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Posts Tagged ‘Wok’

Für den bEdW ist die chinesische Szechuan-Küche in etwa das, was die indische Mogul-Küche für mich ist: Der Hammer! In Szechuan mag man es gerne höllisch scharf. Weshalb dieses schnelle Schweinefilet aus dem Wok auch ein richtiger Wachmacher ist.

Natürlich bekommt man hierzulande nicht immer alle Zutaten, die es für die echte chinesische Küche braucht. Aber gut sortierte Asia-Läden bieten schon ziemlich viele Möglichkeiten, um daheim halbwegs authentisch kochen zu können. Denn hausgemacht schmecken chinesische Gerichte überhaupt nicht wie in billigen China-Restaurants der 80er. Auch auf Glutamat kann man getrost verzichten. Einige Rezepte, die wir schon auf möglichst original-chinesische Weise zubereitet haben, findest Du hier

In den Rezepten findest Du auch Hinweise darauf, welche Kochbücher wir  empfehlen können. Besonders hilfreich sind Bücher von China-Kennern, die aber auch wissen, dass man in Europa immer mal eine Zutat ersetzen muss (Fuchsia Dunlop, Ken Hom…). Dazu gehört definitiv Fuchsia Dunlops “Sichuan Cookery”, das seit Jahren bei uns im Einsatz ist. Zum ersten Mal hier.

Sie beschreibt Herkunft und Zubereitungsarten der Gerichte sehr detailliert, erklärt die Namen der Rezepte und gibt Tipps für Abwandlungen. Leider gibt es kaum Fotos – dafür aber jede Menge Gerichte zum Ausprobieren, deren pure Beschreibung einem das Wasser im Munde zerlaufen lässt.

Eines davon ist Yu Xiang Rou Si – ein scharfes Gericht mit Streifen von Bambus, Schweinefleisch und Wolkenohrpilzen:

Szechuan

Wer selten chinesisch kocht, muss jetzt leider den Gang zum Asia-Laden wagen, da sich Shaoxing-Wein und Toban Djan-Sauce nicht wirklich ersetzen lassen. Beides hält sich aber einige Wochen oder sogar Monate. Und vielleicht findest Du ja Gefallen an China-Rezepten?

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht (leicht an unseren Geschmack angepasst):

300 gr Schweinefilet

eine kleine Handvoll getrockneter Wolkenohrpilze

2 Bambus-Rohre (nimm nicht die sauren Stücke aus dem Glas, sondern kauf sie im Ganzen im Asia-Laden!)

2 EL Toban Djan (= chinesische, sehr scharfe Sojabohnenpaste, Asia-Laden)

1 Zehe fein gehackter Knoblauch

1 EL fein gehackter Ingwer

3 mittelgroße Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten (mit etwas Grün für die Optik)

Salz

Erdnussöl

Für die Marinade:

Eine kräftige Prise Salz

1 TL leichte Soja Sauce

1 EL Maisstärke

etwas Wasser zum Auflösen der Stärke

1 TL Shaoxing Wein (Asia-Laden)

Für die Sauce:

2 TL Zucker

2 TL Chinkiang Essig (schwarzer Chinesischer Essig, Asia-Laden)

1 TL leichte Soja Sauce

1 TL Salz

1 TL Maisstärke

3 EL Wasser

Dazu passt Reis.

Zubehör: Wok, Reistopf, mehrere Schüsseln

Zubereitungszeit: 30-45 Minuten

So geht’s:

Die Wolkenohrpilze mit kochendem Wasser überbrühen und 20-30 Minuten ziehen lassen. Währendessen alle Zutaten der Marinade zusammenrühren. Schweinefilet in dünne Scheiben schneiden (etwa 3mm dick) und anschließend in Streifen. Fleisch mit der Marinade zusammenführen und gut umrühren.

Reis parallel zubereiten.

Bambus ebenfalls in feine Streifen schneiden. Alle Zutaten für die Sauce zusammenrühren. Wolkenohrpilze abgießen, ausdrücken und ebenfalls in sehr feine Streifen schneiden.

Das Erdnußöl im Wok auf hoher Flamme erhitzen. Wenn das Öl zu rauchen beginnt, Schweinefiletstreifen hinzugeben und schnell rühren. Sobald es angebraten ist, zur Seite schieben und die Chilibohnenpaste anrösten. Sobald die Aromen gut riechbar sind, Ingwer und Knoblauch hinzugeben und anrösten. Jetzt alles miteinander vermischen.

