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Posts Tagged ‘Kekse’

Backen treibt mich zwar immer wieder in den Wahnsinn. Aber ein Glas voll köstlicher Cookies im Haus zu haben, mit schmelzigen zartbitteren Schokodrops und herzhaften Haferflocken – diese Aussicht bringt sogar mich an die Teigschüssel!

Natürlich komme ich nicht im Traum darauf mir Rezepte für Cookies auszudenken. Dafür gibt es einfach deutlich qualifiziertere Blogger als mich. Meine Geheimwaffe ist Sandra vom Blog From Snugg’s Kitchen. Wenn jemand backen kann, dann Sandra. Ob Brot oder Cookies: Ihr Blog ist für mich eine bessere Quelle als jedes Backbuch.

Deshalb hab ich auch nicht lange gezögert, als ich ihr Rezept für die Chocolate Chip Cookies mit Haferflocken gesehen habe.

Ein bisschen abgewandelt habe ich das Rezept gegenüber Sandras Original: Ich habe ausschließlich Zartbitter-Schokotropfen (75%) verwendet und Weizen- statt Dinkelmehl. Außerdem statt Dinkel- eben Haferflocken. Aber ganz so hübsch wie ihre sind nicht geworden:

Cookies Nierentisch

Die Cookies sind wunderbar kernig durch die Haferflocken. Mit hochwertigen Zartbitter-Drops schmecken sie zudem richtig edel und nicht zu süß. In einem Glas oder einer Keksdose halten sie sich mehrere Wochen – falls man sie nicht vorher alle aufisst. Denn zu einer Tasse Tee oder einem Kaffee sind die Cookies eine köstliche kleine Zwischenmahlzeit.

Und falls Euch auch mal die Backlust überkommt, schaut doch einfach mal bei Sandra rein! Mach’ ich ja auch ;-)

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Mein Dezember-Experiment ist ja ein etwas freestyliger Adventskalender. Einen ganz traditionellen Food-Blog-Adventskalender veranstaltet seit nunmehr zehn Jahren Zorra in ihrem Kochtopf! Hier gibt es nicht nur jeden Tag feine Rezepte von Food-Bloggern, sondern auch schöne kulinarische Preise zum Genießen zu gewinnen. Schaut unbedingt mal rein!

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Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr wieder dabei sein darf! Danke, Zorra!

Hinter meinem Türchen verbirgt sich Englischer Tosset Cake – kein Kuchen, sondern Shortbread-artige Kekse, die mit Kümmel und Koriander verfeinert werden. Der absolut perfekte Keks zur Tea Time.

Tosset_Cake

Laut “Foods of England” ist der Tosset Cake ein traditionelles Gebäck aus Lancashire. Mit ihnen feiert man in der Region seit Jahrhunderten die Kirchweihe. Wiederentdeckt wurden die Kekse von – natürlich! – Jamie Oliver.

Kümmelsamen, die im Tosset Cake nicht fehlen dürfen, gehören zu den ältesten Gewürzen. So wurden sie bereits bei Ausgrabungen von Pfahlbauten gefunden, die rund 5000 Jahre alt sind. Erste Rezeptnachweise stammen aus einem römischen Kochbuch aus dem 3. Jahrhundert nach Christus. Die heilende Wirkung von Kümmel kenne ich schon seit ich ein kleines Hessen-Kind war: An Handkäs oder Sauerkraut gehört Kümmel für die leichtere Verdauung!

Ein Verwandter des Kümmels ist der Koriander. Nachweise von Koriander gibt es bereits aus dem 5. Jahrtausend vor Christus – Samen fanden sich auch im Grab von Tutanchamun (in dem ich schon mal war! Ein magischer Ort…). Auch Koriander ist – wie Kümmel – verdauungsfördernd und krampflösend. Anscheinend  im alten England sehr wichtig, wenn man sich den Tosset Cake so anschaut…

Die Zubereitung geht denkbar einfach. Ich habe das Ur-Rezept ganz leicht abgewandelt:

Für etwa 20 Plätzchen benötigt Ihr folgende Zutaten:

250 gr Weizenmehl

200 gr weiche Butter

1 Prise Salz

70 gr Zucker

1 gestrichenen Teelöffel Koriandersamen

1 gestrichenen Teelöffel Kümmelsamen

1/2 TL Kurkuma (für die Farbe!)

