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Posts Tagged ‘Wraps’

Klar kannst Du Weizentortillas kaufen, ein Tütchen Chili-Fix ans Hackfleisch machen und Dich fragen, was am Kochen so viel Spaß machen soll. Ich erklär’s Dir: selbermachen! Und das auch noch günstig und lecker!

Ok, ich muss was gestehen: Eigentlich sollte hier heute ein anderes Rezept stehen. Aber es ist Donnerstagabend, ich sitze noch ein paar Stunden am Rechner, fliege morgen früh nach Berlin und komme gerade zu nix. Das andere Rezept wird also geschoben (es war echt lecker!) und dafür gibt es heute ein bisschen was Improvisiertes:

Weizentortilla Wrap Chili con Carne Foodblog German Abendbrot

Weizentortilla mit Chili con Carne, Sour Cream, Cheddar und Peperoni! Aye Caramba!

Natürlich hast Du nicht immer das Glück, dass Du etwas Chili con Carne im Tiefkühlfach oder vom Wochenende übrig hast. Aber wie Du mit etwas Hackfleisch und meiner genialen Chili-Gewürzmischung schnell etwas anrührst, was dem seeeeehr nahe kommt, liest Du hier. Einfach noch etwas Mais und Kidneybohnen daruntergeben und es ist FAST wie Chili con Carne. Mein Original-Rezept, das zum Bundesliga-Start aber auch zum Ende der BuLi-Winterpause traditionell gekocht wird, findest Du hier.

Wenn ich Reste übrig hatte, habe ich meist Tortillawraps gekauft und damit mein Chili gegessen. Shame on me! Denn so ein Packen Fladen kostet aktuell bei Rewe etwa 3,29€. Dafür bekommst Du aber sage und schreibe 9 (neun!) E-Nummern-Zutaten und ein bisschen Palmöl. Just fair, oder?

Ach nö! Ich mache Weizentortillas jetzt easypeasy selber. Und das sagt die Frau, die mit Teig nicht kann. Aber ich habe ja meine BFF (Best-Foodblog-Friend) Caro mit ihrem wunderschönen Blog Caro in the Kitchen, den ich Euch schon drölfzig mal vorgestellt habe. Natürlich hat Caro auch ein Rezept für Weizentortillas im Blog. Und das ist dermaßen gelingsicher, dass es mir schon beim ersten Mal gelungen ist und tausendmal besser geschmeckt hat. Denn: Weizenmehl, Olivenöl, Salz, Backpuler, Wasser. That’s it!

Mein Chili habe ich noch mit etwas Joghurt, geriebenem Cheddar und eingelegten grünen Peperoni gepimpt und fertig war ein Mega-Wrap, der Dir auch an einem Freitagabend super schmecken und sehr schnell gut gelingen wird. Wetten? Denn während der Teig etwas ruht, machst Du Dein Blitz-Chili (oder wärmst Deinen Chili-Vorrat auf), die Wraps sind dann jeweils in 45 sek gar und dann geht’s ab ans Belegen. Dazu schmeckt ein eiskaltes Bier herrlich. Wetten?

Waaaas? Das ist Dir noch nicht schnell genug? Dann mach‘ Dir halt einfach einen Wrap mit Salat, etwas Harissa, Feta, Salami und eingelegter Paprika. Oder mit gekochtem Schinken, einer Scheibe Gouda, Krautsalat und gehackten Nüssen. Oder getrockneten Tomaten, Pecorino, Rucola und etwas Olivenöl. Oder…

wrap

PS: Die Fladen schmecken – wenn Du sie gut in Alufolie verpackst – auch am nächsten Tag noch gut!

Und einen kleinen Hinweis darauf, wer heute Abend spielt, wenn ich hoffentlich wieder gut gelandet bin, gebe ich Dir auch noch. (Mit einem uralten Foto aus dem Original-Chili-Post vom September 2010!):

Heimatgefühle: Hessischer Kartoffelsalat

Schönes Wochenende!!!!!!!!

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Da jauchzt die Mariachi Band! Heute gibt’s köstliche Tortilla-Wraps mit würzigen Füllungen! Let’s roll!

Teigfladen mit Füllung oder Auflage sind einfach nicht wegzudenken aus meiner Küche. Es gibt sie ja ohnehin in fast jeder Kultur: Ob mediterrane Focaccia aus Italien, würziges indisches Dosa, Pan Catalan aus Spanien oder das gute deutsche Butterbrot. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen – etwa mit vietnamesischen Sommerrollen, japanischen Baozi uvm.

