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Posts Tagged ‘Wok’

Juchhu! Morgen geht’s zur BLOGST-Konferenz nach Hamburg. Da gibt es heute nur ein schnelles, gesundes, leichtes Abendessen aus dem Wok: Choi sum, also chinesischen Blattkohl, mit Rinderstreifen. Und morgen Abend gibt’s dann lecker Pizza mit ein paar Blogger-Mädels! Was hast Du vor am Wochenende?

Mein Zug geht morgen früh um 4 Uhr. Jawohl. Darüber darf ich noch gar nicht nachdenken, sonst muss ich weinen. Im November mitten in der Nacht aufzustehen ist für mich die Höchststrafe. Aber, egal! Endlich hab ich ein Ticket für DIE Blogger-Konferenz in Deutschland bekommen, da wird hier jetzt nicht gejammert. Ich freu mich schon auf das Kennenlernen, Wiedersehen, den Austausch mit anderen, das Netzwerken, das Lernen und Inspirierenlassen. Aber vorher: ESSEN!

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Choi sum ist einer der vielen Blattkohlsorten, die Du im Asia-Laden frisch bekommen kannst und die sich super zum Einlegen süß-saurer Pickles eignen. Bekannter ist sicher Pak Choi, den es mittlerweile sogar im Supermarkt gibt. Choi sum hat längere Blätter und Stiele als der kleine Bruder und ist etwas intensiver im Geschmack. Die Stiele kannst Du (wie beim Pak Choi auch) in mundgerechte Stücke schneiden und etwas früher in den Wok geben als die Blätter. Dann ist beides bissfest und herrlich knackig!

Choi sum kannst Du auch einfach nur mit etwas Knoblauch und Sesamöl und ein paar Chiliringen im Wok andünsten. Das schmeckt köstlich zu scharfen Szechuan-Gerichten oder einfach pur zu etwas Reis…

Manchmal bekommst Du den Choi sum mit kleinen, gelben Knospen oder Blüten. Die sehen sehr hübsch aus und können mitgegessen werden!

Für uns ist die Gemüseabteilung unseres winzigen Asia-Ladens eine wahre Fundgrube. Ob Wassersprinat, Choi sum oder Thai Brokkoli: Es gibt so viel feines Gemüse, das Du mal ausprobieren kannst! Und gesund ist es ja auch…

Eine gute Übersicht der unterschiedlichen chinesischen Kohlsorten findest Du übrigens auf dieser Website (englisch).

Aber jetzt zu unserer Variante dieser köstlichen Kohlsorte!

Zutaten für Choi sum mit Rindfleisch aus dem Wok für 2 Personen:

etwa 6 Stengel Choi sum (Asia-Markt) oder alternativ: Pak Choi

(Wenn Du den Kohl nur abgepackt in Großportionen bekommst, leg‘ den Rest einfach ein. Das Rezept findest Du oben im Text verlinkt!)

120 gr Rindfleisch aus der Hüfte oder vom Filet, in Streifen geschnitten

2 EL scharfe Bohnenpaste (Asia-Markt)

1 cm Ingwer, geschält und fein gehackt

1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

2-3 scharfe, getrocknete Chilis, fein gehackt (wenn Du empfindlich bist, nimm weniger Chilis!!)

2 EL Raps- oder Erdnussöl

1 EL Xaoxing-Wein (Asia-Markt) oder alternativ: trockenen Sherry

1 EL Mirin

Dazu: Reis

Zubehör: Wok, Pfannenwender, Reistopf

Zubereitungszeit: 20-30min

So geht’s:

Reis aufsetzen und nach Packungsangabe kochen.

Währendessen das Öl im Wok auf mittlere Hitze erhitzen.

Chilis, Ingwer und Knoblauch kurz anbraten und an die Seite des Woks schieben (oder herausnehmen).

Hitze erhöhen und das Fleisch anbraten. Anschließend aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.

Bohnenpaste im Wok anrösten.

Die gehackten Kohlstiele hineingeben und mit etwa 1 EL Wasser ablöschen. Unter Rühren andünsten.

