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Posts Tagged ‘Tarte’

Bei der Aktion Übern Tellerrand darf ich meinen Blog – und eine herrliche vegetarische Tomatentarte in Stephs „kleinem Kuriositätenladen“ vorstellen.

Danke, liebe Steph, für die lieben einleitenden Worte und Deine Gastfreundschaft.

Ihr habt Lust auf Tarte und ein paar Hintergrundinfos zum German Abendbrot? Hereinspaziert!

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Ihr glaubt, Fashion und Food gehen nicht zusammen? Wer über Fashion bloggt, isst sowieso nur Popcorn ohne Fett und rümpft die Nase über kulinarische Genüsse? Dann kennt Ihr Frankfurt Fashion noch nicht. Hier gibt es nicht nur Stylishes aus der Welt der Mode, sondern auch viele Tipps für leckere Brunch-Locations oder Stadtteilmärkte – in Frankfurt und weit darüber hinaus.

Bloggerin Judith ist aber nicht nur stets chic gekleidet, sondern weiß auch genau, wie sie die Foodbloggerin bei der Ehre packt: „Waaaaas??? Ich dachte, bei Foodbloggern gibt’s ständig was Leckeres zu essen!!! Wann kriege ich denn mal ’ne Kostprobe?“

Na super. Das lass ich ja wohl nicht auf mir sitzen! Was kann man also gut vorbereiten und am nächsten Tag mit ins Büro nehmen?

Richtig! Die Wunderwaffe des German Abendbrot: Ta-ta-ta-Tarte!

Für den Mürbeteig einfach 100 gr kalte Butter, 200 gr Mehl, 1 EI (M), 1/2 TL Salz vermengen. Ich habe diesmal noch einige getrocknete Kräuter der Provence mit eingeknetet.

Die Teigkugel in einen Gefrierbeutel geben, mit dem Nudelholz schon mal etwas auswalzen und kalt legen. Je flacher der Fladen, desto besser kühlt der Teig durch!

Für die vegetarische Zucchini-Tomaten-Tarte benötigt Ihr:

1 Zucchini

6 getrocknete Tomaten (ohne Öl!)

einige Zweige Thymian und Oregano

einige Nadeln Rosmarin

3 Frühlingszwiebeln

1 große Knoblauchzehe

3 Eier

2 große EL Creme fraiche

1 EL Kräuterfrischkäse oder Ziegenfrischkäse

100 gr reifen Manchego-Käse (alternativ: Parmesan oder Pecorino)

Salz, Pfeffer

1 EL Olivenöl

etwas Butter zum Fetten der Form

So lange dauert’s: 30 min Zubereitung, 30 min Backzeit

Das braucht’s: Tarteform, Nudelholz

So geht’s:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden, Knoblauch schälen und hacken. Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen – zur Seite stellen. Käse reiben. Kräuter fein hacken. Tomaten fein hacken. Zucchini grob schälen – also einige Streifen Schale dranlassen – und würfeln.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Eiern, Creme fraiche und dem Frischkäse gut vermengen. Salzen (vorsichtig! Die Tomaten sind salzig!), pfeffern.

Die Tarteform mit Butter fetten. Teig aus dem Kühlschrank holen, Tüte aufschneiden, so dass der Teig unten noch auf der Gefriertüte liegt. Eine Lage Frischhaltefolie obenauf legen und jetzt den Teig zwischen den beiden Plastikschichten auswalzen. Frischhaltefolie herunterziehen, Teig unter der Gefriertüte auf die Hand nehmen und kopfüber in die Tarteform geben. Jetzt liegt die Gefriertüte oben, so dass Ihr wunderbar den Teig in die Form drücken und die Ränder hochziehen könnt. Ohne Gefriertüe reißt der Mürbeteig schnell. Teig mit einer Gabel einstechen.

Tartemasse auf den Teig geben, vorsichtig auf die mittlere Scheine des Backofens schieben und etwa eine halbe Stunde gar backen.

Ein Stück für den bEdW zur Seite stellen, Rest für die Kollegen einpacken und dann von 1 bis 10 zählen. Solange hat es ungefähr gedauert, bis nur noch Krümel übrig waren – und die Foodblogger-Ehre wieder herstellt 😉

Aber wisst Ihr, was das Schönste ist an einer Tarte? Sie weckt unglaubliche Urlaubsgefühle – erst recht mit einem spritzen, gut gekühlten Glas Rosé oder Weißwein. Wenn dann noch der Sonnenuntergang so herrlich ist wie zuletzt über dem Rheingau…

sonnenuntergang

…dann ist ein Urlaub auf der Terrasse überhaupt keine II. Wahl sondern „best of breed“.

