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Posts Tagged ‘Schokolade’

Backen treibt mich zwar immer wieder in den Wahnsinn. Aber ein Glas voll köstlicher Cookies im Haus zu haben, mit schmelzigen zartbitteren Schokodrops und herzhaften Haferflocken – diese Aussicht bringt sogar mich an die Teigschüssel!

Natürlich komme ich nicht im Traum darauf mir Rezepte für Cookies auszudenken. Dafür gibt es einfach deutlich qualifiziertere Blogger als mich. Meine Geheimwaffe ist Sandra vom Blog From Snugg’s Kitchen. Wenn jemand backen kann, dann Sandra. Ob Brot oder Cookies: Ihr Blog ist für mich eine bessere Quelle als jedes Backbuch.

Deshalb hab ich auch nicht lange gezögert, als ich ihr Rezept für die Chocolate Chip Cookies mit Haferflocken gesehen habe.

Ein bisschen abgewandelt habe ich das Rezept gegenüber Sandras Original: Ich habe ausschließlich Zartbitter-Schokotropfen (75%) verwendet und Weizen- statt Dinkelmehl. Außerdem statt Dinkel- eben Haferflocken. Aber ganz so hübsch wie ihre sind nicht geworden:

Cookies Nierentisch

Die Cookies sind wunderbar kernig durch die Haferflocken. Mit hochwertigen Zartbitter-Drops schmecken sie zudem richtig edel und nicht zu süß. In einem Glas oder einer Keksdose halten sie sich mehrere Wochen – falls man sie nicht vorher alle aufisst. Denn zu einer Tasse Tee oder einem Kaffee sind die Cookies eine köstliche kleine Zwischenmahlzeit.

Und falls Euch auch mal die Backlust überkommt, schaut doch einfach mal bei Sandra rein! Mach’ ich ja auch ;-)

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Die Schoko-Tropfen und der Amaretto machen diesen hübschen kleinen Gugelhupf richtig saftig.

Während ich das hier blogge, liege ich schniefend und röchelnd auf der Couch, weil mich eine blöde Erkältung fest im Griff hat. Und was wäre besser geeignet, um geschundene Schnupfennasen aufzuheitern als ein schöner, kleiner, runder Gugelhupf mit saftigen Schokotropfen und einem Hauch von Amaretto? Zumal ich Mandeln, Schokotropfen und die restlichen Zutaten im Haus hatte und nicht mal vor die Tür musst! Ich kann mir wenig Besseres vorstellen:

Gugelhupf

Ich mag meine kleine 16-cm-Gugelhupf-Form mit ihrer Monster-Beschichtung wahnsinnig gerne. Für uns reicht der Kuchen locker eine Woche und er sieht sooooo hübsch aus!

Der Hammer sind allerdings die Schoko-Tropfen, die den Kuchen zu einer geheimnisvollen kleinen Sünde machen. Auch der Frosch auf meinem Frühstücksbrettchen ist begeistert:

Gugelhupf_Frosch

Jetzt geht’s aber an’s Backen:

Für eine 16-cm-Gugelhupf-Form benötigt Ihr folgende Zutaten:

100 gr weiche Butter (und ggf. etwas zum Fetten der Form)

80 gr Muscovado-Zucker (oder anderen braunen Zucker)

2 Eier (M)

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

100 gr Weizenmehl

1 TL Backpulver

1 EL Kakaopulver

100 gr gemahlene Mandeln

50 gr Schokotropfen (72%)

3 EL Amaretto

Puderzucker zum Bestäuben

Zubehör: Handmixer oder Küchenmaschine, Gugelhupf- oder Napfkuchenform (16cm), Teigschüssel, Sieb

Zubereitungszeit: 20 min Vorbereitung + 40 min Backzeit

So geht’s:

Die Form bei Bedarf fetten. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die weiche Butter mit dem Handmixer in einer Teigschüssel schaumig schlagen. Zucker, Eier, Salz und Zimt untermischen. Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und in den Teig sieben. Mandeln und Schokotropfen gut unterrühren. 3 EL Amaretto hinzugeben und ebenfalls gut vermischen.