(Im Original noch etwas Puderzucker zum Bestäuben)

Zubehör: Backblech und Backpapier, Mörser, Frischhaltefolie

Zubereitungszeit: 15 min Zubereitung, 1 Std Kühlzeit, ca. 10 min Backzeit

Und so geht’s:

Gewürzsamen mörsern. Mehl, Zucker und Butter in eine Schüssel geben, durchkneten, Salz und Gewürze hinzugeben. Alles so lange kneten, bis es eine homogene Masse ergibt.

Den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Teigrolle aus dem Kühlschrank nehmen, auswickeln und auf einer gemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca 0.5 cm dick) und Kekse ausstechen. Oder: Von der Teigrolle mit einem scharfen Messer Scheiben (0.5 cm) abschneiden. Die Kekse auf das Backblech legen und auf der mittleren Schiene etwa 10 min backen.

Gut abkühlen lassen und zu einer Tasse Tee genießen! Cheers, my dear!

Die fluffigen Kekse sind wunderbar einfach herzustellen und halten sich in einem Glas oder einer Keksdose mehrere Wochen. Allerdings sind sie so fluffig und zerbrechlich, dass sie leicht zerkrümeln.

Ich liebe England und vor allem das England der Renaissance. Also nehme ich mir einen Tosset Cake, mache mir eine Tasse Tee und beame mich in die Zeit der Tudors:”Runter mir ihrem Kopf!”

I wish you a very merry Christmas!

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Die englische Teekultur ist ja etwas unübersichtlich. Was wir manchmal als 5-Uhr-Tee bezeichnen, ist der eigentliche Afternoon oder Low Tea. Es gibt hierzu natürlich Tee, leichte Sandwiches und Scones. Der Light Tea besteht einfach nur aus Scones und Tee. Dagegen wird der Cream Tea nicht nur mit Scones sondern auch mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre serviert. Zum Royal Tea werden außerdem noch Sherry oder Champagner serviert. Und der High Tea? Der ist wiederum Gästen und hohem Besuch vorbehalten. Ihn nimmt man häufig auch später ein und macht ihn so zu einer Mischung aus Tee und Abendbrot. Hier stehen dann klassischerweise auch herzhafte kalte Speisen wie Bratenaufschnitt, Salate oder auch Kuchen auf dem Esstisch. Wird Zeit, dass sich das German Abendbrot mit dieser britischen Variante des Abendbrots mal beschäftigt!

Ein ideales Gebäck für einen High Tea, mit dem Ihr Euche Gäste nicht nur beeindrucken sondern auch satt machen könnt, sind meine Zitronen Cookies mit Thymian:

Processed with Rookie

Auf die Idee kam ich durch ein Rezept im Sweet Paul Magazine. Allerdings habe ich es nach meinem Geschmack abgewandelt. Here we go:

Zutaten für 12 große Cookies:

Für den Teig:

100 gr weiche Butter

180 gr braunen Zucker

2 Eigelb (Eier Größe M)

1/2 TL Backpulver

240 gr Weizenmehl

1/4 TL weißer Pfeffer

eine kräftige Prise Salz

1 EL Thymianblättchen oder Zitronenthymian

Zesten von 1 Zitrone

Für den Sirup:

Saft einer mittelgroßen Zitrone (etwa 60 ml)

50 gr weißer Zucker

Für die Glasur:

200 gr Puderzucker

Saft einer halben Zitrone (etwa 30 ml)

Zubehör: Kleiner Topf, Backblech, Backpapier, Küchenmaschine oder Handmixer, Rührschüssel, Eiskugelportionierer

