, muss ich leider sagen…

Das Empire Roast Chicken stammt aus seiner TV-Serie “Zu Gast bei Jamie Oliver”, in der er sich mit einem alten Wohnwagen auf den Weg quer durch’s Königreich macht – immer auf der Suche nach den Einflüssen, die frühe oder spätere Einwanderer hinterlassen haben. (Zur Serie gibt es selbstverständlich auch ein Kochbuch!) Natürlich geht so eine Reise nicht ohne Curries und Gewürze indischer und pakistanischer Einwander ab. Deshalb ist das Empire-Hühnchen auch eine Ode an die indische Küche. England UND Indien! Ihr könnt Euch denken, was das für einen Jubel bei mir auslöst!

Chicken

Wir haben uns ausnahmsweise sehr eng an das Rezept gehalten, das Ihr hier online findet. Das Hühnchen muss mehrere Stunden marinieren in seinem köstlichen Bad aus Joghurt und Gewürzen. Albern ist natürlich die Empfehlung, dass man beim Einmassieren der Marinade Gummihandschuhe tragen soll. Wer in der Küche zimperlich ist, soll sich eine 5-Minuten-Terrine in der Mikrowelle warm machen! Und Hygiene versteht sich im Umgang mit Fleisch (und auch sonst!) natürlich von selbst!

Wir hatten übrigens ein fast 2 kg schweres Loué-Huhn aus Frankreich. Sicherlich kein ganz günstiges Essen, aber jede Mark wert, wenn einem Aufzucht und Herkunft eines Tieres nicht ganz egal sind. Außerdem liefert so ein Huhn noch genügend “Überreste” für ein feines Sandwich am nächsten Tag. Es lohnt sich also!

Serviert wird das Empire Roast Chicken bei Jamie Oliver mit einer herzhaften Sauce – auch hier ist die Zubereitung wieder etwas aufwendiger. Sie fängt aber all die guten Säfte aus dem marinierten Huhn auf. Und dafür lohnt sich wirklich jeder Schritt: Ich hätte in diesem Huhn versinken können!

Chicken_Empire_Roast_Jamie_Oliver

(Die dunklen Stellen stammen von dem Joghurt. Sie werden vor dem Servieren einfach mit einem Messer abgekratzt)

Genial ist auch der Tipp von Jamie Oliver eine Zitrone in Wasser zu kochen, einzustechen und in das Huhn zu schieben. Die Hitze und die Zitronenaromen breiten sich also quasi von innen in dem Huhn aus. Hat was von Gynäkologe, nutzt aber dem Aroma!

Serviert wird das Ganze mit Bombay Kartoffeln, die zwingend notwendig sind, um die köstliche Sauce aufzutunken. Ihr könnt aber auch einfach ein Baguette zum Hühnchen reichen. Die Joghurt-Marinade macht das Huhn unfassbar zart. Die Gewürze verströmen ihre Aromen in der gesamten Küche. Und jeder Bissen lässt einen neidisch auf die Insel und ihr einstiges Empire schielen. Wie gut, dass der Kulturtransfer auch über den Ärmelkanal hinweg funktioniert!

Empire_Roast_Chicken_Jamie_Oliver

Wir müssen Jamie Oliver nicht lieben und auch nicht blind folgen. Wir müssen auch nicht alles toll finden, was sich seine Marketing-Manager zwecks Geldvermehrung so ausdenken. Aber alleine für dieses Hühnchenrezept werde ich ihm ewig dankbar sein. Probiert es aus! Wer nicht sofort “Rule Britannia!” anstimmt, hat sicher irgendein Gewürz vergessen…

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Wenn das Konfetti am Boden matscht, die Krawatten abgeschnitten und die Luftschlangen zerrissen sind, weckt dieser Heringssalat neue Lebensgeister.

Der Februar ist so ein Monat… Obwohl ich im Februar Geburtstag habe, nervt er mich einfach nur tierisch. Längst haben wir Weihnachten und alle guten Vorsätze zum neuen Jahr hinter uns gelassen und trotzdem lässt der Frühling immer noch auf sich warten. Der Februar kommt als Zwitter daher mit deutlich längeren Tagen und singenden Amseln, und dennoch kann er kalt, nass und winterlich sein. Die Natur steht längst in den Startlöchern und will doch noch nicht so richtig aufwachen, denn es kann ja noch mal Schnee geben. Ach, Februar, Du nervst!