Xaoxing-Wein hinzugeben.

Fleisch und Chili, Ingwer, Knoblauch wieder hinzugeben und alles erwärmen.

Jetzt die Kohlblätter hineingeben und mit etwas Mirin besprenkeln.

Falls Du eine milde Bohnenpaste verwendest, eventuell mit etwas Salz oder Chilipulver abschmecken.

Zusammen mit dem Reis servieren!

Fertig ist ein leichtes, knackiges und frisches Gericht mit schöner Schärfe und zartem Fleisch. Perfekt als Vorbereitung auf eine sehr kurze Nacht und zwei lange Tage in Hamburg!!

Habt alle ein schönes Wochenende!

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Als großer Fan der Szechuan-Küche liebe ich die vielen, kleinen Beilagen, die Du zu Deinen Wok-Gerichten servieren kannst. Wie diese herrlich knackig-würzigen Gurken!

Das Zusammenspiel von süß, sauer und scharf fasziniert mich immer wieder. Vielleicht liebe ich deshalb so sehr das süß-saure Schweinefleisch, das eine wahre Aromaexplosion sein kann, wenn Du es selber machst und nicht die Glutamatbombe im China-Restaurant „Rote Laterne“ bestellst. Zwar handelt es sich dabei um ein kantonesisches Gericht. Aber auch die Szechuan-Küche spielt mit dieser Aromen-Vielfalt. Da denkt meine Zunge: „Oh, das ist ja ein süßes Gericht. Aaah, zeigt aber ganz schön viel Säure…und…ohoh!…jetzt wird’s scharf!“

Das gilt auch für diese marinierten Gurken:

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Die sind toll als Snack. Oder als Beilage zu den vielen chinesischen Gerichten hier im Blog.

Zutaten für 2 Personen als Snack oder Beilage:

1 große Salatgurke (etwa 200gr)

eine gute Prise Salz

1 scharfe rote Chilischote, fein gehackt

1 Daumenglied großes Stück Ingwer, geschält und fein gehackt

2 TL Sesamöl

1 TL Szechuan-Pfefferkörner, leicht im Mörser angestoßen

2 getrocknete chinesische Chilischoten (Asia-Laden), gehackt

2 EL Reisessig

1 gehäufter EL Zucker

Zubehör: Mörser, Wok oder Pfanne mit Rand, Schüssel

Zubereitungszeit: 45 min plus Zeit zum Marinieren (6-12 Stunden)

So geht’s:

Gurken waschen, der Länge nach durchschneiden und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. In etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. In die Schüssel geben und salzen, damit sie Wasser ziehen. Etwa 30 min stehen lassen, den Saft abgießen und die Gurkenstücke mit Küchenkrepp etwas abtupfen.

Den fein gehackten Ingwer und die frische, gehackte Chili zur Gurke in die Schüssel geben und gut vermischen.

Im Wok das Sesamöl erhitzen. Getrocknete Chili und Szechuan-Pfeffer darin anrösten. Ebenfalls zu der Gurke geben, untermischen und abkühlen lassen.

Reisessig und Zucker hinzugeben, gut vermischen und im Kühlschrank mindestens 6 Stunden marinieren lassen – idealerweise über Nacht.

Am nächsten Tag vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, damit die Gurken nicht mehr ganz so kalt sind. Schmeckt köstlich zu pfannengerührten Gerichten, etwas Reis oder einem einfachen Omelette.

Ist auch mal ein tolles Mitbringsel für die nächste Grillparty!

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Nach den Osterschlemmereien ein leichtes, gesundes Gericht, das blitzschnell zubereitet ist: Chinesische Nudeln mit Rindfleisch und Schnittknoblauch. Oder: Ach, dieses Internet!

Ich hoffe, Ihr hattet schöne Osterfeiertage und habt das Wochenende so begehen können, wie Ihr es für Euch und Eure Lieben ausgedacht und geplant habt. Ob mit Osterfeuern oder stillem Gebet, christlich oder heidnisch, Spaziergang oder Mountainbike-Tour, ob vegetarisch, fischig oder mit Lamm, ob mit Fastenbrechen oder Schokoladenkoma, ob mit Osterbrunch oder Osterfrühstück oder Ostersonstwas… Ich hoffe einfach, Ihr hattet eine gute Zeit!