Den Teig in die Form geben. Ein paar Mal auf die Arbeitsfläche stoßen und gegebenenfalls die Oberfläche etwas glätten. Den Gugelhupf auf der mittleren Schiene im Backofen für etwa 40 min backen. Hängt bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Holz, ist der Kuchen gut.

Form herausnehmen und abkühlen lassen. Aus der Form stürzen und den kalten (!) Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Und womit verwöhnt Ihr Euch, wenn Ihr krank und lustlos seid?

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Der Mensch muss schon immer fasziniert gewesen sein von allem Runden, allem Kreisförmigen. Sonne und Mond waren für unsere Vorfahren gottgleiche Himmelsgebilde. Überhaupt, der Himmel, diese Kuppel, die sich auch noch bewegt, die Himmelsscheibe von Nebra – alles rund! Der Kreislauf aus Geburt-Leben-Tod bestimmte ebenso das Sein wie der Lauf der Jahreszeiten, nach denen sich die menschlichen Grundbedürfnisse ausrichteten. Heute dagegen ist alles immer verfügbar. Das Rad ist erfunden, die Zahl Pi berechnet den Kreis – die Natur verliert ihre Geheimnisse. Trotzdem hat der Herbst etwas Magisches für mich: die bunten Farben, die auf den Wochenmärkten präsentierte reiche Ernte, Kastanien, die einem beim Joggen auf den Kopf fallen, morgendlicher Nebel und nachmittägliche letzte Sonnenstrahlen, der Aufbruch der Zugvögel. Ich liebe den Herbst. Vielleicht auch, weil ich es schon immer innen genauso so schön fand wie draußen. Und wenn es usselig wird, muss man es sich drinnen eben besonders hübsch machen.

Was aber hilft besser gegen trübes Herbstwetter als Schokolade? Was wärmt besser als Whisky und ein Hauch Chili? Eben!

Außerdem: Lange nichts aus meinem “Kleiner Gugelhupf”-Backbuch gemacht. Dabei klappt wirklich JEDES Rezept aus dem Buch dermaßen gut, dass sogar ich Back-Legastheniker mich ans Experimentieren traue.

Und deshalb gab es den Schoko-Gugelhupf aus dem Buch in einer “erwachsenen” Variante.

Zutaten für eine kleine Gugelhupf-Form:

100 gr Butter

80 gr Muscovado Zucker

2 Eier

1 Prise Salz

1/2 TL Zimt

100 gr Mehl

1 EL Kakao

1 TL Kakao

1 EL Whisky

100 gr gemahlene Mandeln

50 gr Zartbitterschokolade mit Chili (oder alternativ eine Messerspitze Chilipulver extra hinzugeben)

Puderzucker

etwas Butter zum Fetten der Form.

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Utensilien: Mixer mit Knethaken, Teigschüssel, kleine beschichtete Gugelhupf-Form

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mit einem Küchenbeil oder schweren Messer die Schokolade hacken. Butter schaumig rühren, Zucker, Eier, Salz und Zimt unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver gut vermischen, auf den Teig sieben. Whisky dazugeben, Mandeln unterheben. Form fetten.

Kuchen auf der mittleren Schiene für ca. 40 min backen. Anschließend 10 min abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Wenn der Kuchen kalt ist noch mit Puderzucker bestäuben.

Der Kuchen ist durch den Muscovado-Zucker weniger süß. Gutes Kakaopulver, die Prise Chili und ein torfiger Whisky – fertig ist ein unschludig dreinblickender Gugelhupf, der es faustdick hinter den Ohren hat.

Ein süßer runder Gugelhupf, der perfekt den Kreislauf des Jahres repräsentiert und somit wunderbar in die Erntedank-Zeit passt. Deshalb ist er auch mein Beitrag zum Event “Alles, was rund ist”, das Wolfgang von Kaquus’ Hausmannskost bei Zorra veranstaltet. Bis zum 15.10. könnt Ihr noch mitmachen!