Nicht mal Karneval kann uns – trotz unserer Düsseldorf-Connection – aufmuntern. Und kulinarisch ist auch noch nicht viel los: Das letzte Sauerkraut wird aus den Fässern gekratzt, die Wintergemüse Grünkohl und Wirsing hängen uns zu den Ohren raus, aber weit und breit noch keine Frühlingskräuter für Grüne Sauce oder gar Spargel in Sicht. Ach, Februar, Du nervst!

Da kommt so ein pinker, frischer und Lebensgeister weckender Heringssalat gerade recht:

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Für 2 Personen benötigt Ihr:

2 Matjesfilets, nicht zu salzig

1/2 kleiner Apfel, geschält (z.B. Braeburn)

1 EL Apfelessig

2 kl Pellkartoffeln, geschält

Joghurt

saure Sahne oder Schmand

1 Knolle gekochte Rote Bete

1 kleine Schalotte

1 kleine Gewürzgurke

Pfeffer

Salz

Zucker

Cayennepfeffer

1/2 EL Butter

Zubehör: Gutes Messer, kleine Pfanne

Zubereitungszeit: gute halbe Stunde plus Zeit zum Durchziehen

So geht’s:

Die Pellkartoffeln garen und schälen. Die Schalotte schälen, fein hacken und in der Butter andünsten. Abkühlen lassen.

Kartoffeln, Matjes, Rote Bete, Gewürzgurke und den Apfel in kleine Würfelchen schneiden.

Je nachdem, wie “flüssig” Ihr den Salat mögt, mit Joghurt und saurer Sahne gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Cayennepfeffer sowie dem Apfelessig würzen. Gut vermischen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Mit Brot oder Kartoffeln servieren. Dazu passt ein kaltes Bier!

Der pinke Heringssalat ist mein Beitrag zum Kebo Homing Blog-Event “Typisch für…”, das sich jeden Monat einem anderen Thema widmet. Im Februar geht es – natürlich! – um Faschind/Fastnacht/Karneval…

 regelmäßiger Blogevent bei Kebo Homing zum Thema Typisch für

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Indisches Essen muss nicht immer so aufwendig sein wie das Mirchi Korma von letzter Woche. Ein schnelles Feierabendgericht ist Aloo Masala – gewürzte Kartoffeln mit Erbsen:

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Die Zubereitung dauert etwa eine halbe Stunde und schmeckt köstlich mit Gurken-Raita (Joghurt, Gurkenwürfel, Cumin und Salz zu einem Dip vermischen).

Zutaten für 2 Personen als kleines Hauptgericht:

500 gr festkochende Kartoffeln, geschält und geachtelt

1 TL Ghee (oder pflanzliches Öl für die vegane Variante)

1/2 TL brauner Senfsamen

1/2 TL Asafötida (Asialaden)

1/2 TL Bockshornkleesamen

10 frische Curryblätter (alternativ: getrocknete, Asialaden)

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 grüne Thaichilis, entkernt und in feine Scheiben geschnitten

1/2 Zwiebel, fein gehackt

2 cm Ingwer, geschält und fein gehackt

4 EL TK-Erbsen

1 EL Koriandersamen, gemörsert

1 TL Kurkuma

Salz

Blätter von etwa 10 Stengeln frischem Koriander, grob gehackt

Zubehör: Kleiner Topf, beschichtete Pfanne mit Deckel, Kartoffelstampfer

Zubereitungszeit: etwa 30 min

So geht’s:

Kartoffeln im kleinen Topf mit reichlich Wasser und etwa 2 TL Salz gar kochen. Abgießen und mit den Erbsen vermischen.

In der beschichteten Pfanne Ghee erhitzen. Die Senfsamen darin erhitzen, bis sie beginnen aus der Pfanne zu springen. Asafötida, Bockshornkleesamen und Curryblätter hinzugeben und anrösten. Knoblauch, Chilis, Zwiebeln und Ingwer unterrühren und andünsten.