Deshalb ist die mediterrane Tarte auch mein Beitrag für Magentratzerls Event „Urlaub auf dem Teller“. Denn Urlaub beginnt im Kopf – mit einem guten Reiseführer, Bildbänden, einem Schluck Wein auf der Zunge oder eben einem herrlichen Stück Tarte im Bauch. Bis zum 11.9. können Foodblogger noch mitmachen. Ich bin gespannt, welch feine Urlaubsgerichte zusammengetragen werden!

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Keine Angst, ich stimme nicht schon wieder mein Liebeslied mit dem Titel „Oh, Tarte, mon amour“ an. Obwohl ich durchaus Lust dazu hätte!

Kein Gebäck geht mir mittlerweile schneller von der Hand. Bei keinem bin ich sicher genug, um auch mal freestylen zu können.

Sonntagabends wollte ich neulich schnell und unkompliziert eine vegetarische Tarte für meine Kollegen backen, um ihnen den Montagmorgen zu verschönern (und als Dankeschön für das obligatorische Geburtstagsständchen).

Schnell. Unkompliziert. Vegetarisch. Damit kann ich arbeiten. Also, mittlerweile.

Am Rand muss ich noch etwas arbeiten. Der ist gebröselt. Aber sonst fand ich sie ganz hübsch:

Tarte_veg

Der Mürbeteig für den Boden ist schnell gemacht aus Butter, Mehl, Ei und etwas Salz. Das Rezept findet Ihr hier.

Für den Belag habe ich verwendet:

etwa 200 gr TK-Spinat (auftauen lassen und ausdrücken)

80 gr geriebener Parmesan

100 gr Ziegenkäse von der Rolle

2 EL Creme Fraiche

3 Eier

Muskatnuss, gerieben

Salz

schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Wenn der Mürbeteig auskühlt, alle Zutaten in einer Schüssel sehr gut miteinander vermischen. Währendessen den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Masse auf den ausgekühlten Boden geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen.

Die Tarte schmeckt lauwarm oder auch am nächsten Morgen kalt. Sie war zumindest ratzfatz aufgegessen! 🙂

Und jetzt alle: „I LOVE VEGGIE TARTE“ *sing*

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So geht das bei mir manchmal: Kühlschrank auf. Kurzes „Reste“-Screening. Kühlschrank zu. Stirn an die Kühlschranktür knallen. Tief durchatmen. Kühlschrank auf. Tarte backen.

Herzhafte Mürbeteig-Kuchen – elegant Tarte genannt – sind eine super Möglichkeit, um „Reste“ zu einer schmackhaften Mahlzeit zu verwandeln. (Reste kommen bei mir immer in Anführungsstrichen, weil Lebensmittel für mich kein Überbleibsel sind. Aber manchmal ist nur noch so wenig übrig, dass man einfach kein anderes Wort findet als „Reste“. Makes sense?)

Ein Mürbeteig ist unkompliziert, schnell gemacht und gelingt sogar mir mittlerweile blind. Eine gelingsichere Beschreibung findet Ihr hier.

Für den Belag bzw. die Füllung könnt Ihr kreativ werden und all das verwenden, was einzeln nicht mehr viel hergibt, aber in der Zusammenstellung mit Eiern, Frischkäse und Parmesan einfach herrlich nach Urlaub schmeckt.

Bei uns gab es diesmal eine Tarte mit Hühnchen, Paprika und Ziegenfrischkäse – dazu einen frischen bunten Salat:

Im Kühlschrank fanden sich folgende Zutaten, die eine herrliche Tarte ergaben:

1 Hühnerbrust

1/2 Glas geröstete, eingelegte Paprika (alternativ legt Ihr eine rote Paprikaschote unter den Grill, schält die Paprika und entkernt sie)

50 gr Ziegenfrischkäse (z.B. von Buko)