Aber mein Herz gehört eben heute mal der TexMex-Küche, die ich noch aus Schulzeiten liebe. Es gab nämlich in den Kasernen der US Army in Hanau ein TexMex-Restaurant, in das man nur mit US-Pass, guten Kontakten oder viel Augengeklimper hineinkam. Dieses Restaurant war für uns so etwas wie das Tor zu einer anderen Welt: Riesige Pitcher mit süßer Strawberry-Margherita, körbeweise ofenwarme Tacos zu sündhaft-scharfer Salsa, GIs mit Sombrero-Hüten, unglaublich riesigen Portionen und einer Rechnung in US-Dollar.

Es war ein Glücksspiel, ob man als Nicht-US-Amerikaner überhaupt hineinkam in das Restaurant. Wenn gerade irgendwo Krise war (Golfkrieg & Co.), hatte man auch schon mal den Lauf eines Maschinengewehrs vor der Nase, während Spürhunde den klapprigen Opel Corsa abschnüffelten… Aber wenn wir dann reindurften, dann gehörte der Mariachi-Abend uns!

Seither sind Chimichangas, Burritos, Enchiladas und Tortillas meine Buddies. Klar, TexMex hat nicht unbedingt was mit Mexikanischer Küche zu tun. Aber sie macht Spaß und ist hausgemacht definitiv besser als das Zeug, das Du in dubiosen Restaurants bekommst, wo aber auch wirklich alles Convenience ist.

Taco_Sides

Die köstlichen Bestandteile, die jeden Wrap individuell machen, sind das A und O eines Tortilla-Wraps:

Ganz wichtig ist eine köstliche, cremige Guacamole. Etwas gemischter grüner Salat. Geriebener Cheddar-Käse. Und ein Joghurt-Dip, den ich aus Naturjoghurt, etwas Salz, einer Prise Cumin/Kreuzkümmel sowie einigen Spritzern Tabasco (oder etwas scharfem Chilipulver) schnell angerührt habe.

Für einen scharfen Frische-Kick hatten wir uns außerdem von einer Santa Maria-Salsa aus dem Kochbuch „California“ aus dem kosmos-Verlag inspirieren lassen (im obigen Foto rechts vorne):

4 EL gewürfelte Tomaten, 2 EL kleingeschnittener Stangensellerie, 1 kl. gewürfelte Schalotte, 1 kl. fein gehackte grüne Chilischote, einige Stengel Koriander fein gehackt, Limettensaft, Chili-Limetten-Salz. Alles gut vermischen und etwas durchziehen lassen. Abschließend noch mal abschmecken und ggf. mit etwas Zucker gegen die Säure arbeiten.

Für die Wraps kannst Du Weizen-Tortillas natürlich selbst machen. Ganz einfach nach diesem Rezept hier. Oder Du kaufst welche, die möglichst ohne Zusatzstoffe auskommen. Ich finde beides legitim. Da uns unsere Tortilla-Party großen Spaß gemacht hat, backe ich nächstes Mal wohl selber. Diesmal waren es fertig gekaufte Wraps…

Taco_Huhn_fertig

In meinen ersten Wrap kam eine gut verteilte Schicht Guacamole, Cheddar, Salsa, Joghurt und köstliches Hühnchen mit Paprika, das in der Pfanne angebrutzelt wurde:

Taco_Huhn

Für die Hühnchen-Füllung benötigst Du:

200 gr Hühnerbrust, in Streifen geschnitten

1 rote Paprikaschote, in Streifen geschnitten

1 weiße Zwiebel, in Streifen geschnitten

1/2 TL Ancho Chilipulver

Salz und Pfeffer

1 rote scharfe Chilischote, fein gehackt

etwas Öl zum Anbraten

etwas Limettensaft zum Abschmecken.

Das Hühnchen in einer Eisenpfanne scharf anbraten und alle Zutaten hinzugeben, bis sich ein unglaubliches Aroma ausbreitet. Warm stellen, bis es ans Rollen der Wraps geht!