Darüber, wie Ostern „richtig“ zu begehen sei, durfte ich mir Predigten aus Bloggistan anhören. Hinzu kamen dann noch ein paar Äußerungen in Richtung „Kauf nicht beim falschen Spargelbauern“ und „Grie Soß geht aber ausschließlich so“ (warum „mein“ Spargelbauer falsch ist, wurde mir leider nicht erklärt, ebensowenig, warum ich das seit Generationen bewährte Rezept meiner Familie über den Haufen werfen sollte!). Das hat mich dann kurzfristig fast (!) so weit gebracht, erstmal eine Social-Media-Pause einzulegen (Notiz an mich: freundlich gemeinte Grüße nächstes Mal einfach lassen). Herzlichen Dank auch, Ihr Experten!

„Was erlaube Struuunz?“

Jedenfalls machte mir das irgendwie wenig Lust, meinen Ostermontagabend mit Bloggen zu verbringen. Aber dann gibt es eben auch wieder herrliche, freundliche Menschen in diesem Ding namens Internet und alles ist gut. Wunderbarerweise kann man ja ganz einfach selbst entscheiden, was man liest oder welche Kanäle man mal eine zeitlang meidet. Ganz nach Peter Lustig: „So, Kinder, jetzt mal abschalten!“

Und wer mein Essen nicht mag, meine Schreibe nicht gerne liest, meinen Spargelbauern blöd findet oder sonst irgendein Problem mit mir hat, darf gerne in seiner Ecke des Internet weiterspielen. Ist groß genug für uns alle, dieses Internet…

Aber geht nicht, bevor ich Euch nicht schnell noch das köstliche Rezept für dieses herrlich entspannte chinesische Nudelgericht verraten habe. Apropos entspannt: Wer mag, darf gerne noch ein paar Toleranztabletten unterrühren.

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Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht:

200 gr Rumpsteak, in feine Scheiben geschnitten

3 EL Austernsauce

2 TL brauner Zucker

etwas Speisestärke (oder Tapiokamehl)

1 EL dunkle Sojasauce

einige Spritzer Sesamöl

3 EL Rapsöl (oder anderes neutrales Pflanzenöl)

1 rote Paprikaschote, in nicht zu feine Streifen geschnitten

Mie- oder andere Eier-Nudeln (Asiashop), Menge je nach Hunger

etwa 100 gr Schnittknoblauch (Asiashop), grob gehackt

Zubehör: Wok oder Pfanne mit Rand

Zubereitungszeit: 15 min plus etwa 30 min zum Marinieren

So geht’s:

Das Fleisch mit 1 EL der Austernsauce, 1 TL des Zuckers, etwas Speisestärke, einigen Spritzern Sesamöl und 2 TL der Sojasauce marinieren und kühl stellen. Wer mag, kann das Fleisch auch über Nacht marinieren – es reicht aber auch schon eine halbe Stunde.

Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten. (Meist blanchiert man sie kurz oder weicht sie in Wasser ein.)

Den Wok heiß werden lassen und das Rapsöl stark erhitzen. Die Paprikastreifen kurz im heißen Öl rühren. Fleisch aus der Marinade nehmen und ebenfalls anbraten – immer unter Rühren. Schnittknoblauch hinzugeben und ebenfalls unterrühren. Die Nudeln ebenfalls in den Wok geben und erhitzen. Mit der restlichen Austernsauce und der Sojasauce abschmecken. Eventuell den restlichen Zucker hinzugeben.

Alles in einer Schale anrichten und servieren.

Da wir gerne etwas schärfer essen, haben wir noch einige Spritzer Chilisauce vor dem Servieren auf die Nudeln gegeben.