Zubereitungszeit: 45 min (davon ca 15 min Backzeit)

So geht’s:

Für den Sirup den Zitronensaft und den Zucker miteinander mischen und aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Backofen auf 190 Grad vorheizen. Backpapier auf das Backblech legen. Butter und braunen Zucker in der Küchenmaschine für etwa 2 min gut vermischen. Eigelb hinzugeben und ebenfalls sehr gut vermischen. Sirup zufügen und gut untermischen. Mehl, Thymian, Zitronenzesten, Pfeffer, Salz und Backpulver vermischen und zu der Teigmasse hinzugeben. Alles noch mal gut eine halbe Minute vermischen.

Den Eisportionierer mit kaltem Wasser abspülen und Kugeln aus dem Teig stechen. Jede Kugel auf dem Backpapier absetzen – mit ausreichend Abstand zueinander! Leicht flach drücken und auf mittlerer Schiene in den Backofen schieben. Für 12-15 Minuten (je nach Dicke der Cookies) backen.

Gut abkühlen lassen. Puderzucker und Zitronensaft vermischen und die Cookies damit beträufeln oder mit einem Pinsel einstreichen. Glasur fest werden lassen.

So sieht es übrigens aus, wenn ich backe. Leicht unorganisiert, irgendwie…

Backen

In einem Keksglas halten die saftigen Kekse wochenlang (in der Theorie!).

Mit einer Tasse kräftigen Assam-Tees, der mit etwas Milch oder Sahne serviert wird, sind die sauer-süßen Kekse die idealen Begleiter zum High Tea!

 

 

 

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Wer wie ich häufig mit Engländern zu tun hat, wird immer wieder gerne auf die Episode “The Germans” aus der genialen 70er-Jahre-Serie “Fawlty Towers” mit Ex-Monty-Python John Cleese angesprochen. Der Hotel-Direktor Basil Fawlty erwartet darin Gäste aus Deutschland und schärft seiner Belegschaft ein “Don’t mention the War!!”. Allerdings ist im Verlauf der Folge ER derjenige, der permanent – in seinem Bemühen möglichst unkrampfig auf den einstigen Feind treffen zu wollen – alles nur noch schlimmer macht.

Die lieben Kollegen finden die Folge ebenso witzig wie ich. Und wenn es dann über einem Pint zu vorgerückter Stunde heißt “Don’t mention the War!!“, kontere ich nur: “I don’t mind if you mention the War. But NEVER mention Wembley ’66!

Denn nichts regt die fußballverückte Nachkriegsgeneration mehr auf, als das Tor im Endspiel der Fußball-WM 1966, das fälschlicherweise für England gegeben wurde, im legendären Wembley-Stadium. Und kein Bild könnte die Niederlage besser ausdrücken als jenes ebenfalls legendär gewordene Foto von “Uns Uwe” Seeler, der mit hängenden Schultern das Spielfeld verlässt.

Spiele gegen England sind deshalb immer etwas Besonderes. Auch, weil die deutsche Mannschaft gerne mal im Elfmeterschießen den Sack zu macht. Oder wie der englische Nationalspieler Gary Lineker es treffend auf den Punkt brachte: “Football is a simple game; 22 men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans win.

Es ist also ein bisschen eine Hass-Liebe, die beide Mannschaften miteinander verbindet. Weshalb ich auch sehr gerne für Peters WM-Event “Kick aus fernen Töpfen” etwas typisch Englisches koche bzw. backe:

Herzhaftes Shortbread mit Cheddar und Rosmarin!

Shortbread

Da lässt sogar das Fußballmännchen den Ball links liegen. Höhö.

Das würzige Mürbegebäck lässt sich prima vorbereiten, ist schnell gemacht, hält sich einige Tage und ist ein super Snack zum Bier.