Aber auch die Variante mit Beef war köstlich:

Taco_Rind

Für das scharf gewürzte angebratene Beef habe ich folgende Zutaten verwendet:

1 kleines Rinderhüftsteak, in Streifen geschnitten

1 scharfe grüne Chilischote, in feine Streifen geschnitten

Prise rosenscharfes Paprikapulver

1/2 TL Cajun-Gewürzmischung (zu gleichen Teilen: Pfefferkörner (zerstoßen), Cumin, Senfkörner,  Paprikapulver, Chayennepfeffer, Oregano (getrocknet), Thymian (getrocknet))

Salz

Das Rind in der Pfanne scharf anbraten und würzen. Warm stellen, bis es gebraucht wird.

Natürlich sind Deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt: Du kannst auch anderes Gemüse stifteln oder kurz anbraten. Statt Fleisch sind auch Shrimps oder festfleischiger Fisch eine schöne Füllung.

Wie Du die Wraps so faltest und rollst, dass nicht die Hälfte herausfällt oder über die Finger läuft, siehst Du in einer idiotensicheren Anleitung aus frühen Blogtagen hier.

Lasst es Euch schmecken!

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Weil ich die Woche über viel unterwegs und einige Nächte außer Haus war, musste ich mal wieder Reste verwerten. Natürlich ist das Wort „Reste“ dabei überhaupt nicht negativ gemeint. Ich merke oft, dass meine Posts zu „Resteessen“ oft etwas missverstanden und mit den Worten kommentiert werden: „Aber das ist doch kein RESTEessen!“. Dabei sind Überbleibsel im Kühlschrank ja auch nichts Schlechtes, sondern einfach Zutaten, die vom letzten Einkauf oder Kochen über geblieben sind – das können auch Leckereien sein…

Jedenfalls… Weil ich nicht schon wieder Pasta mit irgendeiner Sauce essen wollte (keine Sorge! Die nächsten Pasta-Rezepte sind schon in der Pipeline…), habe ich mich für Wraps entschieden! Statt die Fladen selber zu machen, habe ich aus Zeitgründen Tortilla-Fladen aus dem TexMex-Regal im Supermarkt verwendet.

Während man in einer beschichteten Pfanne die Wraps bei mittlerer Hitze erhitzt (nicht zu knusprig, sonst kann man sie nicht mehr klappen!), kann man die übrigen Zutaten vorbereiten. In die Wraps (es gab 2 Varianten) kam buchstäblich das, was noch im Kühlschrank war:

scharfe Schafskäsepaste vom Mediterrane Delikatessenstand auf’m Viktualienmarkt (vom Maibaum kommend Richtung Fisch Witte auf der rechten Seite – der Stand mit der roten Markise!)

Rucola-Salat, 2 Scheiben Rindersalami

klein geschnittenes Gemüse (ich hatte noch Salatgurke, Tomate, Karotte und Paprika)

etwas Olivenöl, eine Prise Salz

lecker!

In die 2. Variante kam:

Hot Salsa (die, in die man normalerweise Chips dippt – war auch noch übrig)

eine zerpflückte Scheibe Cheddar-Käse, 2 Scheiben Roastbeef, etwas Gemüse

Salz, Pfeffer

Unterteil umklappen

Seiten einschlagen und

Hmmm…..

Erlaubt ist als Füllung, was gefällt. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte die Füllung nicht zu nass sein, weil der Wrap sonst tropft und aufweicht. Man kann ihn zum Transport (Pausenbrot, Picknick, Biergarten) aber in Butterbrot und Alufolie schlagen. Dann hält er einige Zeit. Frisch schmeckt er aber natürlich am besten!

Und wer mal Reste im großen Stil verbrauchen will oder muss (zum Beispiel vorm Urlaub oder einem Umzug), der macht einfach eine Wrap-Party mit der ganzen Familie oder Freunden: Einfach Wraps in die Pfanne schmeißen, Zutaten auf dem Tisch arrangieren (Remoulade, Ketchup, Salat, in Streifen geschnittenes Gemüse, gebratene Rindfleischstreifen, Schinken, geriebener Käse, Camenbert, Thunfisch… Eigentlich geht fast alles!), Gewürze bereit stellen und los geht’s! Wer will, kann das Gemüse auch in einer Pfanne anbraten und gut würzen – dann sind die Wraps noch etwas herzhafter.

Ach, es gibt einfach 1001 Variante… Wie esst Ihr Wraps am liebsten? Macht Ihr sie überhaupt selber? Einfach oder luxuriös? Und welche Variante mögen Kinder am liebsten?

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