Fertig ist ein einfaches, köstliches Gericht, das mit wenigen Zutaten blitzschnell auf dem Tisch steht. Der Schnittknoblauch hat ein feines Aroma zwischen Knob- und Schnittlauch. Notfalls kannst ihn genau damit ersetzen. Wir haben allerdings Schnittknoblauch auch schon im Gartencenter gefunden und auf der Terrasse gezogen. Der Geruch vertreibt Mücken (und fein-nasige Gäste), die Blüten sehen wunderschön aus.

Habt einen entspannten Start in die kurze Woche und werft ein paar imaginäre Toleranztabletten ein, wenn Euch wer nervt!

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Ist das Wetter trist und grau, hau Dir rein ’ne scharfe… Schüssel Schweinefilet mit chinesischem Choisum. Der Blattkohl mit ovalen, grünen Blättern kann von Stil bis Blatt verwendet werden. Leicht süßlich mit einer sehr dezenten Bitternote adelt er jedes Wok-Gericht.

Es ist Freitag. Zeit für ein schnelles, knackiges Wok-Gericht, das ein bisschen „spice up your life“ in den grauen Dezember bringt.

 

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Zutaten für 2 hungrige Esser als Hauptmahlzeit:

250 gr Schweinefilet

400 gr Choisum (kommt meist im Gebinde in den Asia-Shop)

1 Handvoll Sojasprossen

2 EL Schwarze Bohnen-Sauce

1 EL scharfe Chili-Sauce

2 EL Shaoxing-Wein

2 EL Mirin (Reis-Kochwein)

2 EL Sojasauce

1 TL Speisestärke

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 Stückchen Galgant, fein gehackt

2 rote, scharfe Chilischoten, fein gehackt

3 EL Erdnussöl

Dazu: Reis

Zubehör: Wok, Topf für Reis

Zubereitungszeit: 30 Minuten

So geht’s:

Reis aufsetzen. Fleisch in feine Scheiben schneiden und in Stärke, Shaoxing-Wein, Sojasauce und Mirin marinieren.

Währendessen den Choisum grob hacken. Öl im Wok erhitzen. Fleisch abtropfen lassen und im Öl anbraten. Danach herausnehmen und zur Seite stellen.

Im restlichen Öl Chili, Knoblauch, Galgant (nicht zu heftig!) anbraten.

Chilisauce und schwarze Bohnensauce unterrühren und anrösten.

Etwa 2 Minuten köcheln lassen. Kohlstengel und etwas Wasser hinzugeben. Köcheln lassen.

Fleisch wieder in den Wok geben und erhitzen. Zum Schluss die Kohlblätter hinzugeben und die Sojasprossen unterheben. Kurz erhitzen und eventuell mit etwas Sojasauce und Chilisauce final abschmecken.

Mit Reis servieren.

Dazu hat uns ein Chenin Blanc von Simonsig aus Südafrika geschmeckt.

Ordentlich Rums so kurz vor Weihnachten.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Wenn am Thema Wiedergeburt etwas dran sein sollte, war ich in meinem früheren Leben sicherlich Küchenjunge bei einem Maharadscha, während der bEdW in einer Garküche im chinesischen Szechuan gearbeitet hat. Für die schnelle Befriedigung von Szechuan-Gelüsten eignet sich La Zi Ji: Würziges Huhn mit Chilis und Paprika.

Kennst Du dieses ganz spezielle Aroma von Szechuan Pfeffer? Diese prickelige Schärfe, die Deine Zunge betäubt und ein Raucharoma in die Nase steigen lässt? Ich glaube ja, dass Szechuan Pfeffer auch irgendwelche süchtig machenden Stoffe besitzt. Anders kann ich mir nicht erklären, warum mich manchmal eine regelrechte Gier nach Szechuan-Gerichten überfällt.

Beim bEdW stoße ich damit glücklicherweise immer auf offene Ohren. Und noch eine Eigenschaft kommt mir aktuell sehr entgegen: Die meisten Gerichte gehen blitzschnell! Wenige, dafür sehr aromatische Zutaten werden blitzschnell und sehr heiß im Wok zubereitet, abschließend mit Szechuan Pfeffer aromatisiert. Fertig!