Anschließend Bambus und Pilze hinzugeben, unterrühren und erhitzen. Die Sauce einrühren, gut vermischen und ebenfalls heiß werden lassen.

Zum Abschluss die Frühlingszwiebeln dazugeben, kurz umrühren und auf dem Reis servieren.

Wenn Du etwas mehr Zeit hast, servier’ doch dazu noch ein schnell gewoktes grünes Gemüse wie Jiao Wai Cai Yuan.

Guten Appetit!

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Viel knackiges Gemüse, ordentlich Schärfe und asiatische Aromen: Fertig ist eine Freestyle-Wok-Pfanne, die zum Ende der Woche noch mal einen ordentlichen A****tritt verpasst! 

Ihr kennt ja mittlerweile das Friday Night Dinner Date-Prinzip: Die Woche war heftig, die Zeit zu zweit viel zu rar, das Essen irgendwie ungesund und eigentlich will man nur noch auf die Couch und die kommenden freien Tage planen. Wie schön, wenn man dann mit viel frischem Gemüse, Ingwer, Chili, Fischsauce & Co. einen richtigen Frischekick bekommt!

Freestyle Wok

Zutaten für 2 Personen:

Für die Würzpaste:

1 rote Chilischote, entkernt und grob gewürfelt

1 grüne Chilischote, entkernt und grob gewürfelt

2 Frühlingszwiebeln, grob gehackt

1 daumengliedgroßes Stück Ingwer, geschält

4 Korianderwurzeln

Abrieb 1/2 Limette

1 EL dunkle Sojasuace

1 EL Fischsauce

1 EL Shaoxing Wein

Für den Wok:

2 Karotten, gestiftelt

3 Selleriestangen, in feine Scheiben geschnitten

1 Bambusherz, gestiftelt

8-10 rohe, geschälte Garnelen

1 EL Raps- oder Erdnußöl

Eiernudeln (Menge je nach Hunger, 200 gr reichen aber dicke!)

Asia Basilikum Blätter zum Garnieren (ersatzweise Koriander)

Zubehör: Mixer, Wok

Zubereitungszeit: 30-45 min

So geht’s:

Die Zutaten für den Mixer in selbigen geben und alles gut pürieren, bis eine homogene Paste entstanden ist.

Die Eiernudeln nach Packungsangabe zubereiten (bei asiatischen meist kurz blanchieren, abgießen und kaltwerden lassen).

Öl im Wok erhitzen. Dann die Garnelen anbraten, zur Seite legen. Das Gemüse unter Rühren anbraten. Die Paste hinzugeben und alles gut mischen. Die Garnelen hinzugeben und noch mal vermischen. Zum Schluss die Eiernudeln unterheben. Ebenfalls gut mischen.

In Schalen anrichten und mit dem Asia Basilikum garnieren. Sofort servieren.

Dazu passt ein kaltes Bier oder ein Tee.

Das Geschnippel kann man gut gemeinsam bei einem Glas Wein machen. Die Zubereitung selbst geht dann blitzschnell. Perfekt für einen schönen Abend zu zweit! Ich wünsche Euch ein herrliches Wochenende!

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Gesunde, leichte Frühlingsküche vertreibt den Winter! Cheers!

Endlich Freitag! Endlich Zeit für’s Friday Night Dinner Date! Langsam kündigt sich schon der Frühling an: Die Tage sind merklich länger, die Amseln zwitschern und die Blumenhändler verkaufen die ersten Narzissen. Ist der Februar erstmal geschafft (bald, bald!), geht es mit großen Schritten Richtung Frühjahr!

Das macht sich auch schon bald in unserem Speiseplan bemerkbar: Wärmende Suppen und Eintöpf sind deutlich weniger häufig auf dem Tisch als leichte Gemüsegerichte. Eine köstlich-knackige Abwechslung ist Jiao Wai Cai Yuan, gemischtes grünes Gemüse aus dem Wok:

Chinesisch_Gemüse

Für 2 Personen als leichtes Abendessen:

2 Knoblauchzehen

2 Köpfchen Shanghai Pak Choi (grüne Stile, alternativ: weiß-stiliger Pak Choi)

2 Stangen Sellerie

1 TL Maisstärke

200ml Hühnerbrühe

1/2 TL weißer Pfeffer, frisch gemahlen

1 TL Salz

2 EL Erdnußöl

Beilage: Reis

Zubehör: Wok mit Deckel (oder großer Topf mit Deckel), Topf für Reis, scharfes Messer

Zubereitungszeit: 20 min

So geht’s:

Reis aufsetzen. Knoblauch fein hacken. Sellerie und Shanghai Pak Choi in mundgerechte Größe hacken. Den Wok erhitzen. Öl hineingeben und erhitzen. Knoblauch, Salz und Pfeffer unter Rühren anschwitzen. Sellerie hinzugeben, anschwitzen und Brühe hinzugeben. Etwa zwei Minuten unter Rühren garen. Shanghai Pak Choi hinzugeben und weitere zwei Minuten unter Rühren garen.