50 gr geriebener Parmesan

1 EL Feta, gehackt

3 Eier

3 getrocknete Tomaten, fein gehackt

2 Zweige Thymian, Blättchen abgezupft

schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

1 TL Meersalz

1/2 TL Paprika edelsüß

1 TL Olivenöl

So geht der Belag:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Hühnchenfleisch würfeln, mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß einreiben und in einer Pfanne gar braten. Abkühlen lassen. Währendessen: Röstpaprika abtropfen lassen und im Blender mit allem außer Parmesan und Eiern vermixen. Die Eier mit einer Gabel gut verquirlen und in einer Schüssel mit der Masse aus dem Mixer vermischen. Parmesan unterheben. Hühnchenfleisch dazu geben. Alles auf dem abgekühlten Mürbeteigboden gut verteilen und bei 200 Grad ca. 25 min backen. Gut abkühlen lassen und anschließend mit einem frischen Salat servieren.

Schmeckt am nächsten Tag auch kalt oder kann Stück für Stück in einer beschichteten Pfanne bei niedriger Hitze aufgewärmt werden.

Und was macht Ihr mit „Resten“?

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Tartes sind die coolen Säue unter den Backwaren. Während ich mit Brotteig und Kuchen immer noch herumhampele, gelingen wir mir herzhafte Tartes mittlerweile ziemlich gut.

Zum richtig coolen Stück wird die Tarte aber erst durch ihre Vielseitigkeit. Ihr könnt immer nach dem gleichen Prinzip vorgehen: Mürbeteig backen und dann die Eier-Käse-Masse anreichern mit was auch immer Ihr gerne mögt!

Außerdem schmeckt die Tarte auch am nächsten Tag noch sehr gut – zum Frühstück, zwischendurch, mittags mit einem Salat oder als Abendsnack. Unnötig zu sagen, dass ich Tarte LIEBE.

Auf den Märkten gibt es derzeit noch die letzten Zucchini. Das schreit doch nach einer schönen spätsommerlichen-frühherbstlichen Tarte. (Vegetarier lassen die Schinkenscheiben einfach weg. Im Belag selbst ist kein Fleisch.)

Für eine Tarte „normaler“ Größe – also für eine handelsübliche Tarteform – benötigt Ihr folgende Zutaten:

Zutaten für den Mürbeteig:

200 gr Mehl

1/2 TL Salz

100 gr Butter

1 Ei

Alles gut vermischen, bis ein geschmeidiger Teig daraus wird. Zu einer Kugel formen, in einen ausreichend großen Gefrierbeutel geben und darin schon mal leicht ausrollen. Dann kühlt er schneller durch. Also: Beutel für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

Zutaten für den Belag:

100 gr geriebener Parmesan

3 Eier

Thymianblättchen

1/2 Zucchini, gewürfelt

6 kleine braune Champignons, geviertelt

3 Lauchzwiebeln, in sehr feine Ringe geschnitten

50 gr Creme Fraiche

50 gr Frischkäse (z.B. Buko Toskana)

1 EL gehackten Feta

Salz, Pfeffer

optional: 4 Scheiben San Daniele Schinken

Die weißen Zwiebelringe in etwas Öl anbraten. Die grünen Ringe der Frühlingszwiebeln beiseite stellen. Angebratene Zwiebeln und alle sonstigen Zutaten (außer dem Schinken natürlich!) miteinander vermischen.

Währendessen den Backofen auf 190 Grad vorheizen und eine Tarteform einbuttern. Teig aus dem Kühlschrank holen, Tüte aufschneiden, so dass der Teig unten noch auf der Gefriertüte liegt. Eine Lage Frischhaltefolie obenauf legen und jetzt den Teig zwischen den beiden Plastikschichten auswalzen. Frischhaltefolie herunterziehen, Teig unter der Gefriertüte auf die Hand nehmen und kopfüber in die Tarteform geben. Jetzt liegt die Gefriertüte oben, so dass Ihr wunderbar den Teig in die Form drücken und die Ränder hochziehen könnt. Ohne Gefriertüe reißt der Mürbeteig schnell.

Teig mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier belegen und einige Hülsenfrüchte draufgeben. Auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und für ca. 15 min blind backen. Danach Papier und Hülsenfrüchte entfernen und den Teig weiter 10 min backen.

Wenn der Boden gar ist, einige Minuten abkühlen lassen und aus der Form nehmen und mit der Ei-Käse-Zucchini-Masse bestreichen.