Nachdem ich im Juni meinen Job in der Agentur an den Nagel gehängt und mein #summersabbatical genossen habe, nehmen die nächsten Schritte mehr und mehr Gestalt an. Das ist spannend, aufregend und sehr, sehr intensiv. Zeit zum stundenlangen Kochen bleibt da nicht. Also: Szechaun Küche! Hurrah!

Eines dieser köstlichen Blitzgerichte ist La Zi Ji, das in Fuchsia Dunlops „Sichuan Cookery“ schlicht mit „Chicken with Chillies“ übersetzt wird. Das Kochbuch ist seit viereinhalb Jahren regelmäßig bei uns im Einsatz: Gut erklärt, gelingsicher, mit vielen Hintergründen zu den Gerichten und Namen. So mag ich das!

Allerdings kamen mir bei allem Vertrauen in Fuchsia Dunlop bei der Angabe „50g dried Sichuanese chillies (this is not a misprint!)“ doch leise Zweifel. 50g getrocknete (!) Chilis sind extrem viel. Dazu noch ein Esslöffel Szechuan Pfeffer? Also, wir essen sehr gerne scharf. Aber das schien uns dann doch für mitteleuropäische Zungen etwas zu mutig. Auch wenn im Rezept extra stand, dass Chinesen bei dem Gericht die Chilis nur zum Aromatisieren verwenden und das Fleisch mit ihren Stäbchen aus dem Gericht herauspicken und die Chilis nicht mitessen.

Also habe ich ein bisschen rumgesurft und bin – natürlich! – bei Tina vom Blog Foodina fündig geworden: Sie hat ein Rezept für La Zi Ji Ding aus einem Duisburger Restaurant veröffentlicht und scheint es überlebt zu haben. Wie immer haben wir demnach ein bisschen hier geklaut, dort hinzugefügt, die Inspiration sacken und unseren eigenen Geschmack einfließen lassen. Heraus kam ein schnelles, scharfes, aber verträgliches La Zi Ji nach unserer Variante:

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Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

400g Hühnerfleisch, in mundgerechte Stücke geschnitten

6-8 Löffel neutrales Pflanzenöl (Raps- oder Erdnussöl)

1 EL Maisstärke

1 TL Szechuanpfeffer

2 EL getrocknete, chinesische Chili-Schoten, grob gehackt

1 EL Ingwer, fein gehackt

Je eine halbe rote und grüne Paprika, in mundgerechte Stücke geschnitten

2 Stengel Staudensellerie, in feine Scheiben geschnitten

2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten mit etwas Grün

Anderthalb EL helle Sojasauce

1 EL Shaoxing Wein (Asia-Shop)

1 EL geröstetes Sesamöl

Eine gute Prise Salz

Wenn vorhanden: Etwas Selleriegrün, gehackt, zum Garnieren

Dazu: Reis

Zubehör: Wok, Topf für den Reis, Küchenrolle

Zubereitungszeit: max 30min (eher weniger)

So geht’s:

Reis aufsetzen und garen lassen.

Das Hühnerfleisch in der Maisstärke wälzen, bis alle Stücke von allen Seiten leicht „gemehlt“ aussehen und zur Seite stellen.

Gemüse waschen, wie oben beschrieben vorbereiten und griffbereit parat stellen.

Das Öl im Wok erhitzen und das Hühnchen darin kurz unter Rührenanbraten. Anschließend aus dem Wok nehmen und auf dem Küchenrollenpapier abtropfen lassen.

Überschüssiges Öl aus dem Wok gießen. Es reicht, wenn noch etwas Öl am Boden haftet.

Darin nun die Chilischoten, Ingwer, Szechuan Pfeffer und Frühlingszwiebeln unter Rühren anbraten.

Paprika und Selleriescheiben hinzugeben und etwa drei Minuten unter Rühren mitgaren. Die Hühnchen-Stücke hinzugeben und alles gut vermischen. Mit Salz, Shaoxing Wein und Sojasauce abschmecken.

Kurz das Selleriegrün mit anbraten und auf dem Reis anrichten.

Das Sesamöl über die fertige Portion träufeln und sofort servieren.