Hitze herunterdrehen und zu gedeckt das Gemüse für etwa fünf Minuten garen. Maisstärke einrühren und einige Sekunden eindicken lassen.

Mit Reis anrichten und beispielsweise zu einem Glas Chardonnay vom Weingut Höhn servieren!

Das Rezept wurde inspiriert durch den Großmeister der chinesischen Küche, Ken Hom. Sein Buch “Classic Chinese Recipes. 75 Signature Dishes” ist vielleicht nicht das schönste und aufwendigste Kochbuch, liefert aber einen guten Überblick über klassische, gut nachkochbare Gerichte. Wir nehmen es immer gerne zur Hand, wenn wir Inspiration für unser Friday Night Dinner Date suchen. Außerdem ist es eine schöne Erinnerung an den letzten Besuch bei meiner Schwester in Birmingham, wo ich immer, immer englische Kochbücher shoppe:

chin_kochbuch

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Richtig gelesen: Schnell gesprochen heißt dieses Gericht “Blablablabla Fuck You!” Ich kann über sowas Tränen lachen. Oder: Hühnchen mit Pak Choi, Schlangenbohnen und Chili.

Freitags halten wir uns nicht lange mit einkaufen und kochen auf. Stattdessen wollen wir entspannt und unkompliziert ins Wochenende grooven. Mit einem einfachen aber nicht weniger köstlichen Friday Night Dinner Date! Hähnchenbrustfilet, grünes Gemüse und ein paar höllisch scharfe Vogelaugenchilis machen das Pad Grapau… zu einem leichten, knackig-scharfen Gericht, das die Lebensgeister weckt:

Pad Grapau Gai Sai Tua Fak Yao

Für 2 Personen als Hauptgericht benötigt Ihr:

4 Knoblauchzehen

4 Vogelaugenchilis (wer empfindlich ist, reduziert die Menge)

2 Köpfchen Pak Choi (im Original indisches Basilikum)

150gr lange Thai-Bohnen

200 gr Hähnchenbrustfilet

2 EL Raps- oder Erdnussöl

2 EL Austernsauce

1 EL helle Sojasauce

eine gute Prise Zucker

frisch gemahlener weißer Pfeffer

Salz

Dazu passt Reis

Zubehör: Wok, Mörser, Topf und Sieb zum Blanchieren

Zubereitungszeit: 30 min

So geht’s:

Knoblauch schälen und hacken. Vogelaugenchili entkernen und hacken. Zusammen mit einer Prise Salz im Mörser zu einer Paste mörsern. Pak Choi waschen, gut abschütteln. Die feinen oberen Blätter vom Strunk trennen und grob hacken. Die Strünke in Streifen schneiden. Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden und kurz in kochendem Wasser blanchieren. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen. Hähnchenbrustfleisch in etwa 2x2cm große Stücke schneiden.

Öl im Wok erhitzen und die Knoblauch-Chili-Paste darin anbraten. Fleisch hinzugeben und bei hoher Hitze einige Minuten unter Rühren anbraten. Die Bohnen, die Pak-Choi-Strünke sowie Austernsauce, Sojasauce und Zucker hinzugeben. Alles weitere 3-4 Minuten anbraten. Dabei immer gut rühren. 2-3 EL Wasser hinzugeben. Die Pak-Choi-Blätter gut untermischen. Mit Salz und dem weißen Pfeffer abschmecken. Sofort mit dem Reis servieren.

Das Gericht geht superschnell und kann mit mehr oder weniger Chilis dem persönlichen Geschmack angepasst werden.

In jedem Fall heizen Euch die Chilis gut ein. Was wäre ein besserer Start ins Wochenende? Cheers!