Jetzt die Tarte wieder auf die mittlere Schiene in den Backofen geben und für etwa 25 min backen.

Kurz bevor die Tarte fertig ist, legt Ihr den Schinken obenauf und lasst alles noch mal ein paar Minuten gemeinsam garen.

(Wie es sich für ein echt cooles Stück gehört, lässt sie sich nicht gerne fotografieren. Das liegt aber auch daran, dass der Duft in der Küche so unfassbar gut ist, dass man sofort über die Tarte herfallen will…)

Jetzt noch einen schönen gut gekühlten Lieblings-Riesling dazu und Ihr habt ein schnelles, herrliches Abendessen!

Weitere Tarte-Rezepte findet Ihr übrigens hier.

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Es gibt Rezepte, die gehören mittlerweile in mein Standardrepertoire. Dazu gehören auch Tartes in allen Variationen. Mürbeteig treibt mir keine Schweißperlen mehr auf die Stirn. Und auch der Umgang mit dem gebackenen Boden gelingt bestens. Keine Rede mehr von gebrochenen Böden, zerbröselten Rändern und so weiter. Großartig ist bei Tartes ihre Vielseitigkeit: Mit Salz im Teig eignet sich der Boden für jede Form von herzhaftem Belag. Die Basis mit Ei und Käse kann dabei immer gleich bleiben. Ein süßer Mürbeteig eignet sich bestens für Zitronentarte oder Früchten mit Sahne oder Quark.

Neulich hatte ich mal wieder Lust auf’s Backen (ich kann immer noch nicht glauben, dass ich so was schreibe!) und habe eine Freestyle-Tarte mit Spinat und Speck gebacken in Anlehnung an meine Tarte Bonne Soirée.

Den Mürbeteig habe ich wie immer gemacht. Für den Belag nahm ich folgende Zutaten:

Zutaten für den Belag:

100 gr geriebener Parmesan

3 Eier

eine große Hand voll Babyspinat

50 gr Creme Fraiche

50 gr Frischkäse

1 EL gehackten Feta

100 gr Speck

Salz, Pfeffer

Den Speck habe ich angebraten und anschließend den Spinat kurz mitgedünstet. Beides kam dann in die Käse-Ei-Masse und wurde auf dem Tarte-Boden verteilt. Die Backzeit beträgt rund 25 Minuten.

Noch leicht warm schmeckt die Tarte zu einem frischen Salat aus Blattsalat-Mix, Gurke und Tomaten, den ich nur mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer angemacht habe.

Natürlich darf auch ein Wein nicht fehlen. Wir hatten den 3. Testwein aus unserem Hawesko-Paket, einen Riesling von der Mosel:

Ich bin ja recht säureempfindlich und deshalb kein Riesling-Fan. Dieser Mosel-Riesling war aber eher untypisch. Das zeigte sich schon an der sehr gelben Farbe. Im Geschmack war er mild und „sonnig“ mit deutlichen Aprikosen-Aromen und ohne diese typisch krachige Säure, die mir sonst immer sofort im Kiefer kneift. Der bEdW – ein Riesling-Fan! – war deshalb nicht sonderlich begeistert. Mir gefiel er zu Tarte und Salat aber recht gut (der Riesling, nicht der bEdW. Der gefällt mir IMMER). Ich bilde mir ein zu schmecken, dass es an der Mosel sonniger ist als im Rheingau – kann das sein? Die Flasche kostet bei Hawesko 8,90 Euro.

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Chef Hansen ist in diesem Monat Gastgeber des Blog-Events auf Zorras Blog „Kochtopf“. Das Thema diesmal: Ran an den Speck! Und damit sich die Vegetarier nicht ausgeschlossen fühlen, dürfen auch Rezepte eingereicht werden, die den Speck durch Alternativen ersetzen. Ist doch nett, oder?

Blog-Event LXX - Ran an den Speck (Einsendeschluss 15. August 2011)

Meine Pfifferling-Tarte ist ebenfalls für Vegetarier geeignet – sie können einfach den Speck weglassen. Das schmeckt dann trotzdem noch gut.

Das Ursprungsrezept stammt aus dem Heft „Lust auf Genuss: Sommer-Partys“ (8/2009), wurde von mir aber leicht abgeändert.