Zutaten für etwa 22 Shortbreads:

60 gr geriebenen Cheddar

250 gr Weizenmehl

125 gr weiche Butter

1 TL Salz

1 Prise Zucker

1 Prise Kurkuma

2 gestrichene EL fein gehacktes frisches Rosmarin

1/2 TL scharfes Paprikapulver

1 Messerspitze Stärkepulver

Zubereitungszeit: 30 min plus 15 min Backzeit

Zubehör: Küchenmaschine oder Handmixer, Backpapier, Frischhaltefolie

So geht’s:

Weiche Butter, Salz und Zucker mit dem Handmixer verrühren. Alle übrigen Zutaten hinzugeben und mit den Händen gut vermischen und zu einem Klumpen formen. Dann ein Stück Frischhaltefolie glatt auslegen, den Teig daraufgeben und mittels der Frischhaltefolie den Klumpen zu einer Wurst rollen mit ca. 10 cm Durchmesser – oder wie groß Ihr das Shortbread eben haben möchtet…

Die Teigwurst dann in den Gefrierschrank legen, Backofen auf 180 Grad vorheizen, Backpapier auf ein Blech legen.

Jetzt die Teigwurst aus dem Tiefkühler nehmen, ein Drittel abschneiden und den Rest wieder kühl legen.

Aus dem Teig-Drittel etwa 1/2 cm dicke Scheiben abschneiden, etwas rund formen an den Seiten und nach und nach auf das Backblech legen – mit ausreichend Abstand!

Das wiederholt Ihr jetzt auch mit dem 2. und 3. Drittel der Teigwurst, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Eventuell benötigt Ihr ein 2. Blech oder müsst in Etappen backen.

Jetzt die Shortbreads in den Backofen schieben und etwa 15 min backen. Gut auskühlen lassen und anschließend in einem Schraubglas oder einer Keksdose aufbewahren.

So steht der englisch-deutschen Fußballvölkerverständigung nichts mehr im Wege. Zumindest bis zum nächsten Elfmeterschießen. Sorry, guys!

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

 

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Bei der Aktion Übern Tellerrand habe ich meine Bloggerkollegen um einfache, gelingsichere Plätzchen- und Keksrezepte gebeten, die am besten auch noch außerhalb der Weihnachtszeit schmecken. Denn, mal ehrlich, wer findet denn vor Weihnachten Zeit zum Backen?

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Nach Sandras Cookies nach einem Rezept von Donna Hays und Trings Aachener Printen gibt es heute Walnussplätzchen von Julia, The Cooking Knitter.

Julia hat nicht nur einen Supervornamen sondern kann auch tolle, unkomplizierte Gerichte kochen, stricken und backen. Wie schön, dass ich auch Julia im Sommer kennenlernen durfte. Ich finde, unsere rheinhessische Bloggertruppe sollte sich dringend mal wieder treffen! Danke, Astrid, für den Anstoß.

Aber jetzt hat Julia das Wort. Die Walnusskekse klingen wirklich so unkompliziert, dass ich sie mir locker zutraue. Und schmecken tun sie sicher auch noch im Januar. Oder im Februar. Vielleicht auch im März, im April…

Nussplätzchen für Dummies

Ich bin wirklich keine große Plätzchenbäckerin, dennoch wollte ich mir die Einladung bei Julia für einfache Plätzchen nicht entgehen lassen. Schließlich bin ich selbst ein riesiger Fan von schnellen, gelingsicheren Plätzchen. Daher teile ich hier auch gerne eins meiner Rezepte, die auch gerade unter Zeitdruck gut funktionieren. Schnell sind sie trotzdem nicht gemacht, da man den Teig zu Beginn direkt zwei Stunden in den Gefrierschrank packen muss. Doch diese Zeit lässt sich immer gut nutzen und sei es um die Küche wieder aufzuräumen oder Geschenke zu verpacken.

Das Rezept stammt von einer lieben Freundin und ich möchte es nicht mehr missen in meiner Weihnachtsbäckerei.

walnusskekse

Jetzt aber auf Anfang!