 

 

 

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Der geneigte Leser könnte meinen, der bEdW und ich seien aktuell etwas unter Zeitdruck. So oft, wie es hier Gerichte aus Stylish Thai in Minutes gibt oder Eintöpfe, die sich fast von selbst machen.

Der geneigte Leser hat damit nicht ganz unrecht. Das Jahrsende ist in unseren Branchen (wie wahrscheinlich auch in allen anderen) immer noch mal ein richtiger Endspurt. Alles muss UNBEDINGT noch vor den Feiertagen fertig sein, Rechnungen gestellt und Absprachen getroffen werden, die Planung für 2013 braucht’s auch noch… Jedes Jahr im Dezember das Gleiche: Wir hecheln mit hängender Zunge dem Weihnachtsfest entgegen, um dann erschöpft unterm Tannenbaum zu sitzen, den Kopf alles andere als frei für die besinnlichen Feiertage.

Geht das nur mir so oder fühlt Ihr Euch auch im Dezember “getrieben” von äußeren Umständen? Zumindest wenn ich den verwandten Post aus dem letzten Winter lese, scheint sich die Geschichte immer zu wiederholen…

Deshalb dürfen wir uns nicht auch noch mit der Kocherei unter Druck setzen. Bevor mir aber eine Tiefkühlpizza ins Haus kommt, machen wir lieber etwas knackig-gesundes aus dem Wok mit vielen Aromen und köstlichem Rindfleisch unseres Vertrauensmetzgers Jaddy.

Nua Pad Nam Man Hoy wird eigentlich mit grünem Thai-Spargel zubereitet. Wir hatten allerdings noch grüne Paprika, Chinakohl und Kaiserschoten im Gemüsefach. Und da es im Rezept explizit heißt, man dürfe den Spargel auch durch anderes knackiges Gemüse ersetzen, gab’s eben unsere Variante!

Thai

Ihr benötigt für 2 Personen folgende Zutaten:

180 gr Rindfleisch aus der Hüfte, in Streifen geschnitten

1 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

Je nach Gusto: knackiges, grünes Gemüse, grob gehackt, zu gleichen Teilen (z.B. Paprika, Brokkoli, Stengel vom Wasserspinat usw.)

2 EL Austernsauce (Asialaden)

1 EL Fischsauce (Asialaden)

1/2 TL braunen Zucker

1/2 TL zerstoßene weiße Pfefferkörner

Beilage: Reis

So geht’s:

Das Öl in einem Wok erhitzen und den Knoblauch nicht zu heiß anbraten, bis er “golden” ist. (Ist das Öl zu heiß, verbrennt er und wird bitter). Jetzt das Rindfleisch zugeben und unter Rühren garen. Gemüse dazugeben und ebenfalls unter Rühren garen. Würzen. Fertig! Mit Reis servieren.

Ist tatsächlich in 15 Minuten fertig und schmeckt dank der Austernsauce und ohne Chilis sehr fein und mild. Perfekt also für Leute, die sonst immer ängstlich sind, was die Schärfe von Thai-Gerichten betrifft.

Der Dezember-Stress hat also definitiv nichts zu tun mit der Kocherei ;-)

 

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Wer frisches Gemüse im Kühlschrank hat, einige asiatische Gewürze und einen Wok, wird nie verhungern. Versprochen!

Wir schmeißen oft unsere “Reste” zusammen und machen eine schnelle, knackig-gesunde Wok-Pfanne, gerne auch mit scharfer Bohnensauce aus dem Asia-Laden. Die müsst Ihr unbedingt mal probieren!

Da braucht es gar nicht viel Rezept. Lasst Euch von Eurem Kühlschrank und Eurem Geschmack leiten. Die Basis bilden eigentlich immer in neutralem Pflanzenöl angebratener Knoblauch und Chili. Fein raus ist auch, wer Ingwer-Knoblauch-Paste im Kühlschrank hat.

Wer Fleisch mag, kann Rinderfilet, Hüftsteak oder Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden und im Wok anbraten. Danach herausnehmen und zur Seite stellen.

Dann fein in Streifen geschnittenes Gemüse (Pak Choy, Karotten, Babymais, Paprika, Erbsen, grüne Bohnen, Sprossen, Bambus, Lotuswurzel…) anbraten und – je nach Gusto – mit Sojasauce, scharfer Bohnensauce oder roter Thaicurrypaste (in etwas Brühe aufgelöst) würzen.

Währendessen kann der Reis garen.