Blog-Event XCII - Alles was rund ist (Einsendeschluss 15. Oktober 2013)

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Während ich bei der Limonen Tarte noch davon geschrieben habe, es handele sich VIELLEICHT um den hässlichsten Kuchen der Welt, bin ich mir diesmal sicher. No doubt about it! Hässlicher geht nimmer! Ich gebe das auch unumwunden zu. Mein Food-Blog ist ja kein Fake, sondern soll Euch zeigen, was in meiner Küche passiert. Und da geht mitnichten alles glatt.

Aber da jede Message niet- und nagelfeste Proof Points braucht, kommt gleich der Beweis. Achtung! Kinder unter 16 sollten sich das Bild nicht ansehen. Eltern haften für ihre Bälger Kleinen. Für Alpträume und Traumata übernehme ich keine Verantwortung. Ich habe Euch gewarnt.

Seid Ihr bereit?

Sicher?

Achtung!!

+

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Zartbesaitete sollten JETZT ihre Augen schließen und zum Rezept scrollen.

Do not cross this paragraph!

Selber Schuld!

Ich hab Euch gewarnt. Und ja, auch ich hatte Assoziationen, die mit Verdauung von gassigehenden Haustieren und Schneefall zu tun hatten.

Aber ich verspreche Euch: Die Dinger schmecken echt lecker! Vor allem nach ein paar Tagen in der Keksdose.

Ausschlaggebend sind wie immer feine Zutaten. Ich hatte beispielsweise 75% Schokolade aus Ghana, die mir vom Wiesbadener Schokoladenlädchen Xocoatl empfohlen wurde. Die Ausgabe lohnt sich. Denn die Schoki aus Ghana hat weniger Säure als die aus Südamerika. Sehr angenehm, da die Sauerkirschen ja auch noch Säure abgeben.

Wer sich trotz des abschreckenden Bildes dennoch traut, kann die Kekse ja mal nachbacken und schönere Fotos machen. Ich verlinke dann auch wie wild. Versprochen!

Zutaten für ca 30 Kekse:

150 gr Bitterschokolade (75%, geringe Säure)

250 gr gemahlene Mandeln

2 EL Mehl

1 gestrichener TL Backpulver

2 Eier

1 zusätzliches Eigelb

Eine Prise Salz

2 EL Vanillezucker

250 gr Puderzucker

125 gr getrocknete Sauerkirschen

So geht’s:

Die Bitterschokolade fein reiben und mit Mehl, Mandeln und Backpulver mischen. Die 2 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die insgesamt 3 Eigelb mit der Prise Salz, 150 gr vom Puderzucker und dem Vanillezucker verrühren.

Jetzt die Mandel-Schokoladen-Mischung mit dem Knethaken mit der Eigelbmasse verrühren und die Kirschen dazugeben. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben und 30 Minuten kalt stellen.

Währendessen den Ofen auf 175 Grad vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die restlichen 100 gr Puderzucker in einen tiefen Teller geben.

Jetzt den Teig aus dem Kühlschrank holen und etwa walnußgroße Teigstücke zu runden “Frikadellen” formen und in der Mitte eindrücken. Im Puderzucker wenden und auf das Backpapier legen.

Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen.

Und dann sehen die Kekse hoffentlich besser aus als bei mir!

Credits: Das Rezept stammt aus einer Frauenzeitschrift, die ich beim Friseur (sic!) entdeckt habe. Leider weiß ich nicht mehr, welche es war, sonst würde ich verlinken. Die Idee stammt also nicht von mir. Die hässlichen Fotos schon!

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Freitagabend bedeutet für mich “ausatmen”. Am Samstag möchte ich am liebsten die Luft und vor allem die Zeit anhalten, damit er ewig dauert. Und Sonntage sind für ein tiefes Atemholen da, um die kommende Woche zu meistern. Deswegen stehen bei mir lauter Wohlfühl-Dinge auf dem Programm: ein langer, langsamer Lauf am Morgen; eine lange heiße Dusche oder sogar ein Schaumbad, um die Muskeln zu pflegen; Nägel lackieren, um hübsch in die Woche zu starten; alle, alle liegen gebliebenen Zeitungen und Zeitschriften lesen; Spaziergänge mit dem bEdW, gerne am Rhein entlang; lecker kochen und in letzter Zeit auch immer öfter: backen!