Für zwei volle Bleche benötigt man folgende Zutaten

250g Mehl

2EL Kakao

125g Zucker

1 Prise Salz

150g Margarine

1 Ei

50g ganze Nüsse nach Wahl

Alle Zutaten, außer die Nüsse werden von Hand oder der Küchenmaschine zu einem Teig verarbeitet. Zum Schluss kommen die Nüsse nach Wahl dazu. Meine Wahl fällt zu 99 Prozent auf Walnüsse.

Sind die Nüsse nun in den Teig eingearbeitet formt man zwei Teigwürste und friert sie für ca. zwei Stunden ein. Natürlich kann man den Teig auch Tage vorher zubereiten und im Tiefkühlschrank auf den Einsatz warten lassen. Oder sich Wochen nach Weihnachten freuen, wenn man noch eine Teigwurst im Gefrierfach findet.

Nach der Wartezeit holt man die Teigwürste wieder heraus und schneidet sie in Scheiben. Die einzelnen, runden Plätzchen kommen dann bei 170 °C (Umluft) ca. 7-9 Minuten in den Ofen.

Die Nussplätzchen müssen auf jeden Fall noch weich sein, da sie beim Auskühlen hart werden.

Tipp: Ich nehme meist gleich die doppelte Menge, da die Nussplätzchen großen Anklang finden.

 

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Das Schönste an dieser verrückten Foodblogger-Welt ist, wenn man die Menschen hinter den Blogs kennenlernen darf. Und so war auch klar wie Kloßbrühe, wem ich den ersten Gastblog-Post der Aktion “Übern Tellerrand” einräumen würde (einer Aktion, bei der Blogger ihren Lesern andere Blogs vorstellen).

Denn mein Aufruf hieß: Wer stellt meinen Lesern (und mir!) leichte, gut funktionierende Keks- und Plätzchenrezepte zur Verfügung für die Vorweihnachtszeit? Denn backen ist und bleibt einfach nichts meins. Trotz einiger schöner Erfolge, koch ich lieber vier Stunden lang aufwendige indische Menüs als dass ich auch nur eine Stunde mit Teig rumhampel.

Aber es gibt da draußen Menschen, die bekommen regelmäßig “Backflashs”! Und haben sogar so viele Cookie-Rezepte auf Halde, dass sie mir locker eines davon abgeben können. Unvorstellbar für mich! Dass ich die herzenswarme, liebenswerte Sandra vom Back- und Kochblog From Snuggs’ Kitchen persönlich bei Astrid kennenlernen durfte, war jedenfalls eines meiner Foodblogger-Highlights in 2013.

Sandra backt nicht nur grandiose Cookies, Kuchen, Brote und neuerdings sogar Donuts, sondern hat mir auch ihre Nudelmaschine vermacht. Sollte ich jemals einen Backflash in mir aufkommen spüren, werde ich direkt auf zu Snuggs’ Kitchen surfen und vielleicht den Nutella-Donut nachbacken oder Sandra um einen Brotback-Kurs anbetteln. Bis dahin versuche ich mich an diesen scheinbar einfachen Chocolate-Chip-Cookies nach Donna Hays… Irgendwann lern’ ich’s noch, Sandra!

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Donnas Chocolate-Chip-Cookies

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Das nächste Rezept aus dem Buch von Donna Hay “frisch und leicht”. Nach dem kleinen Süss-Schock beim Schokoladenkuchen habe ich direkt mal die Zuckermenge reduziert. Da auch Ahornsirup zum Süssen verwendet wird, habe ich etwas weniger Mehl verwendet, damit sich der Teig noch gut verbindet.