Wir hatten die Tarte mit Speck. Da dieser aber zum Schluss drüber gegeben wird, eignet sich das Gericht auch für Gäste, die kein Fleisch essen. Außerdem ist sie sehr gut vorzubereiten und schmeckt auch am nächsten Tag noch kalt oder kurz aufgeknuspert. Ein echter Allrounder – und ich bin glücklich, dass mir Mürbeteig mittlerweile keinerlei Panik mehr verursacht 😉 ! Sie war jedenfalls unglaublich köstlich – was auch an den aromatischen Pfifferlingen (aus Portugal) lag, die wir am Obststand gegenüber vom Wiesbadener Landtag gekauft haben.

Hier die Zutaten im Einzelnen (für eine normale Tarte-Form mit ca 30 cm Durchmesser):

250 gr Mehl (und Mehl zum Auswalzen)

150 gr kalte Butter (125 gr für den Teig, Rest zum Fetten der Form sowie für die Pilz-Mischung und das Andünsten der Lauchzwiebeln)

2 Knoblauchzehen

3 Lauchzwiebeln

3 Eier

150 gr Creme fraiche

100 ml Milch

350 gr Pfifferlinge

1/2 Bund glatte Petersilie

5 getrocknete Tomaten (in Öl oder ohne – ist Geschmackssache)

75 gr Speck

Salz, Pfeffer, Muskat

Für den Mürbeteig:

250 gr Mehl, 125 gr Butter, etwas Salz und 100 ml Wasser gut verkneten, bis es eine schöne, glatte Teigkugel ergibt. In einen großen Gefrierbeutel geben und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Knoblauch fein hacken, Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden (mit dem Grün). Beides in etwas Butter dünsten. In einer Schüssel die Eier mit Creme fraiche, Milch und dem gedünsteten Gemüse verrühren. Salzen, pfeffern und mit etwas Muskatnuss würzen. Hälfte des halben Petersilienbundes fein hacken und ebenfalls unterheben. Beiseite stellen.

Pilze putzen und große Exemplare gegebenenfalls zerkleinern. In etwas Butter einige Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zur Seite stellen.

Restle Petersilienblätter grob hacken. Tomaten in feine Streifen schneiden. Speck würfeln und in einer Pfanne knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und ebenfalls zur Seite stellen.

Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann’s endlich losgehen!

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Form fetten. Gefrierbeutel mit dem Teig an einer Seite aufschneiden, so dass der Kloß noch auf der Folie liegt. Nudelholz etwas mehlen und den Teig dünn ausrollen. Teig samt Folie hocheben und mit dem Teig zuerst auf die Tartform legen. Die Folie liegt jetzt oben. Dadurch kann man den ausgerollten Teig schön in die Form drücken, ohne dass er reißt oder zu trocken wird. Teig auch am Rand schön in die Rillen drücken, damit es später einen feinen Teigrand gibt. Folie abziehen und den Teig mit einem Stück Backpapier abdecken, einige Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen) zum Beschweren obenauf geben. In den Ofen geben und etwa 10-15 Minuten backen.

Danach den Teig herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Pilze auf dem Mürbeteigboden verteilen und die Eiermasse darübergeben. Tarte im Ofen jetzt ca. 20 Minuten backen. (Tipp: Unbedingt immer mal reinschauen. Bei mir ging die Eiermasse auf wie ein Soufflee. Wir haben uns fast totgelacht! Die wurde immer größer und größer, bis sie zusammenfiel. Ein echter Hingucker!)

Wenn die Tarte fertig ist, aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen (geht schnell). Petersilie, Tomatenstreifen und ausgelassenen Speck auf die Tarte streuen und anrichten.

Dazu passt ein kaltes Bier oder ein leicht gekühlter Spätburgunder. Sobald der Herbst etwas näher kommt, ist die Tarte auch ein schöner Begleiter zum Federweißen – als Alternative zum Flammkuchen.

Danke jedenfalls, an den Chef, dass er den manchmal schon etwas stiefmütterlich behandelten Speck in’s Scheinwerferlicht gerückt und sich ein echt schönes Thema für sein Blog-Event ausgedacht hat!

PS: Fast vergessen! Es gab natürlich wieder eine Baby-Tartelette! Einfach einen kleinen Teigrest in ein gefettetes Souffleeförmchen geben, 1-2 Pfifferlinge abzwacken und klein hacken, einen EL von der Eimasse darübergeben und in den Ofen schieben. Klein und so lecker!

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