Kartoffeln und Erbsen sowie Koriandersamen, Kurkuma, Salz und 3-4 EL Wasser in die Pfanne geben. Alles gut vermischen. Den Deckel schließen und bei kleiner Hitze etwa 10 min weitergaren.

Zum Schluss die Kartoffeln leicht zerdrücken, die Korianderblätter unterheben und gleich servieren.

Die Aloo Masala sind ein schnelles, gesundes und mit Pflanzenöl sogar veganes Gericht, das sich wunderbar auch nach Feierabend zubereiten lässt. Geschmeckt hat es uns aber auch als Beilage zum Mirchi Korma.

Auch dieses Gericht wurde durch die Indien-Ausgabe der Saveur inspiriert. Den Ingwer habe ich früher hinzugegeben und mit angeschwitzt. Zudem habe ich das Gericht an 2 Personen angepasst. Als Hauptgericht für 4 Personen verdoppelt ihr einfach alle Zutaten.

 

 

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So, der erste Hunger ist schon mal gestillt! Zum Begrüßungssekt gab es ein herbstliches Carpaccio mit Pilzen und zum Magenwärmen eine vielseitige Kartoffelsuppe. Jetzt können Köchin und Gäste erstmal durchatmen. Anwesende Kinder dürfen eine Spielpause, Raucher eine Zigarettenpause einlegen. Der Rest steht mit einem Gläschen Wein rund um den Küchenblock und applaudiert dem Star des dritten Gangs unseres festlichen Menüs. Darf ich vorstellen: Die Hochrippe aka Côte de bœuf!

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Während die Jungs jetzt also auf die Terrasse geschickt werden (bei mildem Herbstwetter mit einem kalten Bier, bei winterlicher Kälte mit einem heißen Ebbelwoi – wir sind ja immerhin in Hessen!), um den Grill anzuschmeißen, kann sich die tiefenentspannte Köchin einigen wenigen Vorbereitungen widmen.

Für unser festliches Menü Teil 3 müsst Ihr lediglich Kartoffeln putzen und gar kochen, einen schnellen Curry-Dip anrühren und den Salat anmachen. Voilà!

Aber der Reihe nach:

Die oben abgebildete Hochrippe hat inklusive Knochen knapp ein Kilo und reicht als Teil eines Menüs für 4 Personen.

Zur Vorbereitung das Fleisch etwa eine Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Mischung aus Olivenöl, Rosmarinzweigen, Salz und Pfeffer einmassieren. Auf einen Teller legen und gut abdecken oder in einen großen Gefrierbeutel geben und verschließen.

Jetzt den Grill anwerfen und das Fleisch gar grillen. Ideal ist, wenn das Fleisch am Knochen (ein Fleischthermometer ist hier wirklich ein guter Helfer!!) etwa 57 Grad hat. Vom Grill nehmen, in Alufolie packen und einige Minuten ruhen lassen.

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Während das Fleisch also in Alufolie ruht, werden schnell die gar gekochten Kartoffeln finalisiert:

Eine Eisenpfanne erhitzen und etwas Olivenöl und Rosmarinsalz hineingeben. Die Kartoffeln halbieren und mit dem Gesicht auf den Pfannenboden legen. Bei mittlerer Hitze leicht bräunen.

Der Curry-Dip geht ebenfalls ruckzuck. Das kann auch gerne einer der Gäste übernehmen:

250gr Joghurt verrühren mit etwas Olivenöl, einem Spritzer Zitrone, einer Prise Zucker, Salz und weißem Pfeffer aus der Mühle. Ein Schlückchen Gin dazu und natürlich 1 EL Madras Curry. Richtig fein und exotisch wird der Dip, wenn Ihr noch 1 EL Nektarinen-Chutney (oder ein anderes fruchtig-scharfes Chutney) unterrührt!

Der Salat sollte schon gewaschen und trockengeschleudert sein. In einer Tupperbox hält der sich im Kühlschrank auch ein paar Stunden (natürlich OHNE Dressing!). Den kann man also schon gut vorbereiten. Dazu ein schnelles Dressing (ebenfalls gut vorzubereiten!) mit 1 EL Joghurt, 3 EL Olivenöl, 1 TL Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Zucker. Anmachen und servieren!