Aus dem Backbuch “Mini-Cakes” habe ich ein Rezept durch eine Prise Chili leicht abgewandelt, das perfekt in den Wohlfühl-Sonntag passt: Mini-Cakes mit Schokolade und rosa Pfefferkrokant.

Zutaten für 6-8 Mini-Förmchen (Für eine normale (25 cm) Kastenform – so die Backbuch-Autorin – sollte die Menge einfach um 1/4 erhöht und ein weiteres Ei dazugegeben werden):

250 gr Zartbitterschokolade (Qualität zahlt sich hier unbedingt aus!)

100 gr Butter

3 Eier

50 gr Zucker

1 EL Mehl

1 Prise Salz

1 Messerspitze Chilipulver

Für den Krokant:

100 gr Zucker

ein Spritzer Zitronensaft

2 TL rosa Pfefferbeeren

etwas Wasser

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Förmchen bzw. Kastenform buttern (bei Silikonförmchen entfällt das Buttern). Schokolade und Butter in einer Schüssel über einem Topf mit siedendem Wasser schmelzen und gut vermischen. Etwas abkühlen lassen. Eier trennen und die Eigelbe einzeln in die Schokobutter rühren. Zucker, Chilipulver und Mehl untermischen. Eiweiß und die Prise Salz steif schlagen und behutsam unter die Schokomasse heben. Teig in die Förmchen füllen. Küchlein in die Mitte des Backofens schieben und etwa 20 min backen.

Währendessen für den Krokant Zucker und etwa 2 EL Wasser in einem Topf oder einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelnzen. Topf vom Herd ziehen und Zitronensaft sowie die Pfefferbeeren unterrühren. Jetzt die Masse sofort auf einen Bogen Backpapier dünn ausgießen und richtig abkühlen lassen.

Küchlein aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen. Krokant kleinbrechen (oder im Mörser anstoßen) und über die Küchlein geben. Fertig!

Die Schoko-Chili-Krokant-Küchlein sind richtig kleine Sündenhappen. Ich hatte sehr gute Zartbitter-Tropfen aus meinem Lieblings-Schoko-Laden Xocoatl. Dadurch wurden sie auch nicht zu süß, sondern herb-schokoladig. Mit dem Chili und dem gigantisch leckeren Krokant (der Zitronensaft macht’s!) habt Ihr einen richtigen Luxus-Nachtisch für ein romantisches Dinner. Ich bin echt begeistert!

In der kommenden Woche bin ich kaum zu Hause, werde viel zu oft auf Sandwiches an Bahnhöfen und Flughäfen zurückgreifen, mit schlechtem Gewissen die Pringles aus der Minibar essen und viel zu wenig Sport machen. Noch ein Grund, tief einzuatmen und sich Schokolade, Chili und Krokant auf der Zunge zergehen zu lassen.

Alle Beiträge der Initiative Sonntagssüß sammelt heute für uns Nina von Fräulein Text.

Und außerdem passt das sündige Küchlein mit seinem pfeffrigen Krokant und seinem rosa Hintergrund auch wunderbar in das Rosa-Kapitel von Cookbook of Colors, dem Blog-Event von Highfoodality

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Mein Geburtstag liegt schon etwas zurück. Aber dummerweise fällt er häufig in den Start der Fastenzeit, so dass Süßigkeiten-Geschenke nicht gleich aufgegessen werden können.

Das gleiche Schicksal erleiden derzeit auch zwei wunderbare Köstlichkeiten, die mir meine Schwester zum Geburtstag aus Birmingham geschickt hat:

Schokolade mit Mini-Marshmallows namens “Lumpy Road”!!

 

Und einen Riesenprügel Fudge!!

Stammen tun diese beiden Sünden aus Mr Simm’s Olde Sweet Shoppe, der sich in der Great Western Arcade in Birmingham befindet.

 

Im Schaufenster hingen vor Weihnachten sogar “Golden Tickets”, was doch alles sehr, sehr, sehr an Roald Dahl’s “Charlie and the Chocolate Factory” erinnerte.