Zutaten:

300 gr Vollkornmehl (Weizen-); 45 gr Haferflocken (fein); 0,5 TL Backpulver; 75 gr Zucker; 75 ml Ahornsirup; 125 ml Pflanzenöl; 1 Ei; 1 TL Vanilleextrakt; 120 gr Schokolade (Zartbitter-Drops)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Schokolade hacken. Falls Ihr Drops verwendet, legt eine Handvoll davon auf die Seite, nicht mit in den Teig geben.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verarbeiten, das dauert einen kleinen Moment. Aus der Masse nun Kugeln formen, per Hand oder mit dem Eisportionierer. Die Kugeln nun mit der Hand oder einem leicht bemehlten Glasboden etwas flach drücken. Sie laufen nicht viel auseinander, daher können einige Cookies aufs Blech. Wer Drops verwendet hat, verteilt nun die restlichen Drops auf den Cookies, das sieht wirklich hübsch aus.

Die Bleche nacheinander in den Ofen geben und für etwa 10-12 min. backen, je nach gewählter Größe auch etwas länger. Sie sind gut, wenn sie am Rand goldbraun werden. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Mehr über die Aktion “Übern Tellerrand” erfahrt Ihr hier. Hoffentlich entdecken Blogger und Blog-Leser auf diesem Weg viele neue interessante Seiten in den unendlichen Weiten des Internets. Ich freue mich jedenfalls auf weitere Plätzchenrezepte vor Weihnachten. Stay tuned!

übern Tellerrand

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Manchmal wache ich schweißgebadet nachts auf und fürchte, dass Gruner + Jahr die Website ihres Magazins Brigitte abgeschaltet haben könnte.

Nicht, dass ich dort ständig vorbeisurfen würde. Ich habe sogar nach vielen Jahren mein Abo gekündigt, da sich die Stories, Rezepte und Einrichtungstipps doch schrecklich wiederholen… Aber es gibt da dieses eine Rezept, das bitte NIEMALS offline gehen darf.

Ich habe den Link dazu selbst hier schon mal verbloggt. Das Original findet Ihr (noch!!!) auf der Brigitte-Website.

Natürlich habe ich es mir auch ausgedruckt. Aber Zettel können verbrennen, sich in Wasser auflösen, gestohlen werden, hinter die Heizung rutschen oder einfach verschwinden!

Und jetzt kommt mir nicht mit “Merk’ es Dir doch einfach!”. Ich bin froh, wenn ich überhaupt etwas Gescheites aus dem Backofen ziehe. Da merke ich mir nicht noch Backrezepte!

Deshalb – und weil meine kleine Fressseite mein persönliches Rezeptebuch ist – poste ich jetzt hier mein (minimal abgewandeltes) Rezept der phänomenalen, süchtig machenden, hervorragend zu Wein passenden würzigen Cookies mit Ras el Hanout. Danke, Brigitte!

Zutaten:

250 gr weiche Butter

2 Eier

375 gr Mehl (ich nehme Type 550)

1 TL Backpulver

2 TL Ras el Hanout

kräftige Prise frisch gemahlener Tellycherrypepper

1 gestrichenen TL Salz

90 gr geriebenen Parmesan

60 gr getrocknete Tomaten, sehr klein geschnitten (Update: Keinesfalls die in Öl eingelegten getrockneten Tomaten verwenden, sondern die ganz trockenen getrockneten!!)

120 gr milde Walnusskerne, grob gehackt

Blättchen von 6 Stengeln Thymian

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Ras el Hanout, Pfeffer, Salz und Parmesan vermischen. Die weiche Butter mit dem Handquirl aufschlagen und die Eier unterrühren. Mehl-Mischung unterrühren. Tomaten und Walnüsse sowie den Thymian in den Teig kneten.

Etwa eine Walnuss-große Menge Teig in den Händen kugeln und auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Platt drücken und den nächsten Teigklumpen in einiger Entfernung daneben platzieren. Volles Blech auf mittlerer Hitze etwa 10 min backen. Die Kekse anschließend gut auskühlen lassen und in einem Glas oder in einer Keksdose aufheben.

Jetzt hoffe ich nur, dass WordPress niemals seine Website abschaltet. AAAAAAAAHHHHHHH!!!!!

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