Dann das Fleisch mit einem scharfen Messer in breite Streifen schneiden.

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Das Beste an so einer Hochrippe: Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei! Wer es lieber durchgebraten mag, bekommt die Randstücke. Wer sein Steak gerne blutig isst, nimmt sich das Teil am Knochen. (So fällt der Stress weg, den man hat, wenn man 4 Steaks mit unterschiedlichem Garzustand gleichzeitig auf den Tisch bringen will!) Und falls doch etwas übrig bleibt: Das Fleisch schmeckt am nächsten Tag auf einem Steak-Sandwich nochmal so gut!

Jetzt kann sich jeder vom aufgeschnittenen Steak bedienen, Kartoffeln und Dip dazu, Salat steht schon auf dem Tisch! Guten und vor allem ENTSPANNTEN Appetit!

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HAAAAAAAAALT!

Das geht doch so nicht!

Hier fehlt doch noch etwas GANZ Entscheidendes!

Trenz_Stellenbosch

Uff, gerade noch dran gedacht! Eine schöne runde Rotweincuvee aus den Rebsorten Rebsorten Shiraz, Merlot, Malbec und Petit Verdot, ausgebaut im Barrique. Die Weine vom Weingut Trenz haben wir auf der Wiesbadener Weinwoche entdeckt. Neben den heimischen Weinen aus dem Rheingau baut die Familie Trenz aber auch in Stellenbosch in Südafrika Wein an. Nach unserem diesjährigen Urlaub in den Winelands der Kapregion der perfekte Wein, um das Jahr langsam bei einem festlichen Menü ausklingen zu lassen!

So, jetzt fehlt nur noch ein Dessert zu unserem festlichen Menü. Stay tuned!

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches Menü

 

 

 

 

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Stellt Euch vor, Ihr habt ein Gläschen blubbernden Sekt im Magen und ein feines Carpaccio mit Pilzen. Hmm… Das ist schon mal eine gute Grundlage. Aber wenn es draußen stürmt und regnet oder schneit, wenn der Nebel tief über der Erde hängt oder gar Reif die Pflanzen verzaubert, muss was Warmes her.

Dabei gibt es nichts, was mehr den Magen und die Seele wärmt als eine herzhafte, goldgelbe, sämige Kartoffelsuppe.

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Der Kartoffelsuppe, diesem günstigen, nahrhaften und leicht vorzubereitenden Gericht, habe ich in den Anfangstagen des Blogs schon mal ein Hohelied gesungen. Wie überhaupt die Kartoffel für mich eine Wunderknolle ist, ohne die ich nicht lange sein kann, aus der ich schon mal Risotto mache, die ich rund um die Welt zum Salat verarbeite und der ich eine eigene Blogkategorie widme. Aus Gründen.

Noch schöner ist aber, dass die Kartoffelsuppe zwar ganz schlicht und bäuerlich daherkommt, für kleines Geld zu haben ist und trotzdem nicht nur so vor Gesundheit strotzt (von Vitamin A bis Zink), sondern sehr einfach aufzurüschen ist für mein festliches Menü!

Für das Grundrezept (reicht für 4 Personen) hat sich diese Variante hier bewährt. Dort findet Ihr auch viele weitere Ideen für’s Anrichten. Der Clou: Die Kartoffelsuppe kann sogar Wochen vorher vorbereitet und am Tag des Menüs aufgetaut und noch mal aufgekocht werden. Sie wird immer besser! Und so eine Portion Kartoffelsuppe in der TK hat etwas SEHR Beruhigendes…

Besonders hübsch und vegetarisch wie auf dem oberen Bild wird sie mit angerösteten rosa Pfefferbeeren, Pinienkernen, etwas Gartenkresse und einem Klacks Crème fraîche. Natürlich könnt Ihr hier problemlos die Pinienkerne und den Dip verwenden, der vielleicht noch vom Carpaccio übrig geblieben ist ;-)

Selbstverständlich gibt es aber auch eine herzhaftere Variante für Wintersportler, Gassigeher, Gartenarbeiter und g’standne Mannsbiler:

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Dazu einfach vom Carpaccio einige Herbstpilze zurückhalten und kurz vorm Servieren zusammen mit einigen Würfeln durchwachsenem Speck anbraten. Zusammen mit Kresse und Crème fraîche servieren.