Ein Gericht ohne Sauce, was ich sonst zu Reis gar nicht so gerne mag – dachte ich bisher! Aber das La Zi Ji ist durch Paprika und Sellerie schön knackig, angenehm scharf, sehr aromatisch, durch das Huhn schön zart und vor allem blitzschnell fertig.

Wer mag, kann die Chili-Menge natürlich erhöhen. Wir wollen das Gericht auch noch mal mit mehr Schärfe ausprobieren. Dazu passt in jedem Fall ein kaltes Bier!

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Für den bEdW ist die chinesische Szechuan-Küche in etwa das, was die indische Mogul-Küche für mich ist: Der Hammer! In Szechuan mag man es gerne höllisch scharf. Weshalb dieses schnelle Schweinefilet aus dem Wok auch ein richtiger Wachmacher ist.

Natürlich bekommt man hierzulande nicht immer alle Zutaten, die es für die echte chinesische Küche braucht. Aber gut sortierte Asia-Läden bieten schon ziemlich viele Möglichkeiten, um daheim halbwegs authentisch kochen zu können. Denn hausgemacht schmecken chinesische Gerichte überhaupt nicht wie in billigen China-Restaurants der 80er. Auch auf Glutamat kann man getrost verzichten. Einige Rezepte, die wir schon auf möglichst original-chinesische Weise zubereitet haben, findest Du hier

In den Rezepten findest Du auch Hinweise darauf, welche Kochbücher wir  empfehlen können. Besonders hilfreich sind Bücher von China-Kennern, die aber auch wissen, dass man in Europa immer mal eine Zutat ersetzen muss (Fuchsia Dunlop, Ken Hom…). Dazu gehört definitiv Fuchsia Dunlops „Sichuan Cookery“, das seit Jahren bei uns im Einsatz ist. Zum ersten Mal hier.

Sie beschreibt Herkunft und Zubereitungsarten der Gerichte sehr detailliert, erklärt die Namen der Rezepte und gibt Tipps für Abwandlungen. Leider gibt es kaum Fotos – dafür aber jede Menge Gerichte zum Ausprobieren, deren pure Beschreibung einem das Wasser im Munde zerlaufen lässt.

Eines davon ist Yu Xiang Rou Si – ein scharfes Gericht mit Streifen von Bambus, Schweinefleisch und Wolkenohrpilzen:

Szechuan

Wer selten chinesisch kocht, muss jetzt leider den Gang zum Asia-Laden wagen, da sich Shaoxing-Wein und Toban Djan-Sauce nicht wirklich ersetzen lassen. Beides hält sich aber einige Wochen oder sogar Monate. Und vielleicht findest Du ja Gefallen an China-Rezepten?

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht (leicht an unseren Geschmack angepasst):

300 gr Schweinefilet

eine kleine Handvoll getrockneter Wolkenohrpilze

2 Bambus-Rohre (nimm nicht die sauren Stücke aus dem Glas, sondern kauf sie im Ganzen im Asia-Laden!)

2 EL Toban Djan (= chinesische, sehr scharfe Sojabohnenpaste, Asia-Laden)

1 Zehe fein gehackter Knoblauch

1 EL fein gehackter Ingwer

3 mittelgroße Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten (mit etwas Grün für die Optik)

Salz

Erdnussöl

Für die Marinade:

Eine kräftige Prise Salz

1 TL leichte Soja Sauce

1 EL Maisstärke

etwas Wasser zum Auflösen der Stärke

1 TL Shaoxing Wein (Asia-Laden)

Für die Sauce:

2 TL Zucker

2 TL Chinkiang Essig (schwarzer Chinesischer Essig, Asia-Laden)

1 TL leichte Soja Sauce

1 TL Salz

1 TL Maisstärke

3 EL Wasser

Dazu passt Reis.