Wir hatten aus unserem Überraschungspaket von Reisunger.de einen sehr duftig-aromatischen Jasminreis, den wir testen durften. Er war – besonders für Stäbchen-Esser – absolut perfekt in der Konsistenz, also nicht zu locker. Allerdings empfand ich das sehr starke Jasminaroma schon fast als etwas zu penetrant. Aber das ist natürlich Geschmackssache. In der Zubereitung und von der Qualität her war der Reis sehr gut. Ich mag es nur gerne etwas weniger “jasminig”.

Abends wenig Zeit zum Kochen? Im Gemüsefach noch Reste vom Markteinkauf am Wochenende? Ran an den Wok!!

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Ihr habt vielleicht meine Gedanken und Tipps zur Vorratshaltung hier gelesen. Kommen wir aber mal mehrere Tage nicht zum Kochen, merken wir mit einem Blick in den Kühlschrank: “Das muss dringend weg!”

Meist handelt es sich dann um Gemüse, das trotz Frischefach langsam seine Knackigkeit verliert, um Eier, die sich dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern, oder um Fleisch, das noch von der letzten Grill-Session übrig ist.

Besonders einfach und trotzdem wahnsinnig lecker ist dann ein asiatisch inspiriertes Wok-Gericht mit gebratenen Nudeln. Das ist dank der Zutaten zumindest in Anklängen “Thai-Style” und definitiv aus dem Wok – deshalb auch mein Beitrag zu Tinas Event “Thai-Woken”. Denn asiatisch, aus dem Wok, schnell&lecker ist wirklich ganz einfach. Man muss nur mal durch den Asia-Laden pflügen und sich rantrauen. Dann macht diese Zubereitungsart richtig Spaß!

Thai-Wo(ch)ken

Wir kochen sehr oft asiatisch und haben den Wok ständig im Einsatz. Deshalb ist das vermutlich nicht der einzige Beitrag zum Event ;-)

Die Zutaten setzen sich immer anders zusammen. Erlaubt ist, was “weg muss” und Euch schmeckt. Deshalb ist die unten genannte Zutatenliste nur ein Tipp von uns, wenn Ihr mal wieder das Gemüsefach ausräumen müsst.

Unsere Variante sah so aus:

Zutaten für zwei hungrige Esser und ein volles Gemüsefach:

Eine Lage asiatische Eiernudeln (Asia-Laden)

2 rote Paprika

2 Karotten

6 braune Champignons

1 Hähnchenbrust

4 Garnelen (ohne Schale, ohne Darm)

1/3 Chinakohl

4 Frühlingszwiebeln

1 EL rote Currypaste

1 EL Knoblauch-Ingwer Paste (alternativ: 1 Knobizehe und 1 Stück Ingwer, geschält und fein gehackt)

1 EL Pflanzenöl

Optional: Röstzwiebeln

Für das Omelette:

1 Ei

1/2 TL Cumin, gemahlen oder gemörsert

1/2 TL Chilipulver

Salz, Pfeffer

Marinade für die Hühnchenbrust:

1/2 EL Speisestärke

2 EL helle Sojasauce

2 EL dunkle Sojasauce

1 EL Chilisauce

1 Spritzer Reisessig

So geht’s:

Die Hühnerbrust in den Zutaten für die Marinade marinieren.

Währendessen das Ei mit den Zutaten für das Omelette verkleppern und in einer beschichteten, ausreichend großen Pfanne sehr dünn von beiden Seiten backen. Abkühlen lassen und in Streifen schneiden. Zur Seite stellen.

Etwas Pflanzenöl im Wok erhitzen. Shrimps und Hühnchenbrust darin anbraten. Herausnehmen und zur Seite stellen. Knoblauch-Ingwer-Paste im Wok erhitzen und Gemüse darin anbraten. Herausnehmen und ebenfalls nebenhin stellen. Eiernudeln in Wasser zum Kochen bringen, kurz ziehen lassen (je nach Angabe auf der Packung!), abgießen und mit etwas Öl übergießen.

Currypaste und etwas Öl im Wok erhitzen. Nudeln darin anbraten. Gemüse, Fleisch und Shrimps hinzugeben. Währendessen Frühlingszwiebeln und Chinakohl waschen und in feine Streifen schneiden, unterheben. Alles mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.

In Schalen anrichten und mit den Omelette-Streifen garnieren.

Wok-Pfanne, Frittata, Omelette oder Auflauf – was ist Eure Geheimwaffe für Vorräte, die “weg müssen”?

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