Natürlich ist das alles kein Zufall, denn Roald Dahl wurde von der bekannten Schokoladen-Manufaktur Cadbury’s inspiriert, die – Ihr ahnt es – in Birmingham ansässig ist. Deshalb habe ich ja auch gleich einen Monstereinkauf an Schokolade in B’ham gestartet! (Ein Bild davon gibt’s hier). Bei meinem nächsten Besuch – das ist schon beschlossen – werden wir die Cadbury World of Chocolate besuchen. Das ist dann das wahre Willy-Wonka-Feeling. Und vielleicht sehen wir ja auch ein paar Oompa Loompas!

PS: Falls Ihr gerade gar nicht wisst, wovon ich rede: Auch für Erwachsene sind die (Kinder-)Bücher von Roald Dahl ein Genuss. Ob das o.g. “CatCF” oder “Matilda” (ein Buch für alle, die fiese Lehrer hatten) oder die launige Autobiographie “Boy”… böser Humor, Augenzwinkern, wahnsinniger Sprachwitz, hysterisch phantastische Ideen und ein bedingungsloses Eintreten für die Kinder machen seine Bücher wirklich immer und immer und immer lesbar.  Wer nicht so sehr auf’s Selberlesen steht: “The fantastic Mr Fox” ist ein herrlich altmodischer Stop-Motion-Film, der den Humor von Dahl genial einfängt.

Jetzt sind’s nur noch knapp 2 Wochen bis Ostern und ich freu mich schon sehr auf die “Lumpy Road” Schokolade!

Schrieb’s und erhielt auch noch ein OSTERPAKET aus Birmingham (nach einem schnellen Lauf am Morgen und mehreren Wochen Fastenzeit eine wirklich heftige Versuchung!):

Neben noch mehr Schokolade und einer niedlichen Großkatzen-Karte gab’s auch ein süßes, kleines Jamie-Kochbüchlein mit Backrezepten. Daraus werde ich in jedem Fall bald was ausprobieren! Beim Anblick all der Süßigkeiten sollte ich meinen Lauf-Kilometer-Umfang dann doch mal langsam erhöhen… :)

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Trotz meiner Aversion gegen das Backen probiere ich es immer mal wieder aus. Das Bananenkuchen-Rezept aus einer der letzten Ausgaben der Sonntags-FAZ musste ich jedenfalls unbedingt ausprobieren. Zumal sich das Signalwort “Rum-Zuckerguss” einfach bei mir eingenistet hat. Auch, weil der bEdW vor hunderten von Jahren mal einen extrem milden, wunderbaren Rum aus der DomRep mitgebracht hat. 

Zutaten:

175 gr Butter

175 gr brauner Zucker

175 gr Mehl

3 Eier

1 TL Backpulver

1 TL gemahlener Koriander

1TL Zimt

1 TL Vanillezucker

2-3 reife Bananen

100 gr dunkle Schokolade (70 oder 80 Prozent)

25 gr Kakaopulver

1 Prise Salz

Rum und Puderzucker

Außerdem benötigt man eine Kastenkuchenform und etwas Butter zum Einfetten.

So geht’s: weiche Butter, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Koriander sowie 1 Prise Salz schaumig schlagen. Schokolade im Wasserbad schmelzen. Eier verquirlen. Mehl, Backpulver und Kakaopulver vermischen und durchsieben. Die Eier und die Mehl-Mischung abwechseln unter die Buttermasse rühren. Zum Schluss die Bananen in dünnen Scheiben sowie die geschmolzene Schokolade unter die Masse heben. Alles in die gefettete Kastenform geben und bei 160 Grad ca. 50 Minuten backen. Abkühlen lassen, stürzen und den Rum mit Puderzucker mischen. Damit dann den Kuchen einpinseln.

Der Kuchen schmeckt herrlich würzig, nicht zu süß und dank der Banane wirklich interessanter als die meisten Schokokuchen – eben fast schon mit Jamaica-Feeling. Je länger er zieht (2-3 Tage sind perfekt), desto besser wird er. Und der Rum-Zuckerguss ist der HAMMER. Ich mache jetzt ÜBERALL Rum-Zuckerguss drauf, hab’ ich beschlossen. Ey man, versprochen!

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