Zubehör: Wok, Reistopf, mehrere Schüsseln

Zubereitungszeit: 30-45 Minuten

So geht’s:

Die Wolkenohrpilze mit kochendem Wasser überbrühen und 20-30 Minuten ziehen lassen. Währendessen alle Zutaten der Marinade zusammenrühren. Schweinefilet in dünne Scheiben schneiden (etwa 3mm dick) und anschließend in Streifen. Fleisch mit der Marinade zusammenführen und gut umrühren.

Reis parallel zubereiten.

Bambus ebenfalls in feine Streifen schneiden. Alle Zutaten für die Sauce zusammenrühren. Wolkenohrpilze abgießen, ausdrücken und ebenfalls in sehr feine Streifen schneiden.

Das Erdnußöl im Wok auf hoher Flamme erhitzen. Wenn das Öl zu rauchen beginnt, Schweinefiletstreifen hinzugeben und schnell rühren. Sobald es angebraten ist, zur Seite schieben und die Chilibohnenpaste anrösten. Sobald die Aromen gut riechbar sind, Ingwer und Knoblauch hinzugeben und anrösten. Jetzt alles miteinander vermischen.

Anschließend Bambus und Pilze hinzugeben, unterrühren und erhitzen. Die Sauce einrühren, gut vermischen und ebenfalls heiß werden lassen.

Zum Abschluss die Frühlingszwiebeln dazugeben, kurz umrühren und auf dem Reis servieren.

Wenn Du etwas mehr Zeit hast, servier‘ doch dazu noch ein schnell gewoktes grünes Gemüse wie Jiao Wai Cai Yuan.

Guten Appetit!

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Viel knackiges Gemüse, ordentlich Schärfe und asiatische Aromen: Fertig ist eine Freestyle-Wok-Pfanne, die zum Ende der Woche noch mal einen ordentlichen A****tritt verpasst! 

Ihr kennt ja mittlerweile das Friday Night Dinner Date-Prinzip: Die Woche war heftig, die Zeit zu zweit viel zu rar, das Essen irgendwie ungesund und eigentlich will man nur noch auf die Couch und die kommenden freien Tage planen. Wie schön, wenn man dann mit viel frischem Gemüse, Ingwer, Chili, Fischsauce & Co. einen richtigen Frischekick bekommt!

Freestyle Wok

Zutaten für 2 Personen:

Für die Würzpaste:

1 rote Chilischote, entkernt und grob gewürfelt

1 grüne Chilischote, entkernt und grob gewürfelt

2 Frühlingszwiebeln, grob gehackt

1 daumengliedgroßes Stück Ingwer, geschält

4 Korianderwurzeln

Abrieb 1/2 Limette

1 EL dunkle Sojasuace

1 EL Fischsauce

1 EL Shaoxing Wein

Für den Wok:

2 Karotten, gestiftelt

3 Selleriestangen, in feine Scheiben geschnitten

1 Bambusherz, gestiftelt

8-10 rohe, geschälte Garnelen

1 EL Raps- oder Erdnußöl

Eiernudeln (Menge je nach Hunger, 200 gr reichen aber dicke!)

Asia Basilikum Blätter zum Garnieren (ersatzweise Koriander)

Zubehör: Mixer, Wok

Zubereitungszeit: 30-45 min

So geht’s:

Die Zutaten für den Mixer in selbigen geben und alles gut pürieren, bis eine homogene Paste entstanden ist.

Die Eiernudeln nach Packungsangabe zubereiten (bei asiatischen meist kurz blanchieren, abgießen und kaltwerden lassen).

Öl im Wok erhitzen. Dann die Garnelen anbraten, zur Seite legen. Das Gemüse unter Rühren anbraten. Die Paste hinzugeben und alles gut mischen. Die Garnelen hinzugeben und noch mal vermischen. Zum Schluss die Eiernudeln unterheben. Ebenfalls gut mischen.

In Schalen anrichten und mit dem Asia Basilikum garnieren. Sofort servieren.

Dazu passt ein kaltes Bier oder ein Tee.

Das Geschnippel kann man gut gemeinsam bei einem Glas Wein machen. Die Zubereitung selbst geht dann blitzschnell. Perfekt für einen schönen Abend zu zweit! Ich wünsche Euch ein herrliches Wochenende!

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