Zur Kartoffelsuppe schmeckt ein kühles frisches Bier ebenso wie ein einfacher, leicht gekühlter Rotwein (etwa ein Chianti).

Die schlichte, günstige, gelingsichere und gut vorzubereitende Kartoffelsuppe ist der zweite Gang für mein “Festliches Menü”, der Blogparade vom Küchenatlas.

So, zwei Gänge des Festlichen Menüs mit wenig Aufwand haben wir schon! Mal sehen, was mir so zu Hauptgang und Nachtisch einfällt…

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Vielleicht ist es meine deutsche Herkunft. Aber ich brauche in gewissen Abständen einfach Kartoffeln! Ohne Kartoffeln kann ich dauerhaft nicht sein. So sehr ich Pastagerichte liebe, Butterbrot zum Leben brauche und asiatische Reisgerichte vergöttere: Von Zeit zu Zeit brauche ich Kartoffeln. Kennt Ihr das auch? Deshalb gibt es hier auch eine eigene Kategorie für die tolle Knolle! Deshalb habe ich ein Kartoffelsalat-Event ins Leben gerufen. Noch Fragen?

Da in August und September die Kartoffelernte eingefahren wurde, gibt es aktuell so herrliche Kartoffeln auf dem Wochenmarkt. Zeitgleich mit ebenso verführerischen Steinpilzen übrigens. Warum also nicht beides miteinander verbinden? Der bEdW hat uns also ein “Patatto” gemacht – ein Risotto aus Kartoffeln – mit Porcini beziehungsweise Steinpilzen:

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Was soll ich sagen? Kartoffeln haben ein viel intensiveren Eigengeschmack als Reis. Zusammen mit den Pilzen und in der typischen Risotto-Schlotzigkeit ein herrlich sättigendes und wärmendes Gericht für kühle Herbsttage!

Folgende Zutaten benötigt Ihr als Hauptgericht für 2 Personen:

300 gr frische Steinpilze

2-3 Scheiben getrocknete Steinpilze

2 Schalotten

2 Knoblauchzehen

einige Zweige Thymian

750 gr festkochende Kartoffeln

0,5l Gemüsebrühe

0,1l trockener Weißwein

1 EL Butter

etwas Olivenöl

eine Handvoll Parmesan

Pfeffer

Salz

Muskat

Zubehör: Eine hohe Pfanne (oder ein Schmortopf/ein normaler Topf), eine kleine Pfanne zum Anbraten der Pilze, Messbecher für die Gemüsebrühe

Zubereitungszeit: 45-60min

So geht’s:

Kartoffeln schälen und sehr klein würfeln. Dabei darauf achten, dass die Würfel möglichst gleichmäßig groß sind.

Getrocknete Steinpilzscheiben in etwas Wasser einweichen.

Von den frischen Steinpilzen 4 dicke Scheiben abschneiden (sie werden später auf das Risotto gegeben). Den Rest der Pilze würfeln – etwa so groß wie die Kartoffelwürfel.

Schalotten und eine der beiden Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

Beides in etwas Olivenöl in der hohen Pfanne bzw. dem Topf anschwitzen. Kartoffelwürfel dazugeben. Mit Wein ablöschen und leise köchelnd reduzieren lassen. Schluck für Schluck die Brühe hinzugeben, verrühren, einreduzieren lassen.

Währendessen die eingeweichten Pilze aus dem Wasser nehmen, hacken und in den Topf geben. Gut unterheben.

Dieser Prozess dauert – je nach Festigkeit der Kartoffel – mindestens 15 oder bis zu 30 min. Frische Pilze relativ zum Schluss hinzugeben, gut unterheben.

In der kleinen Pfanne jetzt die Butter erhitzen und mit den Thymianzwiegen und der 2 Knoblauchzehe aromatisieren. Darin die Pilzscheiben anbraten.

Parmesan unter das Kartoffelrisotto heben, salzen, pfeffern, Muskat reiben.

Alles abschmecken und in tiefen Tellern anrichten.

Die Steinpilzscheiben obenauf legen und servieren!

Viva la patata!

 

 